Schufa

510 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

Zitat

Hunderttausende Entscheidungen täglich stützen sich auf das Urteil der Schufa - beim Handyvertrag, Hauskredit oder der Mietwohnung. Doch eine exklusive Datenauswertung zeigt: Viele Menschen werden unverschuldet zum Risiko erklärt.

 

Warum geben sie nicht an, wieviel Prozent der "Hunderttausenden pro Tag" von der falschen Auskunft betroffen sind? 3? 5? 10?

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Geschrieben

Ob die Auskunft falsch ist, mag ich nicht zu beurteilen. "Seltsam" ist es für Manchen dennoch, dass man, obwohl man nur Positivmerkmale hat einem erhöhtem Risiko zugeordnet wird.

Und wie viele das sind, sagt der Artikel schon auch:

 



12,5 % Anteil Personen mit ausschließlich positiven Informationen, denen dennoch ein "zufriedenstellendes bis erhöhten" oder sogar "hohes Risiko" bescheinigt wird.

 

Trotzdem kann man natürlich erklären woran das liegt (Wohnort, Alter, Anzahl Girokonten, Kreditkarten, etc.).  

Ob man das gleich kritisieren muss? Im Grunde sagt die Schufa nur das Offensichtliche:

- Junge Leute werden häufiger säumig als Ältere

- Leute, die in ärmeren Wohngegenden wohnen sind schlechtere Schuldner

- Leute mit vielen GK haben vermutlich im Schnitt ein höheres Ausfallrsiko

etc.

 

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

Letztlich ist es doch Statistik über die Vergangenheit.

 

Zitat

Was das bedeuten kann, erfuhr ein 20-jähriger Angestellter, der seine Selbstauskunft dem Projekt OpenSchufa zur Verfügung gestellt hat. Ihm bescheinigt die Schufa ein "erhöhtes bis hohes Risiko". Ihr Urteil stützt sich neben seinem Alter, Geschlecht und der Zahl seiner Adressen lediglich auf das Vorhandensein von drei Girokonten, eines davon besteht seit mehreren Jahren.

 

Kann man lesen: 20 Jahre alt, kürzlich 2 neue Adressen, 2 neue Girokonten ergibt Problemwahrscheinlichkeit von 5-10 %. Und das glaube ich sogar.

 

PS: Ich kenne persönlich auch Fälle, wo der Schufascore meines Erachtens nach viel zu gut ist.

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Geschrieben

Das einzige Problem der Schufa ist, dass sie einen fixen Score, und nich in etwas ein Score + ein Unsicherheitsmaß wie z.b. Standardabweichung liefert. Wohl aus gutem Grund, ich vermute die Aussagekraft des Score ist relativ gering.

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Geschrieben

Ich denke, die Schufa würde sich einen großen Gefallen tun, wenn sie tatsächliche positive Merkmale aufgrund von Meldungen der Nutzer zulassen würde (mit Nachweis versteht sich).

Zum Beispiel:

Angaben über ungekündigte Beschäftigung seit X Jahren

Angaben über Vermögen (Immobilien)

Angaben über Einkommen

Angaben über Kinder

 

Alles auf freiwilliger Basis um den eigenen Score zu verbessern.

Das wäre ein deutlicher Sprung zu einem transparenterem und besserem Score.

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Geschrieben · bearbeitet von Laser12

Moin,

 

vor 3 Stunden schrieb DrFaustus:

"Seltsam" ist es für Manchen dennoch, dass man, obwohl man nur Positivmerkmale hat einem erhöhtem Risiko zugeordnet wird.

die Schufa hat keine Positivmerkmale.

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Geschrieben

Moin,

 

vor einer Stunde schrieb DrFaustus:

Ich denke, die Schufa würde sich einen großen Gefallen tun, wenn sie tatsächliche positive Merkmale aufgrund von Meldungen der Nutzer zulassen würde (mit Nachweis versteht sich).

Schufa macht das zumindest für Unternehmen. Bei Verbrauchern weiß ich es nicht.

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Geschrieben

Moin,

 

vor 2 Stunden schrieb xerodan:

Das einzige Problem der Schufa ist, dass sie einen fixen Score, und nich in etwas ein Score + ein Unsicherheitsmaß wie z.b. Standardabweichung liefert. Wohl aus gutem Grund, ich vermute die Aussagekraft des Score ist relativ gering.

kaum zu glauben, was hier behauptet wird. :blink:

 

Schufa gibt ein Unsicherheitsmaß für den personalisierten Score an.

 

Die Vermutung zur Aussagekraft "des" Scores ist schon peinlich. Aber ich muss das nicht korrigieren bzw. die Schufa-Produkte verkaufen.

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Geschrieben

vor 24 Minuten schrieb Laser12:

Moin,

 

kaum zu glauben, was hier behauptet wird. :blink:

 

Schufa gibt ein Unsicherheitsmaß für den personalisierten Score an.

 

Die Vermutung zur Aussagekraft "des" Scores ist schon peinlich. Aber ich muss das nicht korrigieren bzw. die Schufa-Produkte verkaufen.

 

Bitte wo denn ? Sicher nicht in der Selbstauskunft nach BDSG oder in den übermittelten Scores.

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Geschrieben

nein, die Käufer der Daten erhalten auf Wunsch Informationen zur Interpretation

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