Flexibler VorsorgePlan/Konto "Invest" / CosmosDirekt

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Ok, der Punkt ist wirklich wichtig. Man muss den Aufschub also entsprechend begrenzen, was aber steuerlich immer noch attraktiv sein sollte, wenn man nicht zu spät in Rente geht und darüber hinaus keine größeren zusätzlichen Einkünfte besitzt. Ehrlich gesagt leuchtet mir diese Regelung im Zusammenhang mit dem Halbeinkünfteverfahren aber nicht ein. Für die Vererbung ist das klar, aber das Halbeinkünfteverfahren gibt es ja offentlich genau für den Fall, dass man auch Entnahmen steuergünstig tätigen kann statt zu verrenten. Wüsste nicht, wieso eine solche Grenze dafür sinnvoll wäre. Wobei ja der Aufschub in jedem Fall bis 85 begrenzt ist.

 

Nach Sinn würde ich beim Steuerrecht nun nicht unbedingt suchen. Die Regelung ist da, was man daraus macht ... jedem selbst überlassen.

 

Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass diese Steuerlücke noch lange ungeschlossen bliebe. Andererseits gilt ja in gewissem Umfang Vertrauensschutz - ist halt die Frage inwieweit der auch für solche Sonderfälle gilt. Ist wohl eher nicht als Grund für den eigentlichen Vertragsabschluss zu sehen (den steuerlichen Vorteil bei Vererbung meine ich). Das wird aber wohl nur ein Jurist korrekt bewerten können.

 

Nun gibt es diese Lücke seit 5 Jahren. Für die Zukunft habe ich keine Glaskugel.

 

Ok, der Trick ist natürlich verlockend. Deshalb aber einen Vertrag über die Eltern laufen zu lassen, ich weiß nicht. Außerdem müssen sie ja "rechtzeitig" sterben, sonst klappt das nicht, jedenfalls nicht steuergünstig, So langsam leuchtet mir diese etwas komplizierte Ausnahmeregelung ein. Spielt für mich aber keine Rolle, da meine Eltern zu alt und mein Kind noch zu jung für ein solches Modell ist. Wahrscheinlich würde ich es erst gar nicht versuchen.

 

Ich glaube, so ganz hast du es nicht verstanden. Alles was bspw. die Eltern mit dem Vertrag ansich zu tun haben ist eine Unterschrift unter "Versicherte Person" oder "Mitversicherte Person". Ob man es nun nutzt oder nicht, die Möglichkeit ist da. Den Rest kann jeder mündige Mensch für sich entscheiden.

 

Wie dem auch sei, aus meiner Sicht alles keine Gründe die gegen diese spezielle private Rentenversicherung sprechen. Nur für das Halbeinkünfteverfahren und die Teilentnahmen muss man aufpassen, dass man die Verrentung nicht zu weit aufschiebt

 

Mit dem Satz kann ich nichts anfangen. Dauernd kommt die Frage, warum ich diese ach so geniale Konstruktion mit aufschieben bis 85. für bereits heute als nicht einfach erachte und keinesfalls einen wie hier immer mal wieder dargestellt zukunftssicheren Stand der Steuergesetzgebung halte. Dann nimmt man sich Zeit und schreibt ausführlich was dazu, dann ist das auch wieder nicht recht. Bei sowas vergeht mir immer Lust und Laune irgendwas im Forum zu schreiben, was über Copy & Paste von Sätzen aus Zeitungsartikeln oder Infobroschüren hinaus geht.

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Posted · Edited by Dandy

Ich glaube, so ganz hast du es nicht verstanden. Alles was bspw. die Eltern mit dem Vertrag ansich zu tun haben ist eine Unterschrift unter "Versicherte Person" oder "Mitversicherte Person".

Sorry, vielleicht stehe ich auf dem Schlauch. Der Vertrag muss zwölf Jahre laufen, so ist jedenfalls die Regelung für das Halbeinkünfteverfahren. Bin einfach davon ausgegangen, dass das auch für den Erbfall gilt, womit meine Eltern tendenziell schon zu alt wären. Der andere Punkt ist der Fall, wenn die Eltern älter werden als diese 10%-Regel vorgibt bzw. älter als 85. Dann muss verrentet werden, womit dann plötzlich alle Nachteile der Verrentung eintreten würde. Wo ist mein Denkfehler?

 

Mit dem Satz kann ich nichts anfangen. Dauernd kommt die Frage, warum ich diese ach so geniale Konstruktion mit aufschieben bis 85. für bereits heute als nicht einfach erachte und keinesfalls einen wie hier immer mal wieder dargestellt zukunftssicheren Stand der Steuergesetzgebung halte. Dann nimmt man sich Zeit und schreibt ausführlich was dazu, dann ist das auch wieder nicht recht. Bei sowas vergeht mir immer Lust und Laune irgendwas im Forum zu schreiben, was über Copy & Paste von Sätzen aus Zeitungsartikeln oder Infobroschüren hinaus geht.

 

Tut mir leid, wollte Dich damit nicht vergraulen. Mir war einfach nicht klar, dass es Dir dabei weniger um die möglichen Vorteile bei einer Vererbung ging sondern um ein Beispiel dafür, welche Fallstricke einem bei dieser Herangehensweise erwarten könnten. Sehe ich ein und ich werde Deinen Rat mit dem Steuerberater beherzigen. Falls ich zusätzliche Informationen dadurch erlange, werde ich sie hier reinstellen.

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Sorry, vielleicht stehe ich auf dem Schlauch. Der Vertrag muss zwölf Jahre laufen, so ist jedenfalls die Regelung für das Halbeinkünfteverfahren. Bin einfach davon ausgegangen, dass das auch für den Erbfall gilt, womit meine Eltern tendenziell schon zu alt wären. Der andere Punkt ist der Fall, wenn die Eltern älter werden als diese 10%-Regel vorgibt bzw. älter als 85. Dann muss verrentet werden, womit dann plötzlich alle Nachteile der Verrentung eintreten würde. Wo ist mein Denkfehler?

 

Die 12 Jahre spielen für die Steuerfreiheit im Todesfall keine Rolle.

 

Eine Verrentung vor dem Todesfall ist der einzige potentielle Fallstrick der bis 85 Konstruktion. Es gibt aber einige Policen, die eine Verrentung praktisch lebenslang aufschieben. Deren Mäntel sind allerdings erheblich teurer als der von CD oder InterRisk. Das muss man im Einzelfall sehen, ob sich eine solche Konstruktion dann steuerlich trotz höherer Mantelkosten rechnet.

 

Tut mir leid, wollte Dich damit nicht vergraulen. Mir war einfach nicht klar, dass es Dir dabei weniger um die möglichen Vorteile bei einer Vererbung ging sondern um ein Beispiel dafür, welche Fallstricke einem bei dieser Herangehensweise erwarten könnten. Sehe ich ein und ich werde Deinen Rat mit dem Steuerberater beherzigen. Falls ich zusätzliche Informationen dadurch erlange, werde ich sie hier reinstellen.

 

Dargestellt habe ich beide Varianten. Was ich nicht dargestellt und auch nie beabsicht habe, war irgendwem irgendwelche Nachteile für die Produktwahl nach seinem Empfinden aufschwatzen zu wollen. Die Fallstricke sind da, wegleugnen kann man sie nicht, nur weil man Produkt x oder y gut findet. Meiner Sichtweise nach ist das eigentlich keine Frage subjektivem Empfindens sondern klare gesetzliche Regelung. Aber natürlich lass ich jedem seine eigene Meinung, wer bin ich, irgendwem diese nehmen oder absprechen zu wollen.

 

Wie aber auch schon an anderer Stelle des Threads (auch mehrfach) ausgeführt: Solange man die Fallstricke kennt und diese handeln kann, kann man viele verschiedene Dinge tun oder lassen. Die entsprechenden Spielregeln gibt das zitierte BMF Schreiben mit den zitierten Passagen vor. Was man draus macht, jedem selbst überlassen.

 

Und ich bleib auch bei meiner weiteren, mehrfach getätigten Pauschalaussage: Für die Masse der Sparer ist das alles viel zu kompliziert.

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Schöner kann man CD und die typische CD Zielgruppe nicht beschreiben, als es die Mydealz User unfreiwillig in diesem Posting tun:

http://hukd.mydealz....aten-100-350844

 

Also ich hab mich köstlich amüsieren können, danke an den User H. für den Spaß des Abends.

 

Was ist denn jetzt das Problem mit dem CD Produkt der flexiblen Vorsorge?

 

Als Zusatzrente ist es definitiv nicht geeignet. Das ist wohl Fakt.

 

Aber als Geldanlage meiner Meinung nach schon. Zumindest für 4 Jahre. Auf die Einlagensicherung pfeife ich (da haben wir noch ganz andere Probleme wenn eine Versicherung dieser Größe hobs geht), schließlich liegen da ja keine Millionen. Ansonsten sehe ich kein Problem damit. Nicht ganz so nett verzinst wie der DKB Sparplan aber immer noch ganz okay.

 

Andere Meinung?

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Falscher Thread, hier hängt ein "Invest" im Namen. Du erzählst irgendwas über die Variante ohne "Invest". Hier gibts keine "Zinsen".

 

Ansonsten halte ich mich an dein Zitat:

...Würde freiwillig auch niemandem helfen der nicht zum Freundeskreis oder Familie gehört....

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Schöner kann man CD und die typische CD Zielgruppe nicht beschreiben, als es die Mydealz User unfreiwillig in diesem Posting tun:

http://hukd.mydealz....aten-100-350844

 

Also ich hab mich köstlich amüsieren können, danke an den User H. für den Spaß des Abends.

 

Da geht es doch aber nicht um die flexible Vorsorge, sondern um die RentePlus.

Ich habe mich gestern entschieden auch darin zu investieren.

 

50 Euro beim Amazon für 12 mal 25 beim Cosmos einzahlen!

 

Dafür garantiert mir Cosmos die höchste Garantierente am Markt. Ich werde mir aber in einem Jahr die Beiträge ohne Zinsen ausbezahlen lassen.

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Ich finds genial, wie hier selbst WPFler auf das Marketing abfahren. Dabei könnte man denken, dass hier mehr Entscheidungskompetenz wäre.

 

Höchste garantierte Rente einer Focus Money Auswahl, nicht höchste garantierte Rente am Markt :lol: ... Mal abgesehen von der praktischen Wertlosigkeit einer Betrachtung von Garantieleistungen. ;)

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Posted · Edited by Schwaben-Sparer

Naja die garantierte Rente der RentePlus wird schwer zu übertreffen sein, schließlich gibt es dafür bei vorzeitiger Vetragsbeendigung selbst nach Jahrzehnten Ansparphase nur die Beiträge ohne Zinsen.

Darum und weil mich nicht die höchste Garantierente, sondern der Amazon Gutschein interessiert, beende ich den Vertrag nach Erhalt des Gutscheins.

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Bitte wieder zum Thema über den "Flexibler VorsorgePlan Invest" zurückkommen.

 

Zur Rente Plus könnt ihr gerne ein eigenes Thema aufmachen und diese näher vorstellen. ;)

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Naja die garantierte Rente der RentePlus wird schwer zu übertreffen sein, schließlich gibt es dafür bei vorzeitiger Vetragsbeendigung selbst nach Jahrzehnten Ansparphase nur die Beiträge ohne Zinsen.

Darum und weil mich nicht die höchste Garantierente, sondern der Amazon Gutschein interessiert, beende ich den Vertrag nach Erhalt des Gutscheins.

 

Jop und genau solche Leute möchte ich gern in meiner Versicherungsgemeinschaft und als Basis für die Geldanlagepolitik meines Versicherers haben, wenn ich ernsthaft das Produkt bespare. :lol:

 

Und nur mal nice to know, wenn auch völlig bedeutungslos:

Der Anbieter mit der tatsächlich höchsten garantierten Rente am Markt wurde im Focus Money 37 / 2013 zwar "mitgetestet", aber mit dem falschen Tarif. :lol:

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Der Amazongutschein ist an einige Bedingungen geknüpft, den gibt es nicht geschenkt. Und überhaupt: was geht es Amazon an, welche Geldanlagen und Versicherungen man besitzt? Unschön...

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@polydeikes

Mal ein bisschen ab vom Thema: Kann es sich lohnen, das Geld aus der Cosmos direkt mittels Halbeinkünfteverfahren abzuziehen und anschließend in einen Rentenversicherungsmantel zu stecken, wenn man denn unbedingt eine Verrentung möchte? Gibt es für ein solches Vorhaben geeignete Policen am Markt (was in x Jahren ist, ist natürlich eine andere Frage, aber mal nach heutigem Stand)?

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@polydeikes

Mal ein bisschen ab vom Thema: Kann es sich lohnen, das Geld aus der Cosmos direkt mittels Halbeinkünfteverfahren abzuziehen und anschließend in einen Rentenversicherungsmantel zu stecken, wenn man denn unbedingt eine Verrentung möchte? Gibt es für ein solches Vorhaben geeignete Policen am Markt (was in x Jahren ist, ist natürlich eine andere Frage, aber mal nach heutigem Stand)?

 

Aktuell (was gibt der Markt her) fährst du mMn mit einem eigenen, eigenverantwortlichen Auszahlplan (selbst wenn der mäßig verzinst wird) in gefühlten 99 % der Fälle deutlich besser als mit einer Sofortrente im Versicherungsmantel. Wie du schon selbst sagst: In X Jahren kann das ggf. anders aussehen, wissen wir alle nicht.

 

Die Überlegung mit einer Police kann ggf. unter den verschiedenen Absicherungsaspekten (Pflege, Steuern, geistige Handlungsfähigkeit im Alter) wieder eher Sinn machen. Nimmt man jetzt mein typisches Vorurteil von einem versierten und geistig gesunden WPF Member mit überdurchschnittlichem Wissen um Geldanlage, halte ich aktuell Verrentungsmäntel von Versicherungen für nicht interessant.

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Posted · Edited by cschultz

Es wurde in diesem Thread ja schon mehrfahch erwähnt: Interessant ist das Produkt der CD auch, weil man ohne viel Kopfweh und jährlichen Steuerstress ausländische Thesaurierer ansparen kann. Denn genau das hat mich bisher von einem investment in ausländische Thesaurierer abgehalten. Insbesondere den M&G Optimal Income A (GB00B1VMCY93) würde ich gerne nutzen aber mir scheint das steuerlich zu kompliziert zu sein.

 

Wenn ich das richtig verstanden habe:

Sollte ich 5 oder 15 Jahren sparen und dann an mein Geld müssen -- dann zahle ich den Steuersatz (Abgeltungssteuer voll oder 1/2) und fertig. Kann das sein? Ich muss mich nachträglich nicht mehr um Probleme wegen ausländisschen Thesaurieren kümmern? Das wäre doch wirklich nett.

 

UPDATE :

Inzwischen kann ich die Frage selbst beantworten, dank Gerald1502!

Man hat wohl wirklich keine Scherereien bei einem solchen Sparplan, auch nicht mit ausländischen Thesaurierern, denn die Versicherung übernimmt die Verwaltungsarbeit. Auch wenn ich später teilweise oder alles auszahlen lasse, muss ich mich nur um die Steuern kümmern (Abgeltungssteuer voll oder 50%), aber um keine Spezial-Aspekte wegen den ausländischen Thesaurierern. Nicht übel, mein ich.

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Im Grunde hast du das schon alles richtig verstanden. Nur warum willst du für aktive Fonds eine Police nehmen, bei der es keine Kickbacks gibt. Sind die Sparraten / Anlagebeträge so klein?

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Mir sind in den letzten Tagen ein paar Punkte bei dem Flexibler VorsorgePlan Invest aufgefallen, zu denen ich gerne Eure Meinung wüsste.

 

Es geht um den steuerlichen Vorteil, bei denen nur die Hälfte der Erträge steuerpflichtig sind. Wann tritt nun dieser Steuervorteil ein und durch welche Handlungen vermasselt man sich den Steuervorteil?

 

1. Klar und vielfach im Forum wiederholt: Steuervorteil gilt nur dann, wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahrs erfolgt und der jeweilige Vertragsteil schon mind. 12 Jahre läuft.

 

2. Was heißt Vertragsteil? Nehmen wir an jemand steckt ab 50 Jahren monatlich 100€ in das Produkt. Mit 55 vermindert er seine monatliche Raten und zahlt nur noch 50€ ein. Mit 56 spart er wieder 100€ bis zu seinem 62 Lebensjahr. Es gibt nun zwei Vertragsteile:

i) Alle Einzahlungen der ersten 5 Jahre (50-54) mit 100€ und 7 Jahre (55-61) mit 50€. Bei Auszahlungen ab 62 gilt für diesen Vertragsteil der Steuervorteil.

ii) Die gesteigerten Einzahlungen ab dem 56 Lebensjahr (50€), also für die Jahre 56-61 (6 Jahre). Um nun in den Genuß des Steuervorteils zu kommen, müsste die Person noch einmal 6 Jahre warten. Richtig?

 

 

3. Steuerlich vorteilhaftere Alternative wäre: Die Person vermindert nicht ihre Raten, sondern stellt den Vertrag mit 55 für ein Jahr beitragsfrei und beginnt mit 56 wieder mit den 100€ monatlich. Resultat es gibt nur einen Vertragsteil der ab 62 einen Steuervorteil für alle Einzahlungen bringt. Richtig?

 

 

4. Was passiert, wenn jemand länger als 3 Jahre seinen Vertrag beitragsfrei stellt. Nach meinen Informationen ist das nur bis zu 3 Jahre am Stück möglich, sonst geht der Steuervorteil flöten. Man müsste also vor Ablauf der 3 Jahre eine Einzahlung in der Höher der bisher geleisteten monatlichen Einzahlungen vornehmen und könnte dann den Vertrag wieder beitragsfrei stellen. Richtig?

 

 

5. Gibt es bei dem Produkt – ähnlich wie bei den Betriebsrenten – eine Mindestanzahl von Jahren, in denen ein Beitrag eingezahlt werden muss? Ich habe mal was von 5 Jahren auch für die private RV gehört um den Steuervorteil zu erhalten. Richtig oder Falsch-Information?

 

 

6. Und dann gibt es noch den Punkt, dass man seine Entnahmen nicht zu lange rausschieben darf, da sonst der Steuervorteil futsch ist. Bereits hier diskutiert http://www.wertpapie...post__p__878282

 

Ich bin gespannt auf Eure Expertise!

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Hallo, bei meiner Suche nach einem geeigneten Plan für die 3.Schicht meiner Altervorsorge bin ich auf diesen Thread gestoßen und habe ihn erstmal komplett durchgelesen. Zu Beginn war ich kurz davor bei CD den Flexiblen VP Invest abzuschließen. Nun am Ende stelle ich fest, dass er für mein Vorhaben einer monatl. Rente nicht geeignet ist.

 

Könnt ihr mir sagen, wo ich die Fortführung der Diskussion "Rentenversicherung oder Sparplan" finde? Bzw. wo ich mehr informationen zu geeigneten Sparpläne für Schicht 3 finde? Am Ende lande ich wieder bei meinem ursprünglichen Grund meiner Anmeldung in Forum ...einem ETF-Depot?

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Hallo, bei meiner Suche nach einem geeigneten Plan für die 3.Schicht meiner Altervorsorge bin ich auf diesen Thread gestoßen und habe ihn erstmal komplett durchgelesen. Zu Beginn war ich kurz davor bei CD den Flexiblen VP Invest abzuschließen. Nun am Ende stelle ich fest, dass er für mein Vorhaben einer monatl. Rente nicht geeignet ist.

 

Könnt ihr mir sagen, wo ich die Fortführung der Diskussion "Rentenversicherung oder Sparplan" finde? Bzw. wo ich mehr informationen zu geeigneten Sparpläne für Schicht 3 finde? Am Ende lande ich wieder bei meinem ursprünglichen Grund meiner Anmeldung in Forum ...einem ETF-Depot?

Bitte sehr. Versicherung oder Sparplan für Rente

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Mir sind in den letzten Tagen ein paar Punkte bei dem Flexibler VorsorgePlan Invest aufgefallen, zu denen ich gerne Eure Meinung wüsste.

 

Es geht um den steuerlichen Vorteil, bei denen nur die Hälfte der Erträge steuerpflichtig sind. Wann tritt nun dieser Steuervorteil ein und durch welche Handlungen vermasselt man sich den Steuervorteil?

 

1. Klar und vielfach im Forum wiederholt: Steuervorteil gilt nur dann, wenn eine Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahrs erfolgt und der jeweilige Vertragsteil schon mind. 12 Jahre läuft.

 

2. Was heißt Vertragsteil? Nehmen wir an jemand steckt ab 50 Jahren monatlich 100€ in das Produkt. Mit 55 vermindert er seine monatliche Raten und zahlt nur noch 50€ ein. Mit 56 spart er wieder 100€ bis zu seinem 62 Lebensjahr. Es gibt nun zwei Vertragsteile:

i) Alle Einzahlungen der ersten 5 Jahre (50-54) mit 100€ und 7 Jahre (55-61) mit 50€. Bei Auszahlungen ab 62 gilt für diesen Vertragsteil der Steuervorteil.

ii) Die gesteigerten Einzahlungen ab dem 56 Lebensjahr (50€), also für die Jahre 56-61 (6 Jahre). Um nun in den Genuß des Steuervorteils zu kommen, müsste die Person noch einmal 6 Jahre warten. Richtig?

 

 

3. Steuerlich vorteilhaftere Alternative wäre: Die Person vermindert nicht ihre Raten, sondern stellt den Vertrag mit 55 für ein Jahr beitragsfrei und beginnt mit 56 wieder mit den 100€ monatlich. Resultat es gibt nur einen Vertragsteil der ab 62 einen Steuervorteil für alle Einzahlungen bringt. Richtig?

 

 

4. Was passiert, wenn jemand länger als 3 Jahre seinen Vertrag beitragsfrei stellt. Nach meinen Informationen ist das nur bis zu 3 Jahre am Stück möglich, sonst geht der Steuervorteil flöten. Man müsste also vor Ablauf der 3 Jahre eine Einzahlung in der Höher der bisher geleisteten monatlichen Einzahlungen vornehmen und könnte dann den Vertrag wieder beitragsfrei stellen. Richtig?

 

 

5. Gibt es bei dem Produkt – ähnlich wie bei den Betriebsrenten – eine Mindestanzahl von Jahren, in denen ein Beitrag eingezahlt werden muss? Ich habe mal was von 5 Jahren auch für die private RV gehört um den Steuervorteil zu erhalten. Richtig oder Falsch-Information?

 

 

6. Und dann gibt es noch den Punkt, dass man seine Entnahmen nicht zu lange rausschieben darf, da sonst der Steuervorteil futsch ist. Bereits hier diskutiert http://www.wertpapie...post__p__878282

 

Ich bin gespannt auf Eure Expertise!

 

 

 

was jemand noch was zu seinen Fragen?

 

wäre echt super:)

 

beosnderes 2 finde icht doch irgendwie interressant zu wissen

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so hab heute für 100€ abgeschlossen

 

 

eine frage hab ich noch zur Steuer Sache

 

 

 

wenn ich 12Jahre davor nicht mehr die Sparrate ändern darf gilt das gleiche dann auch für den Fond/ETF?

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natürlich nicht !

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Posted · Edited by tman

so hab heute für 100€ abgeschlossen

 

eine frage hab ich noch zur Steuer Sache

 

wenn ich 12Jahre davor nicht mehr die Sparrate ändern darf gilt das gleiche dann auch für den Fond/ETF?

 

Ich weiß gar nicht, wie Du auf die Frage kommst. Umschichten kann sich doch nicht steuerlich auswirken, da ja im Versicherungsmantel.

 

Übrigens soll nicht nur - wie ich oben geschrieben habe - die Beitragsbefreiung, sondern auch die Beitragsminderung, sofern innerhalb von 3 Jahren der ursprünglich vereinbarten Betrages wieder eingezahlt wird, sich steuerlich nicht auswirken.

 

"Werden wegen Zahlungsschwierigkeiten des Versicherungsnehmers insbesondere wegen Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder Arbeitsplatzwechsel Beiträge für die Versicherung bzw. für einzelne Vertragsteile gemindert oder die Versicherung (alle Vertragsteile) beitragsfrei gestellt, so kann innerhalb von in der Regel bis zu drei Jahren die ursprüngliche Beitragshöhe wiederhergestellt werden, ohne dass dies zu einem Neubeginn der Mindestvertragsdauer der betroffenen Vertragsteile führt."

Siehe: Steuerliche Behandlung - https://www.cosmosdi...Invest-data.pdf

 

Hat jemand Erfahrungen damit? Da ich mich frage, wie Cosmos die geannten Bedingungen kontrollieren will bzw. warum diese überhaupt genannt werden.

 

Weiteres zu den allgemeine Bedingungen hier:

https://www.cosmosdi...Invest-data.pdf

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Erhöhst du über den ursprünglichen Beitrag, hast du eine steuerlich Novation. Sprich der Zeitraum (12 Jahresfrist) läuft von dem Moment an. Stellst du den Vertrag dauerhaft beitragsfrei - das meint Cosmos mit den 3 Jahren - wäre eine Erhöhung auf die "gefühlte" ursprüngliche Rat eine Erhöhung im steuerlichen Sinne, somit eine Novation und die 12Jahresfrist läuft neu.

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Hat jemand Erfahrungen damit? Da ich mich frage, wie Cosmos die geannten Bedingungen kontrollieren will bzw. warum diese überhaupt genannt werden.

 

Cosmos will diese Bedingungen weder kontrollieren noch tun sie es. Wenn Du Dir die Versicherung auszahlen läßt, zieht die Versicherung einfach die Abgeltungssteuer ab. Um in die Vergünstigung des Halbeinkünfte-Verfahrens zu kommen, mußt Du eine Steuererkläung machen und erhälst dann den trotz des Steuervorteils von der Versicherung an den Fiskus abgeführten Teil der Abgeltungssteuer vom Finanzamt zurück.

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