Megatron 10. August · bearbeitet 10. August von Megatron vor 10 Minuten von Lazaros: Ja aber: https://www.euwax-ag.de/media/07_eag_ohv_2023_hinweis_zur_garantiedividende.pdf Mögliche Alternative zu dem nur noch schwer kaufbaren Rabobank-Stichting-Dings? Klar kann der Vertrag als Ganzes gekündigt werden, dann muss aber eine neue Garantiedividende ausgehandelt werden (ggbfs mit einer gerichtlichen Klärung was genau angemessen ist falls einer der Anleger dagegen klagt), oder die Abführung des gesamten Gewinns an die Börse Stuttgart wäre hinfällig. Wenn 12% der Aktien in freien Umlauf sind darf sich der Beherrschende ja nicht 100% des Gewinns unter den Nagel reißen, das käme ja einer stillen Enteignung gleich. Der Squeeze Out um die verbleibenden Aktionäre rechtskonform raus zu drängen ist ja damals gescheitert Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BlauesHufeisen 10. August · bearbeitet 10. August von BlauesHufeisen vor 3 Stunden von Megatron: @BlauesHufeisen Da über den Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag der komplette Gewinn an die beherrschende Gesellschaft abgeführt wird, muss den verbleibenden Aktionären nach Paragraph 304 AktG eine jährliche angemessenen Abfindung gezahlt werden. das ist schon klar…, das war nicht Kern meiner Frage. Wenn man in die Geschäftsberichte der letzten Jahre schaut, dann stellt man fest, dass der auf dieser Basis an die freien Aktionäre ausgeschüttete Teil am Gewinn weit überproportional ist, in einigen Jahren fast der gesamte ausgewiesene Gewinn. Es stellt sich für mich also die Frage, ob man sich seitens Euwax / Börse Stuttgart nicht über kurz oder lang besser stellt, wenn man die freien Aktionäre los wird. Möglicherweise wäre folgende Frage sinnvoller: Weshalb gibt es überhaupt noch ca 12% Freefloat ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 10. August · bearbeitet 10. August von Megatron vor 20 Minuten von BlauesHufeisen: Es stellt sich für mich also die Frage, ob man sich seitens Euwax / Börse Stuttgart nicht über kurz oder lang besser stellt, wenn man die freien Aktionäre los wird. Ja klar! Die Frage ist, wie man das hinbekommt. Man könnte einen Squeeze Out anstreben, dazu müsste man 95% der Aktien halten - bei einem Übernahmeangebot müsste man wohl dann deutlich mehr als den aktuellen Kurs zahlen. Alternativ kann man einfach die Aktie delisten und den Aktionären den Spaß vergällen. Dazu müsste man auch eine Abfindung anbieten, die mindestens dem mittleren Kurs der letzten 6 Monate entspricht - mit dem Risiko dass die Aktionäre die Aktie trotzdem behalten und die Garantiedividende weiter kassieren dürfen, auch wenn die Aktie nicht mehr handelbar ist. Ich gehe mal davon aus dass die aktuell verbleibenden Aktien überwiegend nicht bei Otto Normalverbraucher im Depot liegen sondern eher bei Leuten die sich der Situation bewusst sind und darauf spekulieren, die ca 7% Divi dauerhaft (sinngemäß: Anleihenersatz) zu kassieren bis eben irgendwann mal ein richtig gutes Angebot kommt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Quailman 18. August vor 18 Stunden von Lazaros: Verkauf heute Energiekontor Aktie WKN: 531350 zu 26,x€. Grund: Würde ich Energiekontor auf Basis der aktuell vorhandenen Infos kaufen? Antwort: Sicher nicht. => Dann bleibt nur der Verkauf. Was hat sich denn seit deinem Kauf im Juli verändert? Sind ja immer -27%. (Ich verfolge das Unternehmen nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 18. August · bearbeitet 20. August von Lazaros Am 18.8.2026 um 13:40 von Quailman: Was hat sich denn seit deinem Kauf im Juli verändert? Sind ja immer -27%. Das Vertrauen in Energiekontor. -> Zitat https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/energiekontor-kappt-prognose Der Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks Energiekontor hat am Donnerstagabend das am Morgen mit dem Halbjahresbericht noch bestätigte Gewinnziel für 2026 gesenkt. Es werde nur noch ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 5 bis 10 Mill. Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Abend in Bremen mit. Noch am Morgen war das alte Ziel von 40 bis 60 Mill. Euro bestätigt worden. Gute Gründe da nicht dabei zu sein. Gibt aber auch andere Meinungen: Zitat First Berlin Equity Research GmbH): Buy Di, 18.08.26 09:23· Quelle: dpa-AFX First Berlin Equity Research hat ein Research Update zu Energiekontor AG (ISIN: DE0005313506) veröffentlicht. Analyst Dr. Karsten von Blumenthal bestätigt seine BUY-Empfehlung und senkt das Kursziel von EUR 66,00 auf EUR 49,00. Zusammenfassung: Kurz nach der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Halbjahr, die deutlich unter den Vorjahreswerten lagen, gab Energiekontor (EKT) eine Gewinnwarnung heraus. Das Unternehmen senkte seine Prognose für das Ergebnis vor Steuern (EBT) von ursprünglich EUR40 - 60 Mio. auf EUR5 - 10 Mio. Grund für die Gewinnwarnung ist eine Verzögerung des Netzanschlusstermins um zwei Jahre (2031 statt 2029) bei zwei britischen Projekten, deren Verkauf EKT ursprünglich für dieses Jahr geplant hatte. Wir passen unsere Prognosen für 2026 entsprechend nach unten an. Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Netzpaket sowie Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geeinigt; diese Vorhaben werden derzeit im Parlament beraten. Wir erwarten eine Verschlechterung des regulatorischen Umfelds und senken daher auch unsere Prognosen für die kommenden Jahre. Eine aktualisierte Sum-of-the-Parts-Bewertung ergibt ein Kursziel von EUR49 (zuvor: EUR66). Trotz des Kursrückgangs nach der Gewinnwarnung sehen wir bei EKT weiterhin Aufwärtspotenzial. Die Projektpipeline ist stark; insbesondere die britischen Projekte mit einem Gesamtvolumen von 800 MW versprechen in den nächsten zehn Jahren ein margenstarkes Geschäft. Zudem wird das eigene Portfolio an Ökostromkraftwerken (461 MW) in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut und für starke und stabile Cashflows sorgen. Wir bestätigen unsere Kaufempfehlung (Aufwärtspotenzial: 85%). Bezüglich der Pflichtangaben gem. §85 Abs. 1 S. 1 WpHG und des Haftungsausschlusses siehe die vollständige Analyse.ou can download the research here: https://nwr.eqs-cockpit.com/fncls2.ssx?fn=redirect&u=334560d3ce54a867b097ef9651473356 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
berliner 25. August vor 11 Stunden von PapaPecunia: Komplettverkauf Deutsche Beteiligungs AG @21,25 Da würde ich auch eher in amerikanische BDCs gehen und da >10% Dividende einsammeln. Gibt so viele gute: TRIN, CSWC, MAIN, HTGC, OTF... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BlauesHufeisen Donnerstag um 15:54 · bearbeitet Donnerstag um 15:54 von BlauesHufeisen Am 10.8.2026 um 21:10 von Megatron: Ja klar! Die Frage ist, wie man das hinbekommt. Man könnte einen Squeeze Out anstreben, dazu müsste man 95% der Aktien halten - bei einem Übernahmeangebot müsste man wohl dann deutlich mehr als den aktuellen Kurs zahlen. Alternativ kann man einfach die Aktie delisten und den Aktionären den Spaß vergällen. Dazu müsste man auch eine Abfindung anbieten, die mindestens dem mittleren Kurs der letzten 6 Monate entspricht - mit dem Risiko dass die Aktionäre die Aktie trotzdem behalten und die Garantiedividende weiter kassieren dürfen, auch wenn die Aktie nicht mehr handelbar ist. Ich gehe mal davon aus dass die aktuell verbleibenden Aktien überwiegend nicht bei Otto Normalverbraucher im Depot liegen sondern eher bei Leuten die sich der Situation bewusst sind und darauf spekulieren, die ca 7% Divi dauerhaft (sinngemäß: Anleihenersatz) zu kassieren bis eben irgendwann mal ein richtig gutes Angebot kommt. EUWAX AG, WKN 566010 27.08.2026 / 16:43 CET/CEST Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die Boerse Stuttgart Group Stiftung teilte uns gemäß § 43 Abs. 1 Satz 1 WpHG zum Zwecke derVeröffentlichung mit, dass sie aufgrund ihres Eintritts in die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. und dem Austritt der übrigen Mitglieder aus der heutigen Vereinigung, am 26. August 2026 die Stimmrechtsschwellen von 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 75 Prozent der Stimmrechte aus Aktien an der EUWAX Aktiengesellschaft überschritt. Die Investition dient der Umsetzung strategischer Ziele. Die Mitteilende beabsichtigt derzeit nicht, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen. Ebenso wie bislang die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. strebt die Mitteilende eine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der EUWAX Aktiengesellschaft an. Die Mitteilende strebt derzeit keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur der EUWAX Aktiengesellschaft, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik, an. Da der Erwerb der Stimmrechte im Wege der Erlangung der Stimmrechtsmehrheit an der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. durch Austritt der anderen Vereinsmitglieder erfolgte, wurden hinsichtlich des Erwerbs von Stimmrechten weder Fremd- noch Eigenmittel aufgewendet. Hervorhebung durch mich Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron Donnerstag um 17:17 Danke, aber vor einer Stunde von BlauesHufeisen: dass sie aufgrund ihres Eintritts in die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. und dem Austritt der übrigen Mitglieder aus der heutigen Vereinigung, was'n das für ein komisches Konstrukt? Bei Tradegate hängt ja auch irgendein Verein mir drin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag