Nixkönner

VTB Direktbank: Tagesgeld, Festgeld, VTB Flex und andere Produkte

158 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Mikas

@Bärenbulle Erst im Januar - am 05.01 und am 10.01 - habe ich zwei von einander unabhängige Überweisungen - über 1.000 € und über 5.000 € - auf meinen Flex-Sparplan getätigt. Die Buchungen erfolgten problemlos und werden wie jede andere regulär in den Umsätzen angezeigt; der Kontostand ist auch korrekt. Auf Seiten der VTB habe ich keine Hinweise, externe Mails (Mailadresse) oder interne Mails (Postkorb) erhalten. Meinen Flex-Sparplan führe ich seit 2014. Ich hoffe, dass ich dir hiermit weiterhelfen konnte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb Mikas:

@Bärenbulle (...) Ich hoffe, dass ich dir hiermit weiterhelfen konnte.

Ich denke nein, weil es mir (und mE auch Bärenbulle) darum geht, ob man weiterhin Beträge über 17000 € einzahlen kann, wenn man nur mehrere Verträge hat. Er hat es ja sehr treffend beschrieben: "binnen  3 Tagen meine Verträge problemlos mit 100K bestückt". So war das früher und es wäre schade, wenn das jetzt anders wäre.

 

Ich habe soeben aber mit der Hotline telefoniert und die Dame hat mir bestätigt, dass die 17000 € pro Anlagejahr und pro Vertrag gelten. Außerdem meinte Sie, dass es zwar nicht so gedacht gewesen sei, dass man sich mehrere Flex Konten einrichtet, dass es aber von vtb nun Vertragsbruch wäre, wenn sie jetzt die Konditionen so interpretieren würden, dass die 17T pro Kunde gelten. Für Neuverträge gilt aber: Nur ein Vertrag pro Kunde. Die Regel mit den 1000 pro Monat und 5000 Sondereinzahlung sind ebenfalls nur bei neuen Verträgen gültig.

 

Quintessenz: Es scheint ein technisches Problem gewesen zu sein. Die Konditionen der Altverträge bleiben aber so vorteilhaft wie in der Vergangenheit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Crest
Nachtrag

Gelten die 17k€ für 12 Monate oder für ein Kalenderjahr? Bei mir wurde vor ein paar Tagen die Einzahlung zurückgewiesen mit der Begründung "maximaler jährlicher Ansparbetrag überschritten".

 

Nachtrag: Habe gerade gesehen, dass die Wertstellung der Zinsen der 1.1. ist. Werden die Zinsen ggf. als Einzahlung gerechnet?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Crest:

Gelten die 17k€ für 12 Monate oder für ein Kalenderjahr?

Die Dame meinte, dass die 17T für 12 Monate gelten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Am 2.2.2017 um 23:41 schrieb Crest:

Habe gerade gesehen, dass die Wertstellung der Zinsen der 1.1. ist. Werden die Zinsen ggf. als Einzahlung gerechnet?

Das weiß ich nicht, halte ich aber eher für unwahrscheinlich. Ruf doch mal an. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

In einem anderen Thread ging es darum, ob der VTB Flex attraktiv bepreist ist oder nicht.

 

Was ist der VTB Flex?
Eigentlich eine Anleihe mit fixem Kupon und einer Putoption sowie einer Verkaufssperre für die ersten 4 Jahre. Gesamtlaufzeit 10 Jahre.

 

Wie bewertet man so ein Produkt?
Entweder auf die Gesamtlaufzeit oder auf eine unterstellte Ausübung der Putoption, also der Kündigung des Vertrages.
Egal welches Szenario gewählt wird, liegt die YtP (Yield to Put) oder YtM (Yield to Maturity) bei 2,5% / p.a. (also 250 bp)

 

Folgende Anleihen stehen für einen Vergleich des Produkts bei vorzeitiger Kündigung zur Verfügung:

1. U.S. Dollar    XS0592794597: Laufzeit bis 22.02.2018
2. Swiss Franc    CH0226747746: Laufzeit bis 25.05.2018 (aktuelle Rendite IRR 0,1% p.a. bei Briefkurs und Dirtypreis)
3. U.S. Dollar    XS0365923977: Laufzeit bis 29.05.2018
4. U.S. Dollar    XS0548633659: Laufzeit bis 13.10.2020

 

Die Anleihen (Briefkurs + Stückzins) über der aktuellen Zinsstruktur der einzelnen Währungen abgezinst, ergibt folgende Spreads über dem risikofreien Zins (Staatsanleihen):
1. 93 bp bei einem rf Zins von z.B. -98 bp (1y CH Staatsanleihe)
2. 65 bp bei einem rf Zins von z.B. 124 bp (1y US Staatsanleihe)
3. 105 bp bei einem rf Zins von z.B. 124 bp (1y US Staatsanleihe)
4. 160 bp bei einem rf Zins von z.B. 150 bp (3y US Staatsanleihe)

 

Darin sind alle Kredit- und Liquiditätsrisiken durch den Markt eingepreist.
Die Verkaufssperre lässt sich über Literaturwerte für die Illiquidität grob eingrenzen und bewerten.
Hier nachzulesen (schon etwas älter und mittlerweile eher geringer): Für ein Jahr 90 bp und bei zwei Jahren Restlaufzeit 200 bp.
 

Zwei Szenarien mit den Anleihen (es wird die Übertragbarkeit der Spreads zwischen den Währungsräumen angenommen):
Kündigung in einem Jahr: grob 85 bp Spread über dem rf Zins (momentan -68 bp) + Liquiditätspremium 90 bp = 107 bp < VTB Flex
Kündigung in zwei Jahren: grob 120 bp Spread (basierend auf Anleihen) über dem rf Zins (momentan -66 bp) + Liquiditätspremium 200 bp = 254 bp ~= VTB Flex
(Quelle rf: ECB AAA Yield Curve)

 

Bei der Bewertung bleiben die Tatsachen der Einlagensicherung und die zukünftige Möglichkeit der Nichtausübung der Option unbetrachtet, welche zusätzlich positive Effekte auf die Bewertung des Produkts besitzen.

 

Überschlagen gegenüber dem Markt:
Banken müssen momentan im Euroraum bei einem BBB Rating im Schnitt knapp 100 bp über Staatsanleihen bei Laufzeit bis 3 Jahre bezahlen (Berechnung wahrscheinlich mit Cleanpreisen von BofA).
Die 2020 Dollaranleihe liegt der Spread mit Cleanpreis bei 195 bp - Zeitkorrektur +- 40 bp.
Somit müsste ein Festgeld einer in der Bonität so bewerteten Bank bei 1,95% p.a. liegen.
1,55% p.a. ist aktuell das Maximum der am Markt erhältlichen Produkte für 2 Jahresfestgeld (Rating nicht geprüft, aber eher nicht besser als BBB).

 

Wenn das Kreditrisiko der Bank nicht abschreckt, aus meiner Sicht sowohl gegenüber dem Markt als auch den anderen Emissionen des Schuldners attraktiv und investierbar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Vielen Dank für diese Analyse. Du weißt ja, dass ich in dem anderen Thread sehr ähnlich argumentiert habe, aber Deine Analyse ist viel genauer

Anbei ein paar kleine Aspekte, die man noch erwähnen könnte:

vor 17 Stunden schrieb IRRer-Zins:

Eigentlich eine Anleihe mit fixem Kupon und einer Putoption sowie einer Verkaufssperre für die ersten 4 Jahre. Gesamtlaufzeit 10 Jahre.

Es ist sogar noch eine Calloption enthalten, weil man jederzeit zusätzlich Geld einzahlen kann (fast beliebig viel, wenn man sich wie viele hier mehrere Verträge gesichert hat) und sich hierfür sogar noch den Zinssatz gesichert hat. Außerdem ist zu beachten, dass wenn man am Anfang nicht (bzw. 1€) eingezahlt sondern erstmal die 4 Jahre abgewartet hat, die Verkaufssperre auch noch wegfällt bzw. nur 3 Monate beträgt.

 

vor 17 Stunden schrieb IRRer-Zins:

bei 2,5% / p.a. (also 250 bp)

D.h. Du gehst von einem Altvertrag mit 2,5% Zinssatz aus, richtig? Vielleicht sollte man das dazu sagen, weil ein neuer Vertrag ja nur 1,2% zahlen würde.

vor 17 Stunden schrieb IRRer-Zins:

Zwei Szenarien mit den Anleihen (es wird die Übertragbarkeit der Spreads zwischen den Währungsräumen angenommen):

Ich finde man müsste immer das Szenario Kündigung in drei Monaten betrachten, weil das der nächste mögliche Zeitpunkt ist und das Nichtwahrnehmen von diesem eigentlich wie eine Wiederanlage zu weiteren drei Monaten zu werten ist. Bei diesem Szenario schneidet der vtb flex dann natürlich noch besser ab.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von IRRer-Zins

Zitat

D.h. Du gehst von einem Altvertrag mit 2,5% Zinssatz aus, richtig? Vielleicht sollte man das dazu sagen, weil ein neuer Vertrag ja nur 1,2% zahlen würde.

Ich hatte die 1 bzw. 2 Jahre und den Zinssatz so gewählt, da die Aktivität des Forums im Thread auf vermutliche Restlaufzeiten und Zinshöhe in diesem Bereich schließen lässt.

vor 7 Stunden schrieb Peter23:

Es ist sogar noch eine Calloption enthalten, weil man jederzeit zusätzlich Geld einzahlen kann (fast beliebig viel, wenn man sich wie viele hier mehrere Verträge gesichert hat) und sich hierfür sogar noch den Zinssatz gesichert hat. Außerdem ist zu beachten, dass wenn man am Anfang nicht (bzw. 1€) eingezahlt sondern erstmal die 4 Jahre abgewartet hat, die Verkaufssperre auch noch wegfällt bzw. nur 3 Monate beträgt.

Die Kündigung in 3 Monaten ist unter den von mir verwendeten Annahmen nicht möglich.

Zitat

Ich finde man müsste immer das Szenario Kündigung in drei Monaten betrachten, weil das der nächste mögliche Zeitpunkt ist und das Nichtwahrnehmen von diesem eigentlich wie eine Wiederanlage zu weiteren drei Monaten zu werten ist. Bei diesem Szenario schneidet der vtb flex dann natürlich noch besser ab.

Der VTB Flex ist ein komplexes Produkt in der Bewertung.

Wenn eine Bewertung mittels Derivaten erfolgen soll, dann ist anders vorzugehen.

Ganz genau wird man es nicht hinbekommen, aber ich denke, dass eine Basketoption der beste Weg wäre.

Der VTB besteht dann aus einer amerikanische Swaption auf einen Receiverswap, einer Nullkuponanleihe bzw. einem Sperrkonto und zwei amerikanischen Basket Put Optionen auf die Nullkuponanleihe zu Pari sowie die Swaption.

Der Gedankengang dahinter ist, dass es einem Investor möglich ist den Anlagebetrag zum 3M Euribor (wg. der 3 Monatskündigungsfrist als variabler Zins gewählt) + Kreditspread zu leihen.

Das geliehene Geld kommt in die Nullkuponanleihe, der Swap tauscht die variablen Finanzierungszinsen in den Festzins des VTB Flex.

Die beiden Putoptionen kommen durch die Kündigungsfrist sowie die 2000 Euro Abhebemöglichkeit pro Vertrag.

Bei Betrachtung einer sofortigen Direktanlage ist die Swaption in einen Swap umwandeln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden