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triton133

Private oder Gesetzliche Krankenversicherung

Empfohlene Beiträge

Caveman8
· bearbeitet von Caveman8
vor 2 Stunden von Mato:

Ich bin mir tatsächlich nicht sicher, ob eine staatliche Einheitskasse hier Vor- oder Nachteile hätte.

Als Kompromiss: die 10 Anbieter die im Schnitt der letzten drei Jahre das wenigste Geld pro Versichertem ausgegeben haben, können bleiben. Der Rest muss dicht machen :pro:o:)

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 26 Minuten von Caveman8:

Als Kompromiss: die 10 Anbieter die im Schnitt der letzten drei Jahre das wenigste Geld pro Versichertem ausgegeben haben, können bleiben.

 

Also diejenigen mit dem schlechtesten Service? Diejenigen, die eingehende Rechnungen von Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken nicht geprüft haben und bei Unstimmigkeiten auch nicht widersprochen haben?

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PKW
vor 3 Stunden von Mato:

Einerseits kann das zu Einsparungen im Verwaltungsapparat führen,

Ein großer Teil des Verwaltungsapparates dient dazu, die Versicherten zu betreuen, Anträge zu bearbeiten, Leistungen zu genehmigen, Anfragen zu beantworten etc.
Dafür ist es fast egal, ob sich 10.000 Sachbearbeiter auf 30 oder auf 90 Krankenkassen verteilen. Selbst wenn man die Anzahl der Krankenkassen reduziert, hat man eine begrenzte Führungsspanne und brauchst einen Teamleiter pro x Sachbearbeiter und einen Abteilungsleiter pro y Teamleiter. 
Ich fürchte, dass diese Einsparungen eher im homöopathischen Bereich liegen würden. 

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satgar
vor 9 Stunden von PKW:

Ein großer Teil des Verwaltungsapparates dient dazu, die Versicherten zu betreuen, Anträge zu bearbeiten, Leistungen zu genehmigen, Anfragen zu beantworten etc.
Dafür ist es fast egal, ob sich 10.000 Sachbearbeiter auf 30 oder auf 90 Krankenkassen verteilen. Selbst wenn man die Anzahl der Krankenkassen reduziert, hat man eine begrenzte Führungsspanne und brauchst einen Teamleiter pro x Sachbearbeiter und einen Abteilungsleiter pro y Teamleiter. 
Ich fürchte, dass diese Einsparungen eher im homöopathischen Bereich liegen würden. 

Exakt so ist es. Das wurde ja auch alles schon durchgerechnet. Wir hatten mal über 1000 Kassen und jetzt weniger als 1/10 dessen. Hat das wahnsinnig was eingespart? nee, natürlich nicht.

 

Wenn am Ende 70 Millionen Versicherte betreut werden müssen, müssen 70 Millionen betreut werden. Egal ob in 1000 Kassen, in 100 Kassen oder einer Kasse. Es spielt so gut wie keine Rolle. Bei den 350 Mrd., die das gesamte GKV System kostet und ausgibt, ist das einfach eine lächerliche Scheindiskussion und Nebenkriegsschauplatz.

 

Arzneimittel, Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte....da gehen überall die Mrd hin. Aber nicht bei der Verwaltung flöten.

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stagflation

Offenbar gab es noch eine last-minute Änderung im Gesetzesentwurf (Quelle):

Zitat
  • Im Gesetzentwurf vom Dienstag stand noch, dass der Bund nach und nach einen größeren Anteil der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern übernehmen wird.
  • Die Kabinettsversion sieht vor, dass der Bund die Beiträge für die Menschen in der Grundsicherung bis 2031 schrittweise auf zwei Milliarden Euro erhöht. Danach sollen die Beiträge auf diesem Niveau bleiben.

 

Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, geht es um 12 Mrd. Euro. Wenn der Bund nur 2 Mrd. davon übernimmt, bleiben weiterhin 10 Mrd. Euro bei den gesetzlich Versicherten.

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WOVA1
vor 57 Minuten von stagflation:

Die Kabinettsversion sieht vor, dass der Bund die Beiträge für die Menschen in der Grundsicherung bis 2031 schrittweise auf zwei Milliarden Euro erhöht. Danach sollen die Beiträge auf diesem Niveau bleiben.

Ist ja ein schlechter Witz . Bedeutet : auch weiterhin dürfen dafür nur die GKV-Versicherten zahlen - alle anderen nicht.

 

Interessant ist ja, warum man Menschen in der Grundsicherung in der GKV versichert - auch wenn sie vorher nie da versichert waren. 

Meines Wissens begann es nach der Einführung der Budgetierung von Arztleistungen so Ende der 90ziger / Anfang der 2000 er. 

Damit hatte man dann die Drei-Klassen-Medizin

1. Privatversicherte ( wie eh und je )

2. Sozialhilfeempfänger ( hieß damals noch so - die besorgten sich einen Behandlungsschein vom Sozialamt - die Ärzte rechneten mit dem Sozialamt ab, was aber nicht auf die GKV-Budgets ging ).

3. GKV-Versicherte, deren Behandlungskosten gegen die Budgets der Ärzte liefen.

 

Kam nicht so toll an. 

 

vor 17 Stunden von PKW:

Ein großer Teil des Verwaltungsapparates dient dazu, die Versicherten zu betreuen, Anträge zu bearbeiten, Leistungen zu genehmigen, Anfragen zu beantworten etc.

Und derlei 'Betreuung' ist ja zum größten Teil durch Gesetze bzw. Verwaltungsvorschriften vorgegeben. 

Je mehr Leistungen man vorab genehmigungspflichtig macht, desto mehr Aufwand hat man - nebenbei ja auch in den Arztpraxen. 

Oder auch: letztes Jahr forderte meine Krankenkasse 20 EUR Zuzahlung für einen Krankenhaus-Aufenthalt - per Brief ( 2 Blätter, drei Seiten ). 

Wenn ich mal so rechne - Brief erstellen und versenden, ggf. Rückfragen bearbeiten, Zahlungseingänge überwachen : da bleiben optimistisch 10 EUR netto übrig . So ungefähr ein halbes Prozent der Behandlungskosten. 

 

 

 

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satgar
vor 30 Minuten von WOVA1:

auch wenn sie vorher nie da versichert waren.

Was meinst du damit genau? Personen, die vormals in der PKV waren? Die werden durch die Grundsicherung nicht in die GKV aufgenommen, sondern verbleiben im PKV System. Oftmals dann im dortigen Basistarif.

 

Wen meinst du also genau?

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Die Erhöhung der Beitragbemessungsgrenze hat wohl auch einen positiven Effekt - für ältere Arbeitnehmer, die in der privaten Kranken- und Pflegeversicherung versichert sind:

 

Das PKV Serviceportal schreibt:

Zitat

Als abhängig Beschäftigte erhalten Sie einen Arbeitgeberzuschuss zu Ihrem privaten Krankenversicherungsbeitrag. Er beträgt die Hälfte Ihres Versicherungsbeitrags. [...] Ihr Arbeitgeber zahlt allerdings nicht mehr als den gesetzlich festgelegten maximalen Arbeitgeberzuschuss. Dieser entspricht dem halben GKV-Höchstbeitrag (inkl. durchschnittlichem Zusatzbeitragssatz), der für alle gesetzlich Versicherten mit einem Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gilt.

 

Bei älteren Arbeitnehmern in der PKV, bei denen die PKV Beiträge schon stark angestiegen sind, kann diese Deckelung auf den halben Höchstbetrag greifen. Durch die Erhöhung der BBG können sie einen höheren Arbeitgeber-Zuschuss bekommen.

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Metasom
vor 3 Minuten von stagflation:

Bei älteren Arbeitnehmern in der PKV, bei denen die PKV Beiträge schon stark angestiegen sind, kann diese Deckelung auf den halben Höchstbetrag greifen. Durch die Erhöhung der BBG können sie einen höheren Arbeitgeber-Zuschuss bekommen.

Wäre interessant zu wissen, wie viele Privatversicherte überhaupt angestellt sind. Beamte ausgenommen mit ihrer Beihilfe.

 

Ich schätze, die meisten sind wohl Selbstständig. 

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