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Sapine

Das Ewigkeitsdepot und was draus geworden ist

Empfohlene Beiträge

Sapine

In der Entnahmephase ist es für mich jetzt auch kein Thema mehr. 

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Nachdenklich
Am 18.3.2026 um 13:04 von Sapine:

um mitten in der Finanzkrise auf Kredit zu kaufen.

Weißt Du noch, welche Konditionen damals für den Kredit galten?

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Cepha
Am 8.10.2025 um 12:20 von Sapine:

...In jedem Fall steht noch ein Stück Moor an dieses Jahr. Die Spende werde ich zwischen 2025 + 2026 aufteilen. 

Sehr cool. Als Mitglied der Gesellschaft für fleischfressende Pflanzen freut mich das sehr.

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster
vor 8 Minuten von Cepha:

Sehr cool. Als Mitglied der Gesellschaft für fleischfressende Pflanzen freut mich das sehr.

Beim ersten Lesen klang das für mich ironisch/kritisch. Aber diese Gesellschaft gibt es ja wirklich :D.

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Sapine
vor 3 Stunden von Nachdenklich:

Weißt Du noch, welche Konditionen damals für den Kredit galten?

Es waren keine Sonderkonditionen. 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Verkauf Neudepot

Reduzierung auf rund 3 % wegen starkem Wachstum. Taiwan ist einfach ein heißer Reifen. 

909800 TSMC Taiwan Semiconductor (ADR) zu 185 Euro

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ltinvestor

Hallo Sapine,

 

vorab, dein commitment zum Thema Wertpapieren auch in dieser Phase des Lebens ist beeindruckend. Deine Aktivität hier im Forum sowieso. :) Super spannend auch dein Thread hier. Vielleicht gestattest du ein paar Fragen bzw. Anmerkungen.

 

Ist zwar schon ca. 1 Jahr her aber du hattest Feb 2025 deine Altanteile vom EM ETF von Xtrackers LU0292107645 verkauft wegen hoher TER (0,49%). Das waren ja alles steuergeschützte Altbestände (vor Abgeltungssteuer 2009) mit wahrscheinlichen sehr stattlichen Gewinnen. Du hast ja nun auch schon viel Erfahrung mit Altbeständen, Entsparen etc. und vielleicht übersehe ich ja etwas. Aber du holst das doch mit keinem EM ETF, egal wie günstig, je wieder rein? Habe den ETF nämlich auch, ebenfalls vor 2009 erworben, wie übrigens auch den SC ETF von Xtrackers DBX1AU, den du auch (noch) hast. :D Mich stört die TER zwar auch aber bisher bin ich davon ausgegangen ein Halten ist alternativlos.

 

Anmerkung: wir hatten auch noch paar andere Überschneidungen bei den Aktiven wie M&G Global Leaders und Carmignac Investissement A0DP5W. Der M&G wurde glaub ich damals geschlossen. Den Carmignac wie noch paar andere Aktive gibt es bei mir aber noch, da will ich aber dieses Jahr ran und umschichten. Hatte auch mal Post dazu im Forum geschrieben.

 

Noch eine allgemeine Frage. Du bist ja der Meinung bzw. deine Erfahrung ist, dass in Entsparphase bei thesaurierenden ETF höhere Steuern anfallen als bei Ausschüttern. Konntest du das wirklich zweifelsfrei bei dir in der Realität feststellen? Eigentlich kann es nicht sein, da die Vorabpauschale aus damaligen Jahren angerechnet werden sollte und nur eine Reststeuer auf die Kursgewinne anfällt. Es ist also keine doppelte Besteuerung und sollte dem entsprechen was bei einer vergleichbaren Anlage als Ausschütter anfällt. :news:

 

Noch als "Rausschmeißer" - wie nervig ist es eigentlich in deiner Phase jedes Jahr die Steuern für die Vorabpauschalen bereitzustellen? Das nervt mich jetzt schon, wo ich noch Geld im Job verdiene. Aber wenn man dann für die Pauschale auch noch extra Anteile verkaufen muss!!! Überlege schon alle meine Thesaurierer zu stoppen und allein deswegen auf Ausschütter ETFs zu setzen, ggf. sogar mit Fokus auf Dividenden. 

 

Beste Grüße

ltinvestor

 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 7 Stunden von ltinvestor:

Ist zwar schon ca. 1 Jahr her aber du hattest Feb 2025 deine Altanteile vom EM ETF von Xtrackers LU0292107645 verkauft wegen hoher TER (0,49%). Das waren ja alles steuergeschützte Altbestände (vor Abgeltungssteuer 2009) mit wahrscheinlichen sehr stattlichen Gewinnen. Du hast ja nun auch schon viel Erfahrung mit Altbeständen, Entsparen etc. und vielleicht übersehe ich ja etwas. Aber du holst das doch mit keinem EM ETF, egal wie günstig, je wieder rein? Habe den ETF nämlich auch, ebenfalls vor 2009 erworben, wie übrigens auch den SC ETF von Xtrackers DBX1AU, den du auch (noch) hast. :D Mich stört die TER zwar auch aber bisher bin ich davon ausgegangen ein Halten ist alternativlos.

Zum Thema Altanlagen gibt es denke ich einen Rechner von Finanzfluss, dem ich aber nicht 100 % vertraue. Kannst Du Dir ja mal anschauen. 

 

Tatsächlich ist es bei meinen Altfonds so, dass ich bei einem Komplettverkauf aller Altanteile die 100k Grenze erreichen werde, obwohl es jetzt nur noch zwei Fonds sind aus der Zeit mit einem Depotanteil von 7-8 %. Der Vorteil Altanteil ist zumindest für mich nicht mehr so arg groß und wird mit jedem weiteren Jahr kleiner. Hinzu kommt, dass ich mit meinen Spendenaktivitäten und diversen Freibeträgen einen erheblichen Teil der Kapitalertragssteuer über die Günstigerprüfung zurück bekomme. Die beiden verbleibenden Fonds plane ich überwiegend zu vererben, wo ein bisher ungenutzter Freibetrag wartet.

 

Konkret zu dem Xtrackers EM. Es war eine vergleichsweise kleine Position. Die laufenden Kosten sind nur ein Aspekt von mehreren. Der Fonds ist synthetisch, thesaurierend und hat nur die Dickschiffe drin. Mit einer TER von 0,49 % ist der Kostennachteil schon erheblich. Der Nachfolgefonds (A2JDYF ishares MSCI EM IMI, TER 0,18 %) ist nicht nur ausschüttend sondern hat auch die SC mit drin. Warum der Xtrackers sich trotzdem noch vergleichsweise gut hält, habe ich nicht nachgeforscht. Die Dickfelligkeit von Xtrackers an der Stelle ärgert mich und will ich nicht unterstützen. Demgegenüber finde ich den XTR.MSCI EUROPE SMALL CAP ausgesprochen günstig.

 

Meine mittelfristigen Ziele im Depot sind

1) Vereinfachung mit Blick auf den Erben

2) Erhöhung der Ausschüttungsquote für eine einfache Liquiditätsplanung im fortschreitenden Alter

 

2008 konnte man nicht wissen, dass es mal Vorabpauschalen geben würde aber jetzt haben wir sie. Und ja ich bin mir sicher, dass das Geld kostet. Es ist ja nicht so, dass man das Depot auf einen Schlag komplett auflöst, sondern häppchenweise das nötiger heraus nimmt. Tatsächlich war mein Sparerpauschbetrag die letzten Jahre am 2.1. des Jahres ausgeschöpft, obwohl ich den Anteil thesaurierender Fonds schon deutlich gesenkt habe. Noch muss ich wenig zusätzliche Liquidität bereitstellen zu dem Termin. Sollte der Basiszins weiter steigen, kann sich das aber noch mal verschlechtern.

 

Meine derzeitigen Ausschüttungen reichen für 75 % meiner laufenden Entnahmen. Spenden kommen on top. Ich muss also mit Verkäufen ergänzen. Ausschüttungen sind demgegenüber einfach und bequem. Verkäufe von Anteilen thesaurierender Fonds sind teuer.

  • Versteuerung der Vorabpauschale auf die gesamte Position am Jahresanfang
  • Beim Verkauf von Anteilen werden die noch unversteuerten Kursgewinne dieser Anteile versteuert
  • Um die Steuern auf Vorabpauschale und Kursgewinne zu zahlen, muss ich mehr Anteile verkaufen und deren Kursgewinne versteuern

Demgegenüber habe ich beim Ausschütter folgende Situation

  • Besteuerung der Ausschüttung und ggf. Ergänzung durch Steuern auf den Rest zur Vorabpauschale
  • Ich muss deutlich weniger Anteile verkaufen und entsprechend weniger Kursgewinne versteuern
Zitat

Anmerkung: wir hatten auch noch paar andere Überschneidungen bei den Aktiven wie M&G Global Leaders und Carmignac Investissement A0DP5W. Der M&G wurde glaub ich damals geschlossen. Den Carmignac wie noch paar andere Aktive gibt es bei mir aber noch, da will ich aber dieses Jahr ran und umschichten. Hatte auch mal Post dazu im Forum geschrieben.

Bei diesen Fonds sollte die Entscheidung deutlich leichter fallen. 

Zitat

Noch eine allgemeine Frage. Du bist ja der Meinung bzw. deine Erfahrung ist, dass in Entsparphase bei thesaurierenden ETF höhere Steuern anfallen als bei Ausschüttern. Konntest du das wirklich zweifelsfrei bei dir in der Realität feststellen? Eigentlich kann es nicht sein, da die Vorabpauschale aus damaligen Jahren angerechnet werden sollte und nur eine Reststeuer auf die Kursgewinne anfällt. Es ist also keine doppelte Besteuerung und sollte dem entsprechen was bei einer vergleichbaren Anlage als Ausschütter anfällt. :news:

Ja die Vorabpauschale wird angerechnet genauso wie die Ausschüttung auch raus ist aus der zukünftigen Besteuerung bei Verkäufen. Es wird also nichts doppelt besteuert. Es ist aber keineswegs so, dass man sozusagen alle Vorabpauschalen von Deinem Anteil abzieht sondern nur anteilig.

 

Ein fiktives Beispiel

Kurs zu Beginn 100, jährliche Kurssteigerung 7 %, Vorabpauschale 1,3 %. D.h. vom neuen Kurswert von 107 Euro sind 100 der Einstandspreis, 1,3 wurden schon versteuert und 5,7 müssen noch versteuert werden wenn Du später verkaufst. Im Folgejahr steigt der Wert auf 114,50 Euro. Davon wurde zweimal die Vorabpauschale von 1,30 + 1,39 bereits versteuert. Es bleiben 114,5-100-1,3-1,39 = 11,81 zu versteuernder Gewinn übrig. Wenn Du zehn Anteile verkaufen willst, musst Du 118,10 Euro versteuern. Die Reststeuer ist um einiges höher als die Steuer auf die Vorabpauschale, jedenfalls solange die Börsen halbwegs laufen. Mit jedem Jahr Anlagedauer steigt der Anteil unversteuerter Kursgewinne. Doppelt besteuert wird weder beim Thesaurierer noch beim Ausschütter. 

Zitat

Noch als "Rausschmeißer" - wie nervig ist es eigentlich in deiner Phase jedes Jahr die Steuern für die Vorabpauschalen bereitzustellen? Das nervt mich jetzt schon, wo ich noch Geld im Job verdiene. Aber wenn man dann für die Pauschale auch noch extra Anteile verkaufen muss!!! Überlege schon alle meine Thesaurierer zu stoppen und allein deswegen auf Ausschütter ETFs zu setzen, ggf. sogar mit Fokus auf Dividenden. 

Rückblickend würde ich heute keine Thesaurierer mehr kaufen, wenn ich später davon leben will. Es ist nervend! Aktuell ärgere ich mich sehr, dass ich vor ein paar Jahren noch zwei kleine Thesaurierer zu US-SC ins Depot genommen habe. Muss schauen, wie ich die günstig wieder los werde.

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Der Heini

Bist du immer zu 100% investiert? Die Vorabpauschale kann ich immer locker von meiner Cash-Reserve bedienen, auch wenn diese nur wenige Prozent am Depot ausmacht.

Beim "Topf-Modell" hat man ja immer auch einen Cashtopf dabei. So muss man keine Anteile dafür verkaufen.

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Sapine

Ich bin aktuell zu etwa 90 % investiert, weil immer noch größere Ausgaben anstehen. Natürlich kann ich die Steuern auf die Vorabpauschale bezahlen. Aber die Cash Reserve steht natürlich nicht zinslos auf dem Verrechnungskonto herum, das wären Opportunitätskosten. Meine Ausschüttungen reichen ohnehin nur teilweise für meine Entnahmen. Ein paar Verkäufe in den ausschüttungsarmen Monaten sind daher unvermeidbar. Für die Vorabpauschale muss ich zusätzliche Anteile verkaufen und das kostet Steuern! 

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Der Heini

Spart aber Steuern. ;) Nee ist bei mir noch anders, ich muss ja immer was in Reserve haben.

Aber ich bin derzeit auch zu 95% investiert.

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