patient4711's Depot

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Hallo patient !! Eine kleine Anmerkung von mir......auch wenn ein Einstieg bei "St. Jude Medical" aktuell vielleicht verlockend aussieht, ich würde zunächst erst eine Position bei der wesentlich breiter aufgestellten "Abbott Laboratories" aufbauen wollen und mich dann erst solchen Spezialwerten widmen.

Hi Tutti. Schön dass Du vorbei schaust. Deine Einschätzung ist mir immer sehr willkommen und ich schaue öfters auch neidisch auf Dein Depot.

 

Wie Du selbst schreibst, ist es eine Entscheidung zwischen der recht sicheren (und halbwegs fair bepreisten?) ABT und der derzeit günstig erscheinenden STJ. Ich gebe zu dass ich gerne etwas zu gierig bin und zur günstigeren Aktie greife.

 

Wenn Du jedoch ein paar Posts hoch gehst siehst Du eine recht detaillierte (hoffentlich richtige?) Einschätzung zu STJ. Gerade auf Deine Rückmeldung dazu wäre ich gespannt gewesen. Anhand dessen hast Du doch bestimmt noch mehr Argumente pro Abbott? Ich würde Deinen Tip gerne beherzigen, aber die Begründung ist noch etwas dünn.

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Hallo patient !! Eine kleine Anmerkung von mir......auch wenn ein Einstieg bei "St. Jude Medical" aktuell vielleicht verlockend aussieht, ich würde zunächst erst eine Position bei der wesentlich breiter aufgestellten "Abbott Laboratories" aufbauen wollen und mich dann erst solchen Spezialwerten widmen.

Hi Tutti. Schön dass Du vorbei schaust. Deine Einschätzung ist mir immer sehr willkommen und ich schaue öfters auch neidisch auf Dein Depot.

 

Wie Du selbst schreibst, ist es eine Entscheidung zwischen der recht sicheren (und halbwegs fair bepreisten?) ABT und der derzeit günstig erscheinenden STJ. Ich gebe zu dass ich gerne etwas zu gierig bin und zur günstigeren Aktie greife.

 

Wenn Du jedoch ein paar Posts hoch gehst siehst Du eine recht detaillierte (hoffentlich richtige?) Einschätzung zu STJ. Gerade auf Deine Rückmeldung dazu wäre ich gespannt gewesen. Anhand dessen hast Du doch bestimmt noch mehr Argumente pro Abbott? Ich würde Deinen Tip gerne beherzigen, aber die Begründung ist noch etwas dünn.

Hallo patient - ich meine, dass dein schönes Depot den Sektor "Healthcare" noch etwas vernachlässigt und bei einer Entscheidungsfindung "ABT oder STJ", würde ich zunächst auf die wesentlich breiter aufgestellte ABT zurückgreifen. Ob das jetzt ein richtiger Kaufzeitpunkt ist und/oder STJ künftig eine bessere Kursentwicklung zeigt, weiß natürlich niemand ganz genau. Von der Bewertung her mag Abbott aktuell vielleicht auch kein Schnäppchen sein, jedoch darf man auch nicht zu "geizig" sein....McCormick ist da ein sehr gutes Beispiel.

 

Ich greife bei den Unternehmen auch nur auf die öffentlich-zugänglichen Informationen zu (Schinderhannes hat für dieses Unternehmen vor längerer Zeit und vor der AbbVie-Abspaltung mal eine schöne Analyse geschrieben), aber was mir neben der sehr breiten Marktstellung (medizinische Ernährung/Diagnosetechnik/Medikamente/medizinische Geräte) besonders an dem Unternehmen gefällt ist, dass es sich hier zwar um ein US-Unternehmen handelt, jedoch knapp 70% der Umsätze außerhalb der Vereinigten Staaten generiert werden. ABT ist besonders stark in den Schwellenländern aktiv und du bekommst hier auch eine schöne Währungsdiversifikation geliefert - aktuell bekommt das Unternehmen durch den starken US-Dollar zwar etwas Gegenwind, jedoch muss dieses Problem nicht dauerhaft bestehen bleiben.

 

Die Kombination von aufstrebenden Schwellenländern und zunehmender Überalterung, dürften dem Unternehmen langfristig in die Karten spielen und der kurze Knick im Chart vielleicht eine schöne Einstiegsgelegenheit darstellen. Das das Unternehmen seit 44 Jahren in jedem Jahr die Dividende erhöht, dürfte auch ganz nach deinem Geschmack sein wink.gif

 

4-traders

 

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Posted · Edited by patient4711

Hallo patient - ich meine, dass dein schönes Depot den Sektor "Healthcare" noch etwas vernachlässigt

Ich danke Dir für Deine Rückmeldung. Diesmal haust Du mir die Argumente nur so um die Ohren :thumbsup:. Und: ja, ich finde Healthcare auch unterrepräsentiert. Zudem ist es eine der langfristig lohnendsten Branchen. Laut einer Untersuchung sind am lohnendsten: Consumer Staples, Energy (zu deutsch Öl) und Healthcare.

 

Von der Bewertung her mag Abbott aktuell vielleicht auch kein Schnäppchen sein, jedoch darf man auch nicht zu "geizig" sein....McCormick ist da ein sehr gutes Beispiel.

Ja, sehe ich ein. Die Hochkaräter sehen selten günstig aus, einmal im Depot hat man damit aber keine Sorgen mehr.

 

(...) was mir neben der sehr breiten Marktstellung (medizinische Ernährung/Diagnosetechnik/Medikamente/medizinische Geräte) besonders an dem Unternehmen gefällt ist, dass es sich hier zwar um ein US-Unternehmen handelt, jedoch knapp 70% der Umsätze außerhalb der Vereinigten Staaten generiert werden. ABT ist besonders stark in den Schwellenländern aktiv und du bekommst hier auch eine schöne Währungsdiversifikation geliefert - aktuell bekommt das Unternehmen durch den starken US-Dollar zwar etwas Gegenwind, jedoch muss dieses Problem nicht dauerhaft bestehen bleiben.

Das Währungsthema war mir jetzt neu. Macht die Sache natürlich noch interessanter: das EPS erscheint durch die Währungsverschiebungen recht niedrig, der USD kann ja nicht ewig steigen...

 

Die Kombination von aufstrebenden Schwellenländern und zunehmender Überalterung, dürften dem Unternehmen langfristig in die Karten spielen und der kurze Knick im Chart vielleicht eine schöne Einstiegsgelegenheit darstellen. Das das Unternehmen seit 44 Jahren in jedem Jahr die Dividende erhöht, dürfte auch ganz nach deinem Geschmack sein wink.gif

 

4-traders

Ja: Dividendenaristrokrat und die Story passen sehr gut. Hat ja auch einen Grund warum ABT in meiner Watchlist ist ;-) Muss mir nur die neue Aquisition anschauen, der Artikel bei Seekingalpha hört sich nicht gut an. Ach, ja, und da war wieder mein altes Problem: viele Ideen, zu wenig Cash dafür...

 

Übrigens: in dieser Woche habe ich das erste mal in meinem Depot ein +100% gesehen. Digital Realty steht in der 1. Spalte...

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So liebe Mitleser,

 

der März ist inzwischen Geschichte. Zum Monatsanfang hier wie immer das Update...

 

Dividendenerhöhungen:

  • General Mills: 4,5%
  • Admiral: 4,1% (die Sonderausschüttung rechne ich nicht mit)

Als Regelkauf habe ich mich diesmal für Diageo enschieden. Der Grund ist dass man hier wenig falsch machen kann und die Bewertung halbwegs fair ist (KGV 20). Außerdem hatte ich noch ein paar GBP in meinem Währungskonto die angelegt werden wollten.

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So liebe Mitleser,

 

der auch der April ist nun fast Vergangenheit. Zum Monatsanfang hier wie immer das Update...

 

Die Dividendenerhöhungen waren diesmal im Rahmen des Erwarteten:

  • Unilever: 6%
  • JNJ: 6,7%
  • Exxon: 2,7% (wie erwartet eine leichte Erhöhung, Exxon scheint als einziges Unternehmen der Branche zu sein das die Stärke hat den Aristrokraten-Status vielleicht beibehalten zu können)
  • Chevron: Ausfall der Erhöhung (wie erwartet)

Mit meinem Regelkauf werde ich mich noch zurückhalten. Der Grund ist, das mich mein Broker (IB) geärgert hat. Die Dividende von Diageo steht nach 3 Wochen immer noch aus. Auf Nachfrage bekomme ich zu hören dass die Zahlung in UK noch per Post (!) erfolgt und noch kein Brief eingetroffen wäre. Das mal ein Brief verloren gehen kann hat sich noch nicht bis zum Service herumgesprochen. Auch finde ich die Behauptung mit dem Brief recht unglaubwürdig. Auf jeden Fall: so funktioniert Service nicht und ich muss mir überlegen ob ich nur die UK Aktien von da abziehe oder das Depot ganz dicht mache. Die Deutschen Broker sind zwar um einiges teurer, aber wenn man seinem Broker nicht vertrauen kann...

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Posted · Edited by Schildkröte

Exxon: 2,7% (wie erwartet eine leichte Erhöhung, Exxon scheint als einziges Unternehmen der Branche zu sein das die Stärke hat den Aristrokraten-Status vielleicht beibehalten zu können)

 

Chevron: Ausfall der Erhöhung (wie erwartet)

Der Hype um DGI hat sich doch nun wieder etwas gelegt. Wäre es nicht vielleicht auch für Exxon überlegenswert, sich bei der Dividende zurückzuhalten, bis sich der Ölpreis wieder erholt?

 

Mit meinem Regelkauf werde ich mich noch zurückhalten. Der Grund ist, das mich mein Broker (IB) geärgert hat. Die Dividende von Diageo steht nach 3 Wochen immer noch aus. Auf Nachfrage bekomme ich zu hören dass die Zahlung in UK noch per Post (!) erfolgt und noch kein Brief eingetroffen wäre. Das mal ein Brief verloren gehen kann hat sich noch nicht bis zum Service herumgesprochen. Auch finde ich die Behauptung mit dem Brief recht unglaubwürdig. Auf jeden Fall: so funktioniert Service nicht und ich muss mir überlegen ob ich nur die UK Aktien von da abziehe oder das Depot ganz dicht mache. Die Deutschen Broker sind zwar um einiges teurer, aber wenn man seinem Broker nicht vertrauen kann...

Bei was für einem Broker bist Du? Heutzutage läuft doch alles elektronisch ab. Wenn ich von meiner Depotbank so eine Information erhalten würde, würde ich sofort kündigen.

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Posted · Edited by patient4711

Exxon: 2,7% (wie erwartet eine leichte Erhöhung, Exxon scheint als einziges Unternehmen der Branche zu sein das die Stärke hat den Aristrokraten-Status vielleicht beibehalten zu können)

 

Chevron: Ausfall der Erhöhung (wie erwartet)

Der Hype um DGI hat sich doch nun wieder etwas gelegt. Wäre es nicht vielleicht auch für Exxon überlegenswert, sich bei der Dividende zurückzuhalten, bis sich der Ölpreis wieder erholt?

Es gibt meiner Meinung nach 2 Gründe warum XOM sich das leisten kann:

  • XOM ist unter den Majors der Low Cost Anbieter: durch die großen Raffinerie- und Chemiesparten, die mehr verdienen wenn der Ölpreis niedriger ist. Außerdem: XOM kann sich lt. Seekingalpha die besten Projekte heraussuchen. Das vielleicht auch weil sie weniger Wachstumszwang haben, da sie viel Aktien zurückkaufen.
  • XOM hat sehr wenig Schulden - das beste Rating haben unter US Firmen nur noch 2 andere. Die EK-Quote ist um die 50%. Allerdings hat XOM Treasury Shares in der Bilanz, die in etwa nochmal dem EK entsprechen.

Mit meinem Regelkauf werde ich mich noch zurückhalten. Der Grund ist, das mich mein Broker (IB) geärgert hat. Die Dividende von Diageo steht nach 3 Wochen immer noch aus. Auf Nachfrage bekomme ich zu hören dass die Zahlung in UK noch per Post (!) erfolgt und noch kein Brief eingetroffen wäre. Das mal ein Brief verloren gehen kann hat sich noch nicht bis zum Service herumgesprochen. Auch finde ich die Behauptung mit dem Brief recht unglaubwürdig. Auf jeden Fall: so funktioniert Service nicht und ich muss mir überlegen ob ich nur die UK Aktien von da abziehe oder das Depot ganz dicht mache. Die Deutschen Broker sind zwar um einiges teurer, aber wenn man seinem Broker nicht vertrauen kann...

Bei was für einem Broker bist Du? Heutzutage läuft doch alles elektronisch ab. Wenn ich von meiner Depotbank so eine Information erhalten würde, würde ich sofort kündigen.

Danke akku5: es ist Interactive Brokers. Und: danke Schildkröte für Deine Meinung.

 

Mit Währungsumtausch habe ich für einen Kauf an US-Börsen etwa 3 EUR Transaktionskosten. Da kommt kein deutscher Broker mit. Ich habe dieses Jahr auch mein Stimmrecht für die US Firmen im Depot wahrgenommen - ging ganz easy per Browser. Außerdem hat mich die Diskussion, ob der South32 Spinoff besteuert wird kalt gelassen - einer der Vorteile eines ausländischen Brokers. Wenn der Service allerdings so aussieht, muss ich mir ernsthaft überlegen die Reißleine zu ziehen.

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Danke akku5: es ist Interactive Brokers. Und: danke Schildkröte für Deine Meinung.

 

Mit Währungsumtausch habe ich für einen Kauf an US-Börsen etwa 3 EUR Transaktionskosten. Da kommt kein deutscher Broker mit. Ich habe dieses Jahr auch mein Stimmrecht für die US Firmen im Depot wahrgenommen - ging ganz easy per Browser. Außerdem hat mich die Diskussion, ob der South32 Spinoff besteuert wird kalt gelassen - einer der Vorteile eines ausländischen Brokers. Wenn der Service allerdings so aussieht, muss ich mir ernsthaft überlegen die Reißleine zu ziehen.

 

Wenn du großen Wert auf geringe Transaktionskosten legst, würde ich DEGIRO angucken.

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Posted · Edited by patient4711

Danke akku5: es ist Interactive Brokers. Und: danke Schildkröte für Deine Meinung.

 

Mit Währungsumtausch habe ich für einen Kauf an US-Börsen etwa 3 EUR Transaktionskosten. Da kommt kein deutscher Broker mit. Ich habe dieses Jahr auch mein Stimmrecht für die US Firmen im Depot wahrgenommen - ging ganz easy per Browser. Außerdem hat mich die Diskussion, ob der South32 Spinoff besteuert wird kalt gelassen - einer der Vorteile eines ausländischen Brokers. Wenn der Service allerdings so aussieht, muss ich mir ernsthaft überlegen die Reißleine zu ziehen.

 

Wenn du großen Wert auf geringe Transaktionskosten legst, würde ich DEGIRO angucken.

Degiro hört sich in der Tat nicht so schlecht an. An einigen Börsen ist Degiro sogar günstiger als IB (London, Deutschland). Zudem gibt es keine Gebühren fürs Nichstun. Weitere Vorteile: der Webtrader erlaubt es den Wunschpreis in EUR einzugeben und macht dann den Rest. Außerdem: Transparente Gebühren, deutscher Support, bequemer und recht kostengünstiger Währungstausch.

 

Allerdings gibt es 2 Gründe die gegen sie sprechen:

  • einen Testzugang gibt es nicht. Einen Account mit 0 EUR zu eröffnen geht nicht (wie in den FAQs beschrieben)
  • Man hat keine Wahl außer Wertpapierleihe zu aktzeptieren. Alternative: höhere Gebühren, vor allem bei Dividendenzahlungen.

Endgültig dagegen entschieden habe ich mich noch nicht. Mein deutscher Broker würde aber trotz höherer Kosten Sinn machen da der Support gut ist und ich alles an 1 Stelle hätte.

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War es bisher nicht so, dass Degiro keine deutsche Abgeltungssteuer einbehält,

so dass ggf. eine aufwändige Steuerklärung erforderlich wird?

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Posted · Edited by Dudelinode

...

  • Man hat keine Wahl außer Wertpapierleihe zu aktzeptieren. Alternative: höhere Gebühren, vor allem bei Dividendenzahlungen.

...

 

Aus diesem Grund habe ich mich bis jetzt noch nicht dazu durchringen koennen.

Was genau meinst du mit der Wertpapierleihe ?

 

Läuft am Ende wohl doch wieder auf ein depot zum Handeln und eines für die längeren Buy&Hold + Div Themen hinaus.

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Posted · Edited by patient4711

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  • Man hat keine Wahl außer Wertpapierleihe zu aktzeptieren. Alternative: höhere Gebühren, vor allem bei Dividendenzahlungen.

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Aus diesem Grund habe ich mich bis jetzt noch nicht dazu durchringen koennen.

Was genau meinst du mit der Wertpapierleihe ?

 

Läuft am Ende wohl doch wieder auf ein depot zum Handeln und eines für die längeren Buy&Hold + Div Themen hinaus.

Wertpapierleihe sagt dir nichts? Nun, wenn Du Aktien im Depot hast, kannst Du sie gegen eine Gebühr verleihen (für Privatpersonen m.W. nicht möglich, aber z.B. bei ETFs üblich). Wenn ich es richtig verstanden habe, verleiht DEGIRO die Papiere und streicht die Gebühr ein.

 

Das Risiko dabei ist, sie auch zurückzubekommen, wenn der Mieter insolvent wird. Man hat uns ja auch 2008 erzählt, alles sei sicher. Da ich das tatsächliche Risiko nicht einschätzen kann, lasse ich es lieber bleiben.

 

@Wumbata:

Dein Thema Steuererklärung: problematisch ist es nicht. Es genügt eine Bescheinigung mit Dividendeneinnahmen, abgeführter ausl. Quellensteuer und realisierten Verkaufsgewinnen.

 

Wahrscheinlich werde ich die höheren Gebühren aktzeptieren und die faule Variante wählen: 1 Depot. Hat ja auch Vorteile wenn man alles auf 1 Blick hat und die Steuern automatisch abgeführt werden. Manchmal hat Berlin nur eine komische Einstellung, für welche Kapitalmaßnahmen alles Steuern zu zahlen sind.Ich kann mich noch lebhaft an die Diskussion beim South32 Spinoff erinnern.

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Aus diesem Grund habe ich mich bis jetzt noch nicht dazu durchringen koennen.

Was genau meinst du mit der Wertpapierleihe ?

 

Läuft am Ende wohl doch wieder auf ein depot zum Handeln und eines für die längeren Buy&Hold + Div Themen hinaus.

Wertpapierleihe sagt dir nichts? Nun, wenn Du Aktien im Depot hast, kannst Du sie gegen eine Gebühr verleihen (für Privatpersonen m.W. nicht möglich, aber z.B. bei ETFs üblich). Wenn ich es richtig verstanden habe, verleiht DEGIRO die Papiere und streicht die Gebühr ein.

 

Das Risiko dabei ist, sie auch zurückzubekommen, wenn der Mieter insolvent wird. Man hat uns ja auch 2008 erzählt, alles sei sicher. Da ich das tatsächliche Risiko nicht einschätzen kann, lasse ich es lieber bleiben.

 

@Wumbata:

Dein Thema Steuererklärung: problematisch ist es nicht. Es genügt eine Bescheinigung mit Dividendeneinnahmen, abgeführter ausl. Quellensteuer und realisierten Verkaufsgewinnen.

 

Wahrscheinlich werde ich die höheren Gebühren aktzeptieren und die faule Variante wählen: 1 Depot. Hat ja auch Vorteile wenn man alles auf 1 Blick hat und die Steuern automatisch abgeführt werden. Manchmal hat Berlin nur eine komische Einstellung, für welche Kapitalmaßnahmen alles Steuern zu zahlen sind.Ich kann mich noch lebhaft an die Diskussion beim South32 Spinoff erinnern.

Dank dir, grundlegen war es mir klar nur das Risiko nicht. Das hast du ja aber aufgezeigt. Wie ist es den bei DEGIRO wenn man Dividende für eine Aktie im Depot erhält. Fallen dort zusätzliche Gebühren an wie bei manchen deutschen Anbietern leider auch (Onvista, Consors z.b. fallen keine Gebühren bei Dividende an).

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Dank dir, grundlegen war es mir klar nur das Risiko nicht. Das hast du ja aber aufgezeigt. Wie ist es den bei DEGIRO wenn man Dividende für eine Aktie im Depot erhält. Fallen dort zusätzliche Gebühren an wie bei manchen deutschen Anbietern leider auch (Onvista, Consors z.b. fallen keine Gebühren bei Dividende an).

Das is abhängig vom Gebührenmodell:

  • in der Standardvariante ist es Gebührenfrei
  • in der Variante ohne Aktienleihe ist es kostenpflichtig, ich glaube 5 EUR pro Vorgang.

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Hallo liebe Mitleser,

 

der Mai war für mein Depot mit Arbeit verbunden, da ich den Großteil meiner Werte von IB umgezogen habe, in dem ich den Altwert verkauft und wieder gekauft habe. (Nachdem IB beim Support so unzufriedenstellend war erschien mir ein Depotübertrag zu langwierig.) Diese Aktion habe ich für einen Frühjarsputz genutzt: es sind 2 Werte aus dem Depot geflogen.

 

Zum einen South32, weil die Position so klein war. Als Ergänzung zu den Ölwerten passt South32 fast besser als BHP Billiton, die Historie ist nun aber wirklich arg kurz. Der 2. Wert von dem ich mich getrennt habe ist OGE Energy. Nachdem Ihr mir nahe gelegt habt darüber nachzudenken finde ich dass der Wert aus 2 Gründen nicht in mein Depot passt. Zum einen finde ich OGE beim Thema Kommunikation mit Aktionären recht schwach. Zum anderen will ich wenn ich schon einen Versorger habe einen klassischen Wert - einen um den ich mir keine Sorgen machen will. Leider fehlt nun ein Versorger im Depot, und da die Werte derzeit teuer sind, ist so bald kein Ersatz in Sicht. Den Erlös der Verkäufe habe ich verwendet um hier und da etwas aufzurunden. Nennenswert habe ich bei VFC aufgerundet.

 

Außerdem gibt es einen Neuzugang im Depot: Abbott. Ich fand den Kurssturz übertrieben, da St. Jude meiner Meinung nach leicht unterbewertet war. Die Prämie finde ich nicht überzogen. Problematisch finde ich aber die damit verbundenen Schulden. Das andere Problem ist die Übernahme von Alere - zum einen wegen des riesen Haufens extra Schulden und zum anderen weil Alere nicht wirklich profitabel ist. Laut Seekingalpha scheint Abbott aus dem Deal aussteigen zu wollen, wohl auch weil Alere seine Zahlen manipuliert haben soll. Ich jedenfalls würde es begrüßen wenn Alere nicht zustande kommt.

 

Wegen der vielen Änderungen hier der aktuelle Stand:

 

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Posted · Edited by Schildkröte

Vielen Dank für das Update! Bei Union Pacific sind wir beide ja vorigen Sommer etwa zum gleichen Zeitpunkt eingestiegen und entsprechend *leicht* im Minus. Wie stehst Du aktuell und in nächster Zeit zu Union Pacific? Wird die Schwäche im Kohlesektor an anderer Stelle ausgeglichen werden können? Ist ein Nachkauf auf dem aktuellen Niveau denkbar? Des Weiteren stelle ich mal die Frage in den Raum, ob Du nicht auf einen Versorger verzichten könntest? Das gleiche stellt sich auch für andere schwierige Branchen, etwa Mode und Handel.

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Posted · Edited by ebdem

Die starke Schwierigkeit sehe ich bei Ross (Handel) und VFC (Mode) nicht unbedingt. Ross hat meines Wissens nach eine weiterhin starke Performance. 2015 war nicht unbedingt das beste Einstiegsjahr, aber je nach Timing kann man da schon einen guten Fang gemacht haben.

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VFC ist ein gut geführtes Unternehmen mit starken Marken, die auch nicht mit klassischen Modefirmen zu vergleichen sind.

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Posted · Edited by patient4711

Vielen Dank für das Update! Bei Union Pacific sind wir beide ja vorigen Sommer etwa zum gleichen Zeitpunkt eingestiegen und entsprechend *leicht* im Minus. Wie stehst Du aktuell und in nächster Zeit zu Union Pacific? Wird die Schwäche im Kohlesektor an anderer Stelle ausgeglichen werden können? Ist ein Nachkauf auf dem aktuellen Niveau denkbar?

Bei UNP war unser Einstiegszeitpunkt eher unglücklich - ich habe mich wohl durch die Wachstumsraten nach 2009 etwas verführen lassen. Derzeit kommen einfach viele Schwächen zusammen: die Ölförderung geht zurück, Konkurrenz durch LKWs wegen der niedrigen Spripreise, beim Getreide hat es wenig Nachfrage u.a. wegen dem Dollarkurs, und dazu noch der Rückgang der Kohletransporte. Ich denke, der Kohletransport wird dauerhaft zurückgehen. Bei den anderen Gütern wird es früher oder später wieder aufwärts gehen. Das quasi Monopol und damit die Story wird aber bleiben. Ich habe mir schon überlegt antizyklisch nachzulegen, der Preis war mir aber einfach nicht attraktiv genug. Da das Management fleißig Aktien zurückkauft, kann ich die Sache auch einfach abwarten und meine Dividenden kassieren.

 

Des Weiteren stelle ich mal die Frage in den Raum, ob Du nicht auf einen Versorger verzichten könntest?

Könnte ich, ja. Der Gedankengang ist, dass Versorger ein extrem stabiles Geschäftsmodell haben. Meist gibt es keine außerordenliche, aber recht stabile Renditen. Problematisch ist bei Versorgern die Regulierung. Leider sind viele Regulierer auf dem CO2-Trip, und das führt zu Unsicherheiten. Meine Watchlist beinhaltet derzeit National Grid (gut diversifiziert, Netzwerkbetreiber), und WEC und Alliant Energy (für Versorger recht gutes Wachstum). Als nächstes werde ich mir die Canadier anschauen. Das Fortis ein Aristrokrat ist und zudem ITC gekauft hat, macht die Sache recht interessant. Du hast aber recht, hier einen passenden Wert zu finden ist sehr schwierig.

 

Das gleiche stellt sich auch für andere schwierige Branchen, etwa Mode und Handel.

Ich gebe Dir recht: Mode und Handel sind schwierig. Bei Belle bekomme ich das gerade zu spüren. Von daher passe ich bei Neuwerten genau auf, ob so etwas wie ein dauerhafter Vorteil vorliegt. Im Falle vom Handel schaue ich mir gezielt Nischen an. Ganz gut gefallen haben mir Tractor Parts, Genuine Parts, TJX und Fastenal. Klassische Modehersteller habe ich nicht mehr auf dem Radar. Bei zyklischen Konsumgütern gefallen mir Nike, Tiffany, Richemont, LVMH.

 

Ich glaube, das Ross kein 08/15 Händler ist. Das zeigen schon die Zahlen: 8% Netto-Marge, 40% EK-Rendite, etwa 20% Rendite auf die Bilanzsumme (zu ROC bin ich zu faul). Man operiert in einer sehr profitablen Nische: Markenprodukte 40-50% unter regulärem Preis. Ich glaube, für neue Mitbewerber ist es schwer da reinzukommen, denn Restposten sind nunmal per Definition eine Nische. Es ist für den Lieferanten sehr bequem, alle seine Restbestände auf einen Schlag loszuwerden (z.B. wird der Lieferant vorab bezahlt, Rücksendung ausgeschlossen). @Ebdem: diese Aktie bekommt man kaum unter KGV 20 - kein Wunder, da durchgängig 2-stellige Wachstumsraten und top Zahlen. Sommer 2014 wäre ein guter Kaufzeitpunkt gewesen.

 

Zu VFC hat ebdem schon gesagt, das es kein klassisches Modeunternehmen ist. Sportartikel-Anbieter trifft es vielleicht besser. Mit Lee und Wrangler zudem 2 bekannte Jeans-Marken (und Jeans sind immer Mode). Sollte eine Marke mal nicht mehr so laufen, gibt es genügend andere zum ausgleichen.

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Posted · Edited by Schildkröte

Danke für Dein Feedback! Bei Union Pacific bin ich im Wesentlichen mit Dir. Auf längere Sicht sollten die übrigen Sparten den schrumpfenden Kohleanteil kompensieren. Den zunehmenden LKW-Verkehr hingegen sollte man im Blick haben. Auch wenn der Ölpreis sicher wieder steigen wird, könnten LKWs noch längere Zeit die günstigere Alternative sein. Von daher für mich eine Halteposition im Moment. Sollte jedoch wieder Geld über sein und andere Depotwerte erscheinen zu teuer, halte ich einen Nachkauf nicht für ausgeschlossen.

 

Mit Fielmann habe ich ebenfalls einen spezialisierten Händler. Aber hat ein Markenartikeldiscounter wie Ross Stores wirklich einen Burggraben? Hört sich nach einer Mischung aus Outletcenter und Peek & Cloppenburg an. Dafür würde ich kein KGV über 20 bezahlen. EPS-Wachstum hin oder her. Gerry Weber lässt grüßen.

 

Sind die Kunden von Wrangler oder The North Face (VF Corporation) wirklich genauso wenig von einer Krise betroffen wie die von Louis Vuitton oder Dior (LVMH)? Aber die Multimarkenstrategie gefällt mir auf jeden Fall besser als die eine oder andere Singlemarkenstrategie. Sportartikelhersteller sind mir nix.

 

Hm, Energie ist spannend und schwierig zugleich. Sind die Renditen von Versorgern tatsächlich so stabil? Nicht nur e.on und RWE wurden arg gebeutelt. Auch wenn es ohne Versorger nicht geht, könnten Erneuerbare Energien sie zumindest ärgern. Dein Problem ist jedoch möglicherweise, dass Du den einen Versorger suchst. Warum nicht zwei oder drei? Vielleicht jeweils ein Ami, ein Kanadier und ein Europäer?

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Danke für Dein Feedback! Bei Union Pacific bin ich im Wesentlichen mit Dir.

Schön, das ich Deine Meinung bestätigen konnte.

 

Mit Fielmann habe ich ebenfalls einen spezialisierten Händler. Aber hat ein Markenartikeldiscounter wie Ross Stores wirklich einen Burggraben? Hört sich nach einer Mischung aus Outletcenter und Peek & Cloppenburg an. (...) Gerry Weber lässt grüßen.

Die Frage nach dem Burggraben ist sehr valide. Im Fall von Fielmann ist es letztendlich auch 'nur' ein Brillen-Billiganbieter. Brillen sind ja keine Hochtechnologie (kann theoretisch jeder). Insofern ist der Unterschied zu Ross nicht sooo gewaltig. Dein Argument Outlets: meistens wird damit geworben das sie günstig sind, sie sind es aber oft nicht wirklich. Zum anderen: selbst wenn man den Moat aktzeptiert (und ich tendiere dazu), ist die Fielmann Aktie echt extrem teuer - das letzte Mal habe ich ein KGV von 30 gesehen.

 

Sind die Kunden von Wrangler oder The North Face (VF Corporation) wirklich genauso wenig von einer Krise betroffen wie die von Louis Vuitton oder Dior (LVMH)? Aber die Multimarkenstrategie gefällt mir auf jeden Fall besser als die eine oder andere Singlemarkenstrategie. Sportartikelhersteller sind mir nix.

VFC dürfte bei weitem nicht so krisenfest sein wie LVMH, da hast Du recht. Der Rest ist eine Geschmacksfrage (Sportartikel mögen oder nicht).

 

Hm, Energie ist spannend und schwierig zugleich. Sind die Renditen von Versorgern tatsächlich so stabil? Nicht nur e.on und RWE wurden arg gebeutelt. Auch wenn es ohne Versorger nicht geht, könnten Erneuerbare Energien sie zumindest ärgern. Dein Problem ist jedoch möglicherweise, dass Du den einen Versorger suchst. Warum nicht zwei oder drei? Vielleicht jeweils ein Ami, ein Kanadier und ein Europäer?

Thema RWE und e.ON: man hat alle Entwicklungen ignoriert und gedacht, mittels der Verbindungen zur Politik könnte man alles abblocken. Irgendwann musste es zum Crash kommen. Deshalb ja meine Argumentation: das Risiko bei Versorgern ist die Regulierung. Deshalb gefallen mir Anbieter aus dem angelsächsischen Raum besser - die Regulierung ist gefühlt strikter, aber auch eher verläßlich.

 

Deine Idee zur Diversifikation werde ich wohl so umzusetzen. Nur ist es halt schwierig Werte zu finden die alle Kriterien erfüllen. Einmal den Auslese-Aufwand betrieben, sollte man die Werte aber gut liegen lassen können.

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Bei zyklischen Konsumgütern gefallen mir Nike, Tiffany, Richemont, LVMH.

 

 

Nike aber vor allem Richemont sind in letzter Zeit wieder ein wenig preislich akzeptabler.

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Bei zyklischen Konsumgütern gefallen mir Nike, Tiffany, Richemont, LVMH.

 

 

Nike aber vor allem Richemont sind in letzter Zeit wieder ein wenig preislich akzeptabler.

Da ich etliche kleine Positionen im Depot habe hat diese Entscheidung noch Zeit, da erstmal Nachlegen angesagt ist. Trotzdem gebe ich mal meinen Senf dazu:

 

Nike ist mir immer noch zu teuer. Bei Richemont könnte man den Preis aktzeptieren. Tiffany ist letztens auch um etwa 10% gefallen und könnte eine Überlegung wert sein. Eine endgültiges Ranking in der Luxus-Branche habe ich für mich noch nicht. Richemont sehe ich derzeit ganz leicht vor LVMH (Steuerrückerstattung leichter, die GBs erscheinen mir etwas transparenter). Tiffany sieht von den Zahlen her sehr gut aus, ich mag außerdem quartalsmäßige Ausschüttungen ohne Papierkram :-. Außerdem gibt es etliche Ami-Blogs die ich gerne lese und die einem Tiffany ans Herz legen. Der Nachteil ist dass Tiffany eine ein-Marken-Firma ist...

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Posted · Edited by Schildkröte

Der Nachteil ist dass Tiffany eine ein-Marken-Firma ist...

Dazu sage ich jetzt nichts, sondern verweise auf diesen Gastbeitrag von mir in Oanssis´ Blog: http://dividenden-sa...st-du-ne-marke/

wink.gif

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Der Nachteil ist dass Tiffany eine ein-Marken-Firma ist...

Dazu sage ich jetzt nichts, sondern verweise auf diesen Gastbeitrag von mir in Oanssis´ Blog: http://dividenden-sa...st-du-ne-marke/

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Sehr guter Artikel. Darfst Dich ja nicht ja nicht selbst loben :rolleyes:. Einen Fehler hat er aber: Du hättest innerhalb 1 Ratingagentur bleiben sollen (2001: Interbrand, 2014: Millward Brown).

 

Ich schreibe mal was ich darüber denke und Du gibts mir eine Einschätzung, ok? Was auffällt ist, das es ein kommen und gehen der Marken gibt. Andererseits gibt es Marken die bleiben. Wenn ich mir die Liste scharf anschaue, fällt auf das es Technologiewerte sind, die kommen und gehen. Der einzige nicht-Technologiewert von 2001 der sich nicht bis 2014 (Deinem Artikel) gehalten hat, ist Disney. In 2011 war Disney noch dabei und der Markenwert ist bis dahin gut gestiegen.

 

Was folgern wir daraus? Ein 'altmodisches Umfeld' und etwas Pflege vorausgesetzt, bleiben Marken erhalten. Da es Tiffany schon ewig gibt und Juwelen praktisch so alt wie die Menschheit sind, würde ich von 'altmodisch' sprechen. Wenn das Management also nicht massive Fehler macht ist die Gefahr gering. Auf der anderen Seite ist z.B. Richemont fehlertoleranter. Wenn 1 Marke nicht mehr zieht, gibt es noch andere. Was für Tiffany spricht ist die kompromisslose Orientierung zu Qualität und das das Management sich detailliert um 1 Marke kümmern kann. Wenn ich 1 der Werte nehmen müsste, würde ich mich derzeit wohl für Richemont entscheiden. Wenn es 2 der 3 sein sollen, würde ich wohl Tiffany dazunehmen.

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