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ceekay74

eterna Mode Holding GmbH

  

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Holgerli
Posted · Edited by Holgerli
Typos aber nicht Inhalt
vor 23 Stunden von Icerider:

Können die Schwankungen durch den zeitlichen Verzug zwischen Einkauf und Verkauf oder einem zyklischen Einkauf und Verkauf zustande kommen?

Danke für die Evaluierung der Zahlen.

Dann werden die Zahlen zum 30.06.2021 recht interessant, denn 2,2 Mio weniger zum 31.03.2020 auf 2021 finde ich jetzt nicht so extrem in Anbetracht von einem kompletten Jahr Corona mit ettlichen Monaten Lockdown und Home Office-Pflicht.

Da wird es dann interessant wie stark die Abnahme zum 30.06.2021 zu 2020 aussieht.

Gleichwohl könnte es eng werden, wenn zu den 2,2 Mio weniger nochmal 2,2 Mio oder mehr hinzukommen.

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Lindoro
Posted

In diesem Fall würde ich die liquiden Mittel sehr mit Vorsicht genießen.

 

"Man verdurstet nicht am Anfang der Sahara, sondern am Ende!"

 

Will heißen, am Anfang einer Krise führt die geringere Produktion dazu, dass mehr Cash aufläuft, da weniger für Vorleistungen ausgegeben wird. Sieht dann alles gar nicht so schlimm aus.

 

Wenn dann aber am Ende der Krise die Produktion hochgefahren werden muss, Vorleistungsgüter wieder verstärkt eingekauft werden, und dazu noch aus der Krise weniger Cash nachkommt, dann kann es eng werden.

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Icerider
Posted
Am 15.6.2021 um 09:12 von Lindoro:

"Man verdurstet nicht am Anfang der Sahara, sondern am Ende!"

Dier erste Versammlung (Veröffentlichung) war, wie zu erwarten, nicht beschlussfähig. Am16.07. soll es eine zweite Gläubigerversammlung geben.

Was bei mir die Arlarmglocken schrillen liese ist der folgende Passus (Hervorhebung durch mich):

"Die Schaffung einer nachhaltigen Finanzierung für das Unternehmen erfordertnach derzeitigem Stand neben Überlegungen zur Stärkung des Eigenkapitals und Erstellung eines externen Gutachtens (nach IDWS6 Standard), dass diejährlichen Zinsen auf die Anleihe 2017/2024 nicht aus Mitteln der Emittentingezahlt werden."

 

Das ist ein Sanierungsgutachen.....wo mit sich die Einschätzung von Genussschein erhärtet.....

 

 

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Genussschein
Posted

Was nun ETERNA ?

 

https://www.bondguide.de/topnews/eterna-mode-scheitert-auch-im-zweiten-agv-anlauf/

 

Hat man wirklich gedacht , die Anleger winken einen kompletten Zinsverzicht für 3 Jahre so durch , mit 

einer leisen Hoffnung , daß die Zinsen in 2024 nachgezahlt werden ?

 

Ich habe ja zB Singulus und Sanha mal als ähnlich gelagerte Fälle genannt .

Laufzeitverlängerung in Kombination mit Kuponsenkung .

Das ging bei beiden .

 

Singulus wurde um 5 Jahre verlängert .

Statt 10 Prozent im letzten Jahr gibt es jetzt 5 Jahre lang 4,5 Prozent und die Anleihe steht bei ca 90 Prozent .

Gefühlt zu hoch , aber .....

 

Sanha  

Zinssatz (Kupon):

Bis 3. Juni 2018: 7,75 % p.a.

Zinsstaffel im Folgezeitraum: 4.6.2018 - 4.6.2019: 8,50 % p.a. , 4.6.2019 - 4.12.2019: 7,25 % p.a. , 4.12.2019 - 4.6.2022: 4,0 % p.a.

4.6.2022 - 4.6.2023: 5,0 % p.a. , 4.6.2023 - 4.6.2026: 6,0 % p.a.

 

Der Kurs tut sich schwer , liegt um die 70 Prozent , gefühlt marktgerecht .

 

Und Eterna ?

Das ist zu wenig .

 

Da frage ich mich , ob man im Vorfeld der beiden Gläubigerversammlungen mit einen Großteil der Investoren

mal gesprochen hat und was haben diese signalisiert ? 

 

Für mich sieht es so aus , als hätte man bei Eterna gedacht , durch die Beibehaltung des hohen Kupons von 7,75 Prozent 

würde man die notwendigen Stimmen bei der Gläubigerversammlung schon bekommen , auch wenn man die Zinsen für 3 Jahre stunden würde .

Eine fatale Fehleinschätzung , wie sich zeigt . 

 

Hier wird es eng ....

 

:'(:'(:'(

 

 

 

 

 

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Moneycruncher
Posted
Am 9.6.2021 um 10:10 von Lindoro:

Wer geht überhaupt noch ins Büro (Stichwort Homeoffice) ?

Neben der sinkenden Nachfrage durch Homeoffice kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Die Schränke sind voll und die Klassiker in Weiß und Blau in Slim Fit wurden wenig getragen. Hinzu kommt, dass mich die Qualität der eterna-Hemden leider nicht überzeugt. Sie fühlen sich irgendwie "chemisch" an.

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Aldy_BB
Posted

Aus die Maus für Anleihegläubiger:

DGAP-Adhoc: ETERNA initiiert finanzielle Sanierung der Holding im Rahmen eines StaRUG-Verfahrens

 

:'(

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Ramstein
Posted · Edited by Ramstein
vor 30 Minuten von Aldy_BB:

Aus die Maus für Anleihegläubiger:

:'(

Immerhin bieten sie fette 10%: Pressemitteilung der IR

 

PS: StaRUG-Diskussion hatten wir schon.

PPS: Ich lese in der Eterna-PI auch nichts über Schuldenschnitt bei den Schuldscheindarlehen. Ein dreifach Hoch auf das Abstimmen laut StaRUG in verschiedenen Gläubigerklassen.

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asche
Posted

Die Schuldscheine waren mW voll besichert - klar, dass es da  keinen Schnitt gibt.

 

Die Anleihegläubiger haben also effektiv billiges mezzanine Kapital gegeben und fahren jetzt die entsprechenden Konsequenzen ein.

 

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hgbaum
Posted

Hallo, ich bin neu hier, und leider ein Betroffener von dem Schuldenschnitt. Ich habe bisher Gott-sei-dank keine vergleichbaren Erfahrungen machen müssen, bin daher aber nun umso unvorbereiteter auf das was nun passiert.

Weiß hier jemand wie solche Verfahren klassischerweise ablaufen? Hat man als Gläubiger irgendwelche Rechte an der Stelle? Oder kann ich nur warten dass mir die 10% gutgeschrieben werden, aber sonst nichts tun?

Ich erleide damit quasi einen Vollverlust, wird der wenigstens mit meinen Gewinn und Verlusttöpfen verrechnet?

Ich danke für jeden sachdienlichen Hinweis! 

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bondholder
Posted · Edited by bondholder
vor 4 Stunden von hgbaum:

Oder kann ich nur warten dass mir die 10% gutgeschrieben werden, aber sonst nichts tun?

Niemand kann dir verbieten, deine Anleihen an der Börse zu verkaufen.

(Heute sind in Berlin bereits mehr als 200k Nennwert gehandelt worden.)

 

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Ramstein
Posted · Edited by Ramstein
Am 4.8.2021 um 12:17 von hgbaum:

Oder kann ich nur warten dass mir die 10% gutgeschrieben werden, aber sonst nichts tun?

Falls die vorgeschlagene Lösung durchgeht, bekommst du 10% von Nennwert plus aufgelaufenen Zinsen. (Schätzung 10,30)

 

Börse Stuttgart sagt heute "Flatnotiz! D.h. es wird keine Zins- und Stückzinsberechnung durchgeführt.", also bekommst du nur den Geldkurs von momentan 9,80 minus Kaufkosten. Ich vermute, dass die anderen Handelsplätze das auch so machen; sicher ist das aber nicht.

Ob du den momentanen Erlös (sicher) vorziehst, oder auf die Auszahlung (angekündigt) wartest, oder auf ein Wunder mit noch besseren Erlösen, ist jedem selbst überlassen.

 

Nachtrag 6.8.: Laut Diskussion im Anleihenboard soll es wohl nur 10% inklusive Zinsen geben.

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Aldy_BB
Posted
vor 3 Stunden von hgbaum:

Ich erleide damit quasi einen Vollverlust, wird der wenigstens mit meinen Gewinn und Verlusttöpfen verrechnet?

Ja, der Verlust landet im Verrechnungstopf "Sonstige".

Das wird dann mit aktuellen und zukünftigen Gewinnen z.B. aus Dividenden oder Anleihen verrechnet, bis das Saldo ausgeglichen ist.

Auch Aktiengewinne werden damit verrechnet, wenn dein Verrechnungstopf "Aktien" keine Verluste mehr enthält.

 

Es kann also durchaus sinnvoll sein, den Verlust jetzt zu realisieren und damit gezahlte Steuern zurückzuholen.

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hgbaum
Posted

Danke schon Mal für eure Infos! Ich hatte heute auch bei consors angerufen. Dort sagte man mir eine Verrechnung mit den Töpfen passiert garantiert, wenn ich jetzt verkaufen würde. Ob das auch so sein wird, wenn ich auf die Auszahlung warte, könnte man mir nicht mit Sicherheit sagen. Das hinge davon ab, "wie sie es machen". Genauer konnte man es mir dort nicht erklären. Wisst ihr was es damit auf sich hat?

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Aldy_BB
Posted
vor einer Stunde von hgbaum:

Ob das auch so sein wird, wenn ich auf die Auszahlung warte, könnte man mir nicht mit Sicherheit sagen. Das hinge davon ab, "wie sie es machen". Genauer konnte man es mir dort nicht erklären. Wisst ihr was es damit auf sich hat?

Gut gemeinter Tip: --> Lass es einfach!

Du wartest zig Monate auf die Auszahlung von einem Betrag X, der a) aktuell noch gar nicht sicher ist und b) Dir steuerlich dann die Suppe versalzen KANN.

Viel mehr als diese 10% wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben.

 

Du bekommst aktuell um die 10% an der Börse - asap weg damit und keiner Hoffnung hinterherjagen. ^_^

Bei 90% Verlust kannst du dir sofort rund 23% davon als Liquidität über die steuerliche Verrechnung zurückholen.

Nutze die Zeit und die Liquidität lieber für andere Investments.

Shit happens, da änderst du nix mehr dran - Kopf freimachen und nach vorne schauen.

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asche
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Kann dem Ratschlag von Aldy nur zustimmen. Es gibt voraussichtlich viele Nerven zu verlieren, aber nichts zu gewinnen, wenn Du jetzt _nicht_ verkaufst.

 

Also weg mit dem Kram und Kopf frei für neue Investitionen.

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hgbaum
Posted

Danke euch, ich denke ihr habt recht. Ich schau Mal ob ich einen Käufer finde. Ich bin dann nun für Tipps offen, welche Investments den Verlust ausgleichen können. ;-)

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Matthias.Hasenau
Posted

Interessanter Vogang (StaRUG) und mich würde mal eure Meinung interessieren:

 

1. Welche Gruppen wird es bei der Abstimmung geben?

a) Schuldscheindarlehen - besichert, die sind nicht betroffen (verlieren nix) - also dürfen sie auch nicht abstimmen

b) Anleihegläubiger

c) Gesellschafter / nachrraniges Gesellschafterdarlehen (wie EK zu behandeln)

 

2. Wenn die Anleihegläubiger gegen den Schuldenschnitt votieren (weniger 75% Zustimmung) - kann ja prinzipiell ein Cross-Class Cram-Down stattfinden. 

