Dork

TECIS Finanzdienstleistung AG

285 posts in this topic

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Gibt auch oft Cola bei Edeka im Angebot. Habe eben dort eine Kiste 12x1L für 7,99 EUR gekauft. Ich werde sie wohl umtauschen gehen, weil Edeka daran noch etwas verdient... <_<

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Unterhaltungen mit Dir sind irgendwie eigenartig.

 

Stezo, das Nachdenken darüber wäre verschenkte Zeit ^_^

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habe mir mal die seite riesterrentenbetrug.de angeguckt - echt spannendes thema.

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Posted · Edited by heinketchup

Geldanlage ist genauso individuell wie alles andere auch.

Meine grundsätzliche These war, dies in Frage zu stellen.

 

(Edit: Wohlgemerkt rede ich hier ausschließlich von Altersvorsorge.)

 

Jetzt Geld rein, später Geld wieder raus. Es mag da eine (recht 1-dimensionale) Möglichkeit der Variation hinsichtlich Chance-Risiko geben, aber das könnte mit ein paar Standardprodukten abgedeckt werden.

 

Wenn du Zahnpasta kaufst, interessierst du dich vielleicht ob der Geschmack nun Minze oder Blueberry ist, aber dann greifst du in's Regal und nimmst dir eine Tube. Du kannst schließlich darauf vertrauen, dass es eine staatlich regulierte Qualitätskontrolle gibt. Nach deiner Darstellung jedoch sollte jeder nicht nur wissen, ob er Minze will, sondern sich sämtliche Zutaten einzeln kaufen und den Pamps dann selber zu Hause zusammenrühren. Ist aufwändig und dauert, um dann die sehr "individuelle" Zahnpasta zu haben. Aber wozu sollten das Millionen Bürger selbst machen? Zahnpasta ist eben dann doch nicht so individuell. Es gibt ein paar Unterschiede, und verschiedenen Leuten sind die verschieden wichtig. Aber letztlich läuft es auf einige wenige Variationen hinaus. Daher kann man sich den ganzen Tanz sparen und verwendet nur 5 Sekunden darauf für den Griff in's Regal. Weil's eben Standard ist. Warum sollte die Altersvorsorge, also "jetzt Geld rein, später Geld wieder raus" nicht genauso funktionieren? Warum soll jeder sich selbst was brauen, obwohl nachher alle eh beim gleichen ankommen. (Die "ETF-Standarddepots" hier im Forum unterscheiden sich immerhin auch nicht allzu grundsätzlich.)

 

Der Vergleich mit dem Auto passt nicht. Wer sich so viel mit dem Neukauf eines Wagens beschäftigt, hat Spaß daran. Das ist eine Art Hobby das man hat, weil man Spaß daran hat. Am Finanzen-Basteln hat der Durchschnitts-Bürger keinen Spaß; das Forum hier ist eine große Ausnahme, und wohl der Grund warum du das so schwer einsiehst. Es hat keinen Sinn, den Leuten ihren fehlenden Spaß vorzuwerfen. Weder am Finanzen-Basteln, noch am Zahnpasta-Rühren.

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Es herrscht in Deutschland ein strukturelles Defizit in Punkto Finanzwissen. Woher auch, in der Schule hat alles einen höheren Stellenwert als das.

Es gibt eben keine Lobby, die sich dafür einsetzt, das zu ändern und in der Schule einzuführen. Die Finanzbranche würde sich damit ja selbst in Teilen überflüssig machen, wenn die Leute plötzlich gebildeter wären.

 

Das selbe gilt für eine gesetzliche Regulierung von Altersvorsorge-Produkten. Das ist doch alles nur so mies aufgrund der Macht der Finanzindustrie. Hier gälte es für den Staat (also das Organ, das wir für neutrale und objektive Regulierung recht hoch bezahlen), kräftig aufzuräumen. Aber die dort Beschäftigten sind schließlich Politiker und keine Samariter. Parteispenden müssen ja auch irgendwo her kommen.

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Hey Leute!

 

Ich will mich mal "outen", dass ich seit ca 2,5 Jahren für die tecis AG tätig bin.

 

Warum tue ich das hier? Ich möchte allen, die es besser wissen, hiermit die Gelegenheit bieten, mir ordentlich eins auf die Fresse zu hauen und mir jedwede Frage zu stellen. Ich werde (vom Zeitfaktor her) versuchen, alle zu beantworten.

 

 

Ich kann mir vorstellen, dass es eine Zeit gab, in der wir gut in das Strukki-Bild gepasst haben könnten.

Seit ich aber im Unternehmen bin, konnte ich nix von all dem Negativen bestätigen, was man so in Foren findet und ich habe das gefühl, dass wir uns immer weiter entwickeln.

 

Also: Schießt mal los: Was is alles be*********, veränderungswürdig... Was hört man so, was habt ihr erlebt?

 

Ich bitte euch, ehrlich zu bleiben. Ich werde es auch, nicht nur, weil ich hier anonym bin und ggf. auch mal auskotzen kann. ;)

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Posted · Edited by Krusty

Von der Tecis-Homepage: "Herzlich willkommen bei tecis, Ihrem unabhängigen Finanzdienstleister in Deutschland." Also dieser Werbesatz auf der HP reicht mir schon wieder. Von was bitteschön unabhänigig? Tecis ist bestenfalls Mehrfachagent (also die Auswahl aus einigen Produktgebern, mit denen Kooperationsverträge mit Tecis bestehen) und hat keinen Maklerstatus. Im Gegensatz dazu kann ein "Makler" frei aus allen am Markt zu vermittelnden Produkten auswählen und kann somit die Lösungen besser auf die individuellen Wünsche des Kunden abstimmen. Ein Makler darf sich also wirklich unabhängig nennen. Der Makler hat zudem eine viel größere Haftung bei Falschberatung und muss viel sorgfältiger auswählen und kann dies auch aufgrund des größeren Marktzugangs. Die detailierten wichtigen Unterschiede zwischen Auschschließlichkeitsvermittler, Mehrfachagent und Makler möchte ich hier nicht im einzelnen ausführen.

 

Einige Fragen aus dem Stehgreif, die man auch bei der DVAG und dem AWD fragen könnte:

1) Was sind Einstellungsvoraussetzungen bzgl. Berufserfahrungen im Finanzbereich?

2) Wie läuft die Mitarbeitereinarbeitung und Ausbildung bei Tecis?

3) Wo bekommen Neulinge ihr Potenzial her - Akquise im Bekanntenkreis?

4) Wie wird vergütet, bekommt man als Tecis-Vermittler bei einzelnen Kooperationspartner für die gleiche Produktsparte mehr als bei anderen (alles andere würde mich wundern)?

5) Wird eine eigene Struktur/Mitarbeitergewinnung von Unternehmensseite angestrebt?

...

 

Ich will nicht absprechen, dass es in jeder Strukki-Budi - und das ist TECIS nunmal - auch hier und da gute kundengerechte Finanzberatung gibt, aber hört mir auf mit unabhängiger Finanzberatung.

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Und noch eine kleine Frage an unseren Tecis-Finanzberater:

 

Womit verdienst Du Dein Geld ?

 

Es werden wohl fast ausschließlich Provisionen sein. Und wie kann man da "unabhängig" sein?

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Posted · Edited by GlobalGrowth

Ich werde (vom Zeitfaktor her) versuchen, alle zu beantworten.

 

ohne Dir zu nahe zu treten, es liegt wahrscheinlich daran...das nicht du, sondern ein zweiter die Fragen beantworten soll :thumbsup: richtig?

 

 

Ich kenne den Markt sehr gut, glaub mir...gerade weil ich sehr eng mit der IHK kooperiere, ist mir die Beratungsqualität der Strukki Buden bekannt.

 

Ich stelle sogar die Behauptung auf, dass Ihr dafür (damit mein ich alle Strukkis) dafür verantwortlich seit, dass die Branche so in Verruf geraten ist.

Und es kotzt mich auch maßlos an...unser eins, der Lehre, Studium und div. Weiterbildung gemacht hat...etliche Vorträge in Unis, Behörden und zu Gewerkschaftstagungen hält, ist täglich damit beschäftig den Leuten beweisen zu müssen, dass es auch sehr kompetente Versicherungsberater gibt.

 

Bis wir den gleichen Status wie in den USA erreichen, müssten folgende Sachen geschehen:

 

1. Alle Strukki-Buden werden gesetzl. verboten

 

oder

 

2. es gibt endlich den Hochschulabschluss als Zugangsvoraussetzung um in der Branche tätig zu werden

 

--> man müsste eigentlich nur 2. angehen, damit sterben die Strukkis eh weg :P

 

 

cya

 

 

 

 

Das selbe gilt für eine gesetzliche Regulierung von Altersvorsorge-Produkten. Das ist doch alles nur so mies aufgrund der Macht der Finanzindustrie.

 

beschäftige dich mal mit der Deregulierung des Versicherungsmarktes von 1994, dann können wir beide mal ne sinnvolle Debatte über das Thema führen....alles andere ist nichtssagende Polemik!

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Posted · Edited by Krusty

Und noch eine kleine Frage an unseren Tecis-Finanzberater:

 

Womit verdienst Du Dein Geld ?

 

Es werden wohl fast ausschließlich Provisionen sein. Und wie kann man da "unabhängig" sein?

 

Naja, das ist ja auch sein gutes Recht. Denn auch Dein Steuerberater, Dein Automechaniker, Dein Gemüsehändler verdienen mit Honoraren, Stundenlohn, Preisaufschlägen ihr Geld. Der Vermittler halt mir Provisionen und das ist ok, wenn er nen guten Job macht. Inwiefern die Rahmenbedingungen für eine gute Leistung bei Strukki-Buden stimmen, steht auf nem anderen Blatt. Selbst unabhängige Makler bekommen in der Regel Provisionen. Die Alternative ist die Honorarberatung, aber die existiert nur als Thema in Zeitschriften. Einen Stundensatz von 100-200 EUR für Honorarberatung zahlt so gut wie keiner. Geiz ist geil! Also Provisionen sind nicht grundsätzlich Teufelswerk, sondern eher die Denke von Kunden, einen Mercedes im Preissegment eines Dacias zu wollen.

 

BTW: Der Banker ist nunmal garnicht unabhängig, nur weil er ein Gehalt bekommt. Die müssen das Lied singen, das ihr Brötchengeber bestimmt.

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Da es hier inzwischen um Grundsätzliches zum Thema Finanzberatung geht, hier meine Thesen:

 

1. Erlaubt mir eine Analogie aus dem FacilityManagement: Wenn Gebäudedienstleistungen (Reinigung, Security, Technik, etc) vergeben werden, dann müssen die operativen Mitarbeiter entlohnt werden. Das ist richtig, weil dort die Wertschöpfung (oder Nutzengenerierung) erfolgt. Auch deren Führungskräfte und die Administration (der Overhead) müssen gezahlt werden. Ohne das geht es nunmal nicht. Was aber häufig passiert, ist, dass sich mehrere Unternehmen die Aufträge aufteilen und dann Wertschöfpungsketten entstehen.

Dann geht das meistens eher früher den Bach runter ... auf Kosten der Gebäudenutzer.

 

Soweit verstanden?

 

OK. Dann der Transfer. Die Nutzer sind die direkten Marktteilnehmer, in diesem Fall Fondsmanager. Die Administration sind die Fondsgesellschaften.

 

Alles was nun zwischen den Fondsgesellschaften und den Anlegern sitzt, ist unnützer Ballast. Parasiten.

Ich kenne jedoch keinen Fondsmanager, der sich zu solch niedrigen Dingen, wie Kundenkontakt oder gar Vertrieb herabbegeben würde. Das macht das "Fußvolk".

 

2. Damit sind wir schon nahe am grundlegenden Problem der Finanzdienstleister (Banken eingeschlossen)

Die Tatsache, dass die Mitarbeiter dieser Firmen oft schlicht inkompetent sind, wurde hier schon hinreichend problematisiert.

(Letzte Woche rief mich ein derartiges Subjekt an und outete sich als "ehemaliger Landwirt", der nun Private-Equity-Beteiligungen in der Solarbranche vertickt.)

 

Das Instrument "Provision", das ja in vielen Branchen üblich ist (Rechtsanwälte. Notare, Ingenieure, Ärzte arbeiten schließlich nach den gleichen Prinzipien) ist in den Händen finanzschwacher, oft ungebildeter, meist moralisch verkümmerter Existenzen eine furchtbare Waffe, die geradezu zum Missbrauch einlädt.

Neben der fachlichen Eignung spreche ich dem operativem Personal dieser Branche pauschal die notwendige persönliche Integrität zur Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit ab.

 

3. Was wäre also die Konsequenz?

a ) Wie oben bereits angesprochen: formale fachliche Zugangsbeschränkungen.

b ) Nachweis eines Vermögensstocks mindestens in doppelter Höhe des "beratenden Anlagevermögens". Vermögensverwalter fahren mit einer ähnlichen Regelung ganz gut.

c ) Nachweis des Besitzes der "beratenden Produkte" für die eigene Vermögensanlage/ -vorsorge. Nur wer sich selbst in die Arme der Fondsgesellschaften begibt, darf deren Produkte auch weiterempfehlen. Das reduziert die Fehlberatungsrate dauerhaft und signifikant.

d) Produktvertreter. Wer sich offen als Angestellter einer Fondsgesellschaft ausgibt, schafft Transparenz und vermeidet die eh unhaltbare Aura der Unabhängigkeit.

 

 

Nachsatz: ich selbst verfahre im Grunde nach den Grundsätzen a - c (auch wenn ich nichts mit Fonds am Hut habe).

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Ich will mich mal "outen", dass ich seit ca 2,5 Jahren für die tecis AG tätig bin.

 

Warum tue ich das hier? Ich möchte allen, die es besser wissen, hiermit die Gelegenheit bieten, mir ordentlich eins auf die Fresse zu hauen und mir jedwede Frage zu stellen. Ich werde (vom Zeitfaktor her) versuchen, alle zu beantworten.

Ganz ehrlich?

 

Dies ist ein Forum und kein Boxring und auch keine Werbeplattform. Sollte die Diskussion in die eine oder andere Richtung abgleiten verweise ich vorsorglich schon mal auf die Forumsregeln. :)

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Von der Tecis-Homepage: "Herzlich willkommen bei tecis, Ihrem unabhängigen Finanzdienstleister in Deutschland." Also dieser Werbesatz auf der HP reicht mir schon wieder. Von was bitteschön unabhänigig?

 

 

Leute, Leute, gebt mir doch die minute zum Lesen, bevor wieder 10 antworten da sind. ;)

 

Unabhängig? Im Produktauswahlprozess. Natürlich stehen dann erstmal Produktpartner (mehrere je Sparte), aber wenn die nicht mithalten, werden sie halt abgeschossen. Guck Dir mal die Markt-und Informationsgrundlage an...

Ein Makler mag vielleicht noch viel unabhängiger sein, weil er quasi über Nacht ein anderes Produkt vermitteln kann, aber auf welcher Grundlage denn? "Finanztest"? "Ökotest"? "CASH"? ;) Vielmehr bleibt ihm ja nicht übrig, denn er muss ja neben der Vermittlung noch Angebote rechnen, alle Verwaltungsarbeiten erledigen, Neukunden bekommen, sich weiterbilden... Sehr qualifizierte Produktauswahl, wirklich. Und: Die meisten Makler halten an einzelnen Produkten länger fest.

 

Zu den Fragen in dieser Antwort:

1) Es gibt keine spezifischen Einstellungsvoraussetzungen für ein Traineeship, die über Soft Skills und Charakter hinaus gehen, da wir eh jeden ausbilden.

2) Die fachliche Ausbildung wird nach der Traineephase (hier auch vermittelt, jedoch mehr durch in der Praxis sehen) über die IHK (Versicherungsfachmann/-frau) begonnen. Dazu kommen wöchentliche Schulungen. Später gibt es die Spezialausbildungen in verschiedenen Absicherungsbereichen. Bis jemand das erste Mal alleine zum Kunden darf, vergeht natürlich einige Zeit, der Trainee (oder später Beraterassistent) ist nur Beisitzer.

3) Die ersten Kunden gewinnt man natürlich zum größten Teil durch eigene Kontakte. Da das so einfach nicht ist, ist der vollberufliche Einstieg nur in Ausnahmefällen möglich -niemand soll finanziell abhängig von einzelnen Kunden (gar Verwandten) sein. Außerdem will man keine Klinken putzen.

4) Die Vergütung läuft über die Provision, und zwar von jeder Gesellschaft pro Produktparte gleich viel (wie bitte soll man denn sonst objektiv auswählen können?).

5) Die Mitarbeitergewinnung wird angestrebt, ist aber nicht nötig, um Karriere zu machen. Je nach Neigung halt.

 

Ja, tecis ist ein Strukturvertrieb. Mein Chef verdient mehr als ich. Und unser Nachwuchs weniger.

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Posted · Edited by DoktorFaust

Achso: ficoach:

-Was die formalen Zugangsvoraussetzungen angeht: ich bin laut Gewerbeordnung nach §§34c und 34d registriert und zertifiziert. :rolleyes:

-persönliche Integrität: Ja vielen Dank, allein diese Aussage disqualifiziert den Verfasser selbst.

-die Analogie: wo bleibt die Beratung ohne die Parasiten?

-Honorarberatung: Super Idee, der Kunde bezahlt die in die Produkte eingebaute Provision + Honorar

-eigener Besitz der empfohlenen Produkte: Wir sind alle unsere eigenen Kunden (was soll ich denn bitte sonst nehmen, wenn nicht das, was ich jem. empfehle?!)

 

 

Zu GlobalGrowth:

-Sorry, ich sitz hier allein. ;)

 

-Klar haben die Strukkibuden zu nem großen Teil Schuld am Ruf der Branche(n). Aber ich muss mich täglich viiiiieeel mehr über Bank- und Versicherungsvertretersch***** ärgern, als über das von anderen Marktbegleitern. Letztere schrumpfen wenigstens.

 

-Was den obligatorischen Hochschulabschluss angeht: Von mir aus. Wir haben uns schon über die EU-Vermittlerrichtlinie gefreut... :lol: Sowas bereinigt wenigstens den Markt.

 

So. Jetzt hat euer Strukki keine Lust mehr für heute. ich hoffe, ich hab nix wichtiges übersehen. Bis morgen oder so. ;)

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bei tecis gibt es keine Bestandsprovisionen auf Versicherung- und Investmentgeschäft (für die Vermittler versteht sich). Das diese trotzdem fließen und zwar an Mama Tecis steht im Vermittlungsprotokoll :) davon sieht man aber nix...

Zudem bekommt man einen lächerlichen Promillesatz. Der Makler bekommt zwischen 43-50%. Großvertriebe bekommen aber sogar mehr ausgeschüttet ca. 60 Promill. Wieviel bekommst du? 14, 16,18? oder sogar 20 als Teamleiter??

Sachversicherungen ist auch so ein Thema, da gibts pauschal 3-4? Makler bekommt 20-25% sprich 12 jährlich nicht einmalig. Tecis hat Rahmenverträge und bekommt bis zu 40% der jährlichen Beitragssumme! Das sind riesige Summen. Davon bekommt man aber nix gell? Außer ner lächerlichen Kundenbindungsprämie von 50 ab und an.... Seit nicht verblendet... ich war es auch!

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Posted · Edited by Stezo

Seid nicht verblendet... ich war es auch!

:thumbsup:

 

Auch Doktor Faust wird des Pudels Kern noch erkennen.

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02:54

:sleep:

Schlafstörungen?

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Die Uhr geht falsch.

War erst 01:54.

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Die Uhr geht falsch.

War erst 01:54.

Na denn...

 

Unabhängig? Im Produktauswahlprozess. Natürlich stehen dann erstmal Produktpartner (mehrere je Sparte), aber wenn die nicht mithalten, werden sie halt abgeschossen.

Ich hatte vor einiger Zeit auch mal einen Termin mit einem Tecis'er. Er riet zu einer fondsgebundenen Riesterrente. Es konnte mir nicht schlüssig erklärt werden, wie die teure Versicherung zu einer höheren Rendite kommen kann als eine DWS TopRente dyn. mit 100% Direktrabatt.

 

Argument war: Tecis-spezifische Fonds-Baskets -> aktives Umschichten durch Tecis "Geheimtipps" aus der Zentrale -> Outperformance.

 

Dies als einziges Argument hat mit nicht überzeugt, die ernormen Kosten zu rechtfertigen...

 

Vielleicht kannst du mich überzeugen...

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Ich hatte vor einiger Zeit auch mal einen Termin mit einem Tecis'er. Er riet zu einer fondsgebundenen Riesterrente. Es konnte mir nicht schlüssig erklärt werden, wie die teure Versicherung zu einer höheren Rendite kommen kann als eine DWS TopRente dyn. mit 100% Direktrabatt.

 

Argument war: Tecis-spezifische Fonds-Baskets -> aktives Umschichten durch Tecis "Geheimtipps" aus der Zentrale -> Outperformance.

 

Dies als einziges Argument hat mit nicht überzeugt, die ernormen Kosten zu rechtfertigen...

 

Vielleicht kannst du mich überzeugen...

Und täglich grüßt das Murmeltier...

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-Honorarberatung: Super Idee, der Kunde bezahlt die in die Produkte eingebaute Provision + Honorar

 

-Klar haben die Strukkibuden zu nem großen Teil Schuld am Ruf der Branche(n). Aber ich muss mich täglich viiiiieeel mehr über Bank- und Versicherungsvertretersch***** ärgern, als über das von anderen Marktbegleitern. Letztere schrumpfen wenigstens.

 

-Was den obligatorischen Hochschulabschluss angeht: Von mir aus. Wir haben uns schon über die EU-Vermittlerrichtlinie gefreut... :lol: Sowas bereinigt wenigstens den Markt.

 

Scheint mir so, als hättest Du noch nie über den Tellerrand hinaus geschaut. Denn, Der Kunde zahlt beim Honorarberater nicht doppelt. Beispiel Versicherungen: Es gibt die courtagefreien Produkte, sprich den gleichen Tarif ohne Abschlusscourtage, der Makler verdient über sein Honorar somit nur an der Zusammenstellung des Konzepts und bekommt jährlich ne Bestandsprovision.

 

Für mich seid ihr auch zum größten Teil Schuld an dem schlechten Ruf der Branche. Es kann einfach nicht sein, dass andere kompetente Vermittler eine jahrelange qualifizierte Vollzeitausbildung machen und in der Struktur werden Leute so nebenher mal ausgebildet, aber mit dem Oberstrukki schon mal an die Front geschickt. Sozusagen als Azubi - ohne Plan - den Obermuggel auf meine Bekannten loslassen, ohne dass ich checke, was der im Detail anbietet. Aber der ist ja so nett und weiss soviel, der wird denen schon das Richtige anbieten. Gerade meinem Bekanntenkreis möchte ich gut beraten wissen. Hat schon seinen Grund, warum man so viel Unzufriedenheit über die Strukturvertriebe hört.

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Es kann einfach nicht sein, dass andere kompetente Vermittler eine jahrelange qualifizierte Vollzeitausbildung machen und in der Struktur werden Leute so nebenher mal ausgebildet, aber mit dem Oberstrukki schon mal an die Front geschickt.

Sozusagen als Azubi - ohne Plan - den Obermuggel auf meine Bekannten loslassen, ohne dass ich checke, was der im Detail anbietet. Aber der ist ja so nett und weiss soviel, der wird denen schon das Richtige anbieten. Gerade meinem Bekanntenkreis möchte ich gut beraten wissen. Hat schon seinen Grund, warum man so viel Unzufriedenheit über die Strukturvertriebe hört.

 

Tut mir Leid, aber von deiner tollen jahrelangen Ausbildung hab ich im Markt nicht groß was mitbekommen. Welche denn?

Ich bin lieber zeitlich etwas weniger intensiv ausgebildet, kann dafür aber auf Produkte zurückgreifen, an denen ich empirisch festmachen kann, dass diese zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit den Markt schlagen...

Was den auf die Verwandten losgelassenen Obermuggel angeht: Der Markt lebt von Empfehlungen oder anderer Werbung. Wissen denn die Kunden zu dem Zeitpunkt bereits, was der Berater zu bieten hat? Du kannst das ausgearbeitete Konzept ja immer noch in die Tonne kloppen, wenn es Dir nicht gefällt.

 

Ich bekomme zur Zeit 14 Promill Direktvergütung.

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Tut mir Leid, aber von deiner tollen jahrelangen Ausbildung hab ich im Markt nicht groß was mitbekommen. Welche denn?

Ich bin lieber zeitlich etwas weniger intensiv ausgebildet, kann dafür aber auf Produkte zurückgreifen, an denen ich empirisch festmachen kann, dass diese zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit den Markt schlagen...

Was den auf die Verwandten losgelassenen Obermuggel angeht: Der Markt lebt von Empfehlungen oder anderer Werbung. Wissen denn die Kunden zu dem Zeitpunkt bereits, was der Berater zu bieten hat? Du kannst das ausgearbeitete Konzept ja immer noch in die Tonne kloppen, wenn es Dir nicht gefällt.

Blabla...

 

Alles schon tausendmal gehört.

Hast Du auch eigene Gedanken?

 

Achso ja

Ich bin lieber zeitlich etwas weniger intensiv ausgebildet

 

So ein Käse!

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Es konnte mir nicht schlüssig erklärt werden, wie die teure Versicherung zu einer höheren Rendite kommen kann als eine DWS TopRente dyn. mit 100% Direktrabatt.

 

Argument war: Tecis-spezifische Fonds-Baskets -> aktives Umschichten durch Tecis "Geheimtipps" aus der Zentrale -> Outperformance.

 

Tja, wie soll ich das an dieser Stelle deutlich machen? Diese "Geheimtipps" ;) sind das Ergebnis von Tausenden von Stunden persönlicher Gespräche der Investment-Abteilung mit den Fondsmanagern, interner quantitativer und qualitativer Analysen, Beauftragung externer Ratingagenturen des Vertrauens...

Den Deutschen mit Investment vertraut zu machen war die Gründungsidee von tecis (bzw. den Vorformen Trithan und Cato). Deswegen wurden kategorisch alle kundenunfreundlichen Produktarten ausgelassen (die üblichen Bank- und versicherungsprodukte wie Bausparvertrag, KLV...)

Wir behaupten dadurch, ne ziemlich hohe Investment-Kompetenz zu haben. Schon mal z.B. was von Double Rebalancing gehört? Nich? Wer hat's erfunden...?

Und frag mal nen Fondsmanager, wie schwer es ist, auf unsere Fondsempfehlungsliste zu kommen... :)#

 

Was hast Du denn drin in Deinem DWS-Produkt? Nur DWS, ne? Ui! ;)

 

Zu den so oft angesprochenen Kosten: Mal abgesehen davon, dass die mir bekannten Policen unserer Empfehlung im Altersvorsorge-Bereich nicht teurer sind als andere:

Laut der Universität Wien ist die Rendite für die Performance 16x wichtiger als die Kosten!

 

Blabla...

 

Alles schon tausendmal gehört.

Hast Du auch eigene Gedanken?

 

Das sind meine Gedanken. Aber wenn Du das schon so oft gehört hast, dann kannst Du Dich ja dazu äußern?

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Laut der Universität Wien ist die Rendite für die Performance 16x wichtiger als die Kosten!

Das Ding von der Uni Wien ist auch son Standardwisch von Euch!

Hab ich auch schon gesehen.

 

Davon abgesehen, sind die Fonds an sich schon teuer genug.

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