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No.Skill
vor 15 Minuten von morini:

dieser Krieg Donald Trump innenpolitisch massiv schadet.

Was sind den die alternativen in den USA die dem Iran dann nützen?

Würde ein Demokratischer Präsidenten dem Iran bessere Angebote machen?

 

vor 22 Minuten von lowcut:

US-Staatsverschuldung steigt auf satte 40 Billionen Dollar.

Gibt es Szenarien, Maßnahmen die die USA ergreifen können und positiv auf die Schulden Situation wirken können?

Wie kommen die USA oder auch Japan wieder von den Schulden runter?

 

Grüße No.Skill 

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lowcut
vor 14 Minuten von No.Skill:

Gibt es Szenarien, Maßnahmen die die USA ergreifen können und positiv auf die Schulden Situation wirken können?

Wie kommen die USA oder auch Japan wieder von den Schulden runter?

 

Grüße No.Skill 

Die Steuern erhöhen, neue Steuern einführen, den Haushalt kürzen oder das Wirtschaftswachstum ankurbeln. (Die Aussage kann Spuren von KI enthalten)

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Nachdenklich
vor 25 Minuten von No.Skill:

Gibt es Szenarien, Maßnahmen die die USA ergreifen können und positiv auf die Schulden Situation wirken können?

Wie kommen die USA oder auch Japan wieder von den Schulden runter?

Wie haben das andere Präsidenten gemacht?

 

Zum Beispiel Clinton: 

 

"Die Inflationsrate lag unter Clinton trotz der guten Wachstumszahlen mit 2, 6 Prozent so niedrig wie seit den sechziger Jahren nicht mehr. Selbst während der Amtszeit von Bush, die von einer hartnäckigen Rezession gekennzeichnet war, stiegen die Preise im Durchschnitt noch mit 3, 8 Prozent.

Das Haushaltsdefizit ging nominal von 290 Mrd. US-Dollar im Jahr 1992 auf 116 Mrd. US-Dollar 1996 zurück Zur Auflösung der Fußnote[5] Gemessen als Anteil am Bruttoinlandsprodukt fiel die Neuverschuldung noch signifikanter, nämlich von 4, 9 Prozent auf 1, 6 Prozent. Damit weisen die USA das niedrigste Budgetdefizit der sieben großen Industriestaaten (G 7) auf. Als einzigem Präsidenten der Nachkriegszeit ist es Clinton gelungen, das Minus im Staatshaushalt in vier aufeinanderfolgenden Jahren zu verringern. Das erste Mal seit 1981 reduzierte sich 1996 die gesamte Staatsschuld als Anteil am Bruttoinlandsprodukt, und zwar von 70, 3 Prozent auf unter 70 Prozent."

 

Ich erinnere mich gut, daß damals am Finanzmarkt leichte Unruhe aufkam, weil sich manche Invetoren fragten, wo man den Geld anlegen könne, wenn die USA ihre Schulden zurückzahlen würden.

 

Quelle: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/537878/die-amerikanische-wirtschaft-unter-bill-clinton/

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire

Nach etwas mehr als 24 Stunden war die Wirkung von Bessents Intervention verpufft.

 

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Deswegen:

 

"Bessent says Treasury buyback operation could be more than $4 billion"

--> https://www.cnbc.com/2026/08/20/bessent-says-treasury-buyback-operation-could-be-more-than-4-billion.html

 

Die wird schon gar nicht mehr groß wahrgenommen ... was sind auch 4 von 40.000 billions.

 

Bond vigilantes zeigen Bessent offenbar den Finger.

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cutter111th

Ich habe es heute Vormittag  hier geschrieben und ich sage es seit Monaten. Die Zinsen am langen Ende steigen und ich hatte auch voraus gesagt, dass das Thema bis Sommer so weit eskaliert, dass es auch Erwähnung in den normalen Medien finden wird. Ein Problem ist das weniger für die Märkte und viel mehr politisch, denn es wird viel Unruhe bringen. Sieht man ja schon bei uns. Ich hatte hier vor Monaten, ich meine es war im Japan Thread, darauf hingewiesen, mit welchen Zahlen Klingbeil im Haushalt  rechnet und wie wenig das mit der Realität zu tun hat. 
 

Langsam glaube ich, dass das Thema Iran von Trump bewusst so gehandhabt wird und sehr viel Kalkül dahinter ist. Ölpreis steigt, Lieferketten werden unterbrochen, USA Exporte steigen und Inflation steigt auch,  wahrscheinlich braucht man die Inflation um sich zu entschulden und lässt sie wie damals in den 70ern einfach laufen. 
 

Gerade in die Timeline gespült, ein Video von Beck. Schon interessant, dass auch die sogenannten Experten in den letzten Wochen das Thema plötzlich auf der Agenda haben, dabei ist die Entwicklung seit viele Monaten offensichtlich. Beck hat vor nicht allzu langer Zeit noch behauptet, es wäre ein guter Zeitpunkt, Langläufer zu kaufen, da musste ich schon lachen. 

 

 

 


Für de

 

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No.Skill
vor 2 Stunden von Nachdenklich:

Zum Beispiel Clinton: 

Weiß nicht hatte neulich wo gehört das Bill auch nicht so ganz klug gehandelt hatte?

Bin bei Recherchen zu Michael Bury noch mal auf die Subprime-Krise gekommen.

 

Die Rolle von US-Präsident Bill Clinton in Bezug auf die Subprime-Krise und die globale Finanzkrise ab 2007 ist umstritten. Kritiker werfen seiner Regierung vor, durch die Reform des Community Reinvestment Act(1995) und die Deregulierung der Finanzmärkte (wie die Aufhebung des Glass-Steagall-Gesetzes 1999) den Boden für riskante Kreditvergaben bereitet zu haben.

 

Aber gut vielleicht gibt es ja doch die eine oder mehrere Strategien wie die USA, die westliche Welt sich retten kann ohne das alles gegen den Baum fährt.

 

vor 2 Stunden von lowcut:

Die Steuern erhöhen, neue Steuern einführen, den Haushalt kürzen

Okay?

Beißt sich das nicht mit 

vor 2 Stunden von lowcut:

das Wirtschaftswachstum ankurbeln.

Trump tut ja doch einiges für seine US Wirtschaft, zumindest was ich so mit bekomme sprudeln die US Gewinne im S&P 500 ja zum Beispiel?

(Soll jetzt nicht die sonstigen Eskapaden von ihm gut heißen.)

 

vor 3 Stunden von lowcut:

(Die Aussage kann Spuren von KI enthalten)

Die KI hab ich auch schon befragt. Hab damit keine Probleme.

 

Vielen Dank für den Lösungs Ansatz 

 

 

@cutter111th du hast es schon mehrfach geschrieben so wie ich es mit bekommen habe :thumbsup:

Das Thema ist ja sicher seit August 2024 bekannt und für die alten Hasen hier schon gewisse länger.

 

Im August 2024 kam es zu einer massiven, abrupten Auflösung (Unwind) des weltweiten Yen-Carry-Trades, ausgelöst durch eine unerwartete Zinserhöhung der Bank of Japan. Dies führte am 5. August 2024 zu einem historischen Einbruch des japanischen Leitindex Nikkei um 12 % sowie zu weltweiten Erschütterungen an den Aktienmärkten.

 

Nur was leitest du aus deiner Warnung, Analyse ab?

Ich bin bisher nicht auf das Thema eingegangen weil es aus meiner Sicht keine Alternative zu Aktie/ETF breit gestreut gibt.

 

vor 1 Stunde von cutter111th:

Langsam glaube ich, dass das Thema Iran von Trump bewusst so gehandhabt wird und sehr viel Kalkül dahinter ist.

 

Interessanter Gedanke.

 

 

 

Grüße No.Skill 

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lowcut

Man kann einzelne Maßnahmen durchführen, oder aber eben alle vorgeschlagenen Maßnahmen geschickt gesteuert.

 

Nach meiner Einschätzung geht das Chaos (und die massive Verschuldung) in den USA bis zu den nächsten Präsidentschaftswahlen weiter.

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bmi
· bearbeitet von bmi
vor 9 Stunden von No.Skill:

Ich bin bisher nicht auf das Thema eingegangen weil es aus meiner Sicht keine Alternative zu Aktie/ETF breit gestreut gibt.

Doch, gibt es mMn, wenn man Chancen frühzeitig erkennt und etwas Mut mitbringt:

Und

 

Siehe Clarity Act, welcher im Juli 2025 verabschiedet wurde. CFTC-Chef Selig hat es gestern zudem ziemlich klar gemacht: Wenn das Clarity Act ins Stocken gerät, marschiert die Behörde trotzdem weiter ("If CLARITY continues to stall because of Democratic obstruction, the 

@CFTC will utilize its existing authorities to begin establishing a regime for crypto asset markets"). Das Ding kommt wohl so oder so, entweder 60+ Stimmen im Senat am 15. September oder ein neuer Regelsatz von der CFTC und SEC am 16. September. 

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lowcut

Krypto Zeug ist hoch spekulativ. Kann man man machen, würde ich aber niemanden empfehlen.

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morini
vor 13 Stunden von No.Skill:

Was sind den die alternativen in den USA die dem Iran dann nützen?

Würde ein Demokratischer Präsidenten dem Iran bessere Angebote machen?

 

Mir geht es geht ganz einfach nur darum, dass die iranische Führung Donald Trump bei den Zwischenwahlen vermutlich eins auswischen möchte, was ich aus deren Sicht gut verstehen kann. Schließlich ist er es gewesen, der den Krieg begonnen hat. Die hohen Preise an den Tankstellen setzen Donald Trump und seine Republikaner politisch stark unter Druck, was sich sehr deutlich im Wahlergebnis niederschlagen dürfte. Wenn der Iran sowie Oman die Einführung von Mautgebühren für die für die Straße von Hormus durchsetzen sollten, bedeutet dies eine krachende Niederlage für Donald Trump, zumal da der US-Angriff Irans Atomprogramm nur um Monate zurückgeworfen haben soll.

 

Ich kann mir übrigens nur schwer vorstellen, dass demokratische Präsidenten wie Barack Obama oder Joe Biden einen solchen Krieg angezettelt hätten.

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cutter111th
· bearbeitet von cutter111th
vor 31 Minuten von morini:

 

Mir geht es geht ganz einfach nur darum, dass die iranische Führung Donald Trump bei den Zwischenwahlen vermutlich eins auswischen möchte, was ich aus deren Sicht gut verstehen kann. Schließlich ist er es gewesen, der den Krieg begonnen hat. Die hohen Preise an den Tankstellen setzen Donald Trump und seine Republikaner politisch stark unter Druck, was sich sehr deutlich im Wahlergebnis niederschlagen dürfte. Wenn der Iran sowie Oman die Einführung von Mautgebühren für die für die Straße von Hormus durchsetzen sollten, bedeutet dies eine krachende Niederlage für Donald Trump, zumal da der US-Angriff Irans Atomprogramm nur um Monate zurückgeworfen haben soll.

 

Ich kann mir übrigens nur schwer vorstellen, dass demokratische Präsidenten wie Barack Obama oder Joe Biden einen solchen Krieg angezettelt hätten.

Ich bin mir dennoch sicher, dass keine zukünftige US Regierung der nächsten Jahre die Inflation ernsthaft bekämpfen wird, schlicht weil man sie angesichts der aktuellen Lage zwingend benötigt. Die Lage an den Anleihenmärkten wird sich weiter verschärfen, es wird ohne Inflation gar nicht mehr gehen, gleichzeitig wird die Inflation wiederum die Lage verschärfen. Man wird sich aktuell wahrscheinlich ansehen, wie das in Japan funktioniert. Dort lässt man die Zinsen am langen Ende laufen und lässt sie am kurzen Ende noch verhältnismäßig niedrig. Aber dieses Experiment droht ja auch zu scheitern, die BOJ wird nun sehr wahrscheinlich erhöhen,  womit wir beim nächsten Thema sind, welches enormen Druck auf die US Renditen ausübt. Das die BOJ den Zins zuletzt nicht erhöht hat, begründet sich in der Intervention der USA unmittelbar vor dem Zinsentscheid. Dieser Intervention ist allerdings in wenigen Stunen wieder verpufft. 

 

Ich kann es nicht oft genug betonen, die Entwicklungen in Japan, insbesondere die Phase seit letzttem Jahr, auf welche ich immer und immer wieder Hinweise, hat bei viel zu wenigen Leuten auch hier im Forum die nötige Aufmerksamkeit. 

 

Aber inzwischen bekommt die Entwicklung an den Anleihenmärkten auch Aufmerksamkeit in den normalen Nachrichten. Das war absehbar, ich hatte zum Jahreswechsel auf den gewaltigen Refinanzierungsbedarf aller G7 hingewiesen. Ich denke, gerade bei den G7 wird es politisch kritisch die nächsten Monate bis Jahre. Da ist richtig Sprengstoff enthalten. 

 

Siehe oben der Beitrag von Noskill. Da lag ich mit meiner Einschätzung zum Jahreswechsel richtig, dass das Thema Zinsen und Verschuldung bis zum Sommer soweit eskalieren wird, daass es auch in den normalen Medien Aufmerksamkeit findet. Hat keinen interessiert, vor allem nicht was Japan betrifft oder mir wurde entgegnet, dass die Zukunft ungewiss sei, was ja prinzipiell richtig ist aber an den Kapitalmärkten arbeitet man auch nicht mit Gewissheiten, sondern mit Wahrscheinlichkeiten. 

 

Was die Zinsen betrifft, so bleibe ich dabei, dass dire 0-Zins-Phase rückwirkend als Anomalie betrachtet werden wird. Wir sind in weiten Teilen zurück im alten nNormal, somit funktionieren viele Marktmechanismen wieder, die über viele Jahre außer Kraft gesetzt wurden. Nur bei einem Punkt tendiere ich dazu, dass es heute anders ist. Ich behaupte, dass steigende Anleihenrenditen zumindest die nächsten 1- Jahre keinen Druck auf die Aktienmärkte ausüben werden, sondern eher das Gegenteil der Fall ist. Auch Institutionen flüchten in Aktien, weil die Renditen insbesondere von Staatsanleihen nicht mehr zum Risiko passen

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cruxer

@cutter111th

Rein aus Interesse: Was für Schlussfolgerungen ziehst du anlagetechnisch aus deinen Beobachtungen? Bist du massiv in Japan überinvestiert? Bist du überhaupt noch in westliche Titel (also quasi die G7 ohne Japan?!) investiert?

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cutter111th
· bearbeitet von cutter111th
vor 9 Minuten von cruxer:

@cutter111th

Rein aus Interesse: Was für Schlussfolgerungen ziehst du anlagetechnisch aus deinen Beobachtungen? Bist du massiv in Japan überinvestiert? Bist du überhaupt noch in westliche Titel (also quasi die G7 ohne Japan?!) investiert?

Ich hatte als dein Post kam mein Post oben noch um einen Absatz ergänzt. Es gilt das, was ich seit Monaten sage. MCAP ist leicht zu schlagen, indem man davon auch nur geringfügig abweicht. Ich hatte gesagt, dass auch in diesem Jahr wieder Value sowie europäische Banken und Rohstoffe outperformen werden. Die Aktienmärkte sind auf Grund der Anleihenkrise, über welche zwar erst jetzt berichtet wird, die aber bereits im letzten Jahr ihre Schatten voraus geworfen hat, hoch liquide. Der Anleihenmarkt ist nun mal ein Vielfaches größer als der Aktienmarkt. 

 

Das hier hatte ich gestern gepostet, die Entwicklung seit dem 01.01.2025, auch das mit den Banken wollte keiner wirklich hören. 

 

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Seit Jahren predige ich auch das Thema Japan im Japan Thread, interessiert auch niemanden. Nun nimm mal die Performance von Banken und Japan und halte sie gegen den Nasdaq, über den ja alle reden wegen K.I.

 

image.thumb.png.29a6c1b6266e84f708d28c6cf51a5903.png

 

 

 

 

 

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No.Skill

@cruxer Gute Frage :thumbsup:

 

@cutter111th heißt für mich breit gestreut  FTSE All World ETF und weiter.

Ich werde jetzt nicht anfangen europäischen Bank Aktien zu kaufen.

Value an sich kann man natürlich immer machen, aber da würde ich dann auch lieber auf einen ETF setzen.

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cutter111th
· bearbeitet von cutter111th
vor 5 Minuten von No.Skill:

@cruxer Gute Frage :thumbsup:

 

@cutter111th heißt für mich breit gestreut  FTSE All World ETF und weiter.

Ich werde jetzt nicht anfangen europäischen Bank Aktien zu kaufen.

Value an sich kann man natürlich immer machen, aber da würde ich dann auch lieber auf einen ETF setzen.

Ja natürlich, da geht ein RAFI und bevor du einen ETF auf Banken nimmst, kannst du auch überlegen, einfach den Dividend Leaders hinzu zu nehmen. Da hast du dann auch Rohstoffwerte mit dabei und gerade der Dividend Leaders zeigt sich immer sehr robust seit der Zinswende und den Krisen seither, wenn der allgemeine Aktienmarkt abschmiert. Das war auch im Juli wieder so beim Momentum-Crash. Du bist hier einfach breiter aufgestellt als bei einer reinen Branchenwette. 

 

Wir sind ja hier noch immer im Wertpapierforum. Es geht einfach nur darum, sich mit ETF etwas breiter aufzustellen. Muss jeder selbst wissen, ich bin aber sicher, dass MCAP schon wegen der Zinswende weiter underperformen wird. 

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radler2
vor 12 Stunden von cutter111th:

ILangsam glaube ich, dass das Thema Iran von Trump bewusst so gehandhabt wird und sehr viel Kalkül dahinter ist. 

Das glaube ich nicht. Trump hat sich massiv verkalkuliert und sich keine Exit-Strategie überlegt.

 

Die Hormus-Geschichte ist für die USA nicht das eigentliche Problem, sondern der Nimbus von einzig verbliebenen Supermacht USA ist weg. Und zwar gründlich. In den Golfstaaten ist die Panik groß, weil die USA ihr Schutzversprechen nicht einlösen können und damit ist die Rolle der USA als Schutzmacht dahin. Der Abzug der USS Washington aus dem südchinesischen Militär um die  USS Lincoln abzulösen, zeigt, daß das US Militär massiv überfordert ist. Der Brand in der Wäscherei der USS Ford klingt für mich auch wenig plausibel. Zudem haben die USA ihre Raktenbestände weitgehend verbraucht - kein Wunder, wenn man mit 4-Mio-Dollar-Patriots auf 20k-Billig-Drohnen ballert. Das Thema Bedrohung durch Massen an Billigdrohen hatten die US-Militärs bisher einfach nicht auf dem Schirm.  Zudem wird das Auffüllen der leergeballerten Waffenlager wird die nächsten Jahre viel Geld kosten.

 

Das sieht mir ganz und gar nicht nach Kalkül aus.

 

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lowcut
vor 18 Minuten von cutter111th:

Seit Jahren predige ich auch das Thema Japan im Japan Thread, interessiert auch niemanden. Nun nimm mal die Performance von Banken und Japan und halte sie gegen den Nasdaq, über den ja alle reden wegen K.I.

Kann ich gut in meinem Depot erkennen. Meine Finanzwerte gehen fast alle durch die Decke. Das gilt auch für alle japanischen Werte. Dafür kann man einige US-Titel (ins besonders zyklische Konsumgüter und Basiskonsumgüter) teilweise sehr günstig einkaufen. Zum Beispiel ist Nike so günstig wie seit über 10 Jahren nicht mehr.

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Joker_19
· bearbeitet von Joker_19
vor 24 Minuten von cutter111th:

Wir sind ja hier noch immer im Wertpapierforum. Es geht einfach nur darum, sich mit ETF etwas breiter aufzustellen. Muss jeder selbst wissen, ich bin aber sicher, dass MCAP schon wegen der Zinswende weiter underperformen wird. 

Ich weiß nicht, ob der Begriff "breiter" hier passend ist. Das breiteste ist ein MSCI ACWI IMI oder dergleichen. Du rätst ja zu gezielten Konzentrationen.

Gruß,

 

Hardy   B-)

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cutter111th
vor 1 Minute von radler2:

Das glaube ich nicht. Trump hat sich massiv verkalkuliert und sich keine Exit-Strategie überlegt.

 

Die Hormus-Geschichte ist für die USA nicht das eigentliche Problem, sondern der Nimbus von einzig verbliebenen Supermacht USA ist weg. Und zwar gründlich. In den Golfstaaten ist die Panik groß, weil die USA ihr Schutzversprechen nicht einlösen können und damit ist die Rolle der USA als Schutzmacht dahin. Der Abzug der USS Washington aus dem südchinesischen Militär um die  USS Lincoln abzulösen, zeigt, daß das US Militär massiv überfordert ist. Der Brand in der Wäscherei der USS Ford klingt für mich auch wenig plausibel. Zudem haben die USA ihre Raktenbestände weitgehend verbraucht - kein Wunder, wenn man mit 4-Mio-Dollar-Patriots auf 20k-Billig-Drohnen ballert. Das Thema Bedrohung durch Massen an Billigdrohen hatten die US-Militärs bisher einfach nicht auf dem Schirm.  Zudem wird das Auffüllen der leergeballerten Waffenlager wird die nächsten Jahre viel Geld kosten.

 

Das sieht mir ganz und gar nicht nach Kalkül aus.

 

Ich stimme dir zu und sicher ist man seitens der USA mit anderen Zielen in den Konflikt gegangen. Aber imho schließt das nicht aus, dasss einige der nun eingetretenen un dggf. auch ursprünglich ungewollten Effekte nun zumindest begrüßt und gerne mitgenommen  werden. 

vor 1 Minute von Joker_19:

Ich weiß nicht, ob der Begriff "breiter" hier passend ist. Das breiteste ist ein MSCI ACWI IMI oder dergleichen. Du rätst ja zu gezielten Konrentrationen.

Gruß,

 

Hardy   B-)

Wir reden aneinander vorbei, es geht um die Gewichtung von Regionen und Sektoren. Die Kritik an nach MCAP gewichteten Indizes gibt es ja nicht grundlos, eben weil es hier inzwischen riesige Klumpenrisiken gibt, Was ich sage ist ja nur, von MCAP abzuweichen und mehr zu diversifizieren, Klumpen zu reduzieren. Mehr EM, etwas mehr Value und Small Cap Value zum Beispiel reicht schon. 

 

 

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Schwachzocker
vor 5 Minuten von cutter111th:

...Muss jeder selbst wissen, ich bin aber sicher, dass MCAP schon wegen der Zinswende weiter underperformen wird. 

MCAP liefert die Durchschnittsrendite und kann per Definition nicht "underperformen".

vor 15 Minuten von radler2:

...Der Brand in der Wäscherei der USS Ford klingt für mich auch wenig plausibel. Zudem haben die USA ihre Raktenbestände weitgehend verbraucht - kein Wunder, wenn man mit 4-Mio-Dollar-Patriots auf 20k-Billig-Drohnen ballert. Das Thema Bedrohung durch Massen an Billigdrohen hatten die US-Militärs bisher einfach nicht auf dem Schirm.  Zudem wird das Auffüllen der leergeballerten Waffenlager wird die nächsten Jahre viel Geld kosten.

Du schreibst Unsinn.

Ein Krieg scheitert nicht an einem Brand in der Wäscherei.

Niemand schießt mit Raketen auf Drohnen.

Das Thema Drohnen ist denen durchaus bekannt.

Und jedem ist klar, dass Munition Geld kostet.

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Joker_19
vor 15 Minuten von cutter111th:

Wir reden aneinander vorbei, es geht um die Gewichtung von Regionen und Sektoren. 

Wir reden nicht aneinander vorbei. Ich verstehe dich schon. Mit "breiter" meinst du, einzelne Bereiche (im Vergleich zu MCAP) stärker zu gewichten, andere geringer. Dafür passt "breiter" meines Erachtens nicht gut, ich finde jetzt aber auch nicht das eine Attribut, das das verständlich beschreibt.

 

Gruß,

Hardy   B-)

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lowcut
vor 38 Minuten von Schwachzocker:

 

Niemand schießt mit Raketen auf Drohnen.

 

Dann solltest du noch mal nachlesen. Diverse Staaten haben mit Patriot Abwehr Systemen auf iranische Drohnen geschossen.

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Schwachzocker
vor 3 Minuten von lowcut:

Dann solltest du noch mal nachlesen. Diverse Staaten haben mit Patriot Abwehr Systemen auf iranische Drohnen geschossen.

Wo kann ich das "nachlesen"?

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 15 Stunden von cutter111th:

... Langsam glaube ich, dass das Thema Iran von Trump bewusst so gehandhabt wird und sehr viel Kalkül dahinter ist. ....

Sehe ich nicht so. Ich denke eher Trump hat sich (wie Putin) verkalküliert:

* der Krieg geht jetzt 25 statt 2 Wochen

* das Regime ist mit anderen Personen immer noch an der Macht

 

Der mit großen Worten angekündigte Wirtschaftskrieg wird ein Flop, weil:

* erstmal kann man sich fragen: Warum erst jetzt? Hätte man damit nicht gleich anfangen können?

* das Regime/Iran ist nach 5 Dekaden Sanktionen ziemlich resilient

* die wichtigsten Unterstützer Irans (CN/RUS) werden sich nicht beeinfdrucken lassen. CN hat schon beim letzten Sanktionsversuch CN-Unternehmen angewiesen USA Forderungen nicht zu beachten. Reaktion der USA: keine. Es werden also weniger bedeutende Länder drangsaliert.

 

Lasse mich aber gerne überraschen/eines besseren belehren. Nicht das noch jemand glaubt ich würde auf religiöse Fanatiker stehen.

 

Wichtiger sind mir aber im Moment die Fragen:

* Führt das ganze zu einer (weiteren) USD-Schwäche?

* Sollte man auf steigenden EUR "spekulieren"?

* Sollte man den USD-Teil des Depot hedgen oder gar verkaufen?

 

 

Nachtrag: Jetzt haben die USA drei Flugzeugträger in der Region, vielleicht lassen sie es ja am Wochenende richtig krachen?

(aufgeschnappt bei Fugi)

 

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radler2
· bearbeitet von radler2
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Ein Krieg scheitert nicht an einem Brand in der Wäscherei.

Niemand schießt mit Raketen auf Drohnen.

Das Thema Drohnen ist denen durchaus bekannt.

Und jedem ist klar, dass Munition Geld kostet.

Du hast nicht verstanden, was ich mit dem Brand sagen wollte. Ich halte die Geschichte mit der Wäscherei als Brandursache für vorgeschoben. Kriegsschiffe haben leistungsfähige Löschsysteme. Und das sollen ein paar brennenden Unterhosen den Flugzeugträger außer Gefecht gesetzt haben?

 

Und ja, der Ausfall eines einzigen Flugzeugträgers ist ein Problem. Die Amis haben 11 Stück, wobei immer nur ein Teil im Einsatz ist. Der Großteil ist im Dock. Der Ausfall eines Trägers bedeutet Wegfall von 1/5 bis 1/3 Kampfkraft.

 

Hier kannst du nachlesen:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/patriot-raketen-fangen-iranische-drohnen-bahrain-ab

 

Zum Thema Drohnenbedrohung:

 

Ich habe lange in der Rüstungsindustrie gearbeitet und weiß um die Dauer von Entscheidungsprozessen - gegen die Militärs wirken normale Behörden wieselflink.. Und glaube ja nicht, daß die Amis besser sind als die BW - die Amis haben nur ungleich mehr Mittel zur Vefügung. Fakt ist, daß die Amerikaner kein adäquates Abwehrsystem für Massen von Billigdrohnen haben. Das kam in deren Überlegungen als Bedrohungsszenario offenbar nicht vor. 

Das erinnert an den Vietnam-Krieg. Da mußten die Amis auch feststellen, daß ihre High-Tech-Luftwaffe (z.B. Phantoms ohne Bordkanone) gegen einen Low-Tech-Gegner keine so gute Wahl waren. So altes Gerümpel wie die  Douglas A-1 Skyraider (eine WW2-Entwicklung) kam da zu unerwarteten Ehren.

 

Mution kostet Geld - ja. Aber das ist nicht das Hauptproblem. Patriot & Co kann man nicht so einfach auf die Schnelle ordern. Die Industrie hat nur sehr beschränkte Produktionskapazitäten. Bestellungen brauchen oft jahrelangen Vorlauf. Es wird mindestens drei bis fünf Jahre dauern, bis die Bestände wieder aufgefüllt sind. 

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