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Sammelthread für Aktiv / Passiv Grundsatzdiskussionen

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 40 Minuten von etherial:

Die These ist:

Antizyklisch schlägt Buy and Hold

Und weil das nicht klappt reduziert man das halt auf:

Antizyklisch schlägt 85:15 (Aktien:Anleihen)

Dieser Fonds nimmt sich die Option heraus jederzeit auf 100% zu gehen. Diese Option hat jeder 100%ige Aktien-ETF auch - und am Ende kommt was besseres dabei heraus.

Soweit ich mich erinnern kann, stehst du mit deiner Meinung nicht alleine da, dass man das Globalportfolio One schon durchaus mit 100% Aktien vergleichen sollte.

@Glory_Dayshatte das auch mal gut erklärt. Ich finde den Post leider nicht mehr.

 

Aber selbst gegen 85%-90% Aktienquote + 15-10% Tagesgeld schneidet Beck's Fonds nicht gut ab.

 

vor 40 Minuten von etherial:

D.h. wenn es überhaupt einen Vorteil durch Antizyklisch gibt, ist der wohl durch Kosten verschwunden

Vermutlich, denn es gab seit Auflage immerhin einige Regimewechsel. 

Da das GPO im Aktienteil ein Dachfonds ist, sind die Kosten (trotz genutzter, günstiger Insti-Indexfonds) vermutlich schon eine gewisse Bremse.

Was die Kosten angeht, finde ich die Fonds-Berichten übrigens ziemlich intransparent im Vergleich zu vielen anderen Fonds (die Siemens Fonds machen das z.B. deutlich besser/klarer in ihren Jahresberichten).

 

Oder aber das aktive Management im Investitionsreserve-Teil (Anleihen, Gold etc) ist so mäßig, dass es sich auf Gesamtportfolioebene negativ auswirkt. Andere Gründe sehe ich nicht für die recht schwache Entwicklung im Vergleich zu B&H.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 5 Stunden von Sapine:

...Dennoch ist Dein Vergleich nicht fair, weil Du mit 100 % Aktien vergleichst. 

Der GPO kann ja auch auf 100% gehen, wenn er will. Es ist ja gerade das Versprechen, dass man zum richtigen Zeitpunkt (antizyklisch) rein und raus geht. Nun wird eben geschaut, ob es funktioniert hat.

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CorMaguire
vor einer Stunde von Hotzenplotz2:

...Was mir jedoch völlig unklar ist, warum hier alle komplett freidrehen und meinen sie seien klüger als der Markt, denn die Bewertung einer Einzelaktie in überbewertet/unterbewertet ist am Ende Stock picking. Und ich dachte man hätte doch eigentlich sehr verlässlich gezeigt hat, dass für Privatanleger (und vermutlich auch viele darüber hinaus) eine breite Diversifizierung nach Marktkapitalisierung deutlich besser funktioniert als stock picking.

 

Hier bist Du richtig ....

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
Am 14.7.2026 um 11:20 von Hotzenplotz2:

...Was mir jedoch völlig unklar ist, warum hier alle komplett freidrehen und meinen sie seien klüger als der Markt, denn die Bewertung einer Einzelaktie in überbewertet/unterbewertet ist am Ende Stock picking. Und ich dachte man hätte doch eigentlich sehr verlässlich gezeigt hat, dass für Privatanleger (und vermutlich auch viele darüber hinaus) eine breite Diversifizierung nach Marktkapitalisierung deutlich besser funktioniert als stock picking.

Das eine schließt das andere ja noch lange nicht aus. Für manche zählt alleine die Möglichkeit eines hohen Gewinns (bei extrem hohem Risko) mehr, als die auskömmliche Rendite bei geringstem Risiko. 

Dieses Verhalten wäre nur dann seltsam, wenn jeder einzelne Akteur rational handeln würde.

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Wishmueller

Letzte Woche - 15% bei Rollins, dafür heute dann +15% bei Microsoft (aber auch -10% bei ASML und +10% bei Adobe seit Wochenbeginn).... gebe gerne zu, dasss ich mit meinen ersten "Gehversuchen" (seit letztem Jahr) in Einzelwerten immer noch ein wenig mit der Volatilität fremdel..... muss man halt mögen. Im Grunde genommen weiß ich, dass ich das "Spiel" (damit eine Überrendite zu erzielen) unterm Strich nicht gewinnen kann, intellektuell habe ich das also durchaus verstanden. Und auch im "Saldo" meiner bisherigen Einzelwetten (insgesamt sieben; Depotanteil in Summe ca. 10%) wäre ich -bisher zumindest- mit einem markrtbreiten Welt-ETF nach gut einem Jahr besser gefahren, was dann eben auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigt. 

 

Bin daher auch schon wieder ernsthaft am überlegen, diese Idee ganz zu den Akten zu legen und komplett aus Einzelwerten auszusteigen und das Geld stattdessen in einen ETF zu schieben, schlauer wäre es wohl. Andererseits weiß ich, wenn ich das mache, bin ich aus dem Thema dann auch wirklich raus..... vor 20 Jahren hat mich trotz Finanzkrise ein nicht getätigter Ausstieg aus meinem gecrashten ETF-Depot zumindest davor bewahrt, mich komplett von der Börse zu verabschieden - im Gegenzug ist frisches Geld danach eben nicht konsequent über einen Sparplan in den Markt geflossen sondern wurde über viele Jahre über das Tagesgeld-Konto quasi "verschenkt", nach dem Motto "sicher ist sicher".... 

 

Long story short: gar nicht so leicht, immer die rational richtigen Entscheidungen zu treffen. nicht mal dann, wenn man es eigentlich besser weiß. Hätte also über die Jahre finanziell vieles "besser" für mich laufen können, als es gelaufen ist, andererseits hat es dann zumindest trotzdem noch gereicht, den Job vorzeitig an den Nagel zu hängen. Immerhin etwas, Stichwort "Glas halbleer oder halbvoll" und so..... :);)

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Schwachzocker
vor 8 Minuten von Wishmueller:

...Im Grunde genommen weiß ich, dass ich das "Spiel" (damit eine Überrendite zu erzielen) unterm Strich nicht gewinnen kann, intellektuell habe ich das also durchaus verstanden....

Jetzt müsste der übliche Hinweise darauf kommen, dass manch ein Anleger keine Rendite will, sondern dass es noch andere, viel schönere Dinge gibt. Kommt das noch?

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Ecke908090
vor 24 Minuten von Wishmueller:

Long story short: gar nicht so leicht, immer die rational richtigen Entscheidungen zu treffen. nicht mal dann, wenn man es eigentlich besser weiß. Hätte also über die Jahre finanziell vieles "besser" für mich laufen können, als es gelaufen ist, andererseits hat es dann zumindest trotzdem noch gereicht, den Job vorzeitig an den Nagel zu hängen. Immerhin etwas, Stichwort "Glas halbleer oder halbvoll" und so..... :);)

Vermutlich bist du ein typisches Beispiel aus diesem Forum, das sein Geld auf den Kapitalmärkten eher verwaltet als erwirtschaftet. Das erklärt hier auch das stets anzutreffende Narrativ.

 

Aber in jedem Fall Gratulation zu deinem frühzeitigen Ruhestand! :prost:

 

(Meine Meinung: Bei 10% Depotanteil kann man nicht viel falsch/richtig machen, egal ob in die eine oder in die andere Richtung. Ich denke da hat @Schwachzocker nicht ganz Unrecht, wenn er andere "schöne Dinge" erwähnt und sollte es dir unterm Strich abseits von Rendite irgendwas geben, Einzelaktien zu halten, dann bleib doch einfach dabei. Ein Teil der oben erwähnten Gruppe hat sich ja vermutlich ebenfalls einen "ordentlichen Kick" abseits von ETFs und Dividenden-Aktien gegönnt, indem sie 0,XX% ihres Depots beim IPO in SpaceX investiert haben. :lol:)

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SlowHand7
· bearbeitet von SlowHand7
vor 13 Minuten von Ecke908090:

Ein Teil der oben erwähnten Gruppe hat sich ja vermutlich ebenfalls einen "ordentlichen Kick" abseits von ETFs und Dividenden-Aktien gegönnt, indem sie 0,XX% ihres Depots beim IPO in SpaceX investiert haben. :lol:)

Da musst du gar nicht lästern.

Ich habe mit SpaceX 52% Gewinn gemacht.  :)

 

Dafür brauchen die ETFs schon ein paar Jahre.

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Wishmueller
· bearbeitet von Wishmueller
typo error
vor 36 Minuten von Ecke908090:

Meine Meinung: Bei 10% Depotanteil kann man nicht viel falsch/richtig machen, egal ob in die eine oder in die andere Richtung. 

 

Na ja, die 10% sind halt innerhalb gut eines Jahres entstanden, dass ich meine Altersvorsorge jetzt nicht auf "rot oder schwarz" setze, ist vermutlich einleuchtend. Ging eher darum, ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob einem das Thema vielleicht liegt oder nicht, das geht halt nur in Größenordnungen, die zumindest mal nicht "kriegsentscheidend" sind, wenn es denn schief geht. Grundsätzlich ist das Interesse dafür da, wenn aber keine "Überrendite" dabei herausspringt, kann man es auch lassen, so groß ist der "Spieltrieb" dann doch nicht. Nach einem Jahr ist das Gesamtergebnis noch nicht so prickelnd, andereseits ist das eben auch kein Zeitraum, um es abschließend zu bewerten. Von daher tendiere ich da aktuell eher zu "halten" als zu "verkaufen", und ja, wenn man das Gefühl bekommen würde, es funktioniert, könnte ich mir grundsätzlich auch eine schrittweise Erhöhung des Depotanteils in Einzelwerten vorstellen....

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Ecke908090
vor 30 Minuten von SlowHand7:

Da musst du gar nicht lästern.

Shit, du hast mich erwischt. :P

 

Auch dir Gratulation zu diesem Erfolg! Auf wie viel Prozent deines Gesamtvermögens und deines Depots (rein aus Interesse, soll keine Vorlage für irgendwas sein)?

 

vor 9 Minuten von Wishmueller:

 

Na ja, die 10% sind halt innerhalb gut eines Jahres entstanden, dass ich meine Altersvorsorge jetzt nicht auf "rot oder schwarz" setze, ist vermutlich einleuchtend. Ging eher darum, ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob einem das Thema vielleicht liegt oder nicht, das geht halt nur in Größenordnungen, die zumindest mal nicht "kriegsentscheidend" sind, wenn es denn schief geht. Grundsätzlich ist das Interesse dafür da, wenn aber keine "Überrendite" dabei herausspringt, kann man es auch lassen, so groß ist der "Spieltrieb" dann doch nicht. Nach einem Jahr ist das Gesamtergebnis noch nicht so prickelnd, andereseits ist das eben auch kein Zeitraum, um es abschließend zu bewerten. Von daher tendiere ich da aktuell eher zu "halten" als zu "verkaufen", und ja, wenn man das Gefühl bekommen würde, es funktioniert, könnte ich mir grundsätzlich auch eine schrittweise Erhöhung des Depotanteils in Einzelwerten vorstellen....

Ich bin nun auch kein Guru, aber ich vermute du wirst erst merken, ob du das Zeug mitbringst und dafür gemacht bist, wenn du mit der eigentlichen Zielallokation über wirklich lange Zeiträume in Einzelwerte investiert bist. Und selbst dann kann es sehr glücklich oder sehr unglücklich gelaufen und du wirst nur bedingt schlauer sein. Kurz- bis mittelfristig, sagen wir mal über X Jahre, kann man vermutlich schon mal Benchmarks schlagen, auch ohne zu viel mitgebracht und an den Tag gelegt zu haben, aber langfristig ist es denke ich schon sackschwer die MSCI Worlds, Nasdaqs and ACWIs dieser Welt zu schlagen - man kann schnell entscheidende Trends oder die essenziellen Anstiege bei den wenigen schlagenden Aktien verpassen. Vielleicht habe ich es nicht drauf, aber das sagt dir jemand, der leidenschaftlich und konsequent seit einigen Jahren in Einzelwerte investiert und trotz dem konstanten Gefühl, das geilste Portfolio der Welt inne zu haben, regelmäßig vom Markt vermöbelt wird. :vintage:

 

Aber ich bin auch nicht gekommen, um dich tod zu diskutieren, dafür gibt es hier andere Kandidaten. Manchmal ist der Weg ja auch das Ziel. :)

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Wishmueller
vor 4 Minuten von Ecke908090:

Vielleicht habe ich es nicht drauf, aber das sagt dir jemand, der leidenschaftlich und konsequent seit einigen Jahren in Einzelwerte investiert und trotz dem konstanten Gefühl, das geilste Portfolio der Welt inne zu haben, regelmäßig vom Markt vermöbelt wird. :vintage:

 

Aber das ist doch zumindest eine ehrliche Aussage..... :thumbsup:

 

Sehe das prinzipiell genauso. Für mich ist bzw. wäre halt entscheidend, was unterm Strich bei rumkommt. Wenn ich merke, dass die Aufwands-/Nutzenrelation für mich nicht passt, werde ich es lassen und mich freudvolleren Dingen zuwenden. Aber selber mal was probieren (bei begrenzten Risiko) finde ich immer noch "lehrreicher" als es nur theoretisch zu verstehen. Jetzt habe ich zumindest die Zeit (und das Interesse) dafür.... :)

 

vor 10 Minuten von Ecke908090:

Aber ich bin auch nicht gekommen, um dich tod zu diskutieren, dafür gibt es hier andere Kandidaten. Manchmal ist der Weg ja auch das Ziel. :)

 

Alles gut, zum Glück überwiegen in dem Forum imner noch diejenigen, mit denen man über sowas vernünftig reden kann..... :)

 

 

 

 

 

vor 10 Minuten von Schwachzocker:

Sorry, aber ich kann nicht anders.

 

Ja, wissen doch inzwischen alle hier.

Von daher sehe ich es Dir mitlerweile auch nach, tob' Dich aus......;)

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Ecke908090
vor 15 Minuten von Wishmueller:

 

Aber das ist doch zumindest eine ehrliche Aussage..... :thumbsup:

 

Sehe das prinzipiell genauso. Für mich ist bzw. wäre halt entscheidend, was unterm Strich bei rumkommt. Wenn ich merke, dass die Aufwands-/Nutzenrelation für mich nicht passt, werde ich es lassen und mich freudvolleren Dingen zuwenden. Aber selber mal was probieren (bei begrenzten Risiko) finde ich immer noch "lehrreicher" als es nur theoretisch zu verstehen. Jetzt habe ich zumindest die Zeit (und das Interesse) dafür.... :)

...

Alles gut, zum Glück überwiegen in dem Forum imner noch diejenigen, mit denen man über sowas vernünftig reden kann..... :)

...

Ja, wissen doch inzwischen alle hier.

Von daher sehe ich es Dir mitlerweile auch nach, tob' Dich aus......;)

Danke dir für die netten Worte, kann ich nur zurückgeben. ^_^

 

Im WWW artet es halt gerne mal aus und der Ton ist vielleicht nicht immer passend, aber ich denke dass sollte grundlegend jeder im Hinterkopf behalten und etwas distanziert an die Sache herangehen. Ehrlicherweise hat der gute @Schwachzocker mit seiner Rückmeldung nichts anderes zum Ausdruck gebracht als ich, nur etwas derber verpackt. Klar sucht er die Herausforderung, aber es ist nicht so, dass alles von ihm Murks ist - zwischen den Zeilen ist schon mal was dabei und manchmal grinse ich auch. 

 

Um mal auf das Thema zurückzukommen:

Ich werde wahrscheinlich nach über 10 Jahren Investieren und 5 Jahren davon in Einzelaktien aufgrund einer angedachten Selbstständigkeit bis spätestens kommendes Frühjahr einen Großteil meines Depots abstoßen. Das alles kommt auch etwas auf die Entwicklung der Aktienmärkte und der Realwirtschaft drauf an, aber ich vermute mal es wird gut ausgehen und zum Abstoßen kommen. Und ich kann vermutlich jetzt schon mein Fazit ein Stück weit vorwegnehmen und sagen, dass ich das Investieren wirklich mit ausgesprochen viel Leidenschaft verfolgt habe. Das ist aber im Kern auch mit der einzige Grund, wieso dann doch sehr zeitintensive und zum Teil auch mental beanspruchende Phasen gut weggesteckt wurden und ich Stand jetzt, sollte ich dann finanziell gut rauskommen, wirklich "nichts anders machen würde" (ich denke man versteht, wie das gemeint ist). Ist jedoch diese brutale Leidenschaft nicht gegeben, dann würde ich unter nahezu keinen Umständen jemandem empfehlen in Einzelaktien zu gehen, weil entweder A. eine deutliche Überrendite erwirtschaftet werden muss oder B. man effizient vorgegangen sein muss bei gleichzeitig äußerst starker Resilienz. Beides ist eher unwahrscheinlich und viel zu schnell wird sich dann eingeredet, dass es einem so viel Spaß macht, man mit von der Partie ist oder auch regelmäßige Einkünfte solch einen Unterschied machen. Aber Hand aufs Herz und jeder sollte mal tief in sich hineingehen und reflektieren und das Resultat wird bei den allermeisten sein, dass man nicht ehrlich zu sich selbst und zu anderen ist.

 

Ich habe bereits in jungen Jahren um ordentliche Summen gepokert und bin auch heute kein Kind von Traurigkeit, und ja, wenn eine Aktie richtig abgeht und man wirklich Skin in the Game hat, dann ist das, neben der Rendite, ohne Frage ein geiles Gefühl, aber das ist nichts dagegen, wie sich Verluste anfühlen oder auch lange Seitwärtsphasen. Wie gesagt, nichts was mich jemals aus der Bahn geworfen hat, eben weil ich ein Stück weit resilient bin und solide Leidenschaft habe, aber unterm Strich etwas, was sicherlich für die wenigsten, vielleicht auch für mich, nicht 100% gesund und als Genuss zu bezeichnen ist. 

 

Die Leitindizes sind schon ordentliche Rindviecher und diese anzugehen, wird meiner Ansicht nach nicht mal so eben geschafft. :)

 

vor 41 Minuten von SlowHand7:

Nun, da wurden ja nur relativ wenige Aktien zugeteilt.  :(

Das waren nun gerade mal 0,002% vom Wert meiner Depots.

Aber 1000€ geschenkt nimmt man doch trotzdem gerne mal an.

Das ist schon ordentlich Zaster, keine Frage. Chapeau!

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vanity

[mod: ... und der ganze themenfremde Mist ist gelöscht mitsamt der fragwürdigen Prozentrechnung/]

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Norica
· bearbeitet von Norica
vor 3 Stunden von Wishmueller:

Sehe das prinzipiell genauso. Für mich ist bzw. wäre halt entscheidend, was unterm Strich bei rumkommt. Wenn ich merke, dass die Aufwands-/Nutzenrelation für mich nicht passt, werde ich es lassen und mich freudvolleren Dingen zuwenden. Aber selber mal was probieren (bei begrenzten Risiko) finde ich immer noch "lehrreicher" als es nur theoretisch zu verstehen. Jetzt habe ich zumindest die Zeit (und das Interesse) dafür.... :)

Die Aufwand Nutzen Relation ist so eine Sache. Wenn letzlich entscheidend ist, was unter dem Stich herauskommt, ist dann die Frage nicht eher die, ob das was rauskommt ausreichend ist und viel wichtiger, ob das Ergebnis wiederholungsfähig ist?

Eine aktive Anlage in Einzelaktien ist ja nicht kaufen und zuschauen was passiert. Dafür kann man wirklich einen ETF kaufen. Übrigens frage ich mich oft, ob Leute die sich bei Anlagen dauernd die Effizienzfrage stellen auch sonst im Leben so sind. Meine Erfahrung sagt nein.

vor 2 Stunden von Ecke908090:

Um mal auf das Thema zurückzukommen:

Ich werde wahrscheinlich nach über 10 Jahren Investieren und 5 Jahren davon in Einzelaktien aufgrund einer angedachten Selbstständigkeit bis spätestens kommendes Frühjahr einen Großteil meines Depots abstoßen. Das alles kommt auch etwas auf die Entwicklung der Aktienmärkte und der Realwirtschaft drauf an, aber ich vermute mal es wird gut ausgehen und zum Abstoßen kommen. Und ich kann vermutlich jetzt schon mein Fazit ein Stück weit vorwegnehmen und sagen, dass ich das Investieren wirklich mit ausgesprochen viel Leidenschaft verfolgt habe. Das ist aber im Kern auch mit der einzige Grund, wieso dann doch sehr zeitintensive und zum Teil auch mental beanspruchende Phasen gut weggesteckt wurden und ich Stand jetzt, sollte ich dann finanziell gut rauskommen, wirklich "nichts anders machen würde" (ich denke man versteht, wie das gemeint ist). Ist jedoch diese brutale Leidenschaft nicht gegeben, dann würde ich unter nahezu keinen Umständen jemandem empfehlen in Einzelaktien zu gehen, weil entweder A. eine deutliche Überrendite erwirtschaftet werden muss oder B. man effizient vorgegangen sein muss bei gleichzeitig äußerst starker Resilienz. Beides ist eher unwahrscheinlich und viel zu schnell wird sich dann eingeredet, dass es einem so viel Spaß macht, man mit von der Partie ist oder auch regelmäßige Einkünfte solch einen Unterschied machen. Aber Hand aufs Herz und jeder sollte mal tief in sich hineingehen und reflektieren und das Resultat wird bei den allermeisten sein, dass man nicht ehrlich zu sich selbst und zu anderen ist.

Resilienz kommt mit der Zeit, wenn man sich mit etwas praktisch auseinander setzt, sich dabei Wissen aneignet und versucht seine Möglichkeiten auszuschöpfen. Das man dabei keinen Spaß haben muss, zeigen viele (berufliche) Lebensverläufe. Leute entwickeln ungeheure Widerstandsfähigkeit gegen Langeweile, Unterforderung und unangenehme Menschen. Dabei könnten viele einfach ihre persönliche Effizienz steigern. Warum tun sie es nicht? Könnte das die gleiche Ursache haben wie die, wenn jemand ein Einzelaktiendepot verwaltert und ein anderer einen ETF kauft?

Andererseits ist es schon so das wenn ich was kann, gibt das eine gewisse Sicherheit. Vielleicht reicht die manchmal völlig aus?

 

 

SG

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PapaPecunia

Oh unerwartet einen spannende Diskussion ausgerechnet in diesem Thread.

Finde das zeigt schön auf, dass die vermeintlich einfachen Kochrezepte beim Anlegen für viele passen aber halt nicht für jeden optimal sind. Wichtig wäre eine ganzheitliche Betrachtung, die versucht die ganze Lebenssituation einzubeziehen. Dem wurde ja früher, mit teils sehr langen Vorstellungsthreads Rechnung getragen. Und mit Einzelaktien kann ich halt meines Erachtens manchmal die Gesamtgemengelage besser berücksichtigen.

 

Kleines Beispiel: 20% Depotanteil als "Satellit" - sind für einen Studenten halt möglicherweise eine zusätzliche Nachtschicht im Nebenjob und für einen Frührentner die Ausgaben mehrere Lebensjahre. Es sei denn, er hat kaum Ausgaben. Oder seine Frau ist verbeamtet. Undundund.

 

Darum ist auch eine reine Betrachtung der Performance - speziell in Bezug auf das reine Aktiendepot - mitunter kurzsichtig.  Für mich wäre immer die Betrachtung des Gesamtvermögens entscheidend.

 

Ich kenne nämlich nicht nur im WPF sondern auch im Bekanntenkreis solche Beispiele:

vor 19 Stunden von Ecke908090:

 Ein Teil der oben erwähnten Gruppe hat sich ja vermutlich ebenfalls einen "ordentlichen Kick" abseits von ETFs und Dividenden-Aktien gegönnt, indem sie 0,XX% ihres Depots beim IPO in SpaceX investiert haben. :lol:)

Da wird mitunter mit einem Minibruchteil des Gesamtvermögens heftig gezockt, mit komplizierten Konstruktionen, Hebeln etc... - und dabei wäre es sinnvoller, einfach einen Teil seines Vermögens vom Giro auf ein Tagesgeldkonto zu schieben (oder in einen ETF).

 

vor 17 Stunden von Ecke908090:

Ich werde wahrscheinlich nach über 10 Jahren Investieren und 5 Jahren davon in Einzelaktien aufgrund einer angedachten Selbstständigkeit bis spätestens kommendes Frühjahr einen Großteil meines Depots abstoßen. Das alles kommt auch etwas auf die Entwicklung der Aktienmärkte und der Realwirtschaft drauf an, aber ich vermute mal es wird gut ausgehen und zum Abstoßen kommen.

Die mindestens zweite interessante Kehrtwende in deinem Anlegerleben. Spannende Entwicklung und auch ein Beleg für das was ich oben geschrieben habe: Es kommt auf die komplette Lebenssituation an.  

vor 17 Stunden von Ecke908090:

Und ich kann vermutlich jetzt schon mein Fazit ein Stück weit vorwegnehmen und sagen, dass ich das Investieren wirklich mit ausgesprochen viel Leidenschaft verfolgt habe. Das ist aber im Kern auch mit der einzige Grund, wieso dann doch sehr zeitintensive und zum Teil auch mental beanspruchende Phasen gut weggesteckt wurden und ich Stand jetzt, sollte ich dann finanziell gut rauskommen, wirklich "nichts anders machen würde" (ich denke man versteht, wie das gemeint ist). Ist jedoch diese brutale Leidenschaft nicht gegeben, dann würde ich unter nahezu keinen Umständen jemandem empfehlen in Einzelaktien zu gehen, weil entweder A. eine deutliche Überrendite erwirtschaftet werden muss oder B. man effizient vorgegangen sein muss bei gleichzeitig äußerst starker Resilienz.

Du bist mental sicher anders gepolt als der Großteil des Forums hier. Bei dir dürfte aber gerade auch die intensive Beschäftigung mit Einzelaktien zur mentalen Stabilität beigetragen haben. Du hast ja nicht einfach große Summen aufgrund von Tipps am Stammtisch in irgendeine Einzelaktie investiert (solche Stammtischgeschichten höre ich auch nach Wirecard immer wieder). Gleichzeitig kann man sich über Jahre vieles antrainieren, da bin ich selbst ein Beispiel dafür, eine gewisse Volatilität (siehe Korea aktuell) kann ich mittlerweile gut aushalten. Ich denke aber, dass ein Teil aber auch in einem steckt - zum Kryptotrader mit riesigen Hebeln werde ich z.B. nicht mehr (ich habe mal damit herumgespielt aber halt im wirklichen Spielgeldbereich).

 

Wenn man Geld anlegt, dann muss man sich immer bewusst sein, dass die Kapitalmärkte mitunter launisch und nicht gerecht sind. Und das Erfolg und Misserfolg mitunter sehr nahe beieinander liegen.

 

 

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Ecke908090
vor 15 Stunden von Norica:

...

Übrigens frage ich mich oft, ob Leute die sich bei Anlagen dauernd die Effizienzfrage stellen auch sonst im Leben so sind. Meine Erfahrung sagt nein.

...

Sehr humoriger und auch absolut richtiger Punkt. :thumbsup:

 

vor 15 Stunden von Norica:

Die Aufwand Nutzen Relation ist so eine Sache. Wenn letzlich entscheidend ist, was unter dem Stich herauskommt, ist dann die Frage nicht eher die, ob das was rauskommt ausreichend ist und viel wichtiger, ob das Ergebnis wiederholungsfähig ist?

Richtig. Ich habe erst kürzlich im SpaceX-Thread erwähnt, dass nicht entscheidend ist Recht zu haben, sondern Recht zu bekommen und dementsprechend sind viele Langzeit-Tesla-Investoren faktisch die Gewinner und weitestgehend nicht diejenigen, die sich hier WPF den Mund fusselig philosophieren.

 

Rendite ist letztlich aber nur eine Ebene und so sehr ich ehrlicherweise Dividendeninvestoren nur belächeln kann, so sehr ist ein Teil der Realität die, dass diese Art der Aktienanlage wohlmöglich die einzige ist, für die sie zugänglich und mental stabil genug sind (und wohlmöglich die spezifischen Lebensumstände für passen, wobei ich das nur bedingt so sehe). Das bedeutet, dass, ich treibe es mal ins Absurdum, ein völlig ahnungsloser zu 100% in Tesla Investierter jederzeit die Hand heben kann und für sich beanspruchen kann, dass die meisten anderen alles falsch gemacht haben, vor allem eben renditetechnisch zurückgebliebene Dividendeninvestoren.. Aber es gibt nun mal nicht die Realität, in der ein Dividendeninvestor 100% in Tesla gesteckt und das langfristig gehalten hätte. Der Dividendeninvestor macht möglicherweise innerhalb seiner Möglichkeiten alles richtig.

 

Es ist das klassische Thema, dass Influencer in diversen Bereichen etwas vorleben, was sowieso nur bedingt real ist und vor allem nicht für den Durchschnitt erreichbar ist. Es kann nicht jeder Elon Musk oder Warren Buffet sein. Und ohne ausreichend Glück/Right Place Right Time kann wahrscheinlich nicht mal jeder Elon Musk oder Warren Buffet ein Elon Musk oder Warren Buffet sein. Klar kann versuchen jeder "das Beste" aus sich rauszuholen, aber genau diese Limitierungen bestehen nun mal auch abseits vom Führen von Konzernen, auch im weniger Offensichtlichen, in diesem Fall das Investieren von Kapital. Auch hier gibt es natürlich Facetten, aber grundsätzlich hat ein Warren genauso wie wir nur einen Kauf- und Verkaufsknopf und genau dieser Umstand lässt denke ich die Fehlannahme entstehen, dass realistisch jeder in die Fußstapfen treten kann. Meiner Ansicht nach existiert diese Realität nicht, denn entscheidend ist nicht die gleichen Knöpfe zu haben, sondern dass maximal Individuelle, was die Knöpfe bedient.

 

vor 16 Stunden von Norica:

Resilienz kommt mit der Zeit, wenn man sich mit etwas praktisch auseinander setzt, sich dabei Wissen aneignet und versucht seine Möglichkeiten auszuschöpfen. Das man dabei keinen Spaß haben muss, zeigen viele (berufliche) Lebensverläufe. Leute entwickeln ungeheure Widerstandsfähigkeit gegen Langeweile, Unterforderung und unangenehme Menschen. Dabei könnten viele einfach ihre persönliche Effizienz steigern. Warum tun sie es nicht? Könnte das die gleiche Ursache haben wie die, wenn jemand ein Einzelaktiendepot verwaltert und ein anderer einen ETF kauft?

Andererseits ist es schon so das wenn ich was kann, gibt das eine gewisse Sicherheit. Vielleicht reicht die manchmal völlig aus?

Bei manchen kommt Resilienz mit der Zeit, andere zerbrechen. Bzgl. dem zweiten Teil deiner Aussage würde ich die bereits zuvor aufgeführten Aussagen adressieren.

 

vor 41 Minuten von PapaPecunia:

Oh unerwartet einen spannende Diskussion ausgerechnet in diesem Thread.

Unverhofft kommt oft. :) 

 

vor 44 Minuten von PapaPecunia:

...

Darum ist auch eine reine Betrachtung der Performance - speziell in Bezug auf das reine Aktiendepot - mitunter kurzsichtig.  Für mich wäre immer die Betrachtung des Gesamtvermögens entscheidend.

...

Ich kenne nämlich nicht nur im WPF sondern auch im Bekanntenkreis solche Beispiele:

Da wird mitunter mit einem Minibruchteil des Gesamtvermögens heftig gezockt, mit komplizierten Konstruktionen, Hebeln etc... - und dabei wäre es sinnvoller, einfach einen Teil seines Vermögens vom Giro auf ein Tagesgeldkonto zu schieben (oder in einen ETF).

...

Die mindestens zweite interessante Kehrtwende in deinem Anlegerleben. Spannende Entwicklung und auch ein Beleg für das was ich oben geschrieben habe: Es kommt auf die komplette Lebenssituation an.

...

Wenn man Geld anlegt, dann muss man sich immer bewusst sein, dass die Kapitalmärkte mitunter launisch und nicht gerecht sind. Und das Erfolg und Misserfolg mitunter sehr nahe beieinander liegen.

Genauso ist es meiner Meinung nach und ehrlicherweise geht es nicht nur um die Betrachtung des Gesamtvermögens, sondern auch die des möglichen Erbes, das des Partners, das Einkommen, ... . Kurz gesagt es wird massiv komplex und nicht mehr vergleichbar.

 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dem Kosmos Investieren immer mehr fremdel. Das liegt sicherlich auch sehr stark an mir und ist nicht der erste Bereich, in dem sich meine Ansicht ähnelt. Trotzdem, abseits davon, dass ich das Kapital faktisch für die Selbstständigkeit benötige, bekomme ich immer mehr Kopfschmerzen, wenn ich an das Investieren denke. Und dabei gehts nicht um meinen individuellen Investmentstil, sondern um

- die verschiedenen Arten von Marktteilnehmern, egal ob professionell oder privat, mit denen ich mich größtenteils nicht identifizieren kann

(irgendwelche wirren erfolgreichen Finfluencer, weitestgehend realiwirtschaftlich ahnungslose Privatinvestoren die zum Teil ihre Meinung breit kundtun (meine Sicht auf die Dinge!, aber egal ob hier, auf Youtube, auf Reddit, ...), beschränkte Analysteneinschätzungen, Algorhytmus getriebenes Handeln, ...)

- aufkommende nur eingeschränkt nachvollziehbare Hypes, Trends und Narrative, welche inkosequent verfolgt werden

(abseits von dem derzeitigen allgemeinen wilden KI vs. Software ein spezifisches Beispiel genau aus diesem Bereich: ich bin in das Data Management und Cyber Security-Unternehmen Rubrik investiert, welches stark am Cloud-Wachstum der Hyperscaler profitiert und somit mit KI wachsen sollte - KI bekommt auf den Deckel und Software steigt, Rubrik fällt; KI steigt und Software fällt, Rubrik fällt = wo ist die Logik dahinter und was soll ich daraus lernen, dass der Markt teilweise konsequent, logisch und effizient agiert und dann wieder doch nicht? (das Schlimme ist, wenn dann irgendwann mal tatsächlich hier oder abseits eine Blase platzen sollte, das Umfeld nicht oder bedingt partizipiert haben sollte und trotzdem enorm stark in Mitleidenschaft gezogen wird))

- mögliche "Beeinflussung der Märkte" 

(Trump, Musk, ...)

- Unternehmen, die über lange Zeiträume im Positiven als auch Negativen ihren Wert nicht zugesprochen bekommen

(für mich ist ein Paradebeispiel Tesla)

- nur sehr schwer antizipierbare Entwicklungen 

(bspw. Kriege, politische Entscheidungen, unternehmensspezifische Entwicklungen oder wiederum auch Trends die sich teils als fundamental stark herausstellen und solche, die ein ähnliches Potenzial haben und trotzdem untergehen, ...)

 

Das alles in Anbetracht dessen, dass wie @Norica es korrekt formuliert hat, mit ETFs eine enorm performante und zugängliche Alternative besteht. Und schaut euch den Nasdaq an, das Ungetüm schlängelt sich seit zig Jahren erfolgreich durch alle Phasen der Menschheitsgeschichte. ^_^

 

Es wird so sein, jedoch möchte ich nicht zu verbittert klingen, aber all das sind mitunter Aspekte, die man als aktiver Einzelaktieninvestor sehr hautnah am eigenen Leib miterlebt und beherrschen muss. Hier hilft sicherlich ein gewisses Maß an Ignoranz, gut punktierte Distanz und ein langer Atem. Letztlich finde ich ist es genauso, wie du es sagst @PapaPecunia, denn so habe ich es bei gehaltenen Einzelaktien im Positiven als auch Negativen erlebt, wobei es hätte stets konträr ausgehen können: Erfolg und Misserfolg liegen mitunter sehr nahe beieinander - die Erkenntnis war für mich eine durchaus Unangenehme, wobei sie sich offensichtlich nicht nur auf das Investieren von Kapital beschränkt.

 

So, und nun weiter geht's! :)

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1+1=10

Dazu fallen mir zwei Sprüche ein: 

- An der Börse wird Können bezahlt, aber Glück bestimmt oft die Höhe des Gehalts

- An der Börse wandert das Geld von den Ungeduldigen zu den Geduldigen

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Ecke908090
· bearbeitet von Ecke908090
vor 30 Minuten von 1+1=10:

Dazu fallen mir zwei Sprüche ein: 

- An der Börse wird Können bezahlt, aber Glück bestimmt oft die Höhe des Gehalts

- An der Börse wandert das Geld von den Ungeduldigen zu den Geduldigen

Die Sprüche sind on point, ich hätte mir viele Worte sparen können. :P

 

EDIT:


Ich möchte nur ergänzen...

 

Individualismus ist tendenziell kontraproduktiv.

(man befindet sich in einer Umgebung, bei der man final von der Herde abhängig ist)

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