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Ecke908090

Los geht's! Rebalancing basierend auf dem Cost-Average-Effect.

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Ecke908090
Posted · Edited by Ecke908090

@Einstiegskurs

 

Auch wenn du es gar nicht kritisierst, wollte ich trotzdem kurz anmerken, dass ich dich nicht bevormunden wollte, da du ja immerhin nicht nach meiner Meinung gefragt hattest. hehe

 

Die Mining-Schwierigkeit ist sicherlich ein Aspekt, vergessen darf man nur nicht, dass der Kryptomarkt alles andere als rational funktioniert. In diesem Zusammenhang hatte ich auch die Begrifflichkeiten "elementaren Wissensstand" im letzten Post gebraucht. Meiner Ansicht nach ist es fast egal, inwieweit man sich in die Thematik einliest und mit den unterschiedlichen Kryptos beschäftigt, zu wissen oder verstehen gilt es eigentlich nur, dass der Markt eine enorme Spekulation darstellt und ausschließlich auf Basis dieses Bewusstseins würde ich heute eine Entscheidung treffen. Alle andere, wie beispielsweise irgendwelche Anwendungsmöglichkeiten oder auch Chartanalysen, würde ich dabei außen vor lassen (gut, bei BTC existieren aktuell natürlich sowieso nicht arg viele Anwendungsmöglichkeiten). Aus diesem Grund würde ich auch die Medienlandschaft meiden. Ich persönlich schaue außer bei meinen monatlichen Reports auch nicht auf die Kurse, sondern habe mir eine App aufs Smartphone geladen, welche mich bei bei der Erreichung einer Kauf- und einer Verkaufsgrenze alarmieren wird.

 

Auch bzgl. des anvisierten Kaufkurses kann ich deine Denke verstehen, aber auch hier gilt es sich zu hinterfragen, was man mit seinem Experiment erreichen möchte. Wenn du dir sagst, dass du einfach dabei sein möchtest, egal ob aus Profit- oder Entertainmentgründen, dann spekuliert man ja bei Kryptos nicht auf einen möglichen Gewinn von 20, 30 oder 40 %, sondern wenn man ehrlich zu sich selbst ist eher auf eine  Verzwei-, Verdrei- oder Vervierfachung +. Dabei ist es dann "fast" egal, ob beim Kurs von 6k $ oder 8k $ gekauft wird. Entweder wird 100 % Verlust oder XXXX % Gewinn erzielt. Evtl. ist auch die Fragestellung berechtigt, warum eine Kryptoinvestition bei ~ 3k, 4k, 5k oder 6k $ bisher keine Kaufgelegenheit darstellte und ob nicht bereits der Faktor "Gier" eine gewisse Rolle spielt (ist ein starkes Wort, habs an dieser stelle einfacherheitshalber von dem oft verwendeten Wort "greedy" abgeleitet). Vielleicht ärgert es dich abschließend dann doch ein wenig, solltest du den Einstieg verpassen (bei mir war es der Fall und dann habe ich schnell schnell Konten bei Exchanges angelegt, um den "Moneytrain" nicht zu verpassen, da ich ja bereits eingelesen war und dass nicht umsonst geschehen sein sollte und auch gleichzeitg enorm viel Angelesenes für eine Investition sprach).

 

Entschuldige nochmal, dass ich einfach meine Meinung in den Raum werfe. Jeder Mensch und seine Beweggründe sind sicherlich verschieden, nichtdestrotrotz war ich damals über jeden, vor allem distanzierten, Input dankbar. Kannst mir ja mal schreiben (zur Not auch privat), ob du gekauft hast oder nicht und wie du dich mit der Entscheidung dann fühlst. In jedem Fall ein gutes Gelingen! :)

 

 

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Schick schock,

 

was ein langweilliger Monat.

 

Kursdifferenz.JPG

 

Jeweils ein Halber und zusätzlich 100 € aufs TG (~ 16,50 %).

 

Aktuelle Überlegung: Mischung aus Mean Reversion und Momentum sinnvoll? Also einen Teil in die monatlichen Verlierer- und einen in die Gewinnerwerte investieren.

 

Depotbestand.JPG

 

Verteilung Region.JPG

 

Performance.JPG
 

Pflichtteil erfüllt. :-*

 

Beste Grüße

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Ecke908090
Posted · Edited by Ecke908090

Ich habe mir für mich ein paar Gedanken hinsichtlich Momentum vs. Mean Reversion gemacht und diese optisch dargestellt.

 

Zunächst sind zwei Werte A & B dargestellt, welche miteinander negativ korrelieren (Korrelationskoeffizienten = -1) und einen Verlauf aufweisen, welcher sich für mich als logisch erklärt.

 

Ausgang.JPG

 

Daraufhin habe ich dort regelmäßige Kaufzeitpunkte markiert, zum einen nach der Momentum- (grün) und zum anderen nach der Mean Reversion-Strategie (rot). Zusätzlich zeigen die Punkte oberhalb der Grafik auf, zu welchen Zeitpunkten die Käufe zu einem günstigeren Zeitpunkt stattgefunden haben. Teilweise liefen dabei die Entscheidungen knapp aus oder aber hatten das gleiche Kurslevel als Folge, weshalb rotgrüne Doppelpunktierungen vorzufinden sind.

 

Ende.JPG

 

Ersichtlich ist, dass die Kaufzeitpunkte der Mean Reversion-Strategie (14 x) im Gegensatz zur Momentum-Strategie (6 x) eindeutig dominant ausfallen.

 

Natürlich bin ich nun von einem stark vereinfachten Beispiel ausgegangen verbunden mit Annahmen, die so nicht in der Praxis vorzufinden sind (und Empirie etc. ist sowieso etwas anderes...). In der Realität ist im Endeffekt genauso wichtig wie der Kaufkurs auch der spätere Verlauf, welcher hier bei beiden Werten wohlwollend gleichstark ausfällt, was ich als größtes Manko betrachte. Im Kern gehe ich jedoch davon aus, dass sich die Werte, zumindest auf Indexebene betrachtet, ebenfalls langfristig in einer Pendelbewegung agieren und sich so in der Performance abwechseln.

 

Was ziehe ich nun daraus?

 

Ob zu Recht oder Unrecht stärkt es mein Vorhaben, an der Mean Reversion weiterhin festzuhalten und nicht auf einen Mix zu setzen. Die strittigen Käufe (6 x) sollten mit einem Blick auf den längerfristigen Chartverlauf bzw. die damit verbundenen Kursdifferenzen zu einem günstigeren Kaufresultat gebracht werden.

 

Hoffentlich ist dass hier kein reines "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt."-Denken. Jaja, die liebe Theorie... ^_^

 

 

EDIT:

 

Im Endeffekt lassen sich alle benachteiligten Kaufzeitpunkte vermeiden, in dem man das Kaufen am all time high unterlässt, was zumindest theoretisch ebenfalls mittels Einbezug eines längerfristigen Chartbilds funktionieren sollte.

 

Ergänzung.JPG

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Üble Sache Maloney,

 

aber auch wieder klasse, weil solche Börsentage Schwung in die Forenbude bringen. :thumbsup:

 

Kursdifferenz.JPG

 

Da sich in den vergangenen zwei Handelstagen so viel getan hat, ist die Darstellung zum Monatsende eigentlich fast schon wieder als obsolet zu betrachten, weshalb eine ausschweifende Kommentierung nur wenig Sinn macht. Meine Kaufzeitpunkte der vergangenen zwei Entscheidungen waren schon recht schei*se. Im letzten Monat wurden meine Pazifik-Käufe kurz nach dem "Spontan"besuch von Donald bei Kim ausgelöst. Dadurch habe ich ziemlich am Höchstpunkt gekauft. Jetzt wiederum war das Timing insgesamt unschön, wobei natürlich auch schwer zu sagen ist, wie lange sich das Feuer nach unten durchbrennt. Dauert es länger, nehme ich alles zurück und kaufe Mitte des Monats ordentlich nach (das Depot ist aktuell wieder fast 7,5 % vom High entfernt). Der Streit zwischen den beiden Großmächten kommt grundlegend entgegen, da genau die beiden Märkte, in die sowieso nachinvestiert werden muss, im Kern darunter leiden. Was gibts Besseres, als Unternehmen der beiden Top-Nationen vergünstigt zu schiessen?!

 

Depotbestand.JPG

 

Regionale Verteilung.JPG

 

Performance.JPG

 

Ich habe nun endlich meine Abschlussarbeit eingereicht und werde diese ebenfalls in Kürze verteidigen. Dann steige ich nach Plan bis spätestens November in die Arbeitswelt ein, was sich natürlich auch auf die Sparraten auf/fürs/im Depot bemerkbar machen wird. Obwohl Rendite eine relative Kennzahl ist bin ich mir ziemlich sicher, dass es für den ein oder anderen weitaus interessanter ist mitzulesen, sobald mit höheren Beträgen gearbeitet wird. Andersherum kann ich mich gut vorstellen, dass ich recht zeitig die Beträge anonymisieren werde. Wir werden sehen.

 

PS

 

Ich hatte mich nach meinem letzten Post wirklich gefragt, ob dieser überhaupt im Ansatz verständlich ist. Naja, Hauptsache ich komme mt der Denke klar...

 

Beste Grüße und allzeit stabile Nerven!

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PapaPecunia
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17 Stück, eine stolze Zahl! Aber wie anderswo schon erwähnt finde ich das gar nicht verkehrt.

An sich sollten die Beträge keine Rolle spielen und so mancher hier lässt sich auch überhaupt nicht in die Karten schauen. 

Vielleicht kannst du im Herbst schon besonders günstig einkaufen.

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Ecke908090
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Hey @PapaPecunia,

 

dass ist schön zu hören. :thumbsup: Auf eine solch augeprägte Anzahl an ETFs greife ich auch nur zurück, um möglichst differenziert nachkaufen zu können. Würde ich in regelmäßigen Abständen mit dem stets gleich hohen Betrag in Aktien investieren, wäre eine allin1-Lösung sicherlich mein präferiertes Vorgehen. Aber so machts nach wie vor Spaß und hat eigentlich auch keinen wirklich signifikanten Aufwand zur Folge.

 

Günstig ist immer klasse, aber bitte nicht auf Kosten meiner Jobsuche. Also eine Krise brauche ich aktuell und auch in meiner Probezeit eher weniger. Hehe

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Gude,

 

und wieder ist ein Monat ins Land gezogen, der eher für mich als Person und weniger für mein Depot einschneidend war, Stichwort "Jobsuche".

 

Kursdifferenz.JPG

 

Schade, dass es in den vergangenen Tagen mit den Kursen wieder bergauf ging, trotzdem stellt der jetzige Zeitpunkt eine tolle Kaufgelegenheit dar. Dementsprechend geht alles in die Wertpapiere und folglich nichts aufs TG-Konto. Trotzdem schauts diesbezüglich mit 16,72 % recht ordentlich aus.

 

Da ich in diesem Forum immer wieder über die "Steuerproblematik"  im Hinblick auf das halten von Aktien in der Schweiz ansässiger Unternehmen lese, möchte ich in diesem Zusammenhang auf den Branchen-ETF Food & Beverage (Nestlé) als echte Alternative hinweisen, falls die Rendite und eine möglichst unkomplizierte Handhabung im Vordergrund stehen.

 

Depotbestand.JPG

 

Verteilung Region.JPG

 

Performance.JPG

 

Der Vorsprung gegenüber dem Benchmark schmilzt, jedoch verhältnismäßig gemächlich. Das überhaupt einer existent ist liegt wohl einzig und allein an der höheren Gwichtung des EM-Anteils im Bench-Portfolio. Spaß machts trotzdem. :)

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Petri ihr Landratten,

 

endlich bin ich unter der Haube und so steige ich am kommenden Dienstag final in die Arbeitswelt ein. Ich freue mich enorm auf das was kommt und hoffe in erster Linie, dass ich mich als Person weiterentwickle. :) Doch nun gehts weiter mit dem Depot...

 

Kursdifferenz.JPG

 

Die Kaufentscheidungen fielen mir wie selten schwer. Zunächst hatte ich mich dazu entschlossen, ausschließlich in die Frontier Markets zu investieren und das übrige Geld in die Cashreserve zu packen, da ich nicht gewillt bin den Europe Food & Beverage am Alltimehigh zu kaufen (siehe auch Beitrag #103). Auch der EM Dividend war kein einfacher Buy, da er in der vergangenen Periode knapp 3 % aufgrund von Ausschüttungen verloren hat, was in meinen Grafiken nach wie vor nicht einbzogen wird, weshalb auch bei diesem Wert keine Eindeutigeit bestand. Deshalb habe ich die übrigen Kursdifferenz-Charts mit in Betracht gezogen.

 

Kursdifferenz t-buy.JPG

 

Trotz der vergangenen positiven Kursentwicklung beim EM Dividend und EM SC ist ersichtlich, dass sich die Kurse aktuell immer noch unter meinem zuletzt erreichten Kaufkurs befinden.

 

Kursdifferenz t-high.JPG

 

Trotz den, wie bereits erwähnt, nicht berücksichtigten Ausschüttungen hält sich der EM SC und vor allem der EM Dividend fernab vom Alltimehigh auf, wodurch einiges an Aufholpotenzial vorhanden ist. Gleiches signalisiert ja auch das durch @Sucher zuletzt gepostete Cape-Ratio-Chart. Im Endeffekt reicht auch ein Blick auf die 5-Jahres-Charts aus:

 

EM Dividend.JPG

 

EM SC.JPG

 

Kursdifferenz t-3.JPG

 

Ich hoffe, dass sich die Bewegungen der letzten drei Börsentage hinsichtlich der EM-Werte kurzfristig zu Beginn des Folgemonats fortsetzen, sodass ich noch etwas günstigere Kaufzeitpunkte erwische und sich daraufhin die Kurse wieder erholen. Sollte dies nicht der Fall sein, erachte ich die Käufe aufgrund der langfr. defiziten Entwicklung als immer noch günstig.

 

Das Ausschlaggebenste für die Kaufentscheidungen war jedoch, dass ich mich mit Aktien beschäftige, da ich in diese investieren möchte und nicht auf irgendwelche Krisen warte. Als "aufmerksames" Board-Mitglied entgeht mir nicht, wie immer mehr Panik geschoben wird und meiner Ansicht nach teils wahllos und übertrieben irgendwelche Crashs erwartet oder gar herbeigesehnt werden. Ich fühle mich mit meiner Cashquote gut und habe ehrlicherweise auch keine sechstelligen Beträge zu verlieren, weshalb ich weiter Geld in den Markt drücken möchte. Ein weiterer Grund für die EM-Käufe war, dass ich nun endgültig meine regionale Allokation zu Gunsten des EM-Anteils angepasst habe.

 

Verteilung Region.JPG

 

USA: -1 %

Europe: -2 %

EM: + 3 %

Pacific: +- 0 %

FM: +- 0 %

 

Zu guter letzt spielt auch die häufig erwähnte Spekulation eine Rolle, dass ein Turnaround im Bezug auf Trumps Wirtschaftspolitik mit dem Handelspartner China eintritt.

 

Depotbestand.JPG

 

Performance.JPG

 

Kurz vor dem Abbiegen auf die Zielgerade zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab...

 

Beste Grüße

 

 

 

 

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ttlozi
Posted · Edited by ttlozi

Eine kleine, ggf. auch blöde, Frage.

 

Du machst dir einen riesigen Aufwand, obwohl du nur passiv mit ETFs anlegst. 

 

Wozu der ganze Aufwand? Dein Aufwand ist vermutlich um ein vielfaches höher als meiner mit aktuell ca. 15 Aktienpositionen. 

 

Oder anders: Wie hoch ist deine Überperformance gegenüber der deutlich einfacheren World/EM? Die Unterschiede sind marginal bis nicht vorhanden. Rationale Folge: Aufwand auf 0 herunterfahren und wirklich passiv investieren.

 

Zumal deine Beträge auch sehr klein sind. Da reicht locker ein MSCI World aus. Alles andere ist aus meiner Sicht total überflüssig. 

 

Trotzdem viel Glück. 2019 ist ein gutes Jahr.

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Ecke908090
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Hi @ttlozi,

 

deine Frage ist keine blöde Frage, sondern mit Sicherheit gerechtfertigt, vor allem mit einem Blick auf die Performanc im Vergleich zum Benchmark.

 

Zum ersten Teil deiner Fragestellung:

 

Der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen. Ich habe mir über die Zeit ein adäquates Excel-Tool erstellt, wodurch ich keine halbe Stunde im Monat für den Kauf inkl. Entscheidung benötige, lässt man mal aufkommende Schwierigkeiten beim Abwiegen wie in der jetzigen Entscheidungsfindung außen vor. Letztlich tippe ich dort lediglich die aktuellen Kurse ein (könnte man theoretisch auch noch automatisieren, ich schaue mir jedoch parallel dazu die einzelnen Charts an) und ziehe die ein oder andere Formel nach. Was tatsächlich mehr Zeit beansprucht ist der regelmäßige Beitrag hier im Forum, weil ich nicht der geborene Schreiberling bin. Hehe Aber auch das mache ich gerne, es fühlt sich vielleicht ein wenig wie bei einem Hobbymodellbauer an nach dem Motto "...wieder etwas geschafft..." und hat irgendwo darüber hinaus viel mit (Selbst-)Kontrolle zu tun. Hin und wieder frage ich mich auch, wie lange ich am Ball bleibe und sehe mich schon jetzt, wie ich mir irgendwann mal bei einem Glas Rotwein (dafür muss mir jedoch erstmal der Geschmack von Wein zusagen ^^) den Thread zu Gemüte führe.

 

Ehrlich gesagt wundere ich mich auch immer wieder, wie performancetechnisch arg knapp mein Depot mit dem Benchmark korreliert. Klar lege ich regelmäßig die gleichen Beiträge in ein breit diversifiziertes Portfolio an, trotzdem ist die jeweilige Verteilung ja doch arg abweichend und auch die Werte sollten eigentlich ihr Eigenleben führen. Abseits davon, dass ich von meiner Strategie überzeugt bin warte ich im Endeffekt darauf, dass sich entweder der Benchmark oder aber mein Depot positiv von seinem Kontrapart absetzt. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass das passieren wird, und falls dafür ein Crash notwendig ist. ;)

 

Da ich, wie im Update erwähnt, ab kommenden Monat Vollzeit berufstätig sein werde, wird bereits die nächste Sparrate doppelt so groß ausfallen. Sicherlich wird diese auch weiterhin sukzessiv ansteigen, ich werde mich zunächst vorsichtig an einen maximalen Investitionsbetrag herantasten und ein zweites Geldpolster für etwaige Ausfälle (ja, vielleicht wirklich die typischen drei Netto Monatsgehälter) errichten.

 

Insgesamt sollte nicht vergessen werden, dass auch wenn ich monatlich auf die schlechtesten Kursentwicklungen setze, meine Strategie eine langfristig ausgerichtete ist und die Loser der letzten zwei bis drei Jahre, sprich Europe, Emergin Markets und Pacific noch lang nicht den Turnaround geschafft haben (und vielleicht bis zum nächsten Crash auch nicht schaffen werden). Derzeit befinde ich mich in meinen Lehrjahren, mir geht es nicht wirklich ums Geld, sondern eher um die Abläufe hinter den Kulissen und ein 1 bis 2-ETF-Depot würde mich dorthingehend nicht weiterbringen. Aber du hast Recht, 2019 war bisher trotz allen Widrigkeiten ein grandioses Jahr und ich kann mir gut vorstellen, dass sich das darauffolgende dazugesellt. In diesem Sinne auch dir alles Gute! :)

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Alles Gute zum Kürbisfest nachträglich,

 

ich habe meinen ersten Monat Arbeit in der Tasche, bin bisher recht begeistert und hoffe auch dass das so bleibt, damit ich weiterhin fleißig in Wertpapiere investieren kann. ^_^

 

Kursdifferenz.JPG

 

Fachmännisch eingezeichnet wie eh und jeh ist ersichtlich, dass nun ebenfalls Beträge "jenseits" der Fünfzig Euro angelegt werden, die Nachkaufsystematik zukünftig so noch mehr zur Geltung kommt (falls sie dass denn überhaupt bisher ist) und insgesamt verhältnismäßig geringere Ordergebühren anfallen. Der nicht getätigte Kauf des Eur. Food Beverage in der vergangenen Periode war sicherlich die richtige Entscheidung, was mich enorm freut, da es zeigt, dass sich angestellte Überlegungen bezahlt machen (siehe Beitrag #103 und #108). Da der Sparbetrag auf 400 €/Monat erhöht wurde fließen dementsprechend 250 € aufs Tagesgeldkonto, was aktuell mit 19,10 % prall wie nie zuvor gefüllt ist.

 

Depotbestand.JPG

 

Regionale Verteilung.JPG

 

Und trotz all des Positiven bleibt doch ein fader Nachgschmack, in Form eines performancetechnischen Führungswechsels.

 

Performance.JPG

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Aloha,

 

und wieder hat der Markt den Nachbrenner gezündet.

 

Kursdifferenz.JPG

 

Dieses mal eine recht saubere und einfache Kaufentscheidung, vor allem mit dem Hintgrund der regionallen Allokationsangleichung (jeweils 100 € + 100 € aufs TG).

 

Depotbestand.JPG

 

Verteilung Region.JPG

 

Und schon ist das Soll im EM-Bereich erreicht. :)

 

Performance.JPG

 

Aijaijai, wieder geht meinem Depot die Puste aus...

 

---------------------------

 

Da wir uns dem Ende des Anlegerjahres nähern und in diesem, wie allbekannt, durchschnittlich recht hohe Kurssteigerungen erzielt wurden, habe ich mir nun Gedanken zu der Ausnutzung meines Freibetrags gemacht.

 

Freistellung.JPG

 

Aktuell sind 645 € übrig, welche ich versuchen werde mit dem Verkauf der aufgezählten fünf Wertpapiere am 30.12.2019 auszuschöpfen. Ist beim Verkauf ansonsten irgendwas Besonderes zu beachten oder kann ich die einzelnen ETFs recht simple bei den Börsen mit dem aktuell höchsten Kurs und Handelsvolumen ohne Limit oder ähnliches loswerden? Ich würde dann via Sparplan am 01.01.2020 das Geld zurück in den Markt fließen lassen (mir fällt gerade beim Schreiben auf, dass nochmal bei der Sparplanausführung 6 € (4 * 1,50 €) + zusätzl. Ausführungsgebühren hinzukommen, weshalb sich die Gesamtersparnis wohl doch eher auf ~ 85 € beläuft).

 

Würde mich diesbezüglich sehr über ein kurzes Feedback freuen, damit kein gesonderter Thread eröffnet werden muss (ich habe übrigens einfacherheitshalber bei den Gebühren die Flatex-typischen 5,90 € + 1 % der Verkaufbetrags angesetzt).

 

Beste Grüße

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moonraker
Posted · Edited by moonraker
vor 27 Minuten von Ecke908090:

Da wir uns dem Ende des Anlegerjahres nähern und in diesem, wie allbekannt, durchschnittlich recht hohe Kurssteigerungen erzielt wurden, habe ich mir nun Gedanken zu der Ausnutzung meines Freibetrags gemacht.

 

Freistellung.JPG

 

Aktuell sind 645 € übrig, welche ich versuchen werde mit dem Verkauf der aufgezählten fünf Wertpapiere am 30.12.2019 auszuschöpfen. Ist beim Verkauf ansonsten irgendwas Besonderes zu beachten oder kann ich die einzelnen ETFs recht simple bei den Börsen mit dem aktuell höchsten Kurs und Handelsvolumen ohne Limit oder ähnliches loswerden? Ich würde dann via Sparplan am 01.01.2020 das Geld zurück in den Markt fließen lassen (mir fällt gerade beim Schreiben auf, dass nochmal bei der Sparplanausführung 6 € (4 * 1,50 €) + zusätzl. Ausführungsgebühren hinzukommen, weshalb sich die Gesamtersparnis wohl doch eher auf ~ 85 € beläuft).

 

Würde mich diesbezüglich sehr über ein kurzes Feedback freuen, damit kein gesonderter Thread eröffnet werden muss (ich habe übrigens einfacherheitshalber bei den Gebühren die Flatex-typischen 5,90 € + 1 % der Verkaufbetrags angesetzt).

- Du solltest nicht bis 30.12. warten, sonst kann es passieren, dass der Verkauf erst für 2020 zählt - besser ein paar Tage vorher (warum nicht jetzt und gleich danach wieder anlegen?)

- Teilfreistellung hast Du bei der Berechnung der Steuerersparniss vergessen

- Wiederanlage kannst Du auch wieder über (einmaligen) Sparplan machen, ist evtl. günstiger als "normaler" Kauf? (Habe ich nicht für Flatex geprüft)

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Ecke908090
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Hi @moonraker und vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung!

 

vor 6 Stunden von moonraker:

- Du solltest nicht bis 30.12. warten, sonst kann es passieren, dass der Verkauf erst für 2020 zählt - besser ein paar Tage vorher (warum nicht jetzt und gleich danach wieder anlegen?)

 

Recht hast du, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Sehe ich es jedoch richtig, dass ein Restrisiko besteht, wenn ich beispielsweise am Montag den Verkauf und Rückkauf vollziehen würde und daraufhin die Kurse bis zum Ende des Jahres einbrechen, sodass in diesem Jahr eigentlich garkein Gewinn angefallen wäre? Sprich der Verkauf gilt dementsprechend als unnöti und hat lediglich Aufwand in Form von Gebühren als Folge?

 

Ich werde mich trotzdem an deinen Rat halten und den Freibetrag zur Mitte des Monats ausnutzen. :thumbsup:

 

vor 6 Stunden von moonraker:

- Teilfreistellung hast Du bei der Berechnung der Steuerersparniss vergessen

 

Ehrlich gesagt habe ich diese nicht vergessen, sondern davon noch nie etwas gehört... - für wahr ein Weltklassetipp! Anscheinend werden bei Aktien-ETFs 30 % angesetzt. Hat das zur Folge, dass ich von der aktuellen Gewinnsumme 30 % abziehen kann (634 € * 0,7 = 443,80 €) und somit wieder 201,20 € (645 € - 443,80 € = 201,20 €) des Freibetrags übrig sind?

 

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Ecke908090
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*JAHRESABSCHLUSSBERICHT*

 

Ayo,

 

los gehts mit der aktuellen Kaufentscheidung, welche abermals nicht ganz einfach ausfiel.

 

Kursdifferenz.JPG

 

Es wurden in die einzelnen Werte lediglich 50 € investiert und somit zusätzlich knapp 200 € aufs Tagesgeldkonto bugsiert, womit ein wenig der Nachkauf in Kryptos ausgeglichen wurde. Nun schauts wie folgt aus:

 

Depotbestand.JPG

 

Hier könnte es nochmal zu den ein oder anderen nachträglichen Veränderungen kommen, da ich, wie bereits angekündigt, den jährlichen Freibetrag ausgenutzt habe und somit ca. 2/3 des Depots ver- und wieder zurückgekauft habe (die Rückkäufe finden mit der aktuellen Sparplanausführung statt).

 

Regionale Verteilung.JPG

 

Nach wie vor muss an den USA-Teil mehr Speck ran, weshalb ich nun, trotz All Time High, Kapital in die MC- und SC-Werte gedrückt habe.

 

Verteilung Branchen.JPG

 

Die Branchenverteilung blieb unterm Strich stabil (Finanzen + 1%, Immobilien + 1 %, Industrie/Transport + 1 % // Gesundheitswesen - 1 % (rein oberflächlich betrachtet)).

 

Somit stellt sich die Gesamtallokation folgendermaßen dar:

 

Depotallokation.JPG

 

Ausschüttungen (Dividende) gabs ebenfalls.

 

Ausschüttungen.JPG

 

Insgesamt wurden in den vergangenen zwölf Monaten 33 Käufe (8 x USA (401,50 €), 5 x Europa (300,00 €), 13 x EM (798,50 €), 3 x Pazifik (150,00 €), 4 x FM (200,00 €)) mit einem Wert von 1.850,00 € getätigt (Vorjahr: 50 Käufe / 2.554,50 €). Das geringere Investitionsvolumen im Verhältnis zum Vorjahr ist der Tatsache geschuldet, dass der Kurseinbruch 2018 mehrfach für Nachkäufe genutzt wurde. Darüber hinaus agiere ich recht vorsichtig, wenn es um Kaufentscheidungen in ausgesprochen positiven Marktphasen geht, was renditetechnisch sicherlich weniger optimal ist, solange die Pferde weiterhin derart Richtung Gipfel getrieben werden.

 

Nachkaufterminierung.JPG

 

Ich bin gespannt, ob sich die gesteigerte Aktivität im EM/Pazifik/FM-Bereich in dem kommenden Jahr auszahlt.

 

Die Investitionen finden sich auch in den einzelnen Charts wieder.

 

 

S & P

 

S&P.JPG

 

 

Nasdaq

 

Nasdaq.JPG

 

 

USA MC

 

USA MC.JPG

 

 

S & P SC

 

S&P SC.JPG

 

 

Europe Healthcare

 

Euro Health.JPG

 

 

Europe Food & Beverage

 

Euro Food.JPG

 

 

Europe Personal & Household Goods

 

Euro Personal.JPG

 

 

Europe Chemicals

 

Euro Chemie.JPG

 

 

Europe MC

 

Europe Med.JPG

 

 

Europe SC

 

Euro SC.JPG

 

 

EM

 

EM.JPG

 

 

EM Dividend

 

EM Div.JPG

 

 

EM SC

 

EM SC.JPG

 

 

Pacific Dividend

 

Pacific Div.JPG

 

 

Japan SC

 

Pac SC.JPG

 

 

FM

 

FM.JPG

 

An dieser Stelle nochmal die unbereinigten Kursdifferenzen t-360 und t-high.

 

Kursdifferenz t-365.JPG

 

Kursdifferenz t-high.JPG

 

Ohne die in den Vorjahren an den Tag gelegte Performance zu betrachten scheint im EM- sowie Pazifikbereich noch einiges an Potenzial zu schlummern, weshalb ich zuversichtlich bin, dass meine vorher, basierend auf dem diesjährigen Investitionsverhalten, erwähnten Hoffnungen in Erfüllung gehen. Gerade an den EM-SC habe ich hohe Erwartungen.

 

Doch nun heißt es der Wahrheit in die Augen zu schauen...

 

Performance.JPG

 

Natürlich war es für mich, wie für viele andere auch, ein grandioses Anlagejahr. Nichtdestrotrotz bin ich von dem relativen Performanceeinbruch zum Ende des Jahres mit Blick auf den World/EM-Benchmark enttäuscht (an dieser Stelle ist zu erwähnen, dass zwar beim Kauf der ETFs die anfallenden Brokergebühren nicht beachtet werden (max. 1,50 €/Sparplanausführung) //<-- erhöht die Performance meines Depots im Vergleich zum Benchmark//, aber gleichzeitig ~ 0,4 % Gebühren aufgrund der TER + zusätzliche ATC ebenfalls unberücksichtigt bleiben //<-- verringert die Performance meines Depots im Vergleich zum Benchmark//). Neben dem verhältnismäßig geringen USA-Anteil kam in diesem Jahr erschwerend hinzu, dass knapp 80 % des gesetzten EM-Voluminas nicht die Pace des allseits verwendeten EM-ETFs mitgehen konnte. Dadurch entstehen hier und da Zweifel an dem ausgewählten ETF-Programm, wobei sich diese ausschließlich auf die EM- sowie Pazifik-Dividendenwerte beziehen. Trotzdem möchte ich das Portfolio so wie es ist beibehalten und dem Depot etwas mehr Zeit einräumen. Überlegungen sind jedoch aktuell:

 

- einen weiteren US-Wert hinzuzufügen, um dort langfristig die regionalle Soll-Verteilung zu sichern

- EM-Dividend durch einen EM-MC-Wert ersetzen (wobei hier im Moment kaum/kein Angebot existiert)

- Pacific-Dividend mit dem "klassischen" Pacific-ex-Japan-ETF austauschen

 

Glücklich bin ich hingegen sehr über die Integration zusätzlicher Werte, geschehen Anfang Mai 2018. Auch wenn diese teilweise rückständig performen haben sie sich meiner Ansicht nach sehr gut in das Depot eingebracht. Vor allem der FM-ETF agiert regelmäßig wunderbar antizyklisch und wird mir zukünftig sicherlich noch viel Freude bereiten!

 

Das wars soweit von mir...

 

Beste Grüße und einen guten Rutsch für euch und eure Liebsten in die wilden 20er!

 

PS: Aktuell mit - 75 % im Kryptostollen unterwegs. :)

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PapaPecunia
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Ich finde deine monatlichen Betrachtungen immer sehr spannend! Im eigenen Interesse solltest du aber schon noch einmal überlegen, ob du nicht allmählich doch etwas fokussierter investierst. Bei 33 Trades x 1,50 liegst du bei knapp 50 Euro und hast demnach doch ganz beachtliche 2,7% für Transaktionsgebühren ausgegeben. So furchtbar klein ist jetzt deine Anlagesumme gar nicht mehr. Aber egal ob du da jetzt noch gute zwei Prozent runterrechnest oder nicht, die Performance bleibt richtig gut.

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Schwachzocker
Posted · Edited by Schwachzocker

Zu bedenken ist bei dem ganzen Spaß auch, dass die TD Deiner ETFs zum Teil grottenschlecht ist. Allein beim Select Frontier verlierst Du jedes Jahr 2% zum Index. Bei anderen speziellen ETFs sind es auch 0,4 bis 0,8%.

Das wäre bei ETFs auf Deine Benchmark nicht der Fall.

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Bok und zackzack,

 

viel komprimierter (und verspätet) geht kaum:

 

Kursdifferenz.thumb.JPG.976a4bd1365ca1c6acde5b0f59769b10.JPG

(100 € jeweils; Käufe wurden extrem spät und somit arg ungünstig ausgelöst - wirklich unangenehm...)

 

Depotbestand.JPG.44996ef25d1a343287afbb85b6f9f2c6.JPG

 

1181070886_VerteilungRegion.JPG.df0511fe17ed53f69c01b9d238c6c88a.JPG

 

Renditeberechnung läuft noch nicht so richtig wie im Grunde zu jedem Jahresbeginn wieder.

 

@PapaPecunia

 

Danke dir für die Blumen! :)

 

Insgesamt fielen lediglich in 20 der 33 Fälle Sparplanauslösegebühren an. Meiner Ansicht nach wird es erst jetzt, wo die Sparrate allmählich steigt, interessant.

 

@Schwachzocker

 

Recht hast du, jedoch leider kaum vermeidbar mit meinem Ansatz. Ich gehe die Tage mal in mich hinein, sobald wieder etwas mehr Muße vorhanden ist.

 

Beste Grüße

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PapaPecunia
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Ich habe übrigens die letzten Wochen fast identisch nachgekauft (es sind teils andere Anbieter)

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Dober dan everyone,

 

dieses mal eine Lageerstattung mit einem lachenden und einem weinenenden Auge. Das Weinende gilt dabei ganz klar der Realwirtschaft und evtl. zukünftiger Entwicklungen. Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass so ein Virus die Menschheit ausradiert und falls doch wäre dass meiner Ansicht nach ein recht erbärmliches Ende. Viel mehr schaue ich in die zufriedenen als auch unschuldigen Gesichter der Belegschaft meines Arbeitgebers mit dem Bewusstsein, dass jeder ausgeprägtere Lieferengpass zu einem möglichen Produktionsstillstand und somit zu Kurzarbeit oder ähnlichem führen kann. Bestimmt drücke ich mich an dieser Stelle etwas theadralisch aus, gleichzeitig ist es wahnsinnig interessant zu sehen, wie stark die einzelnen Rädchen der globalen Wirtschaft ineinandergreifen und wie sich die Auswirkungen, selbst bei einem KMU, darstellen (können).

 

Doch kommen wir nun mit einem Blick auf das Depot (:P) zum lachenden Sehorgan:

 

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Klar ist, dass sich die Werte ganz gut Richtung Süden verabschiedet haben, trotzdem überwiegt bei mir definitiv die Freude über günstigere Nachkaufskurse. 400 € flossen dabei zusätzlich aus dem Tagesgeldkonto in das Depot, sodass bei 8 von 16 Werten eine Investition von jeweils 100 € stattfand. Überlegt hatte ich, ob nicht evtl. ein Split in 100 € und 50 € zu bevorzugen ist, jedoch könnte ich dann auch im Grunde genommen mit dem ACWI IMI arbeiten, die Gebühren würden relativ stark ansteigen (aktuell < 1 %) und zu guter letzt erwarte ich ehrlich gesagt weitere Einbrüche, welche sich vor allem im europäischen Aktiensektor bemerkbar machen. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass Mitte März ein weiterer unplanmäßiger Nachkauf stattfinden wird. Dafür muss sich der Depotwert vom all time high um 17,5 % entfernen und die Grenze von etwa 8.250 € überschreiten.

 

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Durch die Neuinvestitionen ist der Depotwert mehr oder weniger stabil geblieben, wobei der TG-Anteil mit ~ 1.700 € bzw. 16,22 % abgeschmolzen ist. Positiv ist dabei, dass seit Auflegung des Depots erstmalig der US-Anteil größer ausfällt als der europäische.

 

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Auch wenn ich nicht wirklich daran glaube, hoffe ich, dass in den kommenden Tagen kurstechnisch primär die USA und Europa gedrückt werden, um hier nachfolgend ordentlich die Stückzahlen zu erhöhen.

 

Renditetechnisch hatte ich immer noch keine Nerven mich mit der Materie auseinanderzusetzen, wobei aktuell der Benchmark ganz klar vorne sein sollte. Was ich kommunizieren kann ist, dass mein Depot in der vergangenen Periode um 10,15 % einbrach.

 

Wie dem auch sei: Ich wünsche euch viel Besonnen- sowie Gelassenheit und vor allem, dass sich die aktuelle Situation ausschließlich in euerem Depot bemerkbar macht (mit der Ausnahme, dass ihr einen Prepper Shop betreibt etc. ^_^)!

 

 

@PapaPecunia

 

Ich bin mal gespannt, ob es nun ähnlich ist. :)

 

 

Beste Grüße

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PapaPecunia
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Versteh mich bitte nicht falsch, ich halte es auch für ausgeschlossen, dass es das "Ende" ist - es hätte aber seinen eigenen Humor, wenn die Menschheit irgendwo zwischen KI, Pflegeroboter, Bitcoin und Blockchain von einem Virus niedergestreckt würde.

Mensch gedenke dass du Staub bist und zu Staub werden wirst. 

 

Vielleicht auch in Sachen Investitionen ein Hinweis, dass die "pöhse" Biologie nicht vergessen werden darf.

Ich bin momentan in Sachen Nachkäufe hin und her gerissen, es sind beispielsweise auch einige Einzelwerte wieder in für mich interessanten Sphären. Und mein EM Anteil war schon vorher relativ hoch. Mal sehen, vielleicht setze ich auch mal aus.

In meinem Depot sind die Verluste der letzten Woche durchaus spürbar. Aber auch nichts weswegen ich auch nur fünf Minuten Schlaf verpassen würde.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich halte es auch für ausgeschlossen, dass es das "Ende" ist - es hätte aber seinen eigenen Humor, wenn die Menschheit irgendwo zwischen KI, Pflegeroboter, Bitcoin und Blockchain von einem Virus niedergestreckt würde.

Mensch gedenke dass du Staub bist und zu Staub werden wirst. 

 

Vielleicht auch in Sachen Investitionen ein Hinweis, dass die "pöhse" Biologie nicht vergessen werden darf.

Ich bin momentan in Sachen Nachkäufe hin und her gerissen, es sind beispielsweise auch einige Einzelwerte wieder in für mich interessanten Sphären. Und mein EM Anteil war schon vorher relativ hoch. Mal sehen, vielleicht setze ich auch mal aus.

In meinem Depot sind die Verluste der letzten Woche durchaus spürbar. Aber auch nichts weswegen ich auch nur fünf Minuten Schlaf verpassen würde.

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Ecke908090
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vor 22 Stunden von PapaPecunia:

Mensch gedenke dass du Staub bist und zu Staub werden wirst.

Wohl wahr!

 

vor 22 Stunden von PapaPecunia:

Ich bin momentan in Sachen Nachkäufe hin und her gerissen, es sind beispielsweise auch einige Einzelwerte wieder in für mich interessanten Sphären. Und mein EM Anteil war schon vorher relativ hoch. Mal sehen, vielleicht setze ich auch mal aus.

Hauptsache ist doch, dass du die jetzigen oder auch zukünftige Gelegenheit nicht komplett an dir vorbeiziehen lässt (oder noch schlimmer, Anteile veräußerst).

 

vor 22 Stunden von PapaPecunia:

Vielleicht auch in Sachen Investitionen ein Hinweis, dass die "pöhse" Biologie nicht vergessen werden darf.

Ich bin deinem Ruf und dem in Beitrag #115 "Jahresabschlussbericht" angekündigten Vorhaben gefolgt und habe nun einen weiteren Wert in das Portfolio integriert. Please let me introduce to you...

 

Invesco NASDAQ Biotech UCITS ETF Acc (ISIN: IE00BQ70R696 / WKN: A12CCJ)

 

https://etf.invesco.com/de/private/de/product/invesco-nasdaq-biotech-ucits-etf-acc/trading-information

https://www.finanzen.net/etf/invesco_nasdaq_biotech_ucits_etf_a

 

Ich hatte heute Morgen ein gewisses Maß an Motivation verspürt und mich bei justETF auf die Suche nach einem geeigenet Wertpapier gemacht, um zukünftig die USA in der regionalen Allokation zu stärken. Ehrlich gesagt hat kein anderer dort ansässiger und besparbarer ETF nur ansatzweise mein Interesse geweckt. Gleichzeitig muss ich zugeben, dass auch der Invesco mich nicht restlos überzeugt (Gründe hierfür gibts genug und fallen facettenreich aus, trotzdem werde ich auf diese hier nicht eingehen). In meinen Augen spricht für ihn eine grundsätzlich moderne Ausrichtung, die verhältnismäßig hohe Volatilität und das abdecken eines Sektors, welcher aktuell von meinem derzeitigen Depot kaum bzw. stiefmütterlich behandelt wird. Betonen möchte ich, dass die aktuelle globale Entwicklung keinen Einfluss auf die Entscheidung hatte.

 

Und weiter wächst der Kuddelmuddel... :vintage:

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Ecke908090
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*UPDATE*

 

Seid gegrüßt miteinander,

 

puh...

Am 29.2.2020 um 11:55 von Ecke908090:

Viel mehr schaue ich in die zufriedenen als auch unschuldigen Gesichter der Belegschaft meines Arbeitgebers mit dem Bewusstsein, dass jeder ausgeprägtere Lieferengpass zu einem möglichen Produktionsstillstand und somit zu Kurzarbeit oder ähnlichem führen kann.

..., dass ging dann doch schneller als gedacht und leider wurde bis dato jegliche Annahme gesprengt. Mittlerweile ist die besagte Zufriedenheit als auch Unschuld gewichen, wobei ich mich ab dem heutigen Tag im Home Office befinde und meine Kollegen/-innen nicht mehr zu Gesicht bekomme (Kurzarbeit folgt höchstwahrscheinlich noch innerhalb des laufenden Monats, darüber hinaus gilt es für mich einen letzten halben Monat Probezeit zu bewältigen).

 

Ich möchte mich an dieser Stelle nicht zu ausführlich zu den aktuellen Entwicklungen äußern, jedoch verspüre ich bereits wieder Licht am Ende des Tunnels, solange auch zukünftig einschneidende Maßnahmen festgelegt sowie konsequent umgesetzt werden und keine Blasen platzen, welche in den vergangenen Jahren innerhalb diverser Threads besprochen wurden (schade, dass das Forum meiner Ansicht nach weitestgehend nicht auf der Spekulationsebene agiert sondern sich viel zu arg mit dem Ist beschäftigt). Obgleich unterschiedlichste Folgewirkungen nun nicht mehr abzuwenden sind, befinden wir uns meiner Ansicht nach auf einem guten Weg.

 

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Wie erwartet kam es zu weiteren Nachäufen und das überwiegend im europäischen Raum. Hierbei habe ich leicht den angedachten Betrag von 500 € (es wurden 650 €) überschritten. 50 € sind jeweils in Werte geflossen, welche abermals stark korrigiert haben, in diese jedoch bereits in der vergangenen Periode investiert wurde. 100 € dienen als erste Ankerpositionen. Auch wenn ich davon ausgehe, dass die Kurse weiterhin nach unten plätschern werden, halte ich mich an meine Nachkaufstrategie, da jede stärke Abweichung zur Folge hat, dass ich später, evtl. stark befangen und subjektiv aufgestellt, proaktiv Investitionsentscheidungen fällen muss.

 

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Mädels und Jungs, keep your heads up - die aktuelle Lage bietet an der Börse ungemein Chancen, auch wenn die Realwirtschaft drückt.

 

Beste Grüße

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Ecke908090
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*UPDATE*
 

Kurz bevor das Thread auf der zweiten Seite verschwind, hol ich es hoch mit einem Beitrag geschwind! :narr:

 

Hab letztens auf der NTV-Startseite nach Greta gesucht, in Sorge um die gute Dame, ob diese überhaupt noch unter uns verweilt. Laut dem erwähnten seriösen Nachrichtensender wohl nicht mehr. Auch die Abstinenz von Donald empfand ich eigentlich als ganz angenehm, wobei es jetzt ja anscheinend wieder heißt: All eyes on the US!

 

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(korrekt ist t-15)

 

Zunächst einmal Entschuldigung für das Schriftbild!

 

Nun wurde auch erstmals der Nasdaq sowie der EM-ETF seit C19 gekauft. Ehrlich gesagt investiere ich offensichtlicherweise in solchen Zeiten schon recht arg in die Loser und wer weiß schon, wie sich eine eventuelle Pleite vieler kleinen börsennotierten Unternehmen auf den jeweiligen zusammenfassenden ETF auswirkt - ob der Ansatz wirklich ein guter ist wird sich zeigen.

 

Was mich schon eher tangiert ist die Sparplanausführung beim Kauf in Zeiten solch stark volatiler Märkte. Auch ohne das ganze Auf und Ab bin ich hiervon leicht genervt, wobei ich derzeit aufgrund dessen bereits einige unglückliche Käufe getätigt habe. Eigentlich müsste ich im Nachfeld die tatsächlichen Kaufkurse nachtragen und von dortausgehend die zukünftige periodischee Differenz errechnen, was ich aber nicht tue.

 

Mitlerweile habe ich innerhalb des ersten Quartals still und heimlich mit 2.300 € knapp das 1,24-fache der gesamten Investitionssumme des vorangegangenen Jahres ins Depot gedrückt...

 

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(Halbkreis = 50 €, Kreis = 100 € / rot = Käufe 01.03. + 15.03., gelb = Käufe 01.04.)

 

In der aufgeführten Grafik ist (hoffentlich) ersichtlich, dass soweit alle Werte, abseits des Nasdaq Biotech, Europe Health und Food & Beverage, ziemlich "frisch" abgedeckt sind, manche sich sogar seit dem Kauf wieder etwas erholt haben. Ich möchte mich nicht der Illusion hergeben, dass es das schon gewesen sein sollte - ist dies jedoch unwahrscheinlicherweise der Fall, dann bin ich mit der Ausbeute definitv zufrieden.

 

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11,00 % TG (1.050 €) ist noch vorhanden, was wirklich nicht die Welt ist und nach Plan für drei weitere Nachkäufe bei - 27,5 %, - 37,5 % und - 47,5 % ausreichen muss. Solange ich beruflich in meiner derzeitigen Position verweile stellt das kein Problem dar, weil der monatliche Cashflow ebenfalls ein U oder L ausreichend decken würde. Hoffen wir mal, dass es so kommt, wobei ich mir trotz bestandener Probezeit (*Applaus Applaus*) bei Voranschreiten der aktuellen Lage nicht mehr als 3 - 6 Monate gebe.

 

Depottechnisch fühle ich mich jedenfalls ausgesprochen gut! :)

 

Beste Grüße

 

 

 

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PapaPecunia
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Gratulation zum Bestehen! Damit ist in der aktuellen Lage schon einmal eine recht gefährliche Klippe umschifft. Du schätzt die aktuelle Lage wohltuend realistisch ein, viele deine Altersgenossen kommen aktuell gar nicht auf die Idee, dass selbst hier in D mal wieder gut ausgebildete Nachwuchskräfte entlassen werden könnten (gibt entsprechende Umfragen). Kann nur hoffen, dass du daran denkst dir einen zunehmend größeren Notgroschen anzusparen.

Nichts ist bitterer als gute Aktien im Tief verkaufen zu müssen, weil man Liquidität benötigt (stelle ich mir zumindest so vor, selber hatte ich die Situation noch nie).

 

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