OttoKleinanleger vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von OttoKleinanleger vor 55 Minuten von Simulant: @Lazaros Durch dein selektives Zitieren meiner Aussage wird diese verfälscht. Ich schließe mich an, aber schein ja übliches Vorgehen hier im Forum zu sein. Ist halt blöd wenn bei einem "wenn A, dann B" das Zitierte sich nur auf B bezieht. Der Betrug bei B ginge ja nur wegen des Betruges bei A. vor einer Stunde von Simulant: Mit welchen Voraussetzungen hast du die Einkommensteuer berechnet? Mir kommt das nämlich ein kleines bisschen zu niedrig vor. Beispiel: 30.000 EUR Kapitalerträge ./. 1000 EUR Sparer-Pauschbetrag ./. 6439 EUR | 21,5% KV+PV auf 30.000-51(Werbungskosten) EUR ./. 36 EUR Sonderausgaben-Pauschbetrag ergibt 22.525 EUR zu versteuerndes Einkommen 2.206 Einkommensteuer (2026), also 9,79 % laut https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml In der Grafik lese ich ca. 8% ab. In der Tendenz passt das natürlich. Wie gesagt, ich bin Laie, bei der Steuer, wie auch bei Excel. Es kann also vollkommen falsch und für den Allerwertesten sein. Gemacht habe ich mir die Mühe nur, um wirklich mal abschätzen zu können, wie die Wechselwirkungen zwischen Steuer und Krankenkasse sind. Freibeträge und ähnliches habe ich nicht eingearbeitet, ich ziehe einfach plump die Krankenkassenbeiträge vom zu versteuerndem Einkommen ab. Die Krankenkasse ist noch mit 21,6% angesetzt, obwohl meine demnächst schon wieder erhöhen wird. Es geht mir nur darum zu sehen wo mein Zielkorridor ist. So wirklich planen kann ich das nicht, habe ja kaum Festverzinsliches im Depot. Gerechnet habe ich so: Das ist mein Versuch folgende Fromel aus https://www.bmf-steuerrechner.de/javax.faces.resource/2025_10_14_Tarifhistorie_Steuerrechner.pdf.xhtml umzusetzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Simulant vor 4 Stunden vor 18 Minuten von OttoKleinanleger: Wie gesagt, ich bin Laie, bei der Steuer, wie auch bei Excel. Ich ebenso. Inzwischen ist mir auch aufgefallen, woher der Unterschied bei den Prozenten kommt: Der Steuerrechner bezieht das (natürlich) auf das zu versteuernde Einkommen (quasi netto). In deiner Tabelle/Grafik beziehen sich die Prozente auf die Erträge vor Abzug von KV usw. (quasi brutto). Also: Alles richtig bei deiner Rechnung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
timk vor 3 Stunden Am 16.8.2026 um 09:37 von Cepha: Ich versuche das nachzuvollziehen und kann es einfach nicht, weder mathematisch noch logisch. Du bist 2024 aus dem Erwerbsleben ausgeschieden und hast aktuell 3 Jahre Cahsresereve. Soweit bin ich mitgekommen. In den letzten 2 Jahren lief Dein Aktiendepot vermutlich brutal gut, weit besser als jede Planung, so wie bei allen anderen halt auch. Im Jahr 2031, also in 4 1/2 Jahren möchtest Du zum Rentner werden. Und jetzt hängt es davon ab, ob sich dieser Renteneintritt um 1 Jahr verschiebt? Kannst Du das bitte mal mit Zahlen unterfüttern? was soll denn diese Weltreise kosten? 100.000€? .... Vorneweg: Im Alltag brauch ich echt nicht viel. Kein Luxus, kein großes Theater. Und der „worst case“, den ich beschrieben hab, ist aus meiner Sicht eh schon eher ein Luxusproblem. Renteintritt Dez 2031. Außer Tagesgeld und Festgeld für 1–3 Jahre bin ich zu 100 % in Aktien. Kursentwicklung ist mir dabei ziemlich egal, weil ich keine Entnahme-Strategie fahre, sondern auf Dividenden setze. Entnehmen würde bei mir auch gar nicht funktionieren. Ich operiere mit weit unter 1 Mio und will vor der Rente nicht am Vermögen knabbern. Ziel ist eher: Ab Renteneintritt monatlich mehr zur Verfügung haben als während der Berufstätigkeit. Dafür bin ich bereit für ein paar Jahre notfalls Abstriche zu machen. Zur Not würde das Cash bis zur Rente reichen. Das würde aber starke Einschänkungen bedeuten. Überleben knapp über Grundsicherungsniveau. Dabei habe ich in meiner Kalkulation ziemlich konservativ gerechnet. Steuererstattungen und andere Extra-Einkünfte sind gar nicht drin. Das Dividenenniveau habe ich auch konservativ geplant. Bislang stetig ansteigend. Dieses Jahr liege ich vermutlich 30 % über der ursprünglichen Planung. Die Überschüsse werden z.T. reinvestiert und würden über die Jahre summiert ein extra Jahr finanzieren können (falls kein Kurseinbruch). Da setzt dann schon wieder der Geiz ein: Nichts entnehmen zu wollen... Viel hängt auch davon ab, wie viel ich über die Mindestrentenbeiträge hinaus einzahle. Falls ich erst ein Jahr später in Rente gehen dürfte, würde ich wahrscheinlich weniger einzahlen, weil die Abschläge dann geringer sind. Und zur Weltreise: Ich kalkuliere mit 300 € pro Tag, ohne Flüge. 2-4 Monate, Kosten kann man sich ausrechnen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von OttoKleinanleger vor 38 Minuten von timk: Viel hängt auch davon ab, wie viel ich über die Mindestrentenbeiträge hinaus einzahle. Falls ich erst ein Jahr später in Rente gehen dürfte, würde ich wahrscheinlich weniger einzahlen, weil die Abschläge dann geringer sind. Ich glaube hier ist ein kleiner Denkfehler. Laut Vorschlägen der Rentenkomission bleibt die Rente für langjährig Versicherte bei 4 Jahren vor dem offizielen Renteneintrittsalter. Dieses soll aber auf 68 erhöht werden. Wenn es so kommt wirst du also ein Jahr länger überbrücken müssen um dann mit gleichen Abschlägen vorzeitig in Rente zu gehen. edit: Blödsinn meinerseits - s.u. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin vor 3 Stunden · bearbeitet vor 52 Minuten von Turmalin Text fehlte vor 5 Stunden von FirstSpaceApe: Steht man vor der Wahl: Zieht man jetzt noch 10 Jahre voll durch, um mit 55 Jahren den harten Exit zu machen? Oder schraubt man die nächsten 20 Jahre lieber auf 50 % Teilzeit zurück , oder oder oder !? Der Thread ist lang und vieles wurde hier schon beleuchtet. Zur dieser speziellen Frage habe ich mitgenommen, dass viele Teilzeit bevorzugen (wobei 50% schon eine ziemlich hohe Teilzeitquote ist), aber es für manche keine sinnvolle Lösung ist, weil letztlich nur der Lohn abnehmen würde und nicht die Arbeit. Da kommt es wohl sehr auf die Teilbarkeit der Stelle an. Und als wie erfüllend die freie Zeit empfunden wird, hängt - wenig überraschend- von den Interessen des Privatiers/Rentners ab (und vielleicht auch ein wenig von seiner Stellung im Berufsleben - was den Verlust an Wichtigkeit/Bedeutung betrifft). Otto-Normal-Arbeitnehmer leidet darunter möglicherweise weniger als eine Führungskraft aus dem oberen Management und hatte vielleicht auch mehr Zeit während seines aktiven Berufslebens, um andere Interessen und Kontakte neben der Arbeit zu pflegen. (Alles ganz pauschal dargestellt, trifft natürlich nicht auf jeden zu.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido vor 3 Stunden vor 8 Minuten von OttoKleinanleger: Laut Vorschlägen der Rentenkomission bleibt die Rente für langjährig Versicherte bei 4 Jahren vor dem offizielen Renteneintrittsalter. Zitat aus dem Dokument der Rentenkommision: Zitat Die Kommission empfiehlt, die Altersgrenze für die Rente für langjährig Versicherte zeitnah von 63 auf 64 Jahre zu erhöhen. Danach soll sie parallel zur Entwicklung der Regelaltersgrenze angehoben werden. Das Renteneintrittsfenster soll dadurch auch bei Anhebung der Regelaltersgrenze bei drei Jahren bleiben. Hintergrund: es war mal 2 Jahre, es ist durch die Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 aber von 2 auf 4 Jahre angewachsen. Das will man auf 3 Jahre reduzieren und ab dann zusammen mit der Regelaltergrenze jeweils gemeinsam anheben, sodaß es konstant bei 3 Jahren bleibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger vor 3 Stunden vor 6 Minuten von dimido: Zitat aus dem Dokument der Rentenkommision: Hintergrund: es war mal 2 Jahre, es ist durch die Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 aber von 2 auf 4 Jahre angewachsen. Das will man auf 3 Jahre reduzieren und ab dann zusammen mit der Regelaltergrenze jeweils gemeinsam anheben, sodaß es konstant bei 3 Jahren bleibt. Oha, da lag der Denkfehler bei mir - mein Fehler. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 36 Minuten · bearbeitet vor 19 Minuten von Lazaros kann weg Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FirstSpaceApe vor 15 Minuten vor 2 Stunden von Turmalin: Zur dieser speziellen Frage habe ich mitgenommen, dass viele Teilzeit bevorzugen (wobei 50% schon eine ziemlich hohe Teilzeitquote ist), aber es für manche keine sinnvolle Lösung ist, weil letztlich nur der Lohn abnehmen würde und nicht die Arbeit. Und als wie erfüllend die freie Zeit empfunden wird, hängt - wenig überraschend- von den Interessen des Privatiers/Rentners ab (und vielleicht auch ein wenig von seiner Stellung im Berufsleben - was den Verlust an Wichtigkeit/Bedeutung betrifft). Otto-Normal-Arbeitnehmer leidet darunter möglicherweise weniger als eine Führungskraft aus dem oberen Management und hatte vielleicht auch mehr Zeit während seines aktiven Berufslebens, um andere Interessen und Kontakte neben der Arbeit zu pflegen. (Alles ganz pauschal dargestellt, trifft natürlich nicht auf jeden zu.) Ja, genau diese Bedenken habe ich auch: Bei 80 % würde ich mit Sicherheit dieselbe Arbeit für weniger Geld erledigen. Bei 50 % ist das gar nicht möglich und man müsste sie anders verteilen. Ich mag meinen Job sehr gerne, bin aber auch bald an dem Punkt, an dem es finanziell keinen Sinn mehr macht viel Zeit in Geld zu tauschen. Dazu reise ich gerne, auch mal gerne länger am Stück, 11 h Flugzeit müssen sich ja lohnen, da ist es störend, alle paar Tage in die Firma zu müssen. Aber das muss man dann sehen, wenn es so weit ist. Ganz aufhören ist natürlich reizvoll, aber wer weiß schon, wie lange man es durchhält, da auch viele Hobbys erst „nach der Arbeit“ stattfinden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag