längerfristiges ETF Portfolio

165 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Detlef

Hallo zusammen,

 

 

 

nachdem ich die letzten Tage hier die Foren durchgelesen habe und mir meine Strategie überlegt habe, würde ich mich freuen von euch Experten Feedback über meine ETF Strukturierung zu geben.

 

 

Im Vordergrund standen bei mir eine breite Streuung bei niedrigen Kosten (TER).Am liebsten würde ich mir auch den Steuererklärungsaufwand sparen, aber ich habe das Gefühl, um ausländische thesaurierende ETFs nicht herum zu kommen. Diese habe ich mir jedoch so ausgesucht, dass Ausschüttungen (zumindest in der Vergangenheit) wegegeswappt werden. Dadurch erspare ich mir doch Angaben in der EkstErkl?

 

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Tagesgeld, Aktien, Zertifikate, Anleihen

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

nichts

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

1-2 jährich rebalancing

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

 

Risikobereit: 20% Verlust würde ich bei Laufzeitende in Kauf nehmen. nicht realisierter Verlust von 50-60% ist ok.

 

 

Optionale Angaben:

1. Alter : Ende 20

2. Berufliche Situation: Angestellt

 

 

3. Versicherungen: Haftpflicht/ Kapital-LV wird monatlich mit 70 € bespart (Templeton Gr.)

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont Max. 20-30 Jahre

2. Zweck der Anlage Rente, evtl für andere frühzeitige Investitionen

 

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

 

500 €/ mtl.

 

 

 

Mein derzeitiges Kapial habe ich auf einem TGK. 40% davon möchte ich jetzt anlegen und habe mir folgendes für die EInmalanlage überlegt:

 

WKN NAME Art Typ Währung TER Gewichtung

 

Bonds A1C8QT iShares Markit iBoxx Euro Hgh Yield EUR 0,5 10% I

 

ETFL35 ETF ETFLab DE Covered Overall iBoxx Liq Div 0,09 15% I

 

Aktien € ETF060 ComStage ETF STOXX® Europe 600 NR Swap Thes. 0,2 20% A

 

Merging DBX1EM db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF Swap Thes. USD 0,65 25%

 

 

Japan ETFL30 ETFLAB MSCI JAPAN Ausschüttend 0,51 10% I

 

USA A1C22M SBC S&P 500 Ausschüttend 0,09 20% A

 

 

 

Diese ETFs kann ich bei FLATEX zu 0 € erstehen. Gibt es evtl noch einen sinnigen Rohstoff ETF, den ich beimischen sollte?

 

Eventuell 10% von WKN A0D97Z- DB PLAT-COMMODITY EURO-R1C zu Lasten von Emerging Markets und Anleihen?

 

 

 

Zusätzlich möchte ich einen monatlichen Sparplan bei DAB einrichten. Meine Vorstellung hier:

 

 

WKN Name Art Typ Währung TER Anteil I/A

 

Bonds ETF522 ComStage ETF iBoxx € Sovereigns Germany Capped 5-10 TR Swap Thes. EUR 0,12 25% I

 

Europa ETF060 ComStage ETF STOXX® Europe 600 NR Swap Thes. 0,2 20% A

 

Emergi DBX1EM db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF Swap Thes. USD 0,65 25% A

 

Pacific ETF114 ComStage ETF MSCI Pacific TRN Swap Thes. USD 0,45 10% A

 

USA ETF012 ComStage ETF S&P 500 Swap Thes. USD 0,18 20%

 

 

Auch hier die Frage, ob ich evtl. einen ETC beimischen sollte? Falls ja, welchen?

 

 

 

 

 

Meine TER ist bei beiden Modellen knapp über 0,30%.

 

Für die Einmalanlage wäre zur Abbildung der Emerging Markets der Amundi A1C9B1 mit einem TER von 0,45 günstiger,

 

aber ich dachte wegen des Steuererklärungaufwandes, fahr ich so wahrscheinlich besser.

 

Gibt es Währungstechnisch irgendetwas zu beachten?

 

 

Was haltet ihr davon? Kritik und Verbesserungsvorshläge sind sehr wilkommen!

 

 

 

Vielen Dank!

 

 

 

Detlef

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Geschrieben · bearbeitet von Yoko

Wie du vermutlich schon aus diversen Medienberichten mitbekommen hast, bekommt man für deutsche Staatsanleihen eine historisch niedrige Rendite (Link). Wenn du dort nun investiert, riskierst du entsprechende Kursverluste (Link). Siehe dazu auch den Thread im Forum zur Anleihenblase, speziell den Post von Karl Napf. Persönlich würde ich auf deutsche Staatsanleihen momentan verzichten (nominale Rendite bewegen sich zwischen 0,x% und 1,5%) und lieber Tagesgeld, Fesgeld o.ä. nehmen, da sie höhere Renditen erzielen bei geringerem Risiko&Gebühren. Evt. interessant ist da das flexible Vorsorgekonto von Cosmos Direkt?

 

 

 

Zu dem ETF A1C8QT High Yield Unternehmensanleihen: Du bist dir bewusst, dass es sich dabei um Unternehmensanleihen mit schlechtem Rating handelt? Gerade in einer wirtschaftlichen Rezession / einem Crash sind solche Unternehmen i.d.R. die Ersten die Insolvenz gehen, womit entsprechend der Wert der Anleihen erhebliche Einbußen hinnehmen muss. Dies kann problematisch sein, denn bei der nächsten Rezession/Krise/Crash gehen dann sowohl die Aktien in den Keller als dass auch vermehrt Unternehmen insolvent gehen. Sprich, ich vermute dieser ETF hat eine recht hohe Korrelation zu Aktien. Ob du das Risiko tragen möchtest, musst du dir überlegen.

 

Diese ETFs kann ich bei FLATEX zu 0 € erstehen.

Du kannst diese bei Flatex nur über den außerbörslichen Handel für 0 Euro Gebühr erstehen. Beachten musst du dabei den Spread, weil dir die Handelspartner i.d.R. einen schlechteren Preis anbieten werden als sie an der Börse gehandelt werden. Der Spread kann u.U. je Handelspartner und Volumen deutlich höher sein als die Gebühren die du für einen börslichen Handel bezahlen würdest.

 

Gibt es evtl noch einen sinnigen Rohstoff ETF, den ich beimischen sollte?

In wie fern verstehst du das Konzept fon Rohstoff ETFs? Denn man sollte nichts kaufen, was man nicht versteht.

Rohstoffepreise haben erhebliche Schwankungen und sind somit so riskant wie Aktien, wenn nicht sogar riskanter. Hinzu kommt, dass Rohstoff ETFs & Co. unter Rollverlusten leiden. Last but not least, die Rohstoffpreise sind über das letzte Jahrhundert real gesunken (Rohstoffpreis Report 2008). Für mich sind dass alles Punkte, die für mich gegen ein Rohstoffinvestment sprechen.

 

 

Gibt es Währungstechnisch irgendetwas zu beachten?

Was sollte es zu beachten geben?

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Geschrieben

Währungstechnisch zu Bedenken gibt es wohl dass Rohstoffe üblicherweise in Dollar gehandelt werden.

 

Ansonsten ist vor Allem das zuvor Gesagte wichtig: ETCs haben langfristig oft Schwierigkeiten den tatsächlichen Rohstoffpreisen zu folgen. Das hängt aber auch von den Rohstoffen selbst ab. Edelmetalle lassen sich aufgrund der geringeren Lagerproblematik besser im Preis verfolgen.

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Geschrieben · bearbeitet von Detlef

VVielen Dank für eure Hinweise. Die Staatsanleihen sollte ich wirklich rauslassen. Idee des Rohstoff ETFs war es eine Anlage mit negativer Korrelation zu den übrigen Asset Klassen einzubringen. Was haltet ihr denn von A1E0HR db Physical Gold ETC (unhedged) für den Sparplan? Gibt es sonst noch eine sinnige konservative Alternative für die Einmalanlage wenn die Renten rausfliegen oder tasächlich lieber TG/FG und ähnliches aufstocken?

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Geschrieben

Persönlich halte ich von Gold zum aktuellen Zeitpunkt und auch allgemein nicht viel. Schaut man sich mal den Goldpreis seit 1968 an (Quelle Wikipeda/Goldpreis):

800px-Historical_price_of_gold_07-2011.svg.png

 

Hätte man beim letzten Hype im Januar 1980 Gold gekauft, hätte man heute gut 30 Jahre später immer noch einen realen Verlust von 10%. Tendenziell würde ich sagen, dass Gold aktuell wieder gehypt ist und der Preis im nächsten Jahrzehnt wieder rückläufig ist. Als sonderlich konservativ ist ein Goldinvestment damit nicht.

 

Allgemein lehne ich Gold ab, weil:

1) Gold "arbeitet" nicht, anders als beispielsweise Aktien wo ich an deren Wachstum beteiligt bin oder Anleihen auf die ich Zinsen erhalte. Das bedeutet eine "natürliche" Rendite ist bei Gold nicht gegeben.

2) Der praktische Nutzen von Gold ist eher gering, der Großteil der aktuellen Forderung wird von der Schmuckindustrie verwendet. Aber was passiert wenn dies sich ändert?

.

 

Es gibt natürlich auch viele Gründe die für ein Goldinvestment sprechen. Auch da muss man wieder abwegen, was man von der Zukunft erwartet bzw. welche Szenarien man für die Zukunft zieht.

 

 

oder tasächlich lieber TG/FG und ähnliches aufstocken?

Wirklich viele konservative/risikolose Alternativen gibt es aktuell zu TG&FG nicht.

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Geschrieben

Persönlich halte ich von Gold zum aktuellen Zeitpunkt und auch allgemein nicht viel. Schaut man sich mal den Goldpreis seit 1968 an (Quelle Wikipeda/Goldpreis):

800px-Historical_price_of_gold_07-2011.svg.png

 

Hätte man beim letzten Hype im Januar 1980 Gold gekauft, hätte man heute gut 30 Jahre später immer noch einen realen Verlust von 10%. Tendenziell würde ich sagen, dass Gold aktuell wieder gehypt ist und der Preis im nächsten Jahrzehnt wieder rückläufig ist. Als sonderlich konservativ ist ein Goldinvestment damit nicht.

 

Allgemein lehne ich Gold ab, weil:

1) Gold "arbeitet" nicht, anders als beispielsweise Aktien wo ich an deren Wachstum beteiligt bin oder Anleihen auf die ich Zinsen erhalte. Das bedeutet eine "natürliche" Rendite ist bei Gold nicht gegeben.

2) Der praktische Nutzen von Gold ist eher gering, der Großteil der aktuellen Forderung wird von der Schmuckindustrie verwendet. Aber was passiert wenn dies sich ändert?

.

 

Es gibt natürlich auch viele Gründe die für ein Goldinvestment sprechen. Auch da muss man wieder abwegen, was man von der Zukunft erwartet bzw. welche Szenarien man für die Zukunft zieht.

 

 

oder tasächlich lieber TG/FG und ähnliches aufstocken?

Wirklich viele konservative/risikolose Alternativen gibt es aktuell zu TG&FG nicht.

 

Ich danke dir für deine Meinung und bin auch prinzipiell der gleichen Meinung wie du, was den Gold Hype betrifft. Ich hätte nur gerne eine Komponente im Portfolio, die eine negative Korrelation zu den traditionellen Assets aufweist, so dass im Falle eines Crashes die Verluste ein bisschen abgefedert werden. Hättest du da einen Vorschlag oder würdest du zu einer klassischen Hedging-Startegie raten?

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Geschrieben

Rohstoffe sind nicht negativ zu Aktien korreliert, jedenfalls nicht pauschal. Bei Gold mag das noch einigermaßen zutreffen (auch nicht so eindeutig, wenn man die Charts vergleicht), bei anderen Rohstoffen gibt es schon eine Korrelation. Ist eigentlich auch klar, denn gibt es einen wirtschaftlichen Abschwung, dann sinken die Aktienkurse, aber auch viele Rohstoffpreise mangels Nachfrage. Schön zu sehen beispielsweise der Ölpreis zu Zeiten der Finanzkrise. Je mehr mit Rohstoffen spekuliert wird statt sie einfach nur zu handeln, desto mehr wird diese Korrelation zunehmen.

 

Ein Depot das sich rückblickend gut entwickelt hat bei vergleichsweise geringen Schwankungen besteht glaube ich aus je einem Viertel Gold, Bargeld, Anleihen und Aktien. Ob das auch in der Zukunft so bleiben wird muss sich zeigen.

 

Alternativen zu Gold und Rohstoffen könnten auch Immobilien sein. Offene Immobilienfonds sind zwar wenig mit Aktien korreliert, aber die Probleme der letzten Jahre wirst Du ja mitbekommen haben (Abwicklung großer Immobilienfonds aufgrund mangelnder Liquidität). Alternative wären REITs, welche eine gute Liquidität aufweisen aber wiederum stark mit Aktien korrelieren. Und natürlich die eigengenutzte Immobilie als nicht schlechte Möglichkeit.

 

Du siehst also, vermeintliche Patentrezepte existieren nicht. Die Finanzkrise hat einige dieser Binsenweisheiten durcheinandergewürfelt.

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Geschrieben

Was mir persönlich noch missfallen würde:

Du willst bei den Sparplänen in andere ETFs investieren als bei der Einmalanlage. Was hat es für einen Grund zwei verschiedene S&P 500 und einen MSCI Japan einmalig zu kaufen und MSCI Pacific zu besparen und dazu noch in zwei verschiedenen Depots?

Ohne die (zwei verschienden) Staatsanleihen ETF sind das dann noch 7 Positionen, da kannst du für die einfachere Übersicht und Rebalancing noch zwei einsparen.

Bei der DAB-Bank ist es bestimmt auch möglich Sparpläne nur einmalig auszuführen und dadurch genauso keine Gebühren zu bezahlen, der Betrag ist zwar meisst gedeckelt auf 2000€ o.ä. aber man kann ja auch drei oder fünf Sparpläne einmalig ausführen lassen.

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Geschrieben

Was mir persönlich noch missfallen würde:

Du willst bei den Sparplänen in andere ETFs investieren als bei der Einmalanlage. Was hat es für einen Grund zwei verschiedene S&P 500 und einen MSCI Japan einmalig zu kaufen und MSCI Pacific zu besparen und dazu noch in zwei verschiedenen Depots?

Ohne die (zwei verschienden) Staatsanleihen ETF sind das dann noch 7 Positionen, da kannst du für die einfachere Übersicht und Rebalancing noch zwei einsparen.

Bei der DAB-Bank ist es bestimmt auch möglich Sparpläne nur einmalig auszuführen und dadurch genauso keine Gebühren zu bezahlen, der Betrag ist zwar meisst gedeckelt auf 2000€ o.ä. aber man kann ja auch drei oder fünf Sparpläne einmalig ausführen lassen.

 

 

Guter Punkt! Werde ich in Betracht ziehen!

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Ich danke dir für deine Meinung und bin auch prinzipiell der gleichen Meinung wie du, was den Gold Hype betrifft. Ich hätte nur gerne eine Komponente im Portfolio, die eine negative Korrelation zu den traditionellen Assets aufweist, so dass im Falle eines Crashes die Verluste ein bisschen abgefedert werden. Hättest du da einen Vorschlag oder würdest du zu einer klassischen Hedging-Startegie raten?

Die Korrelation zwischen Gold und den MSCI World war zwischen 1988 und 2010 bei 0,25 (Quelle: Komer, Souverän Investieren, Tabelle 44). Bei Rohstoffen S&P GSCI TR war es 0,38. Ist zwar eine verhältnismäßig kleine Korrelation, aber keines wegs negativ. Und auch der RexP mit einer Korrelation von -0,04 ist nicht so extrem negativ korreliert mit Aktien wie man es sich vielleicht wünschen könnte. Und da wie eingangs erwähnt deutsche Staatsanleihen aktuell sogar eine negativ Rendite (real) erzielen, ist dort der Horizont nach oben ausgeschöpft. Langfristig werden diese im Kurs fallen, wann dies aber der Fall ist, kann natürlich keiner verlässlich vorhersagen.

 

 

 

Wie von Dandy erwähnt, ein Patentrezepte gibt es nicht.

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Geschrieben

Was mir persönlich noch missfallen würde:

Du willst bei den Sparplänen in andere ETFs investieren als bei der Einmalanlage. Was hat es für einen Grund zwei verschiedene S&P 500 und einen MSCI Japan einmalig zu kaufen und MSCI Pacific zu besparen und dazu noch in zwei verschiedenen Depots?

Ohne die (zwei verschienden) Staatsanleihen ETF sind das dann noch 7 Positionen, da kannst du für die einfachere Übersicht und Rebalancing noch zwei einsparen.

Bei der DAB-Bank ist es bestimmt auch möglich Sparpläne nur einmalig auszuführen und dadurch genauso keine Gebühren zu bezahlen, der Betrag ist zwar meisst gedeckelt auf 2000€ o.ä. aber man kann ja auch drei oder fünf Sparpläne einmalig ausführen lassen.

Guter Punkt! Werde ich in Betracht ziehen!

 

Ich hab gerade ein DAB-Konto eröffnet und musste feststellen, dass die Sparplanausführung (egal ob ein- oder mehrmalig) auf 1000 € gedecketl ist, obwohl auf der Website mit 3000 € geworben wird. Ob das generell so ist oder nur für Neukunden, vermag ich noch nicht zu sagen. Ich werd jetzt noch ausprobieren ob ich einen Sparplan am Monatsfünften ausführen kann und dann noch einen am 15. und noch einen am 20. :-). Ich überleg außerdem gerade, mir meine ETFs für die Einmalanlage noch bei der noch bestehenden FFB für 2 € + 0,2 % (ist dann billiger als die normalen Ordergebühren bei der DAB) zu kaufen und dann nen Depotübertrag zur DAB zu machen (gibt noch 0,5 % aufs Tagesgeld extra).

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Geschrieben

Ich hatte da mal nachgefragt,die Einzahlungen gehen nur an den vorgegebenen Tagen.

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Geschrieben

Ich hatte da mal nachgefragt,die Einzahlungen gehen nur an den vorgegebenen Tagen.

 

5., 15. und 20. sind ja vorgegebene Tage. Die Idee war, drei Sparpläne für je eine Einmalausführung zu haben, einen am 5., einen am 15. und einen am 20. So kann man innerhalb von 15 Tagen dann doch wenigstens 3000 Euro reinbekommen. Ist natürlich alles Kleinvieh mit viel Aufwand ... Ich finds aber auch ein ziemliches Armutszeugnis, dass sie 3000 € schreiben und tatsächlich dann nur 1000 € klappen.

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Oh da kann es sein das ich damals bei Consors nachgefragt hatte

man wird halt altmad.gif

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Ja stimmt auf der Webseite steht 3000 Euro. Evtl. einfach mal nachfragen.

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Ich hatte mich aus Kostengründen für den S&P 500 ETF entschieden.

 

Ist der ComStage ETF MSCI North America TRN I, ETF113, TER 0,25% eine bessere Alternative?

 

Zwar teurer, aber Canada incl.

 

Oder ist das Jacke wie Hose?

 

Danke!

 

 

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Geschrieben

Der Unterschied dürfte marginal sein...

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Vielleicht sind mit Kanada mehr Rohstoffe drin?

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Geschrieben

Vielleicht sind mit Kanada mehr Rohstoffe drin?

 

lt db-x sind im reinen MSCI Kanada 16.26% Roh-. Hilfs- & Betriebsstofferohstoffe - dafür aber 35.89% Finanzwesen

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Geschrieben

Vielleicht sind mit Kanada mehr Rohstoffe drin?

 

Laut finanzen.net 3,60 % Rohstoffe im S&P 500 vs. 4,80 % im MSCI North America. Generell stecken im MSCI North America 8 % Kanada, der Rest ist USA. Nette kleine Zusatzdiversifikation würde ich sagen. Setzt man den TER-Unterschied von 0,10% zu einer erwarteten Durchschnittsrendite von sagen wir mal 7 % in Relation, so ist das ein Vorteil von 1,4 %. Ob man den durch 8 % mehr Diversifikation wettmachen kann, muss jeder selber entscheiden.

 

Ich wollte ne Zeit lang die ETFLabs nehmen wegen maximaler steuerlicher Klarheit, die haben nur MSCI North America. Den Nachteil hätte ich akzeptiert. Ich nahm dann nur Abstand von ETFLabs wegen der Transaktionskosten und bin bei ComStage gelandet, und da habe ich dann lieber zu North America gegriffen. Bei einem Weltportfolio sinkt der Vorteil bei der TER des gesamten Portfolios ja nur sehr geringfügig.

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Geschrieben · bearbeitet von wertpapiertiger

Vielleicht sind mit Kanada mehr Rohstoffe drin?

 

Laut finanzen.net 3,60 % Rohstoffe im S&P 500 vs. 4,80 % im MSCI North America. Generell stecken im MSCI North America 8 % Kanada, der Rest ist USA. Nette kleine Zusatzdiversifikation würde ich sagen. Setzt man den TER-Unterschied von 0,10% zu einer erwarteten Durchschnittsrendite von sagen wir mal 7 % in Relation, so ist das ein Vorteil von 1,4 %. Ob man den durch 8 % mehr Diversifikation wettmachen kann, muss jeder selber entscheiden.

 

Ich wollte ne Zeit lang die ETFLabs nehmen wegen maximaler steuerlicher Klarheit, die haben nur MSCI North America. Den Nachteil hätte ich akzeptiert. Ich nahm dann nur Abstand von ETFLabs wegen der Transaktionskosten und bin bei ComStage gelandet, und da habe ich dann lieber zu North America gegriffen. Bei einem Weltportfolio sinkt der Vorteil bei der TER des gesamten Portfolios ja nur sehr geringfügig.

 

Sehe ich ähnlich. Und man könnte für eine vollständige Bewertung auch noch die , ich nenn es mal, Microkorrelationen berücksichtigen. Nach meinem Empfinden wird aber auch das womöglich nicht Deine errechnete Minderrendite gänzlich aufwiegen können. Ich habe Kanada ebenfalls mit drin und den Comstage thes. Swapper MSCI NA ETF genommen weil ich auch irgendwie ein Fan von möglichst vollständiger Abbildung bin. Kanada ist mir da mit 8% auch nicht zu klein. AT&T,P&G, Exxon,GE und J&J bringens auf auch 8% NA Anteil ;-)

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Geschrieben

Ich habe mich jetzt zu folgender Anlage entschieden:

 

40% Tagesgeld

 

60% Risikokapital, davon

 

30% ComStage ETF STOXX® Europe 600 NR

30% db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF

30% ComStage ETF S&P 500

10% ComStage ETF MSCI Pacific TRN

 

Dargestellt über Sparpläne bei der DAB.

 

Gefällt euch das?

 

Gruß Detlef

 

 

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Geschrieben

Ja stimmt auf der Webseite steht 3000 Euro. Evtl. einfach mal nachfragen.

 

3000 € sind es wohl, wenn das Geld innerhalb der DAB eingezogen wird. Lässt man von einem externen Konto abbuchen liegt das Limit bei 1000€.

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Geschrieben · bearbeitet von wertpapiertiger

Ich habe mich jetzt zu folgender Anlage entschieden:

 

40% Tagesgeld

 

60% Risikokapital, davon

 

30% ComStage ETF STOXX® Europe 600 NR

30% db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF

30% ComStage ETF S&P 500

10% ComStage ETF MSCI Pacific TRN

 

Dargestellt über Sparpläne bei der DAB.

 

Gefällt euch das?

 

Gruß Detlef

 

 

 

passt schon und da kann man nicht so viel mit falsch machen. Aber auch hier wie eh immer gibts keine Garantie das zum Laufzeitende nicht die 20% Verlust darstehen.

Bei Deinem Anlagehorizont (~20Jahre) und diszipliniertem Rebalancing (60:40) ist das Risiko sehr gering

 

(Langfristig die Renten im Auge behalten und ggfs als TG Ersatz mit rein nehmen.

Später, bei grösserem Depot können auch REITS, Rohstoffe und eine weitere Diversifizierung durch Small Caps Sinn machen)

 

morgendliche Grüsse

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Geschrieben · bearbeitet von Detlef

passt schon und da kann man nicht so viel mit falsch machen. Aber auch hier wie eh immer gibts keine Garantie das zum Laufzeitende nicht die 20% Verlust darstehen.

Bei Deinem Anlagehorizont (~20Jahre) und diszipliniertem Rebalancing (60:40) ist das Risiko sehr gering

 

(Langfristig die Renten im Auge behalten und ggfs als TG Ersatz mit rein nehmen.

Später, bei grösserem Depot können auch REITS, Rohstoffe und eine weitere Diversifizierung durch Small Caps Sinn machen)

 

morgendliche Grüsse

 

Vielen Dank für dein Feedback! Ab welchem Depotvolumen bieten sich weitere Diversifizierungen an?

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