ARERO-Der Weltfonds

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Rentenanteil im ARERO Index ...

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Posted · Edited by Lancehardwood

Unter den aktuellen Marktzuständen und -erwartungen wird der Anleihen-Teil des Arero die nächsten Jahre kontinuierlich Kursverluste einfahren, da hast du recht. Auch wenn es ein paar Faktoren mehr sind, die die Rendite beeinflussen als von dir genannt.

 

Andererseits: Wenn es nächste Woche/Monat/Jahr mit den Aktien auf Talfahrt geht (und da reden wir sicherlich von bis zu -60%), dann freut sich jeder, der einen Teil Staatsanleihen hat, da diese dann ordentlich im Kurs steigen werden. Durch das Rebalancing des Arero werden in einem solchen Fall die gestiegenen Anleihen in die gefallenen Aktien umgeschichtet, um das 60:25-Verhältnis zu erhalten, was schlussendlich nach der Erholung der Aktien zu höheren Gewinnen führt.

 

Tages- oder Festgeld als Alternative schwankt nicht (dementsprechend nicht bei Zinserhöhungen nach unten, aber auch nicht in einer Krise nach oben) und ist auch "nur" über die Einlagensicherungen abgesichert, daher kann TG/FG keine volle Substitution für Anleihen sein. Eine Ausweichmöglichkeit ist es aber dennoch, sofern man sich für diese veränderten Risiken akzeptiert.

 

 

Vielen Dank für die Antwort! :)

Jetzt hilf mir bitte aber auf die Sprünge... Warum sollten die Anleihen steigen, wenn Aktien fallen. Der Kurs einer Anleihen beruht doch nicht auf Angebot und Nachfrage, oder habe ich da etwas falsch verstanden? blink.gif

 

 

Hier die Kernaussage von LOYS

 

http://www.fundresea...al-Rendite.html

"...Die Lage an den Anleihemärkten werde es klassischen Mischfonds künftig erschweren, ihre Leistungen der Vergangenheit zu wiederholen, ist Ufuk Boydak, Vorstand der LOYS AG, überzeugt....

 

...Statt Rendite liefere die Anleiheseite schon jetzt vor allem Risiko. Der gewünschte Diversifikationseffekt bleibe zudem immer häufiger aus. Der Fondsmanager des LOYS Global L/S sieht in einer Aktien-Long-Short-Strategie daher die deutlich bessere Lösung für eine Absicherung gegen schwankende Aktienkurse....

 

„...Und wenn die Zinsen steigen, gibt es sowohl auf der Aktien- als auch auf der Rentenseite ein hohes Risiko. Das ist quasi ein doppeltes Risiko für nur einmal Rendite“, warnt Boydak. Auch ein Ausweichen auf renditestärkere Anleihesegmente wie Hochzinsanleihen oder Emerging-Markets-Anleihen hält er für den falschen Weg..."

 

Um den Bezug zum Arero herzustellen-wieso Arero mit 25% Anleihenquote derzeit kaufen? Anleihen werfen kaum noch Renditen ab und wenn mittel- oder langrfrisitg die Zinswende kommt, sind Verluste unausweichlich. Über konstruktive Kritik würde ich mich sehr freuen

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Doch, natürlich basieren Anleihenkurse auf Angebot und Nachfrage! Die Nachfrage richtet sich jedoch nach den in meinem Link angesprochenen Punkten, darunter vor allem natürlich Zins und Bonität.

 

 

 

 

 

Warum den Arero (nicht) kaufen? Steht doch in meinem Beitrag?

 

Prof. Webers Konzept dreht sich eben gerade nicht wie ein Fähnchen im Wind, sondern nimmt das Mantra "wir wissen nicht, wie sich das Marktumfeld entwickelt" ernst. Wenn du den Analysen von LOYS eher traust, solltest du vielleicht besser deren Fonds kaufen.

 

Von 2006-2015 war das rebalancte 75 Aktien:25 Anleihen-Portfolio dem 100:0-Portfolio aber ebenfalls überlegen, bei geringerer Standardabweichung und entsprechend besserer Sharpe-Ratio.

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Zum Post https://www.wertpapier-forum.de/topic/22224-arero-der-weltfonds/?do=findComment&comment=1065158

 

Es kann ein Teil der jährlichen Kostenpauschale (0,45%) mit den steuerpflichtigen Erträgen verrechnet werden.

 

Wenn die Zinserträge nun so gering sind, dass keine steuerpflichtigen Erträge übrig bleiben, dann gibt es auch keine zu versteuernden Erträge im Fonds.

 

Dies kann (und sollte hoffentlich) in Zukunft wieder anders sein.

 

Der Arero ist daher vermutlich nur temporär ein steuerlich unkomplizierter ausl. Thes.

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Der Arero ist daher vermutlich nur temporär ein steuerlich unkomplizierter ausl. Thes.

Na dann sollte man die Hoffnung auf die Wirkungen des Reformgesetzes zum 01.01.2018 nicht aufgeben !

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Der Arero ist daher vermutlich nur temporär ein steuerlich unkomplizierter ausl. Thes.

Na dann sollte man die Hoffnung auf die Wirkungen des Reformgesetzes zum 01.01.2018 nicht aufgeben !

 

 

 

Hallo Troi65. Also als Comdirect-Kunde, darfst Du seit diesem Jahr ger n beim Lyx0mg kostenlos biggrin.gif; und hättest die Anleihen raus.

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Hallo Troi65. Also als Comdirect-Kunde, darfst Du seit diesem Jahr ger n beim Lyx0mg kostenlos biggrin.gif; und hättest die Anleihen raus.

 

Der Lyxor MSCI World ACWI hat ein anderes Konzept: reiner Aktienfonds. ARERO hingegen deckt Aktien, Anleihen und Rohstoffe ab. Man hält den ARERO wohl genau, weil er auch Anleihen abdeckt. Vergleichbar ist dann eher ComStage Vermögensstrategie UCITS ETF I ETF701 / DE000ETF7011 (steuereinfach) oder db x-trackers Portfolio Total Return UCITS ETF 1C DBX0BT / LU0397221945(steuerlich: keine Ahnung...)

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Posted · Edited by troi65

Hallo Troi65. Also als Comdirect-Kunde, darfst Du seit diesem Jahr ger n beim Lyx0mg kostenlos biggrin.gif; und hättest die Anleihen raus.

 

Der Lyxor MSCI World ACWI hat ein anderes Konzept: reiner Aktienfonds. ARERO hingegen deckt Aktien, Anleihen und Rohstoffe ab. Man hält den ARERO wohl genau, weil er auch Anleihen abdeckt. Vergleichbar ist dann eher ComStage Vermögensstrategie UCITS ETF I ETF701 / DE000ETF7011 (steuereinfach) oder db x-trackers Portfolio Total Return UCITS ETF 1C DBX0BT / LU0397221945(steuerlich: keine Ahnung...)

 

 

Der Portfolio Return von db x war m.W. bisher steuerlich unbedenklich ( ohne Gewähr ).Wenn man schon bei Äpfeln und Birnen ist:

 

Den LYX0MG halte ich in der Tat mit dem Arero noch für am wenigsten vergleichbar. Ob man den Arero wegen seines Anleihenanteils hält ? Wahrscheinlich schon ^_^ . Unabhängig aber von dem Rohstoffanteil ( über den man sich streiten kann ) , kann man den Arero auch wegen seines höheren Schwellenländeranteils im Atienteil "halten".

 

Überschlägig fallen auf den Arero mindestens 18 % Emerging Markets und auf den LYX0MG ( nur ) ca. 10 % . Der User abseits kann das aber regelmäßig besser aufdröseln.

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Meine Depotbank teilt mir zum Ansparfonds Arero fürs Kind zur Ertragsthesaurierung Ex-Tag 31.12.2016 mit :

 

Von der Fondsgesellschaft wurden zu allen Ertragsmerkmalen Nullwerte

gemeldet. Kein steuerlicher Ertrag im Sinne der Paragraphen 20 EStG.

 

Hört sich für mich gut an !

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Der Portfolio Return von db x war m.W. bisher steuerlich unbedenklich ( ohne Gewähr ).

 

 

Aktuell...ja.

 

Es soll ja Leute geben, die Anleihen, insb. länger laufende, aus Korrelationsgründen zur Senkung des unsystematischen Risikos halten... blink.gif

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Guten Tag zusammen,
was haltet ihr denn als Alternative zum ARERO von dem ComStage Vermögensstrategie UCITS ETF I ETF701 / DE000ETF7011, über den weiter oben schon geschrieben wurde? Ein Vorteil wäre jedenfalls, dass er steuereinfach ist. Allerdings hat er natürlich den Fokus auf Deutschland, sowohl in den Anleihen als auch in den Aktien. Denkt ihr er ist trotz dieser Übergewichtung ein solides Produkt oder sollte man eher in den ARERO investieren, wenn man schon mit dem Gedanken spielt in ein solches Produkt zu investieren?

Vielen Dank!

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Ich habe den comstage ETF701 als Alternative zum db-xtracker Total Return Portfolio gewählt. Bin bisher zufrieden und mir ist nichts aufgefallen, was gegen diesen ETF sprechen sollte!

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vor 23 Minuten schrieb klosinho00:

was haltet ihr denn als Alternative zum ARERO von dem ComStage Vermögensstrategie UCITS ETF I ETF701 / DE000ETF7011 ... Allerdings hat er natürlich den Fokus auf Deutschland, sowohl in den Anleihen als auch in den Aktien.

Das beantwortet doch schon die Frage -- keine Alternative für ein Weltdepot und damit den ARERO. Wenn ich Äpfel kaufen will, schaue ich nicht nach Birnen.

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Okay vielen Dank für die Einschätzung. Es wurde in dem Thread schon kurz angesprochen aber ich frage es nochmal: Was haltet Ihr davon, dass der ARERO (und auch der comstage ETF701) ein Swapper ist? Vielleicht ergeht das nur mir als Anfänger so aber die synthetische Replikationsmethode gibt einem schon ein etwas unsicheres Gefühl. Ich frage mich was passiert wenn eine schwere Krise aufkommt und die Swaps platzen, eben das was durch das Kontrahentenrisiko beschrieben wird. Findet Ihr das ist eine berechtigte Sorge oder könnt ihr "trotz" der Swapper-Risiken gut schlafen? Und was wäre eigentlich das Worst-Case Szenario in so einem Fall? Dass 10% des Fondswertes verloren gehen?

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Das wurde hier im Thread schon sehr ausführlich diskutiert. Das Problem ist weniger, dass es sich beim ARERO um einen Swapper handelt, sondern dass der ARERO seinem Kontrahenten einen Zinssatz zusichert und nicht einen konkreten Korb aus Anleihen. Im allerschlimmsten Fall (eher unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen) könnte der vom ARERO gehaltene Korb aus Anleihen wertlos werden und dennoch müsste er dem Kontrahenten den vereinbarten Zins im Gegenzug zur Lieferung der Performance des ARERO-Index liefern. Würden die vom ARERO gehaltenen Anleihen also wertlos, dann bekommt man voraussichtlich gar nichts zurück, wenn man den Fonds hält. Man meint also nur das Index-Risiko zu tragen, in Wirklichkeit trägt man zusätzlich aber noch ein (eher geringes aber vorhandenes) Ausfallrisiko der im ARERO gehandelten Anleihen.

 

Ich halte das selbst auch für unwahrscheinlich, aber es ist definitiv ein Nachteil gegenüber einer Anlage in "normale" Aktien- und Anleihenfonds gleicher Gewichtung wie im ARERO-Index, egal ob das dann über Swapper oder replizierend stattfände.

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vor 20 Stunden schrieb Dandy:

Das wurde hier im Thread schon sehr ausführlich diskutiert. Das Problem ist weniger, dass es sich beim ARERO um einen Swapper handelt, sondern dass der ARERO seinem Kontrahenten einen Zinssatz zusichert und nicht einen konkreten Korb aus Anleihen. Im allerschlimmsten Fall (eher unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen) könnte der vom ARERO gehaltene Korb aus Anleihen wertlos werden und dennoch müsste er dem Kontrahenten den vereinbarten Zins im Gegenzug zur Lieferung der Performance des ARERO-Index liefern. Würden die vom ARERO gehaltenen Anleihen also wertlos, dann bekommt man voraussichtlich gar nichts zurück, wenn man den Fonds hält. Man meint also nur das Index-Risiko zu tragen, in Wirklichkeit trägt man zusätzlich aber noch ein (eher geringes aber vorhandenes) Ausfallrisiko der im ARERO gehandelten Anleihen.

 

Ich halte das selbst auch für unwahrscheinlich, aber es ist definitiv ein Nachteil gegenüber einer Anlage in "normale" Aktien- und Anleihenfonds gleicher Gewichtung wie im ARERO-Index, egal ob das dann über Swapper oder replizierend stattfände.

Alles klar, das oben Geschriebene verstehe ich soweit - die Konstellation erscheint tatsächlich etwas bedenklich wenn auch der Fall sehr unwahrscheinlich ist, dass es zu einem solchen Worst Case Szenario kommt. 

Was mir noch etwas unklar ist, ist die Aussage es sei egal ob ich den ARERO nun mit Swappern oder replizierenden Fonds nachbaue. So wie ich das verstanden habe hat man doch bei den synthetischen Fonds zusätzlich noch das Kontrahentenrisiko. Sprich im Fall einer Pleite können maximal 10% des Fondswertes verloren gehen, was ja nicht ganz ohne ist. Diese Risiko trage ich bei den Replizierern nicht oder verstehe ich da was falsch? Im Kommer wird ja auch von Swappern bzw. synthetischen Fonds abgeraten. Falls man sich doch dafür entscheidet sollte man dem Autor zufolge nicht mehr als 30% Swapper im Portfolio haben. 

Der Grund warum ich frage: Ich versuche ein ähnliches Konstrukt nachzubauen wie der ARERO eins ist, aber hauptsächlich mit Replizierern da ich das Risiko bei den Swappern für zu groß halte. Nach der Lehman Brothers Pleite wissen wir ja dass Banken durchaus pleite gehen können. Bin ich da zu "paranoid" oder ist mein Einwand berechtigt? Bis jetzt mache ich einen Bogen um die synthetischen Fonds, was mir allerdings die ETF-Suche deutlich erschwert.

Vielen Dank schonmal für die hilfreichen Antworten!

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vor 20 Minuten schrieb klosinho00:

Der Grund warum ich frage: Ich versuche ein ähnliches Konstrukt nachzubauen wie der ARERO eins ist, aber hauptsächlich mit Replizierern da ich das Risiko bei den Swappern für zu groß halte. Nach der Lehman Brothers Pleite wissen wir ja dass Banken durchaus pleite gehen können. Bin ich da zu "paranoid" oder ist mein Einwand berechtigt? Bis jetzt mache ich einen Bogen um die synthetischen Fonds, was mir allerdings die ETF-Suche deutlich erschwert.

 

Was ist denn so schwierig , insoweit Gockel anzuschmeißen ? Sollte hier womöglich das Forengebot der Eigenrecherche verletzt worden sein ?

Hast Du Dich mal mit dem Thema der Besicherung/Übersicherung von Swaps beschäftigt ?

https://www.justetf.com/de/news/etf/synthetisch-replizierende-etfs-wie-risikoreich-ist-ein-swap-etf.html

 

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vor 38 Minuten schrieb klosinho00:

Was mir noch etwas unklar ist, ist die Aussage es sei egal ob ich den ARERO nun mit Swappern oder replizierenden Fonds nachbaue. So wie ich das verstanden habe hat man doch bei den synthetischen Fonds zusätzlich noch das Kontrahentenrisiko. Sprich im Fall einer Pleite können maximal 10% des Fondswertes verloren gehen, was ja nicht ganz ohne ist. Diese Risiko trage ich bei den Replizierern nicht oder verstehe ich da was falsch? Im Kommer wird ja auch von Swappern bzw. synthetischen Fonds abgeraten. Falls man sich doch dafür entscheidet sollte man dem Autor zufolge nicht mehr als 30% Swapper im Portfolio haben. 

Bei einigen KAGs ist der Swap abgesichert. 

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vor 33 Minuten schrieb troi65:

Was ist denn so schwierig , insoweit Gockel anzuschmeißen ? Sollte hier womöglich das Forengebot der Eigenrecherche verletzt worden sein ?

Hast Du Dich mal mit dem Thema der Besicherung/Übersicherung von Swaps beschäftigt ?

https://www.justetf.com/de/news/etf/synthetisch-replizierende-etfs-wie-risikoreich-ist-ein-swap-etf.html

 

Vielen Dank, habe mir den Link gerade durchgelesen und er hat mir auf jeden Fall weitergeholfen. Ich hatte mich natürlich auch vorher schon in Google eingelesen, allerdings bei 10 verschiedenen Artikeln gefühlt 12 verschiedene Meinungen gehört. Deswegen wollte ich eigentlich hier nur nochmal eine Einschätzung erfragen.

Verstehe ich das denn richtig: Wenn ich also zum Nachbilden des ARERO synthetische ETF´s benutze und die Swaps jeweils zu mindestens 100% besichert sind, dann habe ich sogesehen auch kein Kontrahentenrisiko mehr? Im Falle des Falles würde ich nicht zu Schaden kommen, da die Sicherung einspringt und somit den Schaden auffängt? Oder welches Risiko trage ich in einem solchen Falle noch?

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vor 10 Minuten schrieb klosinho00:


Verstehe ich das denn richtig: Wenn ich also zum Nachbilden des ARERO synthetische ETF´s benutze und die Swaps jeweils zu mindestens 100% besichert sind, dann habe ich sogesehen auch kein Kontrahentenrisiko mehr? Im Falle des Falles würde ich nicht zu Schaden kommen, da die Sicherung einspringt und somit den Schaden auffängt? Oder welches Risiko trage ich in einem solchen Falle noch?

Na wenn z.B. die Deutsche Bank als Swap-Kontrahent den Gang zum Insolvenzrichter antreten muss, haben wir gaaaaaanz andere Sorgen.

Es gibt Leutz , die der DeuBa Systemrelevanz zuschreiben , sodass der jeweilige BK ( derzeit Frau Merkel ) diesem Gang einen Riegel vorschiebt.

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Es gibt nicht nur Risiken in Form von Swaps bei Fonds. Es gibt auch Wertpapierleihe zum Beispiel. Meine persönliche(!) Meinung: Hier im Forum wird weder jemand den Einblick noch das Verständnis mitbringen, um zu wissen und verstehen, was die Finanzindustrie für Dinge mit den inzwischen zig Billionen an lockendem Kapital in ETF weltweit treibt und welche Risiken tatsächlich dahinter stecken. Das Problem ist, dass man als Normalsterblicher keine Chance hat, dahinter zu kommen bevor es möglicherweise zu Problemen dabei kommt. Ähnlich wie in der Finanzkrise auch. Auf die Kontrollbehörden braucht man dabei erfahrungsgemäß nicht zählen. Die blicken da auch nicht durch.

 

Damit will ich nicht den Teufel an die Wand malen und auch nicht behaupten, dass das irgendwann sicher mal eintreffen wird. Ernsthaft beziffern kann das Risiko aber keiner, jedenfalls ganz sicher hier im Forum nicht. ETF sind intransparent wie viele Derivate auch und meiner Meinung nach gehen viele damit zu blauäugig um.

 

Mit dem ARERO speziell hat das nur wenig zu tun und sollte daher an anderer Stelle im Forum weiterdiskutiert werden.

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Posted · Edited by troi65

vor 3 Minuten schrieb Dandy:

Mit dem ARERO speziell hat das nur wenig zu tun und sollte daher an anderer Stelle im Forum weiterdiskutiert werden.

So ist es !:thumbsup:

Ein entsprechender Nachbau des Arero - an dem sich die leider in Rente gegangene Kaffeetasse hier im Forum erstmals versucht hat - sollte tunlichst überlegt werden, ob sich das lohnt

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Die Meinung teile ich nicht. Es wird immer so getan als gäbe es WP-Leihe und Derivate nur bei ETFs, und dem ist nicht so. Klassische Fonds sind nur deutlich intransparenter was das angeht. :-*

 

Gruß kafkaesk93

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