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Arbeitseinkommen vs. Kapitaleinkommen

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93 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 43 Minuten schrieb smarttrader:

Warum ist ein Anwendungsentwicklung C/C++ für den eigenen Arbeitgeber und für andere wertvoller, wenn er nach 5 Jahren sich noch einmal ins Abendstudium wagt und zum Beispiel noch JS,/Java,/php und HTML lernt also Web Entwicklung? 

Wie die anderen schon gesagt haben: Dafür brauchst du kein Zertifikat oder Abendstudium. Diese Sprachen kann man auch so erlernen. Der AG beurteilt dich nicht ob du diesen Zertifikat hast oder nicht, sondern ob du diese Programiersprachen in der Praxis umsetzten kannst.

 

vor 45 Minuten schrieb smarttrader:

Bei mir brachte das damals 800 Euro Brutto mehr im Monat

Was genau brachte dir damals 800 Euro Brutto mehr im Monat?

Ich hatte durch AG Wechsel auch >800 €/Monat mehr, ohne irgenwelche Zertifikate oder weiteres Abendstudium. Und mittlerweile habe ich viele Anfragen von Personalvermittlern, wo ich nochmal >1000€ mehr im Monat verdienen würde. Durch meine Erfahrung, learning by doing im Tagesgeschäft wächst mein Wert jährlich auch so, da brauche ich kein weiteres Studium, ab und zu Weiterbildung und der Rest wird während der Arbeit in neuen Projekten automatisch gelernt.

 

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Geschrieben

Leute -  haltet doch mal zwei Dinge auseinander!

 

Es ist völlig selbstverständlich, daß man sich in vielen Berufen laufend weiterbilden muß.

 

Aber wenn es heißt: "ohne ständig neue Titel und Zertifikate ist die Karriere bald zu Ende" dann verstehe ich darunter nicht die normaler Weiterbildung.

Ich habe nach meinem Studium 40 Jahre lang kein Zertifikat mehr erworben und keinen Titel. Ich bin immer noch Diplom-Kaufmann. Ohne Zertifikat.

Dennoch habe ich mich natürlich weitergebildet, Lehrgänge und Seminare besucht und mich damit den Änderungen meines Arbeitsumfeldes angepasst.

Aber das ist doch etwas anderes als die ständige Zertifikatehascherei (die aber vielleicht in manchen Berufen hilfreich sein mag).

Ich war vor einer Weile bei einem Arzt. Dessen Wartezimmer war mit lauter Zertifikaten über seine Weiterbildungen tapeziert. Mein Vertrauen hat es nicht im Geringsten gesteigert. Ich traue eher demjenigen, der nach dem Motto "mehr sein als scheinen" agiert.

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vor einer Stunde schrieb hund555:

Wie die anderen schon gesagt haben: Dafür brauchst du kein Zertifikat oder Abendstudium. Diese Sprachen kann man auch so erlernen. Der AG beurteilt dich nicht ob du diesen Zertifikat hast oder nicht, sondern ob du diese Programiersprachen in der Praxis umsetzten kannst.

 

Was genau brachte dir damals 800 Euro Brutto mehr im Monat?

Ich hatte durch AG Wechsel auch >800 €/Monat mehr, ohne irgenwelche Zertifikate oder weiteres Abendstudium. Und mittlerweile habe ich viele Anfragen von Personalvermittlern, wo ich nochmal >1000€ mehr im Monat verdienen würde. Durch meine Erfahrung, learning by doing im Tagesgeschäft wächst mein Wert jährlich auch so, da brauche ich kein weiteres Studium, ab und zu Weiterbildung und der Rest wird während der Arbeit in neuen Projekten automatisch gelernt.

 

Nur dieses Abendstudium. Es mag durchaus solche Arbeitgeber geben, die dir alles glauben und fertig.

 

Aber eben nicht alle, da ist es sicherlich von Vorteil schnellstmöglich die höchste Weiterbildung zu absolvieren, um seine Qualifikationen zu untermauern.

 

@hund555 und @nachdenklich habt ihr überhaupt ein Führerschein? Ich finde das an euer Stelle unsinnig, Auto fahren kann man auch so lernen. Ein 15PS Boot darf ich auch so fahren, aber musste für ein größeres ein Sportbootführerschein ablegen, warum? Ich kann doch auch 25PS fahren. :-)

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Geschrieben · bearbeitet von dev

vor 11 Minuten schrieb smarttrader:

@hund555 und @nachdenklich habt ihr überhaupt ein Führerschein? Ich finde das an euer Stelle unsinnig, Auto fahren kann man auch so lernen. Ein 15PS Boot darf ich auch so fahren, aber musste für ein größeres ein Sportbootführerschein ablegen, warum? Ich kann doch auch 25PS fahren. :-)

Können und dürfen ist ein gesetzlicher Unterschied.

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Geschrieben · bearbeitet von Nachdenklich

vor 15 Minuten schrieb smarttrader:

@hund555 und @nachdenklich habt ihr überhaupt ein Führerschein?

Es wird hier langsam albern.

 

Siehe einen Beitrag weiter oben (#77). Natürlich muß man sich weiterbilden.

 

Das wird aber nicht überall mit Zertifikaten und Titeln zu belegen sein.

In manchen "smarten" Firmen mag das Heraushängen von Zertifikaten und Titeln - neben dem Maßanzug und dem Sportwagen - für das Image und das Weiterkommen aber wichtig sein. Das gestehe ich Dir zu.

In anderen mag es auch mehr um Leistung gehen.

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vor 18 Minuten schrieb smarttrader:

Nur dieses Abendstudium. Es mag durchaus solche Arbeitgeber geben, die dir alles glauben und fertig.

 

Aber eben nicht alle, da ist es sicherlich von Vorteil schnellstmöglich die höchste Weiterbildung zu absolvieren, um seine Qualifikationen zu untermauern.

 

 

Es mag Bereiche geben, wo Zertifikat und/oder Abendstudium notwendig ist um weiter zu kommen. Das ist aber nicht die Regel, so wie es bei dir anhört.

Und es "mag nicht AG geben die mir glauben", sondern es wird im Vorstellungsgespräch durch gezielte Fragen rausgefunden ob der jenige das auch kann. Dann kommt 6 monatige Probezeit, wo man beweisen muss, dass man das auch kann.

In meinem Bereich bringen theoretische Zertifikate und weiteres Studium nicht viel, man muss explizit darin berufliche Erfahrung haben. Dazu übernimmt meine Weiterbildungen/Schulungen komplett der AG und ich mache es während der Arbeitszeit -> Kosten und Zeitersparnis für mich.

 

 

 

 

 

 

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vor 53 Minuten schrieb smarttrader:

habt ihr überhaupt ein Führerschein?

Bist du hier etwa ohne Internetführerschein unterwegs?!?

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Am 6.11.2018 um 13:35 schrieb smarttrader:

Sorry deine Karriere These ist reine Utopie. Wir sind in Deutschland und hier wird es immer zügig zu Ende sein mit deiner Karriere, wenn nicht weitere Titel und Zertifikate kommen. 

Dachte ich auch. Musste mir während meiner langen Jobsuche als Informatiker in der Boomstadt München aber was anderes belehren lassen. Niemand von über 100 Headhuntern, mit denen ich gesprochen hatte, wollte meine Zeugnisse sehen. Bin selbst verblüfft, aber es ist so. Der Arbeitgeber will auch mein Diplom nicht sehen. Sie wollten einzig meinen Lebenslauf und ich musste einen Zettel unterschreiben, dass er ungelogen ist. Im Übrigen habe ich mich als ehemaliger Ausländer bis jetzt nicht dazu durchgerungen, mein Diplom in meinem Bundesland offiziell anerkennen zu lassen, lebe hier bereits seit ca. 22 Jahren und habe bereits den 4en Job. Irgendwie fühle ich mich von den Deutschen nicht ganz ernst genommen, was meine Papiere betrifft. :P Alle reden nur darüber, aber niemand will sie wirklich sehen! :D

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Am 3.11.2018 um 14:38 schrieb JosefSpa:

Ist das so? Vor 20 Jahren hat sich die Informatikernachfrage noch nicht derartig angedeutet wie man sie heute kennt. Es gleicht eher einen Würfelspiel. Ich studiere heute X aber was wird in X Jahren wirklich gebraucht? Dies kann man nicht beeinflussen. Ohnehin sollte man sein Studium an seine eigenen Interessen knüpfen und nicht an das was vielleicht viel Geld einbringt.

Du vergisst, dass 50% der Bevölkerung eine starke Intuition haben, sie sind keine Sensoriker, wir wir beide. :) Sie müssen nicht würfeln, sondern sehen die Trends. Langfristig hilft es bei der Berufswahl aber auch nur bedingt. Unser Leben ist im Vergleich zur Steinzeit so kompliziert geworden, dass selbst viele Intuitive viele Entwicklungen nicht mehr vorausahnen können. Es ist oft nicht mehr möglich, ein Leben lang den gleichen Beruf auszuüben. Aber mei, da muss man weiter lernen. Und so kritisch sehe ich das auch nicht. Auch als Bauer verdient man in Bayern ca. 56K jährlich. Man muss nicht immer einen HighEnd-Job haben. Diese sind oft stark konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

vor einer Stunde schrieb smarttrader:

@hund555 und @nachdenklich habt ihr überhaupt ein Führerschein? Ich finde das an euer Stelle unsinnig, Auto fahren kann man auch so lernen. Ein 15PS Boot darf ich auch so fahren, aber musste für ein größeres ein Sportbootführerschein ablegen, warum? Ich kann doch auch 25PS fahren. :-)

 

Hast Du ein Zertifikat dafür, dass Du Wertpapiere handeln darfst? Nein? Warum tust es dann?

Sorry, Du vergleichst hier Äppel mit Birnen. Für manches braucht man ein Zertifikat, für anderes nicht.

Aber diese Diskussion ist mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann (Stichwort aktiv vs. passiv, Dividenden etc.).

Leben und leben lassen.

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vor 1 Stunde schrieb hund555:

 

Es mag Bereiche geben, wo Zertifikat und/oder Abendstudium notwendig ist um weiter zu kommen. Das ist aber nicht die Regel, so wie es bei dir anhört.

Und es "mag nicht AG geben die mir glauben", sondern es wird im Vorstellungsgespräch durch gezielte Fragen rausgefunden ob der jenige das auch kann. Dann kommt 6 monatige Probezeit, wo man beweisen muss, dass man das auch kann.

In meinem Bereich bringen theoretische Zertifikate und weiteres Studium nicht viel, man muss explizit darin berufliche Erfahrung haben. Dazu übernimmt meine Weiterbildungen/Schulungen komplett der AG und ich mache es während der Arbeitszeit -> Kosten und Zeitersparnis für mich.

Bin ja nur Ingenieur und hatte schon Vorstellungsgespräche auf beiden Seiten des Tisches. Um die fachliche Eignung ging es eigentlich nie. Ich habe fast den Eindruck das zu viel Kompetenz eher abschreckt bei einem Bewerbungsgespräch. Gerade bei kleinen und mittleren Betrieben werden eher Leute gesucht die die Arbeit möglichst schnell wegknechten und blos keine Probleme sehen oder gar vorwegnehmen. Mancher fühlt sich auch bedroht, wenn da einer kommen könnte "der mehr drauf hat".

 

Wenn man ernsthafte Probleme angeht kann man in den sechs Monaten feststellen wie die Arbeitseinstellung des Mitarbeiter ist, Softskills usw. das wars dann aber.

 

Berufserfahrung halte ich teilweise leider auch für überbewerte. Leitspruch meines Chefs: "Dreizig Jahre Berufserfahrung sind manchmal schon nach 90 Minuten aufgebracht." Sehr viele Ingenieure sind im Grunde (leider) nur akademisch abgerichtet Äffchen die bekannte Methoden auf bekannte Probleme anwenden.

 

Ich glaube auch unter Weiterbildung und Schulung wird hier teilweise etwas völlig unterschiedliches verstanden. Per Definition sollte eigentlich jeder Akademiker in der Lage sein sich selbstständig weiterzubilden. Ich vermute das tut auch hund555 in seinen Projekten.

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vor 4 Stunden schrieb smarttrader:

Ok dann war es bei mir immer purer Zufall, das es mit Gehalt und Position mit jeder Weiterqualifierung sich geändert hat. 

 

Und Rhetorik, KAM sind schlechte Beispiele. Warum soll ein maximal 50 Stunden Seminar jetzt solche Auswirkungen haben? Da zählt eher das gelernte, sind die Umsätze um xx% gestiegen? 

 

Aber schauen wir mal in technische Bereiche. Wieso ist es bei jeder "gehobener" Stelle ein Weiterqualifierung Pflicht? Wieso schreibt Unternehmen xxx eindeutig in ihren Anforderungsprofil das für diese Stelle zum Beispiel Betriebswirt notwendig ist und für 1 Stufe tiefer reicht, Ing, Techniker oder Meister? Das widerspricht eure, alles kann jeder. 

 

Wieso ist ein Chefarzt im Krankenhaus meist Professor? Kann er doch auch als Assistenzarzt machen. 

 

Warum ist ein Anwendungsentwicklung C/C++ für den eigenen Arbeitgeber und für andere wertvoller, wenn er nach 5 Jahren sich noch einmal ins Abendstudium wagt und zum Beispiel noch JS,/Java,/php und HTML lernt also Web Entwicklung? 

 

Bei mir brachte das damals 800 Euro Brutto mehr im Monat und 3 Bewerbungen zu 9 Euro. Das ist ja eurer These nach Quatsch und abends 1 Buch darüber lesen hätte gereicht. 

 

Der Betriebswirt ist also 1 Stufe höher als der "Deutsche Ing." :D? Wäre mir neu.

 

Assistenzärzte sind idR keine Chefärzte - Fachärzte, die davor Oberärzte waren, durchaus. Eine Professur ist dagegen nicht notwendig und nicht zwangsläufig hilfreich (an einem Uniklinikum natürlich schon...). Der deutsche Gesundheitsbetrieb ist aber ein Thema für sich und als Beispiel für den Nutzen von 'Zertifikaten' (lass mal einen Professor hören, dass du seinen Titel mit einem Zertifikat vegleichst...)  nur bedingt geeignet.

 

Ein Anwendungsentwickler wird durch ein unsinniges Abendstudium gerade nicht wertvoller für das eigene Unternehmen. Durch Fort- und Weiterbildungen für seine Tätigkeit beim aktuellen Arbeitgeber bleibt er wertvoll. Für den Aufstieg im aktuellen Unternehmen braucht es kein Abendstudium sondern Leistungsfähigkeit und gewisse andere persönliche Eigenschaften (z.B. Führungsstärke, die man beim Abendstudium einfach nicht lernt).

 

 

Das schöne an der Berufswelt ist: es gibt viele Wege und damit viele Geschichten. Und fast jeder hält seinen Weg für den Besten.

Du schwörst auf das Abendstudium.

Jemand anderes erzählt vielleicht, dass er auf das Abendstudium verzichtet hat und dafür immer Zeit hatte um: mittwochs mit der Geschäftsführung Tennis-Doppel zu spielen, Dienstags mit dem wichtigsten Kunden im Cafe Einstein zum Liederabend zu gehen, Sonntags im Kirchenchor zu singen und jeden zweiten Samstag mit dem Finanzchef der zweitgrößten Konzerntochter zum Kinderturnen der gleichaltrigen Töchter zu gehen. Er hat dadurch ein bedeutendes Netzwerk aufgebaut, sich um seine beiden Töchter gekümmert und ist dabei "wie von selbst" die Karriereleiter hochgefallen - wofür ein Abendstudium gut sein soll, erschließt sich ihm überhaupt nicht: er konnte sein Gehalt in den letzten 6 Jahren um 10.000 brutto im Monat steigern.

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Geschrieben · bearbeitet von hund555

vor 25 Minuten schrieb Warlock:

Bin ja nur Ingenieur und hatte schon Vorstellungsgespräche auf beiden Seiten des Tisches. Um die fachliche Eignung ging es eigentlich nie.

 

Vielleicht waren diejenigen, welche fachlich nicht geeignet waren, einfach schon vorher aussortiert?

Unser Unternehmen (und Unternehmen wo ich davor gearbeitet habe) haben sehr große Schwierigkeiten fachlich gute Mitarbeiter zu finden und wenn mal sich einer bewirbt der was drauf hat, ist sein Gehaltwunsch so hoch wie des Abteilungsleiters

 

vor 25 Minuten schrieb Warlock:

Ich habe fast den Eindruck das zu viel Kompetenz eher abschreckt bei einem Bewerbungsgespräch. Gerade bei kleinen und mittleren Betrieben werden eher Leute gesucht die die Arbeit möglichst schnell wegknechten und blos keine Probleme sehen oder gar vorwegnehmen. Mancher fühlt sich auch bedroht, wenn da einer kommen könnte "der mehr drauf hat".

 

Da ist was Wahres dran. Ich habe mal gelesen, dass der Chef Mitarbeiter sucht, der eine Stufe schwächer als er ist. Also Level A sucht Level B, B sucht C, usw.

 

 

vor 25 Minuten schrieb Warlock:

Berufserfahrung halte ich teilweise leider auch für überbewertet.

 

Auch hier stimme ich zu, aber leider werden noch immer Gehälter stark nach Berufserfahrung ausgerichtet. (Nach 10 Jahren Be. steigt es aber nicht mehr so starkt)

 

vor 25 Minuten schrieb Warlock:

Per Definition sollte eigentlich jeder Akademiker in der Lage sein sich selbstständig weiterzubilden. Ich vermute das tut auch hund555 in seinen Projekten.

 

Exakt

 

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Geschrieben

@HnsPtr

 

Dein Beitrag (besonders der letzte Absatz) zeugt von langjähriger Berufserfahrung in der Realität. Danke!

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Geschrieben

OK,

vor 37 Minuten schrieb HnsPtr:

 

Der Betriebswirt ist also 1 Stufe höher als der "Deutsche Ing." :D? Wäre mir neu.

 

Assistenzärzte sind idR keine Chefärzte - Fachärzte, die davor Oberärzte waren, durchaus. Eine Professur ist dagegen nicht notwendig und nicht zwangsläufig hilfreich (an einem Uniklinikum natürlich schon...). Der deutsche Gesundheitsbetrieb ist aber ein Thema für sich und als Beispiel für den Nutzen von 'Zertifikaten' (lass mal einen Professor hören, dass du seinen Titel mit einem Zertifikat vegleichst...)  nur bedingt geeignet.

 

Das schöne an der Berufswelt ist: es gibt viele Wege und damit viele Geschichten. Und fast jeder hält seinen Weg für den Besten.

Du schwörst auf das Abendstudium.

Jemand anderes erzählt vielleicht, dass er auf das Abendstudium verzichtet hat und dafür immer Zeit hatte um: mittwochs mit der Geschäftsführung Tennis-Doppel zu spielen, Dienstags mit dem wichtigsten Kunden im Cafe Einstein zum Liederabend zu gehen, Sonntags im Kirchenchor zu singen und jeden zweiten Samstag mit dem Finanzchef der zweitgrößten Konzerntochter zum Kinderturnen der gleichaltrigen Töchter zu gehen. Er hat dadurch ein bedeutendes Netzwerk aufgebaut, sich um seine beiden Töchter gekümmert und ist dabei "wie von selbst" die Karriereleiter hochgefallen - wofür ein Abendstudium gut sein soll, erschließt sich ihm überhaupt nicht: er konnte sein Gehalt in den letzten 6 Jahren um 10.000 brutto im Monat steigern.

 Ergänzend den Betriebswirt. Und ja schau einfach Mal Gehalt.de durch. Olympus ist mir da im hängen geblieben, da wurde der Betriebswirt als Ergänzung vorraus gesetzt und hatte 30k mehr Jahresbrutto als der technische Leiter. Vielleicht fehlen auch simple Menschen, die wirklich dieses jeder kann alles fördern. 

 

Zu deiner hochfallen, stimmt mir würde sowas nie einfallen. Ich habe noch nie zu irgendeinem Kollegen, Vorgesetzten oder Betriebsleiter eine Bindung aufgebaut. Warum auch? Ich geh zur Arbeit,weil ich es muss nicht weil ich es möchte.

 

Abendstudium mit vollfertigen Abschluss ist also Blödsinn? Warum überhaupt studieren? Ist doch auch Blödsinn. Sehe ich nicht so, auf wann ist Wissen unnütz und gesteigerte Kompetenz? 

 

Sorry vielleicht ist es ab dem mittleren 6 stelligen Jahresgehalt egal, und man verkauft nicht seine Leistungen sondern seinen Ruf.

 

Weiterbildung besteht für mich, aus nicht den simplen Uptodate halten, sondern aus der Bereicherung des Kompetenzbereiches.

 

Ihr bildet euch weiter, indem ihr ein Buch lest. Andere in Präsenzunterricht mit Abschluss.

 

Es gibt unterschiedliche Wege, ihr habt mich ja nun belehrt, das meine Erfahrungen die Ausnahme sind und es nicht Mal eine Ausbildung, Studium oder sonstwas braucht.

 

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vor 5 Minuten schrieb smarttrader:

, ihr habt mich ja nun belehrt, das meine Erfahrungen die Ausnahme sind und es nicht Mal eine Ausbildung, Studium oder sonstwas braucht.

 

Du schreibst hier einen Unsinn zusammen. Das ist nicht der Inhalt dessen, was Dir hier entgegen gehalten wurde.

 

Erstaunlich, wenn Du mit Deinen Sichtweisen in der Realität damit zurechtkommst. Obwohl ....  ich erinnere mich an den Auftritt einer Gruppe von Unternehmensberatern, die uns "helfen" wollten (sollten) unseren Bereich entgegen unseren Erfahrungen modern zu restrukturieren. Die kamen im Sportwagen, die Damen trugen teure Kostüme, die Herren edle Anzüge - und alle zeigten ein überhebliches, von Power-Point-Präsentationen und Schlagworten geprägtes Verhalten. Ihre Vorschläge waren aber zwar trendig, aber völlig ungeeignet.

 

Mit dieser Haltung:

vor 6 Minuten schrieb smarttrader:

Ich habe noch nie zu irgendeinem Kollegen, Vorgesetzten oder Betriebsleiter eine Bindung aufgebaut. Warum auch? Ich geh zur Arbeit,weil ich es muss nicht weil ich es möchte.

wärst Du in meinem Tätigkeitsbereich schnell gescheitert.

 

Nun gut, der Arbeitsmarkt hat sicher verschiedene Sektoren.

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Geschrieben

Zertifikate sind innerhalb des Jobs selten wichtig, im Bewerbungsgespräch auch eher nicht. Da zählt das Können (und das Netzwerk).

 

Zertifikate spielen eine Rolle bei der Auswahl zum Bewerbungsgespräch. In der heutigen Zeit mit zig Monaten bis Besetzung nicht mehr ganz so relevant, aber wir hatten auch Zeiten mit Hunderten Bewerbern je Stelle. Da wird vorselektiert und ein Zertifikat weißt zumindest eine gewisse Kenntnis nach.

 

 

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vor 10 Stunden schrieb Tradeoff:

Zertifikate sind innerhalb des Jobs selten wichtig, im Bewerbungsgespräch auch eher nicht. Da zählt das Können (und das Netzwerk).

 

Zertifikate spielen eine Rolle bei der Auswahl zum Bewerbungsgespräch. In der heutigen Zeit mit zig Monaten bis Besetzung nicht mehr ganz so relevant, aber wir hatten auch Zeiten mit Hunderten Bewerbern je Stelle. Da wird vorselektiert und ein Zertifikat weißt zumindest eine gewisse Kenntnis nach.

 

 

Endlich jemand der mich versteht und genau das was ich meine auch so versteht. Innerhalb einer Firma ist ein Zertifikat bedingt wichtig. Da zählt vielleicht für den Posten des Betriebsleiters, eher das die ihm anvertraute Verantwortung für 500 Leute auch nachweisbar ist. Aber es ist ok, dieses Thema erzeugt nur Diskussionen. Eine Fraktion vertritt die Meinung, Einsatz reicht aus, die andere Fraktion setzt schon eine berufliche Bildung für höhere Positionen voraus.

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