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Dividenden-Pirat
Posted · Edited by Dividenden-Pirat
vor 6 Stunden schrieb 1erhart:

Nur wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist kannst du ja überhaupt erst etwas anrechnen. 

 

Das ist mir klar. Ich werde mich dann entscheiden Allianz oder Axa. Danke für den Hinweis mit der Quellsteuer.

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feymo211283
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vor 15 Stunden schrieb patient4711:

 

Interessant. Wenn sie nicht die Rolle rückwärts machen ist Frankreich da auf einmal für Privatinvestoren interessant! Die 0,3% Börsenumsatzsteuer fällt nicht so ins Gewicht wenn man längerfristig hält, ist ja auch nur einmal im Gegensatz zur Quellensteuer. Wenn es so ist wie bei der UK Stamp Tax kann man es auch umgehen in dem man zum Beispiel in Deutschland kauft. Der Spread wird durch die Stamp tax da gerne mal ausgeglichen...

Ab 2018 ist die Axa definitiv ein interessantes Investment, zumindest für Dividendenjäger.

Kurstechnisch kann ich derzeit schwer sagen, wohin die Reise geht, dafür habe ich mich zu wenig mit der Axa bisher beschäftigt.

Sollte sich die neue Quellensteuerregelung für Frankreich rumsprechen, denke ich aber, dass der Kurs Potential hat zu wachsen.

Steht bei mir oben auf der Watchlist.

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Handmeyer
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Ich glaube, dass die AXA die mit Abstand schlechteste Variante der Finanztitel unter den Versicherungen ist. 

 

Die ist schon lange tief bewertet. Da ändert sich rein garnichts. Ich finde die Aktie absolut schrott. Kauf wenn dann ne Allianz, Münchner Rück oder ne Hannover Rück. 

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Schildkröte
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vor 3 Stunden schrieb Handmeyer:

Ich glaube, dass die AXA die mit Abstand schlechteste Variante der Finanztitel unter den Versicherungen ist. 

 

Die ist schon lange tief bewertet. Da ändert sich rein garnichts. Ich finde die Aktie absolut schrott. Kauf wenn dann ne Allianz, Münchner Rück oder ne Hannover Rück. 

 

Glauben ist gut. 

Wissen (bzw. fundamental analysieren) ist besser:

 

Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Axa mit "Buy" und einem Kursziel von 30 Euro in die Bewertung wieder aufgenommen. Die Aktie sei kaufenswert, weil der französische Versicherer seine Umstrukturierung erfolgreich vorantreibe, schrieb Analyst Nick Holmes in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Weitere Gründe seien das vom Markt unterschätzte Asiengeschäft, die sich reduzierenden Finanzrisiken und die attraktive Bewertung der Aktie.

Quelle: finanzen.net

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John Silver
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vor 4 Stunden schrieb Handmeyer:

Ich glaube, dass die AXA die mit Abstand schlechteste Variante der Finanztitel unter den Versicherungen ist. 

 

Die ist schon lange tief bewertet. Da ändert sich rein garnichts. Ich finde die Aktie absolut schrott. Kauf wenn dann ne Allianz, Münchner Rück oder ne Hannover Rück. 

Das klingt zwar etwas bitter für mich, weil ich Axa halte, dafür aber sehr interessant.

Schreib mal bitte etwas ausführlicher etwas zu Deiner These hier (siehe Axa Link), damit wir den Thread nicht vollmüllen.

 

 

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Handmeyer
Posted · Edited by Handmeyer

92% FK Quote. Dieses Niveau in ein steigendes Zinsumfeld mitnehmen? Auf jeden Fall zweifelhaft. Umsatz ist von 2016 auf 2017 um 5,7% gefallen. Nicht so wirklich gut. Operatives Ergebnis ist im selben Zeitraum um fast 19% gefallen. 

 

Ich weis, dass die Aktie ganz billig zu Sein scheint, aber dafür machen die Anleger ziemlich wenig daraus. Das finde ich echt kritisch und macht etwas Sorgen. Ob man was falsch macht, wenn man die jetzt kauft, schwierig bei einem Finanztitel zu sagen.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte
Am 9.6.2018 um 03:20 schrieb Handmeyer:

92% FK Quote. Dieses Niveau in ein steigendes Zinsumfeld mitnehmen? Auf jeden Fall zweifelhaft. Umsatz ist von 2016 auf 2017 um 5,7% gefallen. Nicht so wirklich gut. Operatives Ergebnis ist im selben Zeitraum um fast 19% gefallen. 

 

Ich weis, dass die Aktie ganz billig zu Sein scheint, aber dafür machen die Anleger ziemlich wenig daraus. Das finde ich echt kritisch und macht etwas Sorgen. Ob man was falsch macht, wenn man die jetzt kauft, schwierig bei einem Finanztitel zu sagen.

 

Ich gehe mal davon aus, dass Du an der Börse ein Anfänger bist? Mit etwas Erfahrung hättest Du wissen müssen, dass Banken und Versicherungen geringe Eigenkapitalquoten haben, da sie ihre niedrigen Gesamtkapitalrenditen durch einen hohen Fremdkapitalhebel zu attraktiven Eigenkapitalrenditen steigern. Werfen wir bezüglich der Eigenkapitalquote doch mal einen Blick auf die üblichen Verdächtigen (Angaben von finanzen.net):

 

8,24% Zurich Insurance

8,08% Metlife

7,28% Swiss Life

7,27% AXA S.A.

6,97% Allianz SE

5,81% Talanx AG

5,50% Wüstenrot & Württembergische AG

5,40% Aegon N.V.

5,36% Storebrand ASA

5,35% Manulife Financial

4,65% Generali S.p.A.

3,95% Aviva plc

3,32% Prudential plc

 

In der Zeit vor der Finanzkrise (mit deutlich höheren Zinsen) lag die Eigenkapitalquote der AXA übrigens um die 6,5% und damit niedriger als heute. Die Regulierung der Versicherung nach dem Untergang der AIG (mit über 9% EK-Quote vor der Finanzkrise) hat zu gestiegenen Eigenkapitalpolstern geführt.

 

Münchener Rück und Hannover Rück sind keine Erstversicherungen, also nicht direkt mit der AXA zu vergleichen, denn sie übernehmen gezielt große Klumpenrisiken (während Auto-, Kranken- und Lebensversicherungen ihre Risiken über viele Millionen Kunden mitteln können) und müssen deshalb deutlich mehr Eigenkapital vorhalten: 

 

Münchener Rück 10,40%,

Hannover Rück 14,58%, 

Swiss Re 15,55%, 

RGA 15,81%,

Scor 15,04%.

 

Die Münchener Rück ist hier der Ausreißer nach unten, weil sie mit der Ergo-Gruppe auch eine große Erstversicherung besitzt, vom Geschäftsmodell her also ein Mittelding zwischen diesen beiden Gruppen darstellt.

 

Und was die Bewertung der Aktien angeht: Die AXA hat pro Aktie einen Buchwert von 29 € bei einem Kurs von 22 €, kostet also 75% ihres Eigenkapitals. Die Allianz hat einen Buchwert von 150 € bei einem Kurs von 180 €, kostet also 120% ihres Eigenkapitals. Das liegt daran, dass die Allianz eine Eigenkapitalrendite von über 10% schafft, während die AXA "nur" 8-9% Eigenkapitalrendite verdient. Dafür jedoch einen Aufschlag von 60% beim KBV zu bezahlen finde ich ganz schön happig.

 

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John Silver
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vor 9 Stunden schrieb Schildkröte:

Ich gehe mal davon aus, dass Du an der Börse ein Anfänger bist? Mit etwas Erfahrung hättest Du wissen müssen, dass Banken und Versicherungen geringe Eigenkapitalquoten haben, da sie ihre niedrigen Gesamtkapitalrenditen durch einen hohen Fremdkapitalhebel zu attraktiven Eigenkapitalrenditen steigern. Werfen wir bezüglich der Eigenkapitalquote doch mal einen Blick auf die üblichen Verdächtigen (Angaben von finanzen.net):

...

Münchener Rück und Hannover Rück sind keine Erstversicherungen, also nicht direkt mit der AXA zu vergleichen, denn sie übernehmen gezielt große Klumpenrisiken (während Auto-, Kranken- und Lebensversicherungen ihre Risiken über viele Millionen Kunden mitteln können) und müssen deshalb deutlich mehr Eigenkapital vorhalten: 

...

Schildkröte, ich stimme Dir im ersten Teil zu.

Auch mir scheint es so, dass Du Handmeyer Dich nur rudimentär mit Versicherungen auskennst. Versicherungen sind vor allem große Kapitalsammelstellen, wo "vor 2009" ein Großteil der Erträge in der Erwirtschaftung von Kapitalerträgen lag. Von daher ist es völlig normal, wenn einem geringen EK großes FK gegenüber steht. 

 

Der zweite Teil ist aber so nicht ganz richtig. Rückversicherer übernehmen zwar ggf. "Klumpenrisiken", reichen diese aber ggf. ebenso lange weiter, bis ihr Risiko soweit gesenkt ist, das es tragfähig ist. Oder sie können diese Risiken gerade durch ihre übernommenen Risiken/Verträge ebenfalls so weit streuen, das kein Kumulrisiko mehr auftritt - genau wie bei den Erstversicherers. Rück-Versicherere müssen aber auch für "Großereignisse" gewappnet sein, die Erstversicherer aufgrund ihrer Größe nicht schultern könnten, und brauchen daher allein schon ein höheres EK, um diese Großschäden dann auch bedienen zu können. 

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Dividenden-Pirat
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Ein kurzes Update. Verkauf Paychex und Gewinne umgewandelt in Philip Morris.

 

Wieso?

 

Paychex war zu teuer bewertet und wurde damals gekauft ohne auf das KGV zu achten. Ein Gewinn von 10% nach Gebühren ist über. 

 

Philip Morris - Aktuell ein günstig bewerteter Tabak-Riese. Der Umsatz wird außerhalb der USA erzielt und die Dividende angehoben.

 

Ende nächster Woche, sollte der Kauf von Axa folgen.

 

Das Depot sieht dann wie folgt aus:

 

Telekommunikation - AT&T

Pharma & Agrochemie - Bayer

Medien & Entertainment - Disney

Tabak - Philip Morris

Nahrung - Unilever

Finanzen - Visa

+

Versicherungen - Axa

 

 

 

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schmidtl
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Am 3.5.2018 um 11:41 schrieb Dividenden-Pirat:

 

 

 

Ich habe mir vieles angehört und mich auch stark beeinflussen lassen. Aber ich stehe zu meiner Entscheidung und glaube an alle Unternehmen, welche ich aktuell im Depot habe. 

 

:-*

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Dividenden-Pirat
Posted · Edited by Dividenden-Pirat
vor 25 Minuten schrieb schmidtl:

:-*

 

Glaube ich auch, Paychex geht wieder auf die Watchlist. Ist zu teuer. Wieso sollte ich ein überteuertes Unternehmen haben, wenn ich ein gutes Unternehmen zu einem guten Preis bekommen kann. Egal auf solche Anspielungen möchte ich nicht weiter eingehen.

 

Ich habe in den letzten Monaten deutlich dazu gelernt. Jetzt musste ich auch das Depot angucken und schauen wo passt es von der Bewertung. Das war bei Paychex nicht gegeben.

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feymo211283
Posted

Du bietest uns hier wirklich feinste Unterhaltung.

Vielen Dank.

Selten so ein hin und her erlebt.

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Dividenden-Pirat
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vor 14 Minuten schrieb feymo211283:

Du bietest uns hier wirklich feinste Unterhaltung.

Vielen Dank.

Selten so ein hin und her erlebt.

Bitte

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte
vor 9 Stunden schrieb feymo211283:

Du bietest uns hier wirklich feinste Unterhaltung.

Vielen Dank.

Selten so ein hin und her erlebt.

 

Jupp, eine gewisse Sprunghaftigkeit ist zu erkennen. Aber auch eine Lernkurve und eine zunehmende Beachtung von Geschäftsmodellen sowie Kennzahlen. Wenn man Fehler aus vergangenen Tagen eingesteht und korrigiert, finde ich das besser als bei anderen Usern, die konstruktive Kritik oft abtun und an schlechten Investmententscheidungen stur festhalten. Wünsche dem Seeräuber auf jeden Fall weiter gutes Gelingen und gute Nerven für stürmischere Zeiten! 

 

 

 

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Dividenden-Pirat
Posted · Edited by Dividenden-Pirat
vor 36 Minuten schrieb Schildkröte:

 

Jupp, eine gewisse Sprunghaftigkeit ist zu erkennen. Aber auch eine Lernkurve und eine zunehmende Beachtung von Geschäftsmodellen sowie Kennzahlen. Wen man Fehler aus vergangenen Tagen eingesteht und korrigiert, finde ich das besser als bei anderen Usern, die konstruktive Kritik oft abtun und an schlechten Investmententscheidungen stur festhalten. Wünsche dem Seeräuber auf jeden Fall weiter gutes Gelingen und gute Nerven für stürmischere Zeiten! 

 

 

 

 

Danke für die aufmunternden Worte. Ich bin noch jung und gebe mein bestes so viel wie möglich zu lernen und umzusetzen! :-) 

 

Ich bin 27, okay bald 28, aber wenn ich so jung so viel Ahnung im Investmentbereich hätte, wäre ich sicher nicht hier im Forum. Sondern auf einer Insel und würde mein Geld zählen. Aber genau weil ich das nicht habe, dokumentiere ich was im Depot passiert. Beiträge die fundiert und sachlich sind, helfen mir und bringen das Depot weiter...

 

Die die immer denken sie könnten 10km aus der kalten laufen... den sei so viel gesagt... Ich bin schon weiter gelaufen als die die nur sagen sie könnten 10km laufen aber nichts machen außer ihren Senf dazu geben...

 

 

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silentbob
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Es gibt genug Leute, die dumbabeln. So eine raue See zu überstehen ist nicht immer ganz einfach. Wenn du zu deiner Entscheidung stehst, dann bist du schon mal deutlich weiter als andere. Man lernt aus Neugier und Fehler machen.

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Schwachzocker
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vor 3 Stunden schrieb silentbob:

...Man lernt aus Neugier und Fehler machen.

Durch lesen und denken können im Ausnahmefall durchaus auch Lerneffekte eintreten.

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feymo211283
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vor 7 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

 

Danke für die aufmunternden Worte. Ich bin noch jung und gebe mein bestes so viel wie möglich zu lernen und umzusetzen! :-) 

 

Ich bin 27, okay bald 28, aber wenn ich so jung so viel Ahnung im Investmentbereich hätte, wäre ich sicher nicht hier im Forum. Sondern auf einer Insel und würde mein Geld zählen. Aber genau weil ich das nicht habe, dokumentiere ich was im Depot passiert. Beiträge die fundiert und sachlich sind, helfen mir und bringen das Depot weiter...

 

Die die immer denken sie könnten 10km aus der kalten laufen... den sei so viel gesagt... Ich bin schon weiter gelaufen als die die nur sagen sie könnten 10km laufen aber nichts machen außer ihren Senf dazu geben...

 

 

Du hast hier schon x-fach Tipps und Meinungen bekommen.

Leider interessieren die dich nicht, du machst trotzdem was du willst und korrigierst zwei Wochen später wieder.

Finde deinen Kommentar hier schwach, über 15 Seiten haben sich viele User die Mühe gemacht, um Dir zu helfen.

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Dividenden-Pirat
Posted · Edited by Dividenden-Pirat
vor 21 Minuten schrieb feymo211283:

Du hast hier schon x-fach Tipps und Meinungen bekommen.

Leider interessieren die dich nicht, du machst trotzdem was du willst und korrigierst zwei Wochen später wieder.

Finde deinen Kommentar hier schwach, über 15 Seiten haben sich viele User die Mühe gemacht, um Dir zu helfen.

 

Wo habe ich die Mühe nicht angenommen? Ich betrachte das Geschäftsmodell. Schaue, dass der Umsatz nicht zu stark in einer Region erzielt wird. Betrachte die historischen Kennzahlen und zieh den "fairen Wert" als Referenz hinzu. Wenn dieser zu weit abweicht, sehe ich das jetzt ein verkaufe und kaufe etwas anders was den oben genannten Punkten entspricht. All diese Ratschläge wurden mir hier gegeben und ich setze diese auch um. Wieso sollte ich stumpf an etwas festhalten, wofür ich zu viel bezahlt habe? 

 

Wenn du etwas für 100.000€ kaufst obwohl eigentlich der Preis bei 80.000€ liegt und es kommt jemand und bietet dir 110.000€... Sag mir bitte nicht, dass du nicht verkaufen würdest? Wenn du weißt von den 110.000€ kannst du dir etwas leisten, was schöner ist und gut vom Preis- / Leistungsverhältnis?

 

Bitte sag mir jetzt nicht du würdest warten wollen, bis jemand kommt und dir 80.000€ bietet weil du ja eigentlich weißt, dass ist das was im Schnitt andere bereit waren zu bezahlen?... 

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feymo211283
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So ein Quatsch...wenn Dir jemand für ein Wertpapier 110.000 bietet, dann ist das Wertpapier 110.000 Wert.

Wie kommst du darauf, dass es nur 80.000 Wert ist?

 

Bei Paycheck hat sich der Wert von 100.000 also auf 80.000 verringert innerhalb kurzer Zeit?

Immerhin hast du oben geschrieben, dass du das Unternehmen genau analysiert hast.

 

Hier gibt es so viele gute Musterdepots, von Leuten, die viel mehr Ahnung als du haben...warum orientierst du dich nicht an deren Depots?

Stattdessen bastelst du dir ein Patchworkdepot zusammen, weil du denkst, dass du schlauer bist als der Rest.

Gib Dir und deinen Investments doch einfach auch mal etwas Zeit.

 

War auch damals zu unsicher und hab hin und her verkauft, bis ich gemerkt habe, dass das alles keinen Sinn macht.

Zudem sind deine Investitionssummen so klein, dass man die Entscheidungen nicht kaputt analysieren sollte.

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Dividenden-Pirat
Posted
vor 13 Minuten schrieb feymo211283:

So ein Quatsch...wenn Dir jemand für ein Wertpapier 110.000 bietet, dann ist das Wertpapier 110.000 Wert.

Wie kommst du darauf, dass es nur 80.000 Wert ist?

 

Bei Paycheck hat sich der Wert von 100.000 also auf 80.000 verringert innerhalb kurzer Zeit?

Immerhin hast du oben geschrieben, dass du das Unternehmen genau analysiert hast.

 

Hier gibt es so viele gute Musterdepots, von Leuten, die viel mehr Ahnung als du haben...warum orientierst du dich nicht an deren Depots?

Stattdessen bastelst du dir ein Patchworkdepot zusammen, weil du denkst, dass du schlauer bist als der Rest.

Gib Dir und deinen Investments doch einfach auch mal etwas Zeit.

 

War auch damals zu unsicher und hab hin und her verkauft, bis ich gemerkt habe, dass das alles keinen Sinn macht.

Zudem sind deine Investitionssummen so klein, dass man die Entscheidungen nicht kaputt analysieren sollte.

 

Ich denke nicht, dass ich schlauer bin als der Rest das wäre anmaßend und arrogant.

 

Das kaputt analysieren, damit hast du recht aber ich kann mir leider nicht leisten einfach irgendwas zu kaufen was teurer ist als der historische Schnitt ohne gravierende Veränderungen im Unternehmen.

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feymo211283
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vor 23 Minuten schrieb Dividenden-Pirat:

 

Ich denke nicht, dass ich schlauer bin als der Rest das wäre anmaßend und arrogant.

 

Das kaputt analysieren, damit hast du recht aber ich kann mir leider nicht leisten einfach irgendwas zu kaufen was teurer ist als der historische Schnitt ohne gravierende Veränderungen im Unternehmen.

Sorry, auch das ist Quatsch.

Unternehmen wachsen auch im Laufe der Zeit, da muss sich nichts Gravierendes im Unternehmen ändern.

Wenn du Dir die Entwicklung des Dax isoliert anschaust, siehst du doch auch, dass der Dax über die Jahre gestiegen ist, ohne dass sich jedes Unternehmen neu aufstellt...folgst du dieser Logik, dürftest du im Peak, sow wie derzeit, gar nichts mehr kaufen.

Zudem raubst du Dir Renditechancen, indem du Wachstumsmonster außen vor lässt, weil diese mit normalen Maßstäben und Fundamentals zu teuer sind. Ich rede z.B. von Alibaba, JD.com, Tencent oder Amazon.

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Dividenden-Pirat
Posted
vor 10 Minuten schrieb feymo211283:

Sorry, auch das ist Quatsch.

Unternehmen wachsen auch im Laufe der Zeit, da muss sich nichts Gravierendes im Unternehmen ändern.

Wenn du Dir die Entwicklung des Dax isoliert anschaust, siehst du doch auch, dass der Dax über die Jahre gestiegen ist, ohne dass sich jedes Unternehmen neu aufstellt...folgst du dieser Logik, dürftest du im Peak, sow wie derzeit, gar nichts mehr kaufen.

Zudem raubst du Dir Renditechancen, indem du Wachstumsmonster außen vor lässt, weil diese mit normalen Maßstäben und Fundamentals zu teuer sind. Ich rede z.B. von Alibaba, JD.com, Tencent oder Amazon.

 

Ich würde Visa schon als ein Wachstumsmonster bezeichnen. Aber vielen Dank für deine Anmerkungen. Vermutlich kann ich auch aus deinen Kommentaren lernen und ich werde mir darüber Gedanken machen. :-)

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Dividenden-Pirat
Posted · Edited by Dividenden-Pirat

Hallo zusammen,

 

 

ich hatte einmal ein 3er ETF Weltdepot + Dividendenaktien in Aussicht gestellt. 

 

Das ETF Weltdepot ist bis auf den EM aufgelöst.

 

Meine Überlegung, wieso sollte ich den EM verkaufen, ich decke damit einen großen Teil ab und kann mich auf Unternehmen in Europa und Nordamerika konzentrieren.

Der EM würde weiter einfach monatlich angespart werden. 

 

Der EM Anteil, wäre - gemäß dem Fall - die Investitionen laufen so weiter bei ca. 15% des Gesamtdepots. Mir persönlich ist mit dem Gedanken eines höherer Anteil aktuell nicht wohl.

 

Schon vorab danke für eure sachlichen Meinungen.

 

Arrrrrr......

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Wertpapiernoob
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Hallo Dividenden-Pirat,

aus verschiedenen Gründen wollte ich mich in dieser Diskussion auch einklinken. Aktuell befinde ich mich in einer ähnlichen Situation. Auch ich habe mein Weltdepot fast vollständig aufgelöst (bis auf EM und Asien-Pazifik) und werde in Zukunft Nordamerika und Europa mit Einzelinvestments abdecken. Mein EM Anteil würde auch so wie bei dir bei ungefähr 15% liegen. Zumindet ich finde das dies ein guter Kompromiss darstellt und dafür sorgt das neben den Einzelinvestments gut gestreut wird. Wenn du nur 15% EM wohl fühlst dann ist das halt so. Man muss nicht alles stumpf nachmachen. Aufstocken kann man immer und besparen tust du ja auch noch.

 

Und auch genauso wie du habe ich mir AXA SA angeschaut. Am Ende habe habe ich mich aber für Wüstenrot und Württembergische entschieden da die Bewertung noch ein wenig niedriger war. Natürlich kann man die beiden Unternehmen nicht miteinander vergleichen (vorallen wegen dem Size-Faktor), aber aus diesen Sektor sind die beiden Werte ähnlich niedrig bewertet waren. Bei der AXA ist mir aufgefallen das diese erst seit 2014 Dividende zahlen, während WuW auch während der Lehmannpleite gezahlt hat.

 

Morningstar: AXA SA

 

Morningstar: Wüstenrot und Württembergische

 

Als weiter Rat bzgl. EM: Ich weiß nicht wie du vorgehst. Aber mach doch einfach ein Morningstar XRAY von deinen Portfolio und evaluiere das ganze. :thumbsup:

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