Kauft ihr bei diesen Kursständen noch Aktien?

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197 Beiträge in diesem Thema

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Am 5.11.2017 um 20:28 schrieb pillendreher:

 

Wenn du ihm nacheifern willst, ist dies das falsche Forum und Geld der falsche Weg.

"Er führte ein Leben voller Entsagungen wie nur wenige Menschen. Er hatte keinen Beruf erlernt und lebte allein. Von einem schönen Haus, Kleidung, Sitten und Gesprächen höchst kultivierter Menschen hielt er nichts. Er traf sich lieber mit einem „guten Indianer“. Alles was mit Indianern zusammenhing war für ihn wichtig. Zeitlebens hatte er kein einziges Laster."

 

Mein Rat: Flugticket nach Indien, und an den Ghats in Varanasi sitzen, bei so manchem kehrt dann schlagartig Ernüchterung ein.

 

Die Sache mit Eigentum und Besitz wird dann ganz einfach, wenn man es als genau das sieht, was es am Ende ist: Eigentum/Besitz/Dinge/Sachen dienen uns/dir...nicht mehr und nicht weniger. Wer sich daran geistlich bindet, wird kein glückliches und voll erfülltes Leben führen. Die Vergänglichkeit, vorallem von "Dingen" sollte man irgendwann wirklich akzeptieren und Dinge so betrachten - Das macht das Leben glaub ich wirklich leichter.

 

Grüße

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Kann man denn, falls es wirklich crashen sollte einen "falschen" Zeitpunkt für den Kauf von Aktien erwischen? Ich habe gelesen dass selbst Profis beim Markttiming Schwierigkeiten haben, wie soll denn ein Laie vom Crash profitieren..

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vor 10 Minuten schrieb Arzuu:

Kann man denn, falls es wirklich crashen sollte einen "falschen" Zeitpunkt für den Kauf von Aktien erwischen? Ich habe gelesen dass selbst Profis beim Markttiming Schwierigkeiten haben, wie soll denn ein Laie vom Crash profitieren..

profitieren gar nicht. Du kannst vielleicht im Nachhinein, wenn Du richtig Glück hattest sagen, da hatte ich Glück beim Kauf.

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vor 14 Minuten schrieb west263:

profitieren gar nicht. Du kannst vielleicht im Nachhinein, wenn Du richtig Glück hattest sagen, da hatte ich Glück beim Kauf.

Jedoch werden viele Aktien dann "on sale" sein, kann man da viel falsch machen/brauch man echt viel Glück im Nachhinein? Ist das nicht wie eine Oase für jeden der gerade nicht allzu viel Startkapital hat und sich vorher die Aktien raussucht die interessant sind?

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vor 1 Minute schrieb Arzuu:

Jedoch werden viele Aktien dann "on sale" sein, kann man da viel falsch machen/brauch man echt viel Glück im Nachhinein? Ist das nicht wie eine Oase für jeden der gerade nicht allzu viel Startkapital hat und sich vorher die Aktien raussucht die interessant sind?

Das Problem ist, das Du nicht weißt wann der Tiefstand ist. Du kaufst, weil Du glaubst, billiger geht nicht. und der Kurs schmiert dann noch mal z.B. 15% ab, innerhalb von 2 Wochen ab.

 

Was machst Du? 

Halten und zuschauen, wie das Minus größer und größer wird. 

verkaufen, weil Verlust. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. 

oder weiter zukaufen, weil billig, das wird schon.

 

Das richtige Vorgehen für jeden selber, erfährt man erst, wenn man mal in dieser Situation war. Vorher ist alles nur Theorie auf dem Papier.

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vor 7 Minuten schrieb west263:

Das Problem ist, das Du nicht weißt wann der Tiefstand ist. Du kaufst, weil Du glaubst, billiger geht nicht. und der Kurs schmiert dann noch mal z.B. 15% ab, innerhalb von 2 Wochen ab.

 

Was machst Du? 

Halten und zuschauen, wie das Minus größer und größer wird. 

verkaufen, weil Verlust. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. 

oder weiter zukaufen, weil billig, das wird schon.

 

Das richtige Vorgehen für jeden selber, erfährt man erst, wenn man mal in dieser Situation war. Vorher ist alles nur Theorie auf dem Papier.

Ich verstehe, es kann also sein dass der Kurs noch viel weiter nach unten rutscht, kommen jedoch die Aktien die schon immer hochgepriesen waren wie Google und Volkswagen wieder hoch oder kann es vorkommen dass selbst die unten bleiben?

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vor 8 Stunden schrieb Arzuu:

Ich verstehe, es kann also sein dass der Kurs noch viel weiter nach unten rutscht, kommen jedoch die Aktien die schon immer hochgepriesen waren wie Google und Volkswagen wieder hoch oder kann es vorkommen dass selbst die unten bleiben?

Klar kann das passieren.

 

Schaut man sich mal die soliden, tollen und viel gepriesenen Aktien aus dem DAX von 2007 an.

Viele empfehlen dort:
Deutsche Bank & Commerzbank - Banking wird der Mensch immer brauchen

RWE / E.On - Ohne Strom läuft nichts

 

Oder international ein paar Beispiele:
General Motors - Größter Autohersteller der Welt (zu dem Zeitpunkt) und Autos wird der Mensch noch lange Zeit brauchen

Kodak - Einst der größte Foto-Pionier und warum sollte Leute in 50 Jahren keine Fotos mehr machen? Aber verschlafene Innovation (Digitalfotos) und das Unternehmen war dahin

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vor 9 Stunden schrieb Arzuu:

Jedoch werden viele Aktien dann "on sale" sein, kann man da viel falsch machen/brauch man echt viel Glück im Nachhinein? Ist das nicht wie eine Oase für jeden der gerade nicht allzu viel Startkapital hat und sich vorher die Aktien raussucht die interessant sind?

Es ist gut, sich in ruhigen Börsenzeiten Gedanken zur eigenen Strategie bei fallenden Kursen zu machen: Was wäre wenn? Es gibt eine Hysterie bei steigenden Preisen. Werde vorsichtig, wenn die Leute sich in Restaurants oder der U-Bahn über Börsenkurse unterhalten. Es gibt aber auch die Hysterie bei fallenden Kursen. Plötzlich ist nach unten alles offen und keiner weiß wie weit das Messer fällt, Angst herrscht vor. Wenn man jetzt eine Strategie wie Rebalancing in der Hinterhand hat oder "Overbalancing", hilft das die Ruhe zu bewahren und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. 

 

Meine persönliche und ganz gewiss nicht maßgebliche Einstellung wegen individuell hoher Risikobereitschaft: Bei 15/20 % Kurseinbruch beginnen Kaufkurse. Spätestens jetzt muss ich an meiner Watchlist arbeiten. Da kann man ein paar Positionen extra aufbauen mit vorhandenem Cash. Im Prinzip entspricht das dem Rebalancing. Danach kaufe ich sukzessive nach, am liebsten über gestaffelte Limits von Werten, die ich gerne im Depot habe. Die Limits kann man in Ruhe setzen. Bei weiter fallenden Kursen wird dann sozusagen automatisiert zugekauft, ohne eine Entscheidung im Einzelfall zu treffen. Entweder das Limit zieht oder nicht. Falls die Kurse nach oben drehen war es halt nichts mit den Superschnäppchen. Das Geld sollte reichen bis zu einem Kurseinbruch von 50/60 %. Dann bin ich im Overbalancing angekommen, d.h. das eigentlich angestrebte Verhältnis Aktien : risikoarm wird zugunsten der Aktien überschritten. Danach muss man prüfen, ob der Weltuntergang naht oder man sich zutraut (Risikobereitschaft) und zutrauen darf (Risikotragfähigkeit), noch ne Schippe drauf zu legen auf Kredit, wenn die Kurse noch weiter nachgeben. 

 

Was die eigentliche Frage angeht, Aktien noch kaufen bei den hohen Kursen? Für mich aktuell nein, weil ich nicht mehr in der Investitionsphase bin. Mittelfristig aber ja, weil ich nach dem Hausverkauf Geld unterbringen muss. Für jemand im Vermögensaufbau je nach Strategie ja (passiv), selektiv für den Rest. Beim Passivanleger wird sich die Richtung des frischen Gelds nach der aktuellen Gewichtung richten, d.h. wenn die Aktien tatsächlich stark gelaufen sind, wird das Geld automatisiert stärker oder sogar komplett in den sicheren Bereich fließen. Bei aktiven Anlegern gibt es viele Überlegungen/Strategien, das würde den Rahmen hier sprengen.

 

Es weiß keiner von uns, wie weit ein Markt laufen wird, bevor er nach unten dreht. Das Marktgeschehen ist labil. Selbst kleine Ursachen können große Krisen auslösen und genauso können große Probleme nahezu spurlos am Markt vorbeigehen. Das vorherzusagen vermag bisher keiner. 

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vor einer Stunde schrieb Sapine:

Meine persönliche und ganz gewiss nicht maßgebliche Einstellung wegen individuell hoher Risikobereitschaft: Bei 15/20 % Kurseinbruch beginnen Kaufkurse. Spätestens jetzt muss ich an meiner Watchlist arbeiten. Da kann man ein paar Positionen extra aufbauen mit vorhandenem Cash. Im Prinzip entspricht das dem Rebalancing. Danach kaufe ich sukzessive nach, am liebsten über gestaffelte Limits von Werten, die ich gerne im Depot habe. Die Limits kann man in Ruhe setzen. Bei weiter fallenden Kursen wird dann sozusagen automatisiert zugekauft, ohne eine Entscheidung im Einzelfall zu treffen. Entweder das Limit zieht oder nicht. Falls die Kurse nach oben drehen war es halt nichts mit den Superschnäppchen. Das Geld sollte reichen bis zu einem Kurseinbruch von 50/60 %. Dann bin ich im Overbalancing angekommen, d.h. das eigentlich angestrebte Verhältnis Aktien : risikoarm wird zugunsten der Aktien überschritten. Danach muss man prüfen, ob der Weltuntergang naht oder man sich zutraut (Risikobereitschaft) und zutrauen darf (Risikotragfähigkeit), noch ne Schippe drauf zu legen auf Kredit, wenn die Kurse noch weiter nachgeben.

 

Was machst du wenn es lange Zeit keine Kurseinbrüche gibt und der Cashanteil immer größer wird?

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Warten? Im Optimalfall hat man sich ja zum Ende der Korrektur / Anfang der Rally zumindest teilweise eingedeckt und kann dem Treiben entspannt zuschauen. Eines ist gewiss: Die nächste Korrektur kommt bestimmt. 

 

Außerdem gibt es auch genügend Aktien mit Eigenleben, die 20% korrigieren obwohl der Markt steigt / seitwärts läuft.

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vor 1 Stunde schrieb Sapine:

Es ist gut, sich in ruhigen Börsenzeiten Gedanken zur eigenen Strategie bei fallenden Kursen zu machen: Was wäre wenn?

 

Genau so ist das , Sapine..ob ich allerdings damit klar komme , wenn es ähnlich wie 2008 werden wird , da bin ich mir nicht sicher , aber Ausstiegssheets mit den entsprechenden Konsequenzen wurden bei mir vor bereits mehr als zwei Jahren gefertigt und dem Himmel sei Dank nur Ansatzweise realisiert .

Was bisher verkauft wurde , ist weitergelaufen..aber das muss man aushalten können ;)

 

vor 1 Stunde schrieb Sapine:

Meine persönliche und ganz gewiss nicht maßgebliche Einstellung wegen individuell hoher Risikobereitschaft: Bei 15/20 % Kurseinbruch beginnen Kaufkurse. Spätestens jetzt muss ich an meiner Watchlist arbeiten. Da kann man ein paar Positionen extra aufbauen mit vorhandenem Cash. Im Prinzip entspricht das dem Rebalancing. Danach kaufe ich sukzessive nach, am liebsten über gestaffelte Limits von Werten, die ich gerne im Depot habe. Die Limits kann man in Ruhe setzen. Bei weiter fallenden Kursen wird dann sozusagen automatisiert zugekauft, ohne eine Entscheidung im Einzelfall zu treffen. Entweder das Limit zieht oder nicht. Falls die Kurse nach oben drehen war es halt nichts mit den Superschnäppchen. Das Geld sollte reichen bis zu einem Kurseinbruch von 50/60 %. Dann bin ich im Overbalancing angekommen, d.h. das eigentlich angestrebte Verhältnis Aktien : risikoarm wird zugunsten der Aktien überschritten. Danach muss man prüfen, ob der Weltuntergang naht oder man sich zutraut (Risikobereitschaft) und zutrauen darf (Risikotragfähigkeit), noch ne Schippe drauf zu legen auf Kredit, wenn die Kurse noch weiter nachgeben. 

 

Ja , aber das sind Erfahrungswerte aus einem Markt , der noch anders funktionierte als heute , ich bin mir nicht sicher , ob man damit noch in der Form agieren kann .

 

vor 1 Stunde schrieb Sapine:

Beim Passivanleger wird sich die Richtung des frischen Gelds nach der aktuellen Gewichtung richten, d.h. wenn die Aktien tatsächlich stark gelaufen sind, wird das Geld automatisiert stärker oder sogar komplett in den sicheren Bereich fließen.

 

Ja , sehe ich auch so , hinein in Anleihen und Sachwerte , jedenfalls wenn es gut gelaufen ist .

Eines werde ich jedoch nicht machen , ganz auf Aktien verzichten , deshalb mein credo bei super gelaufenen Aktien die Investitionssumme herausziehen , diese in " sichere  " Anlagen investieren und den Aktienteil weiterlaufen lassen , dort läuft dann definitiv nur der Gewinn weiter , ich halte so etwas für ideal , falls es machbar ist .

Die ehemalige herausgezogene Investition , investiert in Anleihen , wirft Zinsen ab , der weiterlaufende Gewinn Dividenden .

Der Aktienanteil kann nur variieren zwischen mehr oder weniger Gewinn , der Gewinn jedenfalls existiert so lange , wie die Firma besteht ;)..was hältst du davon ?

 

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vor 3 Stunden schrieb Günter Paul:

Ja , sehe ich auch so , hinein in Anleihen und Sachwerte , jedenfalls wenn es gut gelaufen ist .

Eines werde ich jedoch nicht machen , ganz auf Aktien verzichten , deshalb mein credo bei super gelaufenen Aktien die Investitionssumme herausziehen , diese in " sichere  " Anlagen investieren und den Aktienteil weiterlaufen lassen , dort läuft dann definitiv nur der Gewinn weiter , ich halte so etwas für ideal , falls es machbar ist .

Die ehemalige herausgezogene Investition , investiert in Anleihen , wirft Zinsen ab , der weiterlaufende Gewinn Dividenden .

Der Aktienanteil kann nur variieren zwischen mehr oder weniger Gewinn , der Gewinn jedenfalls existiert so lange , wie die Firma besteht ;)..was hältst du davon ?

 

Ich halte das für eine sehr vorsichtige Methode. Wenn Du das für Deinen gesunden Schlaf brauchst, dann ist das so (Risikobereitschaft). Logisch oder sinnvoll ist es meiner Einschätzung nach nicht sondern eine Überreaktion. Für die Entscheidung wie viel Geld in Aktien und wieviel Geld in risikoarme Anlagen geht, ist der Ursprung des Geldes irrelevant. Ob der aus Aktiengewinnen stammt oder aus einer Erbschaft oder aus sauer verdientem Geld, alles egal für mich. Relevante Fragen für mich sind, wie viel Verlust kann ich mir leisten (Risikotragfähigkeit), wie viel Verlust verkrafte ich (Risikobereitschaft) und welche Rendite hätte ich gerne bzw. brauche ich und wie sieht meine Liquiditätsplanung aus. Aktuell verändert sich für mich mit dem Hausverkauf die Risikotragfähigkeit im Depot. D.h. ich werde mir zukünftig keine Verluste in Höhe von 60 % mehr leisten können sondern will den potentiellen Verlust vielleicht auf 50 % begrenzen. Das bedeutet keine 90 % Aktienquote mehr in Zukunft sondern eher 75/80 %. D.h. der Verkaufserlös wird nur zum Teil in Aktien wandern aber das weitgehend unabhängig von der Höhe der aktuellen Aktienkurse. (Ich muss zugeben, dass meine Zockerseele den Blick auf das Shiller KGV nicht wird vermeiden können aber das hat nur einen kleinen Einfluss.) ;) 

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vor einer Stunde schrieb hund555:

 

Was machst du wenn es lange Zeit keine Kurseinbrüche gibt und der Cashanteil immer größer wird?

Aktuell bin ich in der Entnahmephase, insofern mehr rückblickend. Ich habe grundsätzlich investiert bis zu der Aktienquote die in der jeweiligen Anlagesituation "logisch" schien. Die aktuellen Börsenkurse waren für mich nur in Crash Zeiten ein Grund, die Aktienquote zu erhöhen. Priorität hatten stets persönliche Anlageziele  und Anlagedauer. 

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vor 17 Minuten schrieb Günter Paul:

Die ehemalige herausgezogene Investition , investiert in Anleihen , wirft Zinsen ab , der weiterlaufende Gewinn Dividenden .

Der Aktienanteil kann nur variieren zwischen mehr oder weniger Gewinn , der Gewinn jedenfalls existiert so lange , wie die Firma besteht ;)..was hältst du davon ?

Ich weiß nicht, ob sich diese Frage ausschließlich an Sapine richtet?

Falls nicht, möchte ich auch mal meine Stellungnahme anbieten.

 

vor 18 Minuten schrieb Günter Paul:

Die ehemalige herausgezogene Investition , investiert in Anleihen , wirft Zinsen ab

Ist das wirklich noch so gültig?

Bei sehr riskanten Anleihen vielleicht. Bei den üblicherweise als "sicher" angesehenen Anleihen gibt es doch nur noch minimale Zinsen, die nicht mal die Inflation ausgleichen. Und wenn die Zinsen dann doch irgendwann steigen sollten, dann gibt es auch noch Kursverluste.

 

vor 21 Minuten schrieb Günter Paul:

Der Aktienanteil kann nur variieren zwischen mehr oder weniger Gewinn , der Gewinn jedenfalls existiert so lange , wie die Firma besteht

Die Wortwahl "die Firma" läßt mich vermuten, daß es hier um Einzelaktien gehen soll. Auch da hätte ich in manchen Fällen so meine Zweifel. Es gibt halt auch Firmen (und ganze Branchen), die durch den Strukturwandel dauerhaft Verluste erleiden (werden). Da wird es zum Ende der Existenz dieser Firmen und Branchen vermutlich auch Phasen geben, wo die Firmen zwar noch bestehen, aber schon lange keine Gewinne mehr gemacht werden und schließlich Verluste die Substanz aufzehren.

Sollte der Aktienanteil in Indexfonds investiert sein, so hätte ich diese Sorgen weniger. Bei Einzelaktien würde ich den oben zitierten Satz aber nicht unterschreiben.

 

vor 27 Minuten schrieb Günter Paul:

Eines werde ich jedoch nicht machen , ganz auf Aktien verzichten

Das sehe ich ganz genauso!

 

Ich kaufe deshalb auch bei diesen Kursen weiter Aktien. Zugegebenerweise beginne ich aber den Anteil meiner Sparrate von bisher 100 Prozent in Aktien langsam abzusenken um ganz behutsam ein Liquiditätspolster aufzubauen.

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vor einer Stunde schrieb Systemrelevant:

Warten? Im Optimalfall hat man sich ja zum Ende der Korrektur / Anfang der Rally zumindest teilweise eingedeckt und kann dem Treiben entspannt zuschauen.

Warten ist natürlich auch eine Option. Zwischen 1980 und 2000 hätte man so aber sehr viel verpasst. (Ausnahme 1987)

 

vor einer Stunde schrieb Systemrelevant:

Eines ist gewiss: Die nächste Korrektur kommt bestimmt.

Klar, nur eines weiß man nicht: wie hoch stehen die Kurse nach dieser 15- 20%tiger Korrektur? Vielleicht 50-100% höher als aktuell ...

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vor 2 Stunden schrieb Sapine:

Das bedeutet keine 90 % Aktienquote mehr in Zukunft sondern eher 75/80 %.

 

Donnerwetter , junges Mädchen oder Zockerin ;)..

So jedenfalls würde ich sofort vermuten .

 

Also dann bin ich in der Tat anders strukturiert , denn ich war immer bemüht pari zu Anleihen zu halten , war vor Jahren ja auch eine angenehme Sache bei Anleiherenditen AAA mit bis zu 8 % p.a.

So kann man eben auch Wachstum generieren , natürlich auch heute , was sich geändert hat , ist im Wesentlichen das Rating .

 

Immerhin war es so , dass genau eine 50 % tige Reduzierung der Aktienbewertung in 2008 einen Gesamteinbruch des Depots von rd. 25% verursachte und ich muss sagen , das reicht dann aber auch .

 

Denn die Risikotragfähigkeit hängt in der Tat von dem Gesamtvermögen des Depots ab , dazu vom Alter , der Lebenserwartung und natürlich von der Gesamtversorgung .

Mit dem Einsatz eines Erlöses durch Hausverkauf auch in ländlicher Umgebung kommt man da natürlich in den sechsstelligen Verlustbereich , wenn man entsprechend hohe Aktienqoten fährt und wenn auch nur annähernd passiert , was 2008 geschehen ist aber wem erzähle ich das ;)

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vor 2 Stunden schrieb Nachdenklich:

Ist das wirklich noch so gültig?

Bei sehr riskanten Anleihen vielleicht. Bei den üblicherweise als "sicher" angesehenen Anleihen gibt es doch nur noch minimale Zinsen, die nicht mal die Inflation ausgleichen.

 

Nein , natürlich mit verändertem Risiko , hatte ich ja bereits geschrieben .

Auch hat sich das Anlageverhalten in dem Segment verändert , während es früher ausreichte in triple A Staatsanleihen zu investieren , sieht heute Investment anders aus .

Die Vielfalt der Möglichkeiten von Staats - über Unternehmensanleihen bis hin zu Floatern und Tieren sollte

eine breit aufgestellte Depoptstruktur schon beinhalten , natürlich immer auch unter dem Aspekt der Risikostreuung mit entsprechenden Fremdwährungsengagements .

Und auch ein ja zu ETFs , aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt , da gibt es meiner Meinung nach , die neben Fachanteilen immer auch etwas Bauchgefühl beinhaltet , bessere Einstiegszeitpunkte .

 

vor 2 Stunden schrieb Nachdenklich:

Die Wortwahl "die Firma" läßt mich vermuten, daß es hier um Einzelaktien gehen soll. Auch da hätte ich in manchen Fällen so meine Zweifel. Es gibt halt auch Firmen (und ganze Branchen), die durch den Strukturwandel dauerhaft Verluste erleiden (werden). Da wird es zum Ende der Existenz dieser Firmen und Branchen vermutlich auch Phasen geben, wo die Firmen zwar noch bestehen, aber schon lange keine Gewinne mehr gemacht werden und schließlich Verluste die Substanz aufzehren.

 

Es sind die besten ;).. bei dem Informationsfluss heute ist es eine Kleinigkeit auf Strukturwandel zu reagieren und gegebenenfalls zu reagieren .

Akten zu picken bedarf neben Geschick und Fortune eben auch Marktsituationen in denen es opportun ist , der Einkauf ist der Gewinn und ja , sie sind allesamt über etliche Jahre zusammengekommen , too big to fail sind so einige , allesamt Qualitätsunternehmen , die ich zu einem Jahrhundertdepot zähle obwohl ich das auch schon wieder in Gänsfüßchen setzen sollte .

Lange Investments erzeugen ein erstaunliches YOC  , da sehen Dividenden insbesondere in Zeiten der Nullzinsen natürlich beeindruckend aus .

 

 

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Sapine:

Die aktuellen Börsenkurse waren für mich nur in Crash Zeiten ein Grund, die Aktienquote zu erhöhen. Priorität hatten stets persönliche Anlageziele  und Anlagedauer. 

Heute kann ich dir nur zustimmen ;)..

Und dennoch sind es Situationen gewesen , die eine nachfolgende Erholung erlebten , wie es sie so vermutlich nie wieder geben wird , so jedenfalls ist meine Einschätzung .

Billig kaufen ist OK ein Durchsacken von 50% zu erleben bedeutet eben immer auch 100 % zuzulegen um da wieder hinzukommen wo man mal stand .

Und das alles ist mit einer Geschwindigkeit seit dem letzten crash geschehen , die man nicht als wiederholbar vermuten sollte .

Insofern war Draghi einmalig ..:D

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vor 2 Stunden schrieb Günter Paul:

 

Donnerwetter , junges Mädchen oder Zockerin ;)..

So jedenfalls würde ich sofort vermuten .

@Sapine: chapeau!

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Bei mir läuft es über Rebalancing / die Asset Allokation. Das ist ein wunderbares Tool, um in Crash-Zeiten mehr Aktien zu kaufen und in Hype-Zeiten entsprechend weniger.


Beispiel:

100k Kapital und jährliche Einlage von 10k Euro jeweils zum Jahresende. 50% Aktien, 50% Tagesgeld.

Steigt der Aktienkurs in einem Jahr um 20%, so steigen die 50k Aktien auf 60k Aktien. D.h. die neuen 10k Euro gehen ins Tagesgeld, denn der Aktienkurs ist recht teuer.

Fällt der Aktienkurs in dem Jahr dagegen um 20% (50k => 40k), dann gehen die kompletten 10k Euro in Aktien. Denn Aktien sind gerade recht günstig.

Steigt der Kurs um mehr als 20%, werden Aktien anteilig verkauft und landen auf dem Tagesgeld. Ist das Crash höher als 20%, wird Geld vom Tagesgeld genutzt um günstige Aktien zu kaufen.

Beim Bullen als auch beim Bären müsste man sich mit diesem System eigentlich keine Gedanken machen. Aber mal schauen, wie der nächste große Crash aussehen wird und welche Horror-Szenarien man dann fürchtet.

Ansonsten fahre ich eine Kombination aus Stock-Picking und passives Depot. Beim Stock-Picking gibt es manchmal immer noch gute Kaufgelegenheiten, z.B. W.W. Grainger ist mitte 2017 um 40% abgesackt (Angst, dass Amazon  alles dominieren wird) um sich zum Jahresende davon wieder zu erholen.

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vor 3 Stunden schrieb Günter Paul:

dennoch sind es Situationen gewesen , die eine nachfolgende Erholung erlebten , wie es sie so vermutlich nie wieder geben wird

 

Auch diese Einschätzung ist eine Version von "diesmal ist alles anders".

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vor 48 Minuten schrieb Yoko:

Bei mir läuft es über Rebalancing / die Asset Allokation. Das ist ein wunderbares Tool, um in Crash-Zeiten mehr Aktien zu kaufen und in Hype-Zeiten entsprechend weniger.


Beispiel:

100k Kapital und jährliche Einlage von 10k Euro jeweils zum Jahresende. 50% Aktien, 50% Tagesgeld.

Steigt der Aktienkurs in einem Jahr um 20%, so steigen die 50k Aktien auf 60k Aktien. D.h. die neuen 10k Euro gehen ins Tagesgeld, denn der Aktienkurs ist recht teuer.

Fällt der Aktienkurs in dem Jahr dagegen um 20% (50k => 40k), dann gehen die kompletten 10k Euro in Aktien. Denn Aktien sind gerade recht günstig.

Steigt der Kurs um mehr als 20%, werden Aktien anteilig verkauft und landen auf dem Tagesgeld. Ist das Crash höher als 20%, wird Geld vom Tagesgeld genutzt um günstige Aktien zu kaufen.

Beim Bullen als auch beim Bären müsste man sich mit diesem System eigentlich keine Gedanken machen. Aber mal schauen, wie der nächste große Crash aussehen wird und welche Horror-Szenarien man dann fürchtet.

Ansonsten fahre ich eine Kombination aus Stock-Picking und passives Depot. Beim Stock-Picking gibt es manchmal immer noch gute Kaufgelegenheiten, z.B. W.W. Grainger ist mitte 2017 um 40% abgesackt (Angst, dass Amazon  alles dominieren wird) um sich zum Jahresende davon wieder zu erholen.

Ich mache es ganz genauso. Bei jeder Einzahlung wird Excel angeworfen und das sagt mir dann meiner AA gemäß genau, ob ich nachkaufen muss oder ob ich das frische Geld als risikoarme Einlage auf dem Tagesgeldkonto parke. Alles rein regelbasiert und weitgehend ohne Emotionen.

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