ETF Auswahl im Hinblick auf Steuerreform 2018

51 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von capo

Macht es Sinn bei einem kompletten Neueinstieg in ETFs die bisher bekannten Informationen zur Reform des Investmentsteuergesetzes 2018 zu berücksichtigen?

[Artikel zur Steuerreform und dazugehöriges Q&A]

Sprich, wenn ich wegen der Steuereinfachheit heute eigentlich den comstage MSCI World (swap thes.) nehmen würde, ist es ratsam mit den neuen verfügbaren Informationen zur Reform 2018 jetzt dann lieber z.B. den CFS - db x-trackers MSCI World (phys. thes.) zu nehmen, unter den Voraussetzungen, dass:

 

 

a. Aufgrund der Reform des Investmentsteuergesetzes 2018 scheint es ja wahrscheinlich, dass ETFs mit Domizil Irland aufgrund des Steuerabkommens mit den USA ertragreicher sein könnten.

b. Ich favorisiere einen physisch replizierenden und thesaurierenden ETF, da dieser dann nicht mehr steuerhässlich wäre (ab 2018).

c. davon auszugehen ist, dass Swapper evtl. sogar einen Steuernachteil haben könnten, da:

 

"Noch nicht eindeutig geklärt ist, ob synthetisch-thesaurierende ETFs, wie unsere MSCI World-ETF-Empfehlung von Comstage (ISIN: LU0392494562), künftig von einer verminderten Pauschale profitieren können. Es ist noch nicht klar, ob sie nach dem Verständnis des Investmentsteuergesetzes als Aktienfonds gelten."

[...]

"Noch unklar ist, inwiefern Anleger die Bemessungsgrundlage auch bei synthetischen ETFs senken können. Bei physisch-thesaurierenden Aktien-ETFs ist eine sogenannte Teilfreistellung um 30 Prozent vorgesehen. Bei welcher Fondsart Anleger letztlich weniger Steuern zahlen müssen, ist also noch nicht abschließend geklärt."

 

 

Also:

 

Jetzt zwei Comstage Swapper (World+EM) kaufen (Auswahl erfolgt durch Holzmeiers Liste) und dann einfach wieder verkaufen und umschichten in ertragsreichere replizierer in Irland

oder

Mit dem Kauf warten, bzw. ein Jahr steuerhässlich in Kauf nehmen, und dann direkt die ertragsreicheren replizierer mit Domizil Irland kaufen

 

Mir ist nicht ganz bewusst ob ich bei der ersten Strategie irgendwelche Nachteile außer den Verkaufs-/Kaufsgebühren hätte.

 

Bin bisher noch in keine ETFs investiert - Investitionsbeträge für ETFs lägen bei 250€ monatlich.

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Geschrieben

Macht es Sinn bei einem kompletten Neueinstieg in ETFs die bisher bekannten Informationen zur Reform des Investmentsteuergesetzes 2018 zu berücksichtigen?

Du (bzw. die Finanztip-Seite) gibst dir die Antwort selber....

 

"Noch unklar ist, inwiefern Anleger die Bemessungsgrundlage auch bei synthetischen ETFs senken können. Bei physisch-thesaurierenden Aktien-ETFs ist eine sogenannte Teilfreistellung um 30 Prozent vorgesehen. Bei welcher Fondsart Anleger letztlich weniger Steuern zahlen müssen, ist also noch nicht abschließend geklärt."

 

Von den ungelegten Eiern mal abgesehen: Kommst du denn 2017 mit deinen Kapitaleinkünften über den Pauschbetrag? Wenn nein: comstage kaufen, auf Kursanstieg hoffen, Ende 2017 alles verkaufen und dann, auf der Basis der dann vorliegenden Informationen neu entscheiden. Und: hast du schonmal ausgerechnet, wieviel "ertragreicher" die Replizierer in Irland 2018 sein werden?

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Geschrieben

Ist dein Sparerpauschbetrag schon ausgeschöpft? Wann soll der ETF-Sparplan starten?

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Geschrieben · bearbeitet von capo

Von den ungelegten Eiern mal abgesehen: Kommst du denn 2017 mit deinen Kapitaleinkünften über den Pauschbetrag? Wenn nein: comstage kaufen, auf Kursanstieg hoffen, Ende 2017 alles verkaufen und dann, auf der Basis der dann vorliegenden Informationen neu entscheiden. Und: hast du schonmal ausgerechnet, wieviel "ertragreicher" die Replizierer in Irland 2018 sein werden?

 

Auch @tyr:

 

Über den Pauschbetrag komme ich nicht, ist/wird also nicht ausgeschöpft.

 

Selbst ausgerechnet nicht nein, aber gibt es da nicht zu viele Unbekannte? Wie finde ich raus wie viel ertragreicher der Fonds durch die Steuerersparnis Irland-USA wird/ist? Da habe ich eine Wissenslücke.

 

Im Falle einer Kurssenkung bei der von dir vorgeschlagenen Vorgehensweise: bedeutet dies, dass ich den Verlust tatsächlich realisiere oder ist der aufgrund der direkten Umschichtung in einen anderen ETF "egal"?

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Geschrieben

Selbst ausgerechnet nicht nein, aber gibt es da nicht zu viele Unbekannte? Wie finde ich raus wie viel ertragreicher der Fonds durch die Steuerersparnis Irland-USA wird/ist? Da habe ich eine Wissenslücke.

Eben... daher würde ich einfach abwarten....

 

Über den Pauschbetrag komme ich nicht, ist/wird also nicht ausgeschöpft.

Dann steltl sich eher die Frage, wie du es schaffen kannst, diesen auszuznutzen. Kann dir bis zu ca. 200 Euro im Jahr bringen. Also jetzt einfach investieren und wenn ein vernünftig hoher Gewinn (Kosten gegenrechnen!) erreicht ist: verkaufen, passenden ETF neu kaufen.

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Dann steltl sich eher die Frage, wie du es schaffen kannst, diesen auszuznutzen. Kann dir bis zu ca. 200 Euro im Jahr bringen. Also jetzt einfach investieren und wenn ein vernünftig hoher Gewinn (Kosten gegenrechnen!) erreicht ist: verkaufen, passenden ETF neu kaufen.

 

sorry für die blöde frage, aber irgendwie stehe ich auf der leitung. warum ca 200€? der freibetrag ist doch 801€?

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Geschrieben · bearbeitet von capo

Selbst ausgerechnet nicht nein, aber gibt es da nicht zu viele Unbekannte? Wie finde ich raus wie viel ertragreicher der Fonds durch die Steuerersparnis Irland-USA wird/ist? Da habe ich eine Wissenslücke.

Eben... daher würde ich einfach abwarten....

 

Über den Pauschbetrag komme ich nicht, ist/wird also nicht ausgeschöpft.

Dann steltl sich eher die Frage, wie du es schaffen kannst, diesen auszuznutzen. Kann dir bis zu ca. 200 Euro im Jahr bringen. Also jetzt einfach investieren und wenn ein vernünftig hoher Gewinn (Kosten gegenrechnen!) erreicht ist: verkaufen, passenden ETF neu kaufen.

 

Also für 2017 dann einen physisch ausschüttenden ETF wählen der steuereinfach ist, wie hier von dir beschrieben, korrekt?

Und dann eben ggf. wechseln mit den dann vorhanden Informationen zur Steuerreform.

 

Im Falle einer Kurssenkung bei der von dir vorgeschlagenen Vorgehensweise: bedeutet dies, dass ich den Verlust tatsächlich realisiere oder ist der aufgrund der direkten Umschichtung in einen anderen ETF "egal"?

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Über den Pauschbetrag komme ich nicht, ist/wird also nicht ausgeschöpft.

Dann ist es egal. Nimm bis das Steuerthema der 2018er Regeln geklärt ist ausschüttende steuereinfache Fonds um Ausschüttungen steuerfrei ein zu streichen und gut ist.

 

Es weiß ja heute noch keiner, welche Fonds nach den 2018er Regeln mal vorteilhaft sein werden. Bis dahin zu warten halte ich nicht für sinnvoll.

 

Zu spekulieren, was optimal sein könnte und bis dahin steuerfrei im Pauschbetrag erhaltbare Erträge ohne Not nach 2018 zu schieben halte ich ebenso für nicht sinnvoll. Mehr als steuerfrei geht nicht (Cum-ex usw. außen vor).

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Ja. Aber auch bei einem Ausschütter solltest du, falls du Gewinne hast, 2017 verkaufen. Mit den Ausschüttungen alleine wirst du den Freibetrag nur minimal ausnutzen können.

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Ja. Aber auch bei einem Ausschütter solltest du, falls du Gewinne hast, 2017 verkaufen. Mit den Ausschüttungen alleine wirst du den Freibetrag nur minimal ausnutzen können.

 

Wenn hauptsächlich der Verkauf den Freibetrag ausnutzt, ist es dann wiederum nicht egal ob ich einen ausschüttenden oder thesaurierenden nehme? Egal ob synth. oder repl.?

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Dann steltl sich eher die Frage, wie du es schaffen kannst, diesen auszuznutzen. Kann dir bis zu ca. 200 Euro im Jahr bringen. Also jetzt einfach investieren und wenn ein vernünftig hoher Gewinn (Kosten gegenrechnen!) erreicht ist: verkaufen, passenden ETF neu kaufen.

 

sorry für die blöde frage, aber irgendwie stehe ich auf der leitung. warum ca 200€? der freibetrag ist doch 801€?

 

Gegenfrage: Und wieviel Ersparnis bringt dir ein Steuerpauschbetrag von 801€ bei einer Kapitalertragssteuer von 25% (+Soli)?

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Wenn hauptsächlich der Verkauf den Freibetrag ausnutzt, ist es dann wiederum nicht egal ob ich einen ausschüttenden oder thesaurierenden nehme? Egal ob synth. oder repl.?

Ausschüttungen hast du immer, Kursgewinn steht in den Sternen. Also Ausschütter. Allerdings wird bei deinem kleinen Anlagevolumen nicht allzuviel an Ausschüttungen herauskommen, aber Kleinvieh macht.... (und bei Verkauf/Neukauf die Nebenkosten im Auge behalten!)

 

Und vielleicht solltest du erstmal ein paar Grundlagen lesen, dann brauchst du solche Fragen nicht zu stellen. ;)

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Wenn hauptsächlich der Verkauf den Freibetrag ausnutzt, ist es dann wiederum nicht egal ob ich einen ausschüttenden oder thesaurierenden nehme? Egal ob synth. oder repl.?

Ausschüttungen hast du immer, Kursgewinn steht in den Sternen. Also Ausschütter. Allerdings wird bei deinem kleinen Anlagevolumen nicht allzuviel an Ausschüttungen herauskommen, aber Kleinvieh macht.... (und bei Verkauf/Neukauf die Nebenkosten im Auge behalten!)

 

Und vielleicht solltest du erstmal ein paar Grundlagen lesen, dann brauchst du solche Fragen nicht zu stellen. ;)

 

Alles klar verstanden =). Wo finde ich insbesondere zum Freibetrag etc. einen Grundlagen Thread? Super wäre wenn ich dort auch erkennen kann in welchem Szenario welche ETF Art mehr Sinn macht.

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sorry für die blöde frage, aber irgendwie stehe ich auf der leitung. warum ca 200€? der freibetrag ist doch 801€?

 

Gegenfrage: Und wieviel Ersparnis bringt dir ein Steuerpauschbetrag von 801€ bei einer Kapitalertragssteuer von 25% (+Soli)?

 

Wenn man sich mit Steuern nicht auskennt, muss die Antwort nicht soooo einleuchtend sein wie sie im ersten Moment scheint. B-)

Freibetrag = 801€. Das bedeutet, dass von deinen Gewinnen 801€ nicht versteuert werden müssen.

Bei einer Kapitalerstragssteuer von 25% (+Soli) kommt man also auf eine Steuerersparnis von maximal ca. 200€.

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von capo

Nachtrag:

 

Da würde ja laut Holzmeiers Tabelle dieser ETF super passen:

https://www.justetf....KL8&from=search

 

Alternativ auch der recht neue db-x für den es noch keine TD Daten gibt, aber ebenfalls steuereinfach:

https://www.justetf....551&from=search

 

Für den EM Teil würde sich dann der hier anbieten:

https://www.justetf....in=LU0480132876

 

- physisch replizierend

- ausschüttend

- Irland (für den World), also müsste ich ihn nichtmal wechseln

 

Da ich durch die Ausschüttung über viele Jahre den Pauschbetrag mitnehmen kann macht es dann wohl auch auf Dauer weniger Sinn auf einen phys. replz. Thesaurierer zu setzen.

Ebenfalls fällt ja der Vorteil der Steuerstundung von thes. Swappern mit der Reform 2018 weg.

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Geschrieben

Alles in allem kommt m.E. das aufgeworfene Thema für das Forum reichlich früh.

Für Nachahmer nicht unbedingt empfehlenswert.

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Geschrieben

Alles in allem kommt m.E. das aufgeworfene Thema für das Forum reichlich früh.

Für Nachahmer nicht unbedingt empfehlenswert.

 

Kannst du das näher erläutern?

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Alles in allem kommt m.E. das aufgeworfene Thema für das Forum reichlich früh.

Für Nachahmer nicht unbedingt empfehlenswert.

 

Kannst du das näher erläutern?

 

http://www.wertpapie...ost__p__1046588

Für mich ist das alles derzeit noch Zeitverschwendung .

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Geschrieben

http://www.wertpapie...ost__p__1046588

Für mich ist das alles derzeit noch Zeitverschwendung .

Da gebe ich dir Recht. Ich werde mich frühestens Mitte nächsten Jahres aktiv mit dem Thema beschäftigen. Ich lese ein bisschen, aber mich so tief rein hängen, das ich es auch verstehe, mache ich momentan nicht.

Wenn ich jetzt schon alles lese und verarbeiten möchte, habe ich es bis Ende nächsten Jahres wieder vergessen und muss es nochmal lesen und verstehen. Sowas tu ich mir nur einmal an.

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Geschrieben

Wenn ich schon ein aktives Depot führen würde dann würde ich sicherlich ähnlich denken.

 

Allerdings möchte ich halt als Neueinsteiger nicht direkt nach einem Jahr evtl. schon wieder ETFs ändern.

 

Daher ist es für mich nur sinnig dir heute bekannten Informationen zu berücksichtigen. Wenn dann der ETF den ich sowieso favorisiere auch noch das Domizil Irland hat dann ist das doch super =).

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Geschrieben

Wenn ich schon ein aktives Depot führen würde dann würde ich sicherlich ähnlich denken.

 

Allerdings möchte ich halt als Neueinsteiger nicht direkt nach einem Jahr evtl. schon wieder ETFs ändern.

 

Daher ist es für mich nur sinnig dir heute bekannten Informationen zu berücksichtigen. Wenn dann der ETF den ich sowieso favorisiere auch noch das Domizil Irland hat dann ist das doch super =).

 

Für die möglichen Differenzen wirst du dir wahrscheinlich noch nicht einmal ein Eis kaufen können.

 

Vermutlich spielt das aber eh keine Rolle, da du möglicherweise doch erst 2018 anfangen wirst zu kaufen - wenn das hier so weitergeht.

 

Falls du aber doch von deinem favorisierten ETF überzeugt bist - warum fängst du nicht einfach ohne weitere Diskussionen an?

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Geschrieben

meine Meinung

 

jemand der anfängt sich mit dem Thema Börse zu beschäftigen und dann Fonds, ETF oder sogar Aktien kauft, wird sich auch nach dem Kauf weiter mit dem Thema beschäftigen und lesen. und dann fängt es erst so richtig an, da man immer wieder durch das lesen auf neue Ideen kommt und auch die eine oder andere ausprobiert und kauft.

Es ist gut möglich, das dein heute zusammengestelltes Depot in einem Jahr ganz anders aussieht.

 

Also erst mal anfangen, entweder ausschüttende ETF oder steuereinfache thesaurierende ETF und alles andere kommt zu gegebener Zeit.

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Geschrieben · bearbeitet von sparfux

Ich hatte letztens das Depot eines Famileinmitgliedes umgeschichtet von ARERO nach ETFs. Wollte das eigentlich schon Ende letzten Jahres angehen (siehe hier). Es hat sich dann auf Grund meiner Faulheit aber doch auf Frühsommer verschoben.

 

Ich bevorzuge eigentlich auch ausl. thes. Fonds (iShares Core Funds), weil ich es sinnvoll finde, im Fahrwasser der institutionellen Investoren mit zu schwimmen. Eigentlich ist die Steuersache auch kein Problem, da ich damit klar komme und für das Familieinmitglied eh die Steuererklärung mache.

 

Wegen der Umstellung Ende 2017 habe ich mich dann aber doch entschieden in steuerlich bedenkenlose Fonds zu investieren. Ggf. kann man 2018 dann ja nochmal umschichten. Je nachdem, wie sich das entwickelt. Mein Verständnis ist ja, dass dann alle Fonds mehr oder weniger gleich (schlecht) behandelt werden ausser vielleicht ein paar, die SICHER jährlich soviel ausschütten, dass die pauschale Besteuerung nicht mehr greift. Sich dann nur auf solche Fonds zu beschränken, halte ich aber auch nicht für sinnvoll, da man sich dann aber wirklich zu weit einschränkt m.E. ... und wahrscheinlich nur noch FOnds übrig bleiben, in die kein institutioneller Investor investiert.

 

Ich habe letztendlich diese Fonds gewählt:

 

30% Europa      iShares Stoxx Europe 600       (263530) - TER 0,20%
30% USA         HSBC S&P 500                   (A1C22M) - TER 0,09%
10% APAC        ComStage MSCI Pacific          (ETF114) - TER 0,45%
30% EM          ComStage MSCI Emerging Markets (ETF127) - TER 0,25%

Die ganze Umschichterei ging kostenlos, weil ich das ganze mit einer Depotaktion von der Targobank verbunden hatte. Da gab es dann nicht nur 105€ Prämien bei der Eröffnung und ein Jahr 2,5% Zinsen auf max. 40k€ sondern auch noch 10 Freetrades.

 

PS. Lass Dich nicht kirre machen. Natürlich ist es sinnvoll, sich schon vorher Gedanken zu machen, wie man sich mit der Steueränderung positioniert. Bei der 2008 hatte das signifikanten Einfluss auf die zu erwartende Rendite. Für die jetzt kommende scheint es aber keine derartigen Tricks zu geben. Zumindest ist mir bisher auch nichts eingefallen.

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Geschrieben

Wenn ich schon ein aktives Depot führen würde dann würde ich sicherlich ähnlich denken.

 

Allerdings möchte ich halt als Neueinsteiger nicht direkt nach einem Jahr evtl. schon wieder ETFs ändern.

Als Neueinsteiger sind vermutlich noch viel drängendere Baustellen bei den privaten Finanzen offen. Riskante Geldanlageprodukte wie Aktien-ETF kommen m. E. erst am Ende einer aufgebauten Strategie, nicht am Anfang. Siehe: https://www.wertpapier-forum.de/topic/49689-investieren-fur-einsteiger/

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