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Finanzielle Unabhängigkeit

Empfohlene Beiträge

Nostradamus
Am 21.8.2026 um 14:42 von Muessiggaenger:

Leider kenne ich zu viele, die recht bald nach dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand krank oder gebrechlich wurden und ihre bis zur  Rente aufgeschobenen Reisen, Sportaktivitäten etc. nicht mehr realisieren konnten, sondern meist daheim bleiben mussten mit Fernseher, Büchern und Langeweile, und dann manche auch relativ früh überraschend verstorben sind, jünger als 70 Jahre zum Teil.

Ja, das kommt vor, auch deshalb will ich versuchen, Risiken und Wahrscheinlichkeiten noch etwas stärker zu beeinflussen, siehe folgender Thread. ;-)

Ehrlich gesagt habe ich aber gar nicht den Eindruck, dass so viele Leute die ganz großen Dinge bis in die Rente verschieben. Es ist eher so, dass sie halt ab einem gewissen Alter evtl. schon Pläne für die Rente machen, und eben auch von anderen danach gefragt werden. Wenn's dann doch nicht klappt, heißt es: "Er hatte doch noch so viel vor...". Dabei ist durchaus so einiges auch vorher schon passiert.

 

 

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chirlu
vor 6 Stunden von dimido:

Ab dieser Grenze sind es schlagartig rund 21% mehr Abzüge für jeden zusätzlichen EUR.
(14% ermäßigter Satz + 2,2 bis 4,4% Zusatzbeitrag + 3,6% bis 4,2 PV => 19,8% bis 22,6%)
Bei 15.820€ hat man bereits einen Grenzsteuersatz von ca. 20% (angenommen ausschließlich Kapitaleinkünfte, daher Günstigerprüfung anstatt Abgeltungssteuer).
Es ist also eine Grenze, ab der sich die Abzüge ca. verdoppeln auf über 40% für jeden zusätzlichen EUR (bis zur BBG).

 

Bei dieser Rechnung hast du übersehen, dass die Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich Sonderausgaben sind und das zu versteuernde Einkommen reduzieren. Daher reduziert sich im Beispiel der effektive Steuersatz auf ca. 16%, und die Grenzbelastung liegt entsprechend nur bei etwa 37%.

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dimido

Ja, das habe ich der Einfachheit unterschlagen, denn mir ging es hauptsächlich um den "Sprung" von ca. +20 Prozentpunkten bei den Abzügen ab der Mindestbeitragsbemessungsgrenze. Und daran ändert sich ja nichts, oder?

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chirlu
vor 1 Minute von dimido:

mir ging es hauptsächlich um den "Sprung" von ca. +20 Prozentpunkten bei den Abzügen ab der Mindestbeitragsbemessungsgrenze. Und daran ändert sich ja nichts, oder?

 

Der Sprung fällt um ca. 4 Prozentpunkte geringer aus. Das würde ich schon als Änderung ansehen.

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Vios
· bearbeitet von Vios

Als freiwilliger Gkv Rentner zahlt die Rentenkasse einen Zuschuss zur KV, oder habe ich das falsch in Erinnerung?

 

Als freiwillig Gkv habe ich die 90% voll und hoffe KV dann nur noch von der Rente zahlen zu müssen. 

Daher vermeide ich noch solange Gewinnmitnahmen.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

.

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Fondsanleger1966
vor 45 Minuten von Holgerli:

Wenn es primär um Festgeld-Anlagen und geschicktes steuern von FIFO-Effekten geht, dann bin ich weitestgehend raus.

Das ist traurig, denn diese Themen sind zentrale Größe bei der Planung eines vorgezogenen Ruhestands in Deiner Situation, sofern Du gesetzlich krankenversichert bist.

 

Es würde sich also vermutlich lohnen, die eigenen finanziellen Kenntnisse in diesem Bereich baldmöglichst zu vertiefen.

 

Zumal mit 50 Jahren eine bestimmte Frist in einer der verschiedenen möglichen Optimierungsvarianten erreicht wird (für eine kostengünstige Nettopolice mit Einmalbeitrag ist ein Abschluss mit spätestens 50 Jahren sinnvoll, wenn man 62/12 nutzen will).

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 17 Minuten von Fondsanleger1966:

Das ist traurig, denn diese Themen sind zentrale Größe bei der Planung eines vorgezogenen Ruhestands in Deiner Situation, sofern Du gesetzlich krankenversichert bist.

Ich habe ja ehrlich gesagt schon drauf gewartet, dass irgendjemand kommt und mit irgendwas zwischen erhobenen Zeigefinder und "mein Gott bist Du dumm" zwischen den Zeilen. 

Im Endeffekt braucht man sich hier im Thread nicht zu wundern wenn es keinen neuen Input mehr gibt und nur wenige neue mit Diskutanten sich hier einbringen, weil irgendjemand glaubt von einer angeblichen Warte der Überlegenheit "gute" Ratschläge geben zu wollen. 

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Fondsanleger1966
Am 4.8.2026 um 12:50 von Holgerli:

Da ich die letzten Wochen an einer Weggabelung (Weg 1, 2 oder 3) stand und ich nicht wusste, welchen Weg ich relativ risikofrei einschlagen kann, habe ich all meine Finanzdaten in eine KI reingeworfen und die mal rechnen lassen. 

[...]

Richtig klasse fand ich die Vorschläge: "Lass uns schauen was passiert, wenn Du statt regulär mit 67 stattdessen mit Abschlägen und mit 65 in Rente gehst!"

Ohne Deine Begeisterung für die KI zu sehr bremsen zu wollen: Wenn Du einer H(umanen) I(ntelligenz) gesagt hättest: "Ich möchte sehr, sehr gerne möglichst früh aus dem Arbeitsleben ausscheiden", hätte die HI vermutlich ebenfalls vorgeschlagen, dass Du prüfen solltest, ob Du nicht auch vor dem regulären Datum in Rente gehen könntest. 

 

Am 4.8.2026 um 12:50 von Holgerli:

Und ja, ich weiss welches Argument kommt: Nein, ich weiss natürlich nicht ob die KI richtig gerechnet hat. 

Das ist schlecht. Nachrechnen wäre sinnvoll.

 

Am 4.8.2026 um 12:50 von Holgerli:

Aber wisst ihr das bei Euren verwendeten Tools?

Ich verwende mehrere unterschiedliche Tools und überprüfe die Ergebnisse gegeneinander. Außerdem suche ich mir verlässliche Quellen mit Anleitungen zur korrekten Verwendung der Tools. Das Sahnehäubchen ist, wenn andere WPFler wie z.B. @stagflation mit ihren anderen Tools und z.T. anderen Vorgehensweisen in Musterfällen zum selben oder zumindest einem ähnlichen Ergebnis kommen wie ich. 

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Fondsanleger1966
vor 10 Minuten von Holgerli:

Ich habe ja ehrlich gesagt schon drauf gewartet, dass irgendjemand kommt und mit irgendwas zwischen erhobenen Zeigefinder und "mein Gott bist Du dumm" zwischen den Zeilen.

Du scheinst ein Meister in Self-Fulfilling Prophecy und in Interpretation zu sein.

 

vor 14 Minuten von Holgerli:

Im Endeffekt braucht man sich hier im Thread nicht zu wundern wenn es keinen neuen Input mehr gibt

Meiner Wahrnehmung nach gibt es in diesem Thread durchaus immer mal wieder neuen Input - teilweise in Variation früheren Inputs. Wobei es durch das sehr allgemein gehaltene Oberthema oft recht schnell von einem Thema zum anderen springt, ohne das bisherige Thema wirklich zu durchdringen. Aber das dürfte in einem Forum mit sehr unterschiedlichen Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen in einem so breit gehaltenen Thread kaum anders möglich sein.

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vanity

[mod: bitte OT-Scharmützel und übergriffige Beiträge unterlassen! - die sind nämlich sehr schnell wieder weg/]

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 8 Minuten von Fondsanleger1966:

Aber das dürfte in einem Forum mit sehr unterschiedlichen Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen in einem so breit gehaltenen Thread kaum anders möglich sein.

Und genau das ist der Punkt. Und deswegen wundere ich mich immer wieder, wieso allg. Ratschläge erteilt werden, ohne jedes Hintergrundwissen über die jeweilige Person die diesen Ratschlag bekommt.

 

 

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Der Heini
vor 5 Minuten von Holgerli:

Und genau das ist der Punkt. Und deswegen wundere ich mich immer wieder, wieso allg. Ratschläge erteilt werden, ohne jedes Hintergrundwissen über die jeweilige Person die diesen Ratschlag bekommt.

Das mit dem Fifo steuern sollte noch möglich sein. Wenn du deine aufgelaufenen Gewinne nicht kennst, kann vielleicht die Depotbank weiterhelfen. Dann kannst du die ETFs mit den geringsten Gewinnen in ein Unterdepot packen und schon hast du das erste Problem steuerlich gelöst. Frag mal KI oder Google nach dem Vorgehen.

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Holgerli
vor 1 Minute von Der Heini:

Dann kannst du die ETFs mit den geringsten Gewinnen in ein Unterdepot packen und schon hast du das erste Problem steuerlich gelöst.

Wenn es nur auf ETF-Ebene geht: Da habe ich das Problem doch gar nicht, oder? Da schaue ich mir bei der ING oder SC (oder auch der CoDi) die "Rendite seit Kauf" an und ich weiss Bescheid.

Nach meinem Verständnis brauche ich die doch auch nicht in ein Unterdepot zu schieben, denn was hindert mich daran diese zuerst (oder zuletzt) zu verkaufen, je nachdem wo ich denke, dass meine Steuerlast geringer ist.

Spannend wird es doch IMO erst, wenn ich über einen langen Zeitraum einen ETF bespart habe und dieser sowohl Anteile mit hohen Kursgewinnen (aufgrund der Laufzeit) und mit weniger Kursgewinnen (aufgrund eines zeitlich späten Kaufs) inkludiert. 

 

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