Depotrocker*in

Entwicklung eines Basisportfolio-Ansatzes

  • breit
  • Streuung
  • Basisportfolio
  • Strategie
  • Investment
  • langfristig
  • Diversifikation
  • ETF
557 posts in this topic

Posted

vor 22 Minuten von depotrocker:

Ich schreibe überwiegen unterwegs und gebe die Texte über Spracheingabe ein. 

Das erklärt einiges, ist aber schade, denn du verpasst damit deiner an sich wirklich guten Kompetenz einen Stempel, der hier dann eben nicht immer so ankommt, wie er ankommen sollte/könnte und ins Lächerliche abdriftet.

Versuch das vielleicht zu ändern...das als Tipp.

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Hansdampf1987

Diese Seite mit Muster-ETF-Depots ist vielleicht noch recht hilfreich für einige hier:

https://de.extraetf.com/etf-portfolio

 

Man kann hier 70 Musterportfolios in der jüngsten Wertentwicklung vergleichen und entsprechend auch sehen, wie sich verschiedene Depot-Strategien verhalten und entwickeln (Dividenden-Strategien, Kommer-Depots usw). Es ist auch das Allwetter-Portfolio von Ray Dalio dabei, welches ja etwas in die Richtung von dem Thema hier geht. Man sieht dort, dass es besonders die letzte Zeit gut funktioniert und das trotz hohem US-Staatsanleihen-Anteil (was viele in der Vergangenheit am Allwetterdepot kritisiert haben). Es ist übrigens mit ca. 20% Performance in diesem Jahr und auch auf ein Jahr sogar das beste Portfolio (trotz nur 30% Aktienanteil).

 

Wenn man nun sieht, wie es seit einem Jahr am Markt läuft, bestätigt dies, dass so eine breit gestreute Aufstellung des Portfolios (eben nicht nur Aktien drin und TG/FG) in "wackeligen" Märkten einfach besser "stand hält". 

Ich persönlich (aber das muss jeder selbst wissen) würde aber kein Gold und keine Rohstoffe nutzen.

Share this post


Link to post

Posted · Edited by DST

vor 1 Stunde von Hansdampf1987:

Diese Seite mit Muster-ETF-Depots ist vielleicht noch recht hilfreich für einige hier:

https://de.extraetf.com/etf-portfolio

 

Man kann hier 70 Musterportfolios in der jüngsten Wertentwicklung vergleichen und entsprechend auch sehen, wie sich verschiedene Depot-Strategien verhalten und entwickeln (Dividenden-Strategien, Kommer-Depots usw). Es ist auch das Allwetter-Portfolio von Ray Dalio dabei, welches ja etwas in die Richtung von dem Thema hier geht. Man sieht dort, dass es besonders die letzte Zeit gut funktioniert und das trotz hohem US-Staatsanleihen-Anteil (was viele in der Vergangenheit am Allwetterdepot kritisiert haben). Es ist übrigens mit ca. 20% Performance in diesem Jahr und auch auf ein Jahr sogar das beste Portfolio (trotz nur 30% Aktienanteil).

 

Wenn man nun sieht, wie es seit einem Jahr am Markt läuft, bestätigt dies, dass so eine breit gestreute Aufstellung des Portfolios (eben nicht nur Aktien drin und TG/FG) in "wackeligen" Märkten einfach besser "stand hält". 

Ich persönlich (aber das muss jeder selbst wissen) würde aber kein Gold und keine Rohstoffe nutzen.

 

Anleihen haben (im Gegensatz zu dem was die meisten erwatet hatten) in letzter Zeit außerordentlich gut perfomt. Dennoch hat ein einfaches 70/30-Standard-Portfolio alleine schon in den letzten 3 Jahren alle auf der Seite aufgeführten "Experten"-Portfolios renditemäßig geschlagen. Auf 5 Jahres-Sicht hat neben dem 70/30-Ansatz sogar das offensive Finanztest-Pantoffel-Portfolio aus drei simplen ETFs mit Home-Bias (World, FAZ-Index, EUR-Bonds) etwas besser perfomt als das Allwetter-Portfolio aus 9 ETFs.

 

Was bringt mir die "beste" Diversifikation wenn ich damit letzendlich schlechter abschneide als über einen viel simpleren Ansatz? Gut, für eher risikoaverse Investoren ist das Allwetter-Portfolio sicherlich ein guter Kompromiss. Ich persönlich mag es jedoch lieber diversifiziert ohne dabei auf Rendite verzichten zu müssen, d.h. mindestens Marktrendite zu einem mindestens genau so niedrigen Risiko. Dass das möglich ist zeigt z.B. der "Norwegische Staatsfonds" (8 ETFs, 70% Aktien, 30% Anleihen) in den letzten 5 Jahren. Seit Auflage am 01.01.2013 bei extraETF hat jedoch auch dieser ein simples 70/30-Portoflio nicht schlagen können, was meiner Meinung nach an dem zu hohen Anteil an (sicheren) Bonds lag:

 

  1. 70/30-Standard (https://de.extraetf.com/etf-portfolio/70-30-etf-portfolio): 9,04 % p.a. 
  2. Norwegischer Staatsfonds (https://de.extraetf.com/etf-portfolio/norwegischer-staatsfonds-etf): 8,47 % p.a.
  3. Allwetter-Portfolio  (https://de.extraetf.com/etf-portfolio/allwetter-portfolio-von-ray-dalio): 6,17 % p.a.

Share this post


Link to post

Posted · Edited by depotrocker

Und was hat das Allwetterportfolio von RD mit dem von mir vorgestellten Basisportfolion zu tuen ? 

 

Die beiden Portfolios unterscheiden sich in den Gewichtungen sowie der verwendeten Anlageklassen wesentlich  was zu einem gänzlich anderem Rendite/Risikoverhältnis führt. 

 

 

MÖGLICHKEIT eines weltweit über Anlageklassen diversifizierten Basisportfolio: 

 

Liquiditätsreserve (30%)

 

RK3 (70%)

50% ETF Aktien Weltweit Entwickelte Länder 

20% ETF Aktien Schwellenländer

20% ETF Staatsanleihen Schwellenländer $

10% ETF US Staatsanleihen mittlere und lange Laufzeit $

 

 

 

RD All Wetter Portfolio 

 

 

 

20190823_123045.jpg

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Hansdampf1987

Ihr versteht beide nicht, was ich sagen will:

Mir geht es in erster Linie allgemein darum, zu zeigen, dass eine gute Mischung aus Aktien und sehr volatilen Anleihen auf lange Sicht weniger Risiko bringt.

 

@DST:

Man darf nicht immer nur die Rendite betrachten. Wenn ich rein danach gehe, hätte man fast alles kaufen können an Aktien die letzten 10 Jahre. Es werden aber auch wieder andere Zeiten kommen. Die letzten 6-12 Monate zeigen, wie es läuft, wenn mal nicht nur Hausse ist.

 

Wer einfach nur pure Rendite will auf lange Sicht ohne Rücksicht auf Schwankungen, braucht hier gar nicht lesen im Thread - da braucht man kaum andere Anlageklassen als nur Aktien - das ist ja nix Neues.

Es geht hier aber darum, eine Rendite ohne viel Drawdown und für jegliche zukünftige Entwicklungen zu erstellen. 

Manchmal hat man echt das Gefühl, dass die extrem lange Hausse vielen mittlerweile etwas das Gespür für Risiko "vernebelt" hat, aber gut....jeder wie er will.

 

@Depotrocker:

Ist eine Art Ray Dalio Depot etwa keine "MÖGLICHKEIT eines weltweit über Anlageklassen diversifizierten Basisportfolios" ????

Auch wenn dein Depot sicherlich gut ist - ich wäre vorsichtig, es hier sozusagen als das einzig richtige hinzustellen (so kommt es nämlich leider rüber).

 

Kann man den Thread hier etwa nicht nutzen, um verschiedene Möglichkeiten "durchzuspielen" oder aufzuzeigen, wie man so ein Depot zusammenstellen kann?

 

Share this post


Link to post

Posted

vor 6 Minuten von depotrocker:

MÖGLICHKEIT eines weltweit über Anlageklassen diversifizierten Basisportfolio: 

Das was du jetzt vorstellst, unterscheidet sich ja schon deutlich von dem ersten Aufschlag (den man nicht mehr lesen kann, da mehrfach (?) drüber editiert wurde).

 

Was ist denn das Ziel deines Threads? Soll da irgendwann eine Empfehlung entstehen im Sinne von "ETF-Depot aufbauen" oder "Investieren für Einsteiger"? Und wenn ja: mit oder ohne Produktempfehlungen?

Share this post


Link to post

Posted · Edited by depotrocker

vor 22 Minuten von odensee:

Das was du jetzt vorstellst, unterscheidet sich ja schon deutlich von dem ersten Aufschlag (den man nicht mehr lesen kann, da mehrfach (?) drüber editiert wurde).

 

Was ist denn das Ziel deines Threads? Soll da irgendwann eine Empfehlung entstehen im Sinne von "ETF-Depot aufbauen" oder "Investieren für Einsteiger"? Und wenn ja: mit oder ohne Produktempfehlungen?

 

Dieser Themenbereich  soll dazu anregen Alternativen zu einem RK1/100% Aktienportfolio aufzuzeigen welche langfristig durch Diversifikation über abgestimmte Anlageklassen den Riskanten Teil RK3 stabilisieren und ein besseres R/R Verhältnis erreichen.

 

Weiter möchte ich eine Möglichleit aufzeigen wie der Einsatz einer dynamischen Bewertungskomponente und das darauf aufbauende regelmäßige anpassen der Portfoliogewichtungen des Basisportfolios eine weitere Möglichkeit zur Optimierung des R/R Verhältnises führen kann. 

 

Ich bin sehr froh darüber dass der Themenbereich gut angenommen wird und sowohl im Themenbereich wie auch zahlreich über PM sehr Informative Disskusionen entstanden sind und freue mich weiter über einen zukünftigen Informationsaustausch. 

 

Das Basisportfolio sollte nur eine Grundlage darstellen welche dann durch den Anleger persönlich auf seine Rahmenbedingungen und Anlageziele angepasst werden kann. 

 

Gerne kann sich aus diesen Diskussionen und Erkenntnisen ein Leitfaden entwickeln und auch Produkte diskutiert werden wie es ja bereits mehrfach statt gefunden hat. 

 

 

 

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Hansdampf1987

vor einer Stunde von depotrocker:

Dieser Themenbereich soll dazu anregen, Alternativen zu einem RK1/100% Aktienportfolio aufzuzeigen, welche langfristig durch Diversifikation über abgestimmte Anlageklassen den riskanten Teil (RK3) stabilisieren und ein besseres R/R Verhältnis erreichen.

Genau so ist es.

Im besten Fall kann dann entsprechend der RK3-Anteil im Gesamtdepot höher gewichtet werden aufgrund des geringeren Risikos darin.

 

vor einer Stunde von depotrocker:

Weiter möchte ich eine Möglichleit aufzeigen wie der Einsatz einer dynamischen Bewertungskomponente und das darauf aufbauende regelmäßige anpassen der Portfoliogewichtungen des Basisportfolios eine weitere Möglichkeit zur Optimierung des R/R Verhältnises führen kann. 

Das dagegen halte ich für übertrieben bzw. unpassend für ein "BASIS"portfolio.

Das Depot soll ja auch für Anfänger einigermaßen umsetzbar sein. Allein das Rebalancing ist nicht so ganz leicht umzusetzen. 

Jetzt noch zusätzlich, ständig je nach Marktlage, einzelne Komponenten umzugewichten, ist absolutes "Experten-Niveau". Das sollte in einen extra Thread finde ich.

 

vor einer Stunde von depotrocker:

Ich bin sehr froh darüber dass der Themenbereich gut angenommen wird und sowohl im Themenbereich wie auch zahlreich über PM sehr Informative Disskusionen entstanden sind und freue mich weiter über einen zukünftigen Informationsaustausch. 

 

Das Basisportfolio sollte nur eine Grundlage darstellen welche dann durch den Anleger persönlich auf seine Rahmenbedingungen und Anlageziele angepasst werden kann. 

 

Gerne kann sich aus diesen Diskussionen und Erkenntnisen ein Leitfaden entwickeln und auch Produkte diskutiert werden wie es ja bereits mehrfach statt gefunden hat. 

Und ich bin auch froh darüber, dass du nicht nur stur auf deinen Vorschlag beharrst und diesen als "die beste Lösung" darstellst. 

 

Es wäre top, wenn hier nach u. nach verschiedene Varianten/Depotbausteine aufgezeigt werden könnten. 

Daher: Das Allwetter-Depot von Dalio ist EINE Möglichkeit - nicht mehr und nicht weniger. 

 

Ein bisschen mehr Miteinander hier und jeder profitiert davon oder?

 

Und nochmal:

Wer nur auf die Rendite abzielt, wem Volatilität/Drawdowns völlig egal sind oder wem mehrere ETF-Bausteine zu nervig/komplex sind, der kann sich den Thread hier sparen.

 

Das sehe ich übrigens auch für reine Sparplan-Investoren (da ist ein reiner Aktienanteil in RK3 meiner Meinung nach völlig ausreichend).

Die (große) Einmalanlage ist hier im Thread eigentlich der Ausgangspunkt finde ich.

 

Wer also nur etwas Interesse daran hat, für alle möglichen Zukunftsvarianten einigermaßen gerüstet zu sein, weniger Schwankungen im RK3 haben will (wodurch dieser sogar höher gewichtet werden kann) bzw. vielleicht auch mit 1-2% weniger Rendite im RK3-Teil leben kann (dafür insgesamt im ganzen Depot aber vielleicht gar keine Einbußen hat) - für den ist der Thread hier doch weitaus sinnvoller, als die ständigen, immer gleichen anderen "wie lege ich meine Kohle an" -Threads.

 

Share this post


Link to post

Posted

vor 1 Stunde von Hansdampf1987:

Ihr versteht beide nicht, was ich sagen will:

Mir geht es in erster Linie allgemein darum, zu zeigen, dass eine gute Mischung aus Aktien und sehr volatilen Anleihen auf lange Sicht weniger Risiko bringt.

...

Dann haben die wohl nicht gesehen, wo Du das zeigst.

Was wäre für Dich denn "lange Sicht"? 2 Wochen, 2 Jahre oder 5 Jahre?

 

Für Herrn Kommer wären es wohl 100 Jahre.

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Hansdampf1987

Danke für den Hinweis und gut, dass du das "lange Sicht" nochmal hinterfragst.

 

Wenn so ein Portfolio ja weniger Risiko in RK3 haben soll wie z.B. ein 100% Aktien-RK3, dann müsste es ja gerade auch auf kürzere Sicht besser sein, weil die Entwicklung ja durch weniger Volatilität gekennzeichnet ist. Das typische "dann investieren, wenn man Geld hat ohne Market Timing" trifft hier ja noch mehr zu als bei "100% Aktien". Einen "ungünstigen Zeitpunkt" mit einer Einmalanlage zu erwischen (sozusagen auf einem Hoch der Aktienmärkte) sollte hier weniger gegeben sein.

 

Ich gebe zu:

Rein aus meiner Sicht ist das Währungsrisiko (besonders beim Anleihenteil) der einzige Grund, warum ich "lange Sicht" schrieb.

Daher hatte ich ja vor Kurzem hier auch eine Diskussion angestoßen, ob man die US-Anleihen z.B. auch durch hochvolatile Euro-Anleihen ersetzen könnte.

Hätte man kein Währungsrisiko, würde ich persönlich im Threadtitel das "langfristig" sogar weglassen und sagen, dass ein "weltweit, breit über Anlageklassen diversifiziertes ETF Basisportfolio" auch bzw. erst recht im mittelfristigen Zeitraum (z.B. ab fünf Jahre) die bessere Wahl ist wie ein RK3-Teil, der nur aus Aktien besteht. 

Share this post


Link to post

Posted

10Y T-Bonds dürften tendenziell ähnlich wie  Lyxor Euro MTN ETFs, plus  Währungs-Effekte liegen...

 

 

 

 

Assetklassen .png

Share this post


Link to post

Posted

Richtig. 

Ein Grund, warum ich aktuell "nur" 7-10y US Treasures im Depot habe.

Zugeben muss ich aber, dass meine aktuelle Depotaufstellung noch nicht "fertig" ist. Grundsätzlich will ich nämlich auch langfristig aufstellen (15-20 Jahre).

Share this post


Link to post

Posted

vor 3 Minuten von Hansdampf1987:

Richtig. 

Ein Grund, warum ich aktuell "nur" 7-10y US Treasures im Depot habe.

Zugeben muss ich aber, dass meine aktuelle Depotaufstellung noch nicht "fertig" ist. Grundsätzlich will ich nämlich auch langfristig aufstellen (15-20 Jahre).

 

 

 

Wenn du eine Anlageklasse als negativ korrelierenden stabilisierenden Ausgleich zum Aktienteil haben willst musst du eine Anlageklasse mit möglichst hoher negativer Volatilität einsetzten.

 

7-10Y T Bonds haben zwar eine negative Korrelation ebenfalls wie die 20y+ T-Bonds  jedoch weisen die letzteren durch den langen Hebel eine wesentlich Höhere Volatilität auf.

Daraus ergibt sich, dass du um den gleichen stabilisierenden Effekt im Portfolio zu erreichen den 10Y T-bond Anteil höher gewichten musst als den 20y+ T-Bond Anteil was wiederum bedeutet dass du den Aktienanteil niedriger gewichten musst was sich wiederum auf die Rendite in RK3 auswirkt.

 

 

Share this post


Link to post

Posted

vor 2 Stunden von DST:

Anleihen haben (im Gegensatz zu dem was die meisten erwatet hatten) in letzter Zeit außerordentlich gut perfomt.

Dazu übrigens noch kurz:

Exakt das ist natürlich wieder ein Beweis, dass eben keiner vorhersagen kann, wie es wirklich kommt.

 

Es gibt einige wenige, die behaupten, dass es völlig zweitrangig ist, wie das Zinsniveau oder sonstige Dinge sind. Wenn es drauf ankommt, werden Anleihen "da" sein, um einen Einbruch im Aktienmarkt abzufangen (meiner Meinung nach zumindest deutlich besser als Rohstoffe z.B.).

Share this post


Link to post

Posted

vor 1 Minute von depotrocker:

Wenn du eine Anlageklasse als negativ korrelierenden stabilisierenden Ausgleich zum Aktienteil haben willst musst du eine Anlageklasse mit möglichst hoher negativer Volatilität einsetzten.

 

7-10Y T Bonds haben zwar eine negative Korrelation ebenfalls wie die 20y+ T-Bonds  jedoch weisen die letzteren durch den langen Hebel eine wesentlich Höhere Volatilität auf.

Daraus ergibt sich, dass du um den gleichen stabilisierenden Effekt im Portfolio zu erreichen den 10Y T-bond Anteil höher gewichten musst als den 20y+ T-Bond Anteil was wiederum bedeutet dass du den Aktienanteil niedriger gewichten musst was sich wiederum auf die Rendite in RK3 auswirkt.

 

Ist mir völlig klar u. hatten wir hier schon zig Mal besprochen.

Du kennst aber meinen restlichen RK3-Teil nicht. In der Tat ist dieser nicht so hoch an Aktien bzw. weniger volatil als deiner. Dass ich damit (aktuell zumindest) weniger Rendite-Chance habe, ist mir bewusst und nehme ich in Kauf.  

 

Wie aber gesagt ist mein aktuelles Depot nur eine vorübergehende Zwischenlösung. Ich bin doch weg vom Arero und aktuell dabei, mich neu aufzustellen :w00t:

 

Share this post


Link to post

Posted · Edited by depotrocker

vor 1 Minute von Hansdampf1987:

Ist mir völlig klar u. hatten wir hier schon zig Mal besprochen.

Du kennst aber meinen restlichen RK3-Teil nicht. In der Tat ist dieser nicht so hoch an Aktien bzw. weniger volatil als deiner. Dass ich damit (aktuell zumindest) weniger Rendite-Chance habe, ist mir bewusst und nehme ich in Kauf.  

 

Wie aber gesagt ist mein aktuelles Depot nur eine vorübergehende Zwischenlösung. Ich bin doch weg vom Arero und aktuell dabei, mich neu aufzustellen :w00t:

 

 

 

Siebert also hab ich es doch gleich gewusst...o:)

Share this post


Link to post

Posted

??

Was hast du gewusst? 

Share this post


Link to post

Posted · Edited by DST

vor 3 Stunden von Hansdampf1987:

@DST:

Die letzten 6-12 Monate zeigen, wie es läuft, wenn mal nicht nur Hausse ist.

 

und die letzten 3 Jahre zeigen wie es läuft, wenn mal Hausse (wie es langfristig der Fall ist) und mal nicht Hausse ist. Dass ein Anleihenstarkes Portoflio in schlechten Zeiten besser läuft ist klar.

 

In diesem Thread geht es im Endeffekt um ein reines RK3-Portfolio (wenn wir den etwas größer oder kleineren Notgroschen, den wohl jeder haben sollte, mal außen vor lassen). Dass ich hier nicht mitlesen darf, nur weil ich exemplarisch aufgezeigt habe, dass eine simple 100% Aktien-Allokation sowie eine 70% Aktien / 30%-Anleihen-Allokation in den letzten 3 - 5 Jahren genau so gut oder besser abgeschnitten haben wie das Allwetter-Portfolio halte ich für übertrieben. Man kann auch innerhalb einer reinen Aktien-Allokation Diversifikation und Rendite/Risiko-Optimierung betreiben und damit den Markt als Ganzes bzgl. Rendite sowie Rendite/Risiko schlagen (ok geht vielleicht über ein Basisportfolio hinaus, aber ich denke das tut das vorgeschlagene Portfolio hier auch etwas). Ich bin im Prinzip auch nur an diesem Thread interessiert, da EM-Staatsanleihen (die im vorgeschlagenen Portfolio zu 20% gewichtet werden, neben 70% Aktien!) eine Aktien-ähnliche Risiko-Einstufung und damit eine ähnliche Renditeerwartung haben (sollen). Gerade Newcomer, die sich an einem Basis-Portfolio umsehen, sind meist noch jung und haben meist die Zeit schlechte Aktienphasen auszustehen, und wenn (!) sie in diesen Phasen investieren (und auf keinen Fall verkaufen), werden sie langfristig besser abschneiden als mit einem Allwetter-Portfolio.

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Hansdampf1987

@rocker

Da muss ich dich enttäuschen. 

Das bin ich nicht.

Ich hatte den Arero ca. sieben Jahre im Depot u. bin nicht überzeugt von dem Produkt.

Share this post


Link to post

Posted · Edited by depotrocker

Ich möchte jetzt doch nochmal auch auf Gold eingehen. 

Paar Gedanken dazu:

 

Wo unterscheiden sich Gold und US Treas 20+y wenn es um den Einsatz in RK3 zur Stabilisierung des Portfolios geht?

Gold hat die höhere Volatilität. Und genau die wollen wir haben, weil wir dann bei negativer Korrelation mit dem Aktienanteil einen geringeren Anteil an Gold benötigen, um die Volatilität des gesamten Depots entsprechend stark zu senken. US Treas 20y+ haben vermutlich dieselbe negative Korrelation, aber eine geringere Volatilität, also müsste der Aktienanteil neben den Treasuries wie bereits im anderen Beitrag zu den 10y T-Bonds  bereits festgestellt kleiner sein als neben dem Gold, um die gleiche Depot-Volatilität zu schaffen. Aber die Renditedifferenz zwischen Aktien und Treasuries  ist es, die dann Rendite kostet - mehr als bei dem geringer gewichteten Gold.

Die Rendite der langlaufenden US Treas  war historisch gesehen höher als die von Gold. Historisch ist das Zinsniveau in den USA seit dem Vietnamkrieg aber von 20% auf 0% gesunken. Wie soll sich das in der Zukunft wiederholen? Auch wenn ich davon ausgehe, dass wir noch weiter fallende Zinsen sehen werden ist die historische Rendite von Anleihen nie wieder erzielbar, weil sie zu einem großen Teil aus den Kursgewinnen während dieser jahrzehntelangen Zinssenkung bestand.

Ich würde also eher soweit gehen und sagen Gold und US Treas können beide eingesetzt werden in RK3.

Dies würde zu mehr Diversifikation bei ähnlicher Rendite und vielleicht sogar im zeitlichen Verlauf zu unterschiedlicher Korrelation mit dem Aktienmarkt führen was die Volatilität insgesamt im Depot womöglich sogar leicht senken.

Gerade in den Zeiten der 0 und Niedrigzinsen für AAA wird Gold seine Position als sicherer Hafen ausbauen und zunehmend profitieren  können.

Andererseits basierte die Rendite von Gold in den vergangenen Jahrzehnten im Wesentlichen auf dem Inflationsausgleich. Derzeit haben wir jedoch historisch niedrige Inflationsraten. Gold weist in vielerlei Hinsicht ganz ähnliche Stärken und Schwächen auf wie die US Treasuries mit langer Laufzeit.

Sollte die Weltwirtschaft wieder deutlich anspringen, dann würden irgendwann auch die Inflationsraten steigen. Dies wäre gut für Gold und schlecht für Treasuries.

Was mich zu der Erkenntnis bringt, dass ein Einsatz von 5% Gold zu Lasten des US Treas Anteils durchaus eine Sinnvolle Maßnahme darstellen kann ob es notwendig ist ?

 

 

Share this post


Link to post

Posted

vor 10 Minuten von DST:

In diesem Thread geht es - wie du ja sogar zugegeben hast - um ein reines RK3-Portfolio (wenn wir den Notgroschen, den wohl jeder haben sollte, mal außen vor lassen). Dass ich hier nicht mitlesen darf, nur weil ich exemplarisch aufgezeigt habe, dass eine simple 100% Aktien-Allokation sowie eine 70% Aktien / 30%-Anleihen-Allokation in den letzten 3 - 5 Jahren genau so gut oder besser abgeschnitten haben wie das Allwetter-Portfolio halte ich für übertrieben. Man kann auch innerhalb einer reinen Aktien-Allokation Diversifikation und Rendite/Risiko-Optimierung betreiben

1. Immer noch falsch verstanden.

Es geht hier um den RK3-Teil im Depot (nicht um ein reines RK3-Depot). Die Gewichtung des RK3-Teils (wie viel Prozent vom Gesamtdepot) muss jeder für sich selbst festlegen.

Man kann bei guter Zusammensetzung aber eben mehr % in diesen RK3-Teil investieren, da er weniger Risiko hat als ein reiner Aktien-RK3-Teil.

 

2. Ich habe nie geschrieben, dass du hier nicht mitlesen darfst etc. Dein Mitdiskutieren ist sogar erwünscht. Du teilst eben eine andere Ansicht.

 

3. Natürlich ist mir klar, dass man innerhalb der Anlageklasse Aktien auch diversifizieren kann (das tun wir hier ja auch). Diese Diversifikation bringt aber nicht viel, wenn es kracht am Aktiemarkt. 

vor 6 Minuten von depotrocker:

Einsatz von 5% US Treas zu Lasten des US Treas Anteils durchaus eine Sinnvolle Maßnahme darstellen kann. Ob es notwendig ist ?

Du meintest hier Gold vermute ich.

 

Alles gut erklärt. Sehe ich auch so.

Gold bringt definitiv noch mehr Stabilität. Ich persönlich werde es aber wohl nicht ins Depot nehmen.

Share this post


Link to post

Posted · Edited by depotrocker

vor 6 Minuten von Hansdampf1987:

 

Du meintest hier Gold vermute ich.

 

 

Ja, habs geändert

Share this post


Link to post

Posted · Edited by Hansdampf1987

vor 32 Minuten von DST:

Gerade Newcomer, die sich an einem Basis-Portfolio umsehen, sind meist noch jung und haben meist die Zeit schlechte Aktienphasen auszustehen, und wenn (!) sie in diesen Phasen investieren (und auf keinen Fall verkaufen), werden sie langfristig besser abschneiden als mit ein Allwetter-Portfolio.

Hier gebe ich dir recht. Sofern kaum oder nur eine geringe Einmalanlage getätigt wird, viel mit Sparplänen gearbeitet wird bzw. genug regelmäßige, hohe Sparrate vorhanden ist, um in Einbruchzeiten mutig nachzuinvestieren, ist dies vielleicht die einfachste und effizienteste Methode.

 

Sie ist rein nervlich aber nicht so leicht umzusetzen, wie man vielleicht auf dem Papier denkt, insbesondere eben für Anfänger oder junge Leute, welche noch nie einen heftigen Crash miterlebt haben.

 

Ich stelle nochmal klar:

Das hier diskutierte Ziel/Depot ist (meiner Meinung nach) am besten geeignet, um jederzeit eine große Einmalanlage zu tätigen ohne (großen) Sparplan. 

 

Share this post


Link to post

Posted

vor 52 Minuten von depotrocker:

... eine Anlageklasse mit möglichst hoher negativer Volatilität einsetzten ...

... die möchte ich gerne mal sehen. :w00t:

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now