ghost_69

Rohstoff - Nachrichten (allgemein)

113 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Ich lese immer wieder einmal über Rohstoffe

und wie knap sie sind, das haben wir dieses Jahr

auch bei uns in der Firma gemerkt, wir haben

etwa 2 Wochen nur sehr wenig von unserem Rohstoff bekommen

und das lag daran das unser Lieferant mehrere

seiner Anlagen defekt hatte.

 

Hier sollen jetzt alle Nachrichten und Allgemeines

über Rohstoffe gesammelt werden.

 

Ich mache mal den Anfang:

 

Deutsche Industrie warnt vor Rohstoff-Engpass.pdf

 

Wir werden sicherlich noch viele Kriege um begehrte Rohstoffe sehen,

sicherlich immer wieder ein heißes Eisen.

 

Ghost_69 :-

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Geschrieben

Dann sollten die dummen Europäer endlich mal anfangen den Elektronikschrott in Europa wieder aufzuarbeiten.

Der Steckt voll mit seltenen Erden.

 

Statt dessen wird er "kostengünstig" nach China oder Afrika verschifft.

Dort unter Umgehung aller Umweltschutzauflagen, wiederaufbereitet.

 

Dümmer geht es nicht.

 

Wir kaufen Neodym und Co. immer wieder neu.

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Geschrieben

Der Preis von Indium lag vor wenigen Jahren noch bei 50/kg und jetzt bei 600/kg.

Wenn man bedenkt wie knapp das Metall ist, könnte jemand durch den Kauf der Jahresproduktion den Markt erheblich durcheinander bringen.

Alles was man braucht sind 500.000 kg * 600/kg = 300.000.000.

 

Hauptverwendungszweck sind LCD Bildschirme und Chips.

 

Die Primärproduktion (Minenproduktion) von Indium lag im Jahr 2006 zwischen 500[17] und 580 Tonnen.[14] Auf Grund der geringen natürlichen Vorräte von 11.000 Tonnen[14] bei gleichzeitig hoher Nachfrage zählt Indium zu den knappsten Rohstoffen auf der Erde.

Indium

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Geschrieben

Der Preis von Indium lag vor wenigen Jahren noch bei 50/kg und jetzt bei 600/kg.

Wenn man bedenkt wie knapp das Metall ist, könnte jemand durch den Kauf der Jahresproduktion den Markt erheblich durcheinander bringen.

Alles was man braucht sind 500.000 kg * 600/kg = 300.000.000.

 

 

 

für Privatanleger nicht investierbar

 

 

im übrigen:

 

Im Erzgebirge, das im Süden Sachsens liegt, ist wohmöglich die weltweit größte Lagerstätte für den knappen Rohstoff Indium entdeckt worden. Indium wird vor allem für Elektronik gebraucht.

1.000 Tonnen Indium sollen dort vorhanden sein. Das entspricht dem Doppelten des weltweiten Jahresverbrauchs. Dies berichtet der Geologe Thomas Seifert von der Bergakademie Freiberg.

(Quelle Rohstoffwelt)

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Geschrieben (bearbeitet)

Der Preis für Indium ist auf 5-Jahressicht übrigens um 40-50% gefallen.

bearbeitet von Chemstudent

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Geschrieben

"Resource" informiert über Forschungsprojekte der BGR in den Jahren 2010 - 2014.

Vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant.

 

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Resource.pdf

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Geschrieben

International Energy Outlook 2010 von der EIA (U.S. Energy Information Administration):

Internation Energy Outlook 2010.pdf

 

Marktbericht Börse Frankfurt: Gold kehrt zurück

Rohstoffe_ Gold kehrt zurück.pdf

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Geschrieben

RIO TINTO: COMMODITY PRICES COULD DROP TO NEW LOWS

 

Hows this for a contrarian view? While most people think Chinas roaring growth will power commodities and inflation higher in the coming decade Rio Tinto isnt so sure. ...
Commodities markets are entering a new age of volatility that could involve dips as low as those seen during the global financial crisis, says the chief executive of Rio Tinto, Tom Albanese. Mr Albanese predicted a sharp slowdown in Chinas trend GDP growth rate to between 6 and 7 per cent for the next decade, overlaid by higher amplitude financial market cycles associated with Western economies unwinding their deep imbalances.

