Cepha Donnerstag um 15:23 · bearbeitet Donnerstag um 15:23 von Cepha vor einer Stunde von Geld-Klaus: Eine Änderung der Zinspolitik gab es schon seit jeher und dies wird sich früher oder später durch Angebot und Nachfrage im Markt wieder einpendeln. Wenn aber die Nachfrage exponenziell steigt und die Angebotsseite bleibt mehr oder weniger gleich, dann wird es der Markt nicht mehr richten können. Stand 2026 ist es halt so, das sich derjenige, der heute eine Immobilie XY erwerben möchte und dafür 500.000€ Kredit zu 4%/a benötigt mit demjenigen vergleicht, der 2021 dieselben 500.000€ Kredit zu 1%/a bekommen hat. Selbst wenn es 600.000€ gewesen wären ist das halt ein krasser Unterschied. Was vor 5 Jahren 500€ im Monat kostete, kostet heute 2000€ im Monat. Aus dieser Perspektive wirkt es schon zynisch zu sagen, den Leuten geht es immer besser. Das ist jetzt auch nur ein simpler Vergleich, aber zur Leistbarkeit von Wohneigentum in Relation zum Einkommen gibts ja auch komplexerer Studien. Und ich persönlich finde es schon neu in Deutschland (in anderer Ländern gabs das schon eher), dass wir Städte haben, in denen bestimmte Berufsgruppen nicht mehr ohne massive Subvention leben können, sobald sie ihren alten Mietvertrag verlieren. Das ist nicht gut und hat mit "besser gehen" auch absolut nichts zu tun. vor 2 Minuten von leviathan73: Kann ich nachvollziehen. Die Frage ist dann aber auch, ob die junge Gen Z Familie von München nach Brandenburg ziehen will. Auf jeden Fall könnte sie sich dort mehr Wohnraum leisten. Und was ist der Anreiz für die Alten, dass sie nach Verlassen der Kinder oder vielleicht sogar dem Versterben des Partners umziehen sollen? Jede Medaille hat zwei Seiten. Die Frage ist, geht es Gen Z besser als Gen Y, oder X, als diese so alt waren. Ich sage nach wie vor nein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Donnerstag um 15:29 · bearbeitet Donnerstag um 15:31 von Sapine vor 14 Minuten von Cepha: Und wer wohnt da drin? Die Alten. Haushalte der Altersgruppe 65+ haben pro Kopf den meisten Wohnraum zur Verfügung - Statistisches Bundesamt https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/06/PD23_N035_12.html Als meine Schwester Anfang/Mitte der 80er mit ihrer Familie nach München zog, gab es noch bezahlbaren Wohnraum obwohl man auch da schon viel gestöhnt hat über die hohen Preise. In den folgenden 10 Jahren sind die Preise fast explodiert. Wer sich Eigentum anschaffen wollte, musste weit nach draußen oder utopische Summen bezahlen bei hohen Zinsen. Anfang der 2000 er Jahre gab es dann fast so etwas wie Stillstand bei den Immobilienpreise, bis sie zehn Jahre später sprunghaft angestiegen sind im Kontext der Nullzinsen. Wenn ich heute in was neues umziehen wollte müsste ich für was kleineres immer noch fast ne Mio auf den Tisch legen, ohne was luxuriöses zu kaufen. Warum sollte ich das tun? Natürlich bleibe ich im eigenen Haus in einer gewachsenen Umgebung mit Metzger, Arzt und Supermarkt. Ich spare mir die Mühe des Umzugs, der eigentlich nur Kosten mit sich bringt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 Donnerstag um 15:31 vor 5 Minuten von Cepha: Und ich persönlich finde es schon neu in Deutschland (in anderer Ländern gabs das schon eher), dass wir Städte haben, in denen bestimmte Berufsgruppen nicht mehr ohne massive Subvention leben können, sobald sie ihren alten Mietvertrag verlieren. Das ist nicht gut und hat mit "besser gehen" auch absolut nichts zu tun. Die Frage ist, geht es Gen Z besser als Gen Y, oder X, als diese so alt waren. Ich sage nach wie vor nein. Wenn ich auf meine Kinder schaue und deren Umfeld, würde ich das nicht so sehen. Ich bin immer wieder erstaunt wieviel Geld dort für Bars, McDonalds, Klamotten, etc. ausgegeben wird. Das hätte ich mir niemals leisten können. Ich gönne es denen ja. Aber zu sagen, dass die Ausgangssituation schlechter ist, finde ich schwierig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha Donnerstag um 15:33 · bearbeitet Donnerstag um 15:33 von Cepha vor 37 Minuten von t.klebi: Offenbar ist deine Definition die eigengenutzte Immobilie, oder? Das kann man durchaus auch anders sehen. Und tatsächlich steigt ja sogar die Immobilieneigentumsquote. Wer hat denn kein Auto (obwohl er eigentlich eines bräuchte) bzw. wer fährt denn nicht in den Urlaub? Da kenne ich in meiner Bubble niemanden. Steigt die Quote auch bei den 25jährigen? Und wie schauts aus bei den 25jährigen ohne Erbe/Schenkung? Ich hab auf das Thema hier im Osten ja einen etwas anderen Blick (und haben selbst von einer Schenkung meiner Eltern im Westen profitiert) Zum Auto. Was heißt schon "brauchen"? Ich behaupte mal, mindestens die Hälfte der Autos werden nicht "gebraucht", sondern nur gewollt. Ich besitze auch 1/3 eines PKW. Ich brauche den nicht, es ist halt manchmal bequemer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 Donnerstag um 15:33 vor 2 Minuten von Sapine: Wenn ich heute in was neues umziehen wollte müsste ich für was kleineres immer noch fast ne Mio auf den Tisch legen, ohne was luxuriöses zu kaufen. Warum sollte ich das tun? Natürlich bleibe ich im eigenen Haus in einer gewachsenen Umgebung mit Metzger, Arzt und Supermarkt. Ich spare mir die Mühe des Umzugs, der eigentlich nur Kosten mit sich bringt. Genau das meinte ich mit der Frage nach dem Anreiz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tatsächlich Donnerstag um 15:33 vor 13 Minuten von Cepha: Und wer wohnt da drin? Die Alten. Haushalte der Altersgruppe 65+ haben pro Kopf den meisten Wohnraum zur Verfügung - Statistisches Bundesamt https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/06/PD23_N035_12.html Dein Argument würde mich als Gen Z mit 2000€ kalt für die 65 m³ Bude zu dritt in München daher erstmal so nicht überzeugen. 1980 hatte man in München pro Kopf 30qm, heute 40qm Durchschnittsalter Immobesitzer heute ca. 60, damals ca. 50 - wie hat sich das gesamtdurchschnittsalter seit der Zeit in Deutschland geändert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor Donnerstag um 15:52 Ganz nach dem Motto des Threads - auf die finanzielle Unabhängigkeit! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
JamesBond Donnerstag um 15:59 vor 22 Minuten von leviathan73: Wenn ich auf meine Kinder schaue und deren Umfeld, würde ich das nicht so sehen. Ich bin immer wieder erstaunt wieviel Geld dort für Bars, McDonalds, Klamotten, etc. ausgegeben wird. Das hätte ich mir niemals leisten können. Ich gönne es denen ja. Aber zu sagen, dass die Ausgangssituation schlechter ist, finde ich schwierig. Bei meinen Kindern auch. Ich habe während dem Studium deutlich mehr und öfters gearbeitet als meine Kinder. Zudem weniger konsumiert. Anschließend (Mitte 90iger) waren die Berufsaussichten schlecht und die Arbeitslosigkeit hoch. Einige meiner Kommilitonen arbeiteten mit Ing.-Studium dann wieder als Facharbeiter oder bei einer Zeitarbeitsfirma zu einem Lohn, der unterhalb eines Facharbeiters lag. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha Donnerstag um 16:51 · bearbeitet Donnerstag um 17:52 von Cepha vor 2 Stunden von Sapine: Wenn ich heute in was neues umziehen wollte müsste ich für was kleineres immer noch fast ne Mio auf den Tisch legen, ohne was luxuriöses zu kaufen. Warum sollte ich das tun? Natürlich bleibe ich im eigenen Haus in einer gewachsenen Umgebung mit Metzger, Arzt und Supermarkt. Ich spare mir die Mühe des Umzugs, der eigentlich nur Kosten mit sich bringt. Ist natürlich nachvollziehbar, würd ich auch so machen. Sicherlich ist aber auch nachvollziehbar, wenn sich eine 30-jährige mit einer 60 jährigen Privatiere über eine 3Zi Wohnung für 2000€ kalt unterhält und die 30-jährige sagt, die kann ich mir nicht leisten, ich wohn aber mit Partner und bald 2 Kindern auf 2 Zimmern und die 60-jährige meint, die will ich mir auch nicht leisten, ich bleib lieber alleine im abbezahlten gewachsenen 200m² Haus, dass dann diese 30-jährige die Meinung nicht teilen wird, dass es die jungen immer besser haben als die alten. Und dann kommt der nächste ums Eck und sagt, in meiner Jugend gabs aber keinen Avocado Toast. Als meine Alterskohorte im Gymnasium (13 Stufen) damals 18 wurde bekam so grob jede/r zweite von den Eltern ein Auto geschenkt. Ob das damals ein Danaergeschenk zur Konditionierung auf den ewigen MIV war sei mal dahin gestellt. Übrigens war meine Schulzeit noch mega-chillig. Meinen Eltern wären im Traum nicht mal auf die Idee gekommen, mir bei meinen Hausaufgaben zu helfen, dabei war meine Mutter ab meiner Geburt bis zur Rente nur noch Hausfrau. Heute scheinen Hausaufgaben ja auch für Eltern schon ein Halbtagsjob zu sein. Was für ne Scheiße. vor 1 Stunde von LongtermInvestor: Ganz nach dem Motto des Threads - auf die finanzielle Unabhängigkeit! Naja. Die gesetzliche Rente ist ja finanzielle Abhängigkeit. Und zwar von den Jungen. Während man im Aktiendepot die Ausfallwahrscheinlichkeit auf die dritte Nachkommastelle bis zum Erbrechen analysiert geht man bei der GRV einfach mal davon aus, dass die jungen in der 2 Zimmer Wohnung den alten im 200m² Haus auch künftig eine gute Rente finanzieren wollen unter massiven Abstrichen für deren eigenen Wohlstand. Und die können sich dann von den Rentner anhören, wie gut sie es doch heute haben und sie sollen gefälligst weniger konsumieren und mehr schuften. Das hat Konfliktpotenzial. ich glaub da nicht daran, dass das einfach so weiter geht, ohne selbstverständlich eine exakte Prognose zu haben. Ich würde bei der GRV irgendwas ansetzen Im Bereich von Grundsicherung und offizieller Prognose -25%. Ändert natürlich nichts daran, dass auch in diesem Szenario eigenes Vermögen umso wichtiger wird vor 1 Stunde von JamesBond: Bei meinen Kindern auch. Eure Kinder hier in diesem thread haben ja alle reiche Eltern, die derart viel Vermögen angehäuft haben, dass sie schon von finanzieller Unabhängigkeit reden. Das ist auch eine bubble. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich Donnerstag um 17:52 vor 2 Stunden von leviathan73: Wenn ich auf meine Kinder schaue und deren Umfeld, würde ich das nicht so sehen. Ich bin immer wieder erstaunt wieviel Geld dort für Bars, McDonalds, Klamotten, etc. ausgegeben wird. Das hätte ich mir niemals leisten können. Naja, die jetzige Generation kann sich das leisten, weil meist zwei Personen berufstätig sind und der Kredit für das Haus heute halt nur ca. 4% kostet (meine Tochter hat den Kredit vor ein paar Jahren sogar für etwa ein Prozent bekommen), während ich in den 90er Jahren mit einem Einkommen für die Familie etwa 8% Zinsen auf die Hypothek zu zahlen hatte. Mir kann keiner sagen, daß Immobilienerwerb heute unbezahlbar wäre, dann würden die Häuser ja nicht verkauft. Die Häuser kosten genau so viel, daß es genügend Leute gibt um sie zu bezahlen. Wären sie zu teuer, dann stünden sie leer. (In manchen Regionen gibt es ja auch Leerstand - in den Ballungsräumen sieht das aber anders aus.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Donnerstag um 18:11 vor 19 Minuten von Nachdenklich: Naja, die jetzige Generation kann sich das leisten, weil meist zwei Personen berufstätig sind und der Kredit für das Haus heute halt nur ca. 4% kostet (meine Tochter hat den Kredit vor ein paar Jahren sogar für etwa ein Prozent bekommen), während ich in den 90er Jahren mit einem Einkommen für die Familie etwa 8% Zinsen auf die Hypothek zu zahlen hatte. Bei welcher Inflation jeweils? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 Donnerstag um 19:31 · bearbeitet Donnerstag um 19:53 von leviathan73 vor 3 Stunden von Cepha: Ändert natürlich nichts daran, dass auch in diesem Szenario eigenes Vermögen umso wichtiger wird Eure Kinder hier in diesem thread haben ja alle reiche Eltern, die derart viel Vermögen angehäuft haben, dass sie schon von finanzieller Unabhängigkeit reden. Das ist auch eine bubble. Natürlich wachsen unsere Kinder im goldenen Käfig auf. Dennoch müssen sie sich ihr Taschengeld verdienen. Der Große hat von der 9. bis zum Abitur mindestens einen Nachmittag und Abend pro Woche gearbeitet. Jetzt im Studium muss er für seine Ausgaben auch selbst aufkommen. Wir zahlen zwar seine private Uni und den Lebensunterhalt, aber für "Luxus" kommt er selbst auf. Sein Umfeld muss das Geld in der Regel auch selbst verdienen. Die Kohle geht raus, genau wie sie reinkommt. Zumindest unseren beiden Jungs ist klar, dass mit 25 der Geldhahn versiegt. Sie mussten auch für größerer Ausgaben (Fahrrad, Fahrschule, etc.) immer einen selbst verdienten Eigenanteil leisten. Meine Frau und ich kennen das so nicht. Wir haben beide nichts geerbt und werden das auch nicht tun. Wir schätzen das, was wir haben, eben weil es komplett selbst erarbeitet ist. Die größte Angst ist eigentlich die, wieder auf Los gehen zu müssen. Genau diese Erfahrung haben sie aber nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha Donnerstag um 19:58 · bearbeitet Donnerstag um 20:03 von Cepha vor 31 Minuten von leviathan73: Wir zahlen zwar seine private Uni und den Lebensunterhalt, aber für "Luxus" kommt er selbst auf. Es ist eine krasse bubble. :-) Merkste hoffentlich selber. Ja, den Kindern der Wohlhabenden geht es idR finanziell gut, natürlich auch heute. Dafür werden sie von den Eltern dann getrimmt und erlernen von der Pike auf gleich mal die finanzielle Abhängigkeit kennen... Mit 25 muss er also fertig sein, komme was wolle, sagt der Papa. Ist das jetzt das gute Leben? Ich bin's auf den ersten Blick nicht neidisch, kenne aber auch nicht die Details... "Geldhahn versiegen" schreibt sich leicht. Ich hab von meinen Eltern im Studium das Kindergeld bekommen und ich war über sie krankenversichert. Ende meiner 20er dann nicht mehr, da hab ich dann mal 2 Jahre ganz ohne Krankenversicherung gelebt. Würd ich heute nicht mehr machen (und ist vermutlich eh keine Option mehr, ich musste seinerzeit nichts nachzahlen), aber abgedrehte Geldhähne können blöde Konsequenzen haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 Donnerstag um 20:02 vor 3 Minuten von Cepha: Ende meiner 20er dann nicht mehr, da hab ich dann mal 2 Jahre ganz ohne Krankenversicherung gelebt Wie kann man denn ohne Krankenversicherung sein? Oder war das nicht in Deutschland? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha Donnerstag um 20:07 · bearbeitet Donnerstag um 20:14 von Cepha vor 11 Minuten von Peter23: Wie kann man denn ohne Krankenversicherung sein? Oder war das nicht in Deutschland? Doch das war Deutschland. Zumindest hatte ich meinen Wohnsitz hier. Der Versicherungsschutz über meine Eltern lief aus, ich hab mich um keine neue KV gekümmert. Zu dem Zeitpunkt habe ich nicht gearbeitet, daher war auch mein Geld knapp. Hab also schon mal eine paar Jahre meines Lebens aus einem schwindenden Depot gelebt, blöderweise auch noch Anfang der 2000er... 2 Jahre später hat mich die AOK Plus bei Aufnahme meines Jobs dann genommen ohne dass ich rückwirkend was hätte bezahlen müssen. Ist vielleicht (heute) im Rechtssystem nicht vorgesehen, aber wenn Du nicht krankenversichert bist, biste halt nicht. Bei mir ist da keiner vorbei gekommen und hat mich gezwungen. Wie man sieht gibt es unterschiedliche Risikotypen in diesem thread (nicht, dass ich ein Leben ohne KV empfehlen würde) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 Donnerstag um 20:14 vor 11 Minuten von Cepha: Es ist eine krasse bubble. :-) Klar, eine private Uni kostet. Aber auch hier muss er einen Teil selbst tragen. Bei mir sah es in der Ausbildung aus wie bei Dir. Meine Frau hat das ähnlich erlebt. Bis Mitte 20 völlig abgebrannt und keine Möglichkeit Kohle auszugeben, weil keine da. Dann ging es finanziell ordentlich bergauf. Aber auch erst dann. Im Nachhinein finde ich es fast belustigend, wie schwierig es war, Geld auch auszugeben. Bei jedem Bier in der Kneipe hatte ich noch Phantomschmerzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu Freitag um 01:14 vor 5 Stunden von Peter23: vor 5 Stunden von Cepha: Ende meiner 20er dann nicht mehr, da hab ich dann mal 2 Jahre ganz ohne Krankenversicherung gelebt Wie kann man denn ohne Krankenversicherung sein? Oder war das nicht in Deutschland? Die Pflicht zur Krankenversicherung gibt es in Deutschland erst seit 2009. Und es gibt auch heute noch Fälle, wo jemand trotzdem keine Krankenversicherung hat. (Apropos, Heinz Hoenig musste wieder ins Krankenhaus. Hoffentlich hatte er die Zwischenzeit genutzt, um seine Krankenversicherung zu regeln.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini Freitag um 06:03 vor 10 Stunden von leviathan73: Wir zahlen zwar seine private Uni und den Lebensunterhalt vor 9 Stunden von leviathan73: eine private Uni kostet. Aber auch hier muss er einen Teil selbst tragen. Was denn nun? Nur vergoldeter Käfig, oder goldener Käfig? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 Freitag um 08:11 vor 2 Stunden von Der Heini: Was denn nun? Nur vergoldeter Käfig, oder goldener Käfig? Vergoldet trifft es wohl am besten. Ich sehe schon, dass sie sich an einen gehobenen Lebensstandard gewöhnt haben. Leider fehlt ein wenig die Motivation, dorthin zu kommen. Sie sind ja schon da. Das beste wäre, wenn sie mal ihren eigenen Haushalt führen müssten. Dann wird auch klar, dass man budgetieren muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus Freitag um 08:28 vor 4 Minuten von leviathan73: Vergoldet trifft es wohl am besten. Ich sehe schon, dass sie sich an einen gehobenen Lebensstandard gewöhnt haben. Leider fehlt ein wenig die Motivation, dorthin zu kommen. Sie sind ja schon da. Das beste wäre, wenn sie mal ihren eigenen Haushalt führen müssten. Dann wird auch klar, dass man budgetieren muss. Viele sind heuzutage der Ansicht, alles möglichst schnell machen zu müssen, Schule, Studium, danach gleich "Karriere". Warum die Jugend, die beste Zeit, nicht etwas sinnvoller nutzen? Ich finde, dass z. B. ein Jahr "Work and travel" sehr helfen kann. Gerade wenn man vom "goldenen Käfig" spricht wie du es bei deinen Kids beschreibst. Das erdet, du musst deine Kids ja nicht gleich in einen Slum nach Afrika schicken, aber ein Jahr work and travel in z. B. Australien ist super: man lernt auf eigenen Beinen zu stehen, arbeitet etwas und führt somit seinen eigenen "Haushalt", und hat nebenbei noch eine gute Zeit mit diversen anderen jungen Reisenden, die genau dasselbe in Australien machen. Dann ist automatisch auch der gehobene Lebensstandard etwas zur Seite gerückt, sie werden von ganz alleine in irgendwelche Hostels gehen, da alle anderen junge Leute auch da sind. Finde ich immer klasse für die Persönlichkeitsentwicklung. Und das Englisch verbessert sich auch noch automatisch. Viel besser als etwa ein erzwungener Sprachkurs in den Ferien in England o. Ä. Karriere kann man danach dann immer noch machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Someone Freitag um 08:29 · bearbeitet Freitag um 08:31 von Someone Zitat Vergoldet trifft es wohl am besten. Ich sehe schon, dass sie sich an einen gehobenen Lebensstandard gewöhnt haben. Das schreit nach dem Spruch: "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt." Meine These: die Babyboomer (gehöre ich mit Jahrgang 1969 dazu?) sind die "zweite Generation" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tatsächlich Freitag um 09:12 vor 40 Minuten von Someone: Meine These: die Babyboomer (gehöre ich mit Jahrgang 1969 dazu?) sind die "zweite Generation" Ne, da bist Du schon Gen X (1965 - 1980) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Solara Freitag um 09:19 · bearbeitet Freitag um 09:23 von Solara vor 53 Minuten von Someone: Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt." Ich bin auch zweite Generation und Babyboomerin. Ich habe von meinen Eltern proftiert. Zuschuss zur Eigentumswohnung mit 23 Jahren und ab 31 Jahren wegen Überschreibung die Mieteinnahmen von 1-2 Wohnungen bekommen. Ich habe die Einnahmen ohne einen Pfennig/Cent zu konsumieren seitdem an die Börse gebracht. Und das ist mein Verdienst am Vermögensaufbau, 1996 all in Aktien zu gehen (es gab keine ETFs) und wenig später mit einem gehebelten Immokredit das Vermögen erheblich zu steigern. Ich habe den Preisansstieg der Immos mitgenommen und den der Börse zeitgleich. Zweifellos gute Jahre und mein Plan mehr Geld mit Aktien zu verdienen, Vollfinanzierung zu wählen und 5 Prozent Zinsen für den Hausbau zu zahlen, ist auch perfekt aufgegangen. Es hätte auch anders kommen können. Glücklicherweise gab es damals dieses Forum noch nicht oder ich habe es nicht gekannt, denn sonst wäre ich das Risiko niemals eingangen. Die dritte Generation wartet auf Erben, habe ich das Gefühl. Bis dahin verdient sie ihren Lebensunterhalt, zahlt eine kleine Miete und genießt Boni der Eltern (mit in den Urlaub fahren und fährt meinen Zweitwagen). Falls eine vierte Generation kommt, werde ich ihnen einen ETF-Sparplan schenken. Ob die dann alles verprassen, werde ich nicht mehr mitbekommen. Disclaimer. Einzelkind zu sein und selbst ein Einzelkind zu haben, maximiert die Strategie der Vermögenskonzentration. Ein Partner mit überdurchschnittlichem Verdienst, der auch erbt und der finanziell gleich tickt, ist mehr als nur ein kleiner Vorteil. Es muss schon mehr zusammenkommen, damit es perfekt wird. Das muss ich für meinen Fall ganz klar sagen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker Freitag um 09:30 · bearbeitet Freitag um 09:37 von Schwachzocker vor 18 Minuten von Solara: ...Vollfinanzierung zu wählen und 5 Prozent Zinsen für den Hausbau zu zahlen, ist auch perfekt aufgegangen. Es hätte auch anders kommen können. Glücklicherweise gab es damals dieses Forum noch nicht oder ich habe es nicht gekannt, denn sonst wäre ich das Risiko niemals eingangen. Würde ich auch sagen! Wenn es Ende der 90er war, kann ich mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, wann Du da die 5% Zinsen mit Aktienmarktrendite wieder raus gehabt haben willst. Oder ist Dotcom spurlos an Deinem Depot vorüber gegangen? Wann willst Du da denn real im Plus gewesen sein? Und perfekt soll es gewesen sein? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Freitag um 10:00 · bearbeitet Freitag um 10:01 von Sapine Ein häufiger Irrglaube von denjenigen die das ohne die Erfahrung langfristiger Anlagen in dem fraglichen Zeitraum beurteilen wollen. Wer 97/98 investiert hat, hatte kein Problem von den folgenden Kursgewinnen 2000 wieder herzugeben. Vorausgesetzt natürlich, das man nicht am Neuen Markt gezockt hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag