Dividendensau

Der Futtertrog der Dividendensau

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  • Diversifikation nach Anzahl: Ich bin ein Fan vieler Aktien. Ich betrachte mich als Sammler guter Unternehmen. Mir macht das Spaß. Die Vorteile sind für mich, dass bei einer Schieflage eines meiner soliden Unternehmen nur ein prozentual kleiner Anteil gefährdet ist. Außerdem können Nachkäufe mit relativ" kleinen Beträgen durchgeführt werden.

 

Hoffe ich hab das Zitat richtig gemacht. Es steht im Startbeitrag warum er keine ETF's kauft. Hier ist speziell auf die erste Zeile zu achten: "Ich betrachte mich als Sammler guter Unternehmen". Wer gute Unternehmen sammeln möchte sucht sich einzelne Werte aus und kauft keinen ETF

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  • Diversifikation nach Anzahl: Ich bin ein Fan vieler Aktien. Ich betrachte mich als Sammler guter Unternehmen. Mir macht das Spaß. Die Vorteile sind für mich, dass bei einer Schieflage eines meiner soliden Unternehmen nur ein prozentual kleiner Anteil gefährdet ist. Außerdem können Nachkäufe mit relativ" kleinen Beträgen durchgeführt werden.

 

Hoffe ich hab das Zitat richtig gemacht. Es steht im Startbeitrag warum er keine ETF's kauft. Hier ist speziell auf die erste Zeile zu achten: "Ich betrachte mich als Sammler guter Unternehmen". Wer gute Unternehmen sammeln möchte sucht sich einzelne Werte aus und kauft keinen ETF

 

Danke, da war ich wohl nicht aufmerksam.

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Hast du nochmals ein Update für uns ? 

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Hallo zusammen und viele Grüße an euch alle!

 

Vielen Dank für das Interesse! Ich bin fast täglich hier im Forum unterwegs, beschränke mich mit meiner (leider relativ knappen) Zeit aber meistens aufs Lesen. Der Bitte nach dem Update möchte ich aber sehr gerne nachkommen und den aktuellen Stand des Depots zeigen. Meine Strategie habe ich inzwischen etwas erweitert. Ich lese nach wie vor sehr viel in allen möglichen Foren und versuche mittlerweile (nach guten Erfahrungen mit z.B. GFT oder S&T, die ich bereits verkauft habe) gezielt etwas mehr Risiko (aber auch Chancen) mit Small Caps ins Depot zu bringen. Diese sollen aber eine Ergänzung bleiben und möglichst gut um die Dickschiffe herum performen. Bisher klappt das sehr gut und ich bin zufrieden. Meine Fehler seit dem letzten Update waren unter Anderem: 1) Apple bei ~80€ nicht zu kaufen, 2) John Deere zu verkaufen (Grund: Liquidität beim Brexit schaffen, dachte, es geht tiefer und Deere war eines meiner 'Opfer' ;)) , 3) der zu frühe Einstieg bei Gilead. 4) nicht noch mehr Alibaba gekauft zu haben. Ich glaub bei BABA geht noch ziemlich die Post ab in Zukunft. 5) nicht aus Spaß mal eine 'Position' Bitcoin erworben zu haben. :-* 

 

Aber es gab auf der anderen Seite genügend Entscheidungen, die sich im Nachhinein - Stand jetzt - als richtig erweisen haben.

 

Größte Positionen derzeit:

 

IVU

Gilead

Novo Nordisk

IBM

Alibaba

 

Ich denke hier ist jeweils Nachhol-, Turnaround- oder Zukunftspotential vorhanden, so dass ich mit dieser Reihenfolge derzeit gut leben kann und hoffe, dass sich die Gewichtung zukünftig als richtig erweist.

 

Hier aber wie versprochen die aktuelle Depotübersicht (ich weiß nicht, ob alle Dividendenrenditen up to date sind):

 

depot.png

 

 

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Posted · Edited by Schildkröte

Vielen Dank für das Update! Willst Du grundsätzlich an den vielen Positionen festhalten oder könntest Du Dir vorstellen, das Depot aus Gründen der Übersichtlichkeit zu straffen und/oder aufgrund der inzwischen (teilweise) recht sportlichen Bewertungen einige Positionen zu verkaufen? Alibaba ist aber genauso eine heiße Kiste wie Amazon, Facebook und Tesla (zwar wachstumsstark und viel Phantasie, allerdings fundamental schwer greifbar)? Apple würdest Du auf dem aktuellen Niveau nicht mehr kaufen? Bei IBM und Gilead gehst Du nach wie vor einem Gelingen des Turnaroundes aus? Warum den EM-Wert Vale und nicht die Konkurrenten BHP Billiton oder Rio Tinto, mit denen man vielleicht *etwas* ruhiger schlafen könnte? 

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Was hat dich zum Accenture Kauf bewegt? Habe ich aktuell ebenfalls auf der watchlist aber noch nicht zugeschlagen. 

 

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Hallo Schildkröte und Dudelinode!

 

Mit dem Verkaufen ist das immer so eine Sache. Sportlich bewertet - teilweise auf jeden Fall! Nur weiß ich nicht, wo die Reise weiter hin geht. Und wenn mal 200% Plus dran stehen, kostet ein Verkauf auch in nicht unerheblichem Maße Steuern. Die spare ich mir am liebsten und kassiere weiter Dividenden für diese - aufgrund des Nicht-Verkaufs - nicht gezahlten Steuern. Würde ich beispielsweise Microsoft jetzt verkaufen, müsste diese über 15% verlieren. Dann wäre sie auf dem Niveau, an dem ich dieselbe Anzahl Aktien für den Nettobetrag vom Verkauf wieder erwerben könnte. Ich müsste also mit dem Nettobetrag eine andere Aktie finden, die sich dann kurzfristig deutlich besser als MSFT entwickelt, um diese Steuern wieder reinzuholen. und wenn ich in der Vergangenheit das gedacht habe, war es meistens verkehrt. :P Insofern sehe ich einer Korrektur - mit der ich durchaus rechne - gelassen entgegen. Solange die Dividende nicht gekürtzt wird ist alles in Ordnung.

 

Grundsätzlich schließe ich einen Verkauf einiger Positionen nicht aus. Manche Positionen wollte ich nur mittelfristig halten (z.B. Francotyp) aber die Aktie entwickelt sich sehr gut, die Aufbruchstimmung der Firma und den aktuellen Geschäftsbereicht finde ich hervorragend. Wenn das Management die selbst gesteckten Ziele annährend erreicht, wird das ein richtig schöner, wachsender Dividendenwert und bleibt vielleicht länger als gedacht im Depot.

 

Alibaba ist so ne Sache. Ich glaube es gibt solche Firmen, bei denen man nach 15 Jahren sagt, das hätte man doch sehen müssen, dass die so gut laufen werden. Ich glaube Alibaba zieht voll durch. Da wirds freilich auch Rückschläge geben, aber ich denke, in 20 Jahren wird das Ding mega performt haben. Bei Amazon hab ich auch immer gezweifelt und im Nachhinein gehen die schon zurecht ab.

 

Ich denke im Vergleich zu den anderen Tech-Stocks ist Apple moderat bewertet. Aber um die 80 wäre super gewesen, mit schöner Dividende. Das war zu der Zeit ungefähr, als Berkshire die erste Position erworben hatte.

 

Ich rechne bei IBM und Gilead mit dem Turnaround. IBM benötigt leider mehr Zeit als ich und wahrscheinlich viele anderen dachten (u.A. auch Buffet), aber IBM hat interessante Dinge in der Pipeline und wächst in wichtigen Bereichen. Das wird (noch) übertönt vom mittlerweile 20. Quartal mit Ergebisrückgang aber ich hoffe, das pendelt sich demnächst ein und die Restrukturierung greift. Das ist nun einmal auch ein Dickschiff und so einen Konzern neu auszurichten, ist verständlicherweise nicht leicht. Mein Gefühl sagt mir aber, dass man sich bei anhaltenden Aktienrückkäufen und Dividenden in einigen Jahren freuen kann, IBM erworben zu haben. Bei Gilead sehe ich persönlich die Sache riskanter. Ja, das ist eine Wette. Aber letztendlich hat Gilead gerade Probleme, die in der Branche nicht unüblich sind und hier vertraue ich einfach auf das Management und sage mir, dass ich die auch nicht kaufen muss, wenn gerade alles super läuft (Siehe Kursrückgang um 50%).

 

BHP Billiton habe ich übrigens ebenfalls. Die Vale Position bleibt vorerst weiter im Depot (und ist btw nicht sehr groß, daher ist das mit dem Schlafen kein Problem). :)

 

@Dudelinode

zu Accenture: Das Unternehmen ist schlicht eines nach meinem Geschmack: Gute Stellung im Markt, regelmäßige Dividendensteigerungen und Zahlen, sehr schönes Langzeitchart, preislich 'in Ordnung'. Ich wollte Accenture in meiner 'Sammlung' haben, da ich noch kein vergleichbares Unternehmen besitze. Im Accenture-Thread gibt es auch viele interessante Beiträge.

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vor 19 Minuten schrieb Dividendensau:

 

 

Alibaba ist so ne Sache. Ich glaube es gibt solche Firmen, bei denen man nach 15 Jahren sagt, das hätte man doch sehen müssen, dass die so gut laufen werden. Ich glaube Alibaba zieht voll durch. Da wirds freilich auch Rückschläge geben, aber ich denke, in 20 Jahren wird das Ding mega performt haben. Bei Amazon hab ich auch immer gezweifelt und im Nachhinein gehen die schon zurecht ab.

 

 

 

Man sollte solche Aktien wie Alibaba und Amazon nie unterschätzen. Marktposition und -macht, Innovationen, Wachstumsperspektiven wiegen schwerer als mancher denkt. Da tritt die aktuelle Bewertung häufig in den Hintergrund.

Grundsätzlich gilt auch: Verkaufe diese Aktien nicht alleine aus dem Grund, nur weil sie gut gelaufen sind.

Den Fehler hab ich damals bei Amazon gemacht. Anfang 2015 verkauft mit 15% Gewinn:narr:

 

Bei Alibaba bin ich seit April dabei, immerhin schon über 20% gemacht seitdem.

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Danke für Deine Antwort! In einer Boomphase ist es natürlich schön, Gewinne laufen zu lassen. Aber im nächsten Crash wirst Du Dich wahrscheinlich ärgern, dass Du krasse Kursgewinne nicht realisiert hast, gerade wenn deutliche Überbewertungen vorgelegen haben. Und bei deutlichen Überbewertungen sollten Steuern und Gebühren kein Argument sein, Dividenden auch nicht wirklich. Bei Amazon, Tesla, Facebook und Alibaba sind schon Parallelen zum Neuen Markt erkennbar. Apple war da übrigens fast pleite. 

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Aber eben nur "fast" pleite.

Die meisten meiner Aktien kaufe ich nicht, um diese bei Höchstständen wieder zu verkaufen - wenn die Werte substantiell gut sind, und das sieht hier im Depot auch größtenteils so aus, hat man keine Crashpanik. Ich habe bei einigen Werten die ich seit mehr als 15 Jahre halte schon einige aufs und abs erlebt. Und wenn es richtig kracht, dann wird nachgekauft und die Dividenden fröhlich weiter kassiert und eben nicht versteuert verkauft. Aber da hat auch jeder seine Strategie, ich kann Dividendensau gut nachvollziehen. Da ist eine Strategie an die er sich hält. Hin und her macht Kassen leer...

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:D..schönes Depot 

Noch schöner , dass du erst 2010 mit dem Aufbau angefangen hast am schönsten aber , dass in der Zeit nur Hausse zu sehen war , wenn man mal von dem kleinen Dämpfer in 2011 absieht .

 

Man kann Depotstruktur immer nur bewerten , wenn man das Alter des Investierenden und das Vermögen kennt , insofern sind pauschale Regeln nicht praktikabel oder aber sinnvoll .

 

Dass Schildi aus mir verständlichen Gründen mahnt ist verständlich , hat er doch sicherlich schon so einiges miterlebt und auch aus Diskussionen eine Menge Erfahrung gesammelt .

 

Das mit den Steuern kann ich zwar nachvollziehen , aber wenn du schon nicht Verluste gegenrechnen willst , (hast ja kaum welche ) , dann solltest du dennoch über Absicherung , die es ja in vielfältigster Weise gibt , nachdenken .

 

Weiterhin viel Erfolg .

 

 

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Am 13.6.2017 um 22:31 schrieb Schildkröte:

Danke für Deine Antwort! In einer Boomphase ist es natürlich schön, Gewinne laufen zu lassen. Aber im nächsten Crash wirst Du Dich wahrscheinlich ärgern, dass Du krasse Kursgewinne nicht realisiert hast, gerade wenn deutliche Überbewertungen vorgelegen haben. Und bei deutlichen Überbewertungen sollten Steuern und Gebühren kein Argument sein, Dividenden auch nicht wirklich. Bei Amazon, Tesla, Facebook und Alibaba sind schon Parallelen zum Neuen Markt erkennbar. Apple war da übrigens fast pleite. 

 

Ja klar, mit einer hohen Volatilität muß man dann schon rechnen. Man muss sich letztendlich selbst ein Ziel setzen und konsequent sein.

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Am 13.6.2017 um 18:37 schrieb Dividendensau:

versuche mittlerweile (nach guten Erfahrungen mit z.B. GFT oder S&T, die ich bereits verkauft habe) gezielt etwas mehr Risiko (aber auch Chancen) mit Small Caps ins Depot zu bringen.

 

Welche sind das? In dem Depot-Auszug kann ich keine SmallCaps erkennen - dabei wirds da doch erst richtig spannend ;)

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Am 17.6.2017 um 15:57 schrieb ImperatoM:

 

Welche sind das? In dem Depot-Auszug kann ich keine SmallCaps erkennen - dabei wirds da doch erst richtig spannend ;)

 

Hallo!

 

Also IVU, RPX, ecotel, GFT und Francotyp sind für mich SmallCaps. Siehst du das anders? :)

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vor 6 Stunden schrieb Dividendensau:

Also IVU, RPX, ecotel, GFT und Francotyp sind für mich SmallCaps. Siehst du das anders? :)

 

ROX und GFT sind aus meiner Sicht tatsächlich keine SmallCaps mit MKs von rund einer halben Milliarde. Die anderen drei aber schon :thumbsup:

Am KGV gemessen sind alle drei allerdings teuer, hoffst Du auf außergewöhnliches Wachstum oder warum wählst Du die drei SmallCaps?

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Hallo Dividendensau,

 

ein interessantes Depot, ich gratuliere zur Auswahl und den bisher erreichten Erfolgen.

Ich fand es vor allem interessant, mir anzuschauen, welche Titel aus dem Anfangsbestand jetzt nicht mehr dabei sind.

 

Zu Anfang hattest Du unter anderem Kali und Salz und E.ON im Bestand. Nun sind diese beiden Titel nicht mehr dabei.

 

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus interessiert mich, unter welchen Voraussetzungen Du Dich zum Verkauf entschieden hast.

(Ich gebe zu, daß ich nicht alle 19 Seiten Beitrag für Beitrag gelesen habe - vielleicht steht das dort irgendwo?)

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß es mir leichter fiel, erfolgversprechende Werte herauszusuchen als mich von denen zu trennen, deren Zeit vorbei ist.

Bei Aktien, die sich problematisch entwickelt hatten, hatte ich immer das Gefühl, daß alle schlechten Nachrichten ja dem Markt bekannt und daher eingepreist sind, ein Verkauf daher zu jeweiligen Zeitpunkt auch keinen Sinn mehr macht.

In dem einen oder anderen Fall hielt ich Positionen dann bis zum Delisting.

Ich habe daraus die Konsequenz gezogen (man muß auch seine Schwächen anerkennen) und mich weitgehend auf (Index-)fonds verlegt.

Das hat auch seine Nachteile, aber man kann nicht alles haben.

 

Wann sortierst Du einen Wert aus?

 

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Hier wird es mal wieder Zeit für ein Update.

Dein Depot interessiert mich sehr, da wir in etwa den gleichen Ansatz verfolgen, dein Depot ist aber schon weiter und ich habe als festen Sparplan noch drei ETF laufen.

 

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