Cost-Average-Effekt bei Aktien und Fonds?

140 Beiträge in diesem Thema

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Das Problem ist ja, dass der CAE nicht losgeloest von der Fragestellung verwendet wird, ob er etwas bringt (gegenueber einer Einmalanlage), sondern in den Werbebroschueren zumeist als

"positiver CA Effekt" dargestellt wird mit herausragenden Rendite/Risiko Eigenschaften.

Nuechtern betrachtet hast du Recht, StockJunky.

 

Naja, in den Broschüren gehts ja in der Regel um Sparpläne. Und da tritt der CAE ja durchaus auf. Dass er natürlich besonders positiv oder negativ ist, lässt sich an der Stelle ja noch gar nicht beantworten. Ich würde es als "Feature" begreifen, wie wenn jemand in einer Autowerbung die Farbe dazu schreibt.. :-)

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Geschrieben · bearbeitet von Atros

Das Problem ist ja, dass der CAE nicht losgeloest von der Fragestellung verwendet wird, ob er etwas bringt (gegenueber einer Einmalanlage), sondern in den Werbebroschueren zumeist als

"positiver CA Effekt" dargestellt wird mit herausragenden Rendite/Risiko Eigenschaften.

Nuechtern betrachtet hast du Recht, StockJunky.

 

Das ist der Punkt.

 

Niemand behauptet,daß es die Gesetzmäßigkeit zwischen harmonischem und arithm.Mittel nicht gibt.(Es gibt sie ja schließlich.)

 

Das Problem ist die Behauptung periodische gleichmäßige Zahlungen würden durch einen "Effekt" zu einer höheren Rendite führen.

-Diese ist durch die Studien hinreichend widerlegt.

-Statistisch ist der Anlageerfolg unter den derzeit als "State of the art" angenommenen Modellen über Aktienrenditen einfach vom "investiert sein" abhängig

 

Zum Risiko

Die diversen Studien haben gezeigt, das Sparpläne auch beim allgemeinem Risiko unterlegen sind. Es gibt jedoch Risikomaße die beim Vergleich Einmalanlage vs. Sparplan für den Sparplan sprechen.

Diese sind Mean Excess Loss und Probable Minimum Wealth.

Das ist aber einfach zu erklären und hat nichts mit einem positiven CA-Effekt zu tun.Der Sparplan erhält einen "Diversifikationsbonus" durch die Aufteilung in risikobehaftete und risikolose Anlage.

 

Nebenbei je länger der Sparplan läuft umso unbedeutender wird der Effekt der Differenz zwischen harm. und arithm. Mittel. De Facto wird der Sparplan irgendwann so auch zur "Einmalanlage".

 

Ein genereller Rendite-Steigernder Effekt im Vergleich zur Einmalanlage lässt sich wissenschaftlich nur belegen, wenn ein bestimmer Kursverlauf eintritt (sodass der durchschnittliche Kaufkurs geringer wird als der Einstiegskurs der Einmalanlage).

 

Ebenso verhält es sich mit allen anderen Sparplan-Strategien. Faktisch hängt das Ergebnis, ob eine höhere Rendite vorliegt oder eine geringere immer davon ab, wie sich die Kurse entwickelt. Es gibt also keine Strategie, die unabhängig von allen Kursentwicklungen immer eine höhere Rendite verspricht.

 

 

Man kann aber wohl verallgemeinern, dass bei steigenden Kursen die Einmalanlage besser ist, bei fallenden Kursen die Investition in zinssichere Anlagen und bei seitwärtskursen eine Verteilung über mehrere Einsteigspunkte. Der letzte Fall ist aber komplizierter, weil er davon abhängt, wie stark die Kurse schwanken und ob es theoretisch möglich ist, per Einmalanlage den tiefsten Einstiegskurs zu erwischen.

 

Und dies bedeutet praktisch es gibt diesen "CA -Effekt" der bei periodische Anlage gleicher Summen zu höheren Renditen führt nicht. Die zukünftige Entwicklung ist einfach "zufallsabhängig".

Ich zitiere noch mal die Wissenschaftler aus einer besseren Studie.

Bei den Simulationen ergibt sich als zentrale Erkenntnis, dass sich auf Basis von Erwartungswert und Varianz der Vermögensendwerte keine eindeutige Vorteilhaftigkeitsaussage

zwischen CA- und LS-Strategie treffen lässt, die CA-Strategie aber von einer Vielzahl von

B&H-Strategien dominiert wird. Diese nutzen den Effekt, dass die intertemporale Diversifikation

der CA-Strategie der Diversifikationswirkung einer B&H-Strategie mit einem über die

Zeit konstanten Anteil riskant investierten Vermögens unterlegen ist.Wir untersuchen anhand

von Simulationen des Weiteren den Einfluss der Equity Premium, der Aktienmarktvolatilität

und der Autokorrelation der Renditen auf den Vorteilhaftigkeitsvergleich der Strategien.

In empirischen Analysen, welche die historische Vorteilhaftigkeit von CA-Strategien bei

einer Investition in den DAX, den Nemax 50 sowie den Nasdaq Composite Index untersuchen,

werden die Ergebnisse der Simulation weitgehend bestätigt. Eine Überlegenheit der

CA-Strategie kann in einzelnen Fällen in Abhängigkeit der Periode, in welcher der Anlagezeitraum

beginnt, festgestellt werden. Beim für den DAX untersuchten 12-monatigem Anlagehorizont

erzielt die Einmalanlage insbesondere von Oktober bis Januar signifikant höhere

Renditen als die übrigen Anlagestrategien. Im Mai stellt sich in diesem Vergleich tendenziell

die CA-Strategie als ex post bessere Strategie heraus. Auch für sehr kurzfristige Investitionen

in den Nemax 50 und den Nasdaq Composite ergibt sich kein wesentlich anderes Bild. Auch

hier weisen die Renditen eine Abhängigkeit vom Startzeitpunkt des Anlagezeitraumes auf.

Beginnend an einem Montag führt die CA-Strategie zu einer signifikant höheren Rendite als

die übrigen Strategien. Zur Erklärung dieser Ergebnisse können in allen Fällen Saisoneffekte

bei den Einzelrenditen herangezogen werden.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass unsere Analyse die Suboptimalität von CAStrategien

bei Portefeuilleumschichtungen nachweist. Da verschiedene Ökonomen bereits seit

längerem auf die Unterlegenheit der zeitlichen Streuung der Investition hinweisen, stellt sich

die Frage, warum in der Praxis bis heute die Überzeugung vorherrscht, dass sich durch den

CA-Effekt die Rendite steigern und das Risiko senken ließe. Statman verweist zur Erklärung

auf Erkenntnisse der Behavioral Finance.42 Demnach werden Gewinne und Verluste in Relation

zu einem Referenzpunkt wahrgenommen, wodurch sich vom Erwartungswert-Varianz-

Kalkül systematisch abweichende Bewertungen ergeben. Auch die „Aversion to Regret" kann

nach Statman eine Erklärung für die Anwendung von CA-Strategien darstellen. Bei einem

fixierten Anlageplan erfolgen die Einzelinvestitionen unter Zwang, wodurch sich das Bedauern

im Misserfolgsfall verringert. Des Weiteren sieht Statman in CA-Strategien eine disziplinierende

Wirkung, die auch den Einfluss von Wahrnehmungsfehlern und Spontanreaktionen

senkt.Die von Statman aufgezeigte deskriptive Sichtweise zur Erklärung des Verhaltens von Investoren

lässt vermuten, dass trotz fehlender rationaler Begründung auch in Zukunft der CAEffekt

als besonderer Vorteil von Einzahlungsplänen und Portefeuilleumschichtungen wahrgenommen

wird. „Dollar-Cost Averaging may not be rational behavior, but it is perfectly

normal behavior."

CA ist ein Mythos der auf Fehlwahrnehmungen beruht und geschickt durch gewisse Unternehmen am Leben erhalten wird.

 

Vielleicht um alles anschaulich zusammenzufassen:

Es ist wie beim Lotto:

Ja,man kann durch Lotto-spielen reich werden.

Dies ist jedoch kein Beleg/Beweis dafür das Lotto-spielen systematisch ein Sparbuch schlägt,weil es einen "Lotto-Average-Effekt" gäbe.

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Geschrieben · bearbeitet von dynamind

Also ich zahle in Zeiten der Seitwärts- und Abwärtsbewegung via Sparplan in mein ETF Depot ein - wenn die Kurse anziehen bzw. wenn ich meine eine Aufwärtsphase in Richtung Übertreibung wahrzunehmen, reduziere ich die Einzahlungen oder stoppe sie. Für extremen Schwankungen die es seit den Neunzigern an den Märkten gibt scheint mir das - gefühlt - eine ordentliche Strategie zu sein um mir in den günstigeren Phasen ein Langfrist-Depot aufzubauen, denn ich überwinde so meine persönlichen Vorbehalte in fallende Kurse zu investieren und glätte - denke ich - die Abwärtskurve etwas aus.

 

Den idealen Wiedereinstiegspunkt für Einzelkäufe zu finden habe ich aufgegeben. Ich habe mich in der Tiefe des Kursabgrundes stets von der allgemeinen Unlust zu investieren mitreissen lassen und dann das Interesse sogar so weit verloren, dass ich Trendwenden verpasst habe und - da (immer noch) gebranntes Kind des Dotcom-Absturzes - bin ich auch mittlerweile bei jedem steilen Anstieg zu früh ein Prophet des baldigen Untergangs und kämpfe dann ständig gegen den Impuls an alles wieder zu verkaufen. Dagegen habe ich aber noch keine Strategie gefunden - vielleicht die berühmten Schlaftabletten? :lol: (oder ich müsste diese Traumata mal bei einem Börsenpsychologen bearbeiten lassen...) Die Angst bei einem "Blasengipfel" einzusteigen sitzt bei mir tief - wenn ich mir die Charts für die letzten 15 Jahre anschaue aber auch nicht ganz zu unrecht.

 

(Sobald ich z.B. mitbekomme, dass alle Lehrerkollegen meines Bruders in den Schulpausen zu den Rechnern wetzen um die Börsenkurse anzuschauen platzt mein Trauma auf und ich rutsche in den Verkaufswahn :blink: )

 

EDIT:

Mein Vorgehen geht wohl in Richtung "Value Averaging" oder?

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Geschrieben · bearbeitet von dynamind

Allerdings so wie es Bernstein vorschlägt: Do Not Dollar-Cost-Average for More than TwelveMonths

 

 

Danke für diesen sehr interessanten Artikel!

Aber bei den Schlussfolgerungen komme ich etwas ins Straucheln - vielleicht übersehe ich aber auch etwas. Er schreibt:

Since I defined effectiveness as meaning that DCA beats lump-summing by more than 5% in those instances where lump-summing loses money, we have: DCA-6 is effective in 55 of 143 cases; DCA-12 is effective in 64 of 114 cases; DCA-18 is effective in 46 of 77 cases; DCA-24 is effective in 31 of 45 cases; and DCA-36 is effective in 16 of 30 cases. Thus DCA-12 clearly produces the highest number of effective cases, but DCA-6 costs half as much and produces the second-highest number of effective cases.

 

Warum rechnet er hier absolut auf und berechnet keine Verhältnisse?

Müsste es nicht heissen:

DCA-6 is effective in 55 of 143 cases = 38%

DCA-12 is effective in 64 of 114 cases = 56%

DCA-18 is effective in 46 of 77 cases = 59%

DCA-24 is effective in 31 of 45 cases = 68%

and DCA-36 is effective in 16 of 30 cases = 53%

 

Fazit wäre dann: DCA-24 ist am erfolgreichsten, gefolgt von 18,12 und 36 - DCA-6 ist auf dem letzten Platz

Wir haben hier allerdings unterschiedliche Stichprobengrössen aber wenn wir die beiden kleinsten Stichproben weglassen hätten wir immer noch DCA-18 mit im Rennen als erfolgreichste Strategie und auf gar keinem Fall deutlich abgeschlagen durch 12 oder 6.

Also den Ansatz für den Vergleich finde ich sehr gut - aber die Schlussfolgerung leuchtet mir überhaupt nicht ein...

 

Die Studie ist von 1997. Eine aktuelle Untersuchung die sich der letzten 15 Jahre annehmen würde wäre sehr (!) interessant. Die Datenbasis der Studie wird den aktuellen Gegebenheiten eventuell nicht mehr gerecht.

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Geschrieben

Allerdings so wie es Bernstein vorschlägt: Do Not Dollar-Cost-Average for More than TwelveMonths

 

 

Ich mag Bernstein eigentlich sehr gerne und bekam schon einen Schreck. Obiger Artikel ist aber zum Glück von einem gewissen Bill Jones der scheinbar Mathematik lehrt.

 

Ich glaube am einfachsten kann man folgendermassen sehen, dass Cost-Averaging, um damit langsam einzusteigen, Unsinn ist:

 

Investor A hat 12000 Cash und möchte in Aktien investieren.

Investor B hat schon 12000 in Aktien.

 

Wenn es jetzt für A besser wäre sein Geld schrittweise - sagen wir 1000 jeden Monat - zu investieren, was würde das für B bedeuten?

Genau, dann müsste es für B besser sein alles zu verkaufen um dann schrittweise wieder einzusteigen. Käse, oder?

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Geschrieben

 

 

Investor A hat 12000 Cash und möchte in Aktien investieren.

Investor B hat schon 12000 in Aktien.

 

Wenn es jetzt für A besser wäre sein Geld schrittweise - sagen wir 1000 jeden Monat - zu investieren, was würde das für B bedeuten?

Genau, dann müsste es für B besser sein alles zu verkaufen um dann schrittweise wieder einzusteigen. Käse, oder?

 

Du siehst das zu absolut. Der Artikel ist da differenzierter, finde ich.

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Geschrieben

 

Wenn es jetzt für A besser wäre sein Geld schrittweise - sagen wir 1000 jeden Monat - zu investieren, was würde das für B bedeuten?

Genau, dann müsste es für B besser sein alles zu verkaufen um dann schrittweise wieder einzusteigen. Käse, oder?

 

Wenn der Markt fällt, wäre diese Aussage korrekt und kein Käse.

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Geschrieben

Wenn der Markt fällt, wäre diese Aussage korrekt und kein Käse.

 

 

Ich wollte darauf hinaus, dass kein wirklicher Unterschied besteht zwischen einem Investor der rein will und einem der schon hat. Wer sich schrittweise einkauft tut aber so als gäbe es einen.

 

Wenn du es für besser hälst dich schrittweise einzukaufen als einfach die gewünschte Menge zu haben, warum verkaufst du dann nicht regelmässig damit du dich wieder schrittweise einkaufen kannst?

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Geschrieben

Ich glaube am einfachsten kann man folgendermassen sehen, dass Cost-Averaging, um damit langsam einzusteigen, Unsinn ist:

 

 

Um es abzukürzen:

1.Es kommt auf das Entscheidungskriterium an.

Die Einmalinvestition ist gegenüber der "Cost-Averaging"-Anlage hinsichtlich der zu erwartenden Rendite überlegen.

Beim Einstieg über mehrere Zeitpunkte und gleichzeitiger Anlage der Restsumme in eine alternative risikolose Anlage, ist "Cost-Averaging" aber bei bestimmten Risikomaßen besser als eine Einmalinvestition.

Von daher kann man nicht von einer absoluten Überlegenheit der Einmalinvestition sprechen.

(Das kann man diversen hier in diesem Thread geposteten Artikeln entnehmen.)

 

2.Die Betrachtungen unterstellen die gegenwärtigen betriebswirtschaftlichen Modelle.

 

@Dynamind

Aber bei den Schlussfolgerungen komme ich etwas ins Straucheln - vielleicht übersehe ich aber auch etwas. Er schreibt:

Unter dem ersten Gesichtspunkt sind Bernstein und Jones zu verstehen.

Bernstein geht von einer Vorteilhaftigkeit der Einmalinvestition aus,will aber das Risiko nicht außen vor lassen und schlägt deshalb den "Kompromiss" mit den 12 Monaten vor.

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Geschrieben

 

 

@Dynamind

Aber bei den Schlussfolgerungen komme ich etwas ins Straucheln - vielleicht übersehe ich aber auch etwas. Er schreibt:

Unter dem ersten Gesichtspunkt sind Bernstein und Jones zu verstehen.

Bernstein geht von einer Vorteilhaftigkeit der Einmalinvestition aus,will aber das Risiko nicht außen vor lassen und schlägt deshalb den "Kompromiss" mit den 12 Monaten vor.

 

Ich meinte, dass ich die Schlussfolgerung rein methodisch nicht nachvollziehen kann.

Er schreibt:

Thus DCA-12 clearly produces the highest number of effective cases

Warum nimmt er hier absolute Werte und nicht Verhältnisse?

Er kann doch die verschiedenen Fälle so nicht vergleichen.

(siehe mein obiger Beitrag)

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Geschrieben · bearbeitet von Atros

@Dynamind

 

Unter dem ersten Gesichtspunkt sind Bernstein und Jones zu verstehen.

Bernstein geht von einer Vorteilhaftigkeit der Einmalinvestition aus,will aber das Risiko nicht außen vor lassen und schlägt deshalb den "Kompromiss" mit den 12 Monaten vor.

 

Ich meinte, dass ich die Schlussfolgerung rein methodisch nicht nachvollziehen kann.

Er schreibt:

Thus DCA-12 clearly produces the highest number of effective cases

Warum nimmt er hier absolute Werte und nicht Verhältnisse?

Er kann doch die verschiedenen Fälle so nicht vergleichen.

(siehe mein obiger Beitrag)

 

Den Schlüssel zum Verständnis habe ich mal Rot markiert:

Since I defined effectiveness as meaning that DCA beats lump-summing by more than 5% in those instances where lump-summing loses money, we have: DCA-6 is effective in 55 of 143 cases; DCA-12 is effective in 64 of 114 cases; DCA-18 is effective in 46 of 77 cases; DCA-24 is effective in 31 of 45 cases; and DCA-36 is effective in 16 of 30 cases. Thus DCA-12 clearly produces the highest number of effective cases, but DCA-6 costs half as much and produces the second-highest number of effective cases.

Es geht hier also gerade um bedingte Wahrscheinlichkeiten. Die Voraussetzung ist "lump-summing loses money".

Weiter unten werden die Anzahlen der Elemente der Grundgesamtheiten erwähnt (523;517;511;493)

D.h. der Fall "DCA-18 besser als lump-summing-18", wenn "lump summing loses money" ist 46 mal aufgetreten bei einer Betrachtung von insgesamt 511 Intervallen. Die 77 ist die Anzahl der Elemente der Teilmenge "lump summing loses money".

Habe es nicht nachgerechnet aber bei den absoluten Wahrscheinlichkeiten,und die sind in dem Kontext von Interesse, sollte es stimmen.

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Geschrieben

Danke für die Erklärung!

:)

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Geschrieben

Ich habe mal mein Vermögenswirksamen Leistungen durchgerechnet, in Anlehnung an CAE. Die versteckten Kosten sind dabei so hoch, dass ich ex post sagen würde: so ein Investment macht nur Sinn, wenn der Kurs währed der Lauzeit rapide abfällt, und somit billig eingekauft werden kann, um dann immesn z usteigen. Das war dem DWS Osteuropa der Fall, den ich seit 2006 im Depot habe. Bei 480 Euro Nettoeinzahlung (ich zahle etwa 300 davon) pro Jahr steht er gerade bei 2700 Euro. Kein guter Deal.

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Geschrieben

Wenn man sich das Renditedreieck zum Sparplan anguckt, wie hier zu finden www.cost-average-effekt.de, sieht man eigentlich schön, das die Rendite langfristig unter der einer Einmalanlage liegt. Ist der Durchschnitt der Kaufkurse höher als der Kurs zum Startzeitpunkt der Einmalanlage, ist der Sparplan oder der Cost-Average-Effekt negativ, ansonsten positiv. Aber: Und das wurde auch in den Kommentaren schon gesagt. Der Sparplan unterstützt im Crash nicht zu verkaufen.

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Geschrieben

Am 15.1.2012 um 00:48 schrieb Flemme:

 

 

Ich wollte darauf hinaus, dass kein wirklicher Unterschied besteht zwischen einem Investor der rein will und einem der schon hat. Wer sich schrittweise einkauft tut aber so als gäbe es einen.

 

Wenn du es für besser hälst dich schrittweise einzukaufen als einfach die gewünschte Menge zu haben, warum verkaufst du dann nicht regelmässig damit du dich wieder schrittweise einkaufen kannst?

Genau das gleiche habe ich auch schon versucht einem Freund zu erklären und bin kläglich gescheitert. Obwohl dieses Beispiel sehr gut erklärt warum der Effekt Käse ist.

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