 

Warum auch nicht? Die Rohstoffe haben sich erstaunlich gut halten können und von einer langfristigen Perspektive her sind die Preise einfach exorbitant hoch, wenn kein überdurchschnittliches Wachstum mehr stattfindet.

 

Nur mal den Kupfer-Chart ansehen (einen langfristigen, von 1998 - 2010):

 

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Quelle

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Studie:

Rohstoffe für Zukunftstechnologien

Einfluss des branchenspezifischen Rohstoffbedarfs in rohstoffintensiven Zukunftstechnologien auf die zukünftige Rohstoffnachfrage

 

Studie Rohstoffe für Zukunftstechnologien.pdf

 

 

Rezension zur Studie:

 

Rezension Rohstoffe für Zukunftstechnologienpdf.pdf

bearbeitet von Chemstudent

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Studie:

Rohstoffe für Zukunftstechnologien

Einfluss des branchenspezifischen Rohstoffbedarfs in rohstoffintensiven Zukunftstechnologien auf die zukünftige Rohstoffnachfrage

Interessant, mich würde so eine Rohstoff-Studie 2030 auch für Nicht-Zukunftstechnologien interessieren, wo dann auch Rohstoffe wie Öl und Gas unter die Lupe genommen werden...

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Interessant, mich würde so eine Rohstoff-Studie 2030 auch für Nicht-Zukunftstechnologien interessieren, wo dann auch Rohstoffe wie Öl und Gas unter die Lupe genommen werden...

Dr. G. Angerer hat sich (bisher) nur den Zukunftstechnologien gewidmet.

 

Für Zukunftsprojektionen der Energierohstoffe habe ich hier den brandneuen EIA Ausblick reingestellt. Vielleicht hilft dir ja das.

 

Die BGR hat (ist im Sticky bereits verlinkt) 2009 ebenfalls eine Studie zu Energierohstoffen veröffentlicht, die man hier findet. Dort liegt der Schwerpunkt aber auf der Analyse der aktuellen Situation, wobei aber auch (Kapitel 9) die künftige Entwicklung angesprochen wird. Sie stellt für den interessierten viele Fakten zusammen und erklärt gängige Begriffe, die meist in Medienberichten falsch verstanden und/oder interpretiert werden, (bspw. häufig die Begriffe "Reserven" und "Ressourcen") was dann natürlich zu Missverständnissen führt. (beispielhaft mal hier und hier.)

bearbeitet von Chemstudent

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Geschrieben

Quelle: Börse am Sonntag 35/10

 

Rohstoffe.pdf

 

MfG

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Ist zwar schon gut anderthalb Monate alt, aber ich könnte mir vorstellen, dass so manch einer der die Produkte hat, es noch nicht weiß.

GS hat die Management- und / oder Quantogebühr einiger Open-end Rohstoffzertifikate erheblich erhöht.

Anbei die entsprechende Bekanntmachung.

 

Auf viele Basiswerte sind auch ETFs bzw. ETCs verfügbar.

Da ETFs & ETCs ggü. einfachen Zertifikaten in aller Regel deutliche Vorteile haben, sollte man von den Zertifikaten nur Gebrauch machen, wenn keine passenden ETFs / ETCs verfügbar sind.

10-06-23-Anpassung.pdf

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Vielleicht sollten wir hierbei einen eigenen Wasser Thread eröffnen...?

 

Wäre auch an einer Depotbeimischung interessiert

 

Im Artikel finden sich zahlreiche ETFs...

 

Besonders interessant finde ich diesen:

 

Lyxor ETF World Water A (FR0010527275) WKN:LYX0CA da ich u.a. diesen für 0€ Gebühr kaufen kann (Flatex)

 

Was meinen die Experten dazu? Ich denke mit langfistigen Absichten als Depotbeimischung bis 5% macht man nichts falsch ! ;)

bearbeitet von AiGelb

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Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erstellt seit 1980 in jährlicher Folge den Rohstoffsituationsbericht für Deutschland. Jetzt liegt der Bericht für das Jahr 2009 vor. Er enthält alle wichtigen Zahlen und Fakten zur aktuellen Versorgungssituation bei mineralischen Rohstoffen und Energierohstoffen. Dazu zählen Kennziffern zu Rohstoffproduktion, Außenhandel, Preisentwicklung und Verbrauch.

 

Bundesrepublik Deutschland - Rohstoffsituation 2009 (Direktlink zum PDF-File, 3.8 MB)

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Geschrieben

Das "Handbuch der Rohstoffe" von der Commerzbank ist in einer neuen Ausgabe unter http://portal.commerzbank.de/cocoon/retail/Publications/ListBrochures.aspx?c=56 kostenfrei bestellbar.

 

Meine Meinung: Für Einsteiger als kostenloses Büchlein durchaus brauchbar, um sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Man sollte aber natürlich nicht zuviel erwarten. Völlig unbrauchbar ist es aber m.M.n. nicht.

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Commodity Top News Nr. 34:

MENA : Der Nahe Osten und Nordafrika – Eine Schlüsselregion für die Erdölversorgung der Welt

Commodity Top News_34_MENA.pdf

 

Kurzstudie Energierohstoffe 2010 - Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit

Energiestudie-Kurzstudie2010.pdf

 

Als Hinweis:

Der ausführliche Bericht aus dem Jahr 2009 ist hier zu finden:

http://www.bgr.bund.de/cln_101/nn_322848/DE/Themen/Energie/Produkte/energierohstoffe__2009.html?__nnn=true

 

Mineral Commodity Summaries 2011 (Sammlung aktueller Datenblätter mineralischer Rohstoffe von der USGS)

Mineral Commodity Summaries 2011.pdf

bearbeitet von Chemstudent

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Geschrieben

Der Kampf um die Macht an der Elfenbeinküste nimmt groteske Züge an. Weil ihm das Geld fürs Militär ausgeht, will Ex-Präsident Laurent Gbagbo den Preis für Kakaobohnen nach oben treiben. Die Teuerung bekommen auch Schokoladenliebhaber in Europa zu spüren.

 

Hamburg - Bürgerkrieg bizarr an der Elfenbeinküste: Seit Monaten kämpfen Ex-Präsident Laurent Gbagbo und der rechtmäßig gewählte neue Amtsinhaber, Alassane Ouattara, um die Macht. Nun hat Gbagbo einen neuen Schachzug geführt: Er will das wichtigste Exportgut der Elfenbeinküste kontrollieren - Kakao.

 

Via Staatsfernsehen kündigte Gbagbo an, die Kontrolle über den Kakaosektor zu übernehmen: "Der Einkauf von Kakao bei Produzenten und Gruppen wird ausschließlich durch den Staat ausgeführt." Der Grund für Gbagbos Drohgebärde: Er braucht Geld. Rund 150 Millionen Dollar kosten ihn Militär und Unterstützer jeden Monat.

 

Laut "Financial Times" fürchten Händler nun eine Preisexplosion. Eine Verstaatlichung des Kakaosektors könnte den Preis auf den höchsten Stand seit über 30 Jahren treiben, berichtet die Zeitung.

 

Frankreich wirft dem international nicht anerkannten Staatschef vor, sein Land zu plündern. Gbagbos Entscheidung habe keinerlei Rechtskraft, weil seine Regierung nicht rechtmäßig sei, erklärte am Mittwoch das französische Außenministerium. Frankreich rief alle Wirtschaftsakteure weltweit auf, jedwede illegale Ausfuhr von ivorischem Kakao zu verhindern. Die Vereinigten Staaten hatten die Verstaatlichung tags zuvor als "Diebstahl" bezeichnet.

 

Die Elfenbeinküste ist einer der größten Kakaoproduzenten der Welt. Aufgrund der erbitterten Kämpfe in den vergangenen Monate lagern noch über 500.000 Tonnen Kakaobohnen in den Häfen von Abidjan und San Pedro. Experten schätzen, dass die Kakaobestände einen Wert von über 1,7 Milliarden Dollar haben.

 

Bisher lag der Vertrieb der Bohnen in den Händen multinationaler Konzerne. Seit Europäische Union und USA Sanktionen gegen die Elfenbeinküste verhängt haben, wird keine Kakaobohne mehr exportiert. Doch die Verknappung kommt vor allem Ex-Präsident Gbagbo zugute. Die Schokoladenindustrie in Europa und den USA - die für ihre Produktion maßgeblich auf Kakaobohnen angewiesen ist - beobachtet die Entwicklungen an der Elfenbeinküste mit großer Sorge. Gegenwärtig fürchten die Unternehmen aber noch keinen Engpass für die Süßigkeitenproduktion.

 

Die Lager in Europa sind gut gefüllt, teilt der Verein der am Rohkakaohandel beteiligten Firmen SPIEGEL ONLINE mit. Doch wenn die Unruhen weiter andauern, treibt dies langfristig auch die Preise für Kakao - und damit Schokolade - in die Höhe, heißt es aus dem Fachverband. Schließlich reichen die Kakaobestände aus den Nachbarländern Ghana, Nigeria, Kamerun oder Liberia bei weitem nicht aus.

 

http://www.spiegel.d...,749962,00.html

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Geschrieben

FINANCIAL TIMES - Commodities daily

 

 

Commodities markets are bracing themselves this week for convulsions from the most powerful earthquake in Japans history.

 

(...)

Over the medium term, Japan is going to need huge amounts of commodities to rebuild the areas hit by the quake and tsunami. This will boost Asias regional demand. Besides, global energy markets are braced for a big shake-up as Japan replaces a large chunk of its nuclear power capacity if not all of it, if Tokyo is forced to undertake big safety checks after serious problems in two of the countrys reactors with electricity generated by burning oil, natural gas and coal.

 

Japan is the worlds third-largest oil

importer, behind only the US and China, and the top buyer of liquefied natural gas and thermal coal. The reactors affected 9,700 megawatts of nuclear capacity, about a fifth of Japans total will not return to power for the year, if at all. More important, Tokyo is likely to close other plants for safety checks, or to rebuild defences against tsunamis.

 

Uranium prices will drop as consumption falls and the few speculators active on the market are likely to liquidate their positions immediately, prompting a big price correction.

 

The impact will not be felt immediately as

economic activity in the country comes to a halt. Besides, March and April traditionally see the lowest point in electricity consumption in Japan. But as factories restart and reconstruction begins and the peak power consumption period of July and August approaches demand for alternative sources of electricity will spike.

 

The International Energy Agency, the western countries oil watchdog, estimates that it takes about 38.8 barrels of crude oil to replace 1MW of idled nuclear power generation capacity in Japan. If the country were to replace its missing nuclear capacity with oil alone, it would have to import a further 375,000 barrels a day, on top of expected purchases this year of about 4.25m b/d.

 

Japan is more likely to opt for a combination of oil, LNG and thermal coal, however.

 

The country significantly boosted its purchases of LNG, thermal coal and crude oil in 2002 after 17 of Japans 54 reactors were shut down for safety inspections, and again in 2007 and 2008 after the shutdown of the Kashiwazaki-Kariwa atomic station, the countrys largest. As such, higher thermal coal prices are likely. Annual contracts for the Japanese fiscal year, which starts on April 1, are likely to exceed the record high of $125 a tonne set in 2008-09. Crude and products such as fuel oil and LNG will also rise.

 

Over the longer term, the crisis is likely to prompt a rethink of nuclear power everywhere, with the possible exceptions of China and India, and make LNG the fuel of choice.

 

 

Hier der Tageschart des HenryHub-Futures:

post-10422-0-62647000-1300127748_thumb.png

 

 

und dies ist der zweiJahresKursVerlauf

post-10422-0-34806400-1300127897_thumb.png

 

Da ist also jede menge Luft für Peiserhöhungen....

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Geschrieben (bearbeitet)

Dieser Ausblick wirkt auf mich einigermaßen schlüssig, aber sind die Ergaspreise nicht lokal sehr unterschiedlich? Oder verwechsel ich da was?

bearbeitet von Zinsen

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