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Finanzielle Unabhängigkeit

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Jennerwein
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500,-- wär mir die schon mal wert

beerdigung.jpg

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McScrooge
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vor 13 Stunden von wolf666:

Ehrlich nicht? Hast du es auch vor einem Jahr nicht gesehen wo SPD, Grüne und Linke es im Programm hatten und SPD auch mit Linken koalieren würde?

Wo ist die Mehrheit dafür..?

 

Und die Programme sehen bisher so aus, dass über einen Betrag von x Millionen hinaus eine Steuer abzuführen ist.

 

Sollte so ein Bürokratiemonster trotz allem kommen, werden gewiefte Steuerprofis Wege finden.

vor 12 Stunden von s1lv3r:

Den Ansatz finde ich nicht wirklich zu Ende gedacht. Denn dann müsstest du eben auch deine eigenen Straßen bauen, etc.

Nein. Das ist aus Steuern finanziert.

 

Das worüber wir hier reden sind Sozialabgaben.

 

Ein Staat nimmt Steuern ein um z.B. eine Infrastruktur, Sicherheit etc. zu gewährleisten.

 

Für meinen eigenen Lebensunterhalt komme ich selbst auf, wenn ich mich als finanziell frei bezeichnen möchte.

 

Ich sehe da keinen Denkfehler, das sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe, die Straße ist für alle da. 

vor 7 Stunden von Bassinus:

Na dann: Finanziell unabhängig mit 50 aber unheilbar krank und definitiv Tod in den nächsten 6 Monaten. Eure Krankheit verlangt zwingend stationäre Unterbringung (nein, auch nicht selbst entlassen und so). Was macht ihr

Schöne Dinge unternehmen so lange es geht und dann über Dignitas für einen würdevollen Abgang sorgen.

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Bassinus
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vor 10 Stunden von McScrooge:

Nein. Das ist aus Steuern finanziert.

 

Das worüber wir hier reden sind Sozialabgaben.

Wobei Sozialleistungen (Rente, Kranken,...) nicht wenig aus dem Steuertopf bezuschusst werden. Ergo zahlen wir die mit, auch wenn man nicht Sozialversicherungspflichtig ist, hat aber keinen Anspruch drauf.

vor 12 Stunden von Jennerwein:

500,-- wär mir die schon mal wert

beerdigung.jpg

Das kenn ich. Auch schon überlegt. Aber die kommt doch Safe nicht wenn du tot bist und niemand von ihr weiß. Dann lieber 3 Blaskapellen bezahlen... Bier stellen und die kommen sicher. Und dann natürlich richtig gute Partymusik xD 

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wolf666
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vor 10 Stunden von McScrooge:

Wo ist die Mehrheit dafür..?

Und 2-3% mehr hältst du für unmöglich? In Umfragen vor Wahlen gab es diese Ergebnisse.

 

vor 10 Stunden von McScrooge:

Und die Programme sehen bisher so aus, dass über einen Betrag von x Millionen hinaus eine Steuer abzuführen ist.

Nein, bei einer Partei bei „sehr hohen Vermögen“ (was immer das heißen mag - könnte auch 1 Mio. bedeuten), bei Anderen ab 1 Mio., bei Dritten waren es ab 2 Mio. (in einer Großstadt mit Haus auch schnell erreichbar)

 

 

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dev
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vor 40 Minuten von Bassinus:

Wobei Sozialleistungen (Rente, Kranken,...) nicht wenig aus dem Steuertopf bezuschusst werden. Ergo zahlen wir die mit, auch wenn man nicht Sozialversicherungspflichtig ist, hat aber keinen Anspruch drauf.

Das sehe ich auch so.

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Jennerwein
Posted
vor 6 Stunden von Bassinus:

Aber die kommt doch Safe nicht wenn du tot bist und niemand von ihr weiß

Wenn ich tot bin, ärgert mich das auch nicht mehr- und die 500,-- Euro gehen mir auch nicht ab :-)

 

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Holgerli
Posted · Edited by Holgerli

Gerd Kommer bei Finanzfluss auf YT:

 

 

Themen:

 

- 4% Entnahme jährlich sind sicher? - Nein! Eher 3,5% oder noch weniger, weil 35 Jahre Zeitraum (womit die 4% ursprünglich berechnet wurden) zu kurz sind.

- Alles Geld auf's Sparkonto als "sichere" Anlageklasse? - Nicht unbedingt.

- "Die With Zero" - Kommer findet das Buch von Perkins schwach. (Ich persönlich fand es klasse.)

- Faktoren zur Berechnung der Entnahmerate - Teilweise höhere Entnahme durch dynamische Entnahmerate u.U. mit "den Gürtel enger schnallen" um wieder auf den Zielpfad zu kommen. Ggf. wieder arbeiten gehen.

- Rentenversicherung - Sollte als Einnahmequelle mit eingerechnet werden. Dann braucht man ggf. deutlich weniger monatl. Auszahlung.

- Meinung zur Sofortrente? - In der Theorie gut, da "Langlebigkeitsrisiko" abgesichert. In der Praxis "wirklich, wirklich schlecht". Grund: Nicht inflationsbereinigt. Auch "Dynamisierung" kein Inflationschutz. Und: Zu wenig Rente fürs eingezahlte Geld, da i.d.R. langlebige Kunden

 

Fazit: Herr Kommer ist wieder sehr sehenswert.

 

Edit: Typos korrigiert.

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edan
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@Holgerli vielen Dank für die Zusammenfassung

 

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pillendreher
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Auch die Pfennigfabrik hat sich Gedanken zur "Finanziellen Unabhängikeit" gemacht:

Ausgangslage 45 Jahre - 5 Millionen aus Firmenverkauf - kein Einkommen mehr - Finanzbedarf 3500€ mtl. (inflationsbereinigt) - bis 100

Fazit: kann man sich Anschauen, mein Ding wäre es nicht.

 

 

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chirlu
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Entnahmerate 0,84%? Das erfordert sorgfältigste, umfassendste Planung in ganz vielen Youtube-Videos, um nicht schon nach zweihundert Jahren ohne Geld dazustehen. :narr:

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Bassinus
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vor 31 Minuten von chirlu:

Entnahmerate 0,84%? Das erfordert sorgfältigste, umfassendste Planung in ganz vielen Youtube-Videos, um nicht schon nach zweihundert Jahren ohne Geld dazustehen. :narr:

Sag das dem ehemaligen Steuerberater der all in bei Wirecard war... Der kann sich nichtmal mehr mit 0,84% über Wasser halten :P

vor 38 Minuten von pillendreher:

Auch die Pfennigfabrik hat sich Gedanken zur "Finanziellen Unabhängikeit" gemacht:

:narr:

vor 38 Minuten von pillendreher:

Ausgangslage 45 Jahre - 5 Millionen aus Firmenverkauf - kein Einkommen mehr - Finanzbedarf 3500€ mtl.

Halt die typische Boomerfrage die ca. 35.000.000 Menschen in De betrifft. Früher oder später versteht sich :yahoo:

Am 17.8.2022 um 19:15 von Holgerli:

Fazit: Herr Kommer ist wieder sehr sehenswert.

Naja. Das haben wir auch schon alles hier auf 81 Seiten zusammengetragen gehabt.

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher

Allgemeine Kritik, weil ich mir heute die Pfennigfabrik zum ersten mal angeschaut habe:

Der Moderator (= die Pfennigfabrik?) ist mit seiner monotonen Art sehr langweilig, irgendwann steigt man aus Desinteresse aus.

Das Konzept der Pfennigfabrik im Video nervt - Tore, Bodensatz und ewige Wiederholungen.

 

Im obigen Video: 

Was brauche ich bei 5 Millionen für 500k Immobilien (gehebelt, weil fremdfinanziert) und für 500k Private Equity.

Das ginge auch deutlich einfacher: z.B. 1 Mio TG + Festgeldleiter, 2 Mio ARERO, 2 Millionen Vanguard All World - fertig

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Sapine
Posted

Das ist das schlechteste Video der Pfennigfabrik was ich bisher gesehen habe. Fast alles an dem Plan finde ich unterirdisch. 

 

Warum Multi Asset? 

Was ist an geschätzter Rendite von 1,5 % dafür konservativ? 

Dafür alleine 1,9 Mio angelegt auf 55 Jahre?

 

Wozu dann noch 1,2 Mio mit Immomaklern und gehebelten Private Equity verbraten? Das birgt das Potential die 1,2 Mio komplett in den Sand zu setzen. Arbeit macht es obendrein und kostet Nerven. 

 

Lediglich der Core sieht halbwegs vernünftig aus und die Eiserne Reserve.

 

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hattifnatt
Posted · Edited by hattifnatt
vor 7 Minuten von pillendreher:

Was brauche ich bei 5 Millionen für 500k Immobilien (gehebelt, weil fremdfinanziert) und für 500k Private Equity.

Das ginge auch deutlich einfacher: z.B. 1 Mio TG + Festgeldleiter, 2 Mio ARERO, 2 Millionen Vanguard All World - fertig

Joah - ist wohl zu langweilig für einen 45-jährigen Unternehmer im Ruhestand :narr:

Deswegen müssen die 500k auch in 5-10 Immos investiert werden, damit man auch damit genügend Trouble hat ...

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Der Heini
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Am 21.8.2022 um 22:17 von Bassinus:

Naja. Das haben wir auch schon alles hier auf 81 Seiten zusammengetragen gehabt.

Und noch viel ausführlicher und besser. Das Video hab ich ja auch gesehen, ist aber Kommer typisch viel zu kurz gedacht.

Zitat

Meinung zur Sofortrente? - In der Theorie gut, da "Langlebigkeitsrisiko" abgesichert. In der Praxis "wirklich, wirklich schlecht". Grund: Nicht inflationsbereinigt. Auch "Dynamisierung" kein Inflationschutz. Und: Zu wenig Rente fürs eingezahlte Geld, da i.d.R. langlebige Kunden

Hab ich mal durchgerechnet und Angebote eingeholt, so schlecht ist die Idee für Selbstständige gar nicht. Damit könnte man das Langlebigkeitsrisiko gut abdecken, man darf die nur erst mit 75 Jahren oder später abschließen, dann rechnet es sich gegenüber der GRV.

 

Momentan mache ich mir gar nicht mehr soviele Gedanken zur FU. Wenn man sich mal ganz intensiv damit beschäftigt hat, merkt man wie viele Unsicherheitsfaktoren (Gesundheit, Scheidung, Hausreparaturen usw.) da reinspielen, die schnell hunderte Euros pro Monat Unterschied ausmachen.

Mit 3,5% kann man locker kalkulieren auf 40 Jahre, das reicht dann bis 90 Jahre oder mehr. Im Alter dank PKV (oder GKV mit abstrichen) braucht man auch weniger bzw. kann die Inflation teilweise mit abdecken. Große Reisen sollte man vor 75J machen, dann sind die Kniee/Rücken eh kaputt, also eher jetzt das Leben genießen und vernünftig das Geld in Luxus investieren (nicht verprassen). Ich geb das Geld jetzt den Kindern bzw. finanziere ihnen das Studium usw.. Falls die später dann doch mal zahlen müssen (Gesetze ändern sich ständig) haben dies jetzt.

 

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edan
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Sapine
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Bei der Berechnung der statischen Entnahmerate ohne Risiko hat er die Inflationsanpassung und die sichere Rendite vergessen. D.h. Die Entnahmerate würde über den kompletten Zeitraum fix bleiben oder nur im Rahmen der sicheren Rendite steigen. 

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dev
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Ich nehme Variante 3 per Dividende. :myop:

Vorteile:

- Marktphase egal

- Kurse egal

- Dividendenhöhe je nach Wirtschaftserfolg des letzten Jahres

 

Nachteile:

- keine feste Entnahmerate

- "Überdividende" sollte gepuffert werden, um die Jahre mit niedriger Dividende zu überbrücken

 

Macht natürlich nur Sinn, wenn man in Einzelaktien investiert, für die meisten hier im WPF irrelevant. :-*

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Sapine
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Volatiler Konsum ist mir auch deutlich lieber als ein Pleiterisiko. Das lässt mich einfach deutlich ruhiger schlafen. Jemand der überwiegend aus dem Depot leben will, kann Probleme haben, seine Ausgaben in vollem Umfang anzupassen, weshalb eine Einschränkung der Schwankungsbreite wünschenswert ist. Das dürfte mit Dividenden recht gut funktionieren. Und auch die Idee in besonders guten Börsenzeiten nicht alles zu entnehmen gibt zusätzliche Sicherheit. 

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Holgerli
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Ich fand das ein sehr gutes Video für die Zielgruppe. Ich würde sagen, dass der typische FF-Zuschauerwohl deutlich besser finanziell aufgeklärt ist als ein normaler Bundesbürger. Aber ganz sicher wird der auch keine 20 Seiten-Diskussion im WPF durchlesen wollen, ob 3,50% noch ok sind, oder ob man nicht besser auf 3, 48% gehen sollte, damit die Pleitewahrscheinlichkeit nicht bei 1,00% sondern nur noch bei 0,97% liegt.

Was ich für mich mitnehme, dass ich mir die "Prof. Weber"-Variante nochmal genauer anschaue.

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Sapine
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vor 13 Minuten von Holgerli:

Was ich für mich mitnehme, dass ich mir die "Prof. Weber"-Variante nochmal genauer anschaue.

Die bin ich gerade am suchen - hast Du einen Link zu einem Paper? Beim Blick auf 8 % Anfangsentnahme wurde mir leicht schlecht. 

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Holgerli
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Gerade eben von Sapine:

Die bin ich gerade am suchen - hast Du einen Link zu einem Paper?

Nein, habe ich noch nicht. Denn Du bist mir da vorraus und hast mit dem Suchen schon angefangen.

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OceanCloud
Posted · Edited by OceanCloud
vor 1 Stunde von dev:

Ich nehme Variante 3 per Dividende. :myop:

 

 

Macht natürlich nur Sinn, wenn man in Einzelaktien investiert, für die meisten hier im WPF irrelevant. :-*

Ich auch.

Es geht auch mit ETF, wenn das Portfolio gross genug ist. Habe dieses Mal schon im August die 100% an Netto-KE bezogen auf die jährlichen festen Ausgaben (alles ohne Lebensmittel, Freizeit, Kleidung, Urlaube) erreicht. So früh wie noch nie im Jahr.

Natürlich bezahle ich alle Ausgaben vom Gehalt. Erträge werden einfach reinvestiert. 

 

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