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ElTopo
vor 30 Minuten schrieb reko:

Wenn der Strom günstig ist, dann wird man für den Proof of Work einen höheren Schwierigkeitsgrad brauchen. Auch das Argument des Überschußstroms ist nicht stichhaltig. Wollen wir mit den Zahlungen bis zur Mittagszeit in der Wüste Gobi warten? Und irgend wer muß auch den Traffic in die Wüste Gobi bezahlen. Was machen wir wenn das überdimensionierte Kraftwerk in einigen Jahren gebraucht wird? Kein Miner will seine Maschinen nur Mittags nutzen. Es bleibt Verschwendung. Im Endeffekt wird es Miner mit eigenen Grundlastkraftwerken geben. Das Energiebedarfsprofil eines Miners entspricht dem einer Aluminiumhütte. Und Aluminium kann man genauso billig weltweit transportieren und sogar lagern.

 

Es gibt heute schon rund-um-die-Uhr Energie aus Überschuss:

 

Zitat

According to Hydro Quebec, the province estimates it will have an energy surplus equivalent to 100 terawatt hours over the next 10 years. One terawatt hour powers 60,000 homes in Quebec during a year.

 

Der Bedarf seitens Minern ist aber so hoch, dass Hydro Quebec ihn nicht decken kann.

 

Bitcoin Mining ist DER Anwendungsfall für Überschussenergie (wenn in der Nähe Mining Farmen errichtet werden können).

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 30 Minuten schrieb ElTopo:

Es gibt heute schon rund-um-die-Uhr Energie aus Überschuss:

Der Bedarf seitens Minern ist aber so hoch, dass Hydro Quebec ihn nicht decken kann.

Bitcoin Mining ist DER Anwendungsfall für Überschussenergie (wenn in der Nähe Mining Farmen errichtet werden können).

Es gibt aber keine Möglichkeit diese Energie rund um die Welt zu transportieren. Unsere Energienetze sind für 100km Übertragung effizient. Also müßte man rund um die Welt Miningfarmen erstellen und sie abwechselnd ein/ausschalten. Meinst Du das wirklich?

Also der gesamte Grundlaststrom von Quebec wird von den Minern konsumiert. Und was machen die Einwohner? Gibt es keine sinnvollere Verwendung für Wasserkraft? Sonst fallen mir nur noch die chinesischen Kohlekraftwerke ein, die rund um die Uhr Überschuss liefern. China will sie abschalten.

Was ist an unnützen Mining besser als an Aluminium? Aluminium in Island (ein anderes Land mit Überschußenergie) "Der Bau dieses Staudamms ist bis heute umstritten"

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Chips
vor einer Stunde schrieb DrFaustus:

Ja natürlich kannst du in einem Parkhaus, bei dem auf jeder Etage 10 Kameras hängen, anonym mit Kryptogeld bezahlen.

Was das dann bringen soll....außer einem coolen Gefühl, nichts.

Ja eben. Im Parkhaus ist man eh nicht anonym, wobei ich nicht weiß, was die von einem speichern. Das Kennzeichen? Zahlungen mit Kreditkarte werden bestimmt deutlich länger gespoeichert und da hat das Parkhaus wenigstens gleich einen Namen.

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Chips
vor einer Stunde schrieb reko:

Wenn der Strom günstig ist, dann wird man für den Proof of Work einen höheren Schwierigkeitsgrad brauchen. Auch das Argument des Überschußstroms ist nicht stichhaltig. Wollen wir mit den Zahlungen bis zur Mittagszeit in der Wüste Gobi warten? Und irgend wer muß auch den Traffic in die Wüste Gobi bezahlen. Was machen wir wenn das überdimensionierte Kraftwerk in einigen Jahren gebraucht wird? Kein Miner will seine Maschinen nur Mittags nutzen. Es bleibt Verschwendung. Im Endeffekt wird es Miner mit eigenen Grundlastkraftwerken geben. Das Energiebedarfsprofil eines Miners entspricht dem einer Aluminiumhütte. Und Aluminium kann man genauso billig weltweit transportieren und sogar lagern.

Ich verstehe nicht. Wüste Gobi ist jetzt vielleicht nicht der beste Ort zum Minen. Ideal eigenen sich Kandada, Island und Nordeuropa. Da hat man schnelles Internet, es ist dünn besiedelt, politisch-ökonomisch stabil und freiheitlich (demokratisch) und es gibt Strom im Überfluss, va durch Wasserkraft, welche beständig ist.

Wie wäre es, wenn der Strom nur zu bestimmten Tageszeiten da wäre, zB. Mittags? Naja, wann ist denn Mittags? Das ist in Finnland eben wann anders als in Westkanada. Also kein Problem da.

Wie wäre es, wenn es doch so wäre, dass der Strom nur zB. zu 12Uhr UTC günstig wäre und die Miner nachts ausschalten? Naja, dann würde die Transaktionen eben zur mittagszeit schneller bestätigt werden (zB. alle 5Min) als nachts (zB. alle 20min). Heute kann eine Bestätigung auch mal ne Stunde dauern und davon hängt nicht gerade viel ab. 

 

Was alledings stimmt: je günstiger der Strom, desto mehr wenden Miner auch auf. Halbiert sich der Strompreis, wird auch grob doppelt so viel Strom verbraucht, da sich der Aufwand an dem Blockreward richtet, der vom Bitoinwert abhängt. Es würden womöglich Kraftwerke gebaut, nur um Minern den Strom zu liefern. Glücklicherweise würden sie den überschüssigen Strom den Minern nicht schenken. Gut für die Kraftwerkbauer, die ihre Investition wieder schneller amortisieren.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 29 Minuten schrieb Chips:

Ich verstehe nicht. Wüste Gobi ist jetzt vielleicht nicht der beste Ort zum Minen. Ideal eigenen sich Kandada, Island und Nordeuropa. Da hat man schnelles Internet, es ist dünn besiedelt, politisch-ökonomisch stabil und freiheitlich (demokratisch) und es gibt Strom im Überfluss, va durch Wasserkraft, welche beständig ist.

Wüsten wären ideal für Solarstrom. Deine Beispiele (Kanada, Island, Norwegen und Schweden) haben Wasserkraftpotential das nicht in Überfluss vorhanden und ökologisch problematisch ist. 

Kernkraftwerke wären noch eine Alternative (Wirkungsgrad <30%, der Rest heizt die Flüsse auf). Kanada und Schweden haben Kernkraftwerke, die man nicht bräuchte, wenn es genug Wasserkraft gäbe. Deutschland will Wasserkraft aus Norwegen importieren - das wird nichts wenn die Miner in Norwegen sind.

vor 29 Minuten schrieb Chips:

Wie wäre es, wenn der Strom nur zu bestimmten Tageszeiten da wäre, zB. Mittags? Naja, wann ist denn Mittags? Das ist in Finnland eben wann anders als in Westkanada. Also kein Problem da.

Wie wäre es, wenn es doch so wäre, dass der Strom nur zB. zu 12Uhr UTC günstig wäre und die Miner nachts ausschalten? Naja, dann würde die Transaktionen eben zur mittagszeit schneller bestätigt werden (zB. alle 5Min) als nachts (zB. alle 20min). Heute kann eine Bestätigung auch mal ne Stunde dauern und davon hängt nicht gerade viel ab. om den Minern nicht schenken. Gut für die Kraftwerkbauer, die ihre Investition wieder schneller amortisieren.

Das bedeutet dass man die teuren ASIC Miningfarmen nur für Stunden am Tag nutzen kann. Die würden wohl eher teueren Spitzenstrom kaufen.

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Chips
vor 20 Minuten schrieb reko:

Wüsten wären ideal für Solarstrom. Deine Beispiele (Kanada, Island, Norwegen und Schweden) haben Wasserkraftpotential das nicht in Überfluss vorhanden und ökologisch problematisch ist. 

Kernkraftwerke wären noch eine Alternative (Wirkungsgrad <30%, der Rest heizt die Flüsse auf). Kanada und Schweden haben Kernkraftwerke, die man nicht bräuchte, wenn es genug Wasserkraft gäbe. Deutschland will Wasserkraft aus Norwegen importieren - das wird nichts wenn die Miner in Norwegen sind.

Ja, Schweden ist groß. Im Ballungsgebiet im Süden gibt es eben nicht sooo viel Naturkraft. Wenn die Deutschen mehr für den Strom bezahlen, dann wandert er auch dahin. Das Tolle an Minern ist ja: Die bauen einfach in Equipment ab und gehen da hin, wo es grad günstig ist. Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht, aber relativ einfach.

 

vor 20 Minuten schrieb reko:

Das bedeutet dass man die teuren ASIC Miningfarmen nur für Stunden am Tag nutzen kann.

Es kommt drauf an, welchen Anteil die Hardware relativ zu den Stromkosten ausmacht. Und wenn wir uns die Wüste Gobi vorstellen, es gibt tagsüber Strom im Überfluss und nachts nix, dann geht es eben nicht anders (die Strompreise würden auch jede Stunde stark variieren).

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reko
· bearbeitet von reko

Warten wir doch ab ob Kanada, Island und Norwegen die Miner überhaupt wollen. Hydro Quebec hat ja schon abgesagt (Link von ElTopo).

 

Nachtrag: Ein Antminer S9 kostet 2000$, kann man vielleicht ein Jahr nutzen und braucht 1375W = 12 000kWh wenn er rund um die Uhr, 365Tage läuft, Industriestrompreis in Kanada 3ct/kWh = 361$/Jahr Stromkosten.

Also weit überwiegende Investitionskosten.

Zitat

AntMiner S9 ... The most advanced and most efficient Bitcoin miner today. If you are serious about Bitcoin mining this is your rig. But since this miner just came out its possible that Bitcoin mining difficulty will now increase even more.

 

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WemNütztEs

Für Elektroautos gibt es ja nicht genug Strom, aber für sinnfreies proof of work Mining ist alles kein Problem. Meiner Meinung nach reine Ressourcenverschwendung. Hat jetzt aber auch nichts mit IOTA zu tun.

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Chips
vor 22 Minuten schrieb reko:

Warten wir doch ab ob Kanada, Island und Norwegen die Miner überhaupt wollen. Hydro Quebec hat ja schon abgesagt (Link von ElTopo).

 

Nachtrag: Ein aktueller Antminer kostet 1000$, kann man vielleicht ein Jahr nutzen und braucht 845W = 7400kWh wenn er rund um die Uhr, 365Tage läuft, Industriestrompreis in Kanada 3ct/kW = 222$/Jahr Stromkosten.

Wow, der Strompreis macht da ja weit weniger aus als gedacht.

 

Aktuell gibt es 20Mio. Terahashes pro Sekunde. Das 750€ Teil macht 10 TH/s. Man stellt also 1/2Miostel vom Gesamten.

Pro Stunde gibt es 6 neue Blöcke, mit jeweils 15 Bitcoin zu minen, also etwa 810 000€ zu holen (bei BTC Preis = 9000€)

Ergo würde man knapp 33Cent pro Stunde bekommen. Bei einem Strompreis von 5€Cent wären das 28Cent Gewinn pro Stunde. 200€ pro Monat. Läuft. In Deutschland würde man statt 3,5 Monate ganze 15 Monate zum amortisieren benötigen.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 48 Minuten schrieb Chips:

Wow, der Strompreis macht da ja weit weniger aus als gedacht.

Ich habe die Berechnung geändert, da Antminer S9 für Profis und R4 für Hobbyminer

2000$ Investition + Gebäude + Internet, 361$/Jahr Stromkosten

 

S9 Revenue 0.5 BTC/month (does not include hardware cost, electricity cost, or changes in BTC rate and mining difficulty)

Was machst Du jetzt nachts wenn Deine Solarzellen nicht liefern?

Welchen Strompreis müssen wir bezahlen, damit Norwegen seinen Strom an uns liefert?

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ElTopo
vor 2 Stunden schrieb reko:

Es gibt aber keine Möglichkeit diese Energie rund um die Welt zu transportieren. Unsere Energienetze sind für 100km Übertragung effizient. Also müßte man rund um die Welt Miningfarmen erstellen und sie abwechselnd ein/ausschalten. Meinst Du das wirklich?

Also der gesamte Grundlaststrom von Quebec wird von den Minern konsumiert. Und was machen die Einwohner? Gibt es keine sinnvollere Verwendung für Wasserkraft? Sonst fallen mir nur noch die chinesischen Kohlekraftwerke ein, die rund um die Uhr Überschuss liefern. China will sie abschalten.

Was ist an unnützen Mining besser als an Aluminium? Aluminium in Island (ein anderes Land mit Überschußenergie) "Der Bau dieses Staudamms ist bis heute umstritten"

 

Hast du den Artikel überhaupt gelesen?

 

Genau das ist ja der Knackpunkt bei Quebec: Weil ich Energie eben nicht weit transportieren kann, und im direkten Umfeld der Energiegewinnung nicht genug "normale" Abnehmer finde, was mache ich dann mit der Überschussenergie? Und es geht hier explizit um Überschussenergie ("excess energy" bei Quebec), keine Grundlast. Es wird hier keinem Einwohner Energie "weggenommen", die haben einfach viel zu viel Überschussenergie. Hydro Quebec hat dann die Miner eingeladen, und es haben sich so viele gemeldet, dass der Überschuss nicht reicht um alle zu bedienen. Aber einen Teil der Anfragen werden sie bedienen (nämlich den Teil aus Überschussenergie).

 

Die Erlöse aus dem Mining (oder aus Steuereinnahmen daraus) könnten dann für alles verwendet werden (im Gegensatz zu Aluminium).

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reko
· bearbeitet von reko
vor 51 Minuten schrieb ElTopo:

Die Erlöse aus dem Mining (oder aus Steuereinnahmen daraus) könnten dann für alles verwendet werden (im Gegensatz zu Aluminium).

Mining Gewinne kommen der Allgemeinheit zugute und Arbeitsplätze in der Aluminiumhütte nicht??

Steuern müssen beide bezahlen.

Zitat

Hydro Quebec is not automatically refusing entrepreneurs

... Hydro is also keen on attracting data centers, which generate more employment than bitcoin mines.

Klingt nicht sehr euphorisch und zeigt, dass Quebec viel zu wenig Überschuss hat um relevant zu sein. Es würde angestammte Industrie verdrängen, den Strom für die Bevölkerung verteuern. Wie oben erklärt werden die Miner bei Strommangel nicht abschalten. Sie brauchen also auch Spitzenstrom.

 

Es ist jetzt alles gesagt. Muß/kann jeder selbst nachrechnen.

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reko
· bearbeitet von reko

@Chips

Gerade gefunden: Chatangle A free, decentralized, global chatroom, powered by the IOTA tangle. Can your blockchain do this?

Reine Daten mit Value 0, keine Transaktionskosten, keine übertragenen IOTAs

 

Ähnlich aber mit der Möglichkeit Daten zu kaufen/verkaufen IOTA’s data Marketplace. Hier mit IOTA als Währung, könnte man wenn es Smart Contracts gibt aber auch mit Prepaid € oder Paypal2.0, AppleStore2.0 machen. Geht mit Ethereum auch, aber da bräuchte man zusätzlich eine kleine Menge Ether für den Transfer.

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reko
· bearbeitet von reko
Am ‎26‎.‎01‎.‎2018 um 11:59 schrieb reko:

Es gibt auch bereits Konkurrenz IOTA vs RaiBlocks "fast, feeless, minerless".

Lt Wikipedia 8.299 Mio$ vs 2.535 Mio$ Marktkap.

RaiBlocks_Whitepaper__German.pdf

 

Ein andere nicht auf einer Blockchain basierende Technologie und ohne Proof of Work aber derzeit keine direkte Konkurrenz ist Hashgraph (kann man als 4. Generation Distributed Ledger sehen)

Hashgraph – Tratsch über Tratsch.

Zitat

 Selbst IOTA soll im Angesicht der angeblich überragenden Transaktionsgeschwindigkeiten erblassen

.. warum die Behauptungen stimmen aber von Blockchain-Killer keine Rede sein kann

.. Hashgraph ist kein dezentrales Netz da eine Zugangs- und Abtrittskontrolle mit Register nötig sind.

..

Kurz zusammengefasst, heißt das für mich, dass IOTA, Bitcoin und Hashgraph jeweils Bereiche haben in denen Sie die Konkurrenz übertrumpfen. Wo welche Technologie zum Einsatz kommt muss also für jeden Einzelfall entschieden werden.

Hashgraph vs. Blockchain Is the end of Bitcoin and Ethereum near?

Zitat

resilient against DDoS attacks, botnets, and Firewalls.

without needing to use the Proof of Work or Leader systems

without a single point of failure

Bitcoin operates at a maximum of 7 transactions per second. While Hashgraph is only limited in relation to bandwidth and allows for over 250,000 transactions per second.

Hashgraph has some way to go before it can boast of the network effects

 

At this time, Hashgraph is only deployed in private, permissioned-based Networks.

Wird von der Firma Swirlds entwickelt. "Leemon Baird is the Inventor .. he has held positions as a Professor of Computer Science at the Air Force Academy and as a senior scientist in several labs"

Hashgraph ist patentierter closed Source.

 

Nachtrag: Video (1h20m guter Vortrag): Swirds' Leemon Baird Talks Hashgraph

"Swirds' founder visited HBS in November 2017 to talk about Hashgraph technology as a new direction for "Blockchains" and Distributed Ledger Technology more broadly"

@27:40 "the hole algorithm in 2 minutes", sind aber mehr als 2 Minuten.

Kommentar "Amazing how exponentially things are growing currently"

 

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reko
· bearbeitet von reko

Der Dachverband amerikanischer Kreditgenossenschaften CUNA hat ein Projekt CULedger (dort latest CULedger update als Video), das distributed Ledger in ihre Branche einführt. Hashgraph konnte sich dort im Oktober 2017 gegen Hyperledger durchsetzen (Quelle).

 

Hashgraph als patentiertes Closed Source Projekt einer kleinen Firma entwickelt sich viel langsamer als z.B. IOTA. Aber Hashgraph konzentriert sich nur auf den Konsensalgorithmus über einen Payload. Alles andere (Währung, Smart Contracts ..) sehen sie nicht als ihre Aufgabe. Der Konsensalgorithmus ist dabei verblüffend einfach, unglaublich schnell und kostenlos (abgesehen vom Betrieb eines zentralen Servers bei dem man sich an/abmelden muß, damit das System weis, wer teilnimmt). Im Gegensatz zu Blockchain/Tangle, die "nur" immer höhere Wahrscheinlichkeit liefern, bietet Hashgraph mathematisch beweisbare Sicherheit (async. Byzantine fault-tolerant consensus). Es verbreitet die Daten exponentiell im Netz und der Konsens beruht auf einer impliziten Abstimmung. Dazu werden bei jeder Weiterleitung eines Payloads 2 Hashes und ein Timestamp angefügt. Jeder Empfänger kann aus der Weiterleitungshistorie den Konsens bestimmen. Zusätzlich wird eine bestimmte Weiterleitungsanzahl gefordert um Inselkonsens auszuschließen. Auch Hashgraph hat einen gerichteten azyklischen Graphen. Der repäsentiert aber was ganz anderes als bei IOTA.

 

Hashgraph könnte damit das Industrieinteresse von IOTA abziehen.

 

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Mangalica

IOTA: Cannot be used for IoT. Loss of funds may occur.

 

Zitat

 

IOTA is the worst cryptocurrency I’ve reviewed so far. Installing the IOTA wallet was a pain. Receiving and sending IOTA tokens is technically challenging and time consuming. Address reuse can lead to loss of funds. There is no functional IOTA mobile wallet. There is no IOTA hardware wallet support.

 

But most importantly it is very clear that IOTA cannot be used on Internet-of-Things devices, the problem it markets itself as solving! How can a smart lightbulb or drone stay in sync with a “tangle” that requires vast amounts of CPU cores, RAM, and network bandwidth to stay in sync with?

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde schrieb skrause:

Die Schlußfolgerung ist falsch.

Richtig: IOTA ist eine schlechte Währung (wird auch gar nicht dafür gebraucht und ist auch kein vorrangiges Entwicklungsziel)

Falsch: IOTA kann nicht für IoT benutzt werden.

 

Auch wenn ich IOTA nicht als beste Lösung für IoT sehe. Es ist um Klassen besser als Bitcoin oder Ethereum.

Für das IoT wird nicht jeder Eigentümer eines IoT Devices den Source Code kompilieren und Wallets anlegen. Das werden Administratoren von Service Providern machen.

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thopueh
vor 2 Stunden schrieb skrause:

https://medium.com/@ralf/andreas-brekken-proves-he-has-no-clue-about-the-internet-of-things-823a0b03e0ea

 

vor einer Stunde schrieb reko:

Richtig: IOTA ist eine schlechte Währung (wird auch gar nicht dafür gebraucht und ist auch kein vorrangiges Entwicklungsziel)

Wie kommst du darauf?

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reko
· bearbeitet von reko
vor 38 Minuten schrieb thopueh:

Das (IOTA ist eine schlechte Währung) ist die Feststellung des Authors Andreas Brekken und wurde auch hier schon öfter thematisiert.

Der fehlende Komfort z.B. des Wallet Seeds wurde von den Entwicklern auch eingeräumt und ist angesichts des frühen Entwicklungsstands und der anderen Zielsetzung verständlich.

 

Dominik Schiener Interview: "The ironic thing is about a year ago, I said,’I don’t want the IOTA foundation to develop wallets, because we should focus on protocols.’ "

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thopueh
vor 22 Minuten schrieb reko:

Das (IOTA ist eine schlechte Währung) ist die Feststellung des Authors Andreas Brekken und wurde auch hier schon öfter thematisiert.

Der fehlende Komfort z.B. des Wallet Seeds wurde von den Entwicklern auch eingeräumt und ist angesichts des frühen Entwicklungsstands und der anderen Zielsetzung verständlich.

 

Dominik Schiener Interview: "The ironic thing is about a year ago, I said,’I don’t want the IOTA foundation to develop wallets, because we should focus on protocols.’ "

Was hat der aktuelle Entwicklungsstand der Wallet mit der Eignung zur P2P-Übertragung von Werten zu tun?

Abgesehen davon erwähnst du doch selbst den frühen Entwicklungsstand, bei dem der Fokus auf etwas anderem lag und liegt. Mit der Trinity Wallet sollten die Handling-Probleme nicht technikaffiner Nutzer beseitigt werden.

 

Dieses (FUD-) Pferd ist doch nun wirklich längst tot geritten?!

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 10 Minuten schrieb thopueh:

Was hat der aktuelle Entwicklungsstand der Wallet mit der Eignung zur P2P-Übertragung von Werten zu tun?

Abgesehen davon erwähnst du doch selbst den frühen Entwicklungsstand, bei dem der Fokus auf etwas anderem lag und liegt. Mit der Trinity Wallet sollten die Handling-Probleme nicht technikaffiner Nutzer beseitigt werden.

 

Dieses (FUD-) Pferd ist doch nun wirklich längst tot geritten?!

Weil der Author den aktuellen Entwicklungsstand bewertet hat und keine Versprechungen.

Der Punkt ist doch, dass IOTA auf der Währungswelle mit reitet (um sich zu finanzieren), aber eigentlich geht es bei IoT um ganz was anderes.

Wer glaubt, dass Bosch, VW, Microsoft .. IOTAs als Währung verwenden werden liegt m.M. falsch.

 

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thopueh
vor 12 Minuten schrieb reko:

Der Punkt ist doch, dass IOTA auf der Währungswelle mit reitet (um sich zu finanzieren), aber eigentlich geht es bei IoT um ganz was anderes.

Wer glaubt, dass Bosch, VW, Microsoft .. IOTAs als Währung verwenden werden liegt m.M. falsch.

Die M2M-Economy beinhaltet natürlich auch die Bezahlung von Leistung, welche im Hinblick auf Datenaustausch insbesondere mit der Möglichkeit zu Micro-Payments adressiert wird. Dass du der Meinung bist, dies sei durch andere Zahlungsmechanismen überhaupt und besser abbildbar, habe ich gelesen; nachvollziehen kann ich deine Sichtweise nicht.

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reko
· bearbeitet von reko

IOTA will enger mit den Zentralbanken zusammenarbeiten. Wie könnte das aussehen?

 

Interview 23.1.2018: So What is Going on with IOTA? A Discussion with Dominik Schiener, IOTA Co-Founder

"Schiener explained that they want to get rid of this uncertainty of volatility by working with central banks. He added that In 2018 they will start to work more closely with them."

“We do our own thing. Let the cryptocurrency market do theirs.”

 

Man muss hier die Motivation beachten. Die IOTA Initiatoren wollen nicht mit IOTAs reich werden, sondern mit den Verkauf von dreiwertigen JINN Prozessoren.

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Guadalupe
· bearbeitet von Guadalupe

Anders als bei Bitcoin steht bei IOTA sicherlich nicht die Bezahlung im Vordergrund, sondern das Datenübertragungsprotokoll. Und vermutlich werden die meisten Firmen erstmal nur das Protokoll nutzen (nicht den Token). Wenn in  Zukunft jedoch Milliarden von Maschinen miteinander kommunizieren und Daten austauschen, braucht es ein flexibles Bezahlungssystem, das in einem solchen M2M-Netzwerk Bezahlungen schnell und kostenlos (auch Micropayments) umsetzten kann.

 

IOTA hat dabei als „First Mover“ gute Chancen.


Der Weg zum M2M-Paymentsystem ist natürlich mit einigen Hürden gespickt. Eine erste Hürde ist das Thema "Regulierung".

 

Im vergangen Jahr hat sich einiges getan:

  • Die Coordicide-Lösung wurde vorgestellt.
  • Die Betaversion der Trinity Wallet wurde veröffentlicht.
  • Der IXI-Hub wurde veröffentlicht.
  • Qubic wurde vorgestellt.
  • Local Snapshots wurden eingeführt.
  • Das znet (Test-Netzwerk ohne Coordinator) wurde vorgestellt.
  • IOTA wird standardisiert, von der Object Management Group / eCl@ss.
  • Weitere Partnerschaften:  Jaguar möchte unter anderem die IOTA-Wallet in die Autos einbauen (Token-Nutzung).

 

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ElTopo

Das ist ja schon fast Leichenfledderei, diesen alten und zu Recht vergessenen Thread wieder auszubuddeln. Natürlich von einem neuen User mit seinem ersten Beitrag, und sofort offensichtliche Werbung. Congrats.

 

Zur Klarstellung: IOTA hat es nicht hinbekommen, den zentralen Coordinator abzuschalten, stattdessen haben sie ihn durch gleich 3 (!) Systeme ersetzt, die den Konsens im Netzwerk herstellen sollen (was vorher der Coordinator zentral gemacht hat):

 

1) globale Node-Identitäten, die über die gültigen Transaktionen entscheiden sollen

2) "Mana", neben dem IOTA Token ein weiterer neuer Token, den die Nodes erhalten wenn sie Punkt 1 gut verrichten (das Equivalent zu Proof of work bei Bitcoin)

3) "Shimmer", ein Abstimmungsverfahren unter den Nodes, weil Punkt 1 und 2 für einen Konsens immer noch nicht ausreichen

 

Wem es bekannt vorkommt, dass Nodes über Voting den Konsens herstellen: Ja, genau das gibt es schon bei Ripple oder Stellar. Weil ihr usprüngliches Konzept ohne einen zentralen Coordinator nicht funktioniert hat, wurde dieser durch Konsensmechanismen ersetzt, die es schon seit Jahren in anderen Kryptowährungen gibt (nur komplizierter und mit hippen Marketing-Bullshit-Terms wie Mana und Shimmer)...

 

Weitere Details dazu in einem guten Artikel beim Bitcoinblog: https://bitcoinblog.de/2019/05/31/iota-soll-endlich-dezentral-werden-wie-die-entwickler-den-koordinator-abschalten-wollen/

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