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kleinerfisch

EUWAX II vs. XETRA Gold

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ceekay74
· bearbeitet von ceekay74

Nachdem sich bzgl. des Market-Maker-Spreads von EWG2LD in Stuttgart einige hartnäckige Mythen und Meinungen halten hier gestrigen historischen Taxierungen des Market-Makers nach einer größeren Verkaufsorder:

 

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Geld- und Briefkurs sowie der Spread von 2,6-2,7% entsprachen zu diesem Zeitpunkt den Ankaufs- und Verkaufskursen für 100-Gramm-Barren großer Edelmetallhändler.

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konan

Gerade bei kleineren Anlagesummen sind die Orderkosten der Börse Stuttgart nicht zu vernachlässigen. Da ich mit Smartbroker Xetra Gold ab 500€ kostenlos auf Gettex handeln kann, habe ich mich dafür entschieden.

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stagflation
vor 8 Stunden von ceekay74:

Geld- und Briefkurs sowie der Spread von 2,6-2,7% entsprachen zu diesem Zeitpunkt den Ankaufs- und Verkaufskursen für 100-Gramm-Barren großer Edelmetallhändler

 

Siehst Du da einen Zusammenhang? Oder ist das Zufall?

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ceekay74
vor 38 Minuten von stagflation:

Siehst Du da einen Zusammenhang? Oder ist das Zufall?

Da ich davon ausgehe, dass die Auslieferung für die Boerse Stuttgart Securities GmbH kein "echt mieses Verlustgeschäft" ist und die EUWAX AG zudem das Market-Making einigermaßen beherrschen sollte würde ich schon einen gewissen Zusammenhang und keinen bloßen Zufall unterstellen.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 9 Minuten von stagflation:

Dann müsstest Du aber erklären, warum der Spread bei XETRA Gold viel kleiner ist - nämlich nur 0,07%:

Da hatten wir doch schon früher im Thread (#2) - weil sie Lagerkosten berechnen und nicht am Spread verdienen ...?

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 24 Minuten von hattifnatt:

Da hatten wir doch schon früher im Thread (#2) - weil sie Lagerkosten berechnen und nicht am Spread verdienen ...?

 

Aber das weiß ich doch... Ich sehe nur den oben vermuteten Zusammenhang mit dem Spread bei 100-Gramm-Barren nicht.

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chirlu
vor 33 Minuten von stagflation:

Ich sehe nur den oben vermuteten Zusammenhang mit dem Spread bei 100-Gramm-Barren nicht.

 

Wenn die Lieferung doch in 100-Gramm-Barren erfolgt?

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Undercover
vor 9 Minuten von chirlu:

 

Wenn die Lieferung doch in 100-Gramm-Barren erfolgt?

Muß sie ja nicht. Du kannst beliebige Größen bestellen.

Nur ist die Lieferung bei 100g kostenlos.

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PKW
vor 4 Stunden von stagflation:

Siehst Du da einen Zusammenhang?

Wären 100g Barren billiger als beim EM-Händler/Versender, dann würden die Käufer nicht mehr beim Händler sondern bei Euwax kaufen und ausliefern lassen.
Die Auslieferung ist aber gar nicht Ziel von Euwax, sondern denen ist lieber, wenn die Käufer das Zeug ein Jahr halten und dann über die Börse verkaufen. An letzterem verdient Euwax mehr.

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chirlu
vor 31 Minuten von Undercover:

Nur ist die Lieferung bei 100g kostenlos.

 

Ist sie natürlich nicht, sondern die Kosten werden aus dem Spread bezahlt – weshalb der entsprechend kalkuliert ist.

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Undercover
vor 15 Minuten von chirlu:

 

Ist sie natürlich nicht, sondern die Kosten werden aus dem Spread bezahlt – weshalb der entsprechend kalkuliert ist.

Vielleicht lässt du mal diese dümmliche Wortklauberei.

Natürlich ist die Lieferung kostenlos.

Bei Xetra Gold kostet das hingegen ab 320 Euro plus Bankgebühren.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Ich finde den Spread von 2,5% bei EUWAX Gold erstaunlich hoch. Bisher war der doch deutlich geringer? Ich kann mich an 1% oder 1,3% erinnern. Warum ist der Spread zurzeit so hoch?

 

Gibt es da vielleicht doch einen Zusammenhang zwischen EUWAX Gold Spread und dem Spread bei 100g Gold-Barren?

 

Bisher dachte ich, dass es diesen Zusammenhang NICHT gibt.

 

Bisher dachte ich, dass sowohl bei XETRA Gold, als auch bei EUWAX Gold Kosten anfallen: Betrieb, Verwaltung, Werbung, Gewinnzuschlag, gelegentlich auch mal Kosten durch Auslieferung. Mein Weltbild war bisher so, dass diese Kosten bei XETRA-Gold hauptsächlich durch monatliche Gebühren und bei EUWAX Gold durch eine Einmalzahlung (den Spread) umgelegt werden. Deshalb dachte ich, dass die 1,3% Spread hauptsächlich durch die Kosten entstehen - und nicht mit einem Spread bei 100g Gold-Barren zusammenhängen. Täusche ich mich? Gibt es da doch einen Zusammenhang?

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vanity
vor 27 Minuten von Undercover:

Natürlich ist die Lieferung kostenlos un-ent-gelt-lich ...

... denn Kosten verursacht sie bestimmt.

 

(um nicht vom Klauben abzufallen)

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Undercover
vor 19 Minuten von stagflation:

Ich finde den Spread von 2,5% bei EUWAX Gold erstaunlich hoch. Bisher war der doch deutlich geringer? Ich kann mich an 1% oder 1,3% erinnern. Warum ist der Spread zurzeit so hoch?

 

Gibt es da vielleicht doch einen Zusammenhang zwischen EUWAX Gold Spread und dem Spread bei 100g Gold-Barren?

 

Natürlich gibt es einen Zusammenhang da der Goldhandel und die Börse Konkurrenten sind.

Wenn die Preise beim Händler zu hoch sind kaufen die Leute eben Papiergold - und umgekehrt.

Der Market Maker nimmt natürlich was er bekommen kann. Das hängt auch von der Vola ab.

So einen hohen Spread habe ich selten gesehen. Das gibt es mal während der Auktionen, bei besonderen Ereignissen oder wenn jemand einen Krieg anfängt. Normal sind da 1% Spread.

 

Wobei man darauf ja nicht eingehen muß sondern auf einen Handelspartner warten kann.

Heute kurz vor Schluß war EUWAX Gold 2 gestellt   57,97 zu 58,13 EUR. Der Bid war der MM und jemand wollte verkaufen.

Zeitgleich XETRA-Gold bei  57,99 zu 58,04 EUR.

Da kann man doch EUWAX zu 58,13 EUR kaufen und zahlt im Vergleich nur 9 Cent mehr.

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stagflation
vor 20 Minuten von Undercover:

Natürlich gibt es einen Zusammenhang da der Goldhandel und die Börse Konkurrenten sind.

Wenn die Preise beim Händler zu hoch sind kaufen die Leute eben Papiergold - und umgekehrt.

Der Market Maker nimmt natürlich was er bekommen kann. Das hängt auch von der Vola ab.

 

Ganz so einfach ist es sicherlich nicht. Der direkte Konkurrent ist XETRA Gold. Und dort beträgt der Spread 0,07%.

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Undercover
vor einer Stunde von stagflation:

 

Ganz so einfach ist es sicherlich nicht. Der direkte Konkurrent ist XETRA Gold. Und dort beträgt der Spread 0,07%.

Klar, aber eben mit 0,36 % Gebühren p.a.

Deshalb auch bei manchen Banken wie ING wo man vielleicht ist gar nicht handelbar.  :(

Aber sicherlich ist jeder Anleger in der Lage das für seinen Zweck beste Produkt auszuwählen.

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ceekay74
· bearbeitet von ceekay74
vor 7 Stunden von Undercover:

Aber sicherlich ist jeder Anleger in der Lage das für seinen Zweck beste Produkt auszuwählen.

Da wette ich bei dem in diesem Faden hartnäckig gezeigten Unverständnis meine gesamte EWG2LD-Position dagegen...

 

Wer im Falle von EWG2LD weder den Spread des Market-Makers in den historischen Taxierungen erkennen kann noch wahrhaben möchte, dass der zu zahlende Spread des Market-Makers (bzw. das Aufgeld für Kleinbarren auf Spot) von Ordergröße und Orderbuchlage abhängig ist wird im Zweifelsfall die gesamten 2,6-2,7% zahlen müssen während bei antizyklischem Handeln von für Privatanleger typischen Ordergrößen zusätzlich am Spread verdient werden kann.

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WOVA1
vor 10 Stunden von ceekay74:

während bei antizyklischem Handeln von für Privatanleger typischen Ordergrößen zusätzlich am Spread verdient werden kann.

Ja, man kann auch bei den Goldfonds in Stuttgart Limits setzen.  

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle
Am 24.4.2022 um 17:18 von Bärenbulle:

...

1) Der erste Spread ist der zwischen An- und Verkauf des Papiers beträgt wie hier ja diskutiert z.B. 0,4-0,5% oder so ähnlich je nach Tagesform. Je mehr Papiere gehandelt werden, desto besser für den Emittenten.

2) Der zweiten Spread ist der zwischen dem aktuellen Papierpreis (Brief) zz. 59 € (1g Gold) und dem echten Goldspotpreis zz. 57,5 € für 1g Gold. Dieser Spread ist höher und der Anleger verliert den Gegenwert, wenn er Ausliefern lässt. Verkauft er das Papier, dann hat er das Problem nicht, weil er zum überhöhten Papierpreis verkauft. Lassen viele Ihre Barren ausliefern, dann sind das also immer pro Transaktion 2,6% an Kosten. Das liegt dann schon also eher im Bereich der Goldhändler/Shops. Diese sind zwar immer noch teuerer, aber Euwax dürfte auf Effizienz getrimmt sein, so dass ich mir das schon einigermassen kostendeckend vorstellen kann.

...

@ceekay74: Danke für die Auswertung.

 

So ganz ist mir aber trotzdem nicht klar wie sich die beiden oben von mir beschriebenen Spreads in der Praxis zueinander verhalten. Bewegt sich der Geldkurs (Verkauf) stets sehr nah am Spotkurs? Wäre das der Fall (also Geldkurs = 100g-Spot) dann sind beide Spread (Geld/Brief und Geld/Spot) sehr eng bei einander bzw. gleich. In Deinen Beispiel oben scheint das ja der Fall zu sein  (also beträgt der Spread zwischen Brief- und Geldkurs sowie der der Spread zwischen  Brief- und Spotkurs in etwa jeweils 2,6%. Somit müssen Papiertrader und die Kunden mit Auslieferungswunsch beide in etwa den gleichen Spread von 2,6% bezahlen.

 

Die Frage ist aber, ob nicht gelegentlich auch der Geldkurs relativ weit vom Spotkurs nach oben abweicht. Der Marketmaker könnte so die "reinen" Papiertrader mit "schlanken" Spread (Brief zu Geld z.B. 0,4%) traden lassen und könnte gleichzeitig mit dem "fetteren" Spread (Brief zu Spot) die Kunden für Ihren Auslieferungswunsch "bezahlen" lassen (z.B. 2,6%). " Dann würden aber Geld- und Spotkurs nicht gleich bzw. weiter auseinander.

Anscheinend war in dem Ausgangspost von "kleiner Fisch" ja der Spread (Brief- zu Geld) deutlich geringer z.B. 0,4%. Frage ist aber, ob da seinerzeit auch der Geldkurskurs sehr nahe beim 100g-Spotkurs war. Falls ja, hätte man sich ja auch zum sehr günstigen Spread von 0,4% Gold liefern lassen können.

 

Im Prinzip kann der MM durch die beiden verschiedenen Spreads die Gruppen (Papier- versus physische Trader) unabhängig voneinander abkassieren. Die Frage ist, ob er diesen Spielraum auch aktiv nutzt oder ob beide Spreads eigentlich doch immer eng beinander liegen.

 

PS: Vielleicht etwas kompliziert formuliert, aber ich hoffe es ist klar was ich meine.

PPS: In jedem Fall ist es am Sichersten, wenn man auch Brief- und Spotkurs stets im Auge behält.

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days

Ich finde es einfach lächerlich, wie Privatanleger sich immer wieder in den kleinsten Details verlieren - anstatt ihre Zeit für die wirklich wichtigen Fragen einzusetzen. Was interessiert mich ein Spread, wenn ich jahrelang investiert bin. Das ist so nichtig und bedeutungslos, dass die Diskussion hier fast schon wieder amüsant ist. Und die wichtigen Fragen werden von vielen dann innerhalb von Minuten abgebügelt - wahrscheinlich weil man darüber wirklich nachdenken müsste...


Nicht falsch verstehen: Kosteneffizienz ist wichtig - aber nicht wegen einmaliger Stückkosten/Spreadkosten, sondern wegen des negativen Zinseszinseffektes im Laufe der Jahre.

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Undercover
· bearbeitet von Undercover

 

vor 14 Minuten von Glory_Days:

Nicht falsch verstehen: Kosteneffizienz ist wichtig - aber nicht wegen einmaligen Stückkosten/Spreadkosten, sondern wegen des negativen Zinseszinseffektes.

Was meinst du jetzt mit negativen Zinseszinseffekt?

 

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 5 Minuten von Undercover:

Was meinst du jetzt mit negativen Zinseszinseffekt?

Dass sich jährlich (bzw. täglich) anfallende, auf den Anlagebetrag bezogene prozentuale Kosten im Laufe der Zeit genauso exponentiell verhalten wie der positive Zinseszinseffekt bei den oftmals herangezogenen geometrischen Renditen.

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Undercover
vor 1 Minute von Glory_Days:

Dass sich jährlich anfallende, auf den Anlagebetrag bezogene prozentuale Kosten im Laufe der Zeit genauso exponentiell verhalten wie der positive Zinseszinseffekt bei den oftmals herangezogenen geometrischen Renditen.

Ja, gut. Das stimmt natürlich.

Bei EWG2 hat man keine laufenden Kosten was ich langfristig als Vorteil sehe.

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Glory_Days
· bearbeitet von