Zum Inhalt springen
Der Horst

Schwellenländer-Staatsanleihen

Empfohlene Beiträge

chirlu
vor 7 Minuten von Buttze5:

Auf Just ETF finde ich auch nichts passendes.

 

Für Anleihen, Region Schwellenländer, Währung US-Dollar bekomme ich 22 Ergebnisse. Inwiefern passen die alle nicht?

 

vor 8 Minuten von Buttze5:

Vielleicht habt ihr Ideen, Anregungen oder ihr habt genau diesen ETF schon ? 

 

Hier gibt’s alle möglichen Ideen:

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Buttze5

Danke für die schnelle Antwort. 

Auf USD Doller habe ich keine ETFs gesucht. Habe bisher auch nur in der Währung € gekauft. 

Deswegen hatte ich bei JUST ETF auch nur zwei zur Auswahl.. 

 

Wie interpretiert ihr den Beitrag denn von Kommer ? 

Eher: 

UBS ETF (LU) Bloomberg Barclays USD Emerging Markets Sovereign UCITS ETF (hedged to EUR) A-acc

oder 

JPMorgan USD Emerging Markets Sovereign Bond UCITS ETF - EUR Hedged (acc)

 

Vorausgesetzt die sind natürlich bei der Comdirect / OnVsita handelbar :/ 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
whister
vor einer Stunde von Buttze5:

Wie interpretiert ihr den Beitrag denn von Kommer ? 

Eher: 

UBS ETF (LU) Bloomberg Barclays USD Emerging Markets Sovereign UCITS ETF (hedged to EUR) A-acc

oder 

JPMorgan USD Emerging Markets Sovereign Bond UCITS ETF - EUR Hedged (acc)

Keiner der beiden. Kommer empfiehlt einen ETF auf EM Bonds in USD und nicht die in Euro gehedgete Variante.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
· bearbeitet von chirlu
vor 2 Stunden von whister:

Kommer empfiehlt einen ETF auf EM Bonds in USD und nicht die in Euro gehedgete Variante.

 

Das kann man so nicht sagen. In dem Artikel geht er auf Hedging nicht ein. In einem anderen Artikel von ihm (Währungsabsicherung: Wann sinnvoll, wann nicht?) sagt er: „Anleihen niedriger Qualität wie Mittelstands-, Schwellenländer- oder generell Anleihen mit einer Restlaufzeit von über ca. fünf Jahren (…) muss man dem risikobehafteten Portfolioteil zuordnen. Ob bei ihnen Währungs-Hedging nach Kosten vorteilhaft ist, dürfte eine Einzelfallentscheidung sein.“

 

Es gibt aber mehr Hedged-to-EUR-ETFs als die beiden. Ich bekomme 8 angezeigt (JustETF: Anleihen, Region Schwellenländer, Währung USD, Währungssicherung EUR hedged).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
DST
· bearbeitet von DST
Am 11.12.2019 um 17:15 von Der Horst:

Vanguard hat eine in dem Kontext dieses Themas sehr spannende Progonose veröffentlicht über die zu erwartende, nominelle und annualisierte Rendite von Aktien und Anleihen im nächsten Jahrzehnt (2020-2029) [1].

Darin steht unter anderem:

  • US Equities: 3,5% - 5,5%

Wenn ich nun einen Blick auf unsere hier viel diskutierten EM$-ETFs werfe, sehe ich zunächst, dass die Duration mit (hier: Vanguard) 10,7 Jahren auch recht genau einer Dekade entspricht.

Die nominelle, zu erwartende Rendite vor Ausfällen können wir anhand der effektiven Rendite ablesen:

  • Vanguard: 4,5% [2]
  • JPM: 4,7% [3]
  • iShares: 4,85% [4]

Das liegt doch ziemlich in der erwarteten Spanne für US-Aktien, oder?

Vielleicht sind im aktuellen Marktumfeld die EM$-Bonds doch gar nicht so weit weg von Aktien?

Wenn REITs ähnlich wie andere US-Aktien performen, sind EM$-Bonds dann mitunter doch die besseren (US-)REITS? ^^

 

PS.: Danke @DST, den JPM hatte ich zuvor gar nicht auf dem Schirm!

 

[1] https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/vanguard-marktausblick

[2] https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9664/BOND/portfolio

[3] https://am.jpmorgan.com/de/de/asset-management/adv/products/jpm-usd-emerging-markets-sovereign-bond-ucits-etf-usd-acc-ie00bj06c937#/overview

[4] https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251824/ishares-jp-morgan-emerging-markets-bond-ucits-etf

 

Vanguards Ausblick für den weltweiten Aktienmarkt ist defakto deutlich besser als es sich anhört. Rechnen wir mit 50% US-Aktien und 50% Global ex US ergibt sich eine globale Renditeerwartung für das kommende Jahrzehnt von 5 - 7%, was wiederum der ganz normalen langfristigen Renditeerwartung von Aktien entspricht. Ich bleibe daher dabei, dass EM-Staatsanleihen die niedrigere Renditeerwartung haben.

 

Selbst wenn EM-Staatsanleihen unter den momentaten Marktbedingungen mit US-REITs mithalten könnten, dann spricht das meines Erachtens nach eher dafür REITS stärker nach Ländern zu diversifizieren als den Anleihen den Vorrang zu geben. Des Weiteren würde ich US-REITS nicht mit dem amerikanischen Aktienmarkt gleichsetzen. Diese können sowohl deutlich schlechter, als auch deutlich besser performen. Das ist ja auch mit ein Grund wieso man überhaupt in REITS investiert.

 

Die Renditeerwartung ab 2020 hat Vanguard höher eingeschätzt als ab 2019. Das heißt in meinen Augen, dass sie sich wahrscheinlich bereits getäuscht haben, da 2019 ein extrem gutes Jahr für Aktien war, insbesondere für US-amerikanische Aktien. Niemand kann die Zukunft vorhersehen, und schon garnicht über ein ganzes Jahrzehnt, auch Vanguard nicht. Die langfristige Renditeerwartung aus der Historie sowie die effektive Rendite von Anleihen erachte ich als signifikanter als zukunftsbasierte Ratespiele.

 

Viele haben dieses Jahr wegen irgendwelchen negativen Prognosen weiche Knie bekommen und mussten folglich die Aktien-Rally von der Zuschauertribüne aus ansehen. Wer jedoch stur an die langfristige Renditeerwartung von Aktien glaubt, der hat den Crash letzten Jahres (hoffentlich) als Grund zum Investieren und nicht zum Austeigen gesehen, und wurde für das eingegangene "Risiko" entsprechend belohnt.

 

Dennoch glaube ich, dass zumindest im nächsten Jahr vermutlich eine etwas höhere Einbruchsgefahr und Volitalität bestehen dürfte als es dieses Jahr der Fall war. Mit der Hoffnung davon etwas mehr als üblich profitieren zu können halte ich aktuell zum ersten mal in meinem Leben keine maximal große Aktienquote. Aber keine Sorge, sie ist immer noch groß genug, um nicht viel zu verpassen, sollte ich falsch liegen ;) Den (noch) nicht in Aktien investierten Teil lege ich zudem so an, dass ich damit sowohl liquide als auch mit (hoher) Sicherheit oberhalb der Inflation bin.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
sney
vor 14 Stunden von DST:

Den (noch) nicht in Aktien investierten Teil lege ich zudem so an, dass ich damit sowohl liquide als auch mit (hoher) Sicherheit oberhalb der Inflation bin.

In was genau investierst du da wenn ich fragen darf? Würde mich interessieren :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Heini
· bearbeitet von Der Heini
vor 15 Stunden von DST:

Dennoch glaube ich, dass zumindest im nächsten Jahr vermutlich eine etwas höhere Einbruchsgefahr und Volitalität bestehen dürfte als es dieses Jahr der Fall war.

Das haben sehr viele Anfang 2019 auch gedacht bzw. waren sich nach Dezember 2018 sicher. Ist aber wie gesehen komplett anders gelaufen. Habe in den letzten 10 Jahren kein Jahr in Erinnerung, in dem die Experten so daneben lagen wie 2019.

 

vor 15 Stunden von DST:

Viele haben dieses Jahr wegen irgendwelchen negativen Prognosen weiche Knie bekommen und mussten folglich die Aktien-Rally von der Zuschauertribüne aus ansehen.

Das gleiche kann 2020 passieren. Am Ende liegen einige richtig, andere falsch und man selbst eh nie perfekt.

Meine Quote bleibt hoch, nicht 100%, aber hoch.

Bin aber immer noch unschlüssig, ob ich EM-Bonds dazunehmen soll.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Horst
15 hours ago, DST said:

Die Renditeerwartung ab 2020 hat Vanguard höher eingeschätzt als ab 2019. Das heißt in meinen Augen, dass sie sich wahrscheinlich bereits getäuscht haben, da 2019 ein extrem gutes Jahr für Aktien war, insbesondere für US-amerikanische Aktien. Niemand kann die Zukunft vorhersehen, und schon garnicht über ein ganzes Jahrzehnt, auch Vanguard nicht. Die langfristige Renditeerwartung aus der Historie sowie die effektive Rendite von Anleihen erachte ich als signifikanter als zukunftsbasierte Ratespiele.

 

Viele gute Gedanken in Deinem Post, stimme dem soweit zu.

 

Bezüglich der Einschätzung: Die letzte Schätzung war vor dem Einbruch Ende 2018, die neue nach der Erholung. Im vollen Report steht, dass zwischen dem letzten Ausblick und diesem ca. 10% Rendite rum kamen.

 

Den Rendite-Ausblick zwischen "ab 19" und "ab 20" haben sie demnach auch (für US) um 1% *gesenkt*. Damit ist Vanguard bei der ursprünglichen Prognose für das Jahrzehnt geblieben, hat aber für die neue Prognose die Überrendite 2019 annualisiert abgezogen...

 

Die hohe Renditeprignose für Ex-US Regionen wird, wie ich es verstehe, verwässert durch Vanguards Prognose, dass der Euro wieder steigt gegenüber dem Dollar. Das siehst Du an den viel niedrigeren  weltweiten Prognosen aus Euro-Sicht.

 

In dem Faden schauen wir ja aber insbesondere auf die verfügbaren USD-EM-ANLEIHEN-ETFs - insofern ist es nur sinnvoll, bei den US-Zahlen zu bleiben für einen Vergleich. Deine Argumentation ist daher valide und ich stimme Dir mal wieder zu. :thumbsup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
market anomaly

Ich hatte bisher nun über 1 Jahr einzig den Vanguard all World bespart (immerhin diszipliniert ohne zockerei in Richtung Einzelaktien oder Zertifikate). 

Jeder kennt es ETF sparen ist langweilig und man versucht alles zu optimieren...

 

Nach dem Artikel vom Kommer und Thread von Depotrockerin fand ich es zunächst eine gute Idee den RK3 Anteil mit $EM Bonds zu diversifizieren. 

Das habe ich nun seit diesem Monat auch mit 20% gemacht. 

Der hohe US$ exposure und die Abhängigkeit vom Leitzins fühlt sich im nachhinein aber alles andere als gut an.. womöglich ziehe ich es erstmal ein Jahr durch oder Wechsel doch auf eine EUR hedged Version.

Ist hier jemand schon länger mit höherem Prozentsatz in EM Bonds in Fremdwährung Investiert? Falls ja wie rechtfertigt ihr es langfristig positioniert zu sein? Selbst Kommer begründet die historisch gute Entwicklung der EM Bonds durch die jüngste Notenbankpolitik... Die Richtung lässt sich nunmal nicht mehr lange Einschlagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
DST
· bearbeitet von DST
vor 4 Stunden von Der Heini:

Das haben sehr viele Anfang 2019 auch gedacht bzw. waren sich nach Dezember 2018 sicher. Ist aber wie gesehen komplett anders gelaufen. Habe in den letzten 10 Jahren kein Jahr in Erinnerung, in dem die Experten so daneben lagen wie 2019.

Ich habe das bekannterweise nicht so gesehen, und entsprechend investiert. Ich verlasse mich da lieber auf meine eigenes Empfinden als auf das was andere sagen. Auf der anderen Seite waren die Meisten im Nachhinein ja sogar meiner Meinung, ansonsten wäre das Jahr nicht so positiv verlaufen. Vermutlich hat das damit zu tun, dass negative Nachrichten mehr polarisieren und stärker wahrgenommen werden als positive. Wer an einen Crash glaubt und andere davon überzeugt erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit, dass diese Prophezeiung in Erfüllung gehen wird. Verzeiht mir also dass ich meinen negativen Gedanken äußern musste ;)

 

Zitat

Das gleiche kann 2020 passieren. Am Ende liegen einige richtig, andere falsch und man selbst eh nie perfekt.

Meine Quote bleibt hoch, nicht 100%, aber hoch.

Bin aber immer noch unschlüssig, ob ich EM-Bonds dazunehmen soll.

Der Unterschied ist, dass wir dieses Jahr nahe am All-Time-High starten während das letzte Jahr direkt mit der Erholung aus einem kleinen Crash begonnen hat, die ich auch von Anfang an solche wahrgenommen habe. Natürlich kann ich für dieses Jahr falsch liegen, aber ich habe ja auch nicht geschrieben, dass ich mir 100% sicher bin. Ich habe bewusst nur von einer etwas höheren Wahrscheinlichkeit gesprochen, so wie Vanguard auch. Ob ich damit falsch liege ist also genaugenommen garnicht so einfach zu sagen, selbst im Nachhinein nicht. Stell dir vor du wärst dir relativ sicher, dass die Wahrscheinlichkeit für eine höhere Volatität oder einen kleinen Crash sagen wir mal 70% beträgt. Wäre es dann nicht irrational genau so hoch wie immer in Aktien investiert zu sein, sofern man wie ich Profit-Maximierung und nicht "nur" die langfristige Renditeerwartung anstrebt?

 

Selbst wenn man eine Wahrscheinlichkeit richtig eingeschätzt hat, ist es nicht auszuschließen, dass der unwahrscheinlichere Fall eintritt. Den meisten Gewinn wird aber langfristig dennoch derjenige machen, der die Wahrscheinlichkeiten am häufigsten richtig einschätzt und am häufigsten rational entsprechend handelt (auch wenn es mal schief laufen sollte). Und da ich mir nicht sicher sein kann ziehe ich auch nicht mein ganzes Geld aus Aktien raus, sondern nur einen kleinen Teil, und sobald ich gute Chancen sehe, werde ich diese wie üblich auch nutzen. Selbst wenn ich "jetzt" investieren würde, hätte ich von meiner Entscheidung bereits (sehr leicht) profitiert.

 

Im Poker gewinnen kurzfristig jene, die Glück haben. Langfristig aber gewinnen jene, die ihre Entscheidungen rational auf Basis von Gewinn-Wahrscheinlichkeiten treffen. Obwohl diese im Poker bekannt sind, und theoretisch sogar auswendig gelernt werden könnten, werden trotzdem (wenn wir mal von psychologischen Aspekten absehen, die eine Kunst für sich sind) die aller meisten langfristig verlieren, da die meisten nicht in der Lage sind (langfristig) so rational zu agieren. Bei Aktien ist die Profit-Maximierung nochmal schwieriger, weil die Wahrscheinlichkeiten nicht in Steine gemeißelt sind, sondern mit Hilfe von vorhandenem Wissen, aktuellen Informationen sowie auch Intuition (individuelle Fähigkeiten) selbst eingeschätzt werden müssen. Wer sich das nicht zutraut, dem ist meines Erachtens anzuraten, "einfach nur" (bereits hier scheitern viele) so hoch wie individuell tragbar investiert zu sein, um so langfristig die Durchschnittsrendite zu bekommen, und damit mehr Gewinn zu machen als man es wahrscheinlich mit Pokern schaffen würde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
intInvest
vor 44 Minuten von DST:

Den meisten Gewinn wird aber langfristig dennoch derjenige machen, der die Wahrscheinlichkeiten am häufigsten richtig einschätzt und am häufigsten rational entsprechend handelt (auch wenn es mal schief laufen sollte).

Diese Aussage ist trivial. Ob man etwas richtig einschätzt oder nicht ist halt die Schwierigkeit. Studienlage und die Statistik sprechen eher gegen dich.

Und wenn es öfter schief laufen sollte, dann stehst du am Ende schlechter da als so mancher Investor mit "nur" Durchschnittsrendite ; >

 

vor 47 Minuten von DST:

...sowie auch Intuition (individuelle Fähigkeiten)...

Intuition als Fähigkeit....naja. 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Horst
6 hours ago, market anomaly said:

Der hohe US$ exposure und die Abhängigkeit vom Leitzins fühlt sich im nachhinein aber alles andere als gut an.. womöglich ziehe ich es erstmal ein Jahr durch oder Wechsel doch auf eine EUR hedged Version.

 

Die Abhängigkeit vom Leitzins und Dollar-Kurs sehe ich etwas entspannter. Wird der Dollar zu teuer werden die Ausfälle mehr, wird er billig erwarte ich weniger Ausfälle. Die Schulden werden zwar in USD bedient, aber eben von Schwellenländern, für die der Dollar ebenso Fremdwährung ist.

 

In wie fern eine separate Wette auf den Euro für eine langfristige Anlage durch Währungsabsicherung hier sinnvoll ist vermag ich nicht einzuschätzen. Dazu sollte Kommer auch mal was schreiben...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
vor 4 Minuten von Der Horst:

Dazu sollte Kommer auch mal was schreiben...

 

Währungsabsicherung: Wann sinnvoll, wann nicht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Horst
21 minutes ago, chirlu said:

Kommer behandelt da wieder nur die klaren und einfachen Fälle: Risikoanker-Anleihen: Ja oder nur Heimatwährung. Weltweite Aktien, Nein. Zu Schwellenländer-Anleihen empfiehlt er:

 

Quote

Anleihen niedriger Qualität wie Mittelstands-, Schwellenländer- oder generell Anleihen mit einer Restlaufzeit von über ca. fünf Jahren taugen ohnehin nicht für die Risikoankerfunktion. Diese Anleihen muss man dem risikobehafteten Portfolioteil zuordnen. Ob bei ihnen Währungs-Hedging nach Kosten vorteilhaft ist, dürfte eine Einzelfallentscheidung sein.

 

Also nichts.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
DST
vor 23 Stunden von intInvest:

Diese Aussage ist trivial. Ob man etwas richtig einschätzt oder nicht ist halt die Schwierigkeit. Studienlage und die Statistik sprechen eher gegen dich.

Und wenn es öfter schief laufen sollte, dann stehst du am Ende schlechter da als so mancher Investor mit "nur" Durchschnittsrendite ; >

Wenn die Studienlage ist, dass die meisten Anleger auf aktives Investieren aufgrund einer wahrscheinlichen Unter-Performance verzichten sollte , dann stimme ich zu. Wenn die Studienlage ist, dass niemand in der Lage ist Gewinn-Chancen häufiger richtig als falsch einzuschätzen und damit langfristig besser als der Markt zu performen, dann stimme ich nicht zu. Passives Investieren sollte auch in meinen Augen die Regel für die meisten Privatinvestoren sein, aber es gibt Ausnahmen. Ob man zu diesen gehört kann man nur selbst herausfinden, indem man seine Performance kontinuirlich überprüft und der Markt-Performance hinsichtlich Rendite und Rendite/Risiko gegenüberstellt (ich verwende dafür den FTSE All-World). Würdest du alle Kosten von aktiven Fonds abziehen, wärst du vermutlich überrascht, wie viele Fondsmanager ihren Benchmark tatsächlich sogar schlagen können. Wobei "viel" natürlich relativ ist; es werden wahrscheinlich immer noch weniger als 50% sein. Trotzdem würde ich mein Geld nur ungern in die Hände eines anderen legen, dessen Fähigkeiten ich unmöglich richtig einschätzen kann. Deswegen bevorzuge ich ETFs.

 

vor 23 Stunden von intInvest:

Intuition als Fähigkeit....naja.

"Intuition [...] ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Intuition

 

Eine gute Intuition ist meiner Erfahrung nach äußerst hilfreich beim aktiven Investieren. Ich würde es noch nicht einmal ausschließen, dass es die entscheidende Begabung sein könnte, die hier die Spreu vom Weizen trennt.

 

vor 20 Stunden von Der Horst:

Kommer behandelt da wieder nur die klaren und einfachen Fälle: Risikoanker-Anleihen: Ja oder nur Heimatwährung. Weltweite Aktien, Nein.

Ich denke es kommt drauf an in welche Risikostufe man seine länger laufenden Anleihen einstuft und wie lange man diese halten möchte. Wenn man sie dem gleichen Risiko wie Aktien zuordnet, was bei EM-Anleihen durch aus sinnvoll wäre, und man langfristig anlegen möchte, dann kann man wohl auf eine Währungsabsicherung verzichten. Wenn wir aber z.B. von 5 - 7 jährigen IG-Anleihen reden, die dann kann man denke ich durch aus über eine niedrigere Risiko-Einstufung und eine Währungsabsicherung nachdenken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 57 Minuten von DST:

...

"Intuition [...] ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes...

Das scheint in der Tat die entscheidende Fähigkeit zu sein, die ein aktiver Investor mitbringen muss. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Buttze5
· bearbeitet von Buttze5
Am 30.12.2019 um 18:26 von chirlu:

Es gibt aber mehr Hedged-to-EUR-ETFs als die beiden. Ich bekomme 8 angezeigt (JustETF: Anleihen, Region Schwellenländer, Währung USD, Währungssicherung EUR hedged).

 

Genau. 

 

Gerne hätte ich diesen hier: 

iShares J.P. Morgan USD EM Bond EUR Hedged UCITS ETF (Dist) ISIN IE00B9M6RS56, WKN A1W0MQ

der ist aber ausschüttend :( 

 

Brauche ich eigentlich nicht. 

 

Daher kommen nur noch diese beiden in Frage: 

UBS ETF (LU) Bloomberg Barclays USD Emerging Markets Sovereign UCITS ETF (hedged to EUR) A-acc

ISIN LU1324516308, WKN A1439H

 

oder 

 

JPMorgan USD Emerging Markets Sovereign Bond UCITS ETF - EUR Hedged (acc)

ISIN IE00BDDRDY39, WKN A2JQ3G

 

Von den Beschreibungen hören die ETF sich aber nicht "gleich" an. 

 

Am 30.12.2019 um 16:18 von whister:

Keiner der beiden. Kommer empfiehlt einen ETF auf EM Bonds in USD und nicht die in Euro gehedgete Variante.

Bei diesen beiden ETF - siehe oben (WKN A1439H und WKN A2JQ3G) -  widerspricht aber diesem Kommentar.  

Ich bin stark verunsichert. 

 

 

Am 31.12.2019 um 18:02 von Der Horst:
Zitat

Anleihen niedriger Qualität wie Mittelstands-, Schwellenländer- oder generell Anleihen mit einer Restlaufzeit von über ca. fünf Jahren taugen ohnehin nicht für die Risikoankerfunktion. Diese Anleihen muss man dem risikobehafteten Portfolioteil zuordnen. Ob bei ihnen Währungs-Hedging nach Kosten vorteilhaft ist, dürfte eine Einzelfallentscheidung sein.

 

Also nichts.

Also zusammenfassend: Ist egal. ? 

 

 

Dieser ETF:

iShares J.P. Morgan USD EM Bond UCITS ETF (Acc)

ISIN IE00BJ5JPH63, WKN A2PGVX

 

dieser wäre perfekt für mich - ABER nur 35 Mio Fondsvolumen. 

 

Würde dieser ETF dem Artikel von Kommer quasi entsprechen ? 

Würdet ihr in seinen einen "kleinen" ETF investieren ? 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
intInvest

@Buttze5 
Bitte bei deinen ganzen ETFs die ISIN / WKN angeben. Dann kommen auch keine Missverständnisse auf.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Buttze5
vor 8 Minuten von intInvest:

 

@Buttze5 
Bitte bei deinen ganzen ETFs die ISIN / WKN angeben. Dann kommen auch keine Missverständnisse auf.

 

Sorry, Beitrag ist angepasst. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Runnerbaba

IE00B2NPKV68 ist der einzige passende der im Direkt-Handel zu erwerben war. In Dollar, ohne Euro Hedging, aber ausschüttend.

 

Der thesauriender in Dollar hat einen ganz anderen Kurs.

 

Der neue JPMorgan IE00BJ06C937 Dollar, thesaurierend, war auch nicht im Direkthandel zu erwerben und ist vllt nicht für Privatkunden gedacht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
intInvest
vor 18 Minuten von Runnerbaba:

Der thesauriender in Dollar hat einen ganz anderen Kurs.

Der Kurs ist doch nich relevant.

Leider nicht sehr liquide über München oder Düsseldorf.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Horst
19 hours ago, Buttze5 said:

Also zusammenfassend: Ist egal. ? 

Ich unterscheide gerne zwischen "ich weiß, dass es egal ist" und "ich weiß nicht, ob es egal ist". Hier stehe ich noch bei Letzterem. :-)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
sney
Am 28.12.2019 um 18:15 von intInvest:

Konntet ihr denn auch real kaufen? Ich komme auch bis zum Kauf, nur wenn ich dann aber fortfahren möchte, kommt eben die Meldung der nicht vorhandenen Zielmarktdefinition.

 

Also über onvista kann ich IE00BJ06C937 bei der commerzbank auch nicht handeln. Es kommt folgende Fehlermeldung:

Fehler bei der Ordererteilung

50122: 5100. Aufgrund des bei diesem Produkt vom Emittenten vorgesehenen Vertriebskanals ist eine Positionsoeffnung im beratungsfreien Online-Handel nicht moeglich.

 

Die ausschüttende Variante kann ich jedoch handeln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Buttze5
· bearbeitet von Buttze5
vor 4 Stunden von Der Horst:

Ich unterscheide gerne zwischen "ich weiß, dass es egal ist" und "ich weiß nicht, ob es egal ist". Hier stehe ich noch bei Letzterem. :-)

Wer kann uns denn dabei helfen :( ? 

Ich habe schon diverse YouTube Portale angeschrieben um mal wenigstens zwei ETFs zu empfehlen.

Keine Reaktion. 

Unter anderem Finazfluss, EchtGeldTV... Also keine "Finanzpornografie" ;) 

 

vor 2 Stunden von sney:

Die ausschüttende Variante kann ich jedoch handeln.

Ja, der ist wohl auch der Größte.. 

 

Aber Herr Kommer empfiehlt doch keine Strategie ohne diese richtig in DE umsetzten zu können :(

 

Ich habe derzeit Kapital das gerne in solche ETF investiert werden möchte.. bzw. möchte ich gerne einen Sparplan abschließen. 

 

 

Meiner Meinung nach ist in DE eine Entscheidung zwischen: 

 

UBS ETF (LU) Bloomberg Barclays USD Emerging Markets Sovereign UCITS ETF (hedged to EUR) A-accISIN

 LU1324516308, WKN A1439H

 

Der Bloomberg Barclays Emerging Markets USD Sovereign & Agency 3% Country Capped (EUR Hedged) Index bietet Zugang auf US-Dollar lautende Anleihen, die von staatlichen Emittenten und Agencies aus den Schwellenländern begeben werden. Unternehmensanleihen sind nicht zulässig. Die Ländergewichtungen sind auf höchstens 3% des im Umlauf befindlichen Gesamtbetrags aller zulässigen Emissionen begrenzt. Währungsgesichert in Euro (EUR).

 

und 

 

JPMorgan USD Emerging Markets Sovereign Bond UCITS ETF - EUR Hedged (acc)

 

Der JP Morgan Emerging Markets Risk-Aware Bond (EUR Hedged) Index bietet Zugang zu auf den US-Dollar lautenden staatlichen oder quasi-staatlichen Anleihen aus Schwellenländern. Der Index stellt keine Forderungen an das Rating. Alle Laufzeiten sind enthalten. Währungsgesichert in Euro (EUR).

 

Der Inhalt dieser ETF´s ist aber nicht gleich.. Was meint ihr.. welcher passt - unabhängig von Hedged oder nicht - auf Kommers Blog ? 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
alsuna
vor 4 Stunden von Buttze5:

Wer kann uns denn dabei helfen :( ? 

Ich habe schon diverse YouTube Portale angeschrieben um mal wenigstens zwei ETFs zu empfehlen.

Keine Reaktion. 

Unter anderem Finazfluss, EchtGeldTV... Also keine "Finanzpornografie" ;) 

Versuch doch mal, Kommer selbst zu fragen, wenn du so stark auf seiner Aussage aufbauen möchtest. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...