Ideen zu großer Umschichtung gesucht (450.000 Euro)

45 Beiträge in diesem Thema

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Hallo zusammen,

 

ich habe zwar erst im Mai gefragt, aber in der Zwischenzeit hat sich vor allem finanziell so viel getan, dass ich neu fragen muss. Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!

 

Meine aktuelle Situation:

  • 34 Jahre alt
  • Diplom und Doktor
  • Single
  • Beruf: Software-Entwickler ("Berater"), angestellt, 4 Jahre Berufserfahrung
  • pro Monat etwa 1000 Euro frei verfügbar
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Risikoempfinden: Aktien-Einzelwerte sind mir zu krass, Fonds/ETFs finde ich nett, Bitcoin ist in Sachen Risiko ein Ausreißer den ich so nicht auf andere Investitionsarten übertragen möchte
  • Riester (DWS RRP) mit aktuell 10.000 Euro (2100 Euro im Jahr)
  • aktuell habe ich rund 40.000 Euro in Arero investiert, rund 30.000 Euro auf dem Tagesgeld, und rund 370.000 Euro in Bitcoin
  • in Summe 450.000 Euro

 

Mir ist bekannt, dass der Bitcoin-Anteil sehr hoch ist - mein ursprünglicher Einsatz war zum Glück um Größenordnungen geringer. Ich würde gerne wissen, was ich stattdessen mit dem Geld machen könnte.

Für meinen Geschmack habe ich inzwischen auch genug und vielleicht sogar zu viel Geld in Arero investiert. Das Konstrukt (Swap, Euribor, ...) ist nicht besonders prickelnd, ansonsten finde ich das Modell der "dummen" weltweiten Streuung sehr gut und bin mit der Kursentwicklung auch zufrieden. Ein Produkt mit einem ähnlichen Grundgedanken, ggf. etwas riskanter, als ETF/Fonds wäre vielleicht eine gute Ergänzung.

 

Ein Immobilienkauf ist weder jetzt noch in der absehbaren Zukunft ein Thema. Ich zahle lieber Miete und hab das Geld stattdessen anders angelegt. Den Alltag und andere Ausgaben würde ich aus meinem Gehalt und Tagesgeld stemmen, ich denke nicht dass ich bald an den Rest herankommen muss.

 

Ich finde Weltfonds und die MSCI-Varianten sehr interessant, ähnlich zu meinen Arero-Gedanken. Ich bin aber aktuell nicht in der Lage, dazu konkrete Produkte zu finden (da würde ich hier intensiv suchen) und eine passende Verteilung zu finden. Ich denke bei der Summe wäre es sinnvoll, nicht alles auf MSCI ACWI zu werfen, sondern auch in MSCI EM und Co zu investieren. Mir ist außerdem unklar, wie hoch ein eventueller Anleihen-Anteil sein sollte.

 

Im Hinterkopf schwirren bei mir noch die Fragen mit, ob ich die BU und Riester weiter und unverändert "besparen" soll.

 

Erstrebenswert wäre, das restliche Leben - ggf. mit ein paar zusätzlichen Nasen um mich rum - finanziell entspannt zu genießen. Ein extrem früher Ruhestand schwebt mir aktuell nicht vor, und ich denke auch nicht dass mein Lebensstil sich drastisch ändert.

 

Nach diesen halbwegs unstrukturierten Informationen und Gedanken würde ich mich über konkrete Hinweise freuen, wie/wo/wie viel ich mein Geld eurer Meinung nach anlegen sollte. Ich wäre auch schon froh, Themen zu hören, über die ich mich schlau machen sollte. ETFs gehören wohl schonmal dazu :)

 

Danke

Carsten

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vor 31 Minuten schrieb CarstenXYZ:

Für meinen Geschmack habe ich inzwischen auch genug und vielleicht sogar zu viel Geld in Arero investiert. Das Konstrukt (Swap, Euribor, ...) ist nicht besonders prickelnd

Wenn du das Arero-Konzept nicht besonders prickelnd findest, welche Bezeichnung wählen wir dann für das Bitcoin-Konzept?

 

Bei 80% in Bitcoin sind doch 10% im Arero eigentlich Peanuts?

 

Ich würde an deiner Stelle als erstes ganz vorsichtig damit beginnen, dass Klumpenrisiko Bitcoin zu reduzieren - auf die Gefahr hin, dass sie noch mal um 300% steigen (steuerlichen Aspekt dabei berücksichtigen und aufpassen, dass du keinen market impact auslöst!). Als Zwischenparkplatz eignet sich Tagesgeld, eine genehme Aufteilung in weitere Assetklassen findet sich dann ohne größere Probleme. An der Risikotoleranz scheint es nicht zu fehlen.

 

vor 31 Minuten schrieb CarstenXYZ:

nicht alles auf MSCI ACWI zu werfen, sondern auch in MSCI EM und Co zu investieren

MSCI EM ist im MSCI ACWI bereits enthalten. Die Produktsuche ist das geringste Problem, wenn du dir über sonstigen Dinge klar bist.

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vor 28 Minuten schrieb CarstenXYZ:

Für meinen Geschmack habe ich inzwischen auch genug und vielleicht sogar zu viel Geld in Arero investiert. Das Konstrukt (Swap, Euribor, ...) ist nicht besonders prickelnd, ansonsten finde ich das Modell der "dummen" weltweiten Streuung sehr gut und bin mit der Kursentwicklung auch zufrieden. Ein Produkt mit einem ähnlichen Grundgedanken, ggf. etwas riskanter, als ETF/Fonds wäre vielleicht eine gute Ergänzung.

 

Der db x-trackers DBX0BT Portfolio-ETF wurde mittlerweile (wie der weniger riskante kleine Bruder) auf physische Replikation umgestellt: https://www.wertpapier-forum.de/topic/29549-db-x-trackers-portfolio-total-return-etf/?page=11#comment-1103497 

 

In ein paar Wochen ist 2018, dann ist dieser thesaurierende Portfolio-ETF wohl wieder steuerlich unproblematisch.

 

Ich an deiner Stelle hätte das Bitcoin-Luftgeld schon längst in reale Werte umgeschichtet bzw. einen festen Anteil in deiner Asset Allocation dafür definiert, so dass dich Kursstürze nicht um deinen Vermögensstand bringen.

 

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Mit was bzw. Wo hast du denn in bitcoins investiert wenn ich die Zwischenfrage mal los werden darf :) ggibt ja doch einige Plattformen dafür. Hast du das direkt gekauft, also € gegen Bitcoin?

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vor 9 Minuten schrieb tyr:

Der db x-trackers DBX0BT Portfolio-ETF wurde mittlerweile (wie der weniger riskante kleine Bruder) auf physische Replikation umgestellt: https://www.wertpapier-forum.de/topic/29549-db-x-trackers-portfolio-total-return-etf/?page=11#comment-1103497 

 

In ein paar Wochen ist 2018, dann ist dieser thesaurierende Portfolio-ETF wohl wieder steuerlich unproblematisch.

 

Foristi, die beim WpF-Treffen in Münster waren, wissen dank der Präsentation von @kleinerfisch, dass Mischfonds im Zukunft in den meisten Fällen steuerlich ungünstiger sind, als eine Mischung aus Aktien- und Anleihefonds. Wer nicht da war, kann es in der Präsentation nachlesen.

 

Daher ist eine Empfehlung für DBX0BT nur noch für Kleinanleger sinnvoll, die sich im Steuerfreibetrag bewegen. Größere Summen mit steuerbaren Erträgen so anzulegen oder dazu zu raten, ist ziemlicher Unfug.

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Die BU brauchst Du weiterhin, da Du dieses Risko nicht mit Deinem Vermögen tragen kannst.

 

Die Spekulationsgewinne beim Bitcoin würde ich mir sichern und in ein diversifiziertes Portfolio umschichten. Das braucht nicht zu prickeln, deshalb ist der Arero ganz gut. Du kannst natürlich auch selbst ein Portfolio aus ETFs aufbauen. Das könnte sich am Arero orientieren.

Spekulieren würde ich nur mit einem wohl definierten deutlich kleineren Anteil des Vermögens.

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vor 56 Minuten schrieb CarstenXYZ:

Ich finde Weltfonds und die MSCI-Varianten sehr interessant, ähnlich zu meinen Arero-Gedanken. Ich bin aber aktuell nicht in der Lage, dazu konkrete Produkte zu finden (da würde ich hier intensiv suchen) und eine passende Verteilung zu finden.

 

Dazu solltest du in diesem Thread mehr Informationen finden:

 

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vor 14 Minuten schrieb Ramstein:

 

Foristi, die beim WpF-Treffen in Münster waren, wissen dank der Präsentation von @kleinerfisch, dass Mischfonds im Zukunft in den meisten Fällen steuerlich ungünstiger sind, als eine Mischung aus Aktien- und Anleihefonds. Wer nicht da war, kann es in der Präsentation nachlesen.

 

Daher ist eine Empfehlung für DBX0BT nur noch für Kleinanleger sinnvoll, die sich im Steuerfreibetrag bewegen. Größere Summen mit steuerbaren Erträgen so anzulegen oder dazu zu raten, ist ziemlicher Unfug.

 

Erst die schräge Pauschalempfehlung zur Depotbeleihung, jetzt die nächste seltsame Aussage?

 

Der DBX0BT ist ein riskanter Portfolio-ETF. Es ist durchaus denkbar, dass dieser Fonds nach der Umstellung auf physische Replikation als "Aktienfonds" im Sinne des InvStRefG qualifiziert wird. Abhängig von den Anlagebedingungen und der tatsächlichen Aktienquote, die sich mit ich glaube (!) 60% ja wohl über 50% bewegt. Es wäre dann interessant, ob diese Aktienquote garantiert wird oder nicht. Automatisch sicher "Mischfonds" ist da jedenfalls nichts. Oder siehst du das anders, wenn ja, warum?

 

Hast du schon sichere Aussagen, wie dieser Fonds qualifiziert werden wird? Ich noch nicht.

 

Von daher Zweifel anbringen und Info geben, dass ggf. Qualifikation als Mischfonds kommen könnte: gut. Aber gleich "ziemlicher Unfug" zu unterstellen finde ich dann doch etwas übertrieben.

 

 

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Die Aktienquote des DBX0BT beträgt 30%-70%. Gut zu wissen, dass man den steuerlichen Aspekt nicht aus den Augen verlieren sollte. Von daher danke. 

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vor einer Stunde schrieb tyr:

 

Der db x-trackers DBX0BT Portfolio-ETF wurde mittlerweile (wie der weniger riskante kleine Bruder) auf physische Replikation umgestellt: https://www.wertpapier-forum.de/topic/29549-db-x-trackers-portfolio-total-return-etf/?page=11#comment-1103497 

 

In ein paar Wochen ist 2018, dann ist dieser thesaurierende Portfolio-ETF wohl wieder steuerlich unproblematisch.

 

Ich an deiner Stelle hätte das Bitcoin-Luftgeld schon längst in reale Werte umgeschichtet bzw. einen festen Anteil in deiner Asset Allocation dafür definiert, so dass dich Kursstürze nicht um deinen Vermögensstand bringen.

 

OK, ich höre mal raus, dass sich bis 2018 noch etwas tut, was konkrete ETFs angeht. Bis dahin werd ich wohl auch brauchen. An meiner Stelle hättest du wahrscheinlich erst gar keine Bitcoin gekauft, oder schon längst verkauft, oder? :) Ich bin gerade jedenfalls zufrieden mit meinem Luftgeld. Ohne das hätte ich jedenfalls nichts, was man Vermögensstand nennen könnte. Und zum Umschichten bin ich ja hier.

 

vor 59 Minuten schrieb Grubenolm:

Mit was bzw. Wo hast du denn in bitcoins investiert wenn ich die Zwischenfrage mal los werden darf :) ggibt ja doch einige Plattformen dafür. Hast du das direkt gekauft, also € gegen Bitcoin?

Ausschließlich bitcoin.de, € gegen BTC.

 

vor 57 Minuten schrieb Ramstein:

 

Foristi, die beim WpF-Treffen in Münster waren, wissen dank der Präsentation von @kleinerfisch, dass Mischfonds im Zukunft in den meisten Fällen steuerlich ungünstiger sind, als eine Mischung aus Aktien- und Anleihefonds. Wer nicht da war, kann es in der Präsentation nachlesen.

 

Daher ist eine Empfehlung für DBX0BT nur noch für Kleinanleger sinnvoll, die sich im Steuerfreibetrag bewegen. Größere Summen mit steuerbaren Erträgen so anzulegen oder dazu zu raten, ist ziemlicher Unfug.

Danke, ich halte die Augen auf und warte erst einmal ab, bevor ich mich vorschnell entscheide.

 

vor 49 Minuten schrieb wodorne:

Die BU brauchst Du weiterhin, da Du dieses Risko nicht mit Deinem Vermögen tragen kannst.

 

Die Spekulationsgewinne beim Bitcoin würde ich mir sichern und in ein diversifiziertes Portfolio umschichten. Das braucht nicht zu prickeln, deshalb ist der Arero ganz gut. Du kannst natürlich auch selbst ein Portfolio aus ETFs aufbauen. Das könnte sich am Arero orientieren.

Spekulieren würde ich nur mit einem wohl definierten deutlich kleineren Anteil des Vermögens.

Danke für den Hinweis zur BU. Das war auch mein Gedanke, aber Bestätigung tut immer gut. Ich bin etwas irritiert, dass du den Arero auch für größere Summen empfiehlst. Mein Eindruck war, dass das Konstrukt nicht so ganz vertrauenswürdig ist und man richtige ETFs vorziehen sollte. Ist das Risiko doch eher überschaubar? Etwas aus ETFs selber aufbauen würde ich nur, wenn ich daraus Vorteile wahrnehme - also natürlich Rendite (TER?) oder geringeres Risiko. Und ja, ich werde mir wohl mal überlegen, mit wie viel Geld ich überhaupt spekulieren möchte. Weniger als jetzt...

 

vor 45 Minuten schrieb StefanU:

 

Dazu solltest du in diesem Thread mehr Informationen finden:

 

Danke! Der ist in meiner Leseliste.

 

vor 37 Minuten schrieb tyr:

 

Erst die schräge Pauschalempfehlung zur Depotbeleihung, jetzt die nächste seltsame Aussage?

 

Der DBX0BT ist ein riskanter Portfolio-ETF. Es ist durchaus denkbar, dass dieser Fonds nach der Umstellung auf physische Replikation als "Aktienfonds" im Sinne des InvStRefG qualifiziert wird. Abhängig von den Anlagebedingungen und der tatsächlichen Aktienquote, die sich mit ich glaube (!) 60% ja wohl über 50% bewegt. Es wäre dann interessant, ob diese Aktienquote garantiert wird oder nicht. Automatisch sicher "Mischfonds" ist da jedenfalls nichts. Oder siehst du das anders, wenn ja, warum?

 

Hast du schon sichere Aussagen, wie dieser Fonds qualifiziert werden wird? Ich noch nicht.

 

Von daher Zweifel anbringen und Info geben, dass ggf. Qualifikation als Mischfonds kommen könnte: gut. Aber gleich "ziemlicher Unfug" zu unterstellen finde ich dann doch etwas übertrieben.

 

 

Was wäre die Konsequenz für mich? Ahnung habe ich nicht. Abwarten statt den blind zu kaufen?

 

Vielen Dank für die Antworten! Ich find das Forum hier echt klasse.

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vor 2 Stunden schrieb tyr:

Der DBX0BT ist ein riskanter Portfolio-ETF. Es ist durchaus denkbar, dass dieser Fonds nach der Umstellung auf physische Replikation als "Aktienfonds" im Sinne des InvStRefG qualifiziert wird. Abhängig von den Anlagebedingungen und der tatsächlichen Aktienquote, die sich mit ich glaube (!) 60% ja wohl über 50% bewegt. Es wäre dann interessant, ob diese Aktienquote garantiert wird oder nicht. Automatisch sicher "Mischfonds" ist da jedenfalls nichts. Oder siehst du das anders, wenn ja, warum?

Er sieht das anders, weil er meine Präsentation gelesen und verstanden hat.

Ich gebe zu, dass die Terminologie hier verwirrend ist, aber das Gesetz unterscheidet nunmal zwischen Aktien- und Mischfonds und definiert diese beiden Begriffe auch. Leider entspricht die Definition nicht dem allgemeinen Sprachgebrauch.

Für uns ist ein Mischfonds jeglicher Fonds, der verschiedene Assetklassen mischt.

Für das Gesetz ist ein Mischfonds ein Fonds mit einem Aktienanteil von >= 25% und <51%.

Es gibt also (zumindest theoretisch) Mischfonds die steuerlich Aktienfonds, solche, die steuerlich Mischfonds, und solche die steuerlich keines von beidem sind.

Die Modellrechnung in meiner Signatur zeigt aber, dass selbst ein Mischfonds, der sich steuerlich als Aktienfonds qualifiziert und damit die höchstmögliche TFS von 30% bekommt, einer eigenen ansonsten gleichen Mischung jedenfalls beim heutigen Zinsniveau immer unterlegen ist.

Das liegt schlicht an den Gebühren von Dachfonds gegenüber "echten" Fonds, die ich mit 0,25% Zuschlag (0,5% Dachfonds vs. 0,25% "echter" Fonds) schon am unteren Ende angesiedelt habe.

Falls in meiner Berechnung ein Fehler ist, wäre ich dankbar für jede Berichtigung.

 

Ich würde trotzdem nicht soweit gehen wie Ramstein, dass Mischfonds nur insoweit interessant sind, als der FB noch nicht ausgenutzt ist.

Für den faulen Investor, der sich die Arbeit mit mehreren Fonds ersparen will, sind sie sicher eine Alternative. Jedoch sollte sich der faule Investor auch darüber im Klaren sein, dass die Faulheit Rendite kostet. Mit Hilfe der Modellrechnung kann jeder abschätzen, wieviel das in Abhängigkeit der Investitionssumme und der Renditeerwartung ungefähr sein wird, und dann seine eigenen Schlüsse ziehen.

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Vielleicht interessante Lektüre:

 

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Nehmen wir mal an, dass man 5% der Anlagesumme jedes Jahr entnehmen kann und trotzdem immer reicher wird, wären das bei dir:

5%*450000=22500€, oder 1875€ monatlich.

 

Es gibt viele schöne Ort auf dieser Welt in denen man damit sehr gut leben kann. 

 

Alternativ (mit 1000€ pro Monat sparen) und einem angenommenen Kapitalanlageergebnis von 6,5% (Dax langfristig bisher) in 6 Jahren in Rente gehen. Bis dahin hättest du 704000€ angespart und würdest, wenn du jährlich 5% entnimmst auf monatlich 2900€ kommen.

 

 

Bevor ich 50+ Stunden als Singleberater im Büro vor Exceltabellen und Programmcode verbringe würde ich es mir in Osteuropa oder Südostasien gutgehen lassen...

 

 

 

 

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 4 Stunden schrieb kleinerfisch:

Er sieht das anders, weil er meine Präsentation gelesen und verstanden hat.

Ich gebe zu, dass die Terminologie hier verwirrend ist, aber das Gesetz unterscheidet nunmal zwischen Aktien- und Mischfonds und definiert diese beiden Begriffe auch. Leider entspricht die Definition nicht dem allgemeinen Sprachgebrauch.

Für uns ist ein Mischfonds jeglicher Fonds, der verschiedene Assetklassen mischt.

Für das Gesetz ist ein Mischfonds ein Fonds mit einem Aktienanteil von >= 25% und <51%.

Es gibt also (zumindest theoretisch) Mischfonds die steuerlich Aktienfonds, solche, die steuerlich Mischfonds, und solche die steuerlich keines von beidem sind.

Die Modellrechnung in meiner Signatur zeigt aber, dass selbst ein Mischfonds, der sich steuerlich als Aktienfonds qualifiziert und damit die höchstmögliche TFS von 30% bekommt, einer eigenen ansonsten gleichen Mischung jedenfalls beim heutigen Zinsniveau immer unterlegen ist.

 

Eine schöne Theorieüberlegung, die jedoch die ganzen praktischen Aspekte von Portfolio-ETF nicht erfasst, wie z. B., dass es keine Diskussionen über Regionengewichtung, Water-ETF, NASDAQ-ETF oder sonstwas gibt und auch nicht diskutiert wird, ob man überhaupt was anderes als Aktien-ETF braucht, sondern eine Asset Allocation definiert und tatsächlich umgesetzt wird. Es geht noch weiter: es ist sogar ein Rebalancingkonzept nicht nur definiert, sondern dieses wird tatsächlich umgesetzt. Und alles auch noch in einem einzigen Fonds, den man günstig handeln kann.

 

Man kann sich in solchen steuerlichen Feinheiten verlieren oder erst mal die 90+% des denkbaren Anlageerfolges einholen. In der Praxis ist die erzielte Portfolioperformance vieler Privatanleger üblicherweise nicht an der Markowitz-Effizienzlinie, sondern liegt bei mehr Risiko und weniger Rendite. Es gibt auch genug Zahlen dazu z. B. von Professor Hackethal und anderen, oder die ganzen Untersuchungen, die Prof. Weber im behavioral finance Umfeld durchgeführt hat.

 

Ich bin bei dir und grundsätzlich auch bei Ramstein, dass man das Steuerthema nicht ignorieren und thematisieren sollte. Man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und den Anleger entscheiden lassen, ob er es pragmatisch haben will, oder ob er viele Stunden Jagd nach der vermeintlich allerbesten ETF-Auswahl aller Zeiten verbringt, dann noch den überbesten Broker dafür findet, dann noch länger nach kostenlosen Aktionssparplänen sucht und dann bei der ersten Aktionssparplanänderung eine Sinnkrise bekommt und alles nochmal macht.

 

Muss man das alles haben? Zudem zweifele ich, ob dieser ganze manuelle Aufwand wirklich in der Realität über viele Jahre hinweg stoisch dauerhaft durchgezogen wird. Ich glaube da einfach nicht dran. Die Depotauswertungen der genannten Wissenschaftler gehen in die gleiche Richtung.

 

Ich glaube viel eher, dass die allermeisten privaten Laienanleger mit einem stoisch langweiligen, aber das theoretische passive Anlagekonzept wirklich real umsetzenden Portfolio-ETF besser fahren werden als mit dem Selbstbaudepot, wo immer und immer wieder die selben Anlegerfehler gemacht werden und altbekanntes Wissen erstmal nicht angenommen wird, geschweige denn diszipliniert über Jahrzehnte umgesetzt wird.

 

Das ist ähnlich weltfremd wie den Anfängern hier im Forum Einzelanleihen zu empfehlen. Ja, theoretisch richtig, aber praktisch nur für die allerwenigsten privaten Laienanleger sinnvoll, die Geldanlage als Hobby betreiben und für die das eine Sucht ist, keine Last. Genau so kritisch sehe ich mittlerweile Selbstbau-Weltportfolios, wo von Anfängern nach den letzten Zehntelprozent tracking difference gesucht wird und noch gar nicht der Blick und das Wissen um die große Gesamtheit vorhanden ist.

 

Kein Vorwurf an dich, die Steuergeschichte ist wohl dein Spezialgebiet, vielleicht bist du StB. Ich würde aber die Kirche im Dorf lassen mit feststehenden Schlussfolgerungen, was man als Anleger nun aus den steuerlichen Gegebenheiten zu tun hat. Präsentiert doch lieber die steuerlichen Unterschiede wertfrei und lasst dem Anleger selber die Wahl, was er daraus macht.

 

vor 4 Stunden schrieb kleinerfisch:

Ich würde trotzdem nicht soweit gehen wie Ramstein, dass Mischfonds nur insoweit interessant sind, als der FB noch nicht ausgenutzt ist.

Für den faulen Investor, der sich die Arbeit mit mehreren Fonds ersparen will, sind sie sicher eine Alternative. Jedoch sollte sich der faule Investor auch darüber im Klaren sein, dass die Faulheit Rendite kostet. Mit Hilfe der Modellrechnung kann jeder abschätzen, wieviel das in Abhängigkeit der Investitionssumme und der Renditeerwartung ungefähr sein wird, und dann seine eigenen Schlüsse ziehen.

 

Schön, dass du diese Erkenntnis schon zu haben scheinst. Für mich hat das nichts mit "faul" zu tun, sondern einfach eine Frage der Prioritäten im Leben. Wenn die Depotbewirtschaftung, Steuerkram und Depotwechsel nach dem Auslaufen der nächsten Sparplanaktion privates Hobby sind kann man sicher versuchen, noch die letzten Zehntelprozent an theoretischer Performance aus den Anlagen heraus zu holen.

 

Wenn sich andere dafür entscheiden, lieber in einem Bruchteil der Zeit und mit viel weniger Aufwand 80, 90 oder sogar mehr als 100% der Performance (weil durch Überoptimierung wieder Anlegerfehler begangen werden) eines Selbstbauweltdepotanlegers zu erzielen finde ich das nicht "faul", sondern völlig legitim.

 

Die Zahlen der reduzierten Depotperformance von deutschen Privatanlegern durch die üblichen Anlegerfehler sprechen jedenfalls eher nicht dafür, zu behaupten, dass "Faulheit" von Portfolio-ETF Anlegern Rendite kostet. Ich gehe eher mal davon aus, dass diese Einfachheit eher die theoretisch erzielbare Rendite bringt als das Selbstbaudepot bei den meisten Anlegern, die nicht Ramstein oder kleinerFisch heißen.

 

Die Faulheit von automatischen Portfolio-ETF könnte in der Praxis wahrscheinlich über längere Zeiträume die anfangs überoptimierten und dann später doch vernachlässigten und ungepflegten Selbstbaudepots schlagen. Und das auch noch mit weniger Aufwand.

 

Aber immerhin, du siehst das etwas differenzierter als Ramstein. :thumbsup:

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vor 47 Minuten schrieb tyr:

Man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und den Anleger entscheiden lassen...

Schöne Erkenntnis am späten Abend! Hoffentlich hält sie auch mittelfristig.

Optimal entscheiden kann aber nur der optimal Informierte.

 

vor 49 Minuten schrieb tyr:

Muss man das alles haben? Zudem zweifele ich, ob dieser ganze manuelle Aufwand wirklich in der Realität über viele Jahre hinweg stoisch dauerhaft durchgezogen wird. Ich glaube da einfach nicht dran.

Niemand zwingt Dich. Ich zwinge niemand.

Du aber willst offenbar die Fragesteller hier faktisch zwingen, indem Du ihnen Informationen vorenthalten willst.

Das ist nicht der Sinn dieses Forums!

 

vor 49 Minuten schrieb tyr:

Die Depotauswertungen der genannten Wissenschaftler gehen in die gleiche Richtung.

Ach ja? Also die Auswertungen, die ich kenne, sind rein anonym. Mir ist keine bekannt, die die Anleger befragt hätte, zB nach ihrem Wissenstand, ihrem Ausgangsportfolio, ihren Strategien oder der Häufigkeit der Strategiewechsel.

Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber bitte mit Quelle.

 

vor 53 Minuten schrieb tyr:

Präsentiert doch lieber die steuerlichen Unterschiede wertfrei und lasst dem Anleger selber die Wahl, was er daraus macht.

Eindeutige Ergebnisse sind nicht wertfrei zu präsentieren, da das Ergebnis selbst schon eine Wertung beinhaltet.

 

vor 54 Minuten schrieb tyr:

finde ich das nicht "faul", sondern völlig legitim

Da haben wir wohl ein Missverständnis. Faulheit und Legitimität sind jedenfalls hier für mich kein Widerspruch.

Geld verschafft Zeit und Freude, wenn man es für sich richtig einsetzt. Ob man Zeit darauf verwenden mag, Geld zu verdienen, um dann damit sein Leben zu verschönern oder ob man die Zeit direkt zur Verschönerung einsetzt, ist jedermanns eigene Sache. So lange man für sich selbst aufkommen kann, gibt es von mir da keine moralische Wertung.

 

Wenn aber jemand hier im Forum fragt, was er tun soll, dann gehe ich zunächst mal von Interesse an der Geldanlage aus. Ein wöchentliches Zeitlimit hat der OP ja nicht angegeben.

Dann suboptimale Empfehlungen zu geben, weil ich irgendein Bild von diesem mir vollkommen fremden Menschen aufgebaut habe, ist mir fremd.

Der steuerliche Aspekt ist hier, den best case von 30% TFS vorausgesetzt, 0,3-0,4% p.a. nach Steuern und Gebühren wert. Wenn einige allerdings nicht offizielle Quellen wie Morningstar recht haben und in der TER nach BVI die Kosten der Zielfonds nicht enthalten sind, reden wir sogar über 0,5-0,6% p.a.

 

Das sind bei den hier in Frage stehenden 450k immerhin zwischen 1.500 und 2.500 EUR jedes Jahr (ohne Zinseszins).

Nicht schlecht für ein paar Stunden Arbeit.

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vor 5 Stunden schrieb tyr:

Eine schöne Theorieüberlegung, die jedoch die ganzen praktischen Aspekte von Portfolio-ETF nicht erfasst,

Deine immer wiederkehrenden Hinweise auf eine vernünftige Asset Allocation in Ehren. Ob ein Portfolio-ETF (ARERO, ETF701) dafür das geeignete Mittel ist, ziehe ich mal in Zweifel. 

1) Fester Aktienanteil (ca. 60%): ob der zur gerne auch von dir erwähnten Risikotoleranz und Risikotragfähigkeit passt, ist völlig unklar. Wenn man dann noch Tagesgeld dazu nimmt, um den Aktienanteil zu verringern, oder einen Aktien-ETF um den Aktienanteil zu erhöhen, muss man genauso viel Aufwand investieren, wie mit Aktien-ETF plus Tagesgeld.

2) Kauft man sich irgendwelche Rohstoffanteile ein, von denen sonst hier im WPF Anfängern gerne abgeraten wird.

3) Der Anleihenanteil ist "merkwürdig" zusammengesetzt. Hatten wir schon mal diskutiert.

4) Home-bias im Aktienanteil (ETF701): von Home-Bias wird hier idR abgeraten, auch von WPFler @tyr :-)

 

Und bei einer Summe von 450.000 Euro kann man sich schon etwas Gedanken machen.

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Geschrieben

vor 7 Stunden schrieb earningpower:

Nehmen wir mal an, dass man 5% der Anlagesumme jedes Jahr entnehmen kann und trotzdem immer reicher wird, wären das bei dir:

5%*450000=22500€, oder 1875€ monatlich.

 

Es gibt viele schöne Ort auf dieser Welt in denen man damit sehr gut leben kann. 

 

Alternativ (mit 1000€ pro Monat sparen) und einem angenommenen Kapitalanlageergebnis von 6,5% (Dax langfristig bisher) in 6 Jahren in Rente gehen. Bis dahin hättest du 704000€ angespart und würdest, wenn du jährlich 5% entnimmst auf monatlich 2900€ kommen.

 

 

Bevor ich 50+ Stunden als Singleberater im Büro vor Exceltabellen und Programmcode verbringe würde ich es mir in Osteuropa oder Südostasien gutgehen lassen...

Ähnliche Gedanken hatte ich auch schon. Statt 50 Stunden sind es jetzt aber nur noch 32, und Microsoftprodukte vermeide ich so gut es geht :) Als Informatiker und Softwareentwickler finde ich es auch sehr schön, Programmcode zu schreiben - der Job ist nicht ganz so schlimm wie du es ausmalst :)

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Geschrieben

@CarstenXYZ

 

Du hast zur Zeit 82% Deines Vermögens im Bitcoin. Auch wenn ich nicht viel davon verstehe, möchte ich meinen, dass das die riskanteste Aufstellung ist, die ich hier je gesehen habe.

Du solltest Dir generell Gedanken um die Aufteilung Deines Vermögens auf verschiedene Anlageklassen machen und diese an die eigene Risikotragfähigkeit anpassen. Letztlich geht es um die Frage, wieviel Prozent Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe will ich eigentlich und halte ich diese Aufteilung langfristig durch? Will ich überhaupt in allen diesen Anlageklassen vertreten sein?

Erst im Anschluss kann die konkrete Produktauswahl beginnen.

 

Zitat

Ein Produkt mit einem ähnlichen Grundgedanken, ggf. etwas riskanter, als ETF/Fonds wäre vielleicht eine gute Ergänzung.

Ich halte es gedanklich für die falsche Herangehensweise, wenn man nur nach dem Risiko fragt. Nur weil etwas riskant ist, gibt es noch lange keine guten Ertragschancen. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Dort, wo es Chancen gibt, gibt es auch ein entsprechendes Risiko. Man sollte deshalb m.E. immer zuerst nach den Chancen fragen.

 

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Geschrieben · bearbeitet von wodorne
Ergänzung um letzten Satz

vor 17 Stunden schrieb CarstenXYZ:

Ich bin etwas irritiert, dass du den Arero auch für größere Summen empfiehlst. Mein Eindruck war, dass das Konstrukt nicht so ganz vertrauenswürdig ist und man richtige ETFs vorziehen sollte. Ist das Risiko doch eher überschaubar? Etwas aus ETFs selber aufbauen würde ich nur, wenn ich daraus Vorteile wahrnehme - also natürlich Rendite (TER?) oder geringeres Risiko. Und ja, ich werde mir wohl mal überlegen, mit wie viel Geld ich überhaupt spekulieren möchte.

Ich finde die an der Wirtschaftskraft der Regionen gekoppelte Asset-Allokation überzeugend. Mit der Beimischung von Renten und Rohstoffen bietet der Arero eine richtige indexbasierte Vermögensverwaltung.

 

Den Unterschied zu einem "richtigen ETF" sehe ich eigentlich nur in der Abwicklungstechnik. Man kauft bei der KAG. Im Unterschied zu einem ETF (Exchange Traded Fund" braucht man sich also nicht mit der Börse mit ihren Limits, Spreads und Gebühren zu befassen, sondern man erwirbt die Anteile zum Inventarwert. Man legt Beträge an und kauft nicht wie an der Börse eine ganzzahlige Anzahl von Anteilen.

 

Wenn Du mit ETFs etwas selbst aufbaust, dann kannst Du Deine TER etwas drücken und kannst von unterschiedlichen KAGs erwerben. Außerdem kannst Du Swap-Fonds vermeiden, wenn Du diese nicht für vertrauenswürdig hältst.

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vor 15 Stunden schrieb kleinerfisch:

Für das Gesetz ist ein Mischfonds ein Fonds mit einem Aktienanteil von >= 25% und <51%.

Es gibt also (zumindest theoretisch) Mischfonds die steuerlich Aktienfonds, solche, die steuerlich Mischfonds, und solche die steuerlich keines von beidem sind.

Kurze Zwischenfrage: Also ist der ETF701 mit seinem festen 60% Aktienanteil zwar ein Mischfonds bzw. Dachfonds, aber steuerlich ab 2018 ein Aktienfonds, richtig?

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Geschrieben

vor 18 Stunden schrieb earningpower:

Nehmen wir mal an, dass man 5% der Anlagesumme jedes Jahr entnehmen kann und trotzdem immer reicher wird, wären das bei dir:

5%*450000=22500€, oder 1875€ monatlich.

 

Es gibt viele schöne Ort auf dieser Welt in denen man damit sehr gut leben kann. 

 

Alternativ (mit 1000€ pro Monat sparen) und einem angenommenen Kapitalanlageergebnis von 6,5% (Dax langfristig bisher) in 6 Jahren in Rente gehen. Bis dahin hättest du 704000€ angespart und würdest, wenn du jährlich 5% entnimmst auf monatlich 2900€ kommen.

 

 

Bevor ich 50+ Stunden als Singleberater im Büro vor Exceltabellen und Programmcode verbringe würde ich es mir in Osteuropa oder Südostasien gutgehen lassen...

 

 

Also bevor ich den Rest meines Lebens mit 2900 Brutto (wovon Steuern, Krankenversicherung, Pflegeversicherung usw noch abgehen) leben muss, würde ich lieber noch weiterarbeiten.

Klar kann ich damit in einem rumänischen Dorf leben, ich will ja vielleicht aber mal nach London, New York etc, und nicht nur "arbeitslos" sein.

 

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Am 8.11.2017 um 08:59 schrieb Schwachzocker:

Du hast zur Zeit 82% Deines Vermögens im Bitcoin. Auch wenn ich nicht viel davon verstehe, möchte ich meinen, dass das die riskanteste Aufstellung ist, die ich hier je gesehen habe.

Letzteres sehe ich ähnlich.

Siehe auch

 

@CarstenXYZ

Du solltest -je nach deiner persöhnlichen Risikofreudigkeit- überlegen zumindest einen Teil der Kursgewinne in Euro umzuwandeln.

Auch wenn du dir heute noch nicht über deine zukünftige Anlagestrategie im klaren sein solltest, so kannst du bereits jetzt einen ersten wichitgen Schritt gehen und den Anteil der (hoch) riskanten Positionen, deinen persöhnlichen Präferenzen (Risikotragfähigkeit) anpassen.

 

 

 

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Danke vielmals, ich verkaufe erst einmal fleißig. Und ich werde wohl auch erst einmal auf Arero bauen, bis ich mehr Muße und Ahnung habe.

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So, jetzt bin ich schonmal auf 67% (und 490.000€ insgesamt, so schnell kann es gehen...).

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Weiter geht's. 55%, 550.000€. Verkaufen ist schwer.

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