Nixkönner

VTB Direktbank: Tagesgeld, Festgeld, VTB Flex und andere Produkte

217 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von asche

(mal was anderes als die Einlagensicherungsdebatte:)

 

Es schreibt jemand oben, der Neuabschluss des VTB Flex sei zu 1.2% p.a. nicht mehr attraktiv. Dem möchte ich zaghaft widersprechen:

 

Als Option(!) für 3-Monats-Festgelder mit Verzinsung von 1.2% im Zeitraum von "heute + 4 Jahre" bis "heute + 10 Jahre" finde ich das durchaus attraktiv: Man bespart jetzt mit Minimalbetrag und nach vier Jahren kann man jedes Jahr EUR 10.000 neu zu 1.2% anlegen, die nur 3 Monate "fest" sind aber bis zu 6 Jahre Zinssicherheit haben.


Wer das (wie Sparfux, ich und andere) noch mit mehreren 2.5% Verträgen gemacht hat, lacht nun.  (ich kann mit 5 Verträgen ab nächstem Jahr insgesamt EUR 50.000 pro Jahr als rollierendes 3-Monats-Festgeld zu 2.5% anlegen, zzgl zu dem was jetzt schon drin liegt)

 

Vielleicht lacht in 4 Jahren auch derjenige, der das jetzt mit 1.2% macht? Es weiss ja keiner, ob das Zinsniveau dann nicht noch weiter gesunken / gleich schlecht geblieben ist. Wenn das Zinsniveau dann überraschend höher stehen würde, kann er den Vertrag immer noch kündigen.

 

 

vor 3 Stunden schrieb Peter23:

Eine kurze Rückfrage dazu: Mal angenommen ich hätte gerne für Liquiditätsengpässe 15.000 zur Verfügung und ich habe 4 vtb-Verträge, auf denen sich insgesamt ca. 30.000 befinden. Dann könnte ich jeden Monat 7.000 kündigen und somit permanent 15.000 frei verfügbar haben (4*2.000+7.000), richtig?

Richtig.

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Geschrieben · bearbeitet von Peter23

vor 2 Stunden schrieb asche:

ich kann mit 5 Verträgen ab nächstem Jahr insgesamt EUR 50.000 pro Jahr als rollierendes 3-Monats-Festgeld zu 2.5% anlegen

Persönlich bin ich immer noch ein wenig vorsichtig und habe tatsächlich nur so ca. 30.000 € angelegt. Gibt es hier jemanden, der mehr als 100t (Einlagensicherungsgrenze) plant anzulegen (bzw. schon angelegt hat)?

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Sicher nicht...

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vor 20 Minuten schrieb Peter23:

Persönlich bin ich immer noch ein wenig vorsichtig und habe tatsächlich nur so ca. 30.000 € angelegt. Gibt es hier jemanden, der mehr als 100t (Einlagensicherungsgrenze) plant anzulegen (bzw. schon angelegt hat)?

auch nicht,

Aber ohne auf der Einlagensicherung herum reiten zu wollen (wurde zur genüge hier durchgewalzt), sobald VTB unter die deutsche Einlagensicherung fällt bis 100k werde ich austocken, soll aber kein Rat an andere sein.

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Am 5.10.2017 um 20:37 schrieb Peter23:

Persönlich bin ich immer noch ein wenig vorsichtig und habe tatsächlich nur so ca. 30.000 € angelegt. Gibt es hier jemanden, der mehr als 100t (Einlagensicherungsgrenze) plant anzulegen (bzw. schon angelegt hat)?

 

Nein, sicher nicht. Ich habe bei meinem alten Vertrag mit 2,5% zwar aufgestockt, aber werde sicher weder die 17.000€ pro Jahr noch die Grenze der Einlagensicherung ausschöpfen.

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Beflügelt durch den Thread habe ich mich auch dunkel erinnert, dass ich in 2014 bei der VTB 3 Sparpläne zu je 2,5% abgeschlossen habe, 4 Jahre Sperrfrist und 10 Jahre Zinsgarantie.

 

Ich habe damals nichts einbezahlt, da nicht klar war, wie sich die Krim-Krise weiter entwickelt. Interessant wird die Geschichte nun, wenn die VTB der deutschen Einlagensicheurng unterliegt.

 

Sprechen sonst irgendwelche Fakten dagegen, bei der VTB jetzt Geld anzulegen zu 2,5% p.a.?

 

Kann man einen solchen Sparpplan übertragen auf eine andere Person zu gleichen Konditionen?

 

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vor 21 Minuten schrieb Grubenolm:

Beflügelt durch den Thread habe ich mich auch dunkel erinnert, dass ich in 2014 bei der VTB 3 Sparpläne zu je 2,5% abgeschlossen habe, 4 Jahre Sperrfrist und 10 Jahre Zinsgarantie.

 

Ich habe damals nichts einbezahlt, da nicht klar war, wie sich die Krim-Krise weiter entwickelt. Interessant wird die Geschichte nun, wenn die VTB der deutschen Einlagensicheurng unterliegt.

 

Sprechen sonst irgendwelche Fakten dagegen, bei der VTB jetzt Geld anzulegen zu 2,5% p.a.?

 

Kann man einen solchen Sparpplan übertragen auf eine andere Person zu gleichen Konditionen?

 

Ist Dir klar, dass es auch vorher schon unter österreichischen Einlagensicherung war? (ME ist zwar ein wenig besser mit der dt. Einlagensicherung, aber die Einschätzung, dass es erst dadurch zu einer "interessanten Geschichten" wird, teile ich nicht.)

 

Die Vor- und Nachteile (Rating der vtb, was bringt die Einlagensicherung etc.) wurden zuvor ausführlich diskutiert. Suchst Du nach zusätzlichen Aspekten als diesen oder bist Du zu faul zum Nachlesen? ;)

 

Ich bin immer davon ausgegangen, dass ein Übertrag auf eine andere Person nicht möglich ist. Aber die Antwort auf die Frage würde mich auch sehr interessieren. Ruf doch bei der vtb an, die haben einen sehr hilfreichen Kundenservice.

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vor 14 Minuten schrieb Peter23:

Ist Dir klar, dass es auch vorher schon unter österreichischen Einlagensicherung war? (ME ist zwar ein wenig besser mit der dt. Einlagensicherung, aber die Einschätzung, dass es erst dadurch zu einer "interessanten Geschichten" wird, teile ich nicht.)

 

Die Vor- und Nachteile (Rating der vtb, was bringt die Einlagensicherung etc.) wurden zuvor ausführlich diskutiert. Suchst Du nach zusätzlichen Aspekten als diesen oder bist Du zu faul zum Nachlesen? ;)

 

Ich bin immer davon ausgegangen, dass ein Übertrag auf eine andere Person nicht möglich ist. Aber die Antwort auf die Frage würde mich auch sehr interessieren. Ruf doch bei der vtb an, die haben einen sehr hilfreichen Kundenservice.

 

Ja, das mit Österreich war mir klar, aber der allgemeine Tenor hier im Forum in 2014 zur VTB war eher skeptisch bis negativ zurückhaltend, aufgrund der damals undurchsichtigen Krim-Lage. Da war halt nicht klar, was mit der VTB passiert, wenn die Russland-Gelder aufgrund Sanktionen eingefroren würden etc.

 

Mir kam das damals recht, da ich ohnehin die 4 Jahre Sperrfrsit zunächst ohne Geldeinlage aussitzen wollte. Jetzt wird der Zeitraum der Sperrfrist überschaubarer (<1 Jahr).

 

Ich werde bei der VTB mal anfragen wegen Übertragung und mich hier dazu melden.

 

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Am 1.11.2017 um 11:44 schrieb Grubenolm:

Ich werde bei der VTB mal anfragen wegen Übertragung und mich hier dazu melden

Und?

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vor 14 Stunden schrieb Peter23:

Und?

 

Ich habe telefonisch bei der VTB nachgefragt. Eine Übertragung eines VTBflex ist ohne Probleme möglich. Bedignung: die Person, auf die übertragen wird, muss volljährig sein und ein Tagesgeldkonto bei der VTB haben. Dann kann das Flex mit den alten gültigen Konditionen übertragen werden.

Der Support schickt dazu ein Übertragungsformmular raus, in dem man alle Daten ausfüllt und dann wird das entsprechend bei der VTB bearbeitet.

 

Das finde ich ziemlich stark.

 

Mal gucken, ob ich mein 2,5% p.a. fix bis 2024 Flex Konto verkauft bekomme *lol*

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Heute in meiner Postbox:

 

"Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
vor einigen Wochen haben wir Sie bereits darüber informiert, dass die VTB Group ihr Europageschäft umstrukturiert: Unter Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung gehört die VTB Direktbank voraussichtlich ab dem 29.12.2017 nicht mehr der VTB Bank (Austria) AG an, sondern geht zusammen mit dieser und der VTB Bank (Deutschland) AG in die aus dem Zusammenschluss entstehende
VTB Bank (Europe) SE
mit Hauptsitz in Frankfurt am Main über.
Ihre Konten werden in der bestehenden Form weitergeführt. Ihre Einlagen sind darüber hinaus weiterhin mindestens bis zu einer Höhe von 100.000 EUR, den EU-Richtlinien entsprechend, geschützt. Ihre Einlagen werden ab dem Zeitpunkt der vollzogenen Umstrukturierung jedoch nicht mehr von der österreichischen, sondern von der deutschen Einlagensicherung gedeckt. Informationen zur deutschen Einlagensicherung erhalten Sie unter: http://einlagensicherung.de/einlagensicherung/"
 

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Macht es überhaupt Sinn, einen ETF wie zum Beispiel den Lyxor MSCI World zu besparen, wenn man noch auf ein Flex Konto mit 2,5% p.a. Mit Zinsgarantie bis 2024 zurück greifen kann?

 

Zumindest wenn man vorerst nur eine Sparrate geplant hat.

Schau ich mir die Brutto Rendite des MSCI World an, lag diese in 2016 bei um 2%. Abzüglich TER 0,3% bleiben 1.7%.

 

Steuer nicht berücksichtigt da Pauschbetrag nicht ausgeschöpft.

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

vor 23 Minuten schrieb Grubenolm:

Macht es überhaupt Sinn, einen ETF wie zum Beispiel den Lyxor MSCI World zu besparen, wenn man noch auf ein Flex Konto mit 2,5% p.a. Mit Zinsgarantie bis 2024 zurück greifen kann?

 

Zumindest wenn man vorerst nur eine Sparrate geplant hat.

Schau ich mir die Brutto Rendite des MSCI World an, lag diese in 2016 bei um 2%. Abzüglich TER 0,3% bleiben 1.7%.

 

Steuer nicht berücksichtigt da Pauschbetrag nicht ausgeschöpft.

 

Schau noch einmal.

https://www.msci.com/documents/10199/890dd84d-3750-4656-87f2-1229ed5a5d6e

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vor 16 Stunden schrieb Ramstein:

 

Gut, dann eben im Durschnitt 2,3% was der MSCI World bringt. Frage bleibt aber die Gleiche, ob das momentan Sinn macht, wenn man auf festverzinste Bankanlage mit 2,5% p.a. zurückgreifen kann.

 

Mir ist dennoch bewusst, dass der MSCI World auch potentiell besser als 2,3% in Zukunft abschnneiden kann, aber wissen tut man nichts.

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Ich empfehle einen Besuch bei

vor 7 Minuten schrieb Grubenolm:

Gut, dann eben im Durschnitt 2,3% was der MSCI World bringt. Frage bleibt aber die Gleiche, ob das momentan Sinn macht, wenn man auf festverzinste Bankanlage mit 2,5% p.a. zurückgreifen kann.

 

Mir ist dennoch bewusst, dass der MSCI World auch potentiell besser als 2,3% in Zukunft abschnneiden kann, aber wissen tut man nichts.

 

Ich empfehle einen Besuch beim Augenarzt, oder einen VHS-Kurs "Texte lesen und verstehen". :P

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Geschrieben · bearbeitet von Peter23

vor 2 Stunden schrieb Ramstein:

Ich empfehle einen Besuch beim Augenarzt, oder einen VHS-Kurs "Texte lesen und verstehen". :P

:D

 

Die 3,73% (anualized return) Since Dec 29, 2000 vom MSCI World sind aber tatsächlich sehr ernüchternd, wenn man bedenkt, was es damals noch auf Festgeld gab (auch wenn das ein Vergleich von Äpfel mit Birnen ist). Diese Zahl sollte man mal denjenigen vorhalten, die sich sicher sind, dass Aktien total überbewertet sind aufgrund der Performance in den letzten 5 Jahren.

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vor 2 Stunden schrieb Grubenolm:

Gut, dann eben im Durschnitt 2,3% was der MSCI World bringt.

Ich weiß zwar nicht, was ein Durschnitt ist, ;) aber es gibt keinen Grund sich nur die Dividenden anzuschauen, weil Du dann die Kursgewinne ohne erkennbaren Grund unberücksichtigt lässt, die Du natürlich bei der vtb nicht hast. 

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