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Bone

Vermögensverwaltung und Altersvorsorge

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Bone
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Hallo zusammen,

 

mir geht es in diesem Beitrag um die Strategie für die Altersvorsorge und Vermögensverwaltung. Da es inzwischen über ein etwas größeren Betrag geht Frage ich Euch um Vorschläge und Meinungen.

Ein besserer Titel ist mir leider nicht eingefallen. Ich habe etwas mehr Informationen hinzugefügt, damit das Bild meiner Situation besser bekannt, ist auch wenn es eine Überschneidung der zwei

Forenbereiche bedeutet. Hoffe das ist ok.

 

1. Allgemeines

1.1 Erfahrungen mit Geldanlagen
Ich lese seit Ewigkeiten mit aber habe kaum etwas gemacht. Erste mal Anfang letzten Jahres aber größere Batzen ETFs erst in der Mitte. Dadurch viel Rendite verloren aber besser spät als nie.

1.2 Alter, Familienstand, Kinder, geplanter Renteneintritt
33 bald 34, ledig - lebe mit Freundin zusammen, keiner Kinder - sind gerade noch am hadern, 60 (Staat möchte irgendwas mit 67...)

1.3 Berufliche Situation / Bruttojahreseinkommen / wieviel Geld bleibt bei Abzug aller Kosten im Monat übrig
Angestellt, 72k€, 1750€

 

1.4 Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)
ETF110/ISIN: LU0392494562
ETF127/ISIN: LU0635178014

 

1.5 Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Zur Weiterbildung/Pflege in Sachen Finanzen gerne 1-2h/Woche. Meist lese ich hier einfach still mit.

 

1.6 Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Relativ hohe Risikobereitschaft für den auf Aktien gesetzten Teil des Vermögens und darauf eingestellt bei entsprechenden Talfahrten die Verluste ein paar Jahre auszusitzen.

Habe ich mit Aktien meiner Ex-Firma selbst miterlebt und halte sie immer noch. Inzwischen geht es wieder gut hoch. Durch Kündigung habe ich auch das Klumpenrisikio nicht mehr.

 

1.7 bisherige Risikovorsorge / Falls nicht: Personen und Sachversicherungen im Überblick
- Haftpflichtversicherung
- Gesetzlich krankenversichert
- BU
- Unfall
- Hausrat

1.8 Umfang der Absicherung (Einzelperson, Familie, Lebenspartner)
Lebenspartnerin ohne Kinder. Haben auch keine Ahnung, ob wir welche wollen oder nicht. Ich würde eher mit planen als ohne. Sicher ist sicher.

1.9 bisherige Erfahrung mit Altersvorsorgeanlagen
Direktversicherung Metallrente und Pensionsplan von der alten Firma aber sehr wenig Ahnung davon. Bei der neuen Firma ist Direktversicherung wieder möglich,

aber außerhalb der 26€ die ich von der Firma bekomme eher unattraktiv für mich.

2. Das 3-Säulenmodell und bisherige Ansprüche

2.1 Gesetzliche Rente
Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich bei einer monatlichen Rente von ~386€
Wenn ich weiter wie bisher einzahle: 2487€
Entgeltpunkte: 12,6842

2.2 kapitalbasierende, staatlich geförderte Rente wie Riester, Rürup, Eichel
Nichts vorhanden. Soll angeblich gut sein für meine Gehaltsklasse aber habe mich noch nicht darum gekümmert.

2.3 Arbeitgeberfinanzierte Rente (bAV), AVWL-Zahlung möglich ?
Direktversicherung Allianz Metallrente mit 8619€ bei ?%
Pensionsplan unverfallbar mit 9604€ bei 3,25%

Neuem AG würde auch Direktversicherung gehen aber lohnt sich ja nicht wirklich bei meinem Gehalt.

2.4 private Vorsorge aus Eigenmitteln (Lebensversicherungen, Fonds, ETFs usw. bei Fondspolicen)

Siehe die oben genannten Fonds sonst nichts.

3. Sonstige Vermögenssituation (Wünsche und Ziele)
Ziel ist eine Absicherung für das Alter, da ich dem gesetzlichen System nicht vertraue.


3.1 aktuelle Sparleistungen
Bausparvertrag von 2003 Wüstenrot mit 1,75% Guthabenzins bei Verzicht erhöht es sich auf 4% rückwirkend, Abschlusssumme: 20.000€, eingezahlt bisher 8k€, jährlich 1200€
 

3.2 Schulden (Bitte Kredithöhe, Kreditzinsen und Gesellschaft nennen)
keine Schulden

3.3 absehbare Investitionen und preisliche Vorstellung der Wünsche und Ziele in x Jahren (Urlaub, Auto, Wohnung, Haus)
Aus einem Auto machen ich mir nichts. Haus ist mir zu viel Arbeit. Wohne günstig in einer Genossenschaftswohnung. Urlaub mache ich gerne und viel.

4. Bisherige Allokation meines ~200k€ Vermögens:

 

Tagesgeld und Giro: 65,6%

Bausparen: 4,2%

Ex-Firma: 2,5%

ETF110: 22,2%

ETF117 5,4%

 

5. Vorgehen und Fragen:

 

Meine Ziel-Allokation würde den 70% Aktien und Rest Tagesegeld entsprechen. Da mir bei ETF110 und 127 die Aufteilung von 80:20 noch nicht gut passt teile ich

die ETFs unten etwas anders auf. Ausschüttend oder thesaurierend ist ja inzwischen egal. Ich würde es folgendermaßen aufteilen und bei der Diba einkaufen.

Am besten unter der Woche vor 17:30 wenn ich es recht in Erinnerung habe. Die 97k€ würde ich so verteilen:

 

20% TD -0,20 Vanguard FTSE North America (IE00BKX55R35) 683 Werte phy. ausschüttend

30% TD -0,28 ISHARES STOXX EUROPE 600 UCITS ETF (DE) (DE0002635307) 600 Werte phy. ausschüttend

40% TD +0,15 Vanguard FTSE EMERGING MARKETS (IE00B3VVMM84) 1049 Werte phy. ausschüttend

10% TD -0,03 SPDR MSCI World Small Cap UCITS ETF (IE00BCBJG560) 4284 Werte nach 1652 größten phy. Thesaurierend

 

In Zukunft würde ich dann über Portfolioperformance (einfach gut das Programm!) und monatliche Käufe die Werte rebalancen. 

 

Würde es außerhalb von Tagesgeld Sinn machen Anleihen mit ins Boot zu nehmen? Dann wäre die Aufteilung 70% Aktien 10% Anleihen und 20% Tagesgeld/Giro. 

Dafür müsste ich mich aber erst in den Thread von Ramstein einlesen.

 

 

Gruß

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sigmabe
Posted

Ich konzentriere mich mal auf den Nicht-Versicherungsteil, dort fühle ich mich nicht so kompetent

etwas zu bewerten, wenn ich es recht verstehe, willst du dort ja auch nichts ändern.

 

4 hours ago, Bone said:

Meine Ziel-Allokation würde den 70% Aktien und Rest Tagesegeld entsprechen.

Brauchst du so viel Tagesgeld als Liquidität? Warum nicht Festgeld oder Anleihen?

 

4 hours ago, Bone said:

Ausschüttend oder thesaurierend ist ja inzwischen egal.

Wenn dein Freibetrag ausgeschöpft ist, sollte da nur noch ein vernachlässigbarer Unterschied sein.

 

4 hours ago, Bone said:

Die 97k€ würde ich so verteilen

Gibt es einen Grund für diese Verteilung, spontan frage ich mich zumindest: Wieso so wenig Nordamerika, wieso so viel Europa und EM, wieso kein Pazifik?

 

4 hours ago, Bone said:

Dann wäre die Aufteilung 70% Aktien 10% Anleihen und 20% Tagesgeld/Giro

Finde das noch immer recht viel Liquidität, warum nicht 70% Aktien, 20% Anleihen/Festgeld, 10% Tagesgeld. Giro würde ich nicht dazurechnen ebenso einen ausreichenden "Notgroschen". Allgemein fällt mir noch auf, dass das schon eine aggresive Verteilung ist (Aktien >60%), aber ich denke das hast du dir klargemacht.

 

4 hours ago, Bone said:

Bausparvertrag von 2003 Wüstenrot mit 1,75% Guthabenzins bei Verzicht erhöht es sich auf 4% rückwirkend, Abschlusssumme: 20.000€, eingezahlt bisher 8k€, jährlich 1200€

Was soll daraus eigentlich werden, da ein Haus nicht geplant ist? Immerhin hast du dadurch eine ganz nette Festgeldposition.

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odensee
Posted · Edited by odensee
vor 32 Minuten schrieb sigmabe:

Brauchst du so viel Tagesgeld als Liquidität? Warum nicht Festgeld oder Anleihen?

Mir scheint, die Aufteilung 70/30 steht für "spekulativ" / "sicher". Welche Anleihen würdest du im Bereich "sicher" empfehlen. Sowas suche ich schon lange.   ;)

Bei einem gewissen Anteil "Festgeld" bin ich bei dir. Nicht, weil dort noch Rendite möglich ist, sondern zur Sicherung des heutigen Zinsniveaus.

 

vor 4 Stunden schrieb Bone:

Würde es außerhalb von Tagesgeld Sinn machen Anleihen mit ins Boot zu nehmen? Dann wäre die Aufteilung 70% Aktien 10% Anleihen und 20% Tagesgeld/Giro. 

Frage: welchen Zweck sollen Anleihen haben? "Sicherer Depotanteil"? Vergiss es (meine Meinung). Oder weitere Assetklasse zur Erzielung einer positiven Rendite nach Kosten und Steuern? Dann intensiv den Ramstein-Thread zu Anleihen und auch den "Anleihe-ETF"-Teil in "ETF-Depot aufbauen" lesen

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Bone
Posted
vor 16 Stunden schrieb sigmabe:

 

vor 20 Stunden schrieb Bone:

Meine Ziel-Allokation würde den 70% Aktien und Rest Tagesegeld entsprechen.

Brauchst du so viel Tagesgeld als Liquidität? Warum nicht Festgeld oder Anleihen?

Nein brauche ich nicht aber die 30% sollen den sicheren Anteil darstellen also wenn dann maximal Festgeld. 

 

vor 16 Stunden schrieb sigmabe:
vor 20 Stunden schrieb Bone:

Die 97k€ würde ich so verteilen

Gibt es einen Grund für diese Verteilung, spontan frage ich mich zumindest: Wieso so wenig Nordamerika, wieso so viel Europa und EM, wieso kein Pazifik?

Pazifik hatte ich gar nicht bedacht, da ich vorher alles nur in World hatte. ETF110 habe ich ja schon 80% (besteht zum Großteil aus Amerika) und ETF127 nur 20% daher weniger Nordamerika und mehr die anderen. 

Gibt es irgendwo vielleicht ein Excel Tool oder ist es über Portfolio Performance möglich zu schauen wie die Länder verteilt sind?

 

 

vor 16 Stunden schrieb sigmabe:
vor 20 Stunden schrieb Bone:

Dann wäre die Aufteilung 70% Aktien 10% Anleihen und 20% Tagesgeld/Giro

Finde das noch immer recht viel Liquidität, warum nicht 70% Aktien, 20% Anleihen/Festgeld, 10% Tagesgeld. Giro würde ich nicht dazurechnen ebenso einen ausreichenden "Notgroschen". Allgemein fällt mir noch auf, dass das schon eine aggressive Verteilung ist (Aktien >60%), aber ich denke das hast du dir klar gemacht.

Ich finde die Regel 100-Alter = Aktienquote ganz gut. Bin noch jung und brauche das Geld einfach nicht.  Tagesgeld und Giro sind mein Notgroschen. Obwohl ich nichts besitze was einen Notgroschen rechtfertigen würde aber sicher ist sicher. 

 

vor 16 Stunden schrieb sigmabe:
vor 20 Stunden schrieb Bone:

Bausparvertrag von 2003 Wüstenrot mit 1,75% Guthabenzins bei Verzicht erhöht es sich auf 4% rückwirkend, Abschlusssumme: 20.000€, eingezahlt bisher 8k€, jährlich 1200€

Was soll daraus eigentlich werden, da ein Haus nicht geplant ist? Immerhin hast du dadurch eine ganz nette Festgeldposition.

Nichts. Es wird als sicherer Anteil gesehen mit guter Verzinsung. 

 

vor 15 Stunden schrieb odensee:
vor 16 Stunden schrieb sigmabe:

Brauchst du so viel Tagesgeld als Liquidität? Warum nicht Festgeld oder Anleihen?

Mir scheint, die Aufteilung 70/30 steht für "spekulativ" / "sicher". Welche Anleihen würdest du im Bereich "sicher" empfehlen. Sowas suche ich schon lange.   ;)

Bei einem gewissen Anteil "Festgeld" bin ich bei dir. Nicht, weil dort noch Rendite möglich ist, sondern zur Sicherung des heutigen Zinsniveaus.

Das stimmt odensee. Da du auch von Festgeld redest werde ich wohl doch eine Festgeldleiter erstellen. Juhuuu :/

 

vor 15 Stunden schrieb odensee:
vor 20 Stunden schrieb Bone:

Würde es außerhalb von Tagesgeld Sinn machen Anleihen mit ins Boot zu nehmen? Dann wäre die Aufteilung 70% Aktien 10% Anleihen und 20% Tagesgeld/Giro. 

Frage: welchen Zweck sollen Anleihen haben? "Sicherer Depotanteil"? Vergiss es (meine Meinung). Oder weitere Assetklasse zur Erzielung einer positiven Rendite nach Kosten und Steuern? Dann intensiv den Ramstein-Thread zu Anleihen und auch den "Anleihe-ETF"-Teil in "ETF-Depot aufbauen" lesen

Ich dachte erst ich könnte es als sicheren Anteil sehen. Da muss ich mich heute nochmal genauer einlesen. 

Es würde dann ja Sinn machen es zum spekulativen 70% Anteil zu sehen und dann 50% Aktien und 20% Anleihen zu machen (Werte sind geraten, da ich keine Ahnung von Anleihen habe. 

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odensee
Posted
vor 12 Minuten schrieb Bone:

Ich dachte erst ich könnte es als sicheren Anteil sehen. Da muss ich mich heute nochmal genauer einlesen. 

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Du kannst auch mit Anleihen den "sicheren" Anteil abdecken. Deutsche Staatsanleihen sind dafür prädestiniert. Aber du erzielst eine geringere Rendite als mit TG/FG. Ist hier im WPF immer mal wieder heiß diskutiertes Thema.

 

Bei FG würde ich nur auf seriöse Banken mit einem akzeptablen Ranking setzen.

 

vor 12 Minuten schrieb Bone:

Es würde dann ja Sinn machen es zum spekulativen 70% Anteil zu sehen und dann 50% Aktien und 20% Anleihen zu machen (Werte sind geraten, da ich keine Ahnung von Anleihen habe. 

Nach intensiver Beschäftigung mit Anleihen kann eine solche Aufteilung durchaus sinnvoll sein. Ramstein hat, wenn ich seine Beiträge zu seinem Musterdepot richtig verstehe, Anleihen und Aktien im Verhältnis 50/50.

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sigmabe
Posted · Edited by sigmabe
3 hours ago, Bone said:

Nein brauche ich nicht aber die 30% sollen den sicheren Anteil darstellen also wenn dann maximal Festgeld.

Es ging mir hauptsächlich darum, die große Menge an Liquidität zu hinterfragen. Wenn diese nicht benötigt wird, sollte darauf meiner Meinung nach verzichtet werden und die Marktprämie für den Verzicht kassiert werden.

 

3 hours ago, odensee said:

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Du kannst auch mit Anleihen den "sicheren" Anteil abdecken. Deutsche Staatsanleihen sind dafür prädestiniert. Aber du erzielst eine geringere Rendite als mit TG/FG. Ist hier im WPF immer mal wieder heiß diskutiertes Thema.

Wenn es um den riskoarmen Teil geht, sind auch AAA-Staatsanleihen möglich, wie aber bereits von odensee erwähnt, gibt es hier im WPF verbreitet die Position, dass Festgeldleitern bei Banken in europäischen AAA Ländern mit Einlagesicherung von Privatanlegern gegenüber AAA-Staatsanleihen bevorzugt werden sollten, die wichtigste Quelle im WPF dazu ist wohl der Faden von sparfux zu diesem Thema.

 

On 23.8.2007 at 2:03 PM, sparfux said:

Ich glaube man wird mit einem Festgeld/Sparbrief Ansatz eine höhere Rendite erzielen als mit einem Renten-ETF auf Staatsanleihen, weil

 

a ) der Sparbriefanbieter den Anleger für die Illiquidität der Anlage entschädigt und ihm für dieses zusätzliche Risiko eine Prämie zahlt,

b ) man das Marketingbudget neu in den Markt gekommener und nach neuen Kunden suchender Banken regelmäßig anzapfen kann,

c ) man keine Kosten bei Sparbriefen hat und noch wichtiger

d ) die quasi-staatliche Einlagensicherung zu einer "systematischen Asymmetrie im Rendite-Risiko Kontinuum" führt :P

Es gibt jedoch auch die Position, dass AAA-Staatsanleihen doch ihre Berechtigung haben, weil sie von manchen doch als sicherer angesehen werden und sie von einer erhöhten Nachfrage bei Aktiencrashs profitieren könnten (Korrelation, sicherer Hafen). Hier kann man natürlich einwenden, dass im Moment kein großer Spielraum für eine Leitzinssenkung besteht und die Korrelation daher im Krisenfall möglicherweise schlechter wäre als erhofft. Ich glaube jeder sollte sich dazu eine eigene Meinung bilden.

 

3 hours ago, odensee said:

Nach intensiver Beschäftigung mit Anleihen kann eine solche Aufteilung durchaus sinnvoll sein. Ramstein hat, wenn ich seine Beiträge zu seinem Musterdepot richtig verstehe, Anleihen und Aktien im Verhältnis 50/50.

Ich sehe in dieser Version eher die Fortgeschrittenenvariante, falls damit gemeint ist den riskanten Teil des Portfolios hauptsächlich mit Nachrangeinzelanleihen zu gestalten. Hier sollte sicherlich der Zeitaufwand nicht unterschätzt werden und bei kleineren Anlagebeträgen wird es hier wohl auch schwer, da man meiner Meinung nach auf mindestens 10 Anleihen aufteilen sollte.

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odensee
Posted · Edited by odensee
vor 1 Minute schrieb sigmabe:
vor 3 Stunden schrieb odensee:

Nach intensiver Beschäftigung mit Anleihen kann eine solche Aufteilung durchaus sinnvoll sein. Ramstein hat, wenn ich seine Beiträge zu seinem Musterdepot richtig verstehe, Anleihen und Aktien im Verhältnis 50/50.

Ich sehe in dieser Version eher die Fortgeschrittenenvariante, falls damit gemeint ist den riskanten Teil des Portfolios hauptsächlich mit Nachrangeinzelanleihen zu gestalten.

Siehe Hervorhebung

 

vor 1 Minute schrieb sigmabe:

Hier sollte sicherlich der Zeitaufwand nicht unterschätzt werden und bei kleineren Anlagebeträgen wird es hier wohl auch schwer, da man meiner Meinung nach auf mindestens 10 Anleihen aufteilen sollte.

:thumbsup:

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sparfux
Posted
vor 3 Stunden schrieb sigmabe:

Ich sehe in dieser Version eher die Fortgeschrittenenvariante, falls damit gemeint ist den riskanten Teil des Portfolios hauptsächlich mit Nachrangeinzelanleihen zu gestalten. Hier sollte sicherlich der Zeitaufwand nicht unterschätzt werden und bei kleineren Anlagebeträgen wird es hier wohl auch schwer, da man meiner Meinung nach auf mindestens 10 Anleihen aufteilen sollte.

 

Also selbst bei INTENSIVSTER Beschäftigung damit: Es kann doch wohl keiner ernsthaft nachrangige Unternehmensanleihen ernsthaft als "RK1" ansehen. Ich sehe ja ein, dass einlagengesichertes Festgeld als RK1 zu Diskussionen führt aber Nachranganleihen als RK1 anzusehen, ist doch nicht mal eine Diskussion wert!

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odensee
Posted
vor 6 Minuten schrieb sparfux:

Also selbst bei INTENSIVSTER Beschäftigung damit: Es kann doch wohl keiner ernsthaft nachrangige Unternehmensanleihen ernsthaft als "RK1" ansehen. Ich sehe ja ein, dass einlagengesichertes Festgeld als RK1 zu Diskussionen führt aber Nachranganleihen als RK1 anzusehen, ist doch nicht mal eine Diskussion wert!

 

Es geht nicht (mehr) um "RK1". Siehe:

 

vor 6 Stunden schrieb Bone:

Es würde dann ja Sinn machen es zum spekulativen 70% Anteil zu sehen und dann 50% Aktien und 20% Anleihen zu machen (Werte sind geraten, da ich keine Ahnung von Anleihen habe. 

 

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Ramstein
Posted · Edited by Ramstein
vor einer Stunde schrieb odensee:

Es geht nicht (mehr) um "RK1". Siehe:

 

Sehr richtig.

 

vor einer Stunde schrieb sparfux:

Also selbst bei INTENSIVSTER Beschäftigung damit: Es kann doch wohl keiner ernsthaft nachrangige Unternehmensanleihen ernsthaft als "RK1" ansehen. Ich sehe ja ein, dass einlagengesichertes Festgeld als RK1 zu Diskussionen führt aber Nachranganleihen als RK1 anzusehen, ist doch nicht mal eine Diskussion wert!

 

Ich sehe es als extrem schiefes Brett an zu behaupten, dass Anleihen nur für RK1 (oder RK2) zu gebrauchen sind. Außerdem sind "nachrangige Unternehmensanleihen"  nicht der richtige Schwaynkram; das sind nachrangige Bankanleihen. Unternehmenshybride (Beispiel VW) bietet eine etwas höhere Dividende als Seniors, sind aber mit den Bankhybriden risikomäßig nicht zu vergleichen, denn da kann es auch mal Totalverlust werden.

 

Für mich gibt es folgende Gründe, in durchaus ertrags-/risikoorientierte Anleihen zu investieren:

  • Diversifikation über verschiedene Assetklassen
  • planbare Kapitalflüsse aus Zinszahlungen
  • Spekulation auf Wertgewinne in Sondersituationen

Nachtrag: Der letzte Absatz gefällt mir so gut, dass ich ihn in Anleihen für Dummies eingefügt habe.

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sparfux
Posted
vor 2 Stunden schrieb odensee:

Es geht nicht (mehr) um "RK1". Siehe:

 

OK, ok, dann höre ich jetzt mal auf mit der Schnappatmung. Mich hat irritiert, dass in dem zitierten Post "AAA Staatsanleihen", Festgeld und "Nachrangeinzelanleihen" in einem Atemzug genannt wurden. Dabei wurden dann "Nachrangeinzelanleihen" als die "Fortgeschrittenenvariante" bezeichnet.

 

 

vor 1 Stunde schrieb Ramstein:

Außerdem sind "nachrangige Unternehmensanleihen"  nicht der richtige Schwaynkram; das sind nachrangige Bankanleihen.

 

Hm, ich hatte jetzt einfach angenommen, dass Banken auch Unternehmen sind.

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Ramstein
Posted
vor 31 Minuten schrieb sparfux:

Hm, ich hatte jetzt einfach angenommen, dass Banken auch Unternehmen sind.

 

Ja, Industriehybride wäre dirkorrektereWortwahl gewesen. Sorry.

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Bone
Posted · Edited by Bone

Hallo,

 

vielen Dank für die rege Teilnahme am Thread!

 

Allgemein:

 

Ich habe mich entschieden auf 60% Aktien RK3, 10% Anleihen RK3, 20% Festgeld RK1, 4% Bausparen und 5% Tagesgeld RK1 zu gehen.

Warum? Wenn ich davon ausgehe, dass sich mein Aktienteil bei einer Krise um 50% verringert habe ich immer noch 60k plus die 60k von RK1 was verdammt viel Geld ist.

Was bei Anleihen in der Krise passiert weiß ich bisher nicht also nehme ich mal Nullwert an. Um Finanzwesir zu zitieren "Die Frage ist nur: Haben Sie die Kraft, jetzt nicht hinzusehen,

sondern sich mit dem unergründlichen Lächeln und der Gelassenheit eines Dalai Lama an die Seitenlinie zu stellen und nichts zu tun? "

 

 

Aktien:

 

Ich habe den Pazifik Raum mit eingebunden. Ich werde EM etwas höher bewerten, da ich bei meinem jetzigen Depotwerten EM etwas unterbewertet habe mit 20:80.

Kann sich somit nach einigen Sparraten wieder verändern. Muss mir eine Excel erstellen die mir die Werte am besten löst für eine optimale Aufteilung

(siehe https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/#comment-1052952)

 

25% TD -0,20 Vanguard FTSE North America (IE00BKX55R35) 683 Werte phy. Ausschüttend
25% TD -0,28 ISHARES STOXX EUROPE 600 UCITS ETF (DE) (DE0002635307) 600 Werte phy. Ausschüttend
30% TD +0,15 Vanguard FTSE EMERGING MARKETS (IE00B3VVMM84) 1049 Werte phy. Ausschüttend
10% TD ComStage MSCI Pacific TRN UCITS ETF (LU0392495023) swap. thesaurierend
10% TD -0,03 SPDR MSCI World Small Cap UCITS ETF (IE00BCBJG560) 4284 Werte nach 1652 größten phy. thesaurierend

 

Änderungsvorschläge oder kann man so gut anfangen?


 

Festgeldleiter: (bei kritischer-anleger und tagesgeldvergleich.net gesucht)

 

Zum nachlesen warum ich keine Staatsanleihen genommen habe sondern Festgeld auf Grund dieses Threads und eurer Empfehlung:

(https://www.wertpapier-forum.de/topic/12888-renten-etf-vs-tagesgeldfestgeldsparbriefe/) Ich hoffe ich habe es auch richtig interpretiert.

 

Als Länder habe ich nur welche mit Bonität AAA (macht einen Unterschied von mehr als 0,2% aus zu AA) ausgewählt:

 

1 Jahr GER HSH Nordbank Festgeld 0,95 % über Zinspilot und somit 25€ Bonus

2 Jahre SWE Hoist Finance Festgeld 0,85% über Weltsparen und somit 50€ Bonus

3 Jahre GER Fidor Bank 1,1% Sparbrief kein Bonus

 

Spricht etwas gegen solche Portale? Werde dann in einem Jahr einfach wieder schauen wo sich die Anlage lohnt.

 

 

Anleihen:

 

Werde ich mir morgen https://www.wertpapier-forum.de/topic/47405-anleihen-für-dummies/ durchlesen.

 

 

Gruß Bone

 

 

 

 

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west263
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vor 20 Minuten schrieb Bone:

GER Fidor Bank

lt. Wikipedia

Am 28. Juli 2016 wurde bekannt, dass die Fidor Bank durch die Groupe BPCE übernommen wird.

 

Ist das jetzt überhaupt noch eine deutsche Bank?

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goccih
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vor 39 Minuten schrieb west263:

Ist das jetzt überhaupt noch eine deutsche Bank?

Die Eigentümer der Deutschen Bank sind auch hauptsächlich Ausländer. Ist die Deutsche Bank noch eine deutsch Bank?

 

Fidor Bank AG
Sitz der Gesellschaft:
München | Handelsregister: Amtsgericht München, HRB 149 656

Zuständige Aufsichtsbehörde
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Quelle: https://www.fidor.de/legal-notice

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roller123
Posted

Als Länder habe ich nur welche mit Bonität AAA (macht einen Unterschied von mehr als 0,2% aus zu AA) ausgewählt:

1 Jahr GER HSH Nordbank Festgeld 0,95 % über Zinspilot und somit 25€ Bonus

2 Jahre SWE Hoist Finance Festgeld 0,85% über Weltsparen und somit 50€ Bonus

3 Jahre GER Fidor Bank 1,1% Sparbrief kein Bonus

 

 

Google mal zu HSH Nordbank. Wenn ich mich recht entsinne soll diese Bank in Kürze verkauft werden, Einlagensicherung unsicher.

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xfklu
Posted

Bitte nicht einen ganzen Meter Text zitieren, um dann einen Einzeiler drunter zu schreiben.

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Bone
Posted

Hallo zusammen, 

 

Aktien:

da bei den Aktien keiner sich groß Wert werde ich gegen Nachmittag anfangen die Anteile bei der DiBa über Direktkauf bei Tradegate kaufen. Allokation kann ja immer noch etwas geändert werden.

 

Festgeld:

Besitzer sind wie  goccih schon sagt egal wichtig ist der Sitz der Bank mM. nach.

Die HSH wird wirklich verkauft und die Einlagensicherung ist unklar. Werde deshalb erfolgt ein Austausch durch Varengold

 

Als Länder habe ich nur welche mit Bonität AAA (macht einen Unterschied von mehr als 0,2% aus zu AA) ausgewählt:

1 Jahr SWE Hoist Finance Festgeld 0,75 % über Weltsparen und Winterbonus von 25€ + 50€ Willkommensbonus Neukunden

2 Jahre SWE Hoist Finance Festgeld 0,85% über Weltsparen

3 Jahre GER Fidor Bank 1,1% Sparbrief kein Bonus

 

Anleihen:

Hab den die ersten Thread gelesen aber da werde ich noch um einiges mehr Zeit investieren müssen in den nächsten 2-3 Wochen... 

 

Danke an alle!

 

 

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alpha_omega
Posted
vor 23 Stunden schrieb Bone:

Aktien:

 

Ich habe den Pazifik Raum mit eingebunden. Ich werde EM etwas höher bewerten, da ich bei meinem jetzigen Depotwerten EM etwas unterbewertet habe mit 20:80.

Kann sich somit nach einigen Sparraten wieder verändern. Muss mir eine Excel erstellen die mir die Werte am besten löst für eine optimale Aufteilung

(siehe https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/#comment-1052952)

 

25% TD -0,20 Vanguard FTSE North America (IE00BKX55R35) 683 Werte phy. Ausschüttend
25% TD -0,28 ISHARES STOXX EUROPE 600 UCITS ETF (DE) (DE0002635307) 600 Werte phy. Ausschüttend
30% TD +0,15 Vanguard FTSE EMERGING MARKETS (IE00B3VVMM84) 1049 Werte phy. Ausschüttend
10% TD ComStage MSCI Pacific TRN UCITS ETF (LU0392495023) swap. thesaurierend
10% TD -0,03 SPDR MSCI World Small Cap UCITS ETF (IE00BCBJG560) 4284 Werte nach 1652 größten phy. thesaurierend

 

Änderungsvorschläge oder kann man so gut anfangen?


 

 

 

 

 

 

Hast Du bedacht, daß Südkorea gemäß FTSE-Klassifizierung nicht Bestandteil der "Emerging Markets" ist?

Durch obige Produktauswahl wird Südkorea nicht abgedeckt.

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Bone
Posted
vor einer Stunde schrieb alpha_omega:

Hast Du bedacht, daß Südkorea gemäß FTSE-Klassifizierung nicht Bestandteil der "Emerging Markets" ist?

Durch obige Produktauswahl wird Südkorea nicht abgedeckt.

 

Hallo alpha_omega,

nein hatte ich nicht, da es mir nicht so bewusst wahr.

Südkorea macht im MSCI 15% aus was insgesamt 4,5% im Portfolio bedeutet. Die Frage ist auch ob die Gewinne aus Südkorea den Unterschied der MSCI 0,45 zu FTSE bei der TD rechtfertigen. FTSE hat mehr Südafrika und Indien was ich ganz gut finde. Ich habe etwas Südkorea durch meinen Altbestand von ETF127. Da bin ich echt überfragt ob es jetzt schlimm ist oder nicht. Was meinen andere?

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StefanU
Posted

Da wird das allseits bekannte Morningstar-Xray-Tool empfohlen.

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Bone
Posted

Für mich war es nicht bekannt. Lieber ein mal zu oft geteilt :)

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