ETF-Schnäppchenjagd

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Am 30.5.2019 um 09:42 von Der Horst:

Verstehe ich den hier verfolgten Schnäppchenjagt-Ansatz eigentlich konzeptionell richtig, dass er versucht aus vergangenen Kursentwicklungen (sprich: technischer Analyse) eine Überrendite abzuleiten? Kann man das so zusammenfassen?

Ich würde sagen Nein.

 

Es geht darum einen guten Zeitpunkt zu finden, wann das Rebalancing stattfinden soll:

- entweder wenn eine Assetklasse im Vergleich zu den anderen schlecht gelaufen ist und deswegen einen zu geringen Anteil im aktuellen Portfolio hat

- oder wenn durch Gehaltseingang die Liquiden Mittel derart hoch sind, dass der Aktienanteil im Portfolio einen zu geringen Anteil hat.

 

Das Verfahren ist dadurch charakterisiert, dass man den Betrag einstellen kann, der bei einem Rebalancing minimal für den Kauf eingesetzt werden soll. Man kann damit also die Nachkäufe mit Kleinstsummen reduzieren.

 

Es ist aber nicht falsch, dass diejenigen, die strategisch auf den Verlierer der jüngeren Vergangenheit setzen möchten ebenfalls diese Strategie wählen können.

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Posted · Edited by Holzmeier

Am 30.5.2019 um 09:42 von Der Horst:

Verstehe ich den hier verfolgten Schnäppchenjagt-Ansatz eigentlich konzeptionell richtig, dass er versucht aus vergangenen Kursentwicklungen (sprich: technischer Analyse) eine Überrendite abzuleiten?

Die Kauflimits haengen nur vom Verhaeltnis der im Depot befindlichen Assetwerte und somit nur von den aktuellen Kursen ab. Hierbei geht ein, wie sich die einzelnen Kurse seit den letzten Kaeufen im Vergleich zueinander entwickelt haben. Die aktuellen Limits sind aber nicht pfadabhaengig, Kursverlaeufe werden nicht beruecksichtigt.

 

 

Am 1.6.2019 um 15:57 von etherial:

Es geht darum einen guten Zeitpunkt zu finden, wann das Rebalancing stattfinden soll:

- entweder wenn eine Assetklasse im Vergleich zu den anderen schlecht gelaufen ist und deswegen einen zu geringen Anteil im aktuellen Portfolio hat

- oder wenn durch Gehaltseingang die Liquiden Mittel derart hoch sind, dass der Aktienanteil im Portfolio einen zu geringen Anteil hat.

 

Das Verfahren ist dadurch charakterisiert, dass man den Betrag einstellen kann, der bei einem Rebalancing minimal für den Kauf eingesetzt werden soll. Man kann damit also die Nachkäufe mit Kleinstsummen reduzieren.

Perfekte Zusammenfassung!

 

 

Am 1.6.2019 um 15:57 von etherial:

Es ist aber nicht falsch, dass diejenigen, die strategisch auf den Verlierer der jüngeren Vergangenheit setzen möchten ebenfalls diese Strategie wählen können.

Ja, die Grundannahme ist eine "Reversion to the Mean", sodass Schnaeppchenjagd-Kaeufe insbesondere bei, im Vergleich zu anderen Assets, staerker gesunkenen oder zurueck gebliebenen Kursen ausgeloest werden.

 

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Sehr spannend, danke für eure ausführlichen Erläuterungen, @etherial und @Holzmeier. Ich hatte den Einführungspost tatsächlich dahingehend falsch gelesen. Werde mir die Strategie  jetzt mal genauer angucken.

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Am 29/05/2019 um 23:19 von PuddleScratcher:

 

Auf Wunsch eines Foristen habe ich mein Python-Script zur Berechnung der Schnäppchenjagd frei zugänglich gemacht: https://github.com/PuddleScratcher/InvestmentSimulation

 

Neben der Schnäppchenjagd lassen sich auch ein paar weitere Investmentstrategien durchrechnen. Aus Zeitmangel kann ich leider keinen großen Support für das Script anbieten, aber vielleich ist es ja dennoch jemandem eine Hilfe.

 

Kannst du da vlt. eine Kurzanleitung veröffentlichen? Wäre ja schade, wenn es sich sonst keiner anschauen kann.

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vor 14 Stunden von TeilerD:

Kannst du da vlt. eine Kurzanleitung veröffentlichen? Wäre ja schade, wenn es sich sonst keiner anschauen kann.

Cool! Vielen Dank! Habe schon darauf gewartet, dass jemand sowas mal macht!

