SlowHand7 Montag um 09:54 · bearbeitet Montag um 09:54 von SlowHand7 vor 9 Minuten von slowandsteady: Bei keiner Tankstelle die ich kenne bekommt man "Mengenrabatt" wenn man 300l tankt.Klar gibts vielleicht mal so eine Shell Karte mit "Bonuspunkten" und du kriegst dann vllt 1-2ct, das war es dann aber auch. Also ich habe hier einige Tankstellen wo LKW-Diesel etwas billiger ist als der normale Diesel. Wobei das Produkt sicherlich gleich ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 Montag um 10:11 Da übrigens auch ständig Leute über die hohen Preise der E-Autos sprechen. Ich habe mir die Zahlen mal von Claude zusammensuchen lassen, wie viel ich im letzten Jahr gespart habe: Zitat Wir haben 2 Autos Das erste hat einen Vebrauch von 6,6L auf 100km und fährt 30.000km im Jahr gleich verteilt auf jeden Monat. Recherchiere für jeden Monat 08/25-07/26 den günstigsten Benzinpreis in Deutschland. Errechne mit dem günstigsten Preis die jeweiligen Kosten im Monat und die Gesamtkosten im Jahr. Das zweite Auto hat einen Verbrauch von 18kWh auf 100km. Es fährt ebenfalls 30.000km. Davon werden 22.000km mit 30 ct/kWh. 5000km mit 49ct/kWh und 3000km mit 62ct/kWh geladen. Berechne ebenfalls die Kosten für dieses Auto. Da Claude mich darauf hingewiesen hat, dass er als beste Quelle den ADAC Monatsdurchschnitt kennt habe ich ihn einfach nochmal rechnen lassen und 10% Abzug auf den Monatsdurchschnitt genommen, falls man günstig tanken geht. Das entspräche einem Preisnachlass über den Tag von 15-20ct je nach Spritpreis und das scheint mir schon äußert positiv gerechnet. Ich habe alleine an Spritkosten dieses Jahr 1300€ gespart. Das ist noch viel mehr, als ich mir letztes Jahr ausgerechnet habe. Selbst, wenn ich das alles an der öffentlichen Säule im Dorf getankt hätte, wäre ich bei 600€ Ersparnis. Dazu kommen dann noch 60-70€ weniger KFZ Steuer, 200€ Flottenprämie und weniger Wartungs- und Instandhaltungskosten. Wenn das Ding 10 Jahre halten würde ich hätte alleine durch die Ersparnis den Kaufpreis von 20.000€ wieder raus.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Montag um 12:34 vor 2 Stunden von SlowHand7: Also ich habe hier einige Tankstellen wo LKW-Diesel etwas billiger ist als der normale Diesel. Wobei das Produkt sicherlich gleich ist. Da kriegst Du aber keinen Mengenrabatt. Da tankst Du statt PKW-Diesel LKW-Diesel mit einem anderen Rüssel und schnellerer Betankung als ein PKW mit PKW-Diesel. Da kannst Du auch 10 Liter tanken und bekommst den gleichen Rabatt. vor 2 Stunden von Hotzenplotz2: Zitat Das zweite Auto hat einen Verbrauch von 18kWh auf 100km. Es fährt ebenfalls 30.000km. Davon werden 22.000km mit 30 ct/kWh. 5000km mit 49ct/kWh und 3000km mit 62ct/kWh geladen. Berechne ebenfalls die Kosten für dieses Auto. Ich habe alleine an Spritkosten dieses Jahr 1300€ gespart. Das ist noch viel mehr, als ich mir letztes Jahr ausgerechnet habe. Selbst, wenn ich das alles an der öffentlichen Säule im Dorf getankt hätte, wäre ich bei 600€ Ersparnis. Dazu kommen dann noch 60-70€ weniger KFZ Steuer, 200€ Flottenprämie und weniger Wartungs- und Instandhaltungskosten. Wenn das Ding 10 Jahre halten würde ich hätte alleine durch die Ersparnis den Kaufpreis von 20.000€ wieder raus.... Das will aber keiner hören. Hinzu kommt: Die 30ct/kWh bezahle ich noch nicht mal mit meinem Ökostromtarif. Wenn Du Dir heute als Hausbesitzer eine PV-Anlage aufs Dach bauen lässt bekommst Du max. 12,22ct EEG-Vergütung je kWh. Dann rechne das mal statt 30ct/kWh Kaufstrom. Aber was sollen die Mieter tun? Verfährst Du mehr als 72kWh (ca. 400km) im Monat, buchst Du Dir bei EnBW den "großen" Ladetarif für 11.99 Euro/Monat und bezahlst dauerhaft 39ct/kWh (statt 56ct). Und EnBw ist heute fast überall. Aber im Endeffekt: Willkommen im Leben. Die einen können rechnen, die anderen suchen Gründen "DAGEGEN!". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW Montag um 20:38 vor 10 Stunden von Hotzenplotz2: Aber was ist das auch für ne wilde Idee, warum sollte ich in Deutschland 300L Benzin für mein Gefährt mitschleppen wenn es an jeder Ecke Tank- und Lademöglichkeiten gibt. Es ging mir um den Vergleich zwischen der Tank/Ladeinfrastruktur (E vs Verbrenner) und weshalb Verbrenner mit einer (sogar viel) schlechteren Infrastruktur auskommen können. In Deutschland ist das derzeit unnötig. Aber selbst wenn irgendwann die Tankstellen deutlich ausgedünnt werden, kann man mit den Reservekanistern arbeiten. Notfalls mit einem größeren Kanister. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady gestern um 07:51 Uhr · bearbeitet gestern um 07:57 Uhr von slowandsteady https://www.skoda-storyboard.com/en/emobility/enyaq-covered-thousands-of-kilometres-of-rough-african-roads/ Zitat Since there were virtually no public charging stations available even on the way back up the east coast, our pair had to charge from the regular grid. And since the local grid is not equipped for such a heavy load, recharging the battery was very slow. But they say it didn’t matter that much. At this point in the expedition, Renske and Maarten were covering only 150 kilometres each day because of the bad roads. If they finished a stage at, say, 3 pm and charged continuously until 9 am, the battery was topped up – and it’s more convenient than charging from the sun all day. Moreover, they usually mixed the two approaches, anyway. https://expeditionportal.com/arkady-fiedler-first-person-to-drive-an-ev-down-the-west-coast-of-africa Zitat I often had to drive it on one charge for over 250 kilometers. The longest distance I drove was 278 kilometers on one charge in Angola. However, my strategy was not to deplete the battery entirely but to preserve some energy. During the entire trip, I successfully connected the car to an energy source 100 times. The charge time varied from 30 minutes to 30 hours. Sometimes, I had trouble finding the correct socket that would withstand the overnight charging. I always offered payment for the electricity I was going to use. I once managed to connect and charge from a mobile phone mast. https://teslaowners.ch/projekt-dakar-2026/ Steckdosen gibt es mehr als Tankstellen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian gestern um 08:08 Uhr Am 6.9.2026 um 19:50 von Holgerli: Was machen die 98% der Bevölkerung, die keine Bauern sind aber Essen haben wollen? Hoffen, dass den Bauern weiter Diesel verkauft wird? Am 6.9.2026 um 20:58 von Hotzenplotz2: In meiner Heimat in Berlin gibt es jetzt eine ganze Reihe Straßenlaterne mit Lademöglichkeit. Klar da brauche ich die ganze Nacht aber bei dem Fahrprofil der Leute dort, muss man sich halt auch nur alle 2 Wochen mal dranhängen oder man stellt sich halt kurz an nen Schnelllader, oder hat an der Arbeit was oder oder oder. Ist das sicher/verlässlich genug in Berlin nachts öffentlich zu laden? vor 22 Stunden von Holgerli: Elektrotrucks dann durchgehen mit 200 bis 250kW aufladen. Dann hast Du schnell wieder 500 bis 800kW im Akku. Aber nein: Perfekt ist das nicht: Elektrotrucks sind für kürzere Strecken bzw. festen Linienverkehr. Da klappt es schon gut. vor 21 Stunden von Hotzenplotz2: Ich habe alleine an Spritkosten dieses Jahr 1300€ gespart So viel gebe ich im ganzen Jahr nicht mal aus. Das zeigt: auch ohne BEV kann man umweltfreundlicher als mit BEV leben. Wenigfahrer/carsharer werden benachteiligt bei den CO2 Kosten, die immer noch externalisiert werden. Es gilt je mehr km jährliche Fahrleistung, desto eher lohnt BEV finanziell. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady gestern um 09:30 Uhr vor einer Stunde von oktavian: Ist das sicher/verlässlich genug in Berlin nachts öffentlich zu laden? Das zahlt man in der Versicherung mit, nennt sich Regionalklasse. vor einer Stunde von oktavian: Elektrotrucks sind für kürzere Strecken bzw. festen Linienverkehr. Da klappt es schon gut. Elektrotrucker auf Youtube schauen, hier eine Tour wo Diesel und E-LKW mehrere Tage die gleiche Ladung durch Europa gefahren haben: Kein Depot, kein Maut-Vorteil: Der knallharte Kostenvergleich zwischen Diesel und Elektro LKW Gerade bei Elektro-LKW ist es eigentlich ziemlich easy, weil man nicht mehr als 7-800km pro Tag fahren kann wegen Lenk/Schichtzeiten, Zwangspausen und Maximalgeschwindigkeit. Ein eActros schafft 500km Realreichweite hat und die 45min Zwangspause reicht zum Nachladen mit 300kW. Sobald du als Fahrer noch beladen/entladen musst oder irgendwo im Stau steckst, schaffst du nichtmal die 500km pro Tag. Infrastruktur wird gerade massiv ausgebaut (Milence, Aral Truck etc). Und die meisten LKW fahren halt gar keine Langstrecken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 1 Stunde Ein Blick nach China zu den Autoverkäufen im August: 9,5 Modelle in den Top-10 sind reine BEVs. Den Ti7 auf Platz 4 gibt es als BEV und PHEV. BEVs wurden 12.864 und PHEVs 10.607 verkauft. In den Top 20 sind noch 5 Verbrenner-Modelle. In den Top 20 sind gerade noch 3 westliche Hersteller: 2x Tesla (Platz 3 und 6), 2x Toyota (13 und 16; nur Verbrenner), 1x Volkswagen (Platz 15) Krass ist, dass Volkswagen Lavida und Nissan Sylphy früher Top5-Modelle waren und gnadenlos nach unten durchgereicht werden. Der Nissan mittlerweile auf Platz 23. Schon heftig wie schnell und brachial der Sylphy auf das Niveau der 2000er-Jahre zurück geprügelt wird: Quelle: https://carnewschina.com/2026/09/09/top-10-best-selling-cars-in-china-in-august-bev-takes-nine-and-half-spots-gas-cars-disappear/#gallery-1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag