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triton133

Private oder Gesetzliche Krankenversicherung

Empfohlene Beiträge

Metasom
· bearbeitet von Metasom
vor 10 Minuten von chirlu:

 

Bei meinem Tarif nicht, hier wird auf 90% der Gesamtkosten aufgestockt (bzw. 80%, wenn man keine fünf Jahre regelmäßige Kontrolluntersuchungen nachweisen kann). Die Versicherungsleistung ist also 90% der Gesamtkosten minus Zuschuss der Krankenkasse und steigt somit, wenn der Zuschuss geringer ausfällt.

Dann gute Wahl des Tarifs. Hast du eine Faktorbegrenzung nach GOZ bis auf Faktor 3,5 oder zahlt dir die ZZV ebenfalls bis Faktor 5 oder 6 oder höher?

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chirlu
vor 24 Minuten von Metasom:

Hast du eine Faktorbegrenzung nach GOZ bis auf Faktor 3,5 oder zahlt dir die ZZV ebenfalls bis Faktor 5 oder 6 oder höher?

 

Nur bis zu den Höchstsätzen von GOZ/GOÄ, also (aktuell) Faktor 3,5.

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satgar
vor 53 Minuten von Metasom:

zahlt dir die ZZV ebenfalls bis Faktor 5 oder 6

Es gibt nur einen Tarif den ich kenne, der nicht auf 3,5 GOZ begrenzt. Sonst machen das alle.

vor einer Stunde von chirlu:

Bei meinem Tarif nicht, hier wird auf 90% der Gesamtkosten aufgestockt

Das ist das standardmodell heutiger Tarife. Sie beschreiben, wie viel an Gesamtleistung (inkl. GKV) gezahlt wird. Hochleistungstarife machen auch 100% und lassen zusammen mit der GKV keinen Eigenanteil, so lange der Arzt bei bis zu 3,5 GOZ bleibt.

 

Will man Beitrag sparen, nutzt man Tarife, die generelle eigenbeteiligungen aufweisen, und eben nur 90…80 oder noch weniger Prozente der Rechnung (inkl. GKV)  abdecken.

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shadice
15 minutes ago, satgar said:

Es gibt nur einen Tarif den ich kenne, der nicht auf 3,5 GOZ begrenzt. Sonst machen das alle.

Wie heißt der Tarif?

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Metasom
· bearbeitet von Metasom
vor einer Stunde von chirlu:

 

Nur bis zu den Höchstsätzen von GOZ/GOÄ, also (aktuell) Faktor 3,5.

Es gibt keinen Höchstsatz. Der Freiberufler kann selbst seinen Preis entscheiden und damit auch seinen Faktor. Nur die privaten Krankenversicherungen wehren sich mit aller Macht mehr als Faktor 3,5 zu zahlen und das seit 1988. Seit 38 Jahren.... Dafür jährliche Erhöhung der Versicherungsprämien, dennoch nicht mehr an Schäden bezahlen wollen nach GOZ.

 

Dein Arzt/Zahnarzt darf auch mit Faktor 10, 200 oder 3000 abrechnen. 

vor 34 Minuten von satgar:

Es gibt nur einen Tarif den ich kenne, der nicht auf 3,5 GOZ begrenzt. Sonst machen das alle.

Das ist das standardmodell heutiger Tarife. Sie beschreiben, wie viel an Gesamtleistung (inkl. GKV) gezahlt wird. Hochleistungstarife machen auch 100% und lassen zusammen mit der GKV keinen Eigenanteil, so lange der Arzt bei bis zu 3,5 GOZ bleibt.

 

Will man Beitrag sparen, nutzt man Tarife, die generelle eigenbeteiligungen aufweisen, und eben nur 90…80 oder noch weniger Prozente der Rechnung (inkl. GKV)  abdecken.

Es gibt ZZV die zahlen bis Faktor 5 oder auch bis Faktor 7. Mir fallen nur die Namen nicht ein. 

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chirlu
vor 12 Minuten von Metasom:

Es gibt keinen Höchstsatz.

 

Doch, § 5 Abs. 1 S. 1 GOZ lautet: „Die Höhe der einzelnen Gebühr bemisst sich nach dem Einfachen bis Dreieinhalbfachen des Gebührensatzes.“ Also ist 3,5 das Maximum für den Steigerungsfaktor nach GOZ.

 

vor 16 Minuten von Metasom:

Dein Arzt/Zahnarzt darf auch mit Faktor 10, 200 oder 3000 abrechnen.

 

Nur wenn er mit mir vorab und schriftlich eine entsprechende Vereinbarung getroffen hat (§ 2 GOZ).

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 47 Minuten von shadice:

Wie heißt der Tarif?

Das ist der super schnucki Tarif der württembergischen. Musst du auf deren Homepage mal nachsehen. Kostet aber gutes Geld. Und geht nicht auf 100% erstattungssatz hoch, sondern maximiert auf 90%. Es verblieben also immer 10% Eigenanteil. Deswegen würde ich den auch nicht benutzen, wenn ich eine hohe Absicherung möchte. Da würde ich einen 100% Tarif mit 3,5er Maximierung vorziehen. 
 

Edit: kann sein, dass es den doch mit 100% gibt. Müsstest du bei Interesse genauer ansehen.

vor 31 Minuten von Metasom:

Es gibt ZZV die zahlen bis Faktor 5 oder auch bis Faktor 7. Mir fallen nur die Namen nicht ein. 

Ich kenne nur den von der württembergischen. Sonst keinen.

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Metasom
· bearbeitet von Metasom
vor 6 Minuten von chirlu:

Nur wenn er mit mir vorab und schriftlich eine entsprechende Vereinbarung getroffen hat (§ 2 GOZ).

Korrekt, das geht dann über die Honorarvereinbarung. Nur haben die meisten dazu keine Eier es in der Praxis anzuwenden. 

 

Außer der Patient zahlt sofort nach der Behandlung mit Karte an der Rezeption. 

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shadice
13 minutes ago, satgar said:

Ich kenne nur den von der württembergischen. Sonst keinen.

Ich kenne noch den Premium-Tarif von der R+V

 

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gordon_gekko

Ich beschäftige mich aktuell auch mit dem Thema PKV vs. GKV. Ich habe überlegt einen eigenen Thread aufzumachen, aber fand es hier doch erstmal am passendsten. Ich habe mir in den letzten Wochen den gesamten Thread durchgelesen und versuche erstmal meine wichtigsten Argumente zu ordnen: 

 

meine Eckdaten:

- Mitte 30

- arbeite Vollzeit angestellt im Gesundheitswesen

- Jahresbrutto 106k (Tarifgehalt, in den nächsten Jahren keine Steigerungen geplant)

- Gesundheitsstatus: keine chronischen Erkrankungen und gesund, d.h. ich denke ich werde nur einen geringen Risikozuschlag oder garkeinen Risikozuschlag bekommen (sollte die Entscheidung Richtung PKV laufen, dann werde ich das natürlich von einem PKV Makler aus dem Forum überprüfen/anomyme Voranfrage machen lassen)

- aktuell nicht verheiratet (ist später geplant)

- Kinder (1-2) sind später gewünscht, aber aus gesundheitlichen Gründen bei meiner Partnerin leider eher unwahrscheinlicher, aber nicht ausgeschlossen

- Plan bezüglich Altersvorsorge: ETF + Versorgungswerk (d.h. ich zahle aktuell nicht in die GRV ein und werde voraussichtlich auch nicht in die GRV einzahlen müssen)

       - Daten zum bisherigen GRV Status: ich habe neben dem Studium ca. 1 Jahr als studentische Hilfskraft gearbeitet und bin mir nicht mehr sicher ob das als GRV Zeit angerechnet wurde, hier muss ich mir 

       mal meinen Kontoauszug von der GRV besorgen und schauen wie viele Beitragsjahre beisammen sind (ich gehe erstmal von ca. 1 Jahr aus). 

- Plan bezüglich des weiteren Arbeitsleben: ich tendiere dazu angestellt im Gesundheitswesen zu bleiben, aber auch ein selbstständig machen könnte ich mir prinzipiell mal vorstellen. Aktuell arbeite ich Vollzeit, würde aber langfristig gern mit den Stunden etwas runter, ggf. so 60-80%

- außerdem würde ich gern aus persönlichen Gründen in den nächsten Jahren ein "Sabbatjahr" machen zum Reisen mit meiner Partnerin 
 

Meine Gedanken dazu: 

 

Pro PKV:
- Ich bekomme ja das Gesundsheitswesen täglich mit (da mein täglicher Arbeitsbereich, bin allerdings größtenteils in der stationären Versorgung tätig) und beschäftige mich mit dem möglichen Wechsel, da ich mir nicht sicher bin ob die GKV für mich langfristig die richtige Wahl ist. Auch das neue GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz lässt mich wieder etwas mehr den Glauben in die GKV verlieren. Mein Eindruck: für die stationäre Versorgung ist die GKV sehr solide und steht in der PKV in (fast) nichts nach. Ambulant merke ich allerdings deutlich die Unterschiede: als GKV Patient hat man teils richtige Probleme überhaupt beim Facharzt angenommen zu werden, die Wartezeit mal dahingestellt. In einigen Facharztbereichen nehmen die Privatpraxen weiterhin zu. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dies durch das Beitragsstabilisierungsgesetz noch verschärft. Ich "vertraue" der PKV einfach ein bisschen mehr, auch weil die Politiker dort nicht ganz so einfach oder intensiv rumpfuschen können wie in der GKV. (Allein darüber, dass durch die Politik die Entnahme von Versicherungsfremden Leistungen aus der GKV die GKV erst überhaupt in diese Misere gebracht hat regt mich so auf, aber darum soll es hier nicht gehen). 

- kurzum ich glaube die PKV verschafft mir eine bessere/sicherere medizinische Versorgung im ambulanten Bereich und ggf. leicht im stationären Bereich

 

Neutral:

- die gesparten Beiträge (da PKV günstiger als Maximalbeitrag GKV) würde ich in einen ETF Sparplan packen um so die "Mehrkosten" der PKV im Alter zu decken, d.h. ich lasse meine Entscheidung nicht darauf fußen, dass ich davon ausgehe, dass mich die PKV langfristig günstiger kommt

- ich rechne (dank den ganzen Anregungen hier im Thread) damit, dass meine PKV Beiträge im Schnitt jährlich um 5% steigen

- Die Beiträge für Kinder sind in der PKV sind laut dem Thread aktuell ca. 150€/Monat, das wäre für mich nicht unbedingt ausschlaggebend die GKV zu wählen (da nur 1-2 Kinder geplant sind und eben auch nich fest geplant sind, siehe oben)

- ich vermute bzw. sorge mich, dass der Wechsel von PKV zurück in die GKV politisch/gesetzlich weiter erschwert wird, daher rechne ich damit, dass die Entscheidung PKV oder GKV noch mehr zur Lebensentscheidung wird: Einerseits kann man von der PKV nicht mehr so leicht in die GKV zurück, andererseits kann ich später wahrscheinlich aufgrund des Alters und möglicher Krankheiten (und auch fehlender Altersrückstellungen) auch nicht mehr so leicht von der GKV in die PKV wechseln. Ich versuche daher mich langfristig für eins der Systeme zu entscheiden

- ich weiß aber auch, dass in der Rente alle meine Einkommen (Versorgunswerk, Mieteinkommen, Kapitalerträge) für den GKV Beitrag herangezogen werden (falls es die KVdR nicht mehr gibt) und frage mich ob das für mich dann überhaupt so viel günstiger sein wird als die PKV

- Falls ich bei aktuellem Gehalt (Steigerung in den nächsten Jahren nicht drin, nur mögliche Inflationsanpassung bei regelmäßiger Anpassung des Tarifvertrags) auf unter 73% Teilzeit gehe, erreiche ich die JAEG nichtmehr. Das kann für mich positiv sein (falls ich von PKV in GKV zurückwill) oder negativ sein (falls ich eigentlich PKV bleiben will, aber in die GKV zurückmuss, da ich unter der JAEG bin)

 

Pro GKV:

- Ich weiß, dass ich durch zusätzliche Rentenbeiträge die 60 Pflichtmonate für die GRV vollkriegen würde, damit ich in die KVdR kann (9/10 Regelung wäre ja erfüllt wenn ich in der GKV bleibe). Allerdings glaube ich nicht wirklich, dass es die KVdR in meiner Rentenzeit überhaupt noch geben wird, so stark wie politisch schon auf die Erhöhung der GKV Beiträge gedrängt wird

- Ich habe allerdings einfach Bedenken, dass ich durch einen Schicksalsschlag/Krankheit die PKV Beiträge nicht mehr zahlen kann bzw. in den Grundtarif rutsche (der meiner Meinung nach schlechter ist, als die GKV-Versicherung). Dass sich die GKV-Beiträge in schlechten Zeiten auch an dem niedrigen Einkommen orientieren lässt ein natürlich ruhiger Schlafen als ein fester/steigender PKV Tarif

 

 

Ich würde mich sehr über eine neutrale Einschätzung, weiteren Meinungen und Anregungen eurerseits freuen :)

Falls das ganze zu ausführlich ist, kann ich bei Bedarf auch einen eigenen Thread aufmachen. 

 

Danke schonmal im Voraus!

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Caveman8

Dein Gehalt, Kinderwunsch und geplante Teilzeit sprechen langfristig ganz klar gegen die PKV. 
 

Allerdings könntest du zumindest für die nächsten Jahre in die PKV wechseln um dir diese Option quasi zu „sichern“. Ein späterer Wechsel in die GKV, bei Reduzierung der Arbeitszeit, hätte keine Nachteile aus heutiger Sicht. 
 

Kompliziert könnte es werden, wenn dich die Versicherungspflichtgrenze einholt. Dann bleibt nur der Wechsel in die GKV oder der endgültige Verzicht auf die Versicherungspflicht. 
 

Die gesparten Beträge würde ich übrigens eher in eine netto Rürup stecken. Zum einen sind die Beiträge dann vor dir selbst geschützt und werden nicht zweckentfremdet, zu, anderen hast du keine Thema mit der Entnahmerate und Langlebigkeit. 

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Caroticus

Ich stand vor etwa einem Jahr vor der gleichen Entscheidung und habe mich, sogar trotz Kindern für die PKV entschieden. Mein Hauptgrund für den Wechsel war meine Angst davor, dass es in den nächsten Jahren leistungstechnisch deutliche Einschnitte in der GKV geben wird und man als Gutverdiener auch noch stärker zur Kasse gebeten wird. Auch glaube ich, so wie du, dass es die KVdR in 30 Jahren, wenn es für uns relevant wird, nicht mehr geben wird.

Das sind alles nur Vermutungen und keiner weiß, was in den nächsten Jahren passieren wird, aber ich fühle mich so deutlich wohler, auch wenn ich weiß, dass ich finanziell wahrscheinlich auf die gesamte Versicherungszeit in der PKV schlechter da stehen werde.

 

Bezüglich der Angst vor Krankheit/Schicksalsschlägen und nicht bezahlbaren PKV-Beiträgen: Ich habe gleichzeitig zum Wechsel in die PKV auch meine BUs deutlich erhöht, so dass mir das Thema keine Sorgen mehr macht. Wenn alles in den nächsten 15 Jahren gut weiter läuft, ich nicht krank werde und mein Vermögen eine kritische Summe übersteigt, werde ich die BUs sukzessive reduzieren/kündigen.

 

Btw.: Ich habe mich aktiv gegen Rürup, BET etc. entschieden, da ich mit einem ETF-Sparplan einfach am flexibelsten bin 

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yuser
· bearbeitet von yuser
vor 54 Minuten von Caroticus:

Mein Hauptgrund für den Wechsel war meine Angst davor, dass es in den nächsten Jahren leistungstechnisch deutliche Einschnitte in der GKV geben wird und man als Gutverdiener auch noch stärker zur Kasse gebeten wird.

Ja, ich bin bei Dir. Wenn man sich anschaut was aktuell läuft, dann muss man schon sehr genau überlegen. 

 

Dass ich vor 20 oder 25 Jahren nicht in die Voll-PKV bin war aufgrund der damals geltenden Annahmen sicher nicht falsch. Ob das rückblickend jetzt und die nächsten Jahre so bleibt, das bezweifle ich so langsam. Man muss die Party halt dauerhaft finanzieren, egal was für Schicksalsschläge mit Job etc.  pp. ggf. oder eben auch nicht eintreffen. 
 

Die Leistungsseite hab ich damals bewusst mit Zusatzversicherungen, vor allem im

ambulanten Bereich mit dem Kostenerstattungsverfahren, massiv erweitert. Das klappte und klappt hervorragend und wird jetzt noch relevanter, da ich mich ambulant trotz GKV ja quasi aus der Budgetierung rausgekauft habe. Die Frage ist, zu welchem Preis das so weitergehen wird - bei GKV/Pflege von bald 1400 Euro im Monat und den ganzen Zusatzversicherungen on top wird das dann auch extrem teuer. 

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gordon_gekko
· bearbeitet von gordon_gekko
vor 12 Stunden von Caveman8:

Dein Gehalt, Kinderwunsch und geplante Teilzeit sprechen langfristig ganz klar gegen die PKV. 
 

Allerdings könntest du zumindest für die nächsten Jahre in die PKV wechseln um dir diese Option quasi zu „sichern“. Ein späterer Wechsel in die GKV, bei Reduzierung der Arbeitszeit, hätte keine Nachteile aus heutiger Sicht. 
 

Kompliziert könnte es werden, wenn dich die Versicherungspflichtgrenze einholt. Dann bleibt nur der Wechsel in die GKV oder der endgültige Verzicht auf die Versicherungspflicht. 
 

Die gesparten Beträge würde ich übrigens eher in eine netto Rürup stecken. Zum einen sind die Beiträge dann vor dir selbst geschützt und werden nicht zweckentfremdet, zu, anderen hast du keine Thema mit der Entnahmerate und Langlebigkeit. 

Danke für deine Antwort. 

Vielleicht könntest du es noch etwas genauer ausführen, das würde mir auf jedenfall helfen. 

- Gehalt: Was genau spricht hier gegen PKV? 

- Kinderwunsch: oben habe ich geschrieben: "Kinder (1-2) sind später gewünscht, aber aus gesundheitlichen Gründen bei meiner Partnerin leider eher unwahrscheinlicher, aber nicht ausgeschlossen". Das spricht doch eher pro PKV?

-bezüglich geplante Teilzeit: Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) 2026: 77.400 € und Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 2026: 69.750 €
  das heißt solange ich über 73% Teilzeit bleibe, bleibe ich knapp über der JAEG. Den Höchstbetrag zur GKV zahle ich sogar noch bis 66% Teilzeit (bringt mur nur nichts da ich da schon längst in die GKV Pflicht gerutscht wäre). Ich nehme an, dass das auch in Zukunft etwa so bleibt. Als Annahme gilt dann aber: BBG, JAEG und mein Bruttolohn steigen etwa gleich (was ich für wahrscheinlich halte, da Tarifvertrag). 

 

Danke für den ganzen Input!

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Caveman8
vor 10 Stunden von gordon_gekko:

Vielleicht könntest du es noch etwas genauer ausführen, …

Die Annahme geht davon aus, dass die PKV mit etwa 5% pro Jahr steigt. Da werden die Löhne wohl meist nicht mithalten. Da verdienst du spätestens bei Teilzeit aus meiner Sicht zu knapp an der JAEG. Ich rechne auch damit, dass diese Grenze weiter über das normale Maß hinaus angehoben wird (siehe Gesundheitsreform). Auch scheint der PKV Beitrag für die Kinder aus meiner Sicht sehr knapp kalkuliert. Mein Kleiner zahlt z.B. etwa 220€ mtl. (Ohne SB) - guter Tarif mit Einbett und Chefarzt aber kein absolutes premium). 
 

Grundsätzlich bin ich auch pro PKV. Man sollte bei einem Wechsel aber hauptsächlich aus Sicht der Leistung und nicht der Kosten wechseln. Wenn man ganz klar bereit ist, auch deutlich mehr als den GKV Preis zu zahlen, dann ist man in der PKV richtig. 

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Smartrek
vor einer Stunde von Caveman8:

Die Annahme geht davon aus, dass die PKV mit etwa 5% pro Jahr steigt. Da werden die Löhne wohl meist nicht mithalten. (...)

In den letzten 20 Jahren ist ist die PKV im Schnitt 3,4%/Jahr gestiegen - weniger als die GKV in diesem Zeitraum - da sollte man mit den Löhnen schon mithalten können. Es gibt natürlich PKVs die erstmal etwas günstiger sind, aber dann auch stärker steigen. Ebenso gibt es aber auch solche, die etwas teurer sind, dafür aber in der Vergangenheit auch besser gewirtschaftet haben und so z.T. deutlich geringere Steigerungen hatten. Rechnet man etwas "pessimistischer" mit 5%, dann wird es natürlich etwas schwieriger mit den Löhnen mitzuhalten, aber es reicht ja schon ein größerer Sprung und man hat lange Ruhe.

 

vor einer Stunde von Caveman8:

(...) Da verdienst du spätestens bei Teilzeit aus meiner Sicht zu knapp an der JAEG. Ich rechne auch damit, dass diese Grenze weiter über das normale Maß hinaus angehoben wird (...)

Bei Teilzeit wird es sicherlich "kritischer", aber sein normales Gehalt sehe ich als völlig unproblematisch an. Es klang so, als würde er seine Teilzeit so anpassen wollen, dass er stets über der JAEG bleibt. Ich denke auch, dass wir noch weitere außerordentliche Steigerungen der JAEG (und BBG) bekommen werden, aber zumindest bei der geplanten Erhöhung scheint ja eine Altbestandsregelung geplant zu sein - so wie es auch bei der Entkopplung der JAEG und BBG 2002 war - sodass diese Erhöhung sich auf Verträge, die vor der Erhöhung abgeschlossen wurde, nicht negativ auswirken dürfte. Sicher ist das m.W.n. aber noch nicht.

 

vor 1 Stunde von Caveman8:

(...) Man sollte bei einem Wechsel aber hauptsächlich aus Sicht der Leistung und nicht der Kosten wechseln. Wenn man ganz klar bereit ist, auch deutlich mehr als den GKV Preis zu zahlen, dann ist man in der PKV richtig. 

Ob man bereit sind sollte deutlich mehr zu zahlen, weiß ich nicht, aber man sollte definitiv nicht in die PKV wechseln, um Geld zu sparen, sondern wegen der Leistung - da bin ich völlig bei Dir. Allerdings wird die GKV im nächsten Jahr durch die Erhöhung der BBG massiv teurer (die geschätzte Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags um ca. 0,5% noch nicht einberechnet) und gleichzeitig sind Kürzungen in den Leistungen geplant.

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satgar
vor 15 Minuten von Smartrek:

In den letzten 20 Jahren ist ist die PKV im Schnitt 3,4%/Jahr gestiegen - weniger als die GKV in diesem Zeitraum

Du verbreitest hier wahrscheinlich wieder die allseits beliebten Zahlen des GDV ungeprüft weiter, richtig?

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein
vor 58 Minuten von satgar:

Du verbreitest hier wahrscheinlich wieder die allseits beliebten Zahlen des GDV ungeprüft weiter, richtig?

Ich schaue da auf meinen konkreten PKV-Beitrag im Vergleich zum maximalen GKV-Beitrag:

 

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Smartrek
vor 21 Minuten von satgar:

Du verbreitest hier wahrscheinlich wieder die allseits beliebten Zahlen des GDV ungeprüft weiter, richtig?

Die Zahlen habe ich bei beim Deutschen Institut für Altersvorsorge und beim IGES Institut gefunden. Wie unabhängig die beiden Institute sind kann sicherlich diskutiert werden, wenn ich mir aber die Beitragsentwicklungen der hier bei mir lokal ansässigen privaten Versicherer im Vergleich zur Entwicklung in der GKV (die Zahlen sind ja leicht zu bekommen) anschaue, scheinen mir die Zahlen recht realistisch zu sein. In den größten Versicherer hier im "Dorf" (eigentlich mittlerweile "Stadt") habe ich durch viele versicherte Familienmitglieder und Bekannte auch Informationen über die Beitragsentwicklung der letzten 35-40 Jahre jenseits der von der Versicherung veröffentlichten Zahlen und die liegen sogar noch darunter, allerdings ist dieser Versicherer (keine Werbung, daher auch kein Name) wohl generell auch für sehr stabile (dafür initial aber auch eher hohe) Beiträge bekannt, sodass das kein globaler Maßstab ist. Wenn man nun davon ausgeht, dass andere Versicherer wieder darüber liegen, passt es im Schnitt wieder - das hat aber natürlich mit wissenschaftlicher Arbeit nichts zu tun.

 

Zur Einordnung: Ich selbst bin nicht in der PKV versichert, weil ich mir ebenfalls noch nicht sicher bin, ob ich das möchte. Bisher fand ich das solidarische System der GKV gut, nachdem ich nun aber mehr Einblicke in die Seite der Ärzte bekommen habe, bin ich mir nicht sicher, ob man damit wirklich so viel Gutes tut - von der eigenen Versorgung mal abgesehen. Zudem schmeckt es mir noch nicht so richtig, dass die GKV einseitig Leistungen kürzen kann, was ja bei privatrechtlichen Verträgen in der PKV nicht so einfach möglich ist.

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Holgerli
vor 29 Minuten von Ramstein:

Ich schaue da auf meinen konkreten PKV-Beitrag im Vergleich zum maximalen GKV-Beitrag:

Ist das der pKV-Betrag wo Du vor einigen Jahren in den deutlich schlechteren PKV-Tarif gewechselt bist (da gibt es ja auch noch Diagramme von) um den massiven Kostensprung Deines alten PKV-Tarifs abzufedern?

Ich frage für einen Freund. 

 

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Ramstein

Ja, deutlich schlechter: es fehlt die zeitlich unbegrenzte Auslandsversicherung, die ich nicht brauche.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Um mal das geframte Diagramm von Ramstein etwas ins rechte Licht zu rücken:

Der Maximalbetrag der PKV lag im Basistarif 2024 843,53 Euro. 2026 sind es schon 1.017 Euro.

Und hier kommen wir zum entscheidenden Punkt: Die PKV ist nicht einkommensabhängig. die GKV schon.

Fazit: Das Diagramm von Ramstein ist ein Äpfel mit Birnen-Vergleich . Zweitens ist es ein Schönwetter-Vergleich. Ich möchte nicht aus finanziellen Gründen im Basistarif der PKV zu 1.017 Euro hängen bleiben (müssen). 

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Ramstein
vor 3 Minuten von Holgerli:

Die PKV ist nicht einkommensabhängig. die PKV schon.

Aha.

 

PS: Ich bin nicht in einem Basistarif, sondern profitiere von den in langen Jahren aufgebauten persönlichen Rückstellungen.

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Holgerli
vor 2 Minuten von Ramstein:

Aha.

Ich habe es korrigiert:

vor 7 Minuten von Holgerli:

Die PKV ist nicht einkommensabhängig. die GKV schon.

 

vor 3 Minuten von Ramstein:

PS: Ich bin nicht in einem Basistarif, sondern profitiere von den in langen Jahren aufgebauten persönlichen Rückstellungen.

Auch ein PS. von mir: Und der Großteil der Menschen bezahlen nicht den Maximalwert der GKV. Auch ein Großteil der Rentner die früher den Maximalwert gezahlt hätten, zahlen diesen in der Rente nicht mehr. 

Und die persönlichen Rückstellungen der PKV muss man erstmal aufbauen können. Der Demographische Wandel trifft auch die PKV.  Ich sag' ja: Ein klassischer Äpfel-mit-Birnen-und-gleichzeitiger-Schönwetter-Vergleich von Dir. Geframt hoch 5. 

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Nachdenklich
vor 12 Minuten von Holgerli:

Und hier kommen wir zum entscheidenden Punkt: Die PKV ist nicht einkommensabhängig. die GKV schon.

Das ist ja das Problem mit der GKV.  Ich will ja auch für einen Liter Benzin nicht mehr zahlen als mein Nachbar, nur weil ich mehr verdiene.

 

vor 13 Minuten von Holgerli:

Ich möchte nicht aus finanziellen Gründen im Basistarif der PKV zu 1.017 Euro hängen bleiben (müssen). 

Weil Du Angst hast, der Basistarif würde nicht genug Leistungen bieten?

"Mit der Einführung der allgemeinen Krankenversicherungspflicht in Deutschland, die seit dem 1. April 2007 bzw. seit dem 1. Januar 2009 gilt, sind private Krankenversicherungsunternehmen verpflichtet, einen Basistarif anzubieten, dessen Vertragsleistungen in Art, Umfang und Höhe mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vergleichbar sind."

 

Oder weil Du Angst hast zu verarmen und Dir der Beitrag immer noch zu hoch ist?

Welche Gedanken ich mir dazu mache, behalte ich besser für mich.

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