patient4711's Depot

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Ich sehe Nike langfristig mit guten und konstanten Dividendensteigerungen, ein Investment für die Zukunft!

 

Wie viel Werte soll denn dein Zieldepot haben? 30?

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Ich kann verstehen, dass es einen Reiz hat, ständig neue Unternehmen unter die Lupe zu nehmen und am besten auch zu kaufen. Aber dieses Spielchen funktioniert nicht ewig.

Zumindest nicht wenn Du Buy and Hold machst. Außerdem ist es Zeitaufwändig. Altwerte nachzuführen braucht nur einen Bruchteil der Zeit...

 

Sehe ich auch so. Zudem auch abhängig wie viele Unternehmen du als Kern Investment hältst.

Hier z.B. gehen an die 10 Positionen dafür durch, ergo erscheinen die 16 übrigen gar nicht mehr so viel.

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Ich sehe Nike langfristig mit guten und konstanten Dividendensteigerungen, ein Investment für die Zukunft!

 

Wie viel Werte soll denn dein Zieldepot haben? 30?

Danke für die Blumen bzgl. Nike.

 

Ich plane mit etwa 35 Positionen. Ich habe pro Branche bis auf Ausnahmen 3 Werte. Nur bei Nahrung und Getränke sind es 6.

 

Aktuell überlege ich, die Branchen Handel und Versorger geringer zu gewichten: Handel da es eine gefährliche Branche ist und Versorger, weil die Renditen geringer sind und das Regulierungsrisiko unter Umständen zuschlagen kann.

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Schau dir mal Coca Cola European Partners an. Den Thread gibt es schon hier ;).

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Posted · Edited by Schildkröte

Ich sehe Nike langfristig mit guten und konstanten Dividendensteigerungen, ein Investment für die Zukunft!

 

Wie viel Werte soll denn dein Zieldepot haben? 30?

Danke für die Blumen bzgl. Nike.

 

Ich plane mit etwa 35 Positionen. Ich habe pro Branche bis auf Ausnahmen 3 Werte. Nur bei Nahrung und Getränke sind es 6.

 

Aktuell überlege ich, die Branchen Handel und Versorger geringer zu gewichten: Handel da es eine gefährliche Branche ist und Versorger, weil die Renditen geringer sind und das Regulierungsrisiko unter Umständen zuschlagen kann.

Bei Handel könntest Du Dir vielleicht spezialisierte Händler anschauen, wie sie beispielsweise Tutti und pteppic bevorzugen. Amazon ist eine große Unbekannte. Mit herkömmlichen Bewertungsmodellen ist die nur schwer zu beurteilen. Gleichwohl ist das eine Wachstumsstory, welche eventuell als kleine Beimischung in viele Depots passt. Bei dividendenstarken Versorgern (mit oft hohem Fremdkapitalanteil) könnten sich steigende Zinsen als Ärgernis erweisen.

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Bei Handel könntest Du Dir vielleicht spezialisierte Händler anschauen, wie sie beispielsweise Tutti und pteppic bevorzugen.

Ja, wenn dann ist das der Weg.

 

Amazon ist eine große Unbekannte. Mit herkömmlichen Bewertungsmodellen ist die nur schwer zu beurteilen. Gleichwohl ist das eine Wachstumsstory, welche eventuell als kleine Beimischung in viele Depots passt.

Amazon ist 08/15 Händler und damit dem Preisdruck ausgesetzt. Außerdem gibt es wenige auf der Welt die verstehen warum Amazon keinen Gewinn macht. Ich auch nicht, und deswegen lasse ich die Finger davon.

 

Bei dividendenstarken Versorgern (mit oft hohen Fremdkapitalanteil) könnten sich steigende Zinsen als Ärgernis erweisen.

Wenn ich richtig informiert bin, sind Fremdkapital-Kosten meist in den Benutzerentgelten enthalten?

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Amazon ist schon deutlich mehr als ein Händler. Unter anderem ist man Marktführer bei der Cloud. Zumindest nach Marktanteilen. Wie sind dort die Margen (im Massengeschäft - möglicherweise ist die Nische rentabler)? Hinzu kommt Streaming uvm. Da ich das Unternehmen fundamental nicht greifen kann, habe ich es mir nicht näher angesehen. Aber so einfach abtun sollte man die Aktie dann doch nicht.

 

Einen Versorger habe ich nicht (mehr) im Depot. Zur Bilanzierung verweise ich auf diesen Artikel: https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-139574542.html&ved=0ahUKEwj9w9qh18zRAhXEEywKHYCRAogQFgg0MAY&usg=AFQjCNEbEKCWepTIhrd7tweklPLZgnRlfg&sig2=bxPl-hrjL5NUNI5nACupeQ

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Posted · Edited by patient4711

Amazon ist schon deutlich mehr als ein Händler. Unter anderem ist man Marktführer bei der Cloud. Zumindest nach Marktanteilen. Wie sind dort die Margen (im Massengeschäft - möglicherweise ist die Nische rentabler)? Hinzu kommt Streaming uvm. Da ich das Unternehmen fundamental nicht greifen kann, habe ich es mir nicht näher angesehen. Aber so einfach abtun sollte man die Aktie dann doch nicht.

Der Punkt ist: was man nicht versteht soll man nicht kaufen. Sorry, aber amazon verstehe ich definitiv nicht.

 

Einen Versorger habe ich nicht (mehr) im Depot. Zur Bilanzierung verweise ich auf diesen Artikel: https://www.google.d...jL5NUNI5nACupeQ

Als generelle Beschreibung der Branche ist der Link nicht anwendbar, da er die Sondersituation in Deutschland beschreibt. Traurig nur für uns Kunden, dass die Netzagentur so ein zahnloser Tiger ist. Darf ich raten: Du hattest einen deutschen Versorger? Wenn ich mich recht erinnere, warst Du auch in Frankreich unterwegs?

 

Im angelsächsischen Raum ist die Regulierung meiner Wahrnehmung nach strenger aber auch langfristig berechenbarer. Deswegen habe ich 2 Kandidaten von dort auf der Watchlist: Fortis und National Grid. Leider beide derzeit nicht wirklich attraktiv bewertet.

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Ich hatte Engie (ehem. GDF Suez) im Depot. Habe ich Anfang vorigen Jahres verkauft. Von der Branche halte ich mich erstmal fern, weil ich da zu viele Fragezeichen sehe.

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Ich hatte Engie (ehem. GDF Suez) im Depot. Habe ich Anfang vorigen Jahres verkauft. Von der Branche halte ich mich erstmal fern, weil ich da zu viele Fragezeichen sehe.

Wenn ich mir Engie so ansehe, kann ich verstehen warum Du verkauft hast (sinkender Umsatz, Gewinne scheinen die Ausnahme zu sein). Aber warum die ganze Branche meiden? Hast Du Dir an Engie die Finger verbrannt oder hast Du strategische Gründe?

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Posted · Edited by Schildkröte

Mit den vielen Dividenden habe ich dem leichten Kursverlust gegenübergestellt einen kleinen, aber feinen Gewinn eingefahren. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, mich auf einige wenige Kernbranchen zu fokussieren, die ich wirklich verstehe und besser abschätzbar sind. Die Energiebranche finde ich schwierig. Welche Energieformen setzen sich durch, welche sind Auslaufmodelle? Was für eine Energiepolitik wird künftig gelten? Fragen über Fragen. Wobei die Energiebranche in verschiedene Subbranchen unterteilbar ist. Vielleicht kämen reine Übertragungsnetzbetreiber für mich in Frage. Ich werde mir die Branche die Tage mal wieder anschauen und dann ggf. im entsprechenden Branchenthread was dazu schreiben.

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Das Thema interessiert mich durchaus, können also gerne hier bleiben B-). Oder Du verlegst Dich aufs Antworten im Branchenthread...

 

Die Energiebranche finde ich schwierig. Welche Energieformen setzen sich durch, welche sind Auslaufmodelle? Was für eine Energiepolitik wird künftig gelten? Fragen über Fragen.

Letztendlich ist es nur 1 Frage, und die erste drückt es am besten aus. Das wir immer Strom brauchen werden sollte außer Frage stehen.

 

Engie wäre für mich nie in Frage gekommen, denn die Franzosen sind sehr atomlastig. Im Nordwesten der USA gibt es einige Versorger, die fast ausschließlich Wasserkraft haben. Wenn ich mich recht erinnere: Avista und Northwestern Co. Beide recht klein, aber ich kann mir nicht vorstellen das Wasserkraft ein Auslaufmodell ist.

 

Wobei die Energiebranche in verschiedene Subbranchen unterteilbar ist. Vielleicht kämen reine Übertragungsnetzbetreiber für mich in Frage. Ich werde mir die Branche die Tage mal wieder anschauen und dann ggf. im entsprechenden Branchenthread was dazu schreiben.

Ja, mit Übertragungsnetzbetreibern kann man wenig falsch machen, außer die Regulierung spinnt. Es gibt leider wenig Auswahl. Mein Favorit bis jetzt: Red Electrica. Weitere Alternativen wären Terna Rete (Italien) und ein Belgier, dessen Namen mir entfallen ist. National Grid ist in UK ebenfalls reiner Netzbetreiber.

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An den Netzbetreiber gefällt mir nicht, dass man völlig von der Politik und den Regulierungsbehörden abhängt.

 

Wieviel darf berechnet werden?

Wo wird eine neue Trasse gebaut?

Erdkabel, Freilandleitung selbst die Übertragungsspannung wird politisch entschieden.

 

Im Grunde ist man nur Kapitalgeber ohne Mitbestimmung und ohne zugesicherte Rendite.

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Sehr interessante Fragen die Ihr hier zum Thema Versorger äußert. Könnte allerdings sein dass der Branchenthread der bessere Platz dafür ist. Vielleicht poste ich eine Zusammenfassung dort...

 

Nun etwas anderes: ich habe mich schweren Herzens entschieden, meine Belle Position mit Verlust zu verkaufen. Der konkrete Grund sind die letzten Umsatzzahlen: im Schuhgeschäft nochmals -13%. Das Sportgeschäft hat zwar +5% gemacht, aber ein weiterer starker Gewinnrückgang ist dadurch absehbar. Ihr habt mich ja bereits davon überzeugt das das Modegeschäft eine schwierige Branche ist. Bevor ich weitere Verluste einfahre, ziehe ich lieber einen Schlusstrich.

 

Jetzt war natürlich die Frage, wie der Verlust auszugleichen ist. Deshalb habe ich die Hälfte in Omega Healthcare gesteckt - eine Option reletiv kurzfristig Gewinn zu machen. Die Aktie ist unterbewertet: sie handelt immer noch mit 7,5% Dividendenrendite, fair sollten 5 bis 5,5% sein.

 

Neben kurzfristigem Gewinn soll man ja auch langfristig denken. Deshalb habe ich die andere Hälfte in Nike gesteckt.

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vor 2 Stunden schrieb patient4711:

Deshalb habe ich die Hälfte in Omega Healthcare gesteckt - eine Option reletiv kurzfristig Gewinn zu machen. Die Aktie ist unterbewertet: sie handelt immer noch mit 7,5% Dividendenrendite, fair sollten 5 bis 5,5% sein.

 

Machst du die Unterbewertung nur an der Dividendenrendite fest?

 

Wie kommst du darauf, dass du damit "relativ kurzfristig" einen Gewinn einfahren wirst? Die Annahme ist an der Börse fehl am Platz, sofern du nicht Insider bist.

Wenn ich mir die Zahlen anschaue bei morningstar , sofern diese stimmen, komme ich zu dem gleichen Schluss, wie auch damals bei HCP, kurz bevor die Dividende zusammengestrichen wurde: Fremdkapitalkosten sind sehr hoch und die Dividende ist nicht 100% gedeckt vom Gewinn, und das den Zahlen zufolge nach schon seit Jahren. Sicher ist die Dividende also keinesfalls in der Höhe, sofern sich die Zahlen nicht ändern.  

 

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Posted · Edited by patient4711

vor 20 Stunden schrieb bounce:

 

Machst du die Unterbewertung nur an der Dividendenrendite fest?

 

Wie kommst du darauf, dass du damit "relativ kurzfristig" einen Gewinn einfahren wirst? Die Annahme ist an der Börse fehl am Platz, sofern du nicht Insider bist.

Wenn ich mir die Zahlen anschaue bei morningstar , sofern diese stimmen, komme ich zu dem gleichen Schluss, wie auch damals bei HCP, kurz bevor die Dividende zusammengestrichen wurde: Fremdkapitalkosten sind sehr hoch und die Dividende ist nicht 100% gedeckt vom Gewinn, und das den Zahlen zufolge nach schon seit Jahren. Sicher ist die Dividende also keinesfalls in der Höhe, sofern sich die Zahlen nicht ändern.  

 

Blöd dass ich keinen Quellcode mehr zum Zitieren nehmen kann, so dass ich Deine Fragen einzeln beantworten kann....

 

Zur Dividendenrendite: nein. Das P/FFO Verhältnis zeigt eine ähnliche Unterbewertung an. Damals im November beim 1. Kauf sagten sowohl Dividendenrendite als auch P/FFO: 30% unterbewertet. Da praktisch kein Portal das FFO anzeigt, bediene ich mich der Einfachheit halber der Dividendenrendite. Für die Unterbewertung gab es im November bessere SA Artikel, hier ein aktuellerer...

 

Zu "Kurzfristig": ich verstehe offenbar etwas anderes darunter als Du B-). So 1 bis 2 Jahre sind bei mir kurzfristig. Wenn es 5 Jahre dauert ist es angesichts der angenehmen Dividendenrendite auch kein Problem.

 

Zum Thema Solidität der Dividende: ich sehe da ein Loch in Deiner Argumentation. Wenn eine Auszahlungsquote von größer 100% ein Problem ist, wie kann es dann sein das die Dividende pro Aktie in JEDEM der letzten 10 Jahre höher als das EPS war? Nach Deiner Theorie müsste das doch durch Schulden bezahlt worden sein? Laut den Anzeigen von Morningstar sind aber die Schulden anteilig nicht gewachsen. Im Gegenteil: der Buchwert pro Aktie steigt schön stetig. Kannst Du mir das beantworten? (Bitte verzeih mir das ich diesen Weg gehe, aber vielleicht lernen wir beide daraus...)

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Posted · Edited by bounce

vor 2 Stunden schrieb patient4711:

Zum Thema Solidität der Dividende: ich sehe da ein Loch in Deiner Argumentation. Wenn eine Auszahlungsquote von größer 100% ein Problem ist, wie kann es dann sein das die Dividende pro Aktie in JEDEM der letzten 10 Jahre höher als das EPS war? Nach Deiner Theorie müsste das doch durch Schulden bezahlt worden sein? Laut den Anzeigen von Morningstar sind aber die Schulden anteilig nicht gewachsen. Im Gegenteil: der Buchwert pro Aktie steigt schön stetig. Kannst Du mir das beantworten? (Bitte verzeih mir das ich diesen Weg gehe, aber vielleicht lernen wir beide daraus...)

 

Bei dem Link oben http://financials.morningstar.com/ratios/r.html?t=OHI&region=USA&culture=en_US sehe ich bei EPS nur Werte, die teils deutlich geringer sind als die Dividende pro Aktie. Beim Free Cash Flow per Share gibt es in 2 Jahren Ausnahmen, der Rest sieht eher noch schlechter aus als beim EPS.

 

Das dürfte langfristig nur funktionieren, wenn sich die Aktionäre selbst bezahlen, in dem neue Aktien ausgegeben werden...das passiert hier in starkem Umfang (von 59 auf 200 Millionen)...oder in dem Schulden aufgenommen werden, was hier auch passiert. Was jetzt größeren Einfluss hat, müsste man im Detail anschauen. Ich sehe in den Zahlen bei Morningstar eine Mogelpackung, eine Unterbewertung sehe ich bei weitem nicht. 

 

Das der Buchwert pro Aktie steigt, ist merkwürdig, weil an Dividende mehr ausgeschüttet wird, als an Gewinn rein kommt, zudem ist die Aktienanzahl deutlich gestiegen. Das kommt vorne und hinten nicht hin. Ist da ein Datenfehler drin? Übersehe ich was?

 

EDIT: Die Daten auf der Seite von OHI habe ich nochmal angeschaut: http://www.omegahealthcare.com/investor-relations/financial-information/fundamentals/cash-flow

Ich denke nicht, dass ich falsch liege. Die Dividende liegt seit Jahren schon über dem, was eigentlich gezahlt werden kann. Und das selbst in einem Niedrigzinsumfeld (man beachte zudem die hohen Zinskosten)

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vor 4 Stunden schrieb bounce:

EDIT: Die Daten auf der Seite von OHI habe ich nochmal angeschaut: http://www.omegahealthcare.com/investor-relations/financial-information/fundamentals/cash-flow

Ich denke nicht, dass ich falsch liege. Die Dividende liegt seit Jahren schon über dem, was eigentlich gezahlt werden kann. Und das selbst in einem Niedrigzinsumfeld (man beachte zudem die hohen Zinskosten)

 

http://www.omegahealthcare.com/~/media/Files/O/Omega-HealthCare/documents/non-gaap-financial-measures/third-quarter-2016-non-gaap-financial-measures-revised.pdf

 

Für die Berechnung von FFO, AFFO, CAD bei REITs siehe ...

 

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vor 5 Stunden schrieb hamsta:

Danke hamsta, Du hast den Wink mit dem Zaunspfahl verstanden. Guter Literaturtipp.

 

@Bounce: Du hast den Zaunspfahl leider nicht gesehen. Obwohl Du die Nachteile von REITs recht gut aufzählst. Ob die Aktienvermehrung nur für amerikanische REITs gilt würde mich mal interessieren...

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vor 5 Stunden schrieb patient4711:

Danke hamsta, Du hast den Wink mit dem Zaunspfahl verstanden. Guter Literaturtipp.

 

@Bounce: Du hast den Zaunspfahl leider nicht gesehen. Obwohl Du die Nachteile von REITs recht gut aufzählst. Ob die Aktienvermehrung nur für amerikanische REITs gilt würde mich mal interessieren...

 

 

Ein Buch zum Thema werde ich demnächst auch mal lesen müssen, da habe ich in der Tat Wissenslücken. Was den Zaunspfahl betrifft, finde ich es nett, wenn du mich kurz aufklärst, was ich übersehe bzw. worin vielleicht der Fehler der morningstar-Daten steckt. Die FFO entsprechen meines Wissens dem Operativen Cash Flow. In 2015 war der ca. 600 Mio. Dollar. Abzüglich 170 Dollar Zinskosten = 430 Mio Dollar. An Dividende wurden 460 Mio Dollar ausgeschüttet. Was an CapEX bei ienem REIT in einer sinnvollen Rechnung einfließt, weiß ich nicht.

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Posted · Edited by hamsta
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vor 1 Stunde schrieb bounce:

 Die FFO entsprechen meines Wissens dem Operativen Cash Flow. In 2015 war der ca. 600 Mio. Dollar. Abzüglich 170 Dollar Zinskosten = 430 Mio Dollar. An Dividende wurden 460 Mio Dollar ausgeschüttet.

 

Nein. Du wirfst GAAP und non-GAAP durcheinander. Bitte informiere dich über die Unterschiede.

 

NAREIT FFO White Paper

 

Die Morningstardaten sind GAAP-Daten und als solche korrekt. In Bezug auf REITs aber eben aussageschwach. Aussagekräftige Kennzahlen (P/FFO, Ausschüttungsquote etc.) basieren auf den non-GAAP measurements.

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vor 2 Stunden schrieb hamsta:

 

Nein. Du wirfst GAAP und non-GAAP durcheinander. Bitte informiere dich über die Unterschiede.

 

NAREIT FFO White Paper

 

Die Morningstardaten sind GAAP-Daten und als solche korrekt. In Bezug auf REITs aber eben aussageschwach. Aussagekräftige Kennzahlen (P/FFO, Ausschüttungsquote etc.) basieren auf den non-GAAP measurements.

 

Wenn ich auch noch eine Frage äußern dürfte: Etwas schleierhaft ist mir die überaus stetige Steigerung des Buchwertes/des Eigenkapitals/der Bilanzsumme. Da geht doch der Gewinn ein, nicht das FFO? Das würde heißen, das der Zuwachs durch Ausgabe neuer Aktien/Schulden begründet ist? Oder übersehe ich etwas?

 

Wenn ich die gleiche Annahme treffe, dürfte auch praktisch bei jedem Immobilienverkauf Gewinn anfallen, da die Abschreibungen der Immobilie viel höher als der Wertverlust ist? (vorausgesetzt die Haltedauer ist lang genug)

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vor 1 Stunde schrieb patient4711:

 

Wenn ich auch noch eine Frage äußern dürfte: Etwas schleierhaft ist mir die überaus stetige Steigerung des Buchwertes/des Eigenkapitals/der Bilanzsumme. Da geht doch der Gewinn ein, nicht das FFO? Das würde heißen, das der Zuwachs durch Ausgabe neuer Aktien/Schulden begründet ist? Oder übersehe ich etwas?

 

Wenn ich die gleiche Annahme treffe, dürfte auch praktisch bei jedem Immobilienverkauf Gewinn anfallen, da die Abschreibungen der Immobilie viel höher als der Wertverlust ist? (vorausgesetzt die Haltedauer ist lang genug)

Hier muss ich ehrlicherweise passen. Die Berechnung des Buchwertes (in dem Fall NAV) ist mir zu aufwändig, u.a. weil massive Zukäufe erfolg(t)en (Aviv REIT merger 2015?). Die Aktienvermehrung werd ich mir nochmal anschauen; solange das EPS nicht darunter leidet, hat das für mich Nachrang.

 

Für den Fall "Gewinn bei Immobilienverkauf, wenn Abschreibung höher als Wertverlust" wird der Gewinn mittels "Dividend Allocation" an den Aktionär "durchgereicht" (Bsp. 2016 Dividend Tax Treatment), der diese dann versteuern darf. In meiner Praxis über den Daumen gepeilt +/-0, müsste man sich aber auch noch en detail ansehen.   

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Mit ein wenig Verpätung hier das Monatsupdate.

 

Wie angekündigt, hat es im Januar keinen Regelkauf gegeben. Wie Ihr bereits lesen durftet, habe ich Belle gegen Nike und Omega Healthcare ausgetauscht. Die beginnende Zahlensaison war bis auf die Ölwerte recht zufriedenstellend. Insbesondere McCormick und JNJ haben sich (mal wieder) als No Brainer Investments herausgestellt. Leider bleibt McCormick teuer, ich bin praktisch seit dem Erstkauf auf der Lauer nach einer Nachkaufgelegenheit.

 

Dividendenanpassungen gabs bei:

  • Diageo +5%
  • Omega Healthcare +1,6% (warum auch immer, aber OHI erhöht die Dividende pro Quartal um 1 cent)

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Von mir auch mal was neues: für den Februar wird es kein Monatsupdate geben, da ich dann im Urlaub bin. Aus demselben Grund wird es keine Regelinvestition geben - das Geld ist hoffentlich gut in den Urlaub investiert :-)

 

Die Zahlensaison ist seit dem letzten Update weiter gegangen und es gab keine großen Überraschungen. Etwas enttäuscht war ich von Coca-Cola, obwohl es absehbar war. Nach den Zahlen ging der Aktienkurs noch etwas bergab. Es wird u.a. bei SeekingAlpha diskutiert ob Coca-Cola damit günstig ist. Ich tendiere dazu ja zu sagen, da um 3,5% Dividendenrendite historisch günstig sind. Die 3,5% sind etwa genauso viel bei einigen Versorgern, und langfristig sollte KO bessere Wachstumschancen haben. Das KGV dürfte verfälscht sein, da der USD gegenüber anderen Währungen reichlich zugelegt hat. Etwas kritisch stimmt mich der Ausblick: kein Volumenwachstum, organisches Wachstum nur über Preiserhöhungen (die man nicht ewig wird durchsetzen können). Auch das man die vor einigen Jahren (teuer?) zugekauften Abfüller jetzt abstößt stimmt mich nachdenklich.

 

Der Vollständigkeit halber die Dividendenerhöhungen bis jetzt:

  • Münchener Rück +4,2%

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