Schinzilord

Schinzilords Depot

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1.) Einen Einbruch der Aktien/Reits/Rohstoffe abzupuffern. Am besten durch eine gegenläufige Entwicklung - z.B. von Safe-Haven-Investments wie Staatsanleihen bester Qualität und Fluchtwährungen wie dem USD - oder ansonsten durch weniger starke Verluste als die risikoreichen Assetklassen (quasi eine Verlustverwässerung).

 

2.) Alternative Ertragsquellen zu liefern, um Rendite darzustellen, wenn Aktien & Co mal nicht so richtig performen.

 

Z.B. übernimmt HY klassischerweise die Funktion 2, hilft aber nur wenig bei der Funktion 1. HY ist zudem bereits sehr gut gelaufen. Ich hatte im WPF mal eine Grafik gesehen, die nahelegte, HY nur bei einem Spread von mind. 4% zu IG Corp zu kaufen (weiß jemand, wo diese zu finden ist?). Wir sind inzwischen bei 3,4% angelangt (gemessen an Iboxx Euro). Ich habe deshalb keine direkten HY-Corp-Fonds mehr, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass diese noch eine Zeit lang laufen. Bei einer HY-Fälligkeitsrendite von 5% brutto ziehe ich Aktien vor. Das KGV10 für Aktien World liegt aktuell bei 20, weist also ebenfalls eine Rendite von 5% auf (mit der Chance, diese zu steigern) -> http://starcapital.d...r2013_web_2.pdf

Interessant finde ich dagegen EM-Corp in USD http://de.ishares.co...c/produkte/EMCR , weil diese Anleihenklasse beide Funktionen erfüllt: Der Dollar hilft in schweren Krisen. Zugleich liegt die Fälligkeitsrendite mit brutto 3,8 % deutlich über der Zahl für die globalen Corp. Außerdem soll die Qualität der EM-Corp z.T. besser sein als die der DM-Corp. Zudem wächst das Emissionsvolumen rasant. Die Anlageklasse wird entdeckt und zunehmend in die Portfolios implementiert. Die Branchenstruktur ist noch nicht ganz ausgereift (viel Rohstoff, Banken, Energie), aber vermutlich schon gangbar.

 

Mit den USD-EM-Corp würde ich deshalb den USD-Anteil des Global-Corp ersetzen. Euro-Corp ist unter den gegebenen Umständen m.M.n. nicht nötig/sinnvoll. Das Segment unterstützt weder Funktion 1 noch Funktion 2 nennenswert. Die Verlustverwässerung in Krisenzeiten übernimmt bereits der risikolose Anteil, der faktisch ebenfalls Euro-Corp-IG darstellt.

Ich denke da noch drüber nach, diesen als 4ten RentenETF mit hinzuzunehmen. Aber ich möchte nicht auf reine amerikanische Corp. verzichten.

 

Mit dem Global-Gov hätte ich noch größere Probleme als mit dem Global-Corp. Bei einer Fälligkeitsrendite von netto 0,9% hole ich mir da ein Drittel Japan rein, das höchstverschuldete Land der Welt, das bekanntermaßen die enorme Überbewertung des Yen abbauen will. Das sieht nicht gut aus für Funktion 2. Und ob es mir für Funktion 1 hilft, dass in dem ETF mehr italienische und mehr französische Staatsanleihen enthalten sind als deutsche (gerade einmal 7%!), wage ich zu bezweifeln.

 

Ich würde stattdessen Deine Idee mit den langen Bunds vorziehen. Oder wenn Du noch mehr USD brauchst, halt lange Treasuries. Oder beides. Die lange Duration gleicht die sehr kurze im Tages- und Festgeld etwas aus und hilft beim Schutz des Depots gegen die Auswirkungen einer Deflation.

 

Wenn Du BIP-gewichten willst, könntest Du z.B. bei 4 ETFs 20% EM-Gov, 20% EM-Corp, 30% Bunds, 30% Treasury nehmen. Oder eine andere Gewichtung, die für Dich passt und der Du über längere Zeit folgen kannst.

Dann würde ich es wieder so machen wie bisher, Konzentration auf bestimmte Klassen und Regionen / Durationen und eben keine breite Abdeckung. Eigentlich will ich mich in Zukunft nicht jedes Jahr wieder fragen müssen, ob ich jetzt noch long Treasuries / Bund bleiben soll oder ob ich jetzt doch noch USD corp. dazunehme.

 

Es hört sich auch verlockenend an, von einem 100prozentigen Eintreten der Szenarien auszugehen (Abwertung YEN, bekannte Schuldenprobleme etc.).

Aber das ist ja auch mit einer Unsicherheit behaftet und kann genauso gut anders laufen. Und eben diese Wette durch Unter/Übergewichtung will ich nicht mehr eingehen, weil ich eben auch nicht alle Monate/Jahre wieder aktiv dran rumschrauben will.

Der gesamte YEN Anteil bleibt dabei ja auch überschaubar.

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Derweil haben alle meine Backtests gezeigt, wie sinnvoll ein stures Rebalancen ohne Emotionen ist.

Und, Rohstoffe schon "emotionslos regebalanced"?

Bevor die Frage in den langen Texten unter geht, hole ich sie nochmal hervor. Schinziloard, mich interessiert Deine Antwort wirklich. Anhand Deiner Posts und Deiner Jahresperformancedaten, vermeine ich sehen zu können, dass Deine und meine Assetallokation ähnlich ist. Du müsstest, wenn Du nicht schon "gerebalanced" hast, in Rohstoffen jetzt untergewichtet sein.

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Und, Rohstoffe schon "emotionslos regebalanced"?

Bevor die Frage in den langen Texten unter geht, hole ich sie nochmal hervor. Schinziloard, mich interessiert Deine Antwort wirklich. Anhand Deiner Posts und Deiner Jahresperformancedaten, vermeine ich sehen zu können, dass Deine und meine Assetallokation ähnlich ist. Du müsstest, wenn Du nicht schon "gerebalanced" hast, in Rohstoffen jetzt untergewichtet sein.

Sorry, hatte es auf dem Radar, ist aber wieder untergegangen.

Sagen wir es so:

Ich würde es rebalancen, wenn die TA Kosten in einem adäquaten Verhältnis zum rebalancierten Volumen stehen würden.

Habe gerade den Anleihenteil neu ausgerichtet, sodass hier das neue Geld hingeflossen ist und ich jetzt wieder bei meiner Sollallokation bin (hier war die absolute Abweichung größer).

sollten sich z.B. Aktien im nächsten Monat überproportional entwickeln (z.B. Anstieg um 10%), würde ich was von Aktien verkaufen und dafür dann vermutlich Rohstoffe kaufen.

 

Zum Monatsende gibts wieder einen ausführlichen Bericht.

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Posted · Edited by sparfux

Bei mir ist im letzten Jahr alles neue Geld auch in die Renten-Allokation geflossen. Wobei ich da ja eher auf Sparbriefleitern etc. abfahre ;)

 

Momentan habe ich aber nichtmal wirklich eine Sparbriefleiter, sondern halte mich mit der Teilnahme an Marketingaktionen renditetechnisch ganz gut über Wasser:

 

4% Tagesgeld bei Consors

4% Festgeld für 6 Monate bei der Targobank.

1,9% Tagesgeld bei Moneyou

 

Die Targobank-Aktion wurde nochmal bis Ende März verlängert. Morgen habe ich einen Termin "Im Tal" bei einem Berater. Mit etwas Glück kann ich die 4% nahtlos nocheinmal für 6 Monate verlängern.

 

Danach habe ich noch die 3,5% Aktion der DAB-Bank im Auge, so es diese in ein paar Monaten noch gibt.

 

... und das Sahnehäubchen: Über Stückzinstrick und Altverlusteverrechnung werden die ganzen Kapitaleinkünfte auch steuerfrei bleiben.

 

Ich möchte derzeit ein wenig flüssige bleiben, weil ich doch immer noch im Hinterkopf habe, vielleicht doch mal eine eigengenutze Immobilie zu kaufen. Wobei die Preise in und um München ja echt jenseits von Gut und Böse sind. :'(

 

Die Rohstoffe sind in der 2. Jahreshälfte letzten Jahres wirklich sehr stark gesunken. Das hat mir ziemlich die Gesamtperformance verhagelt. Da ich innerlich aber immer noch nicht (oder nicht mehr) von der Langfristrendite der rollenden Futures überzeugt bin, tue ich mich momentan mit dem Rebalancen ein wenig schwer.

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Kurze Frage im Hinblick auf dein gesamtes Portfolio: Wie grenzt du RK I und RK II voneinander ab?

 

Bei den von dir ausgewählten Bond-ETF sind auch EU-/ deutsche und US-Staatsanleihen enthalten, die von manchen geneigten Foristen als RK I angesehen werden. Schlägst du diese Bestandteile dem RK I Teil deines Portfolios zu oder gilt alles als RK II?

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Da Du Bernstein anführst, den ich online zumindest teilweise einsehen konnte (bei Goldie/Murray war das nicht möglich), können wir jetzt ein weiteres Kapitel zum Thema "Warum man seinen eigenen Kopf verwenden sollte und nicht blind den vermeintlichen Weisheiten der Foren-Bibeln glauben sollte" aufschlagen (natürlich nur, wenn Du das nicht als persönlichen Angriff auf Dich empfindet :thumbsup:, denn ein solcher soll das hier *nicht* sein).

.

 

Richtig : 100 Punkte.:)

Fühle mich nicht persönlich getroffen.

 

Finde einerseits Deine Überlegungen zu Langläufern nachvollziehbar.

Finde es andererseits aber zumindest bemerkenswert, dass ( nicht nur ein ) amerikanische® Investment Guru(s) selbst nichts von seinen "eigenen" Langläufern halten/hält.

 

Evtl. möchte Schinzi etwas noch zu #46 Ziff. 1) sagen ?:-

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@ Sparfux: Danke für deine Ausführungen! Erstmal werde ich das Rebalancing meines rohstofffuturesfonds durchhalten, aber wenn sich der jetzt 5 Jahre als Rohrkrepierer herausstellt, dann fliegt er raus...

 

@ Troi: zu befehl, habs leider vergessen (hab grad ned soo viel Zeit, zwischendurch immer ein bisschen):

1.) Einen kleinen Widerspruch in #38 versteh ich nicht ( ganz ).

 

Gem. 2.1 Fall 1 siehst Du als Vorteil in der Diversifizierung , dass Du auch MBS/Pfandbriefe "aufnehmen" würdest.

Andererseits schreibst Du weiter oben am Anfang , dass Du in den kleinen Pfandbriefbruder erst mal überhaupt nicht investieren willst .

Wie passt denn dieser ( erkannte ) Vorteil mit der beabsichtigten Zurückstellung der kleinen Brüder zusammen ?;)

Absteigende Reihenfolge der Randbedingunen:

- Mir ist eine Lösung mit weniger ETFs wichtig, weil ich dann bei meiner Depotgröße effizienter Rebalancen kann. Ich peile hier 10 ETFs an (4 Aktien, 4 Anleihen, je 1 REIT und 1 Rohstofffuturefonds).

 

- Absteigend ist mir eine breite Regionen- und Währungsabdeckung über Staats- und Unternehmensanleihen wichtig (macht ja doch >90% des weiltweiten Anleihenemissionsvolumens aus)

 

- Erst dann käme für mich die Beimischung und Diversifikation in "Randassets" wie MBS/Pfandbriefe, Microcaps, Frontiermarkets etc. -> das verschiebe ich auf die Zukunft bei deutlich größeren Depotvolumina (also ab 6-stellig).

 

Ich hoffe, jetzt ist es klarer formuliert und der Widerspruch löst sich auf :)

 

Kurze Frage im Hinblick auf dein gesamtes Portfolio: Wie grenzt du RK I und RK II voneinander ab?

 

Bei den von dir ausgewählten Bond-ETF sind auch EU-/ deutsche und US-Staatsanleihen enthalten, die von manchen geneigten Foristen als RK I angesehen werden. Schlägst du diese Bestandteile dem RK I Teil deines Portfolios zu oder gilt alles als RK II?

Ich mag die RK1/RK2 etc. Klassifizierung nicht.

Ich unterscheide zwischem dem risikolosen Depotteil (das wäre dann "dein" RK1 mit TG/FG/Sparbriefleiter/BuSchas (keine EU Renten) etc.)

und

dem riskanten Portfolioteil als ein in sich diversifiziertes Weltportfolio über Aktien, Anleihen, REITs und Rohstoffe.

Wenn du so willst, besteht das Weltportfolio aus allen Risikostufen 1-3/4, je nachdem wie man zählt.

Also hätte man RK1 doppelt, sowohl im risikolosen als auch riskanten Portfolioteil. Aber im riskanten macht es ja nur einen kleinen Teil aus, gehört aber zum Gesamtkonzept dazu.

 

Theoretisch kann sich das Depot ja zwischen zwei verschiedenen Anlegern mit unterschiedlichem Horizont, Verbindlichkeit, Risikotragfähigkeit etc. nur in der Quote risikolos / riskant unterscheiden, das riskante Weltportfolio ist bei beiden gleich.

Ein sehr risikofreudiger Mensch hätte dann evtl. nur 5000 TG-Reserve als risikoloses Depot und dann die restlichen >90% im riskanten Depot, während ein anderer 80% TG/Sparbriefleiter hat, weil er z.B. in 8 Jahren ein Haus bauen will, und die 20% im riskanten Depotteil als Inflationsabsicherung sieht.

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@ Sparfux: Danke für deine Ausführungen! Erstmal werde ich das Rebalancing meines rohstofffuturesfonds durchhalten, aber wenn sich der jetzt 5 Jahre als Rohrkrepierer herausstellt, dann fliegt er raus...

 

@ Troi: zu befehl, habs leider vergessen (hab grad ned soo viel Zeit, zwischendurch immer ein bisschen):

1.) Einen kleinen Widerspruch in #38 versteh ich nicht ( ganz ).

 

Gem. 2.1 Fall 1 siehst Du als Vorteil in der Diversifizierung , dass Du auch MBS/Pfandbriefe "aufnehmen" würdest.

Andererseits schreibst Du weiter oben am Anfang , dass Du in den kleinen Pfandbriefbruder erst mal überhaupt nicht investieren willst .

Wie passt denn dieser ( erkannte ) Vorteil mit der beabsichtigten Zurückstellung der kleinen Brüder zusammen ?;)

Absteigende Reihenfolge der Randbedingunen:

- Mir ist eine Lösung mit weniger ETFs wichtig, weil ich dann bei meiner Depotgröße effizienter Rebalancen kann. Ich peile hier 10 ETFs an (4 Aktien, 4 Anleihen, je 1 REIT und 1 Rohstofffuturefonds).

 

- Absteigend ist mir eine breite Regionen- und Währungsabdeckung über Staats- und Unternehmensanleihen wichtig (macht ja doch >90% des weiltweiten Anleihenemissionsvolumens aus)

 

- Erst dann käme für mich die Beimischung und Diversifikation in "Randassets" wie MBS/Pfandbriefe, Microcaps, Frontiermarkets etc. -> das verschiebe ich auf die Zukunft bei deutlich größeren Depotvolumina (also ab 6-stellig).

 

Ich hoffe, jetzt ist es klarer formuliert und der Widerspruch löst sich auf :)

 

Kurze Frage im Hinblick auf dein gesamtes Portfolio: Wie grenzt du RK I und RK II voneinander ab?

 

Bei den von dir ausgewählten Bond-ETF sind auch EU-/ deutsche und US-Staatsanleihen enthalten, die von manchen geneigten Foristen als RK I angesehen werden. Schlägst du diese Bestandteile dem RK I Teil deines Portfolios zu oder gilt alles als RK II?

Ich mag die RK1/RK2 etc. Klassifizierung nicht.

Ich unterscheide zwischem dem risikolosen Depotteil (das wäre dann "dein" RK1 mit TG/FG/Sparbriefleiter/BuSchas (keine EU Renten) etc.)

und

dem riskanten Portfolioteil als ein in sich diversifiziertes Weltportfolio über Aktien, Anleihen, REITs und Rohstoffe.

Wenn du so willst, besteht das Weltportfolio aus allen Risikostufen 1-3/4, je nachdem wie man zählt.

Also hätte man RK1 doppelt, sowohl im risikolosen als auch riskanten Portfolioteil. Aber im riskanten macht es ja nur einen kleinen Teil aus, gehört aber zum Gesamtkonzept dazu.

 

Theoretisch kann sich das Depot ja zwischen zwei verschiedenen Anlegern mit unterschiedlichem Horizont, Verbindlichkeit, Risikotragfähigkeit etc. nur in der Quote risikolos / riskant unterscheiden, das riskante Weltportfolio ist bei beiden gleich.

Ein sehr risikofreudiger Mensch hätte dann evtl. nur 5000 TG-Reserve als risikoloses Depot und dann die restlichen >90% im riskanten Depot, während ein anderer 80% TG/Sparbriefleiter hat, weil er z.B. in 8 Jahren ein Haus bauen will, und die 20% im riskanten Depotteil als Inflationsabsicherung sieht.

 

Verstehe ich es richtig, dass der "risikolose" Teil den Notgroschen, zweckgebundenes Sparen (Immobilie, Auto und Co.) bzw. Konsumsparen (z.b. Urlaub) darstellt?

D.h., dein hier vorgestelltes Portfolio bildet integriert alle Anlageziele-/zwecke wie Altersvorsorge, allgemeine Vermögensbildung, Sparen für Kinder, Konsum etc. ab?

 

Wäre ganz interessant etwas über diese Hintergründe zu hören, um dein Portfolio besser nachzuvollziehen und diskutieren zu können.

 

Ich betrachte dies bislang relativ strikt getrennt voneinander, da die Anlageziele und -zeiträume sehr unterschiedlich strukturierte (Einzel-) Portfolios ergeben und ich aus einer gesamthaften Betrachtung (noch) keinen Mehrwert erkennen konnte.

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Verstehe ich es richtig, dass der "risikolose" Teil den Notgroschen, zweckgebundenes Sparen (Immobilie, Auto und Co.) bzw. Konsumsparen (z.b. Urlaub) darstellt?

D.h., dein hier vorgestelltes Portfolio bildet integriert alle Anlageziele-/zwecke wie Altersvorsorge, allgemeine Vermögensbildung, Sparen für Kinder, Konsum etc. ab?

 

Wäre ganz interessant etwas über diese Hintergründe zu hören, um dein Portfolio besser nachzuvollziehen und diskutieren zu können.

Das verstehst du richtig.

Zuerst hatte ich es auch anders, also getrennte "Depots" für Notgroschen, Autokauf etc. und langfristiges Depot.

Mir war es aber zu unübersichtlich, und ich habe alles zusammengefasst.

 

Wie auch in meinem Thread zum Humankapital geschrieben kann man auch unterschiedliche Sparziele zu einem Gesamtportfolio zusammenfassen.

Der Notgroschen in TG ist eh gesetzt, dann bilde ich Rücklagen für Autokauf / reparatur, Reisen etc., die alle zu erwarten und absolut notwendig sind.

Dann kommt die persönliche Risikoneigung mit rein: bei einem langen Anlagehorizont und hoher Risikoneigung/Tragfähigkeit kann der Rest des Vermögens durchaus ins riskante Portfolio wandern, bei weniger Risikofreudigen Anlegern gehen dann halt noch 20% in eine Sparbriefleiter, und der Rest ins riskante Portfolio.

Aber hier vermischen sich auch schon die Anlagen: Wenn ich in 5 Jahren 20000 für ein neues Auto brauche, kann ich das ja jetzt schon in die Sparbriefleiter stecken und die gleich damit abbilden.

Man muss sich halt dann bewusst sein, dass am Tag nach Autokauf entsprechend die riskante Portfolioquote schlagartig steigt und dies mit der eigenen Risikotragfähigkeit in Einklang gebracht werden muss.

 

Das ist ja nur ein Ansatz, wenn jemand das strikt trennen will, ist es ja auch kein Problem. Langfristig 100000 mit risikofrei/riskante Quote von 20/80 (entspricht ungefähr ein jährlicher maxDD von 30-40%), dann noch 10000 TG Reserve und 20000 für den Autokauf, macht dann halt 50000 TG/Sparbriefe und 80000 im riskanten Portfolio.

 

 

Ich betrachte dies bislang relativ strikt getrennt voneinander, da die Anlageziele und -zeiträume sehr unterschiedlich strukturierte (Einzel-) Portfolios ergeben und ich aus einer gesamthaften Betrachtung (noch) keinen Mehrwert erkennen konnte.

Mein für mich generierter Mehrwert ist die generelle Übersichtlichkeit. Danach kann man das ja immer noch weiter aufschlüsseln, bzw. ich vermerke es ja in meinem Kopf, dass z.B. noch ein paar Tausender für die Hochzeit im nächsten Jahr weggehen.

Kann aber deinen Ansatz auch voll nachvollziehen, ich bin da ja nicht dogmatisch :)

Kinder haben wir keine, also fällt hier schon ein Posten weg (wobei ich den ja dann im Depot der Kinder anlegen würde und somit getrennt betrachtet wird, ist ja nicht mehr mein Geld).

 

Ich hoffe einfach mal, dass in Zukunft die Posten für Notgroschen, Autokauf, Urlaub etc. nur einen kleinen Teil meines Vermögens ausmachen, und somit >90% eh zwischem dem riskolosen und riskanten Portfolio aufgeteilt wird.

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Mein für mich generierter Mehrwert ist die generelle Übersichtlichkeit. Danach kann man das ja immer noch weiter aufschlüsseln, bzw. ich vermerke es ja in meinem Kopf, dass z.B. noch ein paar Tausender für die Hochzeit im nächsten Jahr weggehen.

 

Für die zusammenfassende Übersicht nutze ich einfach Quicken, wo ich selbst für BU und kl.RV und die Dritte Säule jeweils ein Konto bzw. Depot führe. Wenn ich also konkret sehen will, wo ich mit welchen Assets stehe, kann ich das dort zusammenfassend beurteilen.

Dein Ansatz funktioniert meines Erachtens nur dann auch langfristig, wenn die Selbstdisziplin ausserordentlich hoch ist (da sehe ich wiederum bei dir keine Probleme, soweit ich das aus deiner WPF-Aktivität schliessen kann), und daran hätte ich bei der breiten Masse erhebliche Zweifel.

 

Ein gewisses Mental Accounting, bzw. die ganz explizite Aufschlüsselung, dürfte hier ausnahmsweise für die meisten kein Fehler sein, sondern eher hilfreich.

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Für die zusammenfassende Übersicht nutze ich einfach Quicken, wo ich selbst für BU und kl.RV und die Dritte Säule jeweils ein Konto bzw. Depot führe. Wenn ich also konkret sehen will, wo ich mit welchen Assets stehe, kann ich das dort zusammenfassend beurteilen.

 

Ein gewisses Mental Accounting, bzw. die ganz explizite Aufschlüsselung, dürfte hier ausnahmsweise für die meisten kein Fehler sein, sondern eher hilfreich.

Danke für deine Ausführungen! Quicken etc. ist natürlich komfortabel. Ich mag aber die Freiheit, in Excel neue Funktionen einfügen zu können.

 

Dein Ansatz funktioniert meines Erachtens nur dann auch langfristig, wenn die Selbstdisziplin ausserordentlich hoch ist (da sehe ich wiederum bei dir keine Probleme, soweit ich das aus deiner WPF-Aktivität schliessen kann), und daran hätte ich bei der breiten Masse erhebliche Zweifel.

Da hast du recht, ich werde das noch in den deduktiven Ansatz mit reinnehmen. Emotionslosigkeit ist leichter geschrieben als ausgeführt.

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Posted · Edited by wertpapiertiger

Hier findest du die Korrelationen zwischen Staatsanleihen EUR mit Laufzeiten von 1-3y, 5-7y und 10-15y und jeweils dem MSCI Europe.

 

 

Hi Schinzi,

 

kurze Frage. Welche Staatsanleihen sind das ? Nur Germany oder sowas wie den iboxx Euro Liquid Souvereigns ?

Oder ist es quasi egal, weil quasi identische Korrelationen ?

 

Grüsse

 

EDIT: da Du den MSCI Europe zum Vergleich herangezogen hast vermute ich mal das es die iboxx Euro Souvereigns sind , oder.....

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Mein für mich generierter Mehrwert ist die generelle Übersichtlichkeit. Danach kann man das ja immer noch weiter aufschlüsseln, bzw. ich vermerke es ja in meinem Kopf, dass z.B. noch ein paar Tausender für die Hochzeit im nächsten Jahr weggehen.

 

Für die zusammenfassende Übersicht nutze ich einfach Quicken, wo ich selbst für BU und kl.RV und die Dritte Säule jeweils ein Konto bzw. Depot führe. Wenn ich also konkret sehen will, wo ich mit welchen Assets stehe, kann ich das dort zusammenfassend beurteilen.

Dein Ansatz funktioniert meines Erachtens nur dann auch langfristig, wenn die Selbstdisziplin ausserordentlich hoch ist (da sehe ich wiederum bei dir keine Probleme, soweit ich das aus deiner WPF-Aktivität schliessen kann), und daran hätte ich bei der breiten Masse erhebliche Zweifel.

 

Ein gewisses Mental Accounting, bzw. die ganz explizite Aufschlüsselung, dürfte hier ausnahmsweise für die meisten kein Fehler sein, sondern eher hilfreich.

 

Man könnte bei solchen ganzheitlichen Portfoliodarstellungen dann auch die gesetz. Rente (sofern im Einzelfall relevant) berücksichtigen. Selbst nach den ganzen Kürzungsarien stellt diese einen nicht ganz unerheblichen Vermögensbestandteil für Viele dar. Auf Basis der regelmäßigen Benachrichtigungen zur Rentenhöhe habe ich in meinem Altersvorsorgeportfolio einen Barwert der künftigen Rentenzahlungen (mit ein paar Risikoabschlägen und Annahmen) in RK I eingeordnet.

 

M.E. sind viele Depotvorstellungen im Zusammenhang mit der Altersvorsorge hier im Forum relativ konservativ (zu hoher RK I Anteil trotz sehr langer Ansparphase) aufgestellt, u.a. weil die gesetzl. Rente nicht hinreichend berücksichtigt wird.

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Man könnte bei solchen ganzheitlichen Portfoliodarstellungen dann auch die gesetz. Rente (sofern im Einzelfall relevant) berücksichtigen. Selbst nach den ganzen Kürzungsarien stellt diese einen nicht ganz unerheblichen Vermögensbestandteil für Viele dar. Auf Basis der regelmäßigen Benachrichtigungen zur Rentenhöhe habe ich in meinem Altersvorsorgeportfolio einen Barwert der künftigen Rentenzahlungen (mit ein paar Risikoabschlägen und Annahmen) in RK I eingeordnet.

Ich habe zwar sons schon alles drin in meiner Allokation (inkl. Arbeitgeber-AV und Pensionszusage (auch als Barwert)), die gesetzliche Rente aber noch nicht. Irgednwie bin ich nicht sicher, ob das wirklich verlässlich ist. Aber wahrscheinlich hast Du Recht; das gehört auch dazu.

 

Interessant wäre in diesem Zusammenhang noch, die IRR für die gesetzliche Rente zu berechnen. Wenn man die gezahlten Beiträge auf jährlicher Basis eingibt, ist auch hier der Aufwand vertretbar. Irgendwann in einer ruhigen Minute mache ich das sicher nochmal.

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Interessant wäre in diesem Zusammenhang noch, die IRR für die gesetzliche Rente zu berechnen. Wenn man die gezahlten Beiträge auf jährlicher Basis eingibt, ist auch hier der Aufwand vertretbar. Irgendwann in einer ruhigen Minute mache ich das sicher nochmal.

Für die IRR der GRV gibt es diverse pauschalisierte Berechnungen. Bei der Stiftung sogar einen kleinen Rechner.

 

Das Ergebnis hängt stark von der Bewertung des Versicherungsschutzes ab (Erwerbsminderung und Reha). Und natürlich von den Annahmen über die künftige Entwicklung von Inflation und Rentenwert.

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Posted · Edited by StinkeBär

Hallo Schinzilord,

 

könnte man nicht mit protectiv put Strategien (Index ETF + Kauf von Puts), die es teilweise auch als ETF gibt (DAXplus Protective Put ETF), die kapitalintensive Anleihenseite ganz oder zumindest teilweise weglassen und lieber das freiwerdende Kapital in höher rentierliche Assets anlegen.

 

(Mein Grundgedanke ist, dass es möglich sein müsste ein beliebige Aktienmarkt Anleihenmischung auch über eine Aktienmarkt Putmischung darzustellen mit dem Nebeneffekt Kapital freigesetzt zu haben. Die Anleihen haben doch ohnehin nur ne Absicherungsfunktion, oder?)

 

Vielleicht reicht ja auch ein Index zu Shortindex Mix, z.B. 75 Dax:25 Shortdax Anteilen, um ein ähnliches Depotverhalten wie beim Aktienindex Anleihe Mix zu erzielen.

 

Gruß Stinkebär

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Hi Schinzi,

 

kurze Frage. Welche Staatsanleihen sind das ? Nur Germany oder sowas wie den iboxx Euro Liquid Souvereigns ?

Oder ist es quasi egal, weil quasi identische Korrelationen ?

 

Grüsse

 

EDIT: da Du den MSCI Europe zum Vergleich herangezogen hast vermute ich mal das es die iboxx Euro Souvereigns sind , oder.....

Korrekt. Eigentlich hätte ich dann auch den Eurostoxx330 nehmen müssen und nicht den MSCI Europe, aber mir gings eher um die Renten Korrelationen untereinander.

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Hallo Schinzilord,

 

könnte man nicht mit protectiv put Strategien (Index ETF + Kauf von Puts), die es teilweise auch als ETF gibt (DAXplus Protective Put ETF), die kapitalintensive Anleihenseite ganz oder zumindest teilweise weglassen und lieber das freiwerdende Kapital in höher rentierliche Assets anlegen.

 

(Mein Grundgedanke ist, dass es möglich sein müsste ein beliebige Aktienmarkt Anleihenmischung auch über eine Aktienmarkt Putmischung darzustellen mit dem Nebeneffekt Kapital freigesetzt zu haben. Die Anleihen haben doch ohnehin nur ne Absicherungsfunktion, oder?)

 

Vielleicht reicht ja auch ein Index zu Shortindex Mix, z.B. 75 Dax:25 Shortdax Anteilen, um ein ähnliches Depotverhalten wie beim Aktienindex Anleihe Mix zu erzielen.

 

Gruß Stinkebär

Das was du meinst, ist Deltahedging. Als Absicherungsstrategie kann man das machen, ist aber sehr aufwändig, weil du bei großen Veränderungen des Basiswerts sich dein Delta von 1 wegbewegt. Also müsste man eine ständige Überwachung machen.

Praktisch hast du das Problem, dass du ein großes Depot brauchst, da eine Putoption z.B. auf den DAX den Multiplikator 5 auf den Basiswert hat. Somit sind die Quantelungen recht groß, was eine Feinjustage unmöglich macht.

Der umgekehrte Weg wird mittels der Magrabe-Formel und des Best of 2 Ansatzes gemacht. Hier werden die Optionen durch eine Mischung aus Aktien und Anleihen ersetzt. Da sich das Delta je nach Neupreisung der Optionen von 1 wegbewegt, ist eine ständige Anpassung des Aktien/Renten Verhältnisses erforderlich.

Die Kosten und der Aufwand wären immens um das mit einem kleinen Portfolio durchzuziehen.

 

Desweiteren haben die Anleihen in meinem Depot nicht nur Absicherungsfunktion, denn ich will ja die Prämien für Langläufer, Bonitäten etc. einstreichen.

Sonst hätte ich ja nur EONIA im Depot :)

 

Ein Index/Shortindex liefert theoretisch wiederum nur 2x EONIA, aber nach Abzug der Kosten bleibt da nix übrig. Hier hast du aber nicht die Pfadabhängigkeit des täglichen Hebelzurücksetzens berücksichtigt, sodass ein Long/Short mit ETFs sicher in die Verlustzone führt.

 

Jegliche Replikation sind mit einem Makel behaftet und sind nichtmal theoretisch den Zeitaufwand wert.

 

Wenn du schon Kapital frei haben willst, dann würde ich eher Minifutures / Futures wählen, 50% als Margin zurückhalten und die restlichen 50% wiederum riskanter anlegen.

 

Aber bevor sich Hebelprodukte für Privatanlegern rentieren, sollten sie erstmal 100% des gesamten freien Kapitals investieren. Vorher überwiegen die Nachteile.

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Vielen Dank für die schnelle, ausführliche und kompetente Antwort!

Diese hat mir sehr weitergeholfen und mir viel Arbeit erspart. :thumbsup:

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Comments und Fragen ausdrücklich erwünscht :)

Das sieht ja schön übersichtlich aus!

Meine Frage, mit der ich mich schon länger rumquäle: Wie berechnest du den Gesamt-Zinsfuß?

Ich habe ein Tabellenblatt pro Wertpapier, dann kann ich mit XINTZINSFUSS für jedes Wertpapier den Zinsfuß berechnen. Wenn ich den Zinsfuß für das ganze Depot haben möchte, müsste ich ja alle Daten und alle Buchungen in einer Liste untereinander stehen haben, oder? Ich kann ja nicht einfach den Mittelwert der Zinsfüße nehmen ...

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Das sieht ja schön übersichtlich aus!

Danke!

 

Meine Frage, mit der ich mich schon länger rumquäle: Wie berechnest du den Gesamt-Zinsfuß?

Ich habe ein Tabellenblatt pro Wertpapier, dann kann ich mit XINTZINSFUSS für jedes Wertpapier den Zinsfuß berechnen. Wenn ich den Zinsfuß für das ganze Depot haben möchte, müsste ich ja alle Daten und alle Buchungen in einer Liste untereinander stehen haben, oder? Ich kann ja nicht einfach den Mittelwert der Zinsfüße nehmen ...

Ich habe in Excel /Libreoffice zwei Matrizen:

In den einzelnen Zeilen stehen untereinander die einzelnen Wertpapiere, sortiert nach Assetklasse.

Die einzelnen Spalten sind dann die 12 monatlichen Zeitpunkte (Monatsende). Dies habe ich zweimal nebeneinander (deshalb die zwei Matrizen):

In der ersten Matrix ist meine Bilanz, also der jeweilige Wert zum Monatsende des Wertpapiers.

Wenn ich dann weiter nach rechts gehe (wo sich die 12 Monate wiederholen), habe ich in der zweiten Matrix nur die Veränderungen der Kapitalflüsse (also Dividenden/Zinsen als Cashoutflow, Nachkauf als Inflow etc.).

Zum Jahresende fließt dann (theoretisch) mein gesamtes Kapital wieder zurück.

So berechne ich in jeder Zeile für jedes Wertpapier den internen Zinsfuß.

Genauso summiere ich dann jeden Monat innerhalb jeder Assetklasse und über alle Assetklassen hinweg alle Zahlungsströme auf und ermittle so den Assetklassen IRR und Gesamt-IRR.

 

Kurzantwort:

Einfach alle Zahlungsströme (egal ob Inflow oder outflow) mit dem richtigen Vorzeichen für jeden gleichen Zeitpunkt addieren und dann den Gesamt-IRR ausrechnen.

 

Wenn dir mein textliche Erklärung unklar ist, kann ich gerne das file oder eine Zeinung hochladen.

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Danke für die Antwort, so ganz habe ich das aber glaub ich noch nicht verstanden...

Du listest also quasi für jedes Wertpapier/Assetklasse den monatlichen Wert auf, berechnest daraus dann das Delta und darüber den Zinsfuß?

 

Falls es dir keine Umstände macht, wäre es schön, das file hochzuladen - da sind bestimmt auch andere dran interessiert :)

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Danke für die Antwort, so ganz habe ich das aber glaub ich noch nicht verstanden...

Du listest also quasi für jedes Wertpapier/Assetklasse den monatlichen Wert auf, berechnest daraus dann das Delta und darüber den Zinsfuß?

 

Falls es dir keine Umstände macht, wäre es schön, das file hochzuladen - da sind bestimmt auch andere dran interessiert :)

Ok, hier mal eine Beispieldatei wie ich es mache.

Gibt da auch noch 100 andere Möglichkeiten, ich finde es aber so übersichtlich.

zum Monatsende trage ich dann die aktuellen Werte ein in die Bilanzmatrix 1, und wenn Auszahlungen stattgefunden haben, berücksichtige ich es in Matrix 2 (Die IRR Matrix).

 

 

Jeweils zum Monatsende übernehme ich die aktuellen Verteilungen für die Assets in ein Diagramm, und werte die noch weitergehend aus.

Zinsfuß.ods

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Jetzt hab ich es verstanden - vielen Dank für's hochladen!

Mal sehen, wie ich das dann für mich umsetze.

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Monatsendbilanz: Die einzelnen Assets sind ziemlich nahe an der Sollallokation (Commodities hinken um 1 Prozentpunkt hinterher, REITs gehen bisserl "vor").

Innerhalb der Aktienallokation besteht noch ein Übergewicht Europe und NA, was bei zukünftigen Geldzuflüssen durch Nachkaufen von Pacific und EM ausgeglichen wird.

Renten wurden jetzt breit diversifiziert wie weiter vorne beschrieben.

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