Wie hoch ist eure Aktienquote?

139 Beiträge in diesem Thema

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Wie viel Prozent Aktien?

 

 

Benjamin Graham riet "niemals weniger als 25% und nie mehr als 75% Aktien".

 

John Bogle hat mal from 80 % Aktien und 20 % Bonds für Jüngere und 50/50 für Ältere empfohlen (wobei undefiniert blieb was genau "Ältere" und "Jüngere" sind).

Die Amerikaner sind da schmerzfreier als die Europäer. In einigen US-Foren wird auf 100% geschworen.

Meine Aktienquote beträgt 25%, allerdings hauptsächlich deshalb, weil mir der Markt gerade sehr hoch bewertet erscheint. (Böser Market-Timing-Versuch, ich weiß...)

 

Wie haltet ihr das generell - und derzeit?

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Geschrieben

Siehe hier.

Muss jeder selbst wissen, bei welchem Aktienanteil er noch gut schlafen kann.

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Geschrieben

Für NEU-Anlagen 100%. Woanders gibts ja quasi keine Zinsen mehr, da durchstehe ich liebe die nächste Baisse als mich mit Niedrigstzinsen herumzuplagen.

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Geschrieben · bearbeitet von Stockinvestor

Meine Aktienquote beträgt 85 % und will diese auf 100 % ausbauen.

 

Schon nach den ersten Bücher über Finanzanlage, die ich so vor 25 Jahren gelesen hatte, war mir klar, dass man sein Geld in Aktien anlegen muss. Immer wieder wurde nämlich darauf hingewiesen, dass man historisch gesehen mit Aktien über längere Zeiträume gesehen die höhere Rendite eingefahren hatte. Da war man sich unisono einig. Deshalb habe ich schon immer auf Aktien als Investment gesetzt.

 

Diese 100-Alter als Richtschnur für die Aktienquote hat mir nie eingeleuchtet. Ich habe vor die Aktienquote auch im Alter nicht herunterzufahren. Ich will ja weiterhin die beste Rendite. Mein Aktienportfolio sehe ich als Notfallversicherung. Wenn Not am Mann ist, dann verkaufe ich einen Teil. Wenn ich das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt machen muss, dann ist es halt so. Dafür dürfte ich im nachhinein wieder besser performen.

 

Früher hatte ich, angeregt durch eineige Investmentartikel, nie zu einem höheren KGV als 15 gekauft. Ganz im Gegenteil. Ich versuchte möglichst unter einem KGV von 10 zu kaufen. Erst später habe ich zu höheren KGVs gekauft. Die Praxis hat mir gezeigt, dass Wachstum seinen Preis in Form eines höheren KGVs hat.

 

Peter Lynch hat dazu geraten möglichst nicht über einem KGV von 20 zu kaufen. Daran habe ich mich bisher gehalten.

Und damit kommen wir zur heutigen Situation und meinen 15 % ausstehenden Anteil, den ich noch in Aktien anlegen will.

Denn es könnte gut sein, dass ich auch diese Regel brechen werde. Schuld daran ist die Notenbankpolitik. Die Deutsche Bundesbank verfolgte ganz klar ein Ziel der Geldwertstabilität. Grund war, dass Deutschland zwei mal eine Währungsreform mitmachen musste.

 

Heute sieht die Sachanlage anders aus. Deutschland ist inder EU und die Leute, die heute über das Geld bestimmen, wollen eine schleichende Inflation von 2 % (sagt man, ich denke, dass man eine viel höhere Inflation von so 5-6 % anstrebt), um die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Die USA hat dies erfolgreich nach dem 2. Weltkrieg praktiziert. Noch gelingt dies den Notenbänker nicht. Und wir haben japanische Verhältnisse. Die Frage ist nun wie lange dies anhalten wird. Das kann noch Jahre so weiter gehen. Die Zinsen bleiben niedrig und Aktien und Immobilien steigen immer höher, weil es keine Alternative gibt. Blöd für die, die auf ihrem Geld hocken und auf einen mehr oder weniger großen Crash warten.

 

Aber selbst, wenn jetzt der Fall eintritt und es zur Inflation kommt ist derjenige, der auf Geld setzt blöd dran, denn nun frisst die Inflation noch stärker an seinem Vermögen. In den einem Szenario verzichtet er auf steigende Aktienkurse und im zweiten Szenarion friisst ihm die Inflation das Geld weg.

 

Das jetzt die Notenbank stark die Zinsen erhöhen werden, was zu den erhofften Effekt eines starken Kursrückgangs bei den Aktien führen sollte, kann ich mir nicht vorstellen, weil man damit ja das eigentliche Ziel einer trabende Inflation wiederum bekämpfen würde.

 

Also in beiden Szenarien ist der Halter von Geld der Blöde, weswegen ich der Meinung bin, dass das Halten von Geld eigentlich viel unsicherer ist als das Halten von Aktien.

 

Ich hoffe das hilft Dir bei Deiner Entscheidung.

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Geschrieben · bearbeitet von ZappBrannigan

Meine Aktienquote beträgt 85 % und will diese auf 100 % ausbauen.

Eine Aktienquote von 100% führt zu einer unnötigen und übermäßigen Erhöhung der Volatilität ohne die Renditeerwartung zu maximieren. 85% wären mir persönlich zwar zu hoch, sollte aber immerhin bei leicht verringerter Volatilität auch näher am Renditemaximum liegen (für ein Stock/Bond-Portfolio).

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Eine Aktienquote von 100% führt zu einer unnötigen und übermäßigen Erhöhung der Volatilität ohne die Renditeerwartung zu maximieren. 85% wären mir persönlich zwar zu hoch, sollte aber immerhin bei leicht verringerter Volatilität auch näher am Renditemaximum liegen (für ein Stock/Bond-Portfolio).

 

Anleihen erhöhen die Rendite? Im aktuellen Umfeld??? :blink:

Mit welcher halbwegs sicheren Anleihe machst Du denn noch eine ordentliche langfristige Rendite? Achtung: Betonung auf langfristig, nicht irgendwelche Kursgewinne durch niedriger werdende Zinsen - die mindern nur die künftige Rendite und bringen langfristig gesehen daher nichts.

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Da geht es eher um den antizyklischen Effekt des Rebalancings. Aktienkurse brechen ein -> Aktienanteil sinkt dadurch -> Aktienanteil wird bei niedrigen Kursen aufgestockt. So lässt sich evtl bei sinkender Volatilität die Rendite erhöhen.

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Meine Aktienquote beträgt 85 % und will diese auf 100 % ausbauen.

Eine Aktienquote von 100% führt zu einer unnötigen und übermäßigen Erhöhung der Volatilität ohne die Renditeerwartung zu maximieren. 85% wären mir persönlich zwar zu hoch, sollte aber immerhin bei leicht verringerter Volatilität auch näher am Renditemaximum liegen (für ein Stock/Bond-Portfolio).

 

Man sollte bei der Betrachtung hoher Aktienquoten Ansprüche aus anderen Altersvorsorgeprodukten (GRV, Rentenversicherungen u. Ä.) nicht außer Acht lassen, da doch im Endeffekt bei jedem ein derartiger Anspruch in irgendeiner Form vorhanden sein dürfte.

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Ich habe in den letzten 14 Monaten meine Aktienquote schrittweise von 0 auf 50% angehoben. Je nach Markt- und beruflicher Situation soll sie in den nächsten Jahren dann auf 60-80% steigen.

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Geschrieben

@Stockinvestor:

 

Danke, war sehr interessant. Wir denken ziemlich ähnlich, was in der aktuellen Marktsituation den Geldwert betrifft. Allerdings vergisst Du glaube ich, dass mit steigender Inflation die Zinsen auch steigen werden. Und das wird die Vermögenswerte evtl. wieder ziemlich entwerten. Ich hoffe, in den nächsten Tagen in den Stategisch-Taktischen Überlegungen zu meinem Depot etwas mehr dazu schreiben zu können.

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Eine Aktienquote von 100% führt zu einer unnötigen und übermäßigen Erhöhung der Volatilität ohne die Renditeerwartung zu maximieren. 85% wären mir persönlich zwar zu hoch, sollte aber immerhin bei leicht verringerter Volatilität auch näher am Renditemaximum liegen (für ein Stock/Bond-Portfolio).

 

Anleihen erhöhen die Rendite? Im aktuellen Umfeld??? :blink:

Mit welcher halbwegs sicheren Anleihe machst Du denn noch eine ordentliche langfristige Rendite? Achtung: Betonung auf langfristig, nicht irgendwelche Kursgewinne durch niedriger werdende Zinsen - die mindern nur die künftige Rendite und bringen langfristig gesehen daher nichts.

 

Aktien erhöhen die Rendite? Im aktuellen Umfeld?

Irgendwelche Kursgewinne mindern nur die künftige Rendite und bringen langfristig gesehen daher nichts.

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Geschrieben · bearbeitet von @ndy

Meine Aktienquote beträgt 85 % und will diese auf 100 % ausbauen.

 

Coole Sache, bin zu 100% investiert und fühl mich pudelwohl. ;-)

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Ich hab 59% Aktien, 16% Tagesgeld in EUR und 25% Goldmünzen. Plus 500 USD in bar und ein paar alte 10 DM-Silbermünzen, aber die rechne ich nicht dazu.

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Ich bin bei 75% Aktien, 25% Cash. Bei besseren Kursen werden es aber sicherlich 90-100%.

Ich persönlich finde 70-100% am besten, je nach Marktsituation.

Wenn deine Aktienquote 25% ist, würde ich diese jetzt nicht zwanghaft erhöhen.

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100-Lebensalter ist meine Quote. Wird monatlich angepasst, entweder lege ich mein Geld in Festgeld an oder in Aktien, je nachdem wie die Quote abweicht.

 

Kurse sind mir egal.

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Geschrieben

@Stockinvestor : Super Beitrag, kann ich sofort unterschreiben. Interessant fand ich deine KGV Regeln und deren allmähliche Aufweichung: Da habe ich mich fast genauso wiedererkannt.

 

Vom reinen Finanzvermögen ist meine Aktiemquote auf inzwischen über 90% gestiegen. Da ich etwas Cash behalten will, wird die Quote wohl nicht weiter steigen. Mittel von auslaufenden Anleihen wurden in den vergangenen Jahren in Aktien angelegt.

 

Allerdings: Es existiert noch eine seit sehr langer Zeit laufende Lebensversicherung und eine abbezahlte selbstgenutzte Immobilie. Da relativiert sich die Quote von 90% sehr schnell. Bezieht man das alles mit ein, liegt die Aktienquote bei deutlich unter 50%, eher bei 30%.

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knapp 10%.

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Meine Aktienquote beträgt 85 % und will diese auf 100 % ausbauen.

 

 

Früher hatte ich, angeregt durch eineige Investmentartikel, nie zu einem höheren KGV als 15 gekauft. Ganz im Gegenteil. Ich versuchte möglichst unter einem KGV von 10 zu kaufen. Erst später habe ich zu höheren KGVs gekauft. Die Praxis hat mir gezeigt, dass Wachstum seinen Preis in Form eines höheren KGVs hat.

 

 

 

 

 

Da bin ich voll deiner Meinung.

Ich schaue mir deshalb auch immer den PEG Ratio an

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von armerTor

Meine Quote liegt seit einiger Zeit bei 100%, investiert in 2 Werte aus dem small/-midcap Segment, ( wie es sich für einen anständigen Stockpicker gehört ). B-)

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Übrigens gabs hier schon mal einen ähnlichen Thread, der ziemlich interessant ist. Besonders, da die Antworten vor dem Crash 2008 sehr ähnlich aussahen, wie sie hier im Thread aussehen.

 

Kurz nach dem Crash hatten dann alle wie durch Magie eine ganz niedrige Aktienquote....

 

Mir würde es zu denken, wenn ich hier so aufgestellt wäre wie der ganze Schwarm hier.

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Übrigens gabs hier schon mal einen ähnlichen Thread, der ziemlich interessant ist. Besonders, da die Antworten vor dem Crash 2008 sehr ähnlich aussahen, wie sie hier im Thread aussehen.

 

Kurz nach dem Crash hatten dann alle wie durch Magie eine ganz niedrige Aktienquote....

Keine Ahnung wie es bei anderen war, meine Aktienquote war vor dem Crash niedriger als danach. Wärst Du so nett und würdest mal die passende Quelle suchen für Deine Behauptung?

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Übrigens gabs hier schon mal einen ähnlichen Thread, der ziemlich interessant ist. Besonders, da die Antworten vor dem Crash 2008 sehr ähnlich aussahen, wie sie hier im Thread aussehen.

 

Kurz nach dem Crash hatten dann alle wie durch Magie eine ganz niedrige Aktienquote....

Keine Ahnung wie es bei anderen war, meine Aktienquote war vor dem Crash niedriger als danach. Wärst Du so nett und würdest mal die passende Quelle suchen für Deine Behauptung?

 

Ja, dich hab ich da sogar noch als Ausnahme in Erinnerung!

 

Keine Ahnung, war irgendein Thread hier im Forum, der mir in meinem Thread nahegelegt wurde, um mal zu sehen, was so in den Anlegern während eines Crashs vorgeht.

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Um mal einen Kontrastpunkt zu den ganzen "Aktienjunkies" hier zu setzen: Meine Aktienquote liegt bei 30%.

 

Allerdings ist das die Quote auf das Gesamtvermögen bezogen, d.h. dabei sind kapitalbildende Versicherungen (private und arbeitgebergebundene) mit eingeschlossen.

 

Wer den Zusammenbruch der New Economy mit gemacht hat, weiss das es macnhmal durchaus besser sein kann, auf eine vermeintliche Chance zu verzichten...

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Geschrieben

meine quote liegt derzeit bei 37%

Damit kann ich gut leben und bei Korrekturen eventuell nachkaufen.

Bei den jetzigen Kursen nachzukaufen fällt mir immer schwerer.

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