reko 19. Juni · bearbeitet 19. Juni von reko Interview mit Bernd Göttlicher, Regionalleiter Franken beim Bayernwerk Netz, über den größten Engpass der Energiewende. Video 2026/06/17: Stromnetz am Limit: Warum Speicher & Regulierung die Energiewende ausbremsen Zitat @7:47 Ja, wenn ihr es schon gesehen habt, warum habt ihr es denn nicht ausgebaut im Vorfeld? .. wir rennen im Bereich der Energieversorgung auf eine Wand zu und schauen irgendwann wird's vielleicht weg sein. .. Ja, genau. Also die Dämpfungseffekte werden auch so sein. Das denke ich auch. Äber die Planungen sind ja konkreter wie nie zuvor. Jetzt gerade mit dem Wind. Wir haben unsere Vorrangebiete, wir wissen wo überall was entstehen soll. Wir haben ein neues Szenario jetzt entwickelt mit den anderen Netzbetreibern. Also schon ein recht gutes Bild, wie die Energiezukunft oder das Energiesystem in Bayern aussieht. Aber die Bundesnetzagentur denkt doch anders. Die Bundesnetzagentur hat ja den Fokus auf die Netzentgelte oder den Wirtschaftsstandort über die Netzentgelte möglichst effizient zu gestalten und die lässt so ein vorausschauenden Netzausbau nicht zu. Das heißt, du musst, wenn du jetzt zur Bundesnetzagentur fährst und willst sagen, ich brauche jetzt Geld, dann musst du erstmal nachweisen wie viel Anmeldungen hast denn du tatsächlich jetzt am Netz? @10:08 wenn du natürlich von deiner Netz Regulierungsbehörde weniger bekommst, dann baust du auch nichts aus als Unternehmen. Das ist einfach so. Und das macht's schwierig zunehmend schwierig. @11:15 In der Vergangenheit wars ja drauf ausgelegt, Benchmarks zu machen, um die Kosten zu senken. Jetzt kommen wir in eine Phase und das merkt man auch in der Versorgerstruktur, wir haben ungefähr so 800 bis über 800 Stadtwerke, größere Versorger, wo viele an ihre Grenzen kommen und tatsächlich den Netzbetrieb aufgeben Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
fancY 27. Juni Dirk Specht spricht darüber, warum China, Indien und andere Länder bei der Energiewende plötzlich so schnell werden, welche Technologien dort entstehen und was Europa daraus lernen muss. https://m.youtube.com/watch?v=zv0TabFyo6I Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut 28. Juni "Der Netzbetreiber sagt: Für die Leitung muss ich erst die Vogelwelt kartieren" Zitat Bakum ist eine kleine CDU-Gemeinde in Niedersachsen und Vorreiter bei der Energiewende: "Wir sind Strom-autark", sagt Bürgermeister Tobias Averbeck im Interview. Anwohner steigen auf E-Autos um, weil sie immer häufiger kostenlos "tanken" können. Spediteure wollen nachziehen. Andere Unternehmen liebäugeln mit der günstigen Energie der selbst ernannten Energiegemeinde. Doch die deutsche Bürokratie bremst Bakum aus: "Wir hätten genug Strom", sagt Bürgermeister Averbeck. "Aber der Netzausbau hinkt dermaßen hinterher. Der Netzbetreiber kann schlicht keine Leistung bereitstellen." Die Lösung wäre offenbar simpel. Große Stromtrassen können Averbeck zufolge unkompliziert mit einer weiteren Leitung ausgestattet werden und anschließend doppelt so viel Strom transportieren. Die Behörden jedoch verlangen dafür jedoch so viele Gutachten wie für einen komplett neuen Strommast, obwohl das zusätzliche Leiterseil "keinerlei Auswirkungen außer mehr warme Vogelfüße hat". Die Bundespolitik ignoriert das Problem. Sie möchte diesen Missstand in Person von Kanzler Merz und Energieministerin Reiche sogar zur neuen Richtgeschwindigkeit der Energiewende erklären. Parteikollege Averbeck schüttelt mit dem Kopf: "Wir verbieten ja auch nicht die Pkw-Zulassung, nur weil Stau ist." https://www.n-tv.de/politik/Der-Netzbetreiber-sagt-Fuer-die-Leitung-muss-ich-erst-die-Vogelwelt-kartieren-id30978772.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Sonntag um 06:38 · bearbeitet Sonntag um 06:40 von reko Künftig wird die Off Grid Stromversorgung zunehmen 2026/08/05 AI’s Obstacle: Why the Grid Can’t Keep Pace With the Data Center Boom .. As AI adoption accelerates worldwide, it’s colliding with a power system that wasn’t built for its level of demand. .. explains why electricity, not chips or algorithms, is the defining factor of the AI era. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 13:05 Hitze und Trockenheit: Europas Strommarkt funktioniert auch dank Photovoltaik Die lang anhaltende Hitze und Trockenheit stellt die Stromerzeugung in Europa vor Herausforderungen. Dank Photovoltaik besteht aber kein Grund zur Sorge. Photovoltaik und Speicher werden zunehmend wichtiger. Kohlekraftwerke werden im Sommer immer weniger hochgefahren. Und Gas ist sehr/zu teuer. Was schlussendlich bedeutet: Photovoltaik und Speicher werden zunehmend wichtiger. Und so schließt sich der Kreis. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Mittwoch um 14:20 · bearbeitet Mittwoch um 15:44 von reko vor 2 Stunden von Holgerli: Hitze und Trockenheit: Europas Strommarkt funktioniert auch dank Photovoltaik Und Nachts ist es nicht trocken? Aber dafür haben wir ja Braunkohlekraftwerke. Also in Deutschland dank Braunkohle und Photovoltaik. In der besten Jahreszeit für EE mit 288 gCO2/kWh - Frankreich kam mit 28 gCO2/kWh aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 15:57 · bearbeitet Mittwoch um 16:03 von Holgerli vor 1 Stunde von reko: Und Nachts ist es nicht trocken? Aber dafür haben wir ja Braunkohlekraftwerke. Also in Deutschland dank Braunkohle und Photovoltaik. Und draußen ist kälter als Nachts? Nee, mit Braukohle hat das immer weniger zu tun. Sondern mit Speicher, wie im Artikel und mir geschrieben. Weiter gehts: vor 1 Stunde von reko: In der besten Jahreszeit für EE mit 288 gCO2/kWh - Frankreich kam mit 28 gCO2/kWh aus. Danke erst einmal für die Grafik. Auch wenn Du das ganz, ganz schlimm findest, fandest Du übrigens 2023 auch schon: Es ist aber trotzdem eine ziemliche geile Entwicklung in Deutschland. 'Tschuldigung für das Wort. Ist aber der treffenste Begriff. Weil: Am 18.7.2023 um 16:33 von reko: Deinen Optimismus möchte ich haben. Hast du die Werte linear extrapoliert? Der Sommer und das Wetter spielt da sicher keine Rolle. 2022/07 : 452 gCO2/kWh vs. In 4 Jahren runter von 452g CO2/kWh auf 288g Co2/kWh. Das sind -36% Und Am 18.7.2023 um 16:33 von reko: 2022/12 : 543 gCO2/kWh vs. In 4 Jahren runter von 543g CO2/kWh auf 345g Co2/kWh. Das sind -36%. Und nein. Der Sommer bzw. Winter und das Wetter spielt da immer weniger eine Rolle. Denn: Morgens Aronal und Abends... ähhmmm sorry... Denn: Im Sommer PV und Speicher (und etwas Wind) und im Winter Wind und Speicher (und etwas PV). Beide ergänzen sich vortrefflich. Bis Ende 2030 will RWE dann raus aus der Kohle sein. Dann schauen wir uns das Spielchen nochmal an. Bis dahin kannst Du Dich bei konstant und schnell sinkenden Co2-Ausstößen pro kWh noch weiter empören. Über was reden wir dann 150 g/kWh vs. 90 g/kWh wenn es, wie in 2022, nicht so gut läuft mit dem "immer verfügbaren" AKW-Strom in Frankreich: Derweil haben wir Mitleid mit Ungarn, die voll auf Atomstrom reingefallen sind: Wegen Atomstrom und Klimawandel wäre es in Ungarn ohne europ. Verbundnetz zappenduster geworden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Mittwoch um 16:09 · bearbeitet Mittwoch um 16:28 von reko Ohne Verbundnetz wäre es in Deutschland schon lange zappenduster. Auf die 10 fach höhere CO2-Intenstität als Frankreich kann man nicht Stolz sein. Dieses Verhältnis hatten wir m.W. auch bereit 2022. Ich hatte bezüglich des Verhältnisses eine Wette mit @Cepha. Und auch "wir können ja mal tippen wann wir Frankreich eingeholt haben." Lt. KI: (demnach hat sich das Verhältnis weiter zu Gunsten Frankreichs verschoben). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
adzZzyYy Mittwoch um 17:06 vor 53 Minuten von reko: Ohne Verbundnetz wäre es in Deutschland schon lange zappenduster. Das ist ja geradezu die Definition eines Verbundnetzes. Wenn man es bezahlen will, steht es jedem frei seine Insel aufzumachen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Mittwoch um 17:12 vor 4 Minuten von adzZzyYy: Definition eines Verbundnetzes. Es ging um das europäische Verbundnetz und den Beitrag der französischen und tschechischen Kernkraftwerke zur Stabilität des deutschen kernkraftfreien Stromnetzes. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
adzZzyYy Mittwoch um 17:21 vor 8 Minuten von reko: Es ging um das europäische Verbundnetz und den Beitrag der französischen und tschechischen Kernkraftwerke zur Stabilität des deutschen kernkraftfreien Stromnetzes. Ja und nun? Über welche Skala wir sprechen ist zweitrangig. In einem Verbundnetz wird der Strom dort produziert, wo es zum jeweiligen Zeitpunkt am günstigsten ist. Das führt dann eben auch dazu, dass nicht zu jeder Zeit jeder Teil des Netzes die Menge erzeugt, die dort gerade benötigt wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Mittwoch um 17:25 · bearbeitet Mittwoch um 17:32 von reko Dann sind wir einer Meinung, französischen und tschechischen Kernkraftwerke sind wichtig für die Stabilität des deutschen Netzes. Ohne sie müßte noch mehr Braunkohle verbrannt werden. Der PV-Ertrag ist leider europaweit korreliert insbesondere nachts und im Winter. Wir sollten dankbar sein, dass unsere Nachbarn neue Kernkraftwerke bauen. 2026/03/21 Französische Atomkraftwerke werden wichtiger für deutsche Stromnetz-Stabilität .. An den deutschen Stromimporten hatte Kernenergie 2025 erneut den größten Anteil. Dabei geht es nicht nur um den Einkauf günstiger Elektrizität: Der Atomstrom wird zunehmend dafür eingekauft, um temporäre Überlastungen zu verhindern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
adzZzyYy Mittwoch um 17:31 Die KKWs sind dafür verantwortlich, dass der Preis x Euro niedriger ist als ohne sie. Mit der technischen Stabilität des Netzes hat das nur insofern etwas zu tun, wie es in den entsprechenden Regeln für die Betriebsführung des Verbundnetzes beschrieben ist. Diese Regeln erfüllt auch der deutsche Teil des Netzes weiterhin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Mittwoch um 17:39 · bearbeitet Mittwoch um 17:48 von reko vor 16 Minuten von adzZzyYy: Die KKWs sind dafür verantwortlich, dass der Preis x Euro niedriger ist als ohne sie. Mit der technischen Stabilität des Netzes hat das nur insofern etwas zu tun Solange ausreichend viele Gaskraftwerke schnell genug gebaut werden/wurden und das LNG auch ausreichend vorhanden ist. Dann wird es ohne importierten Kernkraftstromn nur sehr teuer. Das will Ministerin Reiche jetzt gegen den Widerstand der Solar- und Wind-Lobby mit dem Bau von Gaskraftwerken erreichen. Siemens Energy ist beim Bau der Rolls Royce SMR, beim Bau von Gaskraftwerken und beim Bau von Stromnetzen dabei (bin inzwischen nicht mehr investiert). Der Bedarf ist kein entweder oder sondern ein sowohl alsauch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 20:33 vor 4 Stunden von reko: Ohne Verbundnetz wäre es in Deutschland schon lange zappenduster. Nein, wäre Deutschland nicht. Und das weisst Du auch. Das habe ich im Atomkraft-Thread mehrfach mit Fakten dagelegt. Aber Ungarn, Belgien und die Schweiz wären es. Trotz oder wegen Atomkraft. vor 2 Stunden von reko: ...LNG auch ausreichend vorhanden ist. Und das Uran wird in Frankreich wo gefördert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger Mittwoch um 21:39 Ich habe das Gefühl hier treffen zwei Lager aufeinander, jeweils mit einer anderen Ansicht im Kopf. Lager1: Lager2: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HHanseat Donnerstag um 06:47 Lager 1 schaut teilweise sogar auf den Jahresschnitt. Der PV-Überschuss im August hilft der Wärmepumpe im Dezember aber leider nicht. Stets muss im Verbundnetz in jedem Moment soviel Leistung bereit gestellt wie abgerufen werden, sonst wird das Netz instabil und führt zu Notabschaltungen wie letztes Jahr in Spanien. Zu viel ist auch nicht viel besser als zu wenig, kann aber oft zumindest gedrosselt werden. Zur zeitlichen Varianz kommt dann auch noch die räumliche Verteilung, der Strom z.B. aus dem off-shore Windpark muss auch zum Verbraucher kommen. Beim Blick auf Bild 2 bekommt man eine guten Eindruck, wie herausfordernd die Steuerung und Kompensation inzwischen geworden ist. Das verursacht dann auch die steigenden Netz- und Systemkosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady Donnerstag um 08:06 · bearbeitet Donnerstag um 08:21 von slowandsteady vor 1 Stunde von HHanseat: Beim Blick auf Bild 2 bekommt man eine guten Eindruck, wie herausfordernd die Steuerung und Kompensation inzwischen geworden ist. Das verursacht dann auch die steigenden Netz- und Systemkosten. Beim Blick auf Bild 2 sieht man, dass man mit "ein paar 100 GWh" BESS Speichern locker auch nachts PV-Strom haben koennte. 1GWh kostet aktuell ca. 220 Millionen Euro laut KI, d.h. ein Investment von 220 Milliarden fuer 1000GWh und wir sind das halbe Jahr komplett autark. Netzausbau und Redispatch koennen wir uns dann auch sehr viel sparen, wenn an jeder Trafostation im Mittelspannungsnetz ein BESS fuer 6h Puffer daneben steht. Deutschland verbraucht ca. 500TWh pro Jahr, wenn wir jetzt 220 Milliarden auf 10 Jahre abschreiben, sind das Extrakosten von 4.4ct/kWh (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Klar, ein Winter wird niemals mit BESS moeglich sein - dafuer braucht man dann moeglichst billige (und ggf. auch ineffizientere, wenn dafuer billiger im Unterhalt) Gaskraftwerke, die nur wenige Hundert Stunden im Jahr laufen. Was macht Deutschland stattdessen? Nichts investieren, 4.4ct/kWh (oder so) Redispatch bezahlen, eine Kupferplatte (einheitlicher Strompreis) politisch erzwingen obwohl die Physik andere Regeln hat, Stromerzeugern und Verbrauchern Null Anreize zu einem marktwirtschaftlichen Verhalten setzen (Fixtarife, kein Smartmeter-Rollout) und dann ueber hohe Strompreise jammern. PS: Unten gestern Kalifornien, man beachte, wie viel dort Batteriespeicher bereits abfedern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
derVuk Donnerstag um 08:52 · bearbeitet Donnerstag um 08:57 von derVuk Um die Tag/Nacht Schwankungen mache ich mir auch keine Sorgen. Das lässt sich wirtschaftlich zu vertretbaren Preisen auch mit Batteriespeichern in den nächsten Jahren darstellen. Das macht auch die Strompreise nicht teurer im Vergleich zu heute, da es sich um privatwirtschaftliche Investitionen handelt und wir im Gegenzug die ganzen Abschaltungs- und Redispatch Kosten einsparen können. Hier wäre sogar heute schon einiges gewonnen, wenn man die ganzen Heimspeicher sinnvoller ins Stromnetz integriert. Das große Problem ist doch der Sommer/Winter Zyklus und insbesondere die sogenannten Dunkelflauten. Und hier gibt es halt noch keine gute Lösung zu vertretbaren Kosten. Hier wird es auch nicht eine Lösung geben, sondern wir sollten alles in Erwägung ziehen und ein Bündel von Maßnahmen ergreifen. Neue Gaskraftwerke, höhere Kapazität Strom europaweit zu transportieren, Flexibilisierung und Speicherung von mehreren Wochen bei Biogas, Beibehaltung einiger bestehender Kohlekraftwerke als Notfallbackup, Nachfrageflexibilisierung durch Smartmeter und flexible Stromtarife und auch Notabschaltung bestimmter Industriebetriebe in Dunkelflauten gegen Entschädigungen, etc.... Auch neue Technologien wie beispielsweise Wasserstoff und E-Fuels sind zu prüfen und zu entwickeln. Aber hier muss man auch als Beführworter der Energiewende einfach mal zugeben. Eine gute und kostengünstige Lösung für dieses Problem gibt es einfach noch nicht. Primär muss es darum gehen, dass wir schauen welche dieser und weiterer Maßnahmen die kostengünstigsten sind um das Ziel zu erreichen. Und auch was EE und CO2 Reduktion angeht, sollten wir nicht zu Ideologie getrieben sein. Diese 100% Ziele machen halt vieles sehr schwierig und extrem teuer. Ich finde, wenn wir es schaffen, den CO2 Ausstoß zu vertretbaren Kosten um 80-90% zu reduzieren, haben wir viel gewonnen. Mit der Brechstange 100% zu erzwingen wird scheitern, da die Kosten dann explodieren und die Chancen sehr hoch sind, dass dann Klimaleugner und schlimmeres an die Regierung kommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Donnerstag um 09:00 vor 2 Stunden von HHanseat: Stets muss im Verbundnetz in jedem Moment soviel Leistung bereit gestellt wie abgerufen werden, sonst wird das Netz instabil und führt zu Notabschaltungen wie letztes Jahr in Spanien. Und Lager 2 ignoriert gerne, dass Spanien nicht durch die EEs ausgelöst wurde und ignoriert das Desaster in Ungarn gerade komplett, wo 50% der Eigenstromproduktion komplett weggebrochen ist. vor 3 Minuten von derVuk: Das große Problem ist doch der Sommer/Winter Zyklus und insbesondere die sogenannten Dunkelflauten. Und hier gibt es halt noch keine gute Lösung zu vertretbaren Kosten. Doch die gibt es: 1. Speicher (wird von Lager 2 nur immer wieder gerne negiert und ignoriert) . 2. Der Bio-Anteil in Fossilen PKW-Kraftstoffen. Wenn der in Kraftwerken zur Stromerzeugung verwendet würde, statt ineffiziente Verbrennermotoren zu betreiben, dann könnte jede Super-GADF (Größte anzunehmende Dunkelflaute) überbrückt werden. Zumal wir auch hier wieder beim Punkt des europ. Verbundnetzes wären. Von einer Dunkelflaute die von Portugal bis zum Nordkap und von Frankreichs Atlanikküste bis zur Ostgrenze der Ukraine reichte habe ich zumindest noch nichts gehört Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Donnerstag um 09:39 vor 37 Minuten von Holgerli: Und Lager 2 ignoriert gerne, dass Spanien nicht durch die EEs ausgelöst wurde und ignoriert das Desaster in Ungarn gerade komplett, wo 50% der Eigenstromproduktion komplett weggebrochen ist. Und manche Leute vergessen gerne, dass auch Kohle- oder Gaskraftwerke Kühlung brauchen, entweder über Kühltürme, oder auf dem Fluss als Durchlaufkühlung. Da gibt es keinen Unterschied zu KKWs. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tatsächlich Donnerstag um 09:54 vor 9 Minuten von Ramstein: Und manche Leute vergessen gerne, dass auch Kohle- oder Gaskraftwerke Kühlung brauchen, entweder über Kühltürme, oder auf dem Fluss als Durchlaufkühlung. Da gibt es keinen Unterschied zu KKWs. Doch, den gibt es: Gaskraftwerke benötigen wesentlich weniger Kühlung (Einsparung ca. 60%), als KKWs; (Kohlekraftwerke benötigen auch weniger, aber Gaskraftwerke sind besser) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Vios Donnerstag um 10:07 · bearbeitet Donnerstag um 10:13 von Vios vor einer Stunde von derVuk: Nachfrageflexibilisierung durch Smartmeter und flexible Stromtarife Ich frage mich schon lange, warum es keine Aufklärungskampagne gibt, den Menschen nahezubringen, sich netzdienlich zu verhalten auch ohne Smartmeter. Es gibt ja kaum welche. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Donnerstag um 10:18 vor 37 Minuten von Ramstein: Und manche Leute vergessen gerne, dass auch Kohle- oder Gaskraftwerke Kühlung brauchen, entweder über Kühltürme, oder auf dem Fluss als Durchlaufkühlung. Da gibt es keinen Unterschied zu KKWs. Ja, deswegen will ja Lager 1 schnellstmöglich aus den fossilen Kraftwerken raus. Bei der Kohle wird Deutschland das durch den freiwilligen Kohleausstieg von RWE schon weitestgehend geschafft haben. Bei den Gaskraftwerken stimme ich Dir zu. Schreibst Du Frau Reiche dazu einen Brief? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich Donnerstag um 11:03 vor 2 Stunden von derVuk: Und auch was EE und CO2 Reduktion angeht, sollten wir nicht zu Ideologie getrieben sein. Diese 100% Ziele machen halt vieles sehr schwierig und extrem teuer. Ich finde, wenn wir es schaffen, den CO2 Ausstoß zu vertretbaren Kosten um 80-90% zu reduzieren, haben wir viel gewonnen. Mit der Brechstange 100% zu erzwingen wird scheitern, da die Kosten dann explodieren und die Chancen sehr hoch sind, dass dann Klimaleugner und schlimmeres an die Regierung kommt. Und es besteht (wie man zum Beispiel in den USA sehen kann) die Gefahr, daß die Demokratie dazu führt, daß dann gewählte Regierungen vieles wieder umkehrt. Verbohrtheit zahlt sich oft nicht aus. Und die gibt es leider auf beiden Seiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag