stolper vor 4 Stunden vor 10 Stunden von Bolanger: Wie soll das denn gehen? Du bekommst entsprechend Deines Grenzsteuersatzes einen Anteil zurück, aber keinen vollständigen Ausgleich. ...sorry, ich hatte mich sicherlich etwas missverständlich ausgedrückt. Allerdings hatte ich ja nicht von einem vollständigen Ausgleich geschrieben, sondern von ca. 40-50%. Nochmal detaillierter: wenn man zusätzliche Beiträge an die DRV zahlt, kann man sie - soweit noch Spielraum beim Höchstbetrag für Altersvorsorgeaufwendungen besteht – zu 100% als Sonderausgaben absetzen. Dadurch sinkt das zu versteuernde Einkommen; bei einem hohen Grenzsteuersatz von z. B. 42–45% bekommt man entsprechend ca. 42–45% der Einzahlung über die Steuer zurück (ggf. inklusive Soli noch etwas mehr). Deshalb können z.B. aus 20.000€ freiw. Einzahlung auch etwa 9.000€ Steuerentlastung werden – wirtschaftlich kostet der zusätzliche Rentenbeitrag dann halt nur ca. 11.000€. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 2 Stunden vor 13 Stunden von Muessiggaenger: Habe mir das auch sorgfältig überlegt und durchgerechnet und auch mit der DRV erörtert. Danach wurde mir klar, dass sich der Kauf von Rentenpunkten definitiv nicht lohnt, auch nach Steuern. 1.) Weiß ich nicht, ob ich so alt wie 82-85 werde, 2.) habe ich mehrere Erben, die ich 3.) vielleicht mit warmen Händen beschenken möchte (wenn sie Geld brauchen) und 4.) lege ich stattdessen mit „Punktekauf“ vergleichbare Geldbeträge für ca. 6-10% p.a. am Kapitalmarkt an. No brainer für mich. Ganz abgesehen davon, dass ich gegenüber der staatlichen Rentenversicherung, dem Gesetzgeber und hinsichtlich zukünftiger Steuergesetze ein mehr als gesundes Misstrauen hege. Eigene Kapitalanlagen kann ich jederzeit kurzfristig umwandeln, in der GRV wäre das Geld dauerhaft „eingefroren“ und nicht mehr liquidierbar. Ja so gehts mir ja auch, aber da ich selbstständig bin und nur alles über freiwillig machen müßte (kein Arbeitgeberanteil), erübrigt sich das eh. Aber vergiss nicht: 82-85 Jahre werden viele, über 90 weniger und ab 95 Jahren ist eh kein Leben mehr. Die 6-10% am Kapitalmarkt klappt meistens, aber in den 70igern bis 80igern sah das anders aus, da war Rente der bessere Weg, gab also solche Zeiten auch schon, wenn auch sehr selten. GRV ist eben eine schön einfache Sache sich Sicherheit, sofern man die möchte, zu erlangen. Wer keine Erben hat, für den lohnt es sich. Wer viel Sicherheit möchte und damit auf Rendite verzichten will, für den ebenso. GRV hat in meinen Augen hohe Opportunitätskosten, dafür hohen Sicherheitsanker. Wer ich Angestellter und eh in der GRV, würde ich da zuschlagen, ansonsten, wenn ich viele Fehljahre hätte nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
franko vor 45 Minuten vor 3 Stunden von stolper: [...] wenn man zusätzliche Beiträge an die DRV zahlt, kann man sie - soweit noch Spielraum beim Höchstbetrag für Altersvorsorgeaufwendungen besteht – zu 100% als Sonderausgaben absetzen. Dadurch sinkt das zu versteuernde Einkommen; bei einem hohen Grenzsteuersatz von z. B. 42–45% bekommt man entsprechend ca. 42–45% der Einzahlung über die Steuer zurück (ggf. inklusive Soli noch etwas mehr). Das ist schon richtig, allerdings unterliegt im Gegenzug die Rente ja auch der nachgelagerten Besteuerung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag