Flexibler VorsorgePlan/Konto "Invest" / CosmosDirekt

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71 Nachträglich vereinbarte Beitragserhöhungen und Erhöhungen der Versicherungssumme gel-ten steuerlich im Umfang der Erhöhung als gesonderter neuer Vertrag, für den die Mindest-vertragsdauer ab dem vereinbarten Erhöhungszeitpunkt neu zu laufen beginnt.

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Laut Comos kann man (bei allen vor- Nachteilen) keine Dynamik vereinbaren. Hättet ihr gleiche Aussagen?

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Ich habe gerade bei der Buchungsübersicht gesehen, dass Fondsanteile jetzt nicht mehr nur bis zur 3. Stelle nach dem Komma

sondern bis zur 6. Stelle nach dem Komma gebucht werden.

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Ich habe gerade bei der Buchungsübersicht gesehen, dass Fondsanteile jetzt nicht mehr nur bis zur 3. Stelle nach dem Komma

sondern bis zur 6. Stelle nach dem Komma gebucht werden.

 

Ähhh, bist du bei Cosmos? oder eher bei ebase, das wollte ich da auch schon schreiben ...

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Ich habe gerade bei der Buchungsübersicht gesehen, dass Fondsanteile jetzt nicht mehr nur bis zur 3. Stelle nach dem Komma

sondern bis zur 6. Stelle nach dem Komma gebucht werden.

 

Ähhh, bist du bei Cosmos? oder eher bei ebase, das wollte ich da auch schon schreiben ...

 

Nein, wenn mich die Hitze nicht genarrt hat, habe ich gerade im Finanzcockpit bei der Cosmos nachgeschaut.

 

Vielleicht machen das jetzt ja alle so ?

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Guten Tag,

 

hat jemand eine Empfehlung als Alternative zum MSCI EM?

Als Ausrichtung MSCI World/ MSCI EM (70% / 30%).

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Posted · Edited by Hasenhirn

hat jemand eine Empfehlung als Alternative zum MSCI EM?

Als Ausrichtung MSCI World/ MSCI EM (70% / 30%).

Zwar keine richtige Empfehlung, aber immerhin eine kleine Vorauswahl von EM-nahen aktiven Fonds, die man bei Cosmos ohne AA bzw. mit 100% Rabatt bekommt. Die hatte ich mir irgendwann rausgeschrieben, weil die gar nicht sooo schlecht aussahen im Vergleich zum Index:

 

  • LU0218912235 VONTOBEL FUND - EMERGING MARKETS EQUITY H (HEDGED)
  • LU0188151921 TEMPLETON EMERGING MARKETS FUND N (ACC) EUR
  • GB00B119QQ08 THREADNEEDLE GLOBAL EMERGING MARKET EQUITY RET USD ACC
  • LU0106252389 SCHRODER ISF EMERGING MARKETS A ACC

Vergleich hier.

 

Keine Ahnung, ob das jeweils die geeignetsten Tranchen sind. Einfach mal selber bei Cosmos gucken? Und melde dich doch, wenn du noch was Besseres (oder ähnlich Mittelmäßiges) findest, ja?

 

Grüße, H.

 

 

PS: Warum die Frage, warum die Antwort? Hintergrund aus dem anderen Thread: hier.

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71 Nachträglich vereinbarte Beitragserhöhungen und Erhöhungen der Versicherungssumme gel-ten steuerlich im Umfang der Erhöhung als gesonderter neuer Vertrag, für den die Mindest-vertragsdauer ab dem vereinbarten Erhöhungszeitpunkt neu zu laufen beginnt.

 

 

Beduetet das, dass die neue 12-Jahres Frist nur für den erhöhten Beitrag gilt?

 

Was passiert bei Miderung der Einzahlhöhe? Beginnt dann auch eine neue Frsit? Steuerlich würde dies zwar keinen Sinn machen aber man weiß ja nie...

 

 

Generell:

Ich bespare seit 1 Jahr 2 Fonds mit je 50 €, den ARERO und den ETF-PORTFOLIO GLOBAL. Zeitweise habe ich eine recht ansehliche Wertentwicklung von bis zu 13% Rendite.

Macht es dann Sinn, die Fonds abzustoßen und sich 1 oder 2 neue Fonds auszusuchen? Oder sollte man die Fonds schon noch langfristighalten?

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Was passiert bei Miderung der Einzahlhöhe? Beginnt dann auch eine neue Frsit? Steuerlich würde dies zwar keinen Sinn machen aber man weiß ja nie...

 

 

Eine Minderung oder zeitliche Kürzung der Beitragszahlung ist niemals steuerschädlich.

 

Das kannst Du dem von Gerald1502 in Post #25 angehängten Schreiben "Besteuerung von Versicherungsverträgen ..." des Bundesfinanzministeriums (Seite 25, Punkt 69) eindeutig entnehmen.

 

 

 

Generell:

Ich bespare seit 1 Jahr 2 Fonds mit je 50 €, den ARERO und den ETF-PORTFOLIO GLOBAL. Zeitweise habe ich eine recht ansehliche Wertentwicklung von bis zu 13% Rendite.

Macht es dann Sinn, die Fonds abzustoßen und sich 1 oder 2 neue Fonds auszusuchen? Oder sollte man die Fonds schon noch langfristighalten?

 

Welcher merkwürdige Gedankengang veranlaßt Dich denn zu dieser Frage?

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Ich habe diese Aussage von mir mal aus dem anderen Thread rauskopiert, in der Hoffnung, dass es hier besser aufgehoben ist:

 

So, ich habe nochmal den Kundendienst mit meinen offenen Fragen belästigt. Ich wurde dann angerufen und alle Fragen wurden soweit auch beantwortet. Schriftlich habe ich das allerdings nicht, man sollte es also als das nehmen was es ist: Keine garantierten Zusagenman sollte es also als das nehmen was es ist: Keine garantierten Zusagen.

 

 

 

1. Die Kosten sind vertraglich geregelt und können sich nicht nachträglich ändern. Also bleibt es bei den 24€ pro Jahr und kostenfreien Auszahlungen. Die Fondskosten können sich natürlich ändern, aber das liegt nicht in der Hand von Cosmos direkt. Interessant auch seine Anmerkungen zu den Transaktionskosten: Sie erheben nur die tatsächlich entstandenen Transaktionskosten und müssen diese, falls welche anfallen sollten, auch ausweisen. Klingt sehr fair.

 

2. Bestandsschutz bzw. Vertrauensschutz besteht prinzipiell und hat in der Vergangenheit, so zumindest die Aussage des Kundendienstlers, bei der privaten Rentenversicherung auch gegriffen. Er kann logischerweise auch nicht für politische und gesetzliche Änderungen garantieren. Im Prinzip ist der Vertrauensschutz aber wohl verfassungsrechtlich gesichert, womit eine rückwirkende Änderung von Altverträgen politisch nur schwer erreichbar sein dürfte (wenn auch nicht unmöglich, wie eigentlich nichts in der Politik). Der Einkommenssteuersatz kann sich logischerweise ändern, ob der zur Hälfte aber jemals höher als die Abgeltungssteuer liegen würde - ich glaube kaum.

 

3. Man kann aus dem Depot nach dem 62. Lebensjahr (und 12 Jahren Laufzeit) auch häppchenweise entnehmen. Damit kann man den eigenen Einkommensteuersatz niedrig halten, was dann natürlich auch für den halben Steuersatz gilt. Ein Szenario könnte sein, früher mit Arbeiten aufzuhören und ein paar Jahre von den Entnahmen zu leben, bevor die eigentliche Rente beginnt (habe ich mir jetzt nur so zusammengesponnen).

 

4. Es ist auch möglich, erst Teile zu entnehmen und den Rest verrenten zu lassen. Damit kann man sich immer noch für das "Längerlebigkeitsrisiko" absichern (wobei man dann halt die geltenden Kosten akzeptieren muss - das kann man sich dann ja mal ausrechnen). Was allerdings nicht geht, ist, nur einen Teil des Depots zu verrenten und sich den Rest auszahlen zu lassen. Man muss also erst Auszahlungen vornehmen, und anschließend die Verrentung des ganzen Topfs beantragen. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann muss man den Verrentungsbeginn einmal bis maximal zum 85 Lebensjahr aufschieben. Dann hat man genug Zeit für Teilentnahmen (oder eine späte Verrentung, falls man feststellen sollte, dass man doch erstaunlich lange durchhält B) )

 

5. Ein Verwertungsausschluss kann beantragt werden und schützt dann auch vor Pfändung - auch bei Hartz 4. Wie besprochen müsste das auch nachträglich gehen, ist aber eine Einbahnstraße.

 

Zusätzlich muss man noch das Thema Vererbung und Scheidung betrachten. Wenn ich es richtig verstehe, so lässt sich die private Rentenversicherung an alle Familienmitglieder vererben, auch die Kinder. Bei Scheidung wird es wohl als Altersvorsorge betrachtet und gehört damit hälftig der/dem Ex (insofern sie/er keine weitere Altersvorsorge besitzt). Das habe ich aber nicht nachgefragt, wäre also gut wenn das jemand hier bestätigen/dementieren/ergänzen könnte.

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by calandor

Der Trick bei Lebensversicherungsmänteln: Der Kunde legt sein Geld in Fonds, Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapieren an. Über das Depot wird ein Lebensversicherungsmantel gedeckt. Nach zwölf Jahren Laufzeit fällt dann nur eine geringere Steuerlast an. Der Vorteil der Konstrukte: Reiche Kunden können ihr Geld anlegen, wie sie möchten. Neben der Steuerersparnis lockt zudem die Anonymität, welche der Deckmantel der Lebensversicherung verleiht.

 

Bei einer „echten“ Lebensversicherung hingegen entscheidet nicht der Anleger, sondern die Versicherungsgesellschaft, wie das Geld investiert wird. Zudem muss tatsächlich ein Risiko abgesichert werden, eben der Tod des Versicherungsnehmers.

 

Bie diesem Artikel aus dem Handelsblatt musste ich an den flexiblen Vorsorgeplan denken.

 

Gerade der Trick die Fondsanlage in eine Versicherung zu packen trifft doch auch auf das Produkt der Cosmos zu, oder? Wenn auch bestimmt in viel kleinerem Rahmen pro Anleger, aber in der Summe der Anleger vielleicht auch irgendwann für das Finanzamt relevant?

 

Wie seht Ihr das?

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Ein Fondspolice muss gewisse Rahmenbedingungen einhalten , damit sie steuerlich sauber ist,

heißt als Versicherung auch ein biometrisches Risiko abdecken. Wie genau die Cosmos das

umgesetzt hat, weiß ich nicht, aber ich denke, das nach dieser Steuergeschichte vor 4-5 Jahren,

die Anbieter ihre Policen entsprechend umgestellt haben.

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Kann ich also davon ausgehen, dass das Cosmos-Angebot steuerlich sauber und von Vorteil ist?

Also: keine Steuerprobleme mit ausländischen Thesaurieren und nach 12 Jahren und Alter 62 statt Abgeltungssteuer 50 % der Erträge mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern - und das für 24 EUR Jahreskosten und der Gewähr, dass die Vertragsbedingungen nicht nachträglich von der Politik ausgehebelt werden können...

Je mehr ich über die Probleme mit ausländischen Thesaurierern hier lese, umso mehr erscheint mir das Cosmos-Angebot als sinnvolle Ergänzung oder Alternative, wenn man steueroptimiert in Fonds (ETFs, ausl. Thesaurierer) investieren will.

Hab ich einen Fallstrick übersehen?

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Posted · Edited by lurklurk

Der Fallstrick ist, dass nicht Du, sondern Cosmosdirect Eigentümer der Fonds(anteile) und der darin enthaltenen Wertpapiere (der "Sondervermögen") ist. Anders geht es auch garnicht, denn Dir einerseits einen Verischerungsmantel gewähren, aber gleichzeitig in deinem Namen Fondsanteile kaufen, das wäre genau die Beihilfe zur Steuerhinterziehung, um die es in dem Zeitungsartikel geht. Diese Fonds/Sondervermögen sind nun gegen eine Pleite des Fondsmanagements, der Fondsgesellschaft und der Depotbank geschützt (wobei ich bei Depotbank irgendwas mit 50.000 Euro(?) im Hinterkopf habe, aber mich nicht genauer erinnere - weiß wer von Euch mehr?).

 

Bei einer Pleite von Cosmosdirect selbst fallen die Fondsanteile jedoch ganz normal in die Insolvenzmasse oder an die Auffanggesellschaft Protector, sofern Protector genügend Geld hat. Staatliche Rettungsaktionen oder eine Zwangsfusion sind natürlich auch möglich, ich denke sogar wahrscheinlich im KLV-Land Deutschland. Will ja keiner die Senioren auf die Barrikaden treiben. Andererseits war das bei der EDW und dem Schadensfall "Phoenix Management Account" ein jahrelanges Gewürge, weil der Bundestag der EDW (immerhin eine KdöR, keine privatrechtliche Einrichtung) schlicht keinen höheren Kredit oder Budgetzuschuss bewilligt hatte, und die Mitgliedsbeiträge nicht ausreichten, um die Ansprüche der Phoenix-Geschädigten zu decken.

 

Das kann man machen, aber man hat eben nur einen Anspruch (d.h. schuldrechtliche Forderung) gegen /eine/ Versicherungsgesellschaft, im Zweifel mit Hoffnung auf Rettung durch irgendwen. Direkteigentum an Fondsanteilen dagegen macht dich zum Miteigentümer der enthaltenen Wertpapiere. Entweder Aktien, Renten, Derivaten, ..., oder im Fall von Swappern zumindest von besagten Swaps und den Wertpapieren im Deckungsstock (meist Aktien oder Staatsanleihen).

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Posted · Edited by Fondsanleger1966

Bie diesem Artikel aus dem Handelsblatt musste ich an den flexiblen Vorsorgeplan denken.

 

Gerade der Trick die Fondsanlage in eine Versicherung zu packen trifft doch auch auf das Produkt der Cosmos zu, oder? Wenn auch bestimmt in viel kleinerem Rahmen pro Anleger, aber in der Summe der Anleger vielleicht auch irgendwann für das Finanzamt relevant?

 

Wie seht Ihr das?

Wenn es sich um Publikumsfonds handelt, die auch ansonsten erhältlich sind, dürfte es keine Probleme geben, wenn die üblichen Vorschriften eingehalten werden (z.B. auch die zum Todesfallschutz bei Lebensversicherungen). Das ist dann eine ganz normale Fondspolice, und diese gibt es schon seit Jahrzehnten ohne Probleme.

 

Im Artikel dürfte es dagegen um eine Vermögensverwaltung mit individuellen Eingriffsmöglichkeiten der Versicherten in die Anlagepolitik gehandelt haben. Also z.B. eine Individual-VV, maßgeschneiderte Zertifikate oder für diesen Anleger aufgelegte spezielle Fonds.

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Posted · Edited by Fondsanleger1966

Bei einer Pleite von Cosmosdirect selbst fallen Sie jedoch ganz normal in die Insolvenzmasse oder an die Auffanggesellschaft Protector, sofern Protector genügend Geld hat.

Die Fondsanteile werden in der Versicherungsbilanz aber separat vom Vermögen der Versicherung ausgewiesen und zwar in einer besonderen Position, die klar erkennen lässt, dass es sich um die Fondsanteile der Versicherten mit Fondspolicen handelt. Sie sind so auch von den Fondsanteilen, die die Versicherungsgesellschaft für das Sicherungsvermögen gekauft hat, getrennt. Insofern sehe ich das nicht so kritisch.

 

Direkteigentum an Fondsanteilen dagegen macht dich eben auch zum Miteigentümer der enthaltenen Wertpapiere.

Auch bei einer Verwahrung von Fondsanteilen in einem Depot hat man als Anleger noch ein oder zwei Institutionen zwischen sich und den Fondsanteilen. Und wenn dort etwas schief geht (z.B. Insolvenz und eine inkonsistente Zuteilung der Fondsanteile auf die Anleger), hat man auch seine Probleme.

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Posted · Edited by lurklurk

Die Fondsanteile werden in der Versicherungsbilanz aber separat vom Vermögen der Versicherung ausgewiesen und zwar in einer besonderen Position, die klar erkennen lässt, dass es sich um die Fondsanteile der Versicherten mit Fondspolicen handelt. Sie sind so auch von den Fondsanteilen, die die Versicherungsgesellschaft für das Sicherungsvermögen gekauft hat, getrennt. Insofern sehe ich das nicht so kritisch.

 

Aber habe ich dadurch dann auch einen Aussonderungsanspruch? Oder ist das nur hilfreich für Bafin/Risikokontrolle /vor/ einer Insolvenz?

 

Ein Problem /nur/ bei Cosmos oder der Mutter Generali ist mir ja recht egal, durch Missmanagement oder ähnliches; da kommt schon Protekor oder die Allianz oder Bundesregierung mit Geld an. Aber wir haben 2008ff. gesehen, dass auch hochentwickelte Industriestaaten bei der Rettung vieler Finanzkonzerne auf einmal an Ihre Grenzen kommen können. Und da ist es mir lieber, das Verhältnis von Steuersparen zu Risiko bei so einer auf Jahrzehnte angelegten Versicherung besser einschätzen zu können. Nicht dass ich vorhätte, mein gesamtes Finanzvermögen dort anzulegen, das sowieso nicht! Aber gerade durch den aktuellen Swapper-Schwund wird die Cosmos-RV immer interessanter.

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Posted · Edited by Fondsanleger1966

Die Fondsanteile werden in der Versicherungsbilanz aber separat vom Vermögen der Versicherung ausgewiesen und zwar in einer besonderen Position, die klar erkennen lässt, dass es sich um die Fondsanteile der Versicherten mit Fondspolicen handelt. Sie sind so auch von den Fondsanteilen, die die Versicherungsgesellschaft für das Sicherungsvermögen gekauft hat, getrennt. Insofern sehe ich das nicht so kritisch.

Aber habe ich dadurch dann auch einen Aussonderungsanspruch?

ich bin kein Jurist, aber ich vermute nicht. Wobei das m.M.n. auch nicht entscheidend ist. Wenn bei einem Versicherer etwas in der Anlage nicht mehr stimmt, dann betrifft das v.a. die klassischen Policen. Die werden dann mglw. übertragen und beim Protektor weitergeführt. Bei den Fopos dürfte das kein Problem sein, weil die Fonds weiterbespart werden können. Wenn es stattdessen zu einer Anpassung der Leistungsansprüche nach §89 VAG kommt, kann die Aufsicht nach § 89 Abs. 2 differenziert vorgehen und Fopos möglicherweise (weitgehend) verschonen, weil die Notlage des Unternehmens nicht in den Fopos begründet ist. Da fallen dann vielleicht nur die Kosten- und Risikoüberschüsse weg.

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Posted · Edited by Fondsanleger1966

Gewähr, dass die Vertragsbedingungen nicht nachträglich von der Politik ausgehebelt werden können...

Eine Gewähr für einen Fortbestand der steuerlichen Regelung gibt es nicht, auch wenn Vertrauensschutz grundsätzlich ein hohes Gut ist und deshalb Änderungen nur für Neuverträge wahrscheinlicher sind.

 

Hab ich einen Fallstrick übersehen?

Nicht ausgeschöpfte Freibeträge sind nicht auf Folgejahre übertragbar und verfallen deshalb.

 

Bei vorzeitiger Verfügung wird Abgeltungsteuer fällig.

 

Auch bei Erfüllung aller Bedingungen für das Halbeinkünfteverfahren wird zunächt die Abgeltungsteuer fällig. Die Differenz muss man sich über die EkStE zurückholen.

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Gewähr, dass die Vertragsbedingungen nicht nachträglich von der Politik ausgehebelt werden können...

Eine Gewähr für einen Fortbestand der steuerlichen Regelung gibt es nicht, auch wenn Vertrauensschutz grundsätzlich ein hohes Gut ist und deshalb Änderungen nur für Neuverträge wahrscheinlicher sind.

 

Hab ich einen Fallstrick übersehen?

Nicht ausgeschöpfte Freibeträge sind nicht auf Folgejahre übertragbar und verfallen deshalb.

 

Bei vorzeitiger Verfügung wird Abgeltungsteuer fällig.

 

Auch bei Erfüllung aller Bedingungen für das Halbeinkünfteverfahren wird zunächt die Abgeltungsteuer fällig. Die Differenz muss man sich über die EkStE zurückholen.

 

Danke für die Hinweise.

Mein Schluss daraus:

Wenn ich also mit diesen Bedingungen leben kann, ist die Cosmos-Alternative demnach überlegenswert - z.B. 50% der Sparraten zu Cosmos und 50% direkt in Fonds(Sparpläne), die steuerlich unbedenklich sind.

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Wie kommt ihr eigentlich auf eure Kostenkalkulation? Die 24 Euro beziehen sich nur auf Transaktionskosten als Flatrate. Ihr könnt halt switchen, für 24 Euro. Zahlt aber zusätzlich bei ETFs noch 0,3 % des Transaktionsvolumens fürs Umschichten. Bei den aktiven Fonds sind die 24 Euro auch nur dann das Ende der Fahnenstange, soweit §2 der Versicherungsbedingungen in Kraft tritt und eine entsprechende Reduzierung der Ausgabeaufschläge stattfindet.

 

Die Rabattierung ist, insofern sie denn dauerhaft stattfindet, lediglich eine Augenwischerrei. Denn was im festverzinslichen Teil angelegt ist, erwirtschaftet dann gegebenenfalls keine Erträge mehr. Man zahlt sich die rabattierten Ausgabeaufschläge quasi selbst.

 

Hat da eigentlich mal einer die Aufteilung gemäß §1 Abs 1 hinterfragt? So ein wenig interessant dürfte es doch schon sein, was denn tatsächlich in die Fonds fließt ... :rolleyes:

 

Für die Kosten des Vertrags an sich gilt §12. Sprich wie bei Cosmos der Direktgangstertochter der Generali wird zum Ende der Aufschubzeit zugelangt.

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Da beim Arero keine Ausgabeaufschläge anfallen und es sich nicht um einen ETF handelt ist das schon günstig. Laut Telefonist (mündlich) sind diese Konditionen nach Vertragsabschluss auch nicht mehr seitens der Cosmos änderbar.

 

Das ETF Angebot ist leider nur sehr klein, die 0,3% Gebühren sind meiner Meinung nach aber akzeptabel. Für gewöhnlich fallen ja auch Transaktionskosten und Spread bei Kauf von ETF an. Eines der klassischen Depots hier im Forum lässt sich mit den angebotenen ETF aber leider nicht nachbilden.

 

Die Verrentung muss man ja auch nicht vornehmen. Wem die Kosten für die Verrentung zu hoch sind, der kann sich das Fondsvolumen auch schrittweise über mehrere Jahre verteilt nach dem 62. Lebensjahr (und 10 Jahren Laufzeit) auszahlen lassen. Dann sollte man immer noch einen nennenswerten Steuervorteil gegenüber der Abgeltungssteuer erreichen. Für mich mit der größte Vorteil an diesem Konstrukt.

 

Natürlich bringt die Form der privaten Rentenversicherung diverse Vor- und Nachteile mit sich, wie zum Beispiel beim Thema Sondervermögen, bei einer Scheidung, Pfändungs- und Vertrauensschutz. Das haben wir aber erst kürzlich diskutiert.

 

Wo siehst Du dabei den Haken?

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Gerald hatte hier bereits das Produktinformationsblatt zur Verfügung gestellt. Auch er hat die Gestaltungslücke beim Arero genutzt. Allerdings steht im Produktinformationsblatt unter Punkt 3 auch ganz klar:

 

* Originäre Ausgabeaufschläge der Kapitalanlagegesellschaften bzw. Transaktionsgebühren für ETF's (Stand 19.07.2013). Diese können sich während der Vertragslaufzeit ändern.

 

Die Versicherungsbedingungen verweisen auf das Produktinformationsblatt. Insofern ist die Auskunft des Telefonisten nicht ganz exakt. Cosmos kann sehr wohl ...

 

In der Praxis müsste sich das aber so gestalten: Seitens des Arero müsste es eine Änderung in Bezug auf den Ausgabeaufschlag geben. Dann könnte CD entsprechend anpassen.

 

Somit bleibt es quasi beim Arero Freelunch, da musst du dir wenig Gedanken machen. Bzw. nur im gleichen Maße, wie wenn du den Arero direkt als Sparplan ohne Mantel hättest. Ein anpassen ala "wir wollen jetzt aber mehr verdienen" seitens CD ist nicht möglich.

 

 

Bei anderen aktiven Fonds können die Kosten auch ganz anders aussehen, siehe Produktinformationsblatt. Hier schau dir mal die linke Zeile (ohne Sofortrabatt) an und überleg, ob dir was auffällt.

 

Dazu dann bitte folgendes:

 

** Die Überschussbeteiligung zur Rabattierung der Ausgabeaufschläge der Kapitalanlagegesellschaften ist nicht garantiert und kann quartärlich angepasst werden.

 

Siehe auch §2 2b der Versicherungsbedingungen.

 

---

 

Die steuerliche Diskussion kann man ja leicht zu Ende führen. Je nach Art der Fonds kann ein abgelten von Wertzuwächsen und Ausschüttungen vorbehaltlich Freibetrag und vorbehaltlich des persönlichen Steuersatzes im Rentenalter sehr wohl günstiger sein, als die volle Progression durch die Auszahlung und Versteuerung von 50 % der Ertragsanteile auf einen Schlag.

 

Ist alles eine Frage der Rahmenbedingungen. Stimmen diese, kann die Mantel Konstruktion sehr wohl auch attraktiv sein.

 

---

 

Also halten wir bis dahin mal fest: Mit dem Arero zusammen ist das Produkt eine konkurrenzlos günstige Lösung für die Ansparzeit. Die Verallgemeinerung auf alle Fondsprodukte und die Verallgemeinerung "nicht veränderbar" ist so grds nicht richtig, siehe obige Ausführungen.

 

Die Haken des Produkts schlummern vor allem in

 

§2 2a

§2 2b

§2 2d

§2 2e

 

Wurde zum Teil schon angesprochen, siehe bspw.:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/38276-%C2%84flexibler-vorsorgeplan-invest%C2%93-cosmosdirekt/?do=findComment&comment=783146

 

Und Ausführungen von Fondsanleger ua. ...

 

Zusammenfassung:

 

So lange man genau auf die online im eigenen Account hinterlegten Konditionen achtet und den Vertrag niemals verrenten lässt, ist das Produkt nicht uninteressant. Kann aber durch die vielen hätte, könnte, würde Regelungen der Versicherungsbedingungen durchaus unattraktiver werden, als bspw. Produkte anderer Direktversicherer mit indiskutabel festgelegtem Kostengerüst.

 

Davor den Versicherungsmantel als 24 Euro sorgloses Depotentgelt Variante für einen Fondssparplan anzusehen warne ich ausdrücklichst.

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@polydeikes

 

Danke für Deine ausführlichen Erläuterungen!

 

 

Ich halte mal kurz fest:

 

Steuerlich (höchstwahrscheinlich) von Vorteil, insofern man den Freibetrag anderweitig ausgeschöpft hat.

 

ETF Angebot eher mau, ein Weltdepot nicht möglich (wobei es MSCI-World und einen Renten-ETF gibt) und die Transaktionsgebühren können sich jederzeit ändern.

 

Beim Arero bleibt es bei den 24€ monatlich solange dieser keinen Ausgabeaufschlag erhebt.

 

Wer also mit den Risiken des Arero (Konstrukt aus Anleihen statt Aktien, nicht geringe Wertpapierleihe und Swap basiert) und den Risiken einer Rentenversicherung (kein Sondervermögen, Protektor springt bei Insolvenz ein, sofern sie dazu noch in der Lage ist) leben kann, findet hier eine günstige und einfache Möglichkeit fürs Alter vorzusorgen.

 

Ich persönlich würde, aus den zuletzt genannten Gründen, ein zu großes Fondsvolumen mit Arero eher ablehnen. Eventuell sollte man ab einer bestimmten Größe umschichten, in der Hoffnung, dass, bis es so weit ist, interessantere Alternativen als ETF oder Ähnliches, bei Cosmos direkt zur Verfügung stehen. Die anfallenden Transaktionskosten muss man dann eben schlucken. Ansonsten kann man ja jederzeit aufhören zu besparen und sich nach ergänzenden Alternativen umsehen.

 

Jetzt hätte ich noch eine Frage:

 

- Ist es garantiert ausgeschlossen, dass Cosmos direkt nachträglich zusätzliche Gebühren in bestehende Verträge einführt, zum Beispiel Kosten für Auszahlungen aus dem Fondsvermögen? Die ließen sich ja nicht umgehen würden sie eingeführt.

 

 

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@polydeikes

 

Danke für Deine ausführlichen Erläuterungen!

 

 

Ich halte mal kurz fest:

 

Steuerlich (höchstwahrscheinlich) von Vorteil, insofern man den Freibetrag anderweitig ausgeschöpft hat.

 

ETF Angebot eher mau, ein Weltdepot nicht möglich (wobei es MSCI-World und einen Renten-ETF gibt) und die Transaktionsgebühren können sich jederzeit ändern.

 

Beim Arero bleibt es bei den 24€ monatlich solange dieser keinen Ausgabeaufschlag erhebt.

 

Wer also mit den Risiken des Arero (Konstrukt aus Anleihen statt Aktien, nicht geringe Wertpapierleihe und Swap basiert) und den Risiken einer Rentenversicherung (kein Sondervermögen, Protektor springt bei Insolvenz ein, sofern sie dazu noch in der Lage ist) leben kann, findet hier eine günstige und einfache Möglichkeit fürs Alter vorzusorgen.

 

Ich persönlich würde, aus den zuletzt genannten Gründen, ein zu großes Fondsvolumen mit Arero eher ablehnen. Eventuell sollte man ab einer bestimmten Größe umschichten, in der Hoffnung, dass, bis es so weit ist, interessantere Alternativen als ETF oder Ähnliches, bei Cosmos direkt zur Verfügung stehen. Die anfallenden Transaktionskosten muss man dann eben schlucken. Ansonsten kann man ja jederzeit aufhören zu besparen und sich nach ergänzenden Alternativen umsehen.

 

Jetzt hätte ich noch eine Frage:

 

- Ist es garantiert ausgeschlossen, dass Cosmos direkt nachträglich zusätzliche Gebühren in bestehende Verträge einführt, zum Beispiel Kosten für Auszahlungen aus dem Fondsvermögen? Die ließen sich ja nicht umgehen würden sie eingeführt.

 

 

 

Beim Arero bleibt es bei den 24€ monatlich jährlich - wenn ich richtig verstanden habe ....oder?

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