Meinungen zu meiner TauRes GmbH Beratung für Altersvorsorge und Sparplan

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81 posts in this topic

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Hast du belastbare Zahlen für das outperforming?

Ich habe mir damals bei Taures die Anlagecharts plus Rohdaten vorzeigen lassen. Dies sind hochsensible Daten, die euch kein Bankberater jemals vorzeigen kann/darf/will. Bei anderen Finanzdienstleistern (MLP., Tecis, DVAG) bin ich ebenfalls auf baff Gesichter gestoßen. Mir ging es vor allem um den Vergleich mit dem ISHARES CORE MSCI WORLD UCITS ETF - USD ACC. Insgesamt hat mich die minimal höhere Rendite nach Kosten (ca. 0,9 % - das sind über mehrere Jahre tausende von Euros) sowie die geringere Volatilität überzeugen können.

 

Zitat

Die "Psyche" kann bei einem Depot bei euch genauso zuschlagen.

Nicht ganz, hier wird der Berater als rationale Brücke zwischen dich und deinem Depot gestellt. Sofern der Berater seinen Job erfüllt, wird er dir die Finanzhistorie aufzeigen und dich durch die Krise führen. Am besten schaut er mit dir ob man im "Sommerschlussverkauf" nicht doch noch mal zuschlagen sollte. Solange du ein gutes Konzept hast wirst du nämlich auch in der Krise ohne Auflösung des Depots liquide sein.

 

Zitat

Sofern sie gezahlt werden muss.

 

Auf das Halbeinküfteverfahren setze ich auch mit einem kleinen Teil meiner Geldanlage. Ob es sich angesichts Teilfreistelllung 30% (Aktienfonds "stand alone") vs. 15% (innerhalb fondsgebunderen Versicherungen), Gebühren und insbesondere möglichen Änderungen im Steuerrecht lohnt, wird die Zukunft zeigen.

 Ab 801 Euro Freibetrag zahlst du Kapitalertragssteuer plus Solidaritätzuschlag und ggf. Kirchensteuer. Bei einer gescheiten Altersvorsorge kommst du schnell über diesen Freibetrag, da dort nach einigen Jahren schnell mal 50K, 100K, 200K drin liegen sollten.

 

Halbeinkünfteverfahren: Zu Beginn der Leistungsphase musst du nur die Hälfte deiner Gewinne mit dem individuellen Steuersatz versteuern.

 

Zitat

So wirklich logisch ist das nicht, oder? Wieso sollte jemand aktiv anlegen, wenn die Aussicht auf Outperformance bei (zufälligen?) 5-10% liegen würde und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit (zufällig?) den Berater zu erwischen, der dann (zufällig?) den richtigen Fonds empfiehlt?

Wieso sollte dann überhaupt jemand Einzeltitel im Portfolio haben? Wieso sollte dann überhaupt an der Börse gehandelt werden? Als größere Finanzdienstleistung, nehmen wir TauRes als Beispiel, sollte mit Expertise die Bestimmung der "besseren" Fonds möglich sein. Versprechen kann das natürlich keiner.

 

Zitat

Da ich keine Ahnung davon habe, wofür wird denn gehaftet? Überhöhte Gebühren und Provisionen kann man ja wohl nicht zurückfordern...

Der Berater hat 5 Jahre Stornohaftung. Das heißt - a.) er muss einen Teil seiner Provision zurück zahlen b.) er verschlechtert seine Geschäftqualität (bei guten Finanzvertrieben kannst du so nicht mehr im Betrieb aufsteigen) c.) er macht sein Image und das seiner Firma kaputt.

 

Zitat

Du könntest ja noch ausführen, worin dieser "wirkliche Mehrwert" besteht. Persönlich konnte ich ihn bisher nicht erkennen.

Er spart dir ca. 80-120h Zeit, die ich für ein einigermaßen fundiertes Finanzwissen für angemessen halte. Zusätzlich hält er dieses Wissen aktuell, da sich in der Branche ständig Sachen verändern. Darüber hinaus kümmert er sich um die Abwicklung und dient als rationale und objektive Unterstützung in Krisenzeiten. Theoretisch kann jeder seine eigene Steuererklärung machen, jeder kann lernen seinen Motor zu warten und z.B. die Injektoren auszutauschen. Fakt ist, dass diese Art der Dienstleistung von anderen Menschen effizienter und qualitativ hochwertiger Ausgeführt werden kann. Das gleiche gilt für einen Finanzberater.

 

Zitat

Ein Steuersparmantel funktioniert nur solange als dass der Staat nicht etwas an der Besteuerung ändert. Und Bestandsgarantien gibt es keine, siehe Entgeltumwandlung Direktversicherung Anfang der 2000er.

 

Aber die Provision zahlt man immer.

Hast du eine seriöse Quelle für diese Behauptung. Meines Wissen besteht bei der Besteuerung vertragliches Bestandsrecht, solange die Police bis zum Renteneintritt nicht gekündigt oder widerrufen wurde.

 

Ich verstehe eure Skepsis, aber hört auf eine gesamte Branche zu pauschalisieren. Kleiner Tipp: Schaut bei den Finanzvertrieben immer ins Impressum (gerade bei AGs findet man dort allerlei Versicherer und Banken als Anteilseigner). Ich finde es gut, dass TauRes aus diesem Grund, trotz seiner Größe, GmbH geblieben ist, um nicht in einen Interessenkonflikt zu kommen.

 

 

 

 

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vor 4 Minuten von Finanzfluss:

Ich verstehe eure Skepsis, aber hört auf eine gesamte Branche zu pauschalisieren. Kleiner Tipp: Schaut bei den Finanzvertrieben immer ins Impressum (gerade bei AGs findet man dort allerlei Versicherer und Banken als Anteilseigner). Ich finde es gut, dass TauRes aus diesem Grund, trotz seiner Größe, GmbH geblieben ist, um nicht in einen Interessenkonflikt zu kommen.

Seit wann können Banken und Versicherungen keine Anteile oder auch 100% an GmbHs halten? Gerade diese Rechtsform sollte mißtrauisch machen.

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Posted · Edited by odensee

vor 38 Minuten von Finanzfluss:

Dies sind hochsensible Daten, die euch kein Bankberater jemals vorzeigen kann/darf/will.

Ooooooh sowas geheimnisvolles....  ganz ehrlich, wer so wenig Informationen rausrückt, erscheint mir wenig seriös unseriös. Ich würde, sollte ich sowas abschließen wollen, ja schon mal gerne sehen, wie die Anlage in der Vergangenheit ausgesehen hat, und in was ich investiere.

 

Zitat

Nicht ganz, hier wird der Berater als rationale Brücke zwischen dich und deinem Depot gestellt. Sofern der Berater seinen Job erfüllt, wird er dir die Finanzhistorie aufzeigen und dich durch die Krise führen.

Wir sind uns aber schon einig darüber, dass wir nicht über Kinderdepots reden, sondern über erwachsene und mündige Menschen?

 

Zitat

Ab 801 Euro Freibetrag zahlst du Kapitalertragssteuer plus Solidaritätzuschlag und ggf. Kirchensteuer.

<loriot>Ach was</loriot>

 

Zitat

Bei einer gescheiten Altersvorsorge kommst du schnell über diesen Freibetrag, da dort nach einigen Jahren schnell mal 50K, 100K, 200K drin liegen sollten.

Je nach Sparquote dauert es viele Jahre, bis, sagen wir, ca. 50000 erreicht sind. Bis dahin verschenkt man den Sparerpauschbetrag, wenn man direkt in eine fondsgebundene Rentenversicherung investiert. Das kann man auch noch tun, wenn der Sparerpauschbetrag längst ausgenutzt ist (so handhabe ich es...)

 

Zitat

Halbeinkünfteverfahren: Zu Beginn der Leistungsphase musst du nur die Hälfte deiner Gewinne mit dem individuellen Steuersatz versteuern.

Ja. Und? Was hat das mit meinem Einwand zu tun? Die höherer Teilfreistellung ist bei "freier" Anlage nunmal Fakt. Ebenso weiß niemand, wie die steuerliche Situation in der Zukunft aussieht. Kann durchaus sein, dass das Halbeinkünfteverfahren mal einkassiert wird. Und was vom "Vertrauensschutz/Bestandsgarantie" zu halten ist (falls du das Argument bringen willst...): da kannst du ja mal Fondsanleger befragen, die noch Altbestände haben. Dazu kommt noch: Halbeinkünfteverfahren gilt nur bei Einmalzahlung, nicht bei Verrentung. Für Kevin Simpel und Chantal Doof (die die rationale Brücke eines Beraters brauchen!) stellt sich dann die Frage: was mache ich jetzt mit der Einmalzahlung. Ach, klar, darum kann sich ja Taures kümmern (wenn es die dann noch gibt).

 

vor 38 Minuten von Finanzfluss:

Meines Wissen besteht bei der Besteuerung vertragliches Bestandsrecht, solange die Police bis zum Renteneintritt nicht gekündigt oder widerrufen wurde.

Wie kann Steuerrecht(!) in einem Vertrag zwischen Anleger und Versicherungsgesellschaft geregelt sein? Bitte genauer erklären. Danke.

 

 

Zum Rest mag @sigmabe was schreiben.

 

 

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vor 57 Minuten von Finanzfluss:

Ich habe mir damals bei Taures die Anlagecharts plus Rohdaten vorzeigen lassen. Dies sind hochsensible Daten, die euch kein Bankberater jemals vorzeigen kann/darf/will....

Dürfen wir das so verstehen, dass Du Geheimnisträger der höchsten Stufe bist?

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vor 21 Minuten von odensee:

Dazu kommt noch: Halbeinkünfteverfahren gilt nur bei Einmalzahlung, nicht bei Verrentung.

Das ist zwar richtig, der Fairness halber sollte aber angemerkt werden, dass bei Verrentung für die Erträge bis dahin das Nulleinkünfteverfahren gilt (so wie es bei nicht ausgeschöpftem Pauschbetrag auch bei "konventionellen" Anlagen ist) - was aber natürlich nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Versicherungsmantel deshalb die bessere Lösung (für welches Problem?) ist.

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Posted · Edited by sigmabe

1 hour ago, Finanzfluss said:

Wieso sollte dann überhaupt jemand Einzeltitel im Portfolio haben?

Das frage ich mich für kleine Privatanleger auch immer. Ein "Berater" der beratungsbedürftigen Privatanlegern (wenige) Einzeltitel empfielt und diesem dadurch zusätzliches unsystematisches Risiko zumutet, wäre bei mir persönlich sowieso raus.

 

1 hour ago, Finanzfluss said:

Wieso sollte dann überhaupt an der Börse gehandelt werden?

Die Frage verstehe ich leider nicht. Wenn ich Geld in Wertpapiere anlegen will, muss ich mir die eben von jemandem kaufen...

 

1 hour ago, Finanzfluss said:

Als größere Finanzdienstleistung, nehmen wir TauRes als Beispiel, sollte mit Expertise die Bestimmung der "besseren" Fonds möglich sein.

Und warum? Auf welcher Art von Finanzmarkttheorie sollen diese ganzen Versprechen eigentlich aufbauen? Wenn man schon von einem ineffizienten Markt ausgehen will, muss man dennoch erklären, warum man selbst und nicht die Konkurrenz die Ineffizienz ausnützen kann.

 

1 hour ago, Finanzfluss said:

Er spart dir ca. 80-120h Zeit, die ich für ein einigermaßen fundiertes Finanzwissen für angemessen halte. [...] Darüber hinaus kümmert er sich um die Abwicklung und dient als rationale und objektive Unterstützung in Krisenzeiten.

Wenn das jemand so machen will, kann er es ja auch gerne machen. Wenn ich einen psychischen Beistand brauche, würde ich mich vermutlich eher an einen Psychologen wenden.

 

1 hour ago, Finanzfluss said:

Theoretisch kann jeder seine eigene Steuererklärung machen, jeder kann lernen seinen Motor zu warten und z.B. die Injektoren auszutauschen. Fakt ist, dass diese Art der Dienstleistung von anderen Menschen effizienter und qualitativ hochwertiger Ausgeführt werden kann. Das gleiche gilt für einen Finanzberater.

Der realwirtschaftlichen Betrachtung kann ich zustimmen. Arbeitsteilung ist eine der großen Errungenschaften in der Menschheitsgeschichte. Finanzwirtschaftlich ist das aus meiner Sicht aber Quatsch, da das ein völlig anderer Prozess ist, da es hier Gegenspieler gibt. Ich kann nicht durch mehr Übung, Erfahrung oder Wissen besser abschneiden ohne dass ein anderer schlechter abschneidet. Wenn ich nicht begründen kann, weshalb ich derjenige sein werde, der besser abschneidet, dann sollte ich mich mit dem Durchschnitt zufrieden geben.

 

1 hour ago, Finanzfluss said:

Ich verstehe eure Skepsis, aber hört auf eine gesamte Branche zu pauschalisieren.

Es betrifft aber den großen Teil der Branche. Es geht ja nicht in erster Linie um überhöhte Gebühren, sondern darum, das man den Kunden suggeriert man könne bei gleichem Risiko einen höheren Erwartungswert liefern als den Durchschnitt und dies beruhe dann nicht auf Zufall sondern auf Können. Wenn man das wirklich selbst glaubt, sollte man aus meiner Sicht eine Versicherung von dem Konzept überzeugen und mit ihr gemeinsam ein Garantieprodukt mit garantierter Outperformance zu einem breiten Aktienindex auflegen. Dann kann man, wenn es nach mir geht, auch gerne 90 % der Outperformance als Gebühr abgreifen. Seltsamerweise macht das aber keiner.

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vor 2 Stunden von Finanzfluss:

 

 

Hast du eine seriöse Quelle für diese Behauptung. Meines Wissen besteht bei der Besteuerung vertragliches Bestandsrecht, solange die Police bis zum Renteneintritt nicht gekündigt oder widerrufen wurde.

Steuerrecht ist immer Hoheit des Staates. Der kann das jederzeit ändern.

 

Mein Beispiel war ungenau. Da ging es um die Sozialabgaben die man nachträglich (AG-Anteil ) auch zahlen musste . Das drückt die Rendite massiv.

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vor 1 Stunde von vanity:

Das ist zwar richtig, der Fairness halber sollte aber angemerkt werden, dass bei Verrentung für die Erträge bis dahin das Nulleinkünfteverfahren gilt (so wie es bei nicht ausgeschöpftem Pauschbetrag auch bei "konventionellen" Anlagen ist) - was aber natürlich nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Versicherungsmantel deshalb die bessere Lösung (für welches Problem?) ist.

Ich weiß jetzt nicht, auf was du anspielst. Bei Verrentung wird der Ertragsanteil besteuert. Oder geht es darum, dass in der Ansparphase gar keine Steuern anfallen, insbesondere auch nicht bei Umschichtungen? Letzteres ist ja gerade einer der Vorteile des "Versicherungsmantels".

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Ja. Und? Was hat das mit meinem Einwand zu tun? Die höherer Teilfreistellung ist bei "freier" Anlage nunmal Fakt. Ebenso weiß niemand, wie die steuerliche Situation in der Zukunft aussieht. Kann durchaus sein, dass das Halbeinkünfteverfahren mal einkassiert wird. Und was vom "Vertrauensschutz/Bestandsgarantie" zu halten ist (falls du das Argument bringen willst...): da kannst du ja mal Fondsanleger befragen, die noch Altbestände haben. Dazu kommt noch: Halbeinkünfteverfahren gilt nur bei Einmalzahlung, nicht bei Verrentung. Für Kevin Simpel und Chantal Doof (die die rationale Brücke eines Beraters brauchen!) stellt sich dann die Frage: was mache ich jetzt mit der Einmalzahlung. Ach, klar, darum kann sich ja Taures kümmern (wenn es die dann noch gibt).

Einzahlphase - Nulleinkünfteverfahren

Auszahlphase- startet mit 67 und endet mit 85  - in dieser Zeit Halbeinkünfteverfahren (auch bei Teilkpapititalisierungen) plus Teilfreistellung von 15 %

 

Bis dahin Kapital in angepasster asset allocation arbeiten lassen. Am besten bis zum Alter von 85 Jahren auszahlen lassen und dann im angepassten freiem Depot halten.

 

Dieser Mantel funktioniert wenn er richtig gemanaged wird und ist deinem freien Depot deutlich überlegen. Ob du da nun deine hochgepriesenen ETFs oder Aktiv gemanagte Fonds rein legst ist dir überlassen. 

 

TauRes hat in meinen Augen eine der besten Altersvorsorge Strategien auf dem Markt. Natürlich kann man auch Alternativen wie fremdgenutzte Immobilien (Fremdkapitalhebel) etc. machen, jedoch ist dies für die wenigsten Leute geeignet.

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Posted · Edited by Finanzfluss

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Es betrifft aber den großen Teil der Branche. Es geht ja nicht in erster Linie um überhöhte Gebühren, sondern darum, das man den Kunden suggeriert man könne bei gleichem Risiko einen höheren Erwartungswert liefern als den Durchschnitt und dies beruhe dann nicht auf Zufall sondern auf Können. Wenn man das wirklich selbst glaubt, sollte man aus meiner Sicht eine Versicherung von dem Konzept überzeugen und mit ihr gemeinsam ein Garantieprodukt mit garantierter Outperformance zu einem breiten Aktienindex auflegen. Dann kann man, wenn es nach mir geht, auch gerne 90 % der Outperformance als Gebühr abgreifen. Seltsamerweise macht das aber keiner.

Den geringen Prozensatz die weltwirtschaftliche Durchschnittperformance mit Garantie und dauerhaft zu schlagen beansprucht auch kein seriöser Berater. Das ist doch unter rationalen Finananalysten Konsens. Genauso wenig gibt es langfristig Market Timing oder Cost Average Effect. Vielmehr geht es darum die Volatilität and die Finanzplanung und Investition Meilensteine des Kunden anzupassen. Renditeoptimierung und Risikominimierung sollten immer im Einklang stehen.

 

Viele Menschen Wissen doch gar nicht um was genau es sich bei ETFs handelt und wie diese aufgebaut sind. Das nach 10 Jahren Bullen Markt nun jeder Internetblogger ETFs lobt ist verständlich. Und nochmals, ich verteufele keine ETFs, im Gegenteil. Ich bin gespannt wie die meisten der derzeitigen Top ETFs in der nächsten Krise performen und wie der Markt zukünftig auf das wachsende ETF Volumen reagiert. Vielleicht werde auch ich irgendwann ETFs in mein Portfolio aufnehmen. Aus heutiger Sicht nicht.

 

Ich bin bei TauRes auf hohes Fachwissen und Expertise gestoßen. Bei keinem Bankberater sowie den allermeisten Finanzvertrieben war dies der Fall. Ob nun jeder TauRes Berater die gleiche Expertise hat, weiß ich nicht.

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Ooooooh sowas geheimnisvolles....  ganz ehrlich, wer so wenig Informationen rausrückt, erscheint mir wenig seriös unseriös. Ich würde, sollte ich sowas abschließen wollen, ja schon mal gerne sehen, wie die Anlage in der Vergangenheit ausgesehen hat, und in was ich investiere.

Es ging mir hier nur darum, dass ich diese Daten selbst nicht besitze und somit auch nicht öffentlich teilen kann. Du kannst ja gern probieren diese bei anderen Finanzdienstleistern oder Banken zu bekommen. Meine Erfahrungen dazu sind eher bescheiden.

 

Zitat

Je nach Sparquote dauert es viele Jahre, bis, sagen wir, ca. 50000 erreicht sind. Bis dahin verschenkt man den Sparerpauschbetrag, wenn man direkt in eine fondsgebundene Rentenversicherung investiert. Das kann man auch noch tun, wenn der Sparerpauschbetrag längst ausgenutzt ist (so handhabe ich es...)

Dieses Argument zeigt mir, dass dir einige steuerliche Möglichkeiten nicht bewusst sind. Unter diesem Gesichtspunkt verstehe ich deine Argumentation. Leider ist Sie falsch und du hast pauschal eine intelligente Strategie diffamiert.

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vor 3 Minuten von Finanzfluss:

Dieses Argument zeigt mir, dass dir einige steuerliche Möglichkeiten nicht bewusst sind.

Wir hören, oder gibt es diese wertvolle Geheiminformation nur in abgedunkelten Räumen bei lauter Musik gegen Bezahlung?! :rolleyes:

 

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Wir hören, oder gibt es diese wertvolle Geheiminformation nur in abgedunkelten Räumen bei lauter Musik gegen Bezahlung?! 

 

Ich habe den Ablauf der Steuerersparnis bereits ausführlich oben beschrieben.

 

 @vanity hat meine Argumentation zur Ersparnis in der Einzahlphase ebenfalls verstanden und wiedergegeben. Den Verlauf der Auszahlphase findest du oben. 

 

 

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Ehrlich gesagt bin ich überrascht bezüglich beider Seiten was die Bewertung von Taures angeht. Ich selbst habe dort ebenfalls vor einigen Jahren eine Beratung in Anspruch genommen und kann weder nur Gutes noch nur Schlechtes berichten.

Grundsätzlich wird von Taures erstmal das erbracht, was man sich unter eine Vermögens-/Finanzberatung vorstellt. Bedürfnisse wurden abgeklappert und dabei insbesondere auf die eigenen Möglichkeiten und Versicherungen eingegangen. In meinem Fall wurde also zunächst die Haftpflichtversicherung und die Hausratversicherung geprüft. In beiden Fällen wurden Vorschläge unterbreitet, wie diese optimiert werden könnten (Kosten / Leistung). Auch wenn ich beide Angebote nicht angenommen habe, so muss ich sagen, dass durchaus gute Hinweise gegeben wurden. Insbesondere wurde auf die Wichtigkeit der Ausfalldeckung hingewiesen, was in meinen Augen gut war. Das insgesamt Angebote unterbreitet wurden und auch bei allen meinen Bekannten unterbreitet wurden wundert mich nicht, da die Bezahlung natürlich durch Provisionen erfolgt. Dennoch waren die Angebote insgesamt in Ordnung und es steht einem ja frei, ob man zu den vorgeschlagenen Versicherungen wechselt oder seine Haftpflicht und Hausrat behält.

Anschließend wurde natürlich eine BU empfohlen, die wohl zweifelsfrei neben der Haftpflichtversicherungen zu den wichtigsten Versicherungen zählt. Auf das genaue Angebot kann ich nicht eingehen, da ich mich damals dagegen entschieden habe - dies hatte aber nichts mit Taures zu tun und ist für den weiteren Sachverhalt auch nicht wirklich wichtig. Es ist jedoch in meinen Augen gut zunächst die Risiken zu beleuchten und anschließend die weiteren Themen anzugehen - das hat Taures also getan, wobei ich wie gesagt nichts zu der Qualität der BU sagen kann.

Erst danach ging es weiter mit den Themen Altersvorsorge und Vermögensaufbau.

Im Bereich der Altersvorsorge wurde eine Fondsgebundene Rentenversicherung angeboten (Continentale), die wohl noch zu den besseren Policen gehört. Die Kosten wurden erläutert und wenn man etwas deutlicher nachgefragt hat, dann wurden diese auch genau beleuchtet - das war also soweit okay, wobei man schon etwas Interesse mitbringen musste, um die richtigen Fragen zu stellen. Die ausgewählten Fonds waren relativ teuer, aber wohl immer noch besser, als gar nichts selbst zu unternehmen - wer nicht bereit ist sich mit der Materie auseinander zu setzen, der muss nunmal auch Rendite abgeben...
Was mich persönlich gestört hat war jedoch die Art der Darstellung dieser Versicherung. Ich habe mich zu dieser Zeit bereits mit ETF beschäftigt und habe entsprechend Fragen zu den Vorteilen einer Fondsgebundenen Versicherung und den darin besparten Fonds gestellt (ETF's wurden nicht angeboten!). Hier muss ich sagen, dass wohl ein uninformierter Kunde von Taures schlecht beraten worden wäre, da hier tatsächlich fragwürdige Aussagen getätigt wurden. Angesprochen auf die Kostenstruktur des Versicherungsmantels und der Fonds selbst wurde nämlich eine Renditeberechnung vorgelegt, bei der die Fondsgebundene Rentenversicherung in der Ansparphase nach einigen Jahren von der Vermögensentwicklung an einem normalen Depot mit den gleichen Fonds (also gleicher Rendite) vorbeigezogen ist, obwohl der Versicherungsmantel die Kosten zusätzlich erhöht. Wer nun nicht realisiert, dass der Grund für diese Entwicklung die Tatsache ist, dass alle 5 Jahre die Fonds im regulären Depot ausgetauscht und somit Gewinne steuerwirksam realisiert wurden, ist hier gelackmeiert und fällt auf den Berater rein. Unter dem Mantel der Versicherung wurde dieser Fondswechsel natürlich ohne Besteuerung vorgenommen und entsprechend sah die Rendite der Fondsgebundenen Rentenversicherung deutlich besser aus.. Die steuerlich bessere Situation stand mir persönlich etwas zu sehr im Fokus - nur weil ich weniger Steuern zahle muss ich am Ende schließlich nicht mehr Geld raus haben, wenn ich dafür dauerhaft mehr Kosten trage...

Auch ist es kritisch zu sehen, dass von der Beraterin der Fondswechsel damit begründet wurde, dass die meisten Fonds nicht dauerhaft den Markt schlagen (stimmt zwar) und man deshalb auf Expertenrat die Fonds vorsorglich wechselt (die Glaskugel hätte ich auch gerne :-)...).

Angesprochen auf ETFs wurde hier leider sehr stark gegen ETFs argumentiert, ohne anzuerkennen, dass ein Fonds mit Kosten von über 1,5% gegenüber einem ETF mit einer TER von 0,2% entsprechend besser performen müsste, um das gleiche Ziel zu erreichen. Ebenso wurde nicht anerkannt, dass aktive Fonds dies auf Dauer eher nicht tun und stattdessen auf den Fondswechsel verwiesen...

Insgesamt finde ich, dass die Bewertung der Leistung nunmal davon abhängt, was man erwartet. Vermutlich wird ein Kunde von Taures wohl am Ende einer Beratung die sinnvollsten Pflichtversicherungen haben, eine etwaige Riesterrente gekündigt haben (dies wurde direkt empfohlen, falls vorhanden - auch bei Freunden) und eine BU wurde dann wohl ebenfalls abgeschlossen (Qualität kann ich nicht bewerten). Ebenso wird die Person wohl eine Fondsgebundene Rentenversicherung abschließen und somit immerhin mehr Geld zur Verfügung haben, als jemand, der gar nichts für die Vorsorge tut. Gleichzeitig muss man sich im Klaren darüber sein, dass in einem solchen Fall der Berater aber auch leicht mit mehreren Hunderten und abhängig von den Verträgen sogar Tausenden Euro Provision aus dem Termin kommt, die auch irgendwie bezahlt werden müssen ;-) Die kostenlose Beratung hat also seinen Preis und ist - so zumindest meine Erfahrung - auf Produkte limitiert, mit denen man auch eine Provision erwirtschaften kann.

Einziger vollständiger Totalausfall ist das Depot von Taures, da hier zumindest damals Depotgebühren (WTF das habe ich in 3 Depots nicht) und auch noch ein prozentualer Anteil des Vermögens auf dem Depot an Kosten anfallen, was schon relativ frech ist - auch hier wurden teure aktive Investmentfonds angeboten..

Insgesamt kann ich also sagen, dass die Produkte ganz okay waren, aber halt nur Produkte angeboten wurden, mit denen man auch etwas verdienen kann - mehr erwarte ich von einer Beratung ala Taures aber ehrlich gesagt auch nicht - ist schließlich kein Honorarberater. Die Methodik ist jedoch teilweise etwas fragwürdig und sollte überdacht werden - ohne Vorwissen kann man manche Sachverhalte nicht richtig einordnen, was ich persönlich negativ finde. Auch sind Sätze wie "habe ich für meine Mutter abgeschlossen" leider auch gefallen und ich hoffe sehr, dass die Beraterin das entsprechende Produkt wirklich zuletzt ihrer Mutter vermittelt hat.... Bei Aussagen dieser Art würde ich heute den Raum direkt verlassen - egal ob diese stimmen oder nicht..
In meinem Fall hat die Beraterin zudem versucht mich für den Strukturvertrieb anzuwerben, wo man von halten kann, was man möchte...

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@Oinky

 

Bitte nehm dir 30 Minuten Zeit und belese dich hier: https://www.test.de/Fondsbesteuerung-ab-2018-Das-muessen-Sie-ueber-die-Fondssteuer-wissen-5124267-0/

 

hier: https://www.finanzblog-frf.de/investmentsteuerreform-2018-auswirkungen-auf-fondspolicen/

 

und hier: https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/ ,

 

bevor du weiter dein gefährliches Halbwissen verbreitest. Schade, dass dein TauRes Berater dich nicht richtig aufklären konnte. Mein derzeitiger Ansprechpartner bei TauRes kann dies und wenn du dir die Zeit nimmst und schaust ob für dich ein Versicherungsmantel Sinn macht (Laufzeit, Geldvolumen, Gesamtsteuersatz etc.), dann wirst du deinen Kommentar mit einem Schmunzeln betrachten.

 

BTW: Aktiv oder Fonds sind nicht zuletzt eine Einstellungssache, will ich lieber die Chance auf eine eventuelle Über-Performance haben oder gebe ich mich mit dem Durchschnitt zufrieden. Beides hat seine Daseinsberechtgung. Kurz - und mittelfristige Geldanlage fällt dann schon wieder stark in die Hände von Aktiven Fonds.

 

Edit: Nenn mir bitte ein Depot wo man günstiger als für 45 € pro Jahr, beliebig viele Fonds ordergebührenfrei mit monatlicher Sparrate tätigen kann.

 

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vor 9 Minuten von Finanzfluss:

Nenn mir bitte ein Depot wo man günstiger als für 45 € pro Jahr, beliebig viele Fonds ordergebührenfrei mit monatlicher Sparrate tätigen kann.

 

Vanguard? 

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vor 9 Minuten von Finanzfluss:

Edit: Nenn mir bitte ein Depot wo man günstiger als für 45 € pro Jahr, beliebig viele Fonds ordergebührenfrei mit monatlicher Sparrate tätigen kann.

Z.b comdirect oder DAB, wenn man über Fondsdiscount geht.

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Z.b comdirect oder DAB, wenn man über Fondsdiscount geht.

 

Das stimmt so nicht - habe es gerade noch mal überprüft. Ihr solltet euch zusätzlich immer die AGBs und Info-PDFs durchlesen, anstatt nur die limitierten Werbeangebote mit*.;)

 

Zudem bezahlt man beim FFB Depot erst ab 2000 Euro Kapitalvolumen und/oder ab dem 3.Jahr. Hat man jetzt Sparpläne von mind. 2-3 Fonds ist es unschlagbar, da 0% Ausgabeaufschläge und keine Ordergebühren. Zusätzlich lediglich 2€ für einmaligen Ankauf-/Verkauf. Vor allem für Neueinsteiger dank der oberen Konditionen sehr attraktiv.

 

Zitat

Vanguard? 

Kann man machen, viel Spaß beim Papierkram und zur Allgemeinen Sinnhaftigkeit siehe: https://www.finanzwesir.com/blog/vanguard-deutschland

Bildschirmfoto 2019-09-16 um 11.13.43.png

Bildschirmfoto 2019-09-16 um 11.15.55.png

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Posted · Edited by Peter Grimes
Typo

Am 16.9.2019 um 11:25 von Finanzfluss:

Das stimmt so nicht - habe es gerade noch mal überprüft. Ihr solltet euch zusätzlich immer die AGBs und Info-PDFs durchlesen, anstatt nur die limitierten Werbeangebote mit*.;)

Die Aufgabenstellung lautete, über einen Fonds-Discounter zu gehen, und den Vertrag nicht direkt bei der depotführenden Bank abzuschließen. Recherchiere nochmal etwas genauer.

 

https://www.fonds-super-markt.de/konditionen/

https://www.avl-investmentfonds.de/produktvergleich/Wertpapier-Depots

https://www.fondsdiscount.de/depot/

 

usw. usf. - die hier nicht aufgeführten wirst Du sicherlich selber finden können.

 

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vor 1 Stunde von Finanzfluss:

Das stimmt so nicht - habe es gerade noch mal überprüft.

Schön, dass du das nochmal überprüft hast. Wo ist denn nun das Ergebnis?

 

Ich sehe bei dir nur comdirect und DAB, nicht aber Fondsdiscount.

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vor 7 Stunden von Finanzfluss:

Das stimmt so nicht - habe es gerade noch mal überprüft. Ihr solltet euch zusätzlich immer die AGBs und Info-PDFs durchlesen, anstatt nur die limitierten Werbeangebote mit*.;)

Du könntest es mal mit Lesen und Verstehen versuchen.

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Am 6.8.2019 um 18:25 von Finanzfluss:

Das Internet ist eine Super Sache. Schade jedoch, dass heute jeder die Möglichkeit hat sein gefährliches Halbwissen als "Fachexperte" zu verkaufen.

Passt ganz gut zu deinem letzten Beitrag. ;)

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Ich bin auch Kunde bei der TauRes GmbH und habe mir die Diskussionen hier im Thread daher gespannt durchgelesen. Das hat mir mein Berater heute geschickt, nachdem ich ihn auf den MSCI World hier aus dem Thread angeschrieben habe.  2.pnglangfristig empfohlen von TauRes Performance 1 Y nach TER (200€/mntl.) :yahoo:1.pngMSCI World Performance 1 Y nach TER (200€/mntl.)

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Im Nachhinein eine Fondskombination zu finden, die über den epischen Zeitraum von einem Jahr unmerklich besser als der MSCI World abschneidet überzeugt mich vollends. 

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vor 11 Stunden von Kfkinvest:

Ich bin auch Kunde bei der TauRes GmbH und habe mir die Diskussionen hier im Thread daher gespannt durchgelesen. Das hat mir mein Berater heute geschickt, nachdem ich ihn auf den MSCI World hier aus dem Thread angeschrieben habe.

Was genau will dir der TauRes-Verkäufer mit diesen Charts sagen?

Argumentiert der Typ auch sonst auf dem Niveau?

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