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Spenden

  

228 Stimmen

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte
Menschen agieren eben nicht rational und haben daher auch keinen strategischen Weitblick. Deswegen erkennen sie auch nicht, dass Spenden nicht immer sinnvoll ist.

Trifft der erste Satz wirklich auf alle Menschen zu? Und ob bzw. wie sehr eine Spende sinnvoll ist, soll doch bitte jeder Spender selbst entscheiden.

 

Den hier an Berthold Brecht angelehnten Satz "Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich!" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das ist wohl eher volkswirtschaftlich gemeint? Einem Überschuss in der Handelsbilanz einerseits muss schließlich andererseits ein Defizit in der Handelsbilanz gegenüberstehen. Zwischenmenschlich halte ich den Satz für Quatsch. Wenn ein armer Mensch irgendwie zu bescheidenem Wohlstand kommt, geht es dem Multimillionär nicht plötzlich schlecht. Und wenn ein Multimillionär sein gesamtes Vermögen an der Börse verzockt, bleibt ein armer Schlucker auch weiterhin ein armer Schlucker. Aus ähnlichen Gründen finde ich "Reichensteuern" bzw. Vermögensabgaben nur bedingt sinnvoll. Mittelschichtler und Geringverdiener könnten durch niedrigere Steuern, höhere Freibeträge etc. viel mehr entlastet würden.

 

Meine Diktion ist Hilfe zur Selbsthilfe. Armutsfinanzierung und Mitleidsspenden kann ich deshalb ebenfalls nicht viel abgewinnen. Aber es gibt auch Menschen, die können sich nicht (mehr) selbst helfen (die Natur im Übrigen auch nicht). Deshalb haben entspr. Spenden ebenfalls ihre Berechtigung.

 

Nach einer Spende ein "Danke" zu hören, ist schön. Allerdings sollte man nicht nur deshalb spenden bzw. überhaupt bloß spenden, um sein Gewissen zu beruhigen oder sich Anerkennung zu verschaffen. Man sollte vom "Verwendungszweck" überzeugt sein. Ich spende deshalb z. B. gerne bei Meckes-Besuchen etwas Kleingeld für Ronald McDonald - Häuser. Auch spende ich gerne was der Kirche und einer Partei. Kurz vor Weihnachten habe ich etwas für ein Kind gespendet, was Autist ist sowie für ein Heim, in dem Behinderte und Ältere untergebracht werden. Von einer dauerhaften Patenschaft in der dritten Welt würde ich eher Abstand nehmen. Schließlich habe ich bereits zwei Patenkinder hierzulande, welche ich z. B. durch Kleidungsgutscheine für die Eltern unterstütze.

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Schwachzocker

...

Schonmal klargemacht wie der Prozess des Verhungerns abläuft?

Das läuft folgendermaßen ab: Man hat keine Rohstoffe, keine Waren, nichts was andere haben wollen und was man verkaufen kann. Man hat keine Bildung. Dafür hat man viel Korruption. Auch hat man keinen Plan wie sich jemals etwas daran ändern soll. Und dann hungert man eben!

 

Schenkt man ihnen Nahrung, dann vermehren sie sich, und das Problem wird in die Zukunft verschoben, dann ist es jedoch umso größer.

 

 

 

 

Ich empfehle das Buch Wir lassen sie verhungern des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Nahrung Jean Ziegler.
Jean Ziegler bezeichnet sich selbst als Kommunist und lobt die Politik in Kuba. Daher muss man das Buch wohl nicht lessen, um zu wissen was darin steht:

 

"Nehme den Reichen, gebe den Armen und alles wird gut!"

 

 

 

 

 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

...

Den hier an Berthold Brecht angelehnten Satz "Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich!" kann ich ich nicht ganz nachvollziehen. Das ist wohl eher volkswirtschaftlich gemeint? Einem Überschuss in der Handelsbilanz einerseits muss schließlich andererseits ein Defizit in der Handelsbilanz gegenüberstehen....

Sehe ich genauso. Letztlich ist es eine Frage von Sieg oder Niederlage im Wettbewerb.

 

Zwischenmenschlich halte ich den Satz für Quatsch. Wenn ein armer Mensch irgendwie zu bescheidenem Wohlstand kommt, geht es dem Multimillionär nicht plötzlich schlecht...
Das vielleicht nicht, aber irgendwo muss die Wertschöpfung hergekommen sein. Irgendwer hat dem ehemals armen Menschen Geld oder Güter gegeben.

 

Aus ähnlichen Gründen finde ich "Reichensteuern" bzw. Vermögensabgaben nur bedingt sinnvoll. Mittelschichtler und Geringverdiener könnten durch niedrigere Steuern, höhere Freibeträge etc. viel mehr entlastet würden.
Darum geht es beim Spenden wohl weniger. Da geht es wohl eher um Menschen, die hungern. Die zahlen keine Steuern, und die Freibeträge sind ihnen auch egal.

 

Oder möchte hier jemand für Mittelschichtler und Geringverdiener spenden?

 

 

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blattspinat
· bearbeitet von blattspinat

Das hat mit dem grundlegenden Problem wenig bis garnichts zu tun. Das Problem ist nicht Überbevölkerung, sondern das Hunger politisch und gesellschaftlich gewollt ist. Die Ursache dafür ist i.d.R. Habgier.

 

Habgier gilt ja auch bei den Katholiken als eine der Todsünden, also am besten an die katholische Kirche spenden, weil die sich gegen Habgier aussprechen.

 

Der Rest ist eine krude Verschwörungstheorie. Mit welchem politischem Beschluss soll den das entschieden worden sein? Welche Gesellschaften sollen denn auf welche Weise so einen Konsens gefunden haben?

Keine krude Verschwörungstheorie, sondern die ganz offensichtliche Realität. Es gibt wohl kaum einen Zweifel daran, dass Hunger in Erster Linie ein Verteilungsproblem ist.

 

Im World Food Report sieht man: Die Weltwirtschaft könnte locker 12 Milliarden Menschen sehr gut ernähren. Die Verteilung wird vor allem durch unzählige politische Entscheidungen geregelt.

 

Ein paar wenige Stichworte sind hier: Landraub, Biosprit (Allein die USA hat 2012 138 Millionen Tonnen Mais und mehrere hundert Millionen Tonnen Getreide verbrannt), Krieg, Exportsubventionen, verfehlte und korrupte Entwicklungshilfepolitik, Überschuldungspolitik, Verhinderung von Einfuhrzöllen, unfaire Handelspraktiken durch Weltbank/IWF, verfehlte Staatspolitik in den Ländern - aus Eigeninteresse vielfach unterstützt durch den Westen, Klimapolitik, etc. etc.

 

Gesellschaftlich nur mal 2 von unzähligen Ansatzpunkten:

 

Für die Herstellung von 1 Kg Fleisch benötigt man 5.988 l Wasser und 16 Kg Getreide. Als die Grünen vom Veggie Day sprachen, war das fast der Untergang des Abendlandes. Niemand würde also auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen für 3.000 Tagesrationen Wasser und 320 Brötchen statt 2 Schnitzel 2 Marmeladenbrötchen zu essen. Daran sieht man welchen Stellenwert Welthunger für uns hat.

 

Anderes Beispiel: Bäcker bei uns sind meist verpflichtet bis Ladenschluß volle Regale zu haben. Auch wenn klar ist, daß das niemand mehr kaufen kann. Die Sachen werden dann am nächsten Tag weg geworfen. Die letzte Charge Backwaren wird also oft nur für die Schönheit des Regals produziert. Das hat für die Gesellschaft Priorität.

 

Mir ist übrigens klar, daß man damit nicht direkt hunger lindern kann. Das soll nur den gesellschaftlichen Konsens verdeutlichen. Man sieht das z.B. auch daran, daß Lebensmittel oder Textilien vor allem nach dem günstigsten Preis gekauft werden. Selbst Aufschläge im Promillebereich zur Zahlung anständiger Löhne werden nicht aktzeptiert.

 

Ich empfehle das Buch Wir lassen sie verhungern des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Nahrung Jean Ziegler.
Jean Ziegler bezeichnet sich selbst als Kommunist und lobt die Politik in Kuba. Daher muss man das Buch wohl nicht lessen, um zu wissen was darin steht:

 

"Nehme den Reichen, gebe den Armen und alles wird gut!"

Dein an Naivität kaum zu überbietender Post zeigt leider, daß jede Quelle, zu einer deutlichen Verbesserung des Verständnisses beitragen würde. Wer nichtmal die grundlegendsten Zusammenhänge abbilden kann, sollte den Mund bzgl. der Kompetenz weltweit respektierter Professoren vielleicht nicht zu voll nehmen (um beim Thema zu bleiben). Stichworte Wirtschaftswachstum, Produktivitätssteigerung, Verteilungspolitik.

 

Es regt im Übrigen zumindest zum Nachdenken an, wenn die Uno sagt man bräuchte 80 Milliarden Dollar jährlich für 15 Jahre um die 8 größten Probleme der Welt (zu denen auch Hunger gehört) zu lösen und dies z.B. eine 2 prozentige Vermögenssteuer für die 1210 Milliardäre ausmacht. Ziegler ist bei der Schweizer SPD. Kommt also für das Forum hier in der Tat von ganz linksaußen ;)

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

Verwendung von Agrarflächen für Tierfutter, Tiere zur Fleischproduktion oder Biosprit statt für Nahrungsmittel (sowie das Wasser dafür) ist so eine Sache. Aber westliche Landwirte wollen bzw. müssen schließlich auch Geld verdienen und richten sich deshalb danach, was der Markt nachfragt. Kann man allen Ernstes von westlichen Landwirten erwarten, dass sie ihre Agrarflächen ausschließlich zur Nahrungsmittelproduktion bewirtschaften? Und sollen die daraus resultierenden Endprodukte dann als Spende in die Dritte Welt geliefert werden? Oder wovon sollen Dritteweltler westliche Waren bezahlen? Umgekehrt (Bewirtschaftung von Agrarflächen in der Dritten Welt für die westliche Welt) kann man natürlich schon von modernem Kolonialismus sprechen.

 

Hilfe zur Selbsthilfe könnte z. B. bedeuten, dass Menschen in der Dritten Welt ihre Agrarflächen für sich selbst bewirtschaften. Dafür würde ich durchaus spenden. Für was genau müsste man spenden(?): Etwa Trecker, Saatgut, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Bewässerungstechnik, Qualifizierung der Landwirte, Bereitstellung von Produktionsmitteln, um die Ernte weiterzuverarbeiten, Aufbau von Vertriebsstrukturen, evt. sog. Mikrokredite etc. Dafür bedarf es jedoch auch einer gewissen Investitionssicherheit. Ist die in der Dritten Welt wirklich gegeben? Ich habe da meine Bedenken. Sicher, die ehemaligen Kolonialmächte haben da (auch heute noch) ihren Anteil dran. Schließlich freuen sich westliche Konzerne über billige Produktionsstandorte und wollen außerdem keine neuen Konkurrenten. Allerdings sind die Zustände vor Ort (Stammeskonflikte, Bürgerkriege, Korruption, niedrige Bildung usw.) ebenfalls ein Hemmnis für nachhaltigen Fortschritt.

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Walter White
· bearbeitet von vanity
Adventlich angepasst

Es liegt manchmal so in der Nähe und man muss nicht global denken:

 

Ein alter Mann hier in der Gegend lebt auf der Straße, wenn ich ihn sehe dann gebe ich ihm was, ohne das er bettelt. Ich sehe es in seinen Augen.

 

Eine Frau, damals vor 20 Jahren , noch nicht so lange auf der Straße wollte nur einen Kaffee. Ich kaufte ihr ein Glas Instant Kaffee und sagte ihr heißes Wasser könne sie überall bekommen. Ich sehe sie heute noch mit heißem Kaffee in der City.

 

Ein Bettler, hoch gebildet, ca. 40 Jahre alt sprach mich an. Wir kamen ins Gespräch und ich merkte das er nach langer Reise nach hause wollte. Ich fuhr ihn nach Hause, bin 100 km gefahren, die Eltern weinten vor Freude und gaben mir 10 DM Benzingeld.

 

Vor kurzem sprach mich ein älter Herr an, ungepflegt, und wollte mir einen 50 € Saturn Gutschein verkaufen für 10 €. Ich nahm zwei , wissentlich das er mich verarschte. Er wusste es nicht anders.

 

Jeder reagiert anders, ich sehe mehr als nur eine bettelnde Hand.

 

************************ edit (vanity) ***********************************

(auf Anregung eines gewissen Philantropen ohne weitere Folgen, aber mit der Aufforderung, solche Äußerungen in Zukunft zu unterlassen)

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cktest
· bearbeitet von vanity
s. o.
****** [Rest gelöscht]

Na, Du bist ja voll in Vorweihnachtsstimmung :blink:

Nur, weil jemand nicht mit Deinen moralischen Vorstellungen übereinstimmt (mit meinen übrigens auch nicht), musst Du ihm ja nicht die Pest an den Hals wünschen. Das lässt u.U. auch Deine moralischen Vorstellungen in einem anderen, weniger vorteilhaften, Licht erscheinen.

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Gast231208

Hey,

 

Weihnachtszeit = Spendenzeit... auch mir ging schon so durch den Kopf ob ich mal wieder etwas Geld spenden sollte. Deswegen auch hier die Frage an Euch alle: Für was spendet Ihr und wieviel Prozent Eures Einkommens?

 

Grüße

 

Ein einfache Frage und schaut was Ihr daraus macht. Wir haben allen Grund dankbar zu sein, hier in diesem Land und jetzt in unserer Zeit leben zu dürfen. Ein wenig Demut wäre angebracht, es könnte auch ganz anders sein.

 

Frohe Weihnachten!

 

FRIEDE DEN MENSCHEN, DIE GUTEN WILLENS SIND

Der Klang der frohlockenden Weihnacht geht um die Welt. Die Menschheit, noch aufgewühlt und zerwühlt durch einen grauenvollen Krieg, vernimmt den Ruf der Weihnacht. Kann sie ihn noch richtig deuten? Wird sie die Botschaft des Weihnachtsfestes froh und zuversichtlich aufnehmen und Kraft und Mut daraus schöpfen?

Es liegt an uns, daß Weihnachtsfest in seinem tiefen Wert für uns Menschen in der ganzen Größe zu erfassen. Wir wollen nicht am Oberflächlichen, Äußerlichen haften bleiben, denn wer könnte darin einen Grund zu einer wirklichen Freude finden? Oder ist es nur die Krippe, Der Chrisbaum oder das Weihnachtsprogramm, daß uns ein Weihnachtsfest schenken kann? Es versinnbildlicht uns doch nur das wahre Geheimnis des Festes; es vermittelt nur! Wir müssen schon einen weiten Weg machen, um zu dem letzten Grund unserer Freude und unseres zuversichtlichen Hoffens zu gelangen. Und der oft beschwerliche Weg endet dort, wo in jenen Tagen den Hirten auf der Weide der Engel mit der frohen Botschaft erschien:

"Freuet euch und frohlocket, denn heute ist Euch der Heiland geboren, Christus der Herr! <br align="center">Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind!"

Sie wurden hingeführt zur Krippe, dort, wo Gottes Sohn Mensch geworden war. Und mit den Hirten knieten die Menschen vor zweitausend Jahren an der Krippe zu Bethlehem. Sie fanden Gott und durch ihn das echte Glück und den Frieden des Herzens; sie dankten und priesen ihn.

Du, o Mensch, glaubst Du, ohne diesen Frieden leben zu können? Glaubst du, deine Unruhe mit Kerzen und Tannenzweigen verdecken zu können? Warum feierst Du denn dieses Geburtsfest des Menschen, der Gottes Sohn war?

Zerreis den künstlichen Schleier, den Du Dir um den Leben gewebt hast, sei aufrichtig und guten Willens! Dann wird auch bei Dir die Botschaft des Lichtes nicht ungehört verhallen. Es wird ein Friede in dir einziehen, der Friede, der nicht durch äußeren Hader, Beschwerden oder Sorgen übertönt werden kann.

Wenn jetzt die Gedanken nach Hause, zu den Lieben in der Heimat gehen, dann möchte uns Trauer und Wehmut befallen. Seien wir aber eingedenk, dass die Weihnachtsbotschaft für alle Menschen bestimmt ist, auch für die notleidenden und vom Elend umgebenen Menschen unserer Heimat. Nicht nach Glanz und Festlichkeiten fragt der Weihnachtsgedanke; auf Bereitwilligkeit der Menschen kommt es an!

So dürfen wir auch heute - inmitten der Trümmer unseres Vaterlandes und dem Leiden unseres Volkes - ein innerliche frohes Weihnachten feiern. Erwächst uns doch gerade aus diesem Feste die Gewissheit um den Sinn und Wert unseres Lebens, die Hoffnung auf Gerechtigkeit und Liebe unter allen Menschen. Keine Gefühlsduseleien sollen uns den heutigen Tag verunstalten. Mit offenem Herzen wollen wir den Gedanken der hl. Weihnacht und die Liebe, die es in so überreichem Maße ausströmt, in uns aufnehmen und mit hinaustragen in unser Leben.

Willi Elshoff

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Walter White
· bearbeitet von vanity
s. o.
********** [Rest gelöscht]

Na, Du bist ja voll in Vorweihnachtsstimmung :blink:

Nur, weil jemand nicht mit Deinen moralischen Vorstellungen übereinstimmt (mit meinen übrigens auch nicht), musst Du ihm ja nicht die Pest an den Hals wünschen. Das lässt u.U. auch Deine moralischen Vorstellungen in einem anderen, weniger vorteilhaften, Licht erscheinen.

 

Ich werde mich nun selbst vor den Admins/Moderatoren anzeigen. Aber das geschriebene steht, manchmal muss man kämpfen für das Überleben, so wie viele auf der Welt. Ich zumindest kann das und werde immer in die Augen anderer sehen, hier geht das leider nicht. Und genau DAS ist meine ehrliche Meinung. Tut mir Leid.

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checker-finance
Menschen agieren eben nicht rational und haben daher auch keinen strategischen Weitblick. Deswegen erkennen sie auch nicht, dass Spenden nicht immer sinnvoll ist.

Trifft der erste Satz wirklich auf alle Menschen zu? Und ob bzw. wie sehr eine Spende sinnvoll ist, soll doch bitte jeder Spender selbst entscheiden.

Der Satz kann nach Meinung des Verfassers offensichtlich nicht auf alle Menschen zutreffen oder er hält sich nicht für einen Menschen. Da er ja der Meinung ist, rational zu agieren und über den strategischen Weitblick zu verfügen, der den anderen fehlt.

 

Letztlich stimme ich Dir allerdings zu: jeder Spender entscheidet und jeder hat seine individuellen Motive. Umgekehrt entscheidet auch der Empfänger, ob er empfangen will und was er dafür tut.

 

Dritte, die sich größeren strategischen Weitblicks rühmen, braucht kein Mensch.

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blattspinat

Verwendung von Agrarflächen für Tierfutter, Tiere zur Fleischproduktion oder Biosprit statt für Nahrungsmittel (sowie das Wasser dafür) ist so eine Sache. Aber westliche Landwirte wollen bzw. müssen schließlich auch Geld verdienen und richten sich deshalb danach, was der Markt nachfragt. Kann man allen Ernstes von westlichen Landwirten erwarten, dass sie ihre Agrarflächen ausschließlich zur Nahrungsmittelproduktion bewirtschaften? Und sollen die daraus resultierenden Endprodukte dann als Spende in die Dritte Welt geliefert werden? Oder wovon sollen Dritteweltler westliche Waren bezahlen? Umgekehrt (Bewirtschaftung von Agrarflächen in der Dritten Welt für die westliche Welt) kann man natürlich schon von modernem Kolonialismus sprechen.

 

Hilfe zur Selbsthilfe könnte z. B. bedeuten, dass Menschen in der Dritten Welt ihre Agrarflächen für sich selbst bewirtschaften. Dafür würde ich durchaus spenden. Für was genau müsste man spenden(?): Etwa Trecker, Saatgut, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Bewässerungstechnik, Qualifizierung der Landwirte, Bereitstellung von Produktionsmitteln, um die Ernte weiterzuverarbeiten, Aufbau von Vertriebsstrukturen, evt. sog. Mikrokredite etc. Dafür bedarf es jedoch auch einer gewissen Investitionssicherheit. Ist die in der Dritten Welt wirklich gegeben? Ich habe da meine Bedenken. Sicher, die ehemaligen Kolonialmächte haben da (auch heute noch) ihren Anteil dran. Schließlich freuen sich westliche Konzerne über billige Produktionsstandorte und wollen außerdem keine neuen Konkurrenten. Allerdings sind die Zustände vor Ort (Stammeskonflikte, Bürgerkriege, Korruption, niedrige Bildung usw.) ebenfalls ein Hemmnis für nachhaltigen Fortschritt.

Es werden allein 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel jährlich weg geworfen. Das ist 4-mal mehr als man bräuchte um den Welthunger zu besiegen. 28 Prozent des weltweiten Ackerlandes werden benutzt, um Nahrung zu produzieren die niemals gegessen wird.

 

50% aller hungernden sind Kleinbauern. Diese können keinen nennenswerten Lebensunterhalt verdienen um in schlechten Zeiten Nahrungsmittel hinzuzukaufen, weil sie nicht konkurrenzfähig sind. Der Westen pocht mittels Weltbank/IWF darauf, daß die Kleinbauern nicht subventioniert werden ("freier Markt"), während er seine eigenen Agrarbetriebe gleichzeitig massiv unterstützt. Gegen deren Produkte, die dank Agrar- und Exportsubventionen unter den Herstellungskosten angeboten werden, kommt in Afrika niemand an. Ein in Afrika groß gezogenes Huhn hat gegen Hühnerreste (die Brust nehmen wir) von Wiesenhof keine Chance.

 

Solche Probleme könnte man z.B. mit Einfuhrzöllen lösen. Diese werden jedoch aufgrund der freien Markt Hypothese (in Wahrheit natürlich zum Wohle der westlichen Wirtschaft) aber wieder verhindert und die Staaten in der 3. Welt haben keine Möglichkeit sich dagegen zu wehren, da sie aufgrund massiver Überschuldung kaum mehr Einfluß auf solche Entscheidungen nehmen können. Zudem erlaubt sich der Westen sehr wohl Handelsbeschränkungen für seine Importe.

 

Biosprit wird ebenfalls massiv subventioniert. Von der EU bis mindestens 2020. Das ist reine Politik und nicht einmal zwingend eine natürliche Nachfrage des Marktes.

 

Um zum Thema zurück zu kommen: hier kann man für 32 € ein Gartenset mit Saatgut, Hacken, Eimer, Gießkannen, Harken und Agrarschulung spenden. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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Dandy

Es werden allein 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel jährlich weg geworfen. Das ist 4-mal mehr als man bräuchte um den Welthunger zu besiegen. 28 Prozent des weltweiten Ackerlandes werden benutzt, um Nahrung zu produzieren die niemals gegessen wird.

 

50% aller hungernden sind Kleinbauern. Diese können keinen nennenswerten Lebensunterhalt verdienen um in schlechten Zeiten Nahrungsmittel hinzuzukaufen, weil sie nicht konkurrenzfähig sind. Der Westen pocht mittels Weltbank/IWF darauf, daß die Kleinbauern nicht subventioniert werden ("freier Markt"), während er seine eigenen Agrarbetriebe gleichzeitig massiv unterstützt. Gegen deren Produkte, die dank Agrar- und Exportsubventionen unter den Herstellungskosten angeboten werden, kommt in Afrika niemand an. Ein in Afrika groß gezogenes Huhn hat gegen Hühnerreste (die Brust nehmen wir) von Wiesenhof keine Chance.

Bin absolut der gleichen Meinung. Es ist ein Problem der Doppelmoral, das auf politischer Ebene gewollt wird. Einerseits wird Geld von den westlichen Staaten als Entwicklungshilfe bereitgestellt, auf der anderen Seite wird eine solche widersprüchliche Politik seitens der EU und den USA geführt. Dabei ergibt eine solche Politik weder ökonomisch (Agrarsubventionen) noch humanitär irgendeinen Sinn. Ich fürchte, dass es genau diese Politik ist, für die sich unsere Generation mal rechtfertigen muss, im Sinne von "wie konntet ihr nur dabei zusehen".

 

Um die Brücke zum Spenden zu schlagen: Manche Probleme müssen politisch gelöst werden und Spenden können tatsächlich zum Teil nur die Symptome lindern helfen. Das heißt aber nicht, dass es vergebens ist.

 

Es gibt aber auch positive Entwicklungen zu beobachten. Zum Beispiel ist die Anzahl hungernder Menschen weltweit seit 1990 zurückgegangen, trotz global steigender Bevölkerungszahlen. Inwieweit das nun mit Spenden oder Politik zu tun hat weiß ich nicht, aber so oder so eine positive Entwicklung, wenn auch noch lange nicht ausreichend (über 700 Millionen Menschen hungert weiterhin weltweit, also rund 10% der Weltbevölkerung!).

 

Hier mal ein paar Fakten zum World Food Programme:

 

2014 unterstützte WFP mehr als 80 Millionen Menschen in 82 Ländern mit Ernährungshilfe.

 

Hier die Zahlen im Detail:

 

Unter den hungernden Menschen, denen WFP 2014 helfen konnte, waren:

 

66,8 Millionen Frauen und Kinder

17 Millionen Kinder in Schulspeisungsprogrammen

12,7 Millionen Menschen, die bei "Food for Assets" und "Food for Training" Projekten beteiligt waren

8,9 Millionen Menschen in 55 Ländern haben Hilfe in Form von Bargeldtransfers oder Nahrungsmittelgutscheinen erhalten

14,8 Millionen Binnenvertriebene

6,7 Millionen Flüchtlinge

800.000 HIV/AIDS-Betroffene

 

Nahrungsmittel

 

Für die Ernährungshilfe setzte WFP 2014 insgesamt 3,2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel ein:

 

2,2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel kaufte WFP ein

81 Prozent der eingekauften Nahrungsmittel – 1,8 Millionen Tonnen – wurden in Entwicklungsländern gekauft

370.000 Tonnen wurden im Rahmen des P4P-Pilotprojektes von Kleinbauern erworben

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checker-finance

Es werden allein 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel jährlich weg geworfen. Das ist 4-mal mehr als man bräuchte um den Welthunger zu besiegen.

Wo lernt man so einen Stuß? Auf Parteitagen der MLPD?

 

Der Wegschmiß von Lebensmitteln in den Industriestaaten ist für die Versorgung in Entwicklungsländern weitaus weniger relevant, als der Verderb in den Entwicklungsländern aufgrund dortigen Ineffizienzen in der Logistik und dortiger Korruption.

 

Angesehen davon ist der "Welthunger" auch mit mehr Nahrungsmitteln nicht bzw. nur kurzfristig zu "besiegen". Das Bevölkerungswachstum würde damit nur angeheizt und das Problem vergrößert.

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checker-finance

50% aller hungernden sind Kleinbauern. Diese können keinen nennenswerten Lebensunterhalt verdienen um in schlechten Zeiten Nahrungsmittel hinzuzukaufen, weil sie nicht konkurrenzfähig sind. Der Westen pocht mittels Weltbank/IWF darauf, daß die Kleinbauern nicht subventioniert werden ("freier Markt"), während er seine eigenen Agrarbetriebe gleichzeitig massiv unterstützt. Gegen deren Produkte, die dank Agrar- und Exportsubventionen unter den Herstellungskosten angeboten werden, kommt in Afrika niemand an. Ein in Afrika groß gezogenes Huhn hat gegen Hühnerreste (die Brust nehmen wir) von Wiesenhof keine Chance.

 

Solche Probleme könnte man z.B. mit Einfuhrzöllen lösen. Diese werden jedoch aufgrund der freien Markt Hypothese (in Wahrheit natürlich zum Wohle der westlichen Wirtschaft) aber wieder verhindert und die Staaten in der 3. Welt haben keine Möglichkeit sich dagegen zu wehren, da sie aufgrund massiver Überschuldung kaum mehr Einfluß auf solche Entscheidungen nehmen können. Zudem erlaubt sich der Westen sehr wohl Handelsbeschränkungen für seine Importe.

Ein Sammelsurium wilder politischer Hypothesen. Länder, die sich dem angeblichen Schuldendiktat und der kapitalistischen Herrschaft entzogen haben, wie z. B. Nordkorea, Zimbabwe oder Kuba, haben dadurch kein Problem gelöst. Der Bevlkerung dort geht es eher schlechter als derjenigen in Ländern, die sich helfen lassen.

 

Wenn afrikanische Staaten Hühnerkarkassen unter Gestehungskosten kaufen können, ist das eine Subvention seitens der produzierenden Staaten, ohne die die Empfängerstaaten noch schlechter dastünden. Ohne die Hühnerkarkassen zu subventionierten Preisrn könnten die ihre Bevölkerungen erst recht nicht ernähren, weil das ineffizient produzierte afrikanische Hühnchen in der Tat nicht konkurrenzfähig ist.

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Schwachzocker

Es liegt manchmal so in der Nähe und man muss nicht global denken:

 

Ein alter Mann hier in der Gegend lebt auf der Straße, wenn ich ihn sehe dann gebe ich ihm was, ohne das er bettelt. Ich sehe es in seinen Augen.

 

Eine Frau, damals vor 20 Jahren , noch nicht so lange auf der Straße wollte nur einen Kaffee. Ich kaufte ihr ein Glas Instant Kaffee und sagte ihr heißes Wasser könne sie überall bekommen. Ich sehe sie heute noch mit heißem Kaffee in der City.

 

Ein Bettler, hoch gebildet, ca. 40 Jahre alt sprach mich an. Wir kamen ins Gespräch und ich merkte das er nach langer Reise nach hause wollte. Ich fuhr ihn nach Hause, bin 100 km gefahren, die Eltern weinten vor Freude und gaben mir 10 DM Benzingeld.

 

Vor kurzem sprach mich ein älter Herr an, ungepflegt, und wollte mir einen 50 € Saturn Gutschein verkaufen für 10 €. Ich nahm zwei , wissentlich das er mich verarschte. Er wusste es nicht anders.

 

Jeder reagiert anders, ich sehe mehr als nur eine bettelnde Hand.

Was glaubst Du denn da zu sehen Walter?

Ich sehe jemanden, der Trägheit unterstützt und dies nun als Warmherzigkeit auf Händen vor sich her trägt, um jeden zu zeigen welch guter Mensch er ist.

Mit Deinen Spenden wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Empfänger es nicht nötig hat, jemals eine Arbeit aufzunehmen und etwas zu dieser Gesellschaft beizutragen. Du verlängerst den Zustand der Bedürftigkeit. Ich würde da nichts gegen sagen, wenn Du nicht der erste wärst, der sich über Steuererhöhungen beschwert.

 

Nehme Dir doch wenigstens ein Beispiel an Blattspinat. Der will das Wirtschaftssystem ändern. Das ist wenigstens konsequent. Im Ergebnis läuft es darauf hinaus, dass er Privateigentum abschaffen und alles gleichmäßig auf die Menschen dieser Welt verteilen will (Ich vermute, nur sein eigenes Eigentum soll nicht betroffen sein.). Er hat nur noch Probleme mit dem Wort "Kommunismus". Das mag er anscheinend nicht.

 

 

 

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Walter White

Ich glaube zu sehen das mein Weg für mich der richrige ist. Mehr möchte ich auch nicht sagen denn es ist ermüdend. Ich helfe wo ich kann und es bereit bin zu tun, brauche das nicht um mein Gewissen zu reinigen oder sonst was.

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Schwachzocker

...Mehr möchte ich auch nicht sagen denn es ist ermüdend.

Ermüdend ist in erste Linie das Bedürfnis der Menschen, ihre eigen Spendenbereitschaft anderen mitzuteilen.

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Schwachzocker

...Ich helfe wo ich kann...

Du hilfst niemanden. Hilfe würde ja bedeuten, dass der andere das Wesentliche selbst tut. Nur dann ist Hilfe im Wortsinne überhaupt möglich.

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Walter White

Ich respektiere deine Meinung, teilen werde ich sie nie.

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Joseph Conrad

Es liegt manchmal so in der Nähe und man muss nicht global denken:

 

Ein alter Mann hier in der Gegend lebt auf der Straße, wenn ich ihn sehe dann gebe ich ihm was, ohne das er bettelt. Ich sehe es in seinen Augen.

 

Eine Frau, damals vor 20 Jahren , noch nicht so lange auf der Straße wollte nur einen Kaffee. Ich kaufte ihr ein Glas Instant Kaffee und sagte ihr heißes Wasser könne sie überall bekommen. Ich sehe sie heute noch mit heißem Kaffee in der City.

 

Ein Bettler, hoch gebildet, ca. 40 Jahre alt sprach mich an. Wir kamen ins Gespräch und ich merkte das er nach langer Reise nach hause wollte. Ich fuhr ihn nach Hause, bin 100 km gefahren, die Eltern weinten vor Freude und gaben mir 10 DM Benzingeld.

 

Vor kurzem sprach mich ein älter Herr an, ungepflegt, und wollte mir einen 50 € Saturn Gutschein verkaufen für 10 €. Ich nahm zwei , wissentlich das er mich verarschte. Er wusste es nicht anders.

 

Jeder reagiert anders, ich sehe mehr als nur eine bettelnde Hand.

Was glaubst Du denn da zu sehen Walter?

Ich sehe jemanden, der Trägheit unterstützt und dies nun als Warmherzigkeit auf Händen vor sich her trägt, um jeden zu zeigen welch guter Mensch er ist.

Mit Deinen Spenden wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Empfänger es nicht nötig hat, jemals eine Arbeit aufzunehmen und etwas zu dieser Gesellschaft beizutragen. Du verlängerst den Zustand der Bedürftigkeit. Ich würde da nichts gegen sagen, wenn Du nicht der erste wärst, der sich über Steuererhöhungen beschwert.

 

Nehme Dir doch wenigstens ein Beispiel an Blattspinat. Der will das Wirtschaftssystem ändern. Das ist wenigstens konsequent. Im Ergebnis läuft es darauf hinaus, dass er Privateigentum abschaffen und alles gleichmäßig auf die Menschen dieser Welt verteilen will (Ich vermute, nur sein eigenes Eigentum soll nicht betroffen sein.). Er hat nur noch Probleme mit dem Wort "Kommunismus". Das mag er anscheinend nicht.

 

 

 

Ich denke und handele da eher wie Walter White. Die Tat im Kleinen zählt. Ständig über unlösbare Probleme der Menschheit faseln bringt rein gar nichts. Besonders nicht von uns machtlosen Kleinbürgern. Geschenkte Spirituosen verschenke ich weiter an obdachlose Alkoholiker. Wenn ich dann manchmal selbst noch einen kleinen Schluck aus der Pulle nehme, um zu beweisen das sie nicht vergiftet ist, ist die Freude groß. Ab und zu , wenn ich den herunter gekommensten deutschen Penner sehe, gebe ich ihm einen kleinen Schein. Wohl weiß ich, das er direkt zum Kiosk läuft um Bier zu kaufen. Aber wer bin ich ihm da herein zu reden ?

 

Gruß

Joseph

 

 

 

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Schwachzocker

Ich denke und handele da eher wie Walter White....

Er denkt nicht!

 

Geschenkte Spirituosen verschenke ich weiter an obdachlose Alkoholiker....Ab und zu , wenn ich den herunter gekommensten deutschen Penner sehe, gebe ich ihm einen kleinen Schein. Wohl weiß ich, das er direkt zum Kiosk läuft um Bier zu kaufen.
Das ist ja die Förderung des Elends in Vollendung.:lol:

Dann müsst Ihr Euch nicht wundern, wenn die Sozialausgaben des Staates steigen.

 

 

 

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GoGi

Aber wer bin ich ihm da herein zu reden ?

Naja sagen wir mal, wenn du eine magische Methode hättest, ihn von seiner Alkoholsucht zu befreien, ohne dass es dich irgendetwas kostete, dann wäre es moralisch äußerst grausam, die Methode nicht anzuwenden. Aber diese Möglichkeit hast du nunmal nicht. :(

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Joseph Conrad

Ich denke und handele da eher wie Walter White....

Er denkt nicht!

 

Geschenkte Spirituosen verschenke ich weiter an obdachlose Alkoholiker....Ab und zu , wenn ich den herunter gekommensten deutschen Penner sehe, gebe ich ihm einen kleinen Schein. Wohl weiß ich, das er direkt zum Kiosk läuft um Bier zu kaufen.
Das ist ja die Förderung des Elends in Vollendung.:lol:

Dann müsst Ihr Euch nicht wundern, wenn die Sozialausgaben des Staates steigen.

 

 

 

Du bist ein zynischer (Emoticon) Traumtänzer der nichts vom Leben versteht. Wer weiß schon wie das eine Fläschchen Sprit bei dem Obdachlosen wirkt. Vielleicht bringt es ihn nur über die freudlosen Festtage und danach wendet sich sein Blatt zum Guten. Manche Leute lassen sich auch nicht retten und wollen dies auch gar nicht.

 

Gruß

Joseph

 

 

 

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Cauchykriterium

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen: ich spende jedes Jahr einen mittleren dreistelligen Betrag an zumeist lokale Organisationen, die ich unterstützenswert erachte. Im letzten Jahr an einen gemeinnützigen Verein, der mit verschiedenen Eigenbetrieben aus den verschiedensten Gründen gehandicapte Jugendliche und junge Erwachsene an den ersten Arbeitsmarkt heranführt. Ich nutze selbst die Dienstleistungen des Vereins und bin wirklich zuversichtlich, dass mit Unterstützung durch meine Spende sehr gute Arbeit geleistet wird. In diesem Jahr habe ich meine Spende der Bergwacht zukommen lassen - in der Hoffnung, dass ich deren Dienstleistung niemals selbst nutzen muss. Aber wenn doch, möchte ich gut ausgestatte Bergretter antreffen ... ;)

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blattspinat

Es werden allein 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel jährlich weg geworfen. Das ist 4-mal mehr als man bräuchte um den Welthunger zu besiegen.

Wo lernt man so einen Stuß? Auf Parteitagen der MLPD?

 

Der Wegschmiß von Lebensmitteln in den Industriestaaten ist für die Versorgung in Entwicklungsländern weitaus weniger relevant, als der Verderb in den Entwicklungsländern aufgrund dortigen Ineffizienzen in der Logistik und dortiger Korruption.

 

Angesehen davon ist der "Welthunger" auch mit mehr Nahrungsmitteln nicht bzw. nur kurzfristig zu "besiegen". Das Bevölkerungswachstum würde damit nur angeheizt und das Problem vergrößert.

Diese Fakten lernt man z.B. auf Wikipedia. Das gilt außerhalb brauner Aluhutträgerkreise als zuverlässige Quelle.

 

Die einzige Zahl die zum Verderb zu finden ist, beläuft sich nur auf etwa 10% des von mir angesprochenen Wegschmißproblems. Dazu kommt, dass die Verhinderung von Verderbnis alles Andere als trivial ist und nur in einer westlichen High Tech Agrarwirtschaft weitestgehend bewerkstelligt werden kann.

 

Das das Hungerproblem ein Verteilungs und kein Bevölkerungsproblem ist, weiß die zivilisierte Welt seit ein paar hundert Jahren. Demnach besteht wohl keinerlei Zweifel daran, daß Du derjenige mit dem "Stuß" bist.

 

50% aller hungernden sind Kleinbauern. Diese können keinen nennenswerten Lebensunterhalt verdienen um in schlechten Zeiten Nahrungsmittel hinzuzukaufen, weil sie nicht konkurrenzfähig sind. Der Westen pocht mittels Weltbank/IWF darauf, daß die Kleinbauern nicht subventioniert werden ("freier Markt"), während er seine eigenen Agrarbetriebe gleichzeitig massiv unterstützt. Gegen deren Produkte, die dank Agrar- und Exportsubventionen unter den Herstellungskosten angeboten werden, kommt in Afrika niemand an. Ein in Afrika groß gezogenes Huhn hat gegen Hühnerreste (die Brust nehmen wir) von Wiesenhof keine Chance.

 

Solche Probleme könnte man z.B. mit Einfuhrzöllen lösen. Diese werden jedoch aufgrund der freien Markt Hypothese (in Wahrheit natürlich zum Wohle der westlichen Wirtschaft) aber wieder verhindert und die Staaten in der 3. Welt haben keine Möglichkeit sich dagegen zu wehren, da sie aufgrund massiver Überschuldung kaum mehr Einfluß auf solche Entscheidungen nehmen können. Zudem erlaubt sich der Westen sehr wohl Handelsbeschränkungen für seine Importe.

Ein Sammelsurium wilder politischer Hypothesen.

Alles unumstößliche Fakten zu denen es auch überhaupt keine Debatte gibt. Über Pro und Contra von Agrarsubventionen hab ich schon vor 20 Jahren in der Schule gelernt. Tut mir leid, dass Du diese Möglichkeit bisher offenbar nicht hattest.

 

Nehme Dir doch wenigstens ein Beispiel an Blattspinat. Der will das Wirtschaftssystem ändern. Das ist wenigstens konsequent. Im Ergebnis läuft es darauf hinaus, dass er Privateigentum abschaffen und alles gleichmäßig auf die Menschen dieser Welt verteilen will (Ich vermute, nur sein eigenes Eigentum soll nicht betroffen sein.). Er hat nur noch Probleme mit dem Wort "Kommunismus". Das mag er anscheinend nicht.

:blink: Vielleicht mal die Medikation neu Einstellen lassen.

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