Habe mir das Repo mal geclont und angefangen es mir anzuschauen. Habe einfach mal naiv eine csv generiert, die der Parser fressen sollte. Beim Laufen lassen habe ich dann ein paar mal Stacktraces bekommen, bis ich verstanden habe was für Spalten und Formatierung der Parser will.

Funktioniert jetzt! Benutze Python 3.7.3, numpy 1.16.4 und pandas 0.24.2.

 

By the way: Sehr elegant und wunderschön flexibel erweiterbar, dass du das Strategy-Design-Pattern für die Implementierung der verschiedenen Ansätze gewählt hast! Gute und coole Arbeit!

 

Im Anhang mal eine Beispiel-CSV mit einer handvoll Dummy-Werten zum Ausprobieren. Ist in der korrekten Formatierung: sp500.csv

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Hallo,

 

nochmal zum Thema Dividenden. Werden diese ausgeschüttet (bei ausschüttenden ETFs), so sinkt der Kurs. Holzmeier schriebt zwar, dass hierdurch üblicherweise keine Käufe getriggert werden, da die Limits außer Kraft gesetzt werden. Aber ich habe doch trotzdem den relativen Kursverlust im Verrgleich zu den anderen Papieren, der es wahrscheinlicher macht, dass Käufe getriggert werden. Das macht zwar grundsätzlich Sinn, da durch die Ausschüttung ja das Papier aus der Ballance kommt, aber verzerrt dies nicht den Algorithmus, dass die jeweils günstigsten Papiere gekauft werden? Kann/muss ich dies berücksichtigen?

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aus dem Eingangspost: 

 

2.4  Einfluss der Ertragsverwendung: Ausschüttende vs. thesaurierende ETFs

Grundsätzlich funktioniert die Schnäppchenjagd besser mit ausschüttenden ETFs, da dann mehr Geld für Investitionen in die jeweils günstigsten ETFs zur Verfügung steht. Zudem vermindern Ausschüttungen Kursübertreibungen und somit starke Abweichungen von der Soll-Allokation. Allerdings sinkt der Kurs eines Wertpapiers zum Ex-Tag um einige %, was bei der Schnäpchenjagd auch zu Fehlsignalen führen könnte. Dies gilt insbesonde für Renten-ETFs, deren Kursverläufe durch vergleichsweise geringe Volatilitäten, aber ggf. relativ hohe Ausschüttungen gekennzeichnet sind.

 

(Holzmeier hat nur ausschüttende ETFs und rechnet die Ausschüttungen zum Ex-Tag in virtuell gekaufte zusätzliche Anteile um. Diese virtuellen Anteile werden dann bei künftigen Limitermittlungen bei der Berechnung von D als Bestand berücksichtigt, in die Berechnung von G gehen jedoch nur die realen Anteile ein. Durch diese Vorgehensweise sinken am Ex-Tag parallel zu den Kursen auch die Kaufkurs-Limits. Beim nächsten Schnäppchenjagd-induzierten Kauf werden diese virtuellen Anteile dann real zusätzlich erworben und virtuell wieder gelöscht. Unter Beibehaltung aller genannten Vorteile werden ausschüttende ETFs dadurch aus Sicht des Schnäppchenjagd-Algorithmus quasi zu Thesaurierern, allerdings wird real erst dann thesauriert, wenn die Kurse gerade besonders günstig sind. Datum und Volumen der Ausschüttungen sind für die allermeisten ETFs bereits einige Tage vor dem Ex-Tag z.B. bei Comdirect verfügbar.)

 

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Graphiken und Tabellen zu Holzmeiers realen Schnaeppchenjagd-Transaktionen (ab Abb. 8 bzw. ab Tab. 3) aktualisiert.

 

Der "Schnäppchenjagd-Bonus" für Aktien- und Gold-ETFs ist im Q2 2019 wiederum leicht gestiegen, somit "besitzt man mit der Schnäppchenjagd zum Intervallende 6,4% mehr Anteile und erhält 6,4% höhere Ausschüttungen, als wenn man im gleichen Zeitraum das gleiche Geld über einen Sparplan in die gleichen ETFs investiert hätte". Die Schnaeppchenjagd auf Anleihen-ETFs erweist sich allerdings weiterhin als leider nur bedingt erfolgreich ...

 

Neu: Graphiken zur Entwicklung des SJ-Bonus sowie der Käufe und mittleren Kursverläufe im Betrachtungszeitraum, also seit dem 1.1.17 (Abb. 12 und 15).

 

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Posted · Edited by roller123

Am 23.6.2019 um 14:38 von Holzmeier:

aus dem Eingangspost: 

 

2.4  Einfluss der Ertragsverwendung: Ausschüttende vs. thesaurierende ETFs

Grundsätzlich funktioniert die Schnäppchenjagd besser mit ausschüttenden ETFs, da dann mehr Geld für Investitionen in die jeweils günstigsten ETFs zur Verfügung steht. Zudem vermindern Ausschüttungen Kursübertreibungen und somit starke Abweichungen von der Soll-Allokation. Allerdings sinkt der Kurs eines Wertpapiers zum Ex-Tag um einige %, was bei der Schnäpchenjagd auch zu Fehlsignalen führen könnte. Dies gilt insbesonde für Renten-ETFs, deren Kursverläufe durch vergleichsweise geringe Volatilitäten, aber ggf. relativ hohe Ausschüttungen gekennzeichnet sind.

 

(Holzmeier hat nur ausschüttende ETFs und rechnet die Ausschüttungen zum Ex-Tag in virtuell gekaufte zusätzliche Anteile um. Diese virtuellen Anteile werden dann bei künftigen Limitermittlungen bei der Berechnung von D als Bestand berücksichtigt, in die Berechnung von G gehen jedoch nur die realen Anteile ein. Durch diese Vorgehensweise sinken am Ex-Tag parallel zu den Kursen auch die Kaufkurs-Limits. Beim nächsten Schnäppchenjagd-induzierten Kauf werden diese virtuellen Anteile dann real zusätzlich erworben und virtuell wieder gelöscht. Unter Beibehaltung aller genannten Vorteile werden ausschüttende ETFs dadurch aus Sicht des Schnäppchenjagd-Algorithmus quasi zu Thesaurierern, allerdings wird real erst dann thesauriert, wenn die Kurse gerade besonders günstig sind. Datum und Volumen der Ausschüttungen sind für die allermeisten ETFs bereits einige Tage vor dem Ex-Tag z.B. bei Comdirect verfügbar.)

 

Hallo @Holzmeier

 

Deine Angaben zur Verwendung der Ausschüttungen lesen sich für mich widersprüchlich. Vielleicht hast du auch einen Strategiewechsel vorgenommen und noch nicht konsequent dokumentiert?

 

Aktuell machst du aus Ausschüttern Thesaurierer. Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du so vor:

1. Es erfolgt eine Ausschüttung, diese rechnest du zum Zeitpunkt der Ausschüttung gültigen Kurs in virtuelle Anteile um.

2. Die Ausschüttung, welche auf das Verrechnungskonto (RK1) erfolgt, wird dort in gleicher Höhe virtuell abgezogen.

 

Richtig? Deine ursprünglichen Aussagen, wie dass dann mehr Geld für die Investition in den dann günstigsten ETF bereitstehen u.A., sind dann jedoch nicht mehr zutreffend.

 

Die Angaben zu den Aktien ETF und den dort angegeben Anteilen sind nicht klar definiert.

Die einzelnen Regionen ergeben in Summe 100 %. Dann kommen nochmal 10 % Xetra Gold dazu. Sind die in den 50 % RK3 bereits mit enthalten und senken prozentual die Regionen nochmal herab?

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Am 31.8.2015 um 11:30 von Holzmeier:

Bsp.: Der Gesamtwert G betrage 200 k€, davon seien 20 k€ vorhandene Anteile eines Anleihen-ETFs, was auch ihrem Soll-Anteil entspräche. Zusätzlich wird ein virtuelles unverzinstes Tagesgeld TG' von anfänglich 20 k€ definiert. Die monatliche Sparrate geht real in RK1 (meist Tagesgeld- oder Verrechnungskonto). Der doppelte Anteil der für den Anleihen-ETF vorgesehen Sparrate (hier also z.B. 2*10%), wird zusätzlich auch dem virtuellen TG' gutgeschrieben. Jetzt können mit dem aktuellen virtuellen TG', dem jeweiligen Wert der Anleihen-Anteile sowie RK2'=50% und R'=100% die Gleichungen ausgewertet und Limits ermittelt werden wie oben unter 2.2 (Transaktionssignale) beschrieben.

Warum wird an dieser Stelle der doppelte Anteil der vorgesehen Sparrate berücksichtigt?

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Posted · Edited by Holzmeier

Am 16.7.2019 um 21:41 von roller123:

Aktuell machst du aus Ausschüttern Thesaurierer. Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du so vor:

1. Es erfolgt eine Ausschüttung, diese rechnest du zum Zeitpunkt der Ausschüttung gültigen Kurs in virtuelle Anteile um.

ja

 

Zitat

2. Die Ausschüttung, welche auf das Verrechnungskonto (RK1) erfolgt, wird dort in gleicher Höhe virtuell abgezogen.

nein

 

Man muss drei Daten unterscheiden:

1) Ex-Tag, an dem die Ausschuettung dem Fondsvermoegen entnommen wird

2) Datum der Buchung der Ausschuettung auf dem Verrechnungskonto

3) Datum des realen Kaufes fuer den Betrag der Ausschuettung

 

1) Am Ex-Tag sinkt das Fondsvermoegen und damit auch der Kurs um die Ausschuettung. Zeitgleich werden fuer den (brutto-)Ausschuettungsbetrag virtuelle Anteile erworben. Die virtuellen Anteile werden zur Limitermittlung im Ist-Depotwert D, nicht aber im Gesamtwert aller Anlagen G berücksichtigt. D aendert sich somit durch die Ausschuettung nicht, deshalb bleibt auch der berechnete Kursabschlag dK konstant, und der absolute Eurobetrag des Limits des ausschuettenden ETFs sinkt (gewollterweise) im ungefaehr gleichen Masse wie die Kurse. G sinkt leicht.

2) Zum Datum der Buchung der Ausschuettung wird der (netto-)Ausschuettungsbetrag dem RK1-Teil gutgeschrieben. Dies wirkt letztendlich wie eine zusaetzliche RK1-Einzahlung und erhoeht G wieder, auch die Limits aller ETFs erhoehen sich dadurch geringfuegig. Bei 1% netto-Ausschuettung erhoehen sich die Limits z.B. fuer R=100%, RK3=70% um 0,7%, fuer R=10%, RK3=50% um 0,05%, in den meisten Faellen wird die Limiterhoehung wohl irgendwo dazwischen liegen.

3) Zum Datum des realen Kaufes der virtuell thesaurierten Anteile vermindert sich der RK1-Teil wieder um den unter 2) real gutgeschriebenen Betrag, in gleichem Masse erhoeht sich aber der RK3-Teil, da reale Anteile erworben werden. G bleibt somit konstant, und auch D aendert sich nicht, da nur virtuelle in reale Anteile umgewandelt werden.

 

Die Ausschuettungen wirken somit bei dem ausschuettenden ETF ab dem Zeitpunkt 1) auf die Limits, und durch die Erhoehung von G ab dem Zeitpunkt 2) in geringem Umfang auch auf die anderen ETFs.

 

 

 

Zitat

Richtig? Deine ursprünglichen Aussagen, wie dass dann mehr Geld für die Investition in den dann günstigsten ETF bereitstehen u.A., sind dann jedoch nicht mehr zutreffend.

Doch. Mit der zusaetzlichen Erlaeuterung ist es hoffentlich auch klarer.

 

 

 

Zitat

Die Angaben zu den Aktien ETF und den dort angegeben Anteilen sind nicht klar definiert.

Die einzelnen Regionen ergeben in Summe 100 %. Dann kommen nochmal 10 % Xetra Gold dazu. Sind die in den 50 % RK3 bereits mit enthalten und senken prozentual die Regionen nochmal herab?

Aktien-ETFs sind RK3 und der Sollwert betraegt insgesamt 50% von G. Gold ordne ich in RK2 ein, behandle es bei der Schnaeppchenjagd mathematisch aber wie RK3. Dies erfolgt in Abgrenzung zu den Anleihe-ETFs, deren Limits ich mit einem separaten Anleihen-Gesamtwert und virtuellem Tagegeld getrennt ermittele.

 

 

 

  Am 31.8.2015 um 11:30 von Holzmeier:

Bsp.: Der Gesamtwert G betrage 200 k€, davon seien 20 k€ vorhandene Anteile eines Anleihen-ETFs, was auch ihrem Soll-Anteil entspräche. Zusätzlich wird ein virtuelles unverzinstes Tagesgeld TG' von anfänglich 20 k€ definiert. Die monatliche Sparrate geht real in RK1 (meist Tagesgeld- oder Verrechnungskonto). Der doppelte Anteil der für den Anleihen-ETF vorgesehen Sparrate (hier also z.B. 2*10%), wird zusätzlich auch dem virtuellen TG' gutgeschrieben. Jetzt können mit dem aktuellen virtuellen TG', dem jeweiligen Wert der Anleihen-Anteile sowie RK2'=50% und R'=100% die Gleichungen ausgewertet und Limits ermittelt werden wie oben unter 2.2 (Transaktionssignale) beschrieben.

Am 18.7.2019 um 22:30 von roller123:

Warum wird an dieser Stelle der doppelte Anteil der vorgesehen Sparrate berücksichtigt?

Angenommen, die gesamte Sparrate betrage 1.000 €/Monat. Davon sollen 10%, also 100 €/Monat in Anleihen-ETFs angelegt werden. Parallel dazu fuehrt man das virtuelle TG'-Konto. Beide sollen im Gleichgewicht gleich gross sein, also RK2'=50%.

Wenn jetzt nur 1.000 €/Monat * 10% = 100 €/Monat auf TG' gebucht wuerde, landeten damit im langfristigen Mittel nur 50 €/Monat bei den Anleihen-ETFs. Deshalb muss dem TG' virtuell der doppelte Betrag dessen zugefuehrt werden, was fuer die Investition in Anleihen-ETFs vorgesehen ist, also 1.000 €/Monat * 2 * 10% = 200 €/Monat.

 

 

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Vielen Dank Holzmeier für deine ganze Mühe hier. Ich hab mich bia jetzt nur oberflächlich damir beschäftigt, da ich die vorraussetzungen noch nicht ganz erfülle( derzeit ca. 9k im etf depot und 13k Tagesgeld)

Wenn ich aber bei den 30k bin werde ich es aufjedenfall umsetzen:)

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Hallo,

 

ich habe eine Frage an Holzmeier: welchen Handelspartner nutzt Du denn bei Onvista?

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Posted · Edited by Holzmeier

Am 7.8.2019 um 21:06 von boje:

ich habe eine Frage an Holzmeier: welchen Handelspartner nutzt Du denn bei Onvista?

 

Vor dieser Frage stand ich anfangs auch.

Vier meiner 14 derzeit besparten ETFs sind aktuell bei der Diba (ab 500 €) kostenlos beziehbar, fuer diese nutze ich dort Tradegate. Weitere drei sind derzeit bei Onvista (ab 1500 €) ueber L&S kostenlos kaufbar.

 

Fuer die "Nicht-Aktions-ETFs" habe ich zunaechst versucht, das Problem abstrakt anzugehen, siehe hier.

Am 1.6.2018 um 18:33 von Holzmeier:

Schlussfolgerung: Wahrscheinlich ist es relativ egal ob man bei Baader, Commerzbank oder Lang&Schwarz handelt. Die Konkurrenz zwischen den Handeslplattformen sorgt offenbar schon fuer nahezu identische Kurse. Aber bis auf weiteres nehme ich jetzt erst mal Baader ...

 

Zudem habe ich mir notiert, welche Handelspartner waehrend meiner Limiteingaben (freitrags nach 1800 h) jeweils die guenstigsten Kaufkurse boten. Wenn eine Plattform mehr als fuenf Bestkurse Vorsprung vor den anderen hatte, habe ich sie von da ab ohne weitere Pruefungen dauerhaft gewaehlt.
Ergebnis: Fuer sechs ETS bot Baader am haeufigsten die guenstigsten Kurse, einmal Comdirect (UBS $ EM gov, LU1324516050).

(Nicht weiter untersuchte) Unsicherheit: Sind die Kaufkurse Fr zwischen 1800 h und 2200 h repraesentiativ fuer den gesamten Wochenverlauf?

 

Insgesamt ergaben beide Ansaetze somit sehr aehnliche Tendenzen.

 

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Posted · Edited by 42na95

Hallo zusammen, 

lieber Holzmeier, 

 

ich hatte mir bereits vor einiger Zeit diesen Thread hier interessiert und fasziniert durchgelesen, die Idee einer eigenen Schnäppchenjagd jedoch schnell wieder verworfen, da ich die mathematische Herleitung in Teilen nicht ganz verstanden habe und sie zudem auch in Excel nicht umsetzen konnte. Aber vielleicht ist ja einer von Euch so lieb und unterstützt mich in meinem Vorhaben, indem er meine Annahmen hinterfragt und sich meine bisherigen Berechnungen anschaut. 

 

Meine Berechnung basiert auf dem Sheet, welches Holzmeier in dem Beitrag 212 gepostet hatte. Wie Ihr meiner beiliegenden Berechnung entnehmen könnt, beläuft sich mein Gesamtvermögen derzeit auf T€ 86,3 und setzt sich aus RK1 von T€ 59,8 und mehreren ETFs auf den MSCI World mit insgesamt T€ 18,0 und einem ETF auf den MSCI EM mit einem Wert von T€ 8,5 zusammen. Von der gewünschten Zielallokation RK1=25% und RK3=75% mit einem Anteil des MSCI World von 70% und dem MSCI EM von 30% bin ich noch weit entfernt. Nach meinem Verständnis ist dies für die Schnäppchenjagd jedoch relativ unkritisch, da die gewünschte Allokation kalkulatorisch bzw. übergangsweise anhand von virtuellen Anteilen hergestellt werden kann.   

 

Ob die Formel alle korrekt sind, kann ich leider nicht final beantworten, aber die Ergebnisse sehen zumindest nicht grob umplausibel aus. Stutzig macht mich jedoch, dass ich anhand dieser und der sonstigen Angaben -zumindest gefühlt- zu selten zuschnappen werde. Der MSCI World müsste hierfür genau (!) um 5% sinken und der MSCI World sogar um über 10% sinken. Meine monatliche Sparrate beträgt ca T€1, allerdings führt selbst eine Erhöhung des RK1-Anteils um T€ 24 innerhalb der nächsten zwei Jahre c. p. nur zu einer Erhöhung des Limits des MSCI EM von € 36,16 auf € 37,07, während das Limit für den MSCI World konstant bei € 50,74 bleibt. Meine Sparrate scheint also so gut wie keinen Einfluss auf die Limits zu haben.

Wenn ich hingegen dKfix von -5% auf -3% erhöhe, erhöht sich das Limit nur für den MSCI World auf € 51,05, während das Limit des MSCI EM weiterhin bei € 36,16 liegt.

 

Da ich die Wirkungszusammenhänge der einzelnen Parameter nicht genau verstehe, bin ich mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden. Denn sollte der MSCI EM innerhalb der nächsten zwei Jahre um mehr als 10% fallen, würde ich lieber mehr als nur 14 Anteile für insgesamt € 506 kaufen.

 

In der Hoffnung, dass mir jemand sagt, dass in der Berechnung irgendwo ein Formelfehler ist, oder sich die Zeit nimmt, um mir die Ergebnisse zu erklären, bedanke ich mich schon mal vorab bei Euch für Eure Unterstützung!

 

42na95    

 

 

 

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Hi 42na95,

 

ich habe deinen Beitrag oben überflogen und würde sagen: Bevor du mit der Rechnerei für die Schnäppchenjagd anfängst, solltest du unbedingt deine Sollallokation manuell herstellen gemäß der "ZIEL"-Anweisung unten, schon alleine deshalb, weil du mit fast der Hälfte deines Geldes "falsch" investiert bist. Die Rechte Spalte zeigt die Transaktionen, die du tätigen solltest.

 

Allokation     IST        ZIEL

RK1             69.3%   25.0%   -38,255.62

MSCI World  20.8%   52.5%   27,304.46

MSCI EM      9.8%     22.5%   10,951.17

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Posted · Edited by 42na95

Hallo Niklas,

 

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich bin mir bewusst, dass meine derzeitige Verteilung sehr stark von der gewünschten abweicht. Das liegt daran, dass ich vor einiger Zeit eine Versicherung gekündigt habe und bisher nicht „mutig“ genug war, um bei den derzeitigen Preisen viel zu investieren. Ich investiere eigentlich nur meine monatliche Sparrate. Und gerade für eine möglichst günstige Transformation aus RK1 in RK3 wollte ich ja die Schnäppchenjagd benutzen.

 

So wie ich es verstanden hatte, ist die tatsächliche Verteilung (fast?) egal, da der Ausgleich über die virtuellen Anteile erfolgt. Ich habe in meinem Excel die Werte für RK1 und die beiden ETFs soeben zur Kontrolle mal so angepasst, als entspräche meine tatsächliche Vermögensaufteilung genau der gewünschten Aufteilung von 75:25 und 70:30. Das Ergebnis ist, dass ich zwar keine virtuellen Anteile mehr benötige, aber an den Limits ändert sich dennoch nichts. Somit dürfte die deutliche Abweichung keine Auswirkung haben, oder?

 

Falls dem jedoch nicht so ist und meine Grundannahme somit doch nicht korrekt ist, müsste ich mit dem Beginn der Schnäppchenjagd leider noch etwas warten.

 

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Graphiken und Tabellen zu Holzmeiers realen Schnaeppchenjagd-Transaktionen (ab Abb. 8 bzw. ab Tab. 3) bis einschl. Q3 2019 aktualisiert.

 

Der "Schnaeppchenjagd-Bonus" für Aktien- und Gold-ETFs ist im Q3 2019 trotz einiger ausgeloester Kaeufe wiederum leicht gestiegen, somit besitzt man mit der Schnaeppchenjagd zum Intervallende 6,5% mehr Anteile und erhält 6,5% hoehere Ausschuettungen, als wenn man im gleichen Zeitraum das gleiche Geld über einen Sparplan in die gleichen ETFs investiert haette.

 

Aufgrund der niedrigeren Volatilitaet liegt der Schnaeppchenjagd-Bonus bei Anleihen deutlich niedriger, aktuell betraegt er jetzt 0,3%.

 

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vor 22 Stunden von 42na95:

Meine Berechnung basiert auf dem Sheet, welches Holzmeier in dem Beitrag 212 gepostet hatte.

Das war keine Beispieltabelle von mir, sondern eine von Bone, die ich auch nicht vollstaendig verstanden hatte. Deshalb hatte ich damals einige, aber nicht alle Fehler ausbessern koennen.

 

Ein gravierendes Problem in der von dir geposteten Datei ist: Die virtuellen Anteile duerfen nicht dynamisch berechnet werden. Die legt man einmal fest, und behaelt sie bei. Wenn dann ein realer Kauf fuer z.B. 2*T zustande kommt, zieht man die fuer 1*T zusaetzlich gekauften realen Anteile von den virtuellen Anteilen ab. Daneben sollten die virtuellen Anteile noch erhoeht werden, wenn Ausschuettungen vorgenommen werden, vgl. hier. Dazu "kauft" man fuer den brutto-Betrag der Ausschuettung der realen und virtuellen Anteile am Ex-Tag virtuell eine entsprechende Anzahl virtueller Anteile. Das TG in RK1 bleibt dann konstant, D bleibt ebenfalls konstant, da nur der durch die Ausschuettung sinkende Anteilswert durch zusaetzliche virtuelle Anteile ausgeglichen wird.

 

Bei der Vorgehensweise der von dir verwendeten Tabelle ist durch die dynamische Berechnung der virtuellen Anteile der Soll-Depotwert der Position G*R*RK3 immer gleich dem Ist-Depotwert D. Entsprechend bekommst du, wie von dir beobachtet, fuer den World-ETF am Ende praktisch unabhaengig vom Kurs immer dK=dKfix=-5% raus. Und bei dem EM-ETF bekommst du immer einen Wert dK<-5% heraus, weil dein T (EM) anteilig hoeher ist als dein R (EM).

 

Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe mache ich vielleicht selbst mal eine Beispieltabelle inkl. der Beruecksichtigung von virtuellen Anteilen. Bis dahin koenntest du deine Ergebnisse zumindest mit der am Ende des Eingangsposts hinterlegten Beispieltabelle ueberpruefen.

 

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Sorry für die vielleicht dumme Frage, aber ich habe im ersten Post eine Menge Text und Bilder gefunden nur keinen Downloadlink. Könnte mir jemand auf die Sprünge helfen?

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vor 16 Stunden von jake:

Sorry für die vielleicht dumme Frage, aber ich habe im ersten Post eine Menge Text und Bilder gefunden nur keinen Downloadlink. Könnte mir jemand auf die Sprünge helfen?

Such dort mal nach "Download". Ist sogar rot markiert.

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vor 13 Stunden von Mangalica:

Such dort mal nach "Download". Ist sogar rot markiert.

Ja den Download hab ich natürlich gesehen. Hast Du die Datei mal angesehen?

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Am 25.9.2019 um 14:16 von jake:

ich habe im ersten Post eine Menge Text und Bilder gefunden nur keinen Downloadlink.

 

vor 16 Minuten von jake:

Ja den Download hab ich natürlich gesehen.

 

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Posted · Edited by 42na95

 

Hallo Schnäppchenjäger, 

lieber Holzmeier, 

 

vielen Dank für den Hinweis mit der Fixierung der virtuellen Anteile. Das habe ich soweit verstanden und habe die restlichen Ergebnisse anhand des Excel-Sheets von Holzmeier aus dem Eingangspost überprüft, so dass ich davon ausgehe, dass die restlichen Formeln korrekt sind. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich die sukzessive Reduzierung der virtuellen Anteile zur Erhöhung meines realen RK3-Anteils richtig verstanden und umgesetzt habe. Daher schildere ich Euch nachstehend mein Verständnis und würde mich erneut über Euer Feedback freuen:

 

 Mein derzeitiges Vermögen verteilt sich wie folgt auf RK1 und RK3:

 

 derzeitige Allokation.jpg

 

Meine Zielvorstellung ist, dass der RK1-Anteil 25% des Gesamtvermögens entspricht und RK3 entsprechend 75%, mit einem Anteil des MSCI World von 70% und des MSCI EM von 30%. 

 

gewünschte Allokation.jpg

 

Um in einem ersten Schritt diese Verteilung herzustellen, habe ich für insgesamt T€ 38,5 virtuelle Anteile meinen Depots hinzugefügt und die Kosten für die weiteren Berechnungen mit Tagesgeld verrechnet. Es ist somit nur eine Umverteilung zwischen den jeweiligen Positionen, die Höhe des Gesamtvermögens bleibt konstant.  

 

Erwerb virtueller Anteile.jpg

 

 

Mithilfe der Tabelle von Holzmeier aus dem Eingangsposting habe ich unter Berücksichtiung der Parameter dKfix =5% und Tmin = € 500 bzw. € 250 die folgenden Limits berechnet:

Limit.jpg

 

In einem ersten Schritt reduziert sich der Preis je Anteil des MSCI World und entspricht dem berechneten Limit, wodurch sich der Wert der realen und der virtuellen Anteile entsprechend reduziert.  

 

Kursverfall MSCI World.jpg

 

Durch die Reduzierung des Preises ausgelöst, werden die berechneten Anteile in Höhe von T (=11 Anteile für je € 51,98) real erworben.

Erwerb Anteile T.jpg

 

Um die virtuellen Anteile, die ich im ersten Schritt benötigt hatte, um die gewünschte Allokation herzustellen, sukzessive wieder abbauen zu können, wurde vorgeschlagen, die im Rahmen der durch die Schnäppchenjagd detektiereten Käufe in Höhe von T um einen Faktor zu erhöhen. Im Folgenden habe ich weitere Anteile von insgesamt 3T (= 32,82 Anteile für je 51,98) erworben. Die Höhe des virtuellen Tagesgeldes bleibt trotz dieses Erwerbs konstant, da ich die Zahlung des Kaufpreises aus dem realen Tagesgeld durch eine entsprechende Reduzierung der ursprünglichen Kosten für die virtuellen Anteile verrechne. Der Wert meiner Anteile an dem MSCI World bleibt ebenfalls konstant, da sich die realen Anteile zwar erhöhen, aber die virtuellen Anteile um den gleichen Betrag reduziert werden.     

 

Erwerb Anteile 3T.jpg

 

Habe ich das richtig verstanden und wiedergegeben; entspricht dies dem vorgeschlagenen Vorgehen zur Reduzierung der virtuellen Anteile? 

 

Viele Grüße

 

42na95

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Hallo Zusammen,

 

lese hier schon länger mit, aber habe mich jetzt durchgerungen dieses Thema mal genauer für mich zu untersuchen. Ich bin mir nämlich unklar, ob die Schnäppchenjagd für mich passt. Meine Rahmenbedingungen sind:

  • Ich bin gerade erst am Start meiner Investmentkarriere (ca. 5000 Euro Startkapital vorhanden, momentan noch am Tagesgeldkonto)
  • RK3 möchte ich aufgrund meines Alters recht hoch gewichten. Mit 90% RK3 vs 10% RK1 bin ich allerdings schon außerhalb des für die Schnäppchenjagd empfohlenen Rahmens
  • Ich möchte vorerst nur einen ETF besparen (Vanguard All World)
    2019-10-14 15_33_44-Clipboard.png
  • Aufgrund von einer Neukundenaktion sind im nächsten Jahr meine Kaufkosten vernachlässigbar und ich könnte somit auch recht wenig Anteile pro Order erwerben
  • Meine monatliche Sparrate wäre ca. 900 Euro (ca. 800 Euro in ETF, Rest auf Tagesgeld)

Ich habe jetzt begonnen mit der unter Kapitel 3 beschriebenen Strategie zu spielen und bin mir nicht sicher ob ich alles richtig verstanden habe. Habe Spaßeshalber mal simuliert, wie das letzte Jahr verlaufen wäre, hätte ich zu Jahresbeginn gestartet (wöchentliche Neuberechnung). Ich hab mal meine Tabelle hierzu angehängt.

2019-10-14 15_53_40-Schnäppchenjagd.xlsx - Excel.png

Irgendwie bin ich mir aber nicht sicher, dass ich alles richtig gemacht habe. Insgesamt wären nur 4 Käufe getätigt worden. Mein virtuelle Kapital baut sich sehr langsam ab. Die Wahl des virtuellen Kapitals ist eine ganz entscheidende Stellschraube, bei der ich mir sehr unsicher bin.

Könnte jemand mit mehr Erfahrung mal bitte kurz rein schauen und mir sagen ob ich prinzipiell alles richtig gemacht habe?

Ist für meine Situation die Schnäppchenjagd überhaupt sinnvoll anwendbar oder soll ich lieber mit Sparplänen starten bis genug Kapital vorhanden ist?

 

Über jeden Tipp bin ich dankbar!

Und überhaupt vielen Dank für dieses Klasse Projekt und die zahlreichen Ressourcen hier im Forum!

 

Viele Grüße,

 

Korbi

Schnäppchenjagd.xlsx

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