Das heißt Zwangsweise Zustimmung 

a) die Mitglieder dieser Gruppe durch den Restrukturierungsplan voraussichtlich nicht schlechter gestellt werden, als sie ohne einen Plan stünden, 

b)  die Mitglieder dieser Gruppe angemessen an dem wirtschaftlichen Wert beteiligt werden, der auf der Grundlage des Plans den Planbetroffenen zufließen soll (Planwert), und

c) die Mehrheit der abstimmenden Gruppen dem Plan mit den erforderlichen Mehrheiten zugestimmt hat.

d) Bemerkenswert ist insoweit, dass in Fällen, in denen nur zwei Gruppen gebildet wurden, die Zustimmung der einen Gruppe ausreicht, um die andere Gruppe zu überstimmen (§ 26 Abs. 1 Nr. 3 StaRUG).

Dies gilt indes nicht, wenn die zustimmende Gruppe ausschließlich durch Anteilsinhaber oder nachrangige Restrukturierungsgläubiger gebildet wird.

 

d.h - der Gesellschafter / Gruppe nachraniges Darlehen können doch die Anleihegläubiger nicht überstimmen? 

 

3. Was kommt denn dabei heraus wenn das StaRUG scheitert?

a) Falls das Schuldscheindarlehen dann gekündigt würde, wäre dass doch dann die Insolvenz. Wäre das für die Anleihegläubiger nicht viel besser, weil eine Quote höher als 10% rechnerisch denkbar ist?  Das negative EK ist ja "nur" -10 bis -15 MEUR, sprich da wäre ja rechnerisch noch 30% der Anleihe übrig.

Ferner könnte die Firma ja fortgeführt und an einen Investor verkauft werden.

b) Falls das Schuldscheindarlehen dann nicht gekündigt würde, würde ja garnichts passieren.

 

4. Wie will Quadriga das denn machen mit den 10% - falls "richtig" abgestimmt wird? Das Gesetz kennt m.E. keine bedingten Zahlungen. Ein bedingtes Kaufangebot?

 

5. Es wurde ja am Freitag wohl was an das Gericht abgegeben. Wie bekommt man da Infos?

 

M.E. hat doch der Gesellschafter (Quadriga) am Meisten zu verlieren wenn das StaRUG scheitert. Dann verliert er die Kontrolle über das Unternehmen. Daher halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass hier nochmal nachgebessert wird.

Was meint ihr dazu?

 

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asche
Posted

Die Schuldscheine "dürfen" nicht abstimmen, da sie in der opco sitzen. StARUG Verfahren läuft auf Ebene der Holdco.

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vanity
Posted
Zitat

 

Passau, 10. September 2021 - Die eterna Mode Holding GmbH als Emittentin der Anleihe 2017/2024 (WKN: A2E4XE/ISIN DE000A2E4XE4) informiert darüber, dass die Gläubigergruppen in der heutigen Versammlung der Planbetroffenen dem vom Unternehmen vorgeschlagenen Restrukturierungsplan zur Umsetzung eines Sanierungsverfahrens nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (kurz: StaRUG) einstimmig zugestimmt haben. Die Umsetzung des Restrukturierungsplans erfolgt nach der noch ausstehenden Bestätigung des zuständigen Restrukturierungsgerichts, die das Unternehmen nun unmittelbar beantragen wird.

Der verabschiedete Plan sieht einen Schuldenschnitt bei der unbesicherten Anleihe 2017/2024 vor, im Rahmen dessen die Forderungen der Anleihegläubiger inklusive der noch ausstehenden Zinsen mit einer Abfindungsquote von 12,5% auf den Nominalwert bedient werden.

...

 

DGAP-Ad-hoc  10.09.2021 / 15:09 Uhr

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