Chemstudent

Verschiedene Indexkombinationen

69 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Resümierend bleibt man also gerne beim klassischen 70(70/30)/30 mit MSCI World/EM und €Sovs, habe ich das richtig verstanden, @Chem? :unsure:

 

Ich wollte mit diesem Thread nicht für eine konkrete Depotaufteilung Partei ergreifen. Sinn war es, das Anleger schauen können, wie sich verschiedene Zusammenstellungen in der Vergangenheit entwickelt haben. Oftmals habe ich den Eindruck, dass man hier endlos über die zweite Nachkommastelle bei der Gewichtung von XY philosophiert, dabei aber gar nicht weiß, wie der Einfluss auf das riskante Gesamtportfolio überhaupt ist. An dieser Stelle möchte ich etwas Hilfestellung geben, und auch einen Eindruck davon vermitteln, wieviel Risiko z.B. auf 1-Jahressicht das Gesamtportfolio trägt.

 

Aber abgesehen davon:

Ich persönlich favorisiere eher die BIP-Gewichtung ggü. MCap (siehe den "Weltdepot"-Thread), falls du das wissen wolltest. ;)

 

Auch in den ganzen Nachbarthreads geht es scheinbar immer nur um das gleiche Thema..

 

Was würdet ihr denn sagen bis zu welchen Depotgrössen man jetzt noch umschwenken kann/sollte?

Ich hatte mich vor einem Jahr für die 30/30/30/10 Variante entschieden, allerdings mit dem ishares stoxx Europe 600.

Aktuell umfasst das Depot ca. 10k mit 3 ETFs, Pazifik wurde noch nicht gekauft.

 

Zusammenfassend lese ich hier immer wieder, dass viele die 3 ETF Variante oder sogar die Abbildung des ACWI IMI bevorzugen ( den man bis zu einer gewissen Depotgröße ja sogar mit nur einem ETF besparen kann)

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von xfklu

Ich hatte mich vor einem Jahr für die 30/30/30/10 Variante entschieden, allerdings mit dem ishares stoxx Europe 600.

Aktuell umfasst das Depot ca. 10k mit 3 ETFs, Pazifik wurde noch nicht gekauft.

Ich würde bei dem bleiben, was Du schon angefangen hast. In diesem Thread wird die Philosophie vertreten, dass das alles nicht so wichtig ist, und das man sich eher Gedanken machen sollte, was außer Aktien noch ins Depot gehört.

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Geschrieben

Auch in den ganzen Nachbarthreads geht es scheinbar immer nur um das gleiche Thema..

 

Was würdet ihr denn sagen bis zu welchen Depotgrössen man jetzt noch umschwenken kann/sollte?

Ich hatte mich vor einem Jahr für die 30/30/30/10 Variante entschieden, allerdings mit dem ishares stoxx Europe 600.

Aktuell umfasst das Depot ca. 10k mit 3 ETFs, Pazifik wurde noch nicht gekauft.

 

Zusammenfassend lese ich hier immer wieder, dass viele die 3 ETF Variante oder sogar die Abbildung des ACWI IMI bevorzugen ( den man bis zu einer gewissen Depotgröße ja sogar mit nur einem ETF besparen kann)

 

Bei den Varianten von 2, 3 oder 4 ETFs dreht sich ja alles nur um den World-Anteil.

Mit allen Varianten hat man ähnliche Abweichungen vom MSCI ACWI GDP, also vom BIP-Ansatz.

70/30 macht Sinn, wenn die Kosten sonst zu groß würden, oder man es schlichtweg bequem haben möchte. Diese 2 ETF Lösung sorgte zwar seit 2001 für die größten Abweichungen bzgl. dem MSCI ACWI GDP, dies aber sowohl nach unten, als auch nach oben. Das wäre der Preis für die Bequemlichkeit.

 

Am besten schnitt die 3 ETF Variante ab. Hier sind die Abweichungen der roll. Renditen bzgl. ACWI GDP am geringsten.

 

Der 4 ETF Ansatz sollte durchaus hinterfragt werden. Die 10% Japan (bzw. Pacific) Gewichtung kann ich mir eigentlich nur historisch bedingt erklären. (Japan-Blase->starke Gewichtung im MSCI World -> wäre da eine BIP Gewichtung von Japan vorhanden gewesen wäre es besser gelaufen). Im Grunde ist aber eigentlich nicht nachzuvollziehen, warum gerade Japan eine solche Bedeutung zugemessen wird. Zum Vergleich: China hat am MSCI ACWI GDP eine Gewichtung von 15,9%, Japan lediglich von 7,9%. Obwohl also China doppelt so stark laut BIP gewichtet werden müsste, lässt man dies im EM-Anteil verschwinden, und nimmt stattdessen Japan als separate Region mit rein. Ok: Bisweilen nimmt man auch die Region "Pacific", die immerhin ca. 10% laut BIP ausmacht. Ist aber trotzdem nur 2/3 von China.

Ebenso zeigt sich, das die 4 ETF Variante zumindest im Betrachtungszeitraum keine genauere Abbildung der Renditen des MSCI ACWI GDP lieferte. Zwar immer noch besser als die 70/30 Mischung, aber nicht besser als die 3 ETF Variante.

 

Vorteil vom 4 ETF Ansatz ist eigentlich nur, was Schinzilord einmal schrieb. Nämlich das man durch die größere Aufdröselung ggf. einen größeren Rebalancingvorteil hat: https://www.wertpapier-forum.de/topic/44765-einsteiger-portfolio-mit-drei-etfs/?do=findComment&comment=916565

 

Der MSCI ACWI IMI kommt für all jene in Frage, die gar nicht spekulieren, sondern tatsächlich passiv anlegen möchten.

 

Die Grafiken sollen aber auch dafür sensibilisieren:

Wer sich mit Fragen wie 2, 3 oder 4 ETFs? EMU oder Europe? 5% Small Caps und 3% Gold? etc. pp. auseinandersetzen will, sollte sich dabei auch mal überlegen, wie stark sich das "optimierte" Depot überhaupt von einem "KISS" Depot unterscheidet. Man kann sich mit Detailfragen beschäftigen, natürlich, das macht aber nur Sinn, wenn die bestimmenderen Fragen (insb. die Wahl und Gewichtung der Analgeklassen!) geklärt ist.

Mir kommt es aber nur allzu häufig so vor, als ob man sich stunden, tage oder gar wochenlang mit Detailfragen beschäftigt, dabei noch nicht mal weiß, wie stark sich das überhaupt bemerkbar macht (Hauptsache auf dem Papier steht die perfekte BIP Gewichtung, oder 5% Small Caps), die Frage bzgl. der Aufteilung auf z.B. Aktien und Anleihen, mithin die Frage nach der Risikotragfähigkeit aber in wenigen Sekunden abgehandelt wird. Frei nach dem Motto "Zwischenzeitliche Verluste sind kein Problem, solange am Ende die Rendite stimmt." Und dann wird das in stundenlanger Kleinarbeit optimierte, steuerlich abgeklopfte Depot beim nächsten Crash wieder verändert oder gleich ganz verkauft, weil man das Risiko im Verhältnis zur eigenen Risikotragfähigkeit unterschätzt hat.

 

Zur Illustration:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/45642-weltdepot-mit-konzentration-auf-small-caps/?do=findComment&comment=935339 (erste grafik)

 

Die Unterschiede zwischen einer Gleichgewichtung von MSCI North Amerika, Europe und EM zur 4 ETF-Lösung und zur 4 ETF Lösung mit Gleichgeweichtung von NA, Europe, Pacific und EM, sind deutlich geringer, als der Unterschied zur Gleichgewichtung von North America, Europe und EM inkl. 25% Anleihen (GIGG Index).

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Geschrieben

Hier eine kleine Tabelle mit BIP-optimierten Depots im Vergleich zu den Foren-Standards.

GDP.xlsx

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Also wenn man sich die Diskussionen und Beiträge zum Thema Indexkombinationen in der letzten Zeit so durchliest, scheint es eine leichte Präferenz für die 3-ETF-Variante zu geben verglichen mit der 4-ETF-Variante oder kommt nur mir das so vor?

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Geschrieben

Also wenn man sich die Diskussionen und Beiträge zum Thema Indexkombinationen in der letzten Zeit so durchliest, scheint es eine leichte Präferenz für die 3-ETF-Variante zu geben verglichen mit der 4-ETF-Variante oder kommt nur mir das so vor?

 

ja - MSCI ACWI IMI z.Zt. besser als fast alle Kombinationen, sehe vor allen Dingen keine Präferenz gegenüber der zweier Kombination Worl/Emerging in welcher Mischung auch immer

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Geschrieben · bearbeitet von PIBE350

Ich hätte ja gern den iShares MSCI ACWI IMI genommen, aber da der er steuerhässlich ist, ist es der Lyxor MSCI ACWI ohne IMI geworden. :)

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Auch in den ganzen Nachbarthreads geht es scheinbar immer nur um das gleiche Thema..

 

Was würdet ihr denn sagen bis zu welchen Depotgrössen man jetzt noch umschwenken kann/sollte?

Ich hatte mich vor einem Jahr für die 30/30/30/10 Variante entschieden, allerdings mit dem ishares stoxx Europe 600.

Aktuell umfasst das Depot ca. 10k mit 3 ETFs, Pazifik wurde noch nicht gekauft.

 

Zusammenfassend lese ich hier immer wieder, dass viele die 3 ETF Variante oder sogar die Abbildung des ACWI IMI bevorzugen ( den man bis zu einer gewissen Depotgröße ja sogar mit nur einem ETF besparen kann)

 

Bei den Varianten von 2, 3 oder 4 ETFs dreht sich ja alles nur um den World-Anteil.

Mit allen Varianten hat man ähnliche Abweichungen vom MSCI ACWI GDP, also vom BIP-Ansatz.

70/30 macht Sinn, wenn die Kosten sonst zu groß würden, oder man es schlichtweg bequem haben möchte. Diese 2 ETF Lösung sorgte zwar seit 2001 für die größten Abweichungen bzgl. dem MSCI ACWI GDP, dies aber sowohl nach unten, als auch nach oben. Das wäre der Preis für die Bequemlichkeit.

 

Am besten schnitt die 3 ETF Variante ab. Hier sind die Abweichungen der roll. Renditen bzgl. ACWI GDP am geringsten.

 

Der 4 ETF Ansatz sollte durchaus hinterfragt werden. Die 10% Japan (bzw. Pacific) Gewichtung kann ich mir eigentlich nur historisch bedingt erklären. (Japan-Blase->starke Gewichtung im MSCI World -> wäre da eine BIP Gewichtung von Japan vorhanden gewesen wäre es besser gelaufen). Im Grunde ist aber eigentlich nicht nachzuvollziehen, warum gerade Japan eine solche Bedeutung zugemessen wird. Zum Vergleich: China hat am MSCI ACWI GDP eine Gewichtung von 15,9%, Japan lediglich von 7,9%. Obwohl also China doppelt so stark laut BIP gewichtet werden müsste, lässt man dies im EM-Anteil verschwinden, und nimmt stattdessen Japan als separate Region mit rein. Ok: Bisweilen nimmt man auch die Region "Pacific", die immerhin ca. 10% laut BIP ausmacht. Ist aber trotzdem nur 2/3 von China.

Ebenso zeigt sich, das die 4 ETF Variante zumindest im Betrachtungszeitraum keine genauere Abbildung der Renditen des MSCI ACWI GDP lieferte. Zwar immer noch besser als die 70/30 Mischung, aber nicht besser als die 3 ETF Variante.

 

Vorteil vom 4 ETF Ansatz ist eigentlich nur, was Schinzilord einmal schrieb. Nämlich das man durch die größere Aufdröselung ggf. einen größeren Rebalancingvorteil hat: https://www.wertpapier-forum.de/topic/44765-einsteiger-portfolio-mit-drei-etfs/?do=findComment&comment=916565

 

Der MSCI ACWI IMI kommt für all jene in Frage, die gar nicht spekulieren, sondern tatsächlich passiv anlegen möchten.

 

Die Grafiken sollen aber auch dafür sensibilisieren:

Wer sich mit Fragen wie 2, 3 oder 4 ETFs? EMU oder Europe? 5% Small Caps und 3% Gold? etc. pp. auseinandersetzen will, sollte sich dabei auch mal überlegen, wie stark sich das "optimierte" Depot überhaupt von einem "KISS" Depot unterscheidet. Man kann sich mit Detailfragen beschäftigen, natürlich, das macht aber nur Sinn, wenn die bestimmenderen Fragen (insb. die Wahl und Gewichtung der Analgeklassen!) geklärt ist.

Mir kommt es aber nur allzu häufig so vor, als ob man sich stunden, tage oder gar wochenlang mit Detailfragen beschäftigt, dabei noch nicht mal weiß, wie stark sich das überhaupt bemerkbar macht (Hauptsache auf dem Papier steht die perfekte BIP Gewichtung, oder 5% Small Caps), die Frage bzgl. der Aufteilung auf z.B. Aktien und Anleihen, mithin die Frage nach der Risikotragfähigkeit aber in wenigen Sekunden abgehandelt wird. Frei nach dem Motto "Zwischenzeitliche Verluste sind kein Problem, solange am Ende die Rendite stimmt." Und dann wird das in stundenlanger Kleinarbeit optimierte, steuerlich abgeklopfte Depot beim nächsten Crash wieder verändert oder gleich ganz verkauft, weil man das Risiko im Verhältnis zur eigenen Risikotragfähigkeit unterschätzt hat.

 

Zur Illustration:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/45642-weltdepot-mit-konzentration-auf-small-caps/?do=findComment&comment=935339 (erste grafik)

 

Die Unterschiede zwischen einer Gleichgewichtung von MSCI North Amerika, Europe und EM zur 4 ETF-Lösung und zur 4 ETF Lösung mit Gleichgeweichtung von NA, Europe, Pacific und EM, sind deutlich geringer, als der Unterschied zur Gleichgewichtung von North America, Europe und EM inkl. 25% Anleihen (GIGG Index).

 

 

Ich wollte vor allen Dingen auf den Kostenaspekt bei an und Verkauf der ETF zu sprechen kommen.

Gerade wenn man vorhat im Alter häufiger Anteile zu verkaufen, könnte es ja Sinn machen weniger Produkte zu besparen.

So kann man beim "Verzehr" dann immer nur lediglich ein Produkt verkaufen, statt mehrere beziehungsweise anschließend wieder Gewichten zu müssen. Aus diesem Grund erscheint mir die Lösung mit nur einem oder zweiProdukten durchaus attraktiv.

 

Da sich beim Verkauf durch aus höhere Summen ergeben können, wenn man diese regelmäßig tätigt, finde ich diesen Aspekt gar nicht so irrelevant oder?

 

Was den Pazifik Anteil betrifft, so habe ich gesehen das ist doch ETFs gibt ohne einen Japan Anteil (Ex Japan).

Ansonsten mache ich mir nur wenig Gedanken um Bruchteile der Gewichtung

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Geschrieben

Hier eine kleine Tabelle mit BIP-optimierten Depots im Vergleich zu den Foren-Standards.

 

Schöne Tabelle! :thumbsup: Kann man da die hinterlegten Daten anders nutzen und andere Indexkombinationen durchexerzieren?

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Kann man da die hinterlegten Daten anders nutzen und andere Indexkombinationen durchexerzieren?

Aber Hallo! Dafür ist das Ding ja da. Du musst nur aufpassen, dass die Depotsumme immer 100% ergibt.

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Geschrieben

Wunderbar, danke! Dann schließt sich eine Frage an: wie kann man neue Indizes in die Datei aufnehmen? Beispielsweise den MSCI Frontier Markets?

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Geschrieben

Wunderbar, danke! Dann schließt sich eine Frage an: wie kann man neue Indizes in die Datei aufnehmen? Beispielsweise den MSCI Frontier Markets?

Die Tabelle ist jetzt auf die 23 "Developed Markets" und die 23 "Emerging Markets" beschränkt und enthält auch nur ETFs, die diese Länder abdecken.

Wenn ich da den einen oder anderen vergessen habe, kann ich das gerne einbauen. Das wäre für mich einfacher, als das hier zu erklären.

 

"Frontier Markets" würde einen größeren Umbau bedeuten. Den Bereich habe ich weggelassen, weil ich da keinen ETF gefunden habe, den ich mir kaufen würde.

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Geschrieben · bearbeitet von xfklu

MSCI Frontier Markets?

EDIT 02.05.2015: Fehler im Anhang korrigiert.

GDP_FM.xlsx

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Geschrieben

Mir kommt es aber nur allzu häufig so vor, als ob man sich stunden, tage oder gar wochenlang mit Detailfragen beschäftigt, dabei noch nicht mal weiß, wie stark sich das überhaupt bemerkbar macht (Hauptsache auf dem Papier steht die perfekte BIP Gewichtung, oder 5% Small Caps), die Frage bzgl. der Aufteilung auf z.B. Aktien und Anleihen, mithin die Frage nach der Risikotragfähigkeit aber in wenigen Sekunden abgehandelt wird. Frei nach dem Motto "Zwischenzeitliche Verluste sind kein Problem, solange am Ende die Rendite stimmt." Und dann wird das in stundenlanger Kleinarbeit optimierte, steuerlich abgeklopfte Depot beim nächsten Crash wieder verändert oder gleich ganz verkauft, weil man das Risiko im Verhältnis zur eigenen Risikotragfähigkeit unterschätzt hat.

:thumbsup: Christian Kirchner hat dazu auch einen lesenswerten Artikel:

 

Einen Indexfonds zu kaufen ist vermutlich nur ein ganz kleiner Teil des Erfolgs in der langfristigen Geldanlage. Jeder einigermaßen erfahrene Anleger wird das kennen. Der harte Teil kommt erst in den Jahren danach.

 

(Quelle)

Gruß, Beobachter2.

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Geschrieben

Einen Indexfonds zu kaufen ist vermutlich nur ein ganz kleiner Teil des Erfolgs in der langfristigen Geldanlage. Jeder einigermaßen erfahrene Anleger wird das kennen. Der harte Teil kommt erst in den Jahren danach.

(Quelle)

 

Je länger man selbst 'buy and hold' betreibt, desto klarer treten die im Artikel genannten Probleme auf.

Jedoch sind die meisten genannten Punkte generelle Probleme der Akteinanlage. Die Anonymisierung und Akronymisierung über ETF ist wohl eher ein Vorteil.

Antwort muss eine gute Beratung ergeben oder ein wirklich kritisches und ausführliches Selbststudium.

Darin liegt eigentlich die Antwort, langes Selbststudium und nicht nur 8-10 Stunden.

 

Wenn man einen Großteil seiner Altersvorsorge auf ETF aufbaut ist selbst das investieren von einige hundert Stunden über die lange Sicht ein gutes Investment.

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Geschrieben · bearbeitet von xfklu

... langes Selbststudium ... 8-10 Stunden ... einige hundert Stunden ....

Ich glaube nicht, dass 10 Stunden oder 1000 Stunden Selbststudium viel Unterschied macht.

Man muss einen Crash selbst erlebt haben, um zu wissen, wie man reagiert, wenn täglich 5-stellige Beträge verpuffen.

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Geschrieben

Ich glaube nicht, dass 10 Stunden oder 1000 Stunden Selbststudium viel Unterschied macht.

Man muss einen Crash selbst erlebt haben, um zu wissen, wie man reagiert, wenn täglich 5-stellige Beträge verpuffen.

 

Ein rationaler Anleger profitiert eben nicht nur von persönlichen Erfahrungen sondern kann auch von Erfahrungen von Anderen lernen.

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Geschrieben

Das trifft gewiss nur zum Teil zu. Am eigenen Leib einen Crash mitzumachen ist schon eine ganz eigene Erfahrung. Besonders wenn es nach 20 Jahren Anlagedauer, fortgeschrittenem Lebensalter und mit richtigen Summen nach unten rauscht. Den "rationalen" Anleger gibt es wohl dann eher selten. Theorie und echtes leben liegen da meilenweit auseinander. Die beste Form damit umzugehen ist eine gehörige Portion Fatalismus und verschmerzbare Verluste. Das will heißen : Nie mehr Geld in Aktien anlegen als man zur Not auch vollkommen abschreiben kann.

 

LG Joseph

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Geschrieben

Ich muss mich nochmal hier einschalten bezgl der Frage die ich weiter vorne geschrieben habe. Es geht darum, dass ich mir unsicher über meine aktuelle 30/30/30/10 kombination geworden bin, vor allem weil ich eben jedes mal vier (bzw. 3 und ab und an den 4.) ETF kaufe - in der Regel halbjährlich - und damit viel höhere Kosten habe.

 

Nochmal die Frage aus diesem Thread:

 

 

 

 

"Ich wollte vor allen Dingen auf den Kostenaspekt bei an und Verkauf der ETF zu sprechen kommen.<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19.5px;">Gerade wenn man vorhat im Alter häufiger Anteile zu verkaufen, könnte es ja Sinn machen weniger Produkte zu besparen.<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19.5px;">So kann man beim "Verzehr" dann immer nur lediglich ein Produkt verkaufen, statt mehrere beziehungsweise anschließend wieder Gewichten zu müssen. Aus diesem Grund erscheint mir die Lösung mit nur einem oder zweiProdukten durchaus attraktiv.<br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19.5px;"><br style="font-family: tahoma, arial, verdana, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19.5px;">Da sich beim Verkauf durch aus höhere Summen ergeben können, wenn man diese regelmäßig tätigt, finde ich diesen Aspekt gar nicht so irrelevant oder? "

Würdet ihr diesen Aspekt berücksichtigen oder vernachlässigen? Es gibt ja viele Direktbanken wie die FFB bei der der Kauf nur 2,3 Euro kostet, aber dennoch habe ich im vergleich doppelt oder viermal so hohe Order und Verkaufsgebühren wie mit einem anderen Modell.

Allgemein geht es mir um die Frage ob ein Wechsel von der 4-ETF Variante gerade jetzt noch Sinn macht, da ich aktuell nur 3 Positionen halte über je ca 3,5k : S&P 500, Stoxx Europe 600 und EM.

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Kostenaspekt bei an und Verkauf der ETF

Kauf- und Verkaufskosten kannst Du bei einer sehr langfristigen Anlage in der Regel vernachlässigen. (Das steht auch irgendwo im Kommer, glaube ich.)

 

Entscheidender sind die jährlichen Kosten (TER bzw. TD). Du hast schon USA statt Nordamerika genommen. Das halte ich für eine gute Idee. Zusätzlich könntest Du Dir überlegen, Japan statt Pazifik zu nehmen. Die sind auch meist billiger, und die Auswahl ist größer.

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Ich muss mich nochmal hier einschalten bezgl der Frage die ich weiter vorne geschrieben habe. Es geht darum, dass ich mir unsicher über meine aktuelle 30/30/30/10 kombination geworden bin, vor allem weil ich eben jedes mal vier (bzw. 3 und ab und an den 4.) ETF kaufe - in der Regel halbjährlich - und damit viel höhere Kosten habe.
Statt jeweils halbjährlich alle 3 oder 4 zu kaufen kannst Du auch einfach quatalsweise immer den ETF kaufen, der es am meisten nötig hat. Sozusagen eine Art kontinuierliches Rebalancing bei dem Du gleichzeitig Kosten reduzierst.

 

Ob 3 oder 4-ETF Lösung? Vermutlich ist es völlig egal. Wenn Du erwartest, dass Deine Sparraten in Zukunft noch ansteigen würde ich eher die breitere Version nehmen aber auch dann ist es nicht zwingend die richtige Entscheidung. Aber vielleicht ist die Diskussion Deiner speziellen Situation hier dann doch etwas zu weit ab vom eigentlichen Thema.

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Hier eine kleine Tabelle mit BIP-optimierten Depots im Vergleich zu den Foren-Standards.

 

Der EM-Anteil ist bei BIP-Gewichtung 40-52% groß. Wie kommt das? Ich kenne EM-Anteile nur als 30-40%.

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Hier eine kleine Tabelle mit BIP-optimierten Depots im Vergleich zu den Foren-Standards.

 

Der EM-Anteil ist bei BIP-Gewichtung 40-52% groß. Wie kommt das? Ich kenne EM-Anteile nur als 30-40%.

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Der EM-Anteil ist bei BIP-Gewichtung 40-52% groß. Wie kommt das? Ich kenne EM-Anteile nur als 30-40%.

Du hast Recht. Das klingt paradox, ist aber nur Mathematik. Wenn Du EM als gesamten Sektor siehst, dann wären 38% okay. Aber hier ist die Optimierung auf Länderebene gemacht. Mit 40-52% EM hast Du etwas zuviel Korea und Taiwan und etwas zuwenig China und Indien. Aber insgesamt ist es ausgewogener, d.h. die Abweichungen der einzelnen Länder ist geringer.

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Du hast Recht. Das klingt paradox, ist aber nur Mathematik. Wenn Du EM als gesamten Sektor siehst, dann wären 38% okay. Aber hier ist die Optimierung auf Länderebene gemacht. Mit 40-52% EM hast Du etwas zuviel Korea und Taiwan und etwas zuwenig China und Indien. Aber insgesamt ist es ausgewogener, d.h. die Abweichungen der einzelnen Länder ist geringer.

 

Danke!

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