"Hausbank" noch Zeitgemäß?

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Hallo,

 

da ich kein anderes UnterForum gefunden habe, in welches meine Fragen passen, probier ich es einfach mal hier. Sollte es nicht passen, bitte ich darum, dass ein Moderator den Thread ins richtige Forum verschiebt.

 

Situation:

Ich habe kürzlich geheiratet und wir sind nun dabei, uns mal alle unsere Konten, Geldanlagen, Sparverträge, Versicherungen etc. vorzunehmen. Wir haben beide quasi NULL Erfahrung mit der Finanzwelt und bisher läuft daher ALLES was wir haben über unsere jeweilige Bank. In meinem Fall die örtliche Sparkasse, im Falle meiner Frau über die örtliche Volksbank.

 

Gefunden haben wir bisher:

- 2 Girokonten (1x Sparkasse, 1x Volksbank)

- 1 Sparbuch (Volksbank)

- 1 Tagesgeldkonto (Volksbank)

- 1 Sparplan-Vertrag (VB-Bonusplan)

- 1 Bausparvertrag (Schwäbisch-Hall)

- 2x vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber die in einen Fondssparplan gehen (1x Sparkasse/DEKA-Invest, 1x Volksbank/Union-Investment)

- 2x Riester-Sparplan der in einen Fonds geht (1x Sparkasse/DEKA-Invest, 1x Volksbank/Union-Investment)

 

Frage 1:

Macht es *generell* überhaupt noch Sinn, alle Anlagen bei einer Bank zu haben, wie das traditionell der Fall war? Die einzelnen Produkte erscheinen mir im Vergleich zu anderen Anbietern als relativ schlecht, z.B. die Verzinsung des Tagesgeldkontos oder die eingeschränkte Auswahl an Fonds bei den Investmentplänen. Hat eine Splittung auf verschiedene Anbieter irgendwelche gravierenden Nachteile? Den aktuellen Status (Kontoauszüge, Depotbestand etc...) kann man doch heute bei fast jedem Anbieter via Internet abfragen und dort auch Transaktionen veranlassen, oder täusche ich mich da?

 

Frage 2:

Sparbuch, Bonus-Sparplan und Bausparvertrag erscheinen mir als Laie völlig unattraktiv. Wenn ich den Zinssatz (auch schon inkl. der Bausparförderung z.B.) mal durchrechne, bleibt das alles immer noch Längen selbst hinter einem mittelmässig laufenden Investment-Fonds zurück. Mein Bauchgefühl sagt mir nun, die 3 Sachen schnellstmöglich aufzulösen und das Geld davon in einen Fonds zu stecken.

Hinweis hierzu: ein selbst geführtes Aktiendepot kommt für uns nicht in Frage, da wir uns so intensiv auch garnicht mit dem Zeug befassen wollen. Es wird also über einen Fonds oder ein fremdegemanagtes Depot laufen müssen. Wir werden auf garkeinen Fall selbst irgendwelche Märkte studieren und dann selbst entscheiden wann was verkauft und was neu gekauft wird. Die nötige Ahnung haben wir nicht und wollen uns damit auch nicht befassen, das sollen Leute machen die davon Ahnung haben und dann gern meinetwegen über irgendwelche Gebühren auch was dran verdienen.

 

Frage 3:

Ist es sinnvoll, aus den bisherigen Investments (DEKA/Union-Invest) bei Sparkasse/Volksbank auszusteigen und das Investment zu einem anderen Anbieter zu verlagern. Selbiges fürs Tagesgeldkonto, gibts da irgendwelche Nachteile wenn wir das von der Volksbank zu einem Anbieter verlagern der weitaus mehr Zinsen für das Geld zahlt? Im Endeffekt würden dann quasi nur die Girokonten für Gehaltseingänge und den Zahlungsverkehr bei der Sparkasse/Volksbank verbleiben.

 

Vielen Dank schonmal vom Voraus.

/Syz

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Hallo und Willkommen hier im Form Syzygy

 

Die Hausbanken, ja die lieben,

sind teuer und keine echten guten Produkte.

 

Man bekommt heute leider nicht mehr

alles bei einer Bank.

 

Frage 1: Nein, da es für alles immer eine bessere Möglichkeit gibt.

 

Frage 2: Sparbuch lohnt sich nicht und Bausparen nur wenn man das günstige Darlehn in anspruch nimmt,

wobei man heute schon recht gute Konditionen für das Häuselbauen bekommt.

 

Frage 3: DEKA und Union, haben hier in da ihre Brechtigung, aber sie sind nicht wirklich gut

und kosten viel Geld, hier kannst Du einiges sparen

 

Schaue Dich hier etwas um, z.B. bei den Fonds, beim Tagesgeld und sontigen Anlagemöglichkeiten

sicherlich ist auch für Dich das richtige dabei.

 

Ghost_69 :-

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Frage 3:

Ist es sinnvoll, aus den bisherigen Investments (DEKA/Union-Invest) bei Sparkasse/Volksbank auszusteigen und das Investment zu einem anderen Anbieter zu verlagern.

 

Hallo Syzygy, willkomen im Forum!

 

Wie ghost_69 schon sagte, gibt es zu nahezu allen Hausbank-Produkten entsprechenden kostensparenden und renditestärkeren Ersatz.

 

Um welche Fonds der DEKA und der Union handelt es sich denn? Bitte immer Name und auch die ISIN oder die WKN angeben.

Ich bin mir im Voraus sicher, dass ich Dir anhand von Chartvergleichen, in der Vergangenheit wesentlich besser gelaufene Fonds raussuchen kann,

die hier und da in diesem Forum besprochen werden.

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Posted · Edited by Syzygy

Die genauen Bezeichnungen der Produkte suche ich heute abend mal raus. Ist so ein Wechsel der Anlage denn komplikationslos möglich, also z.B. auch die VWL- und Riester-Verträge? Fallen beim Wechsel Kosten (okay fürs Investment in den neuen Fonds kommt halt neuer Ausgabeaufschlag dazu wenn ich mich nicht täusche) an, z.B. dass die Bank dafür "Gebühren" haben will oder nur einen Teil des Vermögens auszahlt und den Rest behält weil man vorher ausgestiegen ist?

 

Ich hab via Google Angebote gesehen, dass einige Anbieter hohe Tagesgeld-Zinsen zahlen, wenn man ein Depot zu ihnen wechselt (Cortal Consors z.B. 4.58%), lohnt sich das oder sind das wieder nur Lockangebote mit Haken?

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Die genauen Bezeichnungen der Produkte suche ich heute abend mal raus. Ist so ein Wechsel der Anlage denn komplikationslos möglich, also z.B. auch die VWL- und Riester-Verträge? Fallen beim Wechsel Kosten (okay fürs Investment in den neuen Fonds kommt halt neuer Ausgabeaufschlag dazu wenn ich mich nicht täusche) an, z.B. dass die Bank dafür "Gebühren" haben will oder nur einen Teil des Vermögens auszahlt und den Rest behält weil man vorher ausgestiegen ist?

 

Ich hab via Google Angebote gesehen, dass einige Anbieter hohe Tagesgeld-Zinsen zahlen, wenn man ein Depot zu ihnen wechselt (Cortal Consors z.B. 4.58%), lohnt sich das oder sind das wieder nur Lockangebote mit Haken?

 

 

Es gibt überall Haken und Ösen,

meist ist es besser ein seperates Tagesgeldkonto bei Bank 1 zu haben,

ein Depot bei Bank 2 und so weiter.

 

Es gibt online sehr viele Möglichkeiten,

es gibt z.B. Vermittler über die man

ein Depot eröffnet und dieses bei der Bank

dann kostenlos führen kann, sowie beim

Depotgeld, Service und auch ohne Ausgabeaufschlag,

liegt alles nur daran was Du möchtest.

 

Suche nicht bei google sondern hier im Forum,

hier ist eigentlich schon alles behandelt.

 

Und suche mal die Fonds und die Nummern dazu raus,

dann können wir schon mehr sagen.

 

Ghost_69 :-

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Ich bin mir im Voraus sicher, dass ich Dir anhand von Chartvergleichen, in der Vergangenheit wesentlich besser gelaufene Fonds raussuchen kann, die hier und da in diesem Forum besprochen werden.

Kannst du dem OP auch sagen, welche Fonds in Zukunft besser laufen werden? ;)

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Posted · Edited by RichyRich

Ist so ein Wechsel der Anlage denn komplikationslos möglich, also z.B. auch die VWL- und Riester-Verträge?

Die Anlagedauer von VWL sind 7 Jahren. Bespart werden 6 Jahre, 1 Jahr muss der Vertrag ruhen. (Sperrfrist) Dies aber auch nur, wenn Ihr die staatlichen Zulagen erhaltet. (nach Höhe der zu versteuernden Einkommen)

Ansonsten müsste man diesen jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist und evtl. anfallenden Gebühren (Bedingungen) kündigen können.

 

Bei Riester-Verträgen gibt es im Forum ausgiebige Disskusionen hinsichtlich der Problematik, ob es überhaupt Sinn macht, die Riester-Rente in Fonds zu investieren, da die meisten Anbieter eine recht eigensinnige Umschichtungsvorgehensweise hinsichtlich der Anlage in Aktienfonds oder Rentenfonds (bzw. je nach Anbieter wird die Aktien-/Rentenqoute auch gemischt) zu ungewünschten Zeitpunkten. Ferner werden dabei meistens auch noch Kosten produziert.

 

Ob es nun wirklich Sinn macht, einen Riester-Fondssparplan z. B. gegen einen Banksparplan auszutauschen, oder die Altersvorsorge komplett selbst in die Hand zu nehmen, bleibt jeden selbst überlassen. Dazu kann man sich speziell in den dafür sicherlich hier im Forum vorhandenen Thread genügend Infos einholen. Aber Ihr seit verheiratet, Kinder sind sicherlich in Planung wenn nicht schon da, also wird es auch eine Kinderzulage geben. Warum also nicht riestern? Aber bei Riestern bin ich nicht so sehr mit dem Thema vertraut, das bitte in den einschlägigen Threads nachlesen/anfragen.

 

Fallen beim Wechsel Kosten (okay fürs Investment in den neuen Fonds kommt halt neuer Ausgabeaufschlag dazu wenn ich mich nicht täusche) an, z.B. das1s die Bank dafür "Gebühren" haben will oder nur einen Teil des Vermögens auszahlt und den Rest behält weil man vorher ausgestiegen ist?

 

Beim VWL würde ich wie oben angedeutet, schauen wann der aktuelle Vertrag gekündigt werden kann. Es sei denn natürlich, dass der Fonds etwas taugt. Dann einfach einen neuen, bei einem Fondsdiscounter abschließen. Vorteil: Keinen AA, lediglich jährliche Depotgebühren fallen an. (Wer heute noch AA auf Fonds zahlt, der ist wirklich auf seinen Bankberater reingefallen / Riester ist hier aber schlichtweg die Aussnahme) Bei Riester fällt eine Anbieterwechselgebühr an, die so um die 60,- € betragen müsste. Weitere Infos gibt es nur in den Bedingungen. Kleiner Überblick hier

 

Ich hab via Google Angebote gesehen, dass einige Anbieter hohe Tagesgeld-Zinsen zahlen, wenn man ein Depot zu ihnen wechselt (Cortal Consors z.B. 4.58%), lohnt sich das oder sind das wieder nur Lockangebote mit Haken?

 

Der Haken ist u. a. der, dass diese Aktionen in Verbindung mit einem Depot nur für eine begrenzte Anlagedauer gilt. (z.B. 6 Monate) Danach ändert sich der Zinssatz auf den regulären TG-Zinssatz.

Tagesgeldkonten kann man hier vergleichen: modern-banking

 

Kannst du dem OP auch sagen, welche Fonds in Zukunft besser laufen werden? ;)

 

Entgegen der einheitlichen Forenmeinung, dass man nicht wissen kann, welche Fonds in der Zukunft besser laufen, kann ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,001/99,999 % sagen,

dass die jenigen Fonds, die ich favourisiere, zumindest auch in Zukunft besser laufen werden, als seine DEKA / Union - Fonds. :P (abgesehen davon das ein Weltportfolio nach Kommer für die eingeschworensten Passivisten selbstverständlich ebenfalls gut mithalten wird...)

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okay, ich denke, die grundlegende Frage wurde beantwortet. Es scheint auf Dauer (~30 Jahre) nicht ratsam zu sein, den Großteil der Anlagen bei einer "Hausbank" zu lassen.

 

Ich fasse mal kurz zusammen, berichtigt mich wenn ich was falsch verstanden habe:

 

1. Girokonten: Würde ich bei Sparkasse/Volksbank belassen, die Kontoführungsgebühren sind bei Nutzung eines eBank-Giros relativ gering und meine Frau braucht den psychologischen Aspekt irgendwo im Ort 'ne Bank zu haben wo sie hingeht und am Schalter Bargeld kriegt.

 

2. Tagesgeld: werde ich mich hier mal umsehen, es scheint jedoch angebracht zu sein, es nicht bei der Volksbank (0.4%) zu lassen. Konten bei Direktbanken mit deutlich besseren Zinsen die trotzdem sehr sicher sind, sollte es geben?

 

3. Sparbuch: 0.25% -> Mist, Auflösen, Geld als Einmalanlage in einen Fonds bei einem Depot-Anbieter?

 

4. VR-Bonus-Plan: 2.3% aufs Guthaben, +Bonus auf die diesjährlichen Einzahlungen. Der läuft schon ein paar Jahre, wie hoch der Bonuszins ist suche ich gleich mal raus und mache dann 'nen Extra-Thread dazu auf. Ich persönlich glaube ja, dass selbst inkl. Bonus schlechtere Effektivzinsen rauskommen als wenn man das Geld da rausnimmt und in einen Fonds steckt, siehe Sparbuch.

 

5. VL-Verträge: Da gehen nur die 40 als monatliche Rate rein (DEKA/Union). Werde ich nochmal in einem neuen Topic nachfragen wie man dieses Geld besser anlegen könnte, nachdem ich die Fondsdetails rausgesucht habe.

 

6. Bausparvertrag: Wir haben bereits ein abbezahltes Eigenheim und nicht vor nochmal zu bauen, höchstens mal um- / anbauen / renovieren. Ob der Vorteil eines eventuell mal benötigten vergünstigten Kredites die Nachteile der gegenüber einer Fondsanlage doch deutlich niedrigeren Zinsen über die Jahre wett macht... ich glaubs momentan ja nicht. Tendiere dazu, das Ding auch aufzulösen und das Geld anzulegen. Siehe Sparbuch und Bonus-Plan. Die jährliche Förderung sollen wohl 8.8% auf die Einzahlungen sein, das macht bei 25 im Monat aber nicht wirklich viel aus.

 

7. Riester-Verträge: Da gehen im Moment die Mindestbeträge rein, um die maximale Förderung zu erhalten. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man diese Verträge jedoch auch zu einem anderen Anbieter mitnehmen, der einem evtl. bessere Fonds bietet als DEKA/Union?

 

Soweit richtig verstanden?

 

 

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Posted · Edited by ghost_69

okay, ich denke, die grundlegende Frage wurde beantwortet. Es scheint auf Dauer (~30 Jahre) nicht ratsam zu sein, den Großteil der Anlagen bei einer "Hausbank" zu lassen.

 

Ich fasse mal kurz zusammen, berichtigt mich wenn ich was falsch verstanden habe:

 

1. Girokonten: Würde ich bei Sparkasse/Volksbank belassen, die Kontoführungsgebühren sind bei Nutzung eines eBank-Giros relativ gering und meine Frau braucht den psychologischen Aspekt irgendwo im Ort 'ne Bank zu haben wo sie hingeht und am Schalter Bargeld kriegt.

 

2. Tagesgeld: werde ich mich hier mal umsehen, es scheint jedoch angebracht zu sein, es nicht bei der Volksbank (0.4%) zu lassen. Konten bei Direktbanken mit deutlich besseren Zinsen die trotzdem sehr sicher sind, sollte es geben?

 

3. Sparbuch: 0.25% -> Mist, Auflösen, Geld als Einmalanlage in einen Fonds bei einem Depot-Anbieter?

 

4. VR-Bonus-Plan: 2.3% aufs Guthaben, +Bonus auf die diesjährlichen Einzahlungen. Der läuft schon ein paar Jahre, wie hoch der Bonuszins ist suche ich gleich mal raus und mache dann 'nen Extra-Thread dazu auf. Ich persönlich glaube ja, dass selbst inkl. Bonus schlechtere Effektivzinsen rauskommen als wenn man das Geld da rausnimmt und in einen Fonds steckt, siehe Sparbuch.

 

5. VL-Verträge: Da gehen nur die 40 € als monatliche Rate rein (DEKA/Union). Werde ich nochmal in einem neuen Topic nachfragen wie man dieses Geld besser anlegen könnte, nachdem ich die Fondsdetails rausgesucht habe.

 

6. Bausparvertrag: Wir haben bereits ein abbezahltes Eigenheim und nicht vor nochmal zu bauen, höchstens mal um- / anbauen / renovieren. Ob der Vorteil eines eventuell mal benötigten vergünstigten Kredites die Nachteile der gegenüber einer Fondsanlage doch deutlich niedrigeren Zinsen über die Jahre wett macht... ich glaubs momentan ja nicht. Tendiere dazu, das Ding auch aufzulösen und das Geld anzulegen. Siehe Sparbuch und Bonus-Plan. Die jährliche Förderung sollen wohl 8.8% auf die Einzahlungen sein, das macht bei 25€ im Monat aber nicht wirklich viel aus.

 

7. Riester-Verträge: Da gehen im Moment die Mindestbeträge rein, um die maximale Förderung zu erhalten. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man diese Verträge jedoch auch zu einem anderen Anbieter mitnehmen, der einem evtl. bessere Fonds bietet als DEKA/Union?

 

Soweit richtig verstanden?

 

1. Girokonto: bei Spaßkasse und/oder Volksbank belassen, solange kostenfrei

 

2. Tagesgeld: Ich habe gerade eines bei der rabodirect auf gemacht, aktuell 2,4%

https://www.wertpapier-forum.de/topic/38848-rabodirect/

 

3. Sparbuch, auflösen und auf Tagesgeld schieben. Zu Fonds sollteste etwas mehr Grundwissen haben und noch etwas lesen.

 

4. VR-Bonus genau prüfen, sonst ist er mal weg, wenn er aufgelöst wird

 

5. VL: gibt es z.B. bei AVL günstige Angebote zu guten Konditionen und auch wesentlich bessere Fonds

http://www.avl-investmentfonds.de/angebot/Verm%C3%B6genswirksame%20Leistungen%20%28VL%29

 

6. Bausparvertrag kostet viel Provision und Gebühren, wenn nicht gebraucht, dann weg damit

 

7. Riester von der Spaßkasse und Volksbank, ohweh da gibt es auch was bei AVL

http://www.avl-investmentfonds.de/angebot/Riester-Rente+%28Zulagen-Rente%29

 

aber es gibt auch viele andere Anbieter im Netz,

ich bin noch gespannt auf die Fonds, denke es werden wieder

diese DEKA Struktur Dinger sein, oder aber Uni global.

 

Ghost_69 :-

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1. Girokonten: Ist irgendwie alles praktischer, sehe ich ähnlich.

 

2. Tagesgeld: Mehr Zinsen sind auf jeden Fall drin. Es gilt auch, auf mehrere Institute zu splitten. Wenn man nicht ganz so risikoavers ist, kann man gewisse Teile auch großen ausländischen Banken anvertrauen. Z.B. der Rabodirect oder der Bank of Scotland.

 

3. Sparbuch: Je nachdem in Tagesgeld, RaboSpar30, RaboSpar90, beliebiges Festgeld, oder halt in Fonds. Wobei Ihr Euch vielleicht eher Gedanken dazu machen solltet, wie groß Euer Notgroschen sein sollte. Wie Eure Altersvorsorge aussehen sollte und zu guter Letzt, wie Eure Vermögensbildung zur Erreichung von Zwischenzielen aussehen sollte. Bis jetzt war und ist es ein Schubladendenken. (meiner Meinung nach)

 

4. VR-Bonus-Plan: 2.3% + Bonus sind zur Zeit ja nicht ganz schlecht. Vielleicht einfach bis zum Ende weiterlaufen lassen oder halt fristgerecht kündigen.

 

5. VL-Verträge: Und auch die weitere Fonds / Cash-Anlage solltest Du vielleicht unter der Ergänzung Deines Eingangspost um die Richtlinien für die Themeneröffnung

noch mal genauer besprechen lassen.

 

6. Bausparvertrag: Klingt ziemlich überflüssig. bei 25,- kann die Bausparsumme ja auch nicht wirklich hoch sein, damit es sich bei evtl. niedrigen Darlehenszins lohnen würde ein entsprechnd ausreichendes Darlehen zw. Modernisierung aufzunehmen. Dafür würde vielleicht eher Trumpf sein, dass bei einer Kreditaufnahme für eine ins haus stehende Modernisierung, vorhandenes Eigenkapital (z. B. durch Fonds) alles ist.

 

7. Riester-Verträge: Das solltest Du Dir dann evtl. in dem Thread zu Deinem Riesterfondssparplan nochmal genau durchlesen. Da kann ich Dir nicht genau sagen, ob es bessere Produkte gibt. Entscheidend beim Fondsriestern ist eben nicht nur die Möglichkeit der Wertsteigerung durch den Fonds, sondern vielmehr wie es die Fondsgesellschaft bgzl. der Umschichtungsproblematik handhabt. Daher gilt Einlesen und in den entsprechenden Fäden Fragen stellen.

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Entgegen der einheitlichen Forenmeinung, dass man nicht wissen kann, welche Fonds in der Zukunft besser laufen, kann ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,001/99,999 % sagen, dass die jenigen Fonds, die ich favourisiere, zumindest auch in Zukunft besser laufen werden, als seine DEKA / Union - Fonds. :P (abgesehen davon das ein Weltportfolio nach Kommer für die eingeschworensten Passivisten selbstverständlich ebenfalls gut mithalten wird...)

Mein lieber RichyRich, wir üben jetzt mal Wahrscheinlichkeitsrechnung:

- deiner Behauptung, du könnest mit 0,001/99,999 % = 0,001001%er Wahrscheinlichkeit (Trefferquote) vorhersagen, welcher Fonds besser läuft als die von Syzygy, stimme ich vorbehaltlos zu. Das kann ich aber auch.

- gegen eine Behauptung, mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 0,001 und 99,999 % eine solche Vorhersage korrekt zu treffen, ist auch nichts einzuwenden.

- selbst eine Trefferwahrscheinlichkeit von im Schnitt (0,001 % + 99,999 %) / 2 = 50% würde ich dir zutrauen

- bevor du aber 99,999% Trefferquote ins Rennen wirfst, würde ich dich bitten, eine Stichprobe von 100000 Fonds zu benennen, von denen dann maximal einer schlechter als UnionDeka sein darf. Am besten in einem separaten Thread.

:P

 

@Syzygy: Schau mal im aktuellen Fonds-Contest, wie die Deka- und Union-Fonds im Vergleich zu den Wundertüten von ghost_69 abgeschnitten haben. RichyRich hat vorsichtshalber gar nicht erst mitgemacht. :P(ich hätte besser auch nicht mitgemacht)

 

@ghost_69

6. Bausparvertrag kostet viel Provision und Gebühren, wenn nicht gebraucht, dann weg damit

Ein bereits abgeschlossener BSV kostet i. d. R. weder weitere Gebühren noch Provisionen, die sind bereits mit Abschluss angefallen. Schlimmstenfalls ist er schlecht verzinst. Bestenfalls hat man eine brauchbar verzinste Anlage, über die man relativ schnell verfügen kann. Wir sollten erst die Konditionen kennen, bevor eine Beurteilung kommt.

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Mein lieber RichyRich, wir üben jetzt mal Wahrscheinlichkeitsrechnung:

Ich habe mich nie mit den wissenschaftlichen Themen beschäftigt. Da wurde mir zuviel Kernspalterei und radiopassive Bullenreiterei betrieben. Sowas überlasse ich dann Schinzilord oder auch Bärenbulle. Und frag dann lieber nach den Ergebnissen. Das ist dann alles was ich für Core-Satellite frei nach Lena Meyer-L. brauche.

 

RichyRich hat vorsichtshalber gar nicht erst mitgemacht. :P(ich hätte besser auch nicht mitgemacht)

Habe ich ja nur verschwitzt. Dafür mache ich ich wie Du hier mit: Fonds-Meisterschaft 2012 Wir sind übrigens wieder dran, die Zahlen zu liefern. Und machst Du Dir schon fleißig in die Hose?

(Danke, dass Du meinen Link im Radodirect-Thread angepasst hast; hat irgendwie Vorteile dass Du jetzt Mod bist. Ich muss mich noch um die neue Kalenderwoche kümmern...)

 

Ausserdem bin ich hier vertreten: Fonds-Depot-Contest 2012/2013 der heute beginnt. (Jetzt ist alles zu spät, wer sich jetzt nicht angemeldet hat...)

 

@ghost_69:Ein bereits abgeschlossener BSV kostet i. d. R. weder weitere Gebühren noch Provisionen, die sind bereits mit Abschluss angefallen. Schlimmstenfalls ist er schlecht verzinst. Bestenfalls hat man eine brauchbar verzinste Anlage, über die man relativ schnell verfügen kann. Wir sollten erst die Konditionen kennen, bevor eine Beurteilung kommt.

 

Ja, gut, da hat der Ghost vor dem EM-Finale eben halt schon mit Jhonny W. und Maria C. und guten Freunden auf dem Sofa Einzug gehalten. Ich bin mir ganz sicher, dass Ghost dies bewusst war. Und seine "Wundertüten" sind auch meine Wundertüten. Denn wir lassen auch schon mal öfters Tüten rüberwachsen.

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ok, kleiner Nachtrag, hier mal die Anlagen in die das Geld aktuell geht:

 

DEKA (Sparkasse):

- 40 monatlich via Vermögenswirksamer Leistungen vom Arbeitgeber in DekaStruktur: 5 ChancePlus (DE000DK1CJQ3)

- 100 monatlich als Deka-Bonusrente (Riester) in Deka-BR 100 (DE0005424519)

 

Union (Volksbank)

- 40 monatlich via Vermögenswirksamer Leistungen vom Arbeitgeber in Bausparvertrag Schwäbisch-Hall (1.5% Guthabenverzinsung + 8.8% Förderung auf die jährlichen Einzahlungen)

- 70 monatlich als UniProfiRente (Riester) in UniGlobal (DE0008491051)

- 25 monatlich als VR-Bonusplan (2.3% Guthabenverzinsung + 2.4% auf die jährlichen Einzahlungen)

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Posted · Edited by RichyRich

So, hier kommen die von vanity angesprochenen Wundertüten... :-

 

Der DEKA-BR100 (ein globaler Mischfonds) und der UniGlobal (ein global anlegender Aktienfonds) im 10 Jahres-Vergleich mit globalen Aktienfonds:

 

post-13476-0-86700800-1341254458_thumb.png

 

 

Der DekaStruktur: 5 ChancePlus (ein Dachfonds dynamisch Welt) hat noch nicht so eine lange Historie.

Daher einmal der 3 Jahres-Vergleich mit globalen Aktienfonds:

 

post-13476-0-61186300-1341254566_thumb.png

 

...und der 1 Jahres-Vergleich:

 

post-13476-0-92643700-1341254563_thumb.png

 

Und weils so schön ist, hier noch ein Vergleich, mit Mischfonds:

 

post-13476-0-28618100-1341255555_thumb.png

 

Wenn Du ferner bedenkst, dass Du diese Fonds ohne Ausgabeaufschläge bekommen hätten könntest,

dann hätte sich zumindest die VWL-Anlage in einen dieser Fonds mehr gelohnt.

Wie gesagt, sind für die Fonds-Riester-Anlage andere Kriterien zu Rate zu ziehen.

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Na schön. :) Da wir noch 30 Jahre Sparzeit vor uns haben, gibt's durchaus noch Hoffnung Schritte in die richtige Richtung zu machen.

 

Erster Schritt wäre demnach, ein Tagesgeldkonto bei einem Anbieter anzulegen, der ordentliche Zinsen zahlt und das bei der Volksbank aufzulösen. Spricht was gegen CosmosDirekt im Vergleich zur RaboBank? Der einzige gravierende Unterschied den ich so rausgelesen habe ist der, dass CosmosDirekt ein Versicherer ist und damit ein anderes Einlagensicherungssystem benutzt. Wichtig? Hätte halt den Vorteil, dass der Sitz auch in Deutschland liegt und nicht in den Niederlanden wie bei Rabo. Oder ganz falsch?

 

Zweiter Schritt: Das Sparbuch auflösen und das Geld erstmal mit aufs Tagesgeldkonto packen.

 

Dritter Schritt: Den VR-Bonusplan analysieren. Mach ich 'nen neues Topic, da das hier dann zu unübersichtlich wird.

 

Vierter Schritt: Die VL-Pläne sind lt. Vertragsunterlagen weder Künd- noch übertragbar während der Vertragszeit von 7 Jahren. Sprich ich müsste dann zum Vertragsende kündigen und den nächsten VL-Vertrag dann bei einem Anbieter abschließen, der weniger Kosten generiert und investition in ertragreichere Fonds ermöglicht. Den bis dahin erwirtschafteten Ertrag der ersten VL-Verträge per Einmalanlage in ein noch zu erstellendes Depot?

Fünfter Schritt: Die Riester-Verträge sollte man zu anderen Anbietern übertragen können, wenn mich nicht alles täuscht. Auch da werde ich lieber ein neues Topic aufmachen, der Übersichtlichkeit halber.

 

Soweit erstmal alles halbwegs richtig? Vielen Dank schonmal f+r die Geduld mit einem "Newbie" in der Thematik und die helfenden Hinweise.

/Syz

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Erster Schritt wäre demnach, ein Tagesgeldkonto bei einem Anbieter anzulegen, der ordentliche Zinsen zahlt und das bei der Volksbank aufzulösen. Spricht was gegen CosmosDirekt im Vergleich zur RaboBank? Der einzige gravierende Unterschied den ich so rausgelesen habe ist der, dass CosmosDirekt ein Versicherer ist und damit ein anderes Einlagensicherungssystem benutzt. Wichtig? Hätte halt den Vorteil, dass der Sitz auch in Deutschland liegt und nicht in den Niederlanden wie bei Rabo. Oder ganz falsch?

 

Bist Du Dir sicher, dass auch Tagesgelder bei Versicherungen durch die Protektor-AG abgesichert sind? Bei Cosmos finde ich außer Blabla wie toll und sicher die Anlage wäre keine Angaben über die Einlagensicherung und bei Protektor steht folgendes:

 

Ist mein Vertrag durch den Sicherungsfonds geschützt?

Im Sicherungsfall sind alle Lebensversicherungsverträge geschützt, die bei einem Unternehmen abgeschlossen wurden, dessen Versicherungsbestand auf den Sicherungsfonds übertragen wird. Eine Differenzierung nach der Art des Lebensversicherungsvertrages erfolgt nicht. Entscheidend ist, dass das Unternehmen, mit dem der Vertrag abgeschlossen wurde, Mitglied des Sicherungsfonds ist.

 

Selbst wenn Protektor zuständig wäre, bringt ein Klick weiter folgendes ans Licht:

 

Welches Vermögen hat der Sicherungsfonds?

Der Sicherungsfonds erhebt Jahresbeiträge von max. 0,2 der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen der Mitglieder bis ein Sicherungsvermögen von 1 der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen (Stand 12/2010: ca. 762 Mio. EUR) aufgebaut ist. Das Sicherungsvermögen ist seit 2010 vollständig aufgebaut.

 

Was passiert, wenn das Vermögen des Sicherungsfonds nicht ausreicht, den Bestand eines Not leidenden Lebensversicherungsunternehmens zu sanieren?

Neben dem Vermögen des Sicherungsfonds können zum Zwecke der Sanierung Sonderbeiträge von den Mitgliedern in Höhe von weiteren 1 der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen (Stand 12/2010: ca. 762 Mio. EUR) erhoben werden. Reichen auch diese Mittel nicht zur Sanierung aus, setzt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Verpflichtungen aus den Verträgen um bis zu 5% der vertraglich garantierten Leistungen herab.

 

Ist auch nach Kürzung der vertraglich garantierten Leistungen um 5% eine Sanierung nicht erreicht, haben sich die Mitglieder des Sicherungsfonds auf freiwilliger Basis verpflichtet, einschließlich der geleisteten Beiträge an den Sicherungsfonds, weitere Finanzmittel in Höhe von bis zu 1% der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen (Stand 12/2010: ca. 7,6 Mrd. EUR) zur Verfügung zu stellen. Die maximal je Jahr bzw. Sicherungsfall zu leistenden Mittel wurden dabei limitiert, um die jährliche Belastung der sich verpflichtenden Unternehmen zu begrenzen.

 

 

Das wird selbst bei einem kleinen Schadensereignis nicht ansatzweise reichen. Alleine Cosmos hatte übrigens Ende 2011 7.514,6 Mio. Euro Kapitalanlagen im Bestand, laut BaFin beläuft sich die Summe aller Lebensversicherer im 2. Quartal 2011 auf 745 Mrd. Euro...

 

Zahlen zur Einlagensicherung bei Banken werden übrigens (wohl aus gutem Grund) nicht veröffentlicht.

 

Ich würde die Einlagensicherung nicht überbewerten und daher hat m.M.n. die Cosmos aus Sicht der Einlagensicherung keine Vorteile gegenüber der Rabo (oder der MoneYou oder der akf oder der Gefa...)

 

Alles imo!

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Erster Schritt : Also bei ner Versicherung würde ich es auch wie ceekay schreibt, nicht gern machen wollen. Außerdem wie gesagt Beträge auf mehrere Institute splitten. Ich würde auf einen TG nicht mehr als 5000,- lassen.

Zweiter Schritt: Wer braucht noch ein niedrig verzinstes, nicht täglich verfügbares Sparbuch?

Vierter Schritt: Macht Sinn die Erträge dann später wieder in ein Fonds- oder für langfristige Zwecke in ein ETF-Depot zu investieren, ja.

Fünfter Schritt: Wenn mich nicht alles täuscht, kann die UniProfiRente nur über die Volksbanken und über Union Investment-Online und die DEKA-Riester ausschließlich über den Spasskassenverband vertrieben werden.

Du hast da keine Produkte erworben, die ein freier Vermittler Dir vermittelt hätte.

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