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m0ney

Allgemeine Fragen zu Kryptowährungen

Empfohlene Beiträge

Raccoon
vor 16 Stunden schrieb dagobertduck2204:

[...]

Also mir kommt das so vor, dass das Thema Bitcoin derzeit total gehyped wird und extrem viel Euphorie vorherrscht, darum auch die Analogie zur Dotcom-Blase. Und wie es meist so ist an der Börse: Wenn etwas sehr gehyped wird und die Marktteilnehmer geradezu euphorisch reagieren, ist es oft nur eine Frage der Zeit bis zum großen Knall...

Ich denke du liegst da nicht falsch, aber wer sich dessen bewusst ist kann versuchen an der Hype mit zu verdienen.

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Raccoon
vor 1 Stunde schrieb liq:

Die damalige Marktkapitalisierung der Dot Com Blase betrug $3 trillion, Bitcoin ohne Altcoins liegt bei $184 billion, $326 billion mit Altcoins. (US Zahlensystem) Ich finde es deshalb problematisch hier einen Vergleich anzustellen. 

Wie viele Aktien hatten in der Dot-Com Blase einen Wert von 11.000 Dollar? Außerdem hinkt der Vergleich zwischen einem Anlageinstrument und vielen Einzeltiteln, dazu liegen die Hürden beim Kauf von Bitcoin für den nicht technisch versierten Anleger höher.

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Schildkröte
vor 9 Minuten schrieb Raccoon:

dazu liegen die Hürden beim Kauf von Bitcoin für den nicht technisch versierten Anleger höher.

 

Aktien 3

Indizes 1

Zertifikate 87

Devisen 25

 

demnächst Futures

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StefanU
vor 39 Minuten schrieb Schildkröte:

Davon aber nur 4 auf Bitcoin, der Rest auf die "Bitcoin Group SE".

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4R3S
· bearbeitet von 4R3S

Die Frage ist, wie der Markt auf die Futures reagieren wird. 

Ich denke nicht, dass Bitcoin zu Beginn schon in Chicago zerfetzt wird. 

Möchte aber nicht unbedingt dafür meine Hand ins Feuer legen...

Für mich wird es momentan immer unangenehmer meine Positionen zu halten. Und das obwohl ich nicht in Bitcoin investiert bin. Der Knall bzw. die Einsicht wird auch alle anderen Kryptowährungen bluten lassen. Es braucht jetzt einen Michael Burry... 

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Raccoon
vor 4 Stunden schrieb Schildkröte:

 

Aktien 3

Indizes 1

Zertifikate 87

Devisen 25

 

demnächst Futures

Ich hatte Kauf von Bitcoins geschrieben, nicht Kauf von Derivaten. Da die Futures erst in der Zukunft erhältlich sind können sie im Moment auch nicht zur Marktkapitalisierung zählen.

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte
vor 6 Stunden schrieb Raccoon:

Ich hatte Kauf von Bitcoins geschrieben, nicht Kauf von Derivaten. Da die Futures erst in der Zukunft erhältlich sind können sie im Moment auch nicht zur Marktkapitalisierung zählen.

 

Okay. Die Futures an der CME sind ab dem 18.12.2017 handelbar. Das ist ja nun nicht mehr allzu lange hin. Wobei man für den Handel von Futures eine entsprechende Lizenz benötigt. 

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juliusjr

Die banken bekommen sofort strafen wenn sie finanzdienstleistungen mit staaten die sanktioniert werden machen und trotzdem wird sowas wie bitcoin (noch) nicht verboten - ich versteh das nicht.....

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Maciej
vor 22 Stunden schrieb liq:

Bitcoin zu Gute halten muss man aber eindeutig, dass schon ab einem Kurs von 10 EUR über eine Blase gesprochen wurde.

Damals war die Stimmung bzgl. Kryptowährungen allerdings eine völlig andere. Als Bitcoin über 10 Dollar ging, haben das bestenfalls ein paar Nerds mitbekommen. Bei 100 Dollar waren es vielleicht ein paar mehr Nerds. So richtig in den Medien ist das Thema erst aufgetaucht, als ein Bitcoin so teuer wie eine Unze Gold wurde. Danach war wieder eine Weile Ruhe. Heute hast du die News-Portale so voll von Bitcoin, dass es schon langsam nervig wird. Vor ein paar Tagen gab's sogar einen Bericht in den Kinderkanal-Nachrichten zu Bitcoin! :lol:

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StefanU

Das ist wohl ein wichtiger Aspekt - das Crash-Risiko steigt ja nach Kostolany, je mehr Zittrige beteiligt sind ...

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Schildkröte

Gab es nicht um 2013 rum schon einen gewissen Hype um Bitcoins? Ich habe das damals kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen und seitdem von Bitcoins nicht übermäßig was mitbekommen. In letzter Zeit wird das Thema jedoch (erneut) regelrecht gehyped. 

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mucben

Ich finde es herrlich zu beobachten wie der Bitcoin Kurs am Dienstag bei 8500€ lag, am Donnerstag auf 7600€ abschmierte, am Freitagabend schon wieder bei 8500€ ubd jetzt am Sonntagabend 9500€...

Schön dass ich mit Zockergeld dabei bin. :-)

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Andi1987
· bearbeitet von Andi1987
vor 16 Stunden schrieb StefanU:

Das ist wohl ein wichtiger Aspekt - das Crash-Risiko steigt ja nach Kostolany, je mehr Zittrige beteiligt sind ...

Ja, man muss aber auch bedenken, dass hierin der Hauptunterschied zur DotCom-Blase liegt:

 

Damals dachten die Menschen wirklich, dass ein neues Paradigma erreicht sei und Internetaktien nur steigen könnten und alle zu Millionären machen würden, dementsprechend haben unheimlich viele Menschen ihre kompletten Ersparnisse in Nemax-Aktien investiert und sich teilweise sogar hoch dafür verschuldet.

 

Bei Bitcoins dagegen liest man schon seit 5 Jahren überall tausend mal Warnungen in diese Richtung (allein hier im Thread wahrscheinlich über 100 mal): "Man sollte nur investieren, was man auch verlieren kann und das Investierte sollte man am besten gleich abschreiben."

 

Allein 2017 gab es mehrere Crashs über 30% und ich habe das in den verschiedenen Social Media Gruppen mal genau verfolgt.

Klar, ein paar Leute haben dann gejammert, aber überraschend viele sind in eine regelrechte Euphorie ob der günstigen Kaufkurse verfallen und haben schnell nachgekauft.

 

Besonders deutlich äußert sich der hohe Anteil der "Hartgesottenen" (um es nach Kostolany auszudrücken) am Schlachtruf der Kryptogemeinde: "HODL!" (Das ist Bitcoin-Sprache und bedeutet so viel wie: "Buy und Hold, komme was wolle")

Der hat sich zum regelrechten Meme entwickelt und wird vom größten Teil der Kryptogemeinde mit großer Überzeugung umgesetzt.

 

Bitte nicht falsch verstehen, auch ich sehe eine Blase, aber die oben genannten psychologischen Hintergründe unterscheiden sich eben doch massiv vom neuen Markt. Das könnte dazu führen, dass Kryptowährungen nur ungefähr 80% einbrechen werden und dann wieder eine langsame Erholungsphase beginnt, wie wir das auch nach dem Crash 2014 schon gesehen haben, während der Markt bei Zittrigen Investoren wie im neuen Markt wohl um 98-99% einbrechen würde.

 

vor 15 Stunden schrieb Schildkröte:

Gab es nicht um 2013 rum schon einen gewissen Hype um Bitcoins? Ich habe das damals kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen und seitdem von Bitcoins nicht übermäßig was mitbekommen. In letzter Zeit wird das Thema jedoch (erneut) regelrecht gehyped. 

 

Ja, die aktuelle Medienberichterstattung entspricht tatsächlich 1:1 der Berichterstattung im Jahr 2013.

Bekanntermaßen sind Journalisten ja etwas faul und daher wurden einfach die Artikel von damals übernommen und noch mal eine Null an den Kurs angehängt.

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ElTopo

Was hier bei den Dot Com Vergleichen gerne vergessen wird, ist, dass die Kurse der damals geyhpten Technologiefirmen sich längst wieder erholt haben und genau diese Firmen heute mit die wertvollsten der Welt sind (Google, Amazon etc). Im Rückblick war Dot Com also zweifelsohne ein Hype, aber die Leute, die es damals gehypt haben, hatten am Schluss doch Recht mit dem Internet und seinem Potential. Wenn das mit Bitcoin auch so läuft, hab ich nix gegen einen langjährigen Bärenmarkt... B-)

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Chips
vor 18 Minuten schrieb ElTopo:

Was hier bei den Dot Com Vergleichen gerne vergessen wird, ist, dass die Kurse der damals geyhpten Technologiefirmen sich längst wieder erholt haben und genau diese Firmen heute mit die wertvollsten der Welt sind (Google, Amazon etc). Im Rückblick war Dot Com also zweifelsohne ein Hype, aber die Leute, die es damals gehypt haben, hatten am Schluss doch Recht mit dem Internet und seinem Potential. Wenn das mit Bitcoin auch so läuft, hab ich nix gegen einen langjährigen Bärenmarkt... B-)

Im Nachhinein sagt sich das leicht. Natürlich war auch schon das Internet damals eine bahnbrechende Technologie mit schier unendlich vielen Möglichkeiten. Das war durchaus bekannt. Nur war natürlich die Frage, wie schnell das Internet auch sein Potential entfalten kann und das war natürlich unbekannt.

Also stellt sich bei Bitcoin bzw. Kryptowährungen ja gleich zwei Fragen:

1. Wie viel bringt diese Technologie dem Nutzer auf lange Sicht? Das kann ziemlich viel sein (Wert der einzelnen Tokens wäre hoch), aber auch wenig (die Technologie setzt sich nicht durch)

2. Wann?

 

Ich will mal ein Beispiel nennen:

IOTA ist eine Kryptowährung, die nicht auf der Blockchain basiert (es ist also schonmal keine Blockchaintechnologie), und dafür gedacht ist, Kommunikation und Bezahlung zwischen Maschinen (M2M) zu ermöglichen. (eine Voraussetzung dafür ist die garantierte 0-Gebühr). Gestern hab ich ein Beispiel gelesen:

Durch Crowdfunding wird ein autonomes Elektrotaxi finanziert, dass sich selbst besitzt. Die Fahrgäste bezahlen dann mit IOTA. Reperaturen, Softwareupdate, Parkgebühren, Ladevorgänge bezahlt das Auto selber. Das sähe auch so aus, dass das Auto auf einen Parkplatz fährt und automom mit der Parkuhr Informationen und Geld austauscht. Auch könnte das Auto sagen, es bräuchte mal Energie und es wird aufgeladen. Irgendwann hat das Auto so viel Geld angespart, dass es eine Tochterauto bei Amazon bestellt und mit IOTA bezahlt.

 

Das beschriebene Modell ist Science Fiction pur, denn da reden wir nicht von 2020, sondern 2050. Wenn man nun wüsste, dass das mal so würde, wie würde man den Kurs von IOTA heute bewerten?

 

Unglaublich schwierig.

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DrFaustus

Der war gut...

 

Boo.com

Pets.com

Webvan

etc.pp.

Und nicht zuletzt: Deutsche Telekom

 

Nur weil eine Handvoll überlebt haben und gestärkt hervorgegangen sind, lässt das nicht auf das Gesamtsegment schließen.

 

 

 

vor 3 Minuten schrieb Chips:

Im Nachhinein sagt sich das leicht. Natürlich war auch schon das Internet damals eine bahnbrechende Technologie mit schier unendlich vielen Möglichkeiten. Das war durchaus bekannt. Nur war natürlich die Frage, wie schnell das Internet auch sein Potential entfalten kann und das war natürlich unbekannt.

Also stellt sich bei Bitcoin bzw. Kryptowährungen ja gleich zwei Fragen:

1. Wie viel bringt diese Technologie dem Nutzer auf lange Sicht? Das kann ziemlich viel sein (Wert der einzelnen Tokens wäre hoch), aber auch wenig (die Technologie setzt sich nicht durch)

2. Wann?

 

Ich will mal ein Beispiel nennen:

IOTA ist eine Kryptowährung, die nicht auf der Blockchain basiert (es ist also schonmal keine Blockchaintechnologie), und dafür gedacht ist, Kommunikation und Bezahlung zwischen Maschinen (M2M) zu ermöglichen. (eine Voraussetzung dafür ist die garantierte 0-Gebühr). Gestern hab ich ein Beispiel gelesen:

Durch Crowdfunding wird ein autonomes Elektrotaxi finanziert, dass sich selbst besitzt. Die Fahrgäste bezahlen dann mit IOTA. Reperaturen, Softwareupdate, Parkgebühren, Ladevorgänge bezahlt das Auto selber. Das sähe auch so aus, dass das Auto auf einen Parkplatz fährt und automom mit der Parkuhr Informationen und Geld austauscht. Auch könnte das Auto sagen, es bräuchte mal Energie und es wird aufgeladen. Irgendwann hat das Auto so viel Geld angespart, dass es eine Tochterauto bei Amazon bestellt und mit IOTA bezahlt.

 

Das beschriebene Modell ist Science Fiction pur, denn da reden wir nicht von 2020, sondern 2050. Wenn man nun wüsste, dass das mal so würde, wie würde man den Kurs von IOTA heute bewerten?

 

Unglaublich schwierig.

Das ganze funktioniert mit "normalem Geld" dann nicht?

Wenn man die rechtliche Grundlage schafft, sicher. Dafür braucht es keine Kryptowährung. Nur diese rechtliche Grundlage wird es nie geben.

 

Nochmal: Die Technologie mag spitze sein. Das heißt aber nicht, dass Bitcoin davon profitieren muss. Das Internet mag super toll sein. Die Telekm macht auch "in Internet", Kursentwicklung seit 2000: -80%, mit Dividende -50%

 

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Chips
vor 25 Minuten schrieb DrFaustus:

Der war gut...

 

Boo.com

Pets.com

Webvan

etc.pp.

Und nicht zuletzt: Deutsche Telekom

 

Nur weil eine Handvoll überlebt haben und gestärkt hervorgegangen sind, lässt das nicht auf das Gesamtsegment schließen.

 

 

Hab ich geschrieben, dass jedes Unternehmen von damals ne große Nummer wurde?
 

Zitat


Das ganze funktioniert mit "normalem Geld" dann nicht?

Wenn man die rechtliche Grundlage schafft, sicher. Dafür braucht es keine Kryptowährung. Nur diese rechtliche Grundlage wird es nie geben.

 

Nochmal: Die Technologie mag spitze sein. Das heißt aber nicht, dass Bitcoin davon profitieren muss. Das Internet mag super toll sein. Die Telekm macht auch "in Internet", Kursentwicklung seit 2000: -80%, mit Dividende -50%

 

Bei dem Beispiel, dass ich für Internet Of Things geschrieben hab, geht es darum, dass der Austausch zwischen Maschinen(Geld und Informationen) sicher und kostengünstig sein muss. Diese beiden Kriterien widersprechen sich bei herkömlichem Geld.

 

Der Punkt ist der: Bei Transaktionen mit herkömlichem Geld entsteht deutlich mehr (menschlicher) Aufwand und as kostet. Mirkotransaktionen sind da nur schwer möglich.

 

Und nochmal: Mir ist bewusst, dass Kryptowährungen theoretisch nie einen wirklichen Nutzen haben (außer den, den sie jetzt schon haben, was aber relativ zur Marktkapitalisierung sehr wenig sein dürfte).

 

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus
vor 7 Minuten schrieb Chips:

Hab ich geschrieben, dass jedes Unternehmen von damals ne große Nummer wurde?

Ich meinte ElTopo

Zitat

 


 

Bei dem Beispiel, dass ich für Internet Of Things geschrieben hab, geht es darum, dass der Austausch zwischen Maschinen(Geld und Informationen) sicher und kostengünstig sein muss. Diese beiden Kriterien widersprechen sich bei herkömlichem Geld.

:o

Äh, nein. Die Transaktionskosten bei herkömmlichem Geld sind wesentlich geringer als bei Kryptowährungen insb. bei Bitcoin. Zur Sicherheit: Ich sehe da keinen großen Unterschied.

 

Zitat

 

Der Punkt ist der: Bei Transaktionen mit herkömlichem Geld entsteht deutlich mehr (menschlicher) Aufwand und as kostet. Mirkotransaktionen sind da nur schwer möglich.

Andersrum wird aktuell ein Schuh daraus.

Zitat

 

Und nochmal: Mir ist bewusst, dass Kryptowährungen theoretisch nie einen wirklichen Nutzen haben (außer den, den sie jetzt schon haben, was aber relativ zur Marktkapitalisierung sehr wenig sein dürfte).

 

 

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Systemrelevant

Dass die Leute blind jeden Rücksetzer kaufen entspricht doch der Definition von Euphorie. Auch bei der .com Blase gab es warnende Stimmen, gab es auch genügend Anleger die mit großer Skepsis den Hype mitgemacht haben und trotzdem haben viele Geld verloren. Dass dieses Mal alles anders ist gehört ebenfalls zu den Merkmalen. 

 

In der NZZ ist heute ein Interview mit einem Broker, der den BTC Future als Systemrisiko sieht, weil es den ein oder anderen geben könnte der die Volatilität unterschätzen könnte. 

 

https://www.nzz.ch/finanzen/bitcoin-futures-drohen-zu-einem-systemischen-risiko-zu-werden-ld.1335274

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DrFaustus
vor 1 Minute schrieb Systemrelevant:

Dass die Leute blind jeden Rücksetzer kaufen entspricht doch der Definition von Euphorie. Auch bei der .com Blase gab es warnende Stimmen, gab es auch genügend Anleger die mit großer Skepsis den Hype mitgemacht haben und trotzdem haben viele Geld verloren. Dass dieses Mal alles anders ist gehört ebenfalls zu den Merkmalen. 

Die Leute, die bilnd bei jedem Rücksetzer kaufen und was von Buy and Hold fasseln, sind die, die alles verlieren werden.

Zocker, die die Vola traden, können mit Bitcoin viel gewinnen. Können =/ werden! Aber jemand der glaubt, dass das Ganze mehr als eine reine Luftnummer ist, wird am Ende weinen.

vor 1 Minute schrieb Systemrelevant:

 

In der NZZ ist heute ein Interview mit einem Broker, der den BTC Future als Systemrisiko sieht, weil es den ein oder anderen geben könnte der die Volatilität unterschätzen könnte. 

 

https://www.nzz.ch/finanzen/bitcoin-futures-drohen-zu-einem-systemischen-risiko-zu-werden-ld.1335274

Glaube ich nicht. Ich hoffe die professionellen Marktteilnehmer sind etwas schlauer. Für ein Systemrisiko würde ich meinen, dass da zu wenig Volumen reingeht.

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Chips
· bearbeitet von Chips
vor 7 Minuten schrieb DrFaustus:

Ich meinte ElTopo

:o

Äh, nein. Die Transaktionskosten bei herkömmlichem Geld sind wesentlich geringer als bei Kryptowährungen insb. bei Bitcoin. Zur Sicherheit: Ich sehe das keinen großen Unterschied.

Und ich hab nicht von Bitcoin geredet, sondern von IOTA. Dort gibt es keine Transaktionsgebühren by design und es gibt zB. auch keinen nennenswerten Stromverbrauch. Der Nachteil ist, dass es nicht so simpel und greifbar wie das Blockchain-Konzept ist und es eben noch nicht so viele Erfahrungen damit gibt. Also könnte es auch sein, dass das Vorteil/Nachteil-Verhältnis gegenüber Bitcoin überwiegen.

 

PS: Bei Bitcoin ist man auf am Arbeiten von neuen Features, die nahezu kostenlose Transaktionen möglich machen (siehe Lightning Network)

 

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thopueh
vor einer Stunde schrieb DrFaustus:

Das ganze funktioniert mit "normalem Geld" dann nicht?

Wenn man die rechtliche Grundlage schafft, sicher. Dafür braucht es keine Kryptowährung. Nur diese rechtliche Grundlage wird es nie geben.

 

vor 27 Minuten schrieb DrFaustus:

Äh, nein. Die Transaktionskosten bei herkömmlichem Geld sind wesentlich geringer als bei Kryptowährungen insb. bei Bitcoin. Zur Sicherheit: Ich sehe da keinen großen Unterschied.

Mit etwas Hintergrundwissen zu IOTA hättest du beide Aussagen sehr wahrscheinlich nicht getätigt.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Wie heißt der Thread noch gleich?

Hab ich gerade nicht mehr in Erinnerung...

Ich entschuldige mich, dass ich nicht jede Kryptowährung kenne. Vielleicht ist beim MarijuanaCoin ein Glücksgefühl inklusive wenn der Kurs um 20% fällt. Weiß ich nicht.

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Lopumbo
· bearbeitet von Lopumbo

Ich bin selbst bei Bitcoins investiert und mine noch XMRs, hatte aber auch schon Panikmomente wo ich mehrmals alles per Marktorder verkauft habe.

Natürlich ist Bitcoin eine Blase - aber nicht weil Average Joe investiert - das ganze geht tiefer.

 

Wer sich informieren möchte: Tether, Bitfinex, Washtrading, Spoofing

tldr: Bitcoinpreise werden mit nichtgedeckten Tether gepumpt, d.h. es werden Tether produziert, damit der Bitcoinpreis gepumpt um sie anschließend z.b. auf GDAX für reale $ zu verkaufen. Rinse&Repeat

das Ganze hat im März/April angefangen, als Bitfinex seine Bankverbindungen verloren hat

 

yolo

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