Emilian

Gerd Kommer - Kaufen oder mieten?: Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen

124 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Du bist doch gar kein Immofan oder täusche ich mich da?

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Du bist doch gar kein Immofan oder täusche ich mich da?

Aber dann ist doch das Buch genau das richtige für ihn. Falls er noch nicht verheiratet ist, kann er schon mal ein paar Argumente für seine zukünftige auswendig lernen. Erfahrungsgemäß sind ja die Frauen treibende Kräfte zum Hauskauf oder Bau.

 

Aber ich werde es wohl auch noch lesen. Warte aber noch auf fallende Preise am Zweitmarkt. B)

 

Zu Punkt für 4 hätte ich mal eine Frage. Mit welchen Renditen rechnet er denn so in seinem simplen Portfolio (brutto u. netto)?

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Geschrieben · bearbeitet von Emilian

Er nimmt ein 50% Staatsanleihen/ 50% Aktienfonds - Portfolio und rechnet mit 5% p.a. inflationsbereinigte Rendite brutto auf 35% Jahre. Er rechnet beim Vergleich keine Kauf/Verkaufskosten ein, weist aber darauf hin, dass die bei Immos deutlich höher sind (im Durchschnitt bis zu 11% Aufschlag).

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Du bist doch gar kein Immofan oder täusche ich mich da?

Aber dann ist doch das Buch genau das richtige für ihn. Falls er noch nicht verheiratet ist, kann er schon mal ein paar Argumente für seine zukünftige auswendig lernen. Erfahrungsgemäß sind ja die Frauen treibende Kräfte zum Hauskauf oder Bau.

Eben, so in die Richtung geht es. *g* Nicht, dass ich die Argumente nicht selbst bringen könnte, aber geschriebenes Wort macht manchmal mehr Eindruck. :D

 

Und man sieht seine Meinungen nun mal gern bestätigt, deswegen wäre die Lektüre sicher spaßig... Den Satz "Miete ist verschenktes Geld, beim Hauskauf zahle ich in die eigene Tasche" kann ich nicht mehr hören. Ich könnte demjenigen aber einfach das Buch in die Hand drücken, aufgeschlagen bei Kapitel 3.1. *g*

 

 

Aber naja, das Buch zu holen, nur um meine Meinungen bestätigt zu sehen, wäre doch irgendwie witzlos...

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Geschrieben

...Aber naja, das Buch zu holen, nur um meine Meinungen bestätigt zu sehen, wäre doch irgendwie witzlos...

Um den Mädels den Nestbautrieb zu stutzen isses schon nicht ganz schlecht (Es ist immer gut, wenn sie die eigne Meinung auch mal von nem anderen hören). :D:D:D

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...Aber naja, das Buch zu holen, nur um meine Meinungen bestätigt zu sehen, wäre doch irgendwie witzlos...

Um den Mädels den Nestbautrieb zu stutzen isses schon nicht ganz schlecht (Es ist immer gut, wenn sie die eigne Meinung auch mal von nem anderen hören). :D:D:D

Schade nur das Herr Kommer keine Frau ist. Vielleicht hätte er unter einem weiblichen Pseudonym schreiben sollen, dann wäre geradezu ideal :-

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 Er nimmt ein 50% Staatsanleihen/ 50% Aktienfonds - Portfolio und rechnet mit 5% p.a.  inflationsbereinigte Rendite brutto auf 35% Jahre. Er rechnet beim Vergleich keine Kauf/Verkaufskosten ein, weist aber darauf hin, dass die bei Immos deutlich höher sind (im Durchschnitt bis zu 11% Aufschlag). 

oha, da haben die 50% Aktien ja in den nächsten Jahren erstmal einiges auszugleichen, bei den Staatsanleihen. Oder nimmt er die guten griechischen :- .

Aber selbst bei 5% würde man derzeit etwas 6% inkl. Inflation benötigen. Ergibt netto 4,5%. Wie ich oben schon mal berechnet habe, müßte ich mind. 5% erzielen. Und dann noch habe ich noch keine Inflation ausgeglichen. Positiv würden sich natürlich die ersparten Instandhaltungskosten auswirken, aber mehr auch nicht. Nun ich bin gespannt, ob mich Herr Kommer überzeugen kann, Unterhaltungswert hat er ja bisher gehabt.

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Geschrieben · bearbeitet von Emilian

Schade nur das Herr Kommer keine Frau ist. Vielleicht hätte er unter einem weiblichen Pseudonym schreiben sollen, dann wäre geradezu ideal :-

 

Gerda Kommer "Warum ein Hauskauf dem Bildungsniveau ihrer Kinder großen Schaden zufügt und warum sie nach dem Tod ihres Mannes ohne besonders viel Geld dastehen" Untertitel: Wie sie die richtige Entscheidung erfühlen! :w00t::w00t::w00t:

 

 

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Geschrieben

Ich hab mir das Buch aus reinem wirtschaftl. Interesse angeschaut. Sehr interessant, da kein Marketinggelaber wie von der Eigenheimlobby oder Banken, die einen nen Kredit andrehen wollen. Es wird mit Fakten argumentiert, die insgesamt schlüssig sind.

 

Ich sehe auch die Kommer Basher von den ersten Seiten des Threads haben seit der Veröffentlichung des Buches sich kaum mehr zu Wort gemeldet. Ist ein indirektes Lob für das Buch ;)

 

Insgesamt ist festzuhalten, dass eine Immobilie wie Kommer es nennt ein 'Luxusprodukt' sind und keine wirkliche Investitionsempfehlung. Dies entspricht auch vielen Kommentaren von Immobilienbesitzern ("Wohlfühlfaktor", "Qualitätssprung im Wohnen"). Für mich als RK1-3 Investor spielen Immobilien dagegen nur als RK2 Asset (mit "guter" Korrelation zu Aktien und Renten) eine Rolle. Leider ist der Immofondsmarkt aktuell zu turbulent und warte daher noch ab. Und ein Kauf einer "ganzen" Immobilie ist für mich ein Klumpenrisiko und sehe davon ab. Eine eigene Immobilie wird für mich nur eine Rolle spielen, wenn ich mir diesen Luxus aus 100% Eigenkapital leisten kann.

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Das mit dem Eigenkapital sehe ich auch so. Aber das wäre ja dann noch weiter eingeschränkt, dass man danach immer noch ein ordentliches Barvermögen haben möchte und außerdem die Immobilie dann auch voll den Vorstellungen entspricht und kein fauler Kompromiss ist, also kein Objekt in dem man auch als Mieter nach einem Jahr schon wieder auf Wohnungssuche ist.

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Ich sehe auch die Kommer Basher von den ersten Seiten des Threads haben seit der Veröffentlichung des Buches sich kaum mehr zu Wort gemeldet. Ist ein indirektes Lob für das Buch ;)

 

 

träum weiter......

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Ich sehe auch die Kommer Basher von den ersten Seiten des Threads haben seit der Veröffentlichung des Buches sich kaum mehr zu Wort gemeldet. Ist ein indirektes Lob für das Buch ;)

Sehe ich auch so. Das würden diejenigen aber nie zugeben (können), schon aus Prinzip nicht. ;)

 

Sachliche Kritik hält sich tatsächlich in Grenzen, auch wenn es hier und da - zurecht - Ansätze gibt. Bärenbulle hat (an anderer Stelle) schön dargestellt, warum etwa die für Anleihenvergleiche genutzten Zeiträume zu falschen Schlüssen führen können, auch wenn deren Auswahl wegen der zur Verfügung stehenden Datenlage nicht unberechtigt erscheint.

 

Wie auch immer: Lesenswert zur Bildung einer eigenen Meinung ist das Buch allemal.

 

saludos,

el galleta

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Ich sehe auch die Kommer Basher von den ersten Seiten des Threads haben seit der Veröffentlichung des Buches sich kaum mehr zu Wort gemeldet. Ist ein indirektes Lob für das Buch ;)

Sehe ich auch so. Das würden diejenigen aber nie zugeben (können), schon aus Prinzip nicht. ;)

 

Sachliche Kritik hält sich tatsächlich in Grenzen, auch wenn es hier und da - zurecht - Ansätze gibt. Bärenbulle hat (an anderer Stelle) schön dargestellt, warum etwa die für Anleihenvergleiche genutzten Zeiträume zu falschen Schlüssen führen können, auch wenn deren Auswahl wegen der zur Verfügung stehenden Datenlage nicht unberechtigt erscheint.

Falls ich zu den Kommer-Bashern auf den ersten Seiten des Threads gezählt werden sollte: Ich gebe gerne zu, dass ich das Buch weder gekauft noch gemietet habe und schon gar nicht gelesen (das würde mich zu weit von der Zeiteffizienzlinie in den roten Bereich verschieben). Zu sachlicher Kritik bin ich deshalb unfähig und unsachliche äußere ich in einem Kommerthread aus Prinzip nicht. <_<

 

(andererseits habe ich mir die kommer'sche Sinnfrage des Lebens auch ohne seine Hilfe beizeiten selbst beantwortet und denke seitdem nicht weiter darüber nach)

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Geschrieben

Gerade zu Ende gelesen:

Gerd Kommer "Kaufen oder Mieten? - Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen"

Viel ist zu dem Buch nicht zu sagen, dürfte ja eigentlich weitesgehend bekannt sein.

Wertung:

Das Buch hat mich wegen einiger Ungereimtheiten nicht völlig überzeugt, trotzdem ist es insgesamt mit "GUT" zu bewerten.

https://www.wertpapier-forum.de/topic/28571-was-lest-ihr-zur-zeit/?do=findComment&comment=799508

 

Da bin ich doch ein wenig überrascht, hatte ich doch gedacht das Buch wäre schon von X Leuten hier im Forum besprochen worden (Ich meine natürlich ex-post und nicht wie hier im Thread zum Teil ex-ante).

Aber neben Emilian und Ramirez bin ich wohl einiger der Wenigen die das Buch überhaupt gelesen haben. Jedenfalls habe ich keine weitere Rezension im Forum gefunden.

 

Um den Thread hier halbwegs abzuschließen:

 

Hier sind die Rezensionen von Amazon.

 

Und hier ist meine.

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Geschrieben

Die "Welt" meldet eine neue Studie der Sparkassen, die - oh Wunder - eine ganz andere Sicht als Kommer verbreitet.

Meine Meinung: Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen "Kommer" und u.g. Studie.

 

Die Welt kompakt 19.07.13

Eigentum für alle

 

Mietbelastung ist bei vielen Familien höher als der Aufwand für Kredite. Neues Vergleichsportal für Haushalte Von Norbert Schwaldt

...

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article118188618/Eigentum-fuer-alle.html

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Geschrieben · bearbeitet von Bärenbulle

Der letzte Satz im Titel "Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen" dürfte vielen die das Buch gekauft haben und danach gehandelt haben nun übel aufstoßen. Wie auch bei dem um Klassen besseren "Souverän investieren" schaut das Buch vor allem zurück (bezogen auf Immobilien liegen dafür aber zu kurze Zeiträume vor). Die Renditeannahmen für Anleihen sind viel zu hoch und ein Rückblickrendite zu verwenden ist sowieso völlig unprofessionell. Bei Anleiherenditen gilt WYSIWIG. Warum sollte man da überhaupt zurückblicken? Bei den niedrigen Anleihe-Renditen lohnen sich Immobilien und die Abzahlung alter Kredite einmal mehr. Der bloße Werterhalt wäre schon ein Riesenvorteil gegenüber Anleihen. Die Wertsteigerungen der Immobilien der letzten Jahre erwähne ich mal erst gar nicht.

Hinzu kommt, dass in diesem Buch noch viel kürzere Zeiträume verglichen werden. Die Aussagekraft ist ergo stark eingeschränkt. Ich konnte die meisten Kernaussagen des Buches schon zum Zeitpunkt des Erscheinens nicht nachvollziehen. Viele die zum Erscheinen des Buches Immobilien gemieden haben dürften sich nun in den Allerwertesten beißen.

 

Mich verwundert vor allem, dass er gegenüber Aktien/Anleihenkombinationen so eine positive Grundhaltung einnimmt. Gerade Kommer sollte wissen, dass die meisten Kleinanleger in der Praxis nicht mal den Werterhalt hinbekommen. Seine Negativhaltung gegenüber Immobilien verfehlt daher seinen Zweck auf ganzer Linie. Immobilienbesitz hat einen wohltuenden Einfluß auf das Vermögen des Otto-Normal-Anleger. Das dürfte spätestens nach der EZB-Vermögensstudie jedem klar sein.

Man fragt sich daher für welche Zielgruppe er sein Buch schreibt? Entweder geht er von einem in Finanzanlagen naiven Anleger aus. Dann sind Immobilien deutlich positiv zu bewerten, da Sie tendenziell vermeiden dass der Anleger sein Geld verzockt und die Immobilie ihn zu Diziplin beim Vermögensaufbau erzieht. Die Empirie lehrt uns eindrucksvoll das nach Steuern ein Werterhalt schon ein gutes Ergebnis ist, welches die meisten Anleger mit Aktien, LV und Sparbuch oft meilenweit verfehlen.

Oder geht er vielleicht von einer in finanziellen Belangen gebildeten Zielgruppe aus? In dem Fall macht die Verwendung von langjährigen Durchschnittsrenditen keinen Sinn, denn von der Zielgruppe sollte man erwarten könen, dass Sie Risiko und Preisschwankung aushalten und auch langjährige Renditeerwartungen der verschiedenen Assetklassen grob vergleichen können statt stumpf anzunehmen, dass man mit Anleihen eine Realrendite von 2% erzielen kann. Im zweiten Fall dürfte er ebenfalls keine pauschalisierten Annahmen für seine negative Bewertung der Immobilien zugrundelegen. Sein Buch ist daher für mich viel zu polemisch und einseitig. Es gibt interessante Detail und die kritische Grundhaltung wird in dem ein oder anderen Aspekt geschärft, aber das Thema wird insgesamt verfehlt.

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass Kommer auch nur ein entäuschter Anleger ist, der versucht anderen zu helfen ohne sich wirklich in sie hinversetzen zu können. Von einem Profi würde ich jedenfalls differenziertere Aussagen erwarten.

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Geschrieben · bearbeitet von Bärenbulle

Die "Welt" meldet eine neue Studie der Sparkassen, die - oh Wunder - eine ganz andere Sicht als Kommer verbreitet.

Meine Meinung: Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen "Kommer" und u.g. Studie.

 

http://www.welt.de/p...-fuer-alle.html

 

... was übrigens nicht heißen soll, dass ich den Weltartikel gutheiße, der unreflektiert auf eine interessensgeleitete Studie verweißt. dry.gif

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Geschrieben

Hallo,

 

Nicht Eigenheim oder Wertpapiere, sondern Eigenheim und Wertpapiere.

 

mfg

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Hallo,

 

Nicht Eigenheim oder Wertpapiere, sondern Eigenheim und Wertpapiere.

Also Spekulieren auf Pump? Kredit aufnehmen und nicht mit der ganzen monatlichen Sparrate bedienen, sondern nebenher Wertpapiere kaufen?

Kann man natürlich machen, wenn man weiß was man tut (und weich fällt).

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Geschrieben

Hallo,

 

Nicht Eigenheim oder Wertpapiere, sondern Eigenheim und Wertpapiere.

 

mfg

Dürfte für junge Anleger allerdings schwierig sein, da den meisten das nötige Kleingeld für beides fehlt. Wertpapiere solange das Eigenheim nicht abbezahlt sind ist daher wohl auch nicht so ratsam oder zumindest riskant. Für Langfristanleger mit abbezahlter Immobilie gilt aber zz. mehr denn je, dass Aktien und abbezahlte Immobilie eine gute Kombination sind.

 

Zu Bedenken ist außerdem, dass junge Anleger noch ein hohes zukünftiges Einkommen haben, welches - sofern man es in die Assetallokation einbezieht - sich ähnlich wie Anleihen verhält. In sofern haben die meisten jungen Anleger sowieso viel zu viele Anleihen und zwenig Immobilien und Aktien in Ihrem Portfolio. Anleihen und Sparbuch sind in der Langfristperspektive für junge Anleger die ungünstigsten Assetklassen. Das ist aber nur schwer zu lösen, den diese Langfristperspektive wird natürlich kurzfristigen Liquiditätsanforderungen kaum gerecht. Bei den wenigsten lassen sich Langfrist und Kurzfristperspektive daher reibungslos aufeinander abstimmen.

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Geschrieben

Anleihen und Sparbuch sind in der Langfristperspektive für junge Anleger die ungünstigsten Assetklassen.

 

Womit wir wieder beim "Vorübergangsrisiko" wären, das von gan(s) jungen Anlegern deutlich überschätzt wird. Andererseits wird ihnen aber auch nichts anderes eingetrichtert.

 

Gruß

€-man

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Geschrieben · bearbeitet von Holgerli

Hallo,

 

Nicht Eigenheim oder Wertpapiere, sondern Eigenheim und Wertpapiere.

Also Spekulieren auf Pump? Kredit aufnehmen und nicht mit der ganzen monatlichen Sparrate bedienen, sondern nebenher Wertpapiere kaufen?

Kann man natürlich machen, wenn man weiß was man tut (und weich fällt).

 

Ich würde spontan aus meinem Bauchgefühl heraus sagen: Eine geringeren Rückzahlungsrate zu haben und einen Teile der Differenz der Sparrate in Wertpapiere zu investieren halte ich jetzt nicht so schlecht wie es sich auf den ersten Blick anhört.

 

Mein Hintergedanke:

1. Ich schließe einen Kredit mit einer Rückzahlungsrate ab, die ich auch noch bei ALG I bzw. mit Krankengeld so bedienen kann, dass ich mich zwar etwas einschränken muss aber nicht ins Minus rutsche

2. Möglichst hohe Sondertilgung auf den Kredit vereinbaren und auf Tagesgeldkonto besparen und dann regelmäßig die Sondertilgung nutzen.

3. Die Differenz aus 1. und 2. in ein "WP-Forum geprüftes" Depot investieren

 

Meine Schlussfolgerung:

Unverhofft negativ kommt öfters als man sich denken mag. So hat man mit etwas Verlust wenigstens etwas Sicherheit gewonnen.

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Geschrieben

Bei den niedrigen Anleihe-Renditen lohnen sich Immobilien und die Abzahlung alter Kredite einmal mehr.

 

Korellieren die nicht miteinander über den EZB-Zinssatz? Niedrige Anleihe-Renditen, weil niedriger EZB-Satz. Weil der EZB-Satz so niedrig ist, sind Immo-Kredite günstig und das treibt die Immo-Preise?

 

Der bloße Werterhalt wäre schon ein Riesenvorteil gegenüber Anleihen.

 

Wäre. Wenn er umsonst wäre. Ist aber nicht.

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Geschrieben · bearbeitet von eurofetischist

Hallo,

ich konnte mir das zum teil nicht selbst aussuchen, bzw war vom Schiksal gezwungen.

mit 19 Jahren habe ich mich massiv verschuldet und mir einige Immobilien zugelegt.

Mit etwas zeitlichem Abstand kann ich sagen, das dies der Grundstein für ein recht beträchtliches Immo-Vermögen war.

 

Mit ca 27 jahren habe ich dann nebenbei begonnen ein Wertpapiervermögen aufzubauen.

Anfang 30 war ich nach einigen Sondertilgungen fertig mit den Immoschulden.

 

 

mfg

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Geschrieben · bearbeitet von Bärenbulle

Wäre. Wenn er umsonst wäre. Ist aber nicht.

 

Dann lebst Du anscheinend in einem Paralleluniversum. Seid dem Erscheinen des Buches haben globale Immobilien eine beträchtliche Realrendite abgeworfen. In D sowieso. Im langjährigen, Rückblick über Dekaden haben Sie auch mehr als Anleihen erwirtschaftet. Und die Aussichten auf Langfristperspektive sind verglichen mit Anleihen signifikant vorteilhafter.

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