CarpeDiem GmbH (jetzt DSI GmbH) - Gute Finanzbildung oder B...?

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Zweistellige Wertentwicklung kann doch auch für die Anleger durchaus realistisch sein .... es hat ja niemand über das Vorzeichen dieser Wertewicklung gesprochen. ;)

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Zweistellige Wertentwicklung kann doch auch für die Anleger durchaus realistisch sein .... es hat ja niemand über das Vorzeichen dieser Wertewicklung gesprochen. ;)

Das schöne ist, dass er ja insgesamt sehr vage bleibt, auch in den vielen unglücklichen Formulierungen mit denen er bestimmte Geschehnisse umdeutet, von denen der Leser wahrscheinlich noch nicht mal weiß, was da eigentlich vorgefallen war. Ist ein sehr egozentrischer Schreibstil, den er da hat.

 

Mit dem zweistelligen Ergebnis bezieht er sich übrigens nur auf das Depots, in anderen Schreiben wurde ja deutlich darauf hingewiesen, dass aus Sicherheitsgründen nur ein kleiner Teil des Geldes im Depot angelegt wird. So verstehe ich das jedenfalls.

 

Mich würde an seiner Stelle zwar die positive Depot-Rendite für 2010 auch freuen, allerdings würde ich mich gleichzeitig auch ärgern, dass mir meine Untergebenen erst 6 Monate nach Ende des Jahres das Ergebnis der Kapitalanlagen mitteilen können. Was sind das für Anlagen, dass die Bewertung ein halbes Jahr braucht? Na ja in einem weiteren halben Jahr wird der Geschäftsbericht draußen sein und vielleicht schreibt der Herr Heinzinger sogar was dazu.

 

Ganz nebenbei: weiß jemand ob bei den anderen Fonds die Abstimmungen auch so verlaufen sind, oder gab es da etwa gar keine?

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Am besten gefällt mir der Satz aus dem von Gerald verlinkten Anschreiben "Das ist mit keinen Banken realisierbar." In grammatikalisch ausgefeilter Weise wird dargestellt, dass der - im Mittel - zweifache Kredithebel gemäß ursprünglichen Fondskonzept nicht machbar ist.

 

Ich spekuliere mal: nirgendwo im ursprünglichen Fondsprospekt sind die Auswirkungen von Kosten und Kredithebel (inklusive Kreditkosten) in Form einer Projektionsrechnung dargestellt. Es besteht das Risiko, dass Gerichte hierin eine Irreführung und Täuschung der Anleger erkennen und somit Kapitalanlagebetrug konstatieren. Für die Banken besteht ein Risiko darin, dass ihre Kreditvergabe als Beihilfe hierzu gewertet wird, und sie somit den Anlegern schadenersatzpflichtig werden - vom Reputationsrisiko mal ganz abgesehen.

 

Es bleibt spannend!

 

Grüße,

billy-the-kid

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Ich weiß nicht, ob es schon jemanden aufgefallen ist, aber man hat sämtliche Kongressvideos entfernt. Zumindes auf der CD Homepage und die damals hier von NataP vielen einzelnen Videos vom Kongress auf Youtube.

Scheint wohl mittlerweile der Fall zu sein, dass man sich in dem Kongressvideo dafür schämt, wie man dort aufgetreten ist.

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Hat eigentlich schon jemand eine Info, wann CD gedenkt die Beschlußfassung zu schicken??

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Hat eigentlich schon jemand eine Info, wann CD gedenkt die Beschlußfassung zu schicken??

 

Anfang 34. KW

 

 

 

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Hat eigentlich schon jemand eine Info, wann CD gedenkt die Beschlußfassung zu schicken??

 

Anfang 34. KW

 

 

 

 

Danke

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Habe dies hier gelesen. Ich war auch bei carpe diem. Diese zeigen einen Film, in dem ausdrücklich und mehrfach darauf hingewiesen wird, dass es sich um eine Risikoanlage handelt und es keine Garantien gibt. Das kann ja auch gar nicht sein, wenn man 12 % Zielrendite anstrebt (nicht Zins). Wenn ich in Wertpapieren oder auch in anderen Anlagen investiere, dann sind Garantien immer Augenwischerei.

 

Carpe Diem rechnet in dem Film (den wohl jeder sieht, der zu denen geht) zB vor, dass Investitionen in Immobilien gemacht werden, die mit 5% zu 3/4 fremdfinanziert werden (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) und bezeichnet das als Hebeln der Rendite (naja). Bei einem EK von 70 % des Verkehrswertes und einem VK von

90 % kommt man dabei locker auf die angestrebten zweistelligen Renditen. Das scheint mir machbar zu sein (habe ich selbst schon praktiziert).

 

Ähnlich sieht es mit Investments im Bereich Photovoltaik aus . Erzielt man hier zwischen 6-8 % Rendite (was wohl unbestreitbar möglich ist), dann multipliziert sich die Rendite bezogen auf das Eigenkapiital, wenn Fremdmittel einbezogen werden. Auch hier entsteht die Hebelwirkung.

 

Dabei kommt es carpe diem wohl eher auf den schnellen Profit durch Einkauf und Verkauf an, als durch Halten der Anlagen.

 

Plausibel sind die Vorgaben des Fonds also in jedem Fall. Es ist ein Gemischtwarenhandel aus den unterschiedlichsten Anlagen. Ob das Managment die Kostenseite korrekt kalkuliert hat und den Kostenrahmen einhalten kann, ist eine ganz andere Frage. Und natürlich: Geldanlage ist immer Vertrauenssache. Bei carpe diem ist das die entscheidende Frage: Kann man den Machern vertrauen oder nicht........ Das muß jeder für sich entscheiden.

 

Ich habe einen kleinen Betrag investiert. Einfach weil ich es richtig finde, dass jemand einmal laut sagt, was Sache ist: mit einer Rendite von 3 %öässt sich bei einer Inflation von 3 % ein Vermögen nicht aufbauen. Also muß man gewisse Risiken eingehen. Diese Aussage ist ebenso elementar wie richtig.... Was jeder daraus dann macht, das ist eine andere Frage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

folgende fragen habe ich mir schonmal notiert:

1. Was sichert die Firma bzw. das Geld der Kunden ab?

2. Garantiert irgendwer bei CarpeDiem, dass sie diese Zinssätze bekommen und wieviel sind die Garantien wert?

Frage ihn auch gleich, wie jemand mit deinem Wissens- und Verständnisstand eigentlich kompetent potenzielle Anleger beraten kann.

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Ich habe einen kleinen Betrag investiert. Einfach weil ich es richtig finde, dass jemand einmal laut sagt, was Sache ist: mit einer Rendite von 3 %öässt sich bei einer Inflation von 3 % ein Vermögen nicht aufbauen. Also muß man gewisse Risiken eingehen. Diese Aussage ist ebenso elementar wie richtig.

 

:lol: Gut dass das mal ausgesprochen wurde. Eine bahnbrechende Erkenntnis. Das war mir echt noch nicht klar :stupid: Das mein Bankberater mir das noch nicht erzählt hat ist für mich ein Grund mich mal an CD zu wenden...

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Frage ihn auch gleich, wie jemand mit deinem Wissens- und Verständnisstand eigentlich kompetent potenzielle Anleger beraten kann.

Gibt es darauf eigentlich schon eine Antwort?

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Ich hoffe, das hat Deinem Ego gutgetan. Ich halte fest: Dein Bankberater hat es Dir nicht verraten (und vermutlich Dein Versicherungsvertreter auch nicht). So einfach wie es ist: irgendjemand sollte es auch den Menschen sagen, die es noch nicht wissen. Und das sind viele, denn sonst gäbe es keine 90 Millionen LV Policen, 30 Millionen Bausparverträge und ungezählte Sparbücher............ Wenn Dich andere nicht interessieren, dann ist das allerdings Dein gutes Recht.

 

Ich habe einen kleinen Betrag investiert. Einfach weil ich es richtig finde, dass jemand einmal laut sagt, was Sache ist: mit einer Rendite von 3 %öässt sich bei einer Inflation von 3 % ein Vermögen nicht aufbauen. Also muß man gewisse Risiken eingehen. Diese Aussage ist ebenso elementar wie richtig.

 

:lol: Gut dass das mal ausgesprochen wurde. Eine bahnbrechende Erkenntnis. Das war mir echt noch nicht klar :stupid: Das mein Bankberater mir das noch nicht erzählt hat ist für mich ein Grund mich mal an CD zu wenden...

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Ich hoffe, das hat Deinem Ego gutgetan. Ich halte fest: Dein Bankberater hat es Dir nicht verraten (und vermutlich Dein Versicherungsvertreter auch nicht). So einfach wie es ist: irgendjemand sollte es auch den Menschen sagen, die es noch nicht wissen. Und das sind viele, denn sonst gäbe es keine 90 Millionen LV Policen, 30 Millionen Bausparverträge und ungezählte Sparbücher............ Wenn Dich andere nicht interessieren, dann ist das allerdings Dein gutes Recht.

Sorry, die "Weisheit" ist doch einfachste Mathematik und jedem mit etwas finanziellem "Verstand" klar. Sollen nun aber gerade diejenigen, denen nicht einmal so etwas einfaches klar ist, plötzlich eine geschlossene Beteiligung abschließen bei der zumindest das ursprüngliche Fondskonzept von Anfang an nonsens war und die hochgelobten Investitionen "in die Wirtschaft" aus normalen Bankprodukten wie Garantiezertifikaten, ETFs etc. bestand? Wohl kaum. Denen ist doch vielmehr damit geholfen, sich selbst - bspw. in diesem Forum - zu informieren und ihr Finanzwissen zu erweitern.

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@Baby

 

Sorry, mein Beitrag war polemisch.

 

Aber das bei 3 % Gewinn (Zinsen) und 3 % Verlust (Inflation) am Ende nix rauskommt sollte eigentlich selbst dem unbedarftesten klar sein.

 

Eine Kapitallebensversicherung dient auch eher zum Werterhalt des gesparten Geldes als dem Aufbau eines großen Vermögens, um im Alter eine gewisse Sicherheit zu haben. Alles anderes ist quatsch, was soll man mit 67 Jahren mit 1 Mio ? Einen Ferrari kaufen?

 

Zu meinem Bankberater gehe ich nicht, ich habe keinen. Der Beitrag war IRONISCH.

 

So jetzt zu CD. Versprochen werden 12 % Rendite. Da CD alles ist, nur nicht die Heilsarmeet, wollen die auch noch was haben. Ich kenne die Kosten bei CD nicht, aber mehr als 5 % ziehen die ihren Kunden mit Sicherheit aus der Tasche. D.h. wenn für Dich 12 % bleiben sollen muss CD mindestens 17 % Rendite erzielen. Das erzählen sie natürlich nicht, ist aber die Wahrheit. Nun ja, wenn sie es schaffen, über Jahre diese Rendite zu erwirtschaften bekommen sie wahrscheinlich das Bundesverdienstkreuz. Eher dürften sich aber in absehbarer Zeit die Gerichte mit dem Laden beschäftigen...

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Ich hoffe, das hat Deinem Ego gutgetan. Ich halte fest: Dein Bankberater hat es Dir nicht verraten (und vermutlich Dein Versicherungsvertreter auch nicht). So einfach wie es ist: irgendjemand sollte es auch den Menschen sagen, die es noch nicht wissen. Und das sind viele, denn sonst gäbe es keine 90 Millionen LV Policen, 30 Millionen Bausparverträge und ungezählte Sparbücher............ Wenn Dich andere nicht interessieren, dann ist das allerdings Dein gutes Recht.

Sorry, die "Weisheit" ist doch einfachste Mathematik und jedem mit etwas finanziellem "Verstand" klar. Sollen nun aber gerade diejenigen, denen nicht einmal so etwas einfaches klar ist, plötzlich eine geschlossene Beteiligung abschließen bei der zumindest das ursprüngliche Fondskonzept von Anfang an nonsens war und die hochgelobten Investitionen "in die Wirtschaft" aus normalen Bankprodukten wie Garantiezertifikaten, ETFs etc. bestand? Wohl kaum. Denen ist doch vielmehr damit geholfen, sich selbst - bspw. in diesem Forum - zu informieren und ihr Finanzwissen zu erweitern.

 

Theoretisch hast Du natürlich recht - nur die Menschen machen das eben nicht. Es war interessant, das bei carpe diem zu beobachten. Die erste Stunde in der Info wurde nur damit verbracht vorzurechnen, was passiert wenn man 3 % Inflation und 30 % Steuer in Geldanlagen einrechnet. Das Ganze endete dann mit der Empfehlung, Geldanlagen nicht zu tätigen, die nicht mehr bringen. Wörtlich: "geben Sie Ihr Geld lieber aus, dann haben Sie heute noch was davon". In der zweiten Stunde wurde dann die Beteiligung als Lösung angeboten und mit den bereits geschilderten Beispielen (und einigen mehr) dargestellt, dass zweistellige Renditen möglich sind und wie diese gemacht werden sollen.

In dem zwei Tage später stattfindenden Kundenworkshop - den besucht man, um Kunde zu werden - stellte sich dann heraus, dass keiner der Gäste auch nur die Spur einer Ahnung von Finanzanlagen hatte. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es richtig ist, solch "Ahnungslosen" eine Beteiligung zu verkaufen. Aber: ist es richtig, diesen eine LV mit einer Garantieverzinsung von zukünftig 1,75 % anzudrehen ? Oder einen Sparplan mit 2,75% ?

 

PS: wenn ich das richtig nachgelesen habe, war der ursprüngliche Plan im alten Beteiligungskonszept darauf ausgerichtet, englische LVs zu erwerben. Diese hatten zum damaligen Zeitpunkt (2008) durchaus noch eine Renditeerwartung von mindestens 8%, selbst dann wenn man diese mit 80%iger Garantie unterlegte. Mit entsprechender Hebelwirkung (angestrebt waren 300 % Darlehn !) konnte man aus damaliger Sicht sicher die Erwartung haben, dass das funktionieren kann.

Ich halte auch den Hebel in diesen Produkten nicht für so gefährlich, wie im Forum dargestellt und vorgerechnet. Grund ist der Umstand, dass ja die meisten Gelder der Gesellschaft in monatlichen Raten zufließen, also immer (30 Jahre lang !) frisches Kapital zufließt. Das Risiko, dass die Gesellschaft insolvent wird, weil die Hebelanlage vorübergehend nicht so funktioniert wie man das gerne hätte, ist damit wesentlich kleiner Grund: Ich kann das Darlehn ja durch das frische Kapital ablösen. Dies sollte wohl auch der Grund sein, weshalb eine Bank gefunden wurde, die das Darlehn gewährt (angeblich sogar 2).

 

PPS:

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Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es richtig ist, solch "Ahnungslosen" eine Beteiligung zu verkaufen. Aber: ist es richtig, diesen eine LV mit einer Garantieverzinsung von zukünftig 1,75 % anzudrehen ? Oder einen Sparplan mit 2,75% ?

Das "Aber" ist pure CD-Logik. Denn CD vergleicht immer derartige Produkte die in der Tat nicht sonderlich sinnvoll sind, mit ihrem Produkt. Kein Wort über aktive Fonds, Vermgögensverwalter, ETFs etc. Und sicher auch kein Wort darüber, wie der normale Anleger - wenn er schon Hebeln möchte - dies auch mit gängigen Produkten tun kann. (bsp. Lev-Indizes etc.)

Stattdessen tut man so, als gäbe es nur die oftmals ungeeigneten Produkte LVs, Geldsparplan etc. auf der einen Seite und Carpediem auf der anderen.

 

PS: wenn ich das richtig nachgelesen habe, war der ursprüngliche Plan im alten Beteiligungskonszept darauf ausgerichtet, englische LVs zu erwerben. Diese hatten zum damaligen Zeitpunkt (2008) durchaus noch eine Renditeerwartung von mindestens 8%, selbst dann wenn man diese mit 80%iger Garantie unterlegte. Mit entsprechender Hebelwirkung (angestrebt waren 300 % Darlehn !) konnte man aus damaliger Sicht sicher die Erwartung haben, dass das funktionieren kann.

Jemand aus dem Forum hatte das hier sogar mal fein säuberlich gerechnet, und auch mit purer Überlegung konnte das Konzept nur bei sehr positiver Marktentwicklung funktionieren, wobei die Anlegerrendite dann natürlich - auf Grund der hohen Kosten - dennoch stark hinter der Marktentwicklung zurückbliebe.

Und wie gesagt: Gekauft hatte CD dann u.a. ein Garantiezertifikat (auf einen Fonds), ein Dax-ETF, einen Eurostoxx 50 ETF, einen Goldaktiefonds und einen Gold-ETF.

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Das Schema, das hier neu auftauchende CP-Jünger an den Tag legen, ist ja nicht sehr variabel.

 

Erstmal wird damit angefangen, dass Bank- und Versicherungsvertreter als Verkäufer aus Eigeninteresse getrieben sind und ihren Kunden oft schlechte Produkte verkaufen. Eine Aussage, wo erstmal jeder, der sie hört, Ja schreit.

 

Es fehlt also jemand, der die Leute aufklärt. Beweis für die Notwendigkeit sind die Millionen von LV-Policen, Bausparverträgen und Sparbüchern, die alle nur schlecht sind. Aus welchem Hintergrund und mit welchem Zweck diese Verträge abgeschlossen wurden, ist egal, denn sie sind ja per se schlecht, weil die anderen ja böse sind.

 

Derjenige, der die Leute aufklärt, ist natürlich gut. Deswegen handelt der auch nicht aus Eigeninteresse, auch wenn er gut an dem Produkt verdient. Das Geld steht ihm ja zu, denn das Produkt ist ja so gut, dass die Kosten eh wieder reinkommen (während jeder Fondsmanager, der behauptet, dass seine Arbeit zu einer Mehrrendite führe, die sein Gehalt rechtfertige, ein Schuft ist). Denn Böse sind ja die, die aus dem System kommen, wenn Kosmetikverkäufer nebenbei Werbung für CD machen, ist das ja was ganz anderes. Die haben zwar keine große Ahnung von der Materie, müssen sie aber auch nicht, weil sie ja wissen, dass CD gut, ehrlich und wahrhaftig ist.

 

CD ist also gut, weil es offen sagt, dass die anderen böse sind. Das Produkt ist also auch gut. Steht zwar Garantie drauf, hat es aber nicht, aber wer das glaubt und nicht auf Seite 85 vom Prospekt nachliest, ist ja selbst schuld. Gearbeitet wird mit Hebeln. Das ist zwar nicht neu, aber weil CD es macht, ist es besonders gut. Deswegen hilft man auch ganz nett dabei mit, dass die Kunden erstmal alle ihre schlechten Produkte loswerden. Widerpricht zwar dem angeblich eingestandenen Risiko der eigenen Rendite, aber egal, was in 30 Jahren ist, wen störts? CD sicher nicht.

 

Nun gibt es Leute, die behaupten, das Produkt wäre nicht gut. Die einen sind von der Presse, besonders Finanztest. Die sind böse. Erstmal natürlich, weil sie was schlechtes über CD schreiben, außerdem werden die vom Staat bezahlt, der seine Bürger dumm halten will, damit der viele Riesterverträge kauft und neue Spenden von Herrn Maschmeyer fließen.

 

Somit ist es hinreichend bewiesen: CD ist gut, und alle anderen sind schon per Definition böse.

 

Böse ist natürlich auch das Wertpapierforum. Da könnte man auf Idee kommen, dass das da etwas komplexer mit dem Bösesein ist. Denn dass Bank- und Versicherungsvertreter oft an ihre eigene Geldbörse denken, sagt man da auch. Herrn Maschmeyer mag man da auch nicht. Und dass der Mehrwert eines Fondsmanagers oft sein Gehalt nicht wert ist, sagen sie da auch, und viele dort investieren passiv. Und was Hebel, Optionen, Swas etc. sind, wissen die da auch, und viele nutzen sie und verteufeln sie gar nicht. Trotzdem findet die weit überwiegende Mehrheit der Schreibenden das Produkt von CD schlecht. Noch schlimmer, sie begründen es sogar mit Rechnungen und Verweisen auf den Verkaufsprospekt. Aber das macht nichts, erstens sind das eh nur irgendwelche Anonymlinge aus dem Internet, die abwechselnd inkompetent sind (noch inkompenter als Kosmetikvertreter in Finanzen) oder heimlich von Banken und Versicherungen bezahlt werden, zweitens ignoriert man am Besten einfach, dass die Aufklärung à la CD hier völlig pberflüssig ist) und spult den normalen Sermon ab, dass die Banken und Versicherungen alle böse sind, dass nur CD Altersarmut verhindern kann und alle, die das sehen, keine Ahnung von Hebelprodukten haben.

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Das war ja jetzt wirklich ein sachlicher Beitrag. Er bezog sich auf das Vorgängerprodukt, das ich leider nur aus diesem Forum kenne. Ich habe nur bei carpe diem mitbekommen, dass man mit der Ausrichtung des Fonds unzufrieden war und die Anlagepolitik deshalb ändern wollte, obwohl 10 % Rendite so schlecht dann auch nicht waren.

 

Immerhin: wir sind uns offenbar einig darüber, dass man von Versicherungsvertretern, Bankern & Co oft schlecht beraten wird - in jedem Fall nicht unabhängig. Ich finde es gut, dass diese Erkenntnis von carpe diem verbreitet wird. Das sollte doch in jedem Fall dazu führen, dass die Leute kritischer gegenüber den Angeboten des Marktes werden - oder etwa nicht ? Kann das schaden ?

 

Eigentlich ging es mir nur um diesen Aspekt der Sache.

 

Im Übrigen: Es geht hierbei nicht um gut oder böse - auch nicht bei carpe diem (jedenfalls nicht auf den drei Veranstaltungen, die ich besucht habe). Es geht darum, was zielführend ist. Carpe diem rechnet mit 3 % Inflation und 30 % Steuer. Beides sind Annahmen (und bleiben das auch). In meinen Augen sind beide Werte eher tief gegriffen. Rechnet man mit diesen Werten, dann benötigt man eben knappe 5 % Rendite schon dafür, auch nur die Kaufkraft zu erhalten. Das ist weder gut, noch böse, sondern Mathematik. Alle Anlagen, die nicht 5% erreichen vernichten Geld (Kaufkraft), rechnet man mit diesen Parametern.

 

Die Frage ist jetzt, was kann Otto Normalo denn tun, wenn er sich mit Finanzdingen nicht auskennt und sich auch nicht groß damit beschäftigen will ? Was kann er also tun mit einer Sparrate von beispielsweise 100 Euro im Monat ? Eigentlich gar nichts oder sehe ich das falsch ?

 

Der Ratschlag von carpe diem in der Info war: Geld am Besten heute verbrauchen, dann hat man wenigstens heute was davon (wörtliches Zitat).

 

Da ist ja was dran, oder ?

 

PS: carpe diem bietet jetzt wohl an, stornierte und beitragsfrei gestellte LVs zu übernehmen und Nachschläge zu den Rückkaufswerten einzuklagen. Ich habe mich mal in das Thema eingelesen. Das geht und kann richtig Geld bringen. Was haltet ihr davon ? Ist das gut oder böse ?

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Posted · Edited by Schinzilord

Wenn jemand bis jetzt noch keine Ahnung hatte, sich aber aufrafft, 2 volle Tage auf einer Veranstaltung rumzurennen und sich "unabhängig" zu informieren, dann kann er doch auch wirklich unabhängig mal im Internet recherchieren oder sich ein Buch zulegen.

100€ Sparplan im Monat? Kein Problem, Depot bei der comdirect / Diba etc. eröffnen und einen ETF Sparplan auf den MSCI World starten. Garantiert niedrige Kosten, volle Beteiligung an der "Wirtschaft".

Auch nicht schwerer, als einen Gesellschaftervertrag zu unterschreiben (den man natürlich auch erst lesen und verstehen muss, also auch Zeit investieren muss).

 

Und lieber einen hochflexiblen ETF Sparplan als ein intransparentes Produkt, das bis jetzt nur auf Versprechungen und einem Vorgängerversagerprodukt basiert.

Das einzige, was dem dem "neuen" Produkt sicher ist, sind die versteckten Kosten und Ausgabeaufschläge / Provisionen.

Dieses Produkt braucht kein Mensch!

 

Und nur, weil sie einen wahren Punkt ansprechen, den jeder hier im Forum schon seit Jahren verinnerlicht hat (Rendite < Inflation = Geldvernichtung), muss doch nicht ihr Produkt super sein?!? Ganz im Gegenteil, durch dieses so aufgebaute Vertrauen (einfache Verkaufspsychologie) lassen sich noch viel besser hohe, aber sichere Kosten verstecken und Abschlussprovisionen generieren. Oder was denkst du, baby? Altruismus oder Egoismus seitens Carpe Diem?

 

P.S.: Wenn jetzt das Argument kommt, dass die bei dem neuen Produkt ja super diversifizieren über Immobilien, Solarparks etc. -> das Meiste über kostengünstige Produkte machbar, wenn nicht einfach partizipierbar, dann eh nicht geeignet für den kleinen Anleger...

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Posted · Edited by EHF1

Das war ja jetzt wirklich ein sachlicher Beitrag. Er bezog sich auf das Vorgängerprodukt, das ich leider nur aus diesem Forum kenne. Ich habe nur bei carpe diem mitbekommen, dass man mit der Ausrichtung des Fonds unzufrieden war und die Anlagepolitik deshalb ändern wollte, obwohl 10 % Rendite so schlecht dann auch nicht waren.

 

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Nicht mehr als ein schlechter Witz .....

 

Erst mal in die Thematik reinlesen und ein wenig Skepsis an den Tag legen .... Machste das nicht hat hier niemand mehr Mitleid mit dir.

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Im Übrigen: Es geht hierbei nicht um gut oder böse - auch nicht bei carpe diem (jedenfalls nicht auf den drei Veranstaltungen, die ich besucht habe). Es geht darum, was zielführend ist. Carpe diem rechnet mit 3 % Inflation und 30 % Steuer. Beides sind Annahmen (und bleiben das auch). In meinen Augen sind beide Werte eher tief gegriffen. Rechnet man mit diesen Werten, dann benötigt man eben knappe 5 % Rendite schon dafür, auch nur die Kaufkraft zu erhalten. Das ist weder gut, noch böse, sondern Mathematik. Alle Anlagen, die nicht 5% erreichen vernichten Geld (Kaufkraft), rechnet man mit diesen Parametern.

 

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Dann wechsele mal die Parameter und tausche sie gegen die reale Inflation aus und nicht die gefühlte ....

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Die Frage ist jetzt, was kann Otto Normalo denn tun, wenn er sich mit Finanzdingen nicht auskennt und sich auch nicht groß damit beschäftigen will ? Was kann er also tun mit einer Sparrate von beispielsweise 100 Euro im Monat ? Eigentlich gar nichts oder sehe ich das falsch ?

 

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Ganz einfach .... Ich gebe dir meine Kontodaten und verspreche dir, mein bestes zu tun um dir nach 30 Jahren eine Rendite von 18 % zu zahlen auf deine Beträge. Allerdings kann auch alles Geld weg sein - aber ich weiß ja das ich es kann und das das Geld nicht weg ist.

 

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PS: carpe diem bietet jetzt wohl an, stornierte und beitragsfrei gestellte LVs zu übernehmen und Nachschläge zu den Rückkaufswerten einzuklagen. Ich habe mich mal in das Thema eingelesen. Das geht und kann richtig Geld bringen. Was haltet ihr davon ? Ist das gut oder böse ?

 

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Bis vor kurzem hat CD noch mit Sammel-Klagen gegen die Versicherungswirtschaft geworben haben um Kunden zu locken. Das scheint wohl nicht geklappt zu haben ( Bemerkung am Rande - Sammelklagen gibt es in Deutschland gar nicht ) - also werben sie jetzt mit was anderem - Reine Deppenfängerei

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Wenn du dich auf CD einlässt , dann passt ein Zitat auf jeden Fall :"...Dein Geld ist ja nicht weg - das hat einfach nur ein anderer ..."

 

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Posted · Edited by Chemstudent

Das war ja jetzt wirklich ein sachlicher Beitrag. Er bezog sich auf das Vorgängerprodukt, das ich leider nur aus diesem Forum kenne. Ich habe nur bei carpe diem mitbekommen, dass man mit der Ausrichtung des Fonds unzufrieden war und die Anlagepolitik deshalb ändern wollte, obwohl 10 % Rendite so schlecht dann auch nicht waren.

10% Rendite (sofern sie stimmen, und welcher Zeitraum?) sind nicht per se gut. Es kommt darauf an, mit welchen Mitteln, also welches Risiko dafür eingegangen wurde.

 

Immerhin: wir sind uns offenbar einig darüber, dass man von Versicherungsvertretern, Bankern & Co oft schlecht beraten wird - in jedem Fall nicht unabhängig. Ich finde es gut, dass diese Erkenntnis von carpe diem verbreitet wird. Das sollte doch in jedem Fall dazu führen, dass die Leute kritischer gegenüber den Angeboten des Marktes werden - oder etwa nicht ? Kann das schaden ?

Das kann durchaus schaden. Nämlich dann, wenn die Leute vom Regen in die Traufe kommen, also vom Bankverkäufer, zum Carpediem-Verkäufer. Da besteht nämlich kein Unterschied, bis auf den, das Ersterer vielleicht ein wenig mehr kontrolliert wird.

Der Anleger muss den Interessenskonflikt erkennen. Jemand rät mir zu einer Anlage und er verdient selbst an dieser Anlage? Aha. da müssen die Alarmglocken klingeln. Der Anleger müsste somit auch ggü. CD kritisch werden, nicht nur gegenüber "den angeboten des Marktes", was auch immer das konkret sein soll.

 

Im Übrigen: Es geht hierbei nicht um gut oder böse - auch nicht bei carpe diem (jedenfalls nicht auf den drei Veranstaltungen, die ich besucht habe). Es geht darum, was zielführend ist. Carpe diem rechnet mit 3 % Inflation und 30 % Steuer. Beides sind Annahmen (und bleiben das auch). In meinen Augen sind beide Werte eher tief gegriffen. Rechnet man mit diesen Werten, dann benötigt man eben knappe 5 % Rendite schon dafür, auch nur die Kaufkraft zu erhalten. Das ist weder gut, noch böse, sondern Mathematik. Alle Anlagen, die nicht 5% erreichen vernichten Geld (Kaufkraft), rechnet man mit diesen Parametern.

Soweit richtig, und soweit auch recht belanglos. Wie du selbst sagst: Das ist Mathematik, und sollte jeder beherrschen. Carpediem tut aber nun so, als würden ihre Anlagen eine deutlich höhere Rendite abwerfen oder wenigstens eine deutlich höhere Rendite erwarten lassen. Das Problem dabei: Sie übergehen bewusst den Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko.

Bspw. könnte man auch ein Mini Future Zertifikat auf irgendeine SDax-Aktie mit sagen wir Hebel 20 kaufen. Die Renditeerwartung ist hier sicherlich ziemlich groß. Aber eben auch das Risiko.

Muss ich nun noch jährlich viele andere Leute mit durchfüttern , so sinkt die Renditeerwartung, aber nicht das Risiko. Dagegen halten könnte man das Argument des aktiven Investierens, also "Das Management schlägt den Markt so stark, dass es auch nach Kosten ein besseres CRV liefert". Und dann stellt sich - wie für jedes aktive Investment - die frage, warum gerade Carpediem, und nicht irgendein normaler aktiver Aktien- / Misch- / Managed Futures- etc. Fonds?

Wie bereits erwähnt:

Das Produkt GHP, das auch zuerst mit britischen Policen etc. warb, investierte u.a. in normale (!) Bankprodukte. Eine Firma aber, die normale Bankprodukte als Mist darstellt, dann aber selbst in diese Investiert hat nicht gerade viel Vertrauenspunkte verdient, um's mal so auszudrücken.

Und warum die CD den Anleger nicht auf eben jene - offenbar für gut befundene Bankprodukte - hinweist und ihn darüber informiert, erschließt sich einem auch nicht, wenn CD doch nur aufklären will. Sie erschließt sich aber dann, wenn man weiß, dass sie selsbt ein Produkt verticken wodurch sie nicht besser sind, als ein Bankverkäufer.

 

Im übrigen vertritt CD selbstverständlich ein ganz einfaches Freund-Feind Schema, das man bei den Vertretern die bisher hier im Forum gewesen sind sehr gut mitbekommen hat. Natürlich aber auch anhand der Aussagen von Herrn Shahin, der Website und sonstigem. Der Beitrag von neysee hat das ganz richtig erfasst.

 

Die Frage ist jetzt, was kann Otto Normalo denn tun, wenn er sich mit Finanzdingen nicht auskennt und sich auch nicht groß damit beschäftigen will ? Was kann er also tun mit einer Sparrate von beispielsweise 100 Euro im Monat ? Eigentlich gar nichts oder sehe ich das falsch ?

Die Thermodynamik verbietet ein Perpetuum mobile. So streng ist's zwar nicht in der Finanzwelt, aber der Anleger kann dennoch nicht erwarten, das vom Himmel eine Anlage fällt, die super Renditen erzielt, und er nichts tun braucht. So schön ist das Leben nunmal nicht.

Dennoch kann der Anleger aber bspw. einen unabhängigen Berater zu Rate ziehen oder sich an Verbraucherzentralen wenden. Und natürlich kann er sich auch komplett selbst um seine Finanzen kümmern, das erfordert natürlich entsprechende Lernbereitschaft.

 

Der Ratschlag von carpe diem in der Info war: Geld am Besten heute verbrauchen, dann hat man wenigstens heute was davon (wörtliches Zitat).

 

Da ist ja was dran, oder ?

Nicht wirklich. Geldanlage die Inflationsdeckend ist, hat immerhin den Vorteil, den Realwert zu erhalten und kann somit mindestens als Konsumsteuerung dienen. Zudem sollte man bedenken:

Wer sein Geld komplett verkonsumiert wird - sofern es etwas mehr als 3 EUR sind - den Konsum in einem höheren Lebensstandard umsetzen. Die Frage ist nur, inwieweit er dann damit umgehen kann, wenn er plötzlich nicht mehr soviel Geld zum verkonsumieren hat.

Jemand der hingegen - sei es auch nur inflationsgedeckt - gespart hat, hat zwar auf einen etwas besseren Lebensstandard verzichtet, kann aber auch von den Reserven zehren und muss sich nicht einer ggf. starken Einschränkung hingeben.

 

PS: carpe diem bietet jetzt wohl an, stornierte und beitragsfrei gestellte LVs zu übernehmen und Nachschläge zu den Rückkaufswerten einzuklagen. Ich habe mich mal in das Thema eingelesen. Das geht und kann richtig Geld bringen. Was haltet ihr davon ? Ist das gut oder böse ?

Wenn's gut ist: Warum dann nicht für seine Verträge selber machen?

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10% Rendite (sofern sie stimmen, und welcher Zeitraum?) sind nicht per se gut. Es kommt darauf an, mit welchen Mitteln, also welches Risiko dafür eingegangen wurde.

Und darauf, wie lang, also wieviele Jahre diese Rendite erwirtschaftet werden kann, schließlich reden wir hier ja über die Altersvorsorge. ;)

 

Neysee: :thumbsup:

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Hallo alle zusammen!

ich wünschte ich hätte alle diese beiträge gelesen bevor ich von CP über die leisten gezogen werde.

nun ist es wohl für mich zu spät.

ich habe alles unterschrieben was die von mir haben wollten und weiß jetzt dass das der größte fehler war, den ich je machen konnte.

 

Ein freund von mir und meiner schwester hat uns zu diesen seminar mitgenommen.

das system schien uns logisch und eindrucksvoll.

natürlich wusste keiner was auf uns zukommen würde.

 

erst beim workshop und motivationstrainig stellte sich allmählich heraus, was da für druck und gehirnwäsche getrieben wird.

doch da war auch schon alles zu spät.

ich und meine schwester haben widerrufen, doch diese Widerrufung wurde abgelehnt.

 

im nachhinein habe ich mir alles genau nochmal durchgelesen und konnte kaum fassen, wie blöd ich war!

ich habe tatsächlich unterschreiben, dass mir die risiken bekannt sind und dass ich darüber informiert worden bin, dass ich keinen anspruch auf widerruf hab.

 

meine schwester ist fein raus, weil sie einen dreizeiler nicht unterschrieben hat, da sie beim motivationsraining nicht bei war.

ich hingegen war dort und mir wurde ein handschriftliches schreiben vor die nase gelegt, in dem ich die einzahlung von 150,- bestätige.

 

meine schwester hat keine beitrittsbestätigung bekommen und auch keine rückantwort auf den widerruf.

ich hingegen schon.

 

nun ist meine lage so: wenn ich die beiträge nich bezahle, werde ich gekündigt.

das hat zur folge dass ich das AGIO (3056,-) sofort bezahlen muss und auch die sehr hohen nebenkosten,

was zusammen 6150,- beträgt.

 

Das ist ne summe die ich nie und nimmer sofort auftreiben kann.

 

Nun ist meine Frage, wer außer mir war noch so doof und hat kürzlich diesen vertrag abgeschlossen?

Und habe ich überhaupt eine chance mich mit nem anwalt da rauszuboxen?

 

ich könnt mich für mein vergehen ohrfeigen...aber das ändert ja nun alles nichts.

 

habe vor dem ganzen nach leuten gesucht, die damit schon längere erfahrung haben, doch bin nur auf leute gestoßen,

die 2009 davon betroffen waren oder die erst kürzlich bei sind und das ganze so toll finden.

 

seither hat CP viele vertragsregelungen zu ihrer gunst geändert, sodass ich nur schwerlich da rauskomme.

das heißt lücken, die blades vertrag aufweisen, sind in meinem kaum aufzufinden.

 

servus..

Bei mir ist genau der selber fall aufgedrehten ich weis selber nicht weiter einer seits betrügt mich carpediem wegen der zahlunng,?

und möchte unbedingt dort raus wie kann ich am besten von der Sache am günstigenfalls raus wegen meiner Dummheit eigentlich unterschreibe ich nie solche vertäge habe sogar angst handy verträge zur unterschreiben aber die haben mich so in griff gehabt unglaublich ich kann mir selber einer reinhauen kann fast nicht mehr schlaffen wegen der ganzen sache.. bin auch physische voll am Ar**** kann jemand mir helfen der denn selben fall hatte oder hat ? ende oktober nicht mal 2 wochen sind rum bevor ich unterschrieben hab..? könnten alle mal die anklagen zusammen setzten?

 

 

danke

 

 

 

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Posted · Edited by rammsteiner

Hallo alle zusammen!

ich wünschte ich hätte alle diese beiträge gelesen bevor ich von CP über die leisten gezogen werde.

nun ist es wohl für mich zu spät.

ich habe alles unterschrieben was die von mir haben wollten und weiß jetzt dass das der größte fehler war, den ich je machen konnte.

 

Ein freund von mir und meiner schwester hat uns zu diesen seminar mitgenommen.

das system schien uns logisch und eindrucksvoll.

natürlich wusste keiner was auf uns zukommen würde.

 

erst beim workshop und motivationstrainig stellte sich allmählich heraus, was da für druck und gehirnwäsche getrieben wird.

doch da war auch schon alles zu spät.

ich und meine schwester haben widerrufen, doch diese Widerrufung wurde abgelehnt.

 

im nachhinein habe ich mir alles genau nochmal durchgelesen und konnte kaum fassen, wie blöd ich war!

ich habe tatsächlich unterschreiben, dass mir die risiken bekannt sind und dass ich darüber informiert worden bin, dass ich keinen anspruch auf widerruf hab.

 

meine schwester ist fein raus, weil sie einen dreizeiler nicht unterschrieben hat, da sie beim motivationsraining nicht bei war.

ich hingegen war dort und mir wurde ein handschriftliches schreiben vor die nase gelegt, in dem ich die einzahlung von 150,- bestätige.

 

meine schwester hat keine beitrittsbestätigung bekommen und auch keine rückantwort auf den widerruf.

ich hingegen schon.

 

nun ist meine lage so: wenn ich die beiträge nich bezahle, werde ich gekündigt.

das hat zur folge dass ich das AGIO (3056,-) sofort bezahlen muss und auch die sehr hohen nebenkosten,

was zusammen 6150,- beträgt.

 

Das ist ne summe die ich nie und nimmer sofort auftreiben kann.

 

Nun ist meine Frage, wer außer mir war noch so doof und hat kürzlich diesen vertrag abgeschlossen?

Und habe ich überhaupt eine chance mich mit nem anwalt da rauszuboxen?

 

ich könnt mich für mein vergehen ohrfeigen...aber das ändert ja nun alles nichts.

 

habe vor dem ganzen nach leuten gesucht, die damit schon längere erfahrung haben, doch bin nur auf leute gestoßen,

die 2009 davon betroffen waren oder die erst kürzlich bei sind und das ganze so toll finden.

 

seither hat CP viele vertragsregelungen zu ihrer gunst geändert, sodass ich nur schwerlich da rauskomme.

das heißt lücken, die blades vertrag aufweisen, sind in meinem kaum aufzufinden.

 

servus..

Bei mir ist genau der selber fall aufgedrehten ich weis selber nicht weiter einer seits betrügt mich carpediem wegen der zahlunng,?

und möchte unbedingt dort raus wie kann ich am besten von der Sache am günstigenfalls raus wegen meiner Dummheit eigentlich unterschreibe ich nie solche vertäge habe sogar angst handy verträge zur unterschreiben aber die haben mich so in griff gehabt unglaublich ich kann mir selber einer reinhauen kann fast nicht mehr schlaffen wegen der ganzen sache.. bin auch physische voll am Ar**** kann jemand mir helfen der denn selben fall hatte oder hat ? ende oktober nicht mal 2 wochen sind rum bevor ich unterschrieben hab..? könnten alle mal die anklagen zusammen setzten?

 

 

danke

 

 

 

hallo ,

 

ich denke du bist in den gleichen sachen verwickelt wie ich und viele andere ....

 

ich kann dir nur eines sagen , nichts tun und warten bringen viele probleme ,, aber du kannst es beim anwalt seimetz und kollegen tel. erfragen .

 

ich und ein paar andere betroffene sind bei diesem anwalt und kann nur sagen der hat die hosen an ,,,, der kennt sich gut aus . :thumbsup:

 

 

schau hier : http://www.seimetz-rechtsanwaelte.de/ versuche es und dir wird geholfen .... :thumbsup:

 

 

 

ich habe selber den shahin und die suchtsekte am hals ;)

 

 

 

beste grüße ....... rammi

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Posted

Hallo zusammen,

 

hiermit kündige ich an, in nächster Zeit meine sehr konkreten Erfahrungen und Zahlen in diesem Forum zu veröffentlichen.

Grundsätzlich beabsichtige ich, die Konzepte der CD/ CIS als 'ProvisionsHebelPlan' zu bezeichnen. Hier meine kurze einführende erste Erklärung dazu:

Angenommen, ich besuche eine dieser Informationsveranstaltungen und möchte nun auch andere Unwissende mittels meines neu erworbenen 'Gewusst Wie' zur Erleuchtung führen, die Unterzeichnung verschiedenster Vereinbarungen und Verträge zwingend vorausgesetzt.

Folglich unterschreibe ich auch einen ProvisionsHebelVertrag, in dem monatliche Einzahlungen von 200 über den Zeitraum von 20 Jahren vereinbart sind. Daraus ergibt sich die Zeichnungssumme von 48000 .

Ich erfuhr, dass vorab ein Agio von 5 % der Zeichnungssumme, hier 2400 , zu überweisen ist.

Dessen aber nicht genug, werden mir nochmals 5 % 'Betriebskostenzuschuss' in Rechnung gestellt, also weitere 2400 Schulden gegenüber dem ProvisionsHebelPlan eingebucht und mit den ersten Beiträgen verrechnet (Stichwort: gezillmertes Nettobeitrags-Verfahren).

Wie wundervoll! Nachdem ich vorab 2400 Agio bezahlte und für ein Jahr monatlich 200 Raten einzahle, zusammen dann 4800 , wird mir mein freundlicher Berater erklären: Jetzt beginnen wir mit dem Sparen bei jährlich zweistelligen Renditen als Zielsetzung. Leider hat das bisher nicht funktioniert und der erste ProvisionsHebelPlan schaffte bis Ende 2010 leider nur 22,4 % Verlust für die treu gezahlten Beträge.

 

Soweit mein erster Beitrag in diesem Forum. Die angekündigten Zahlen folgen, versprochen!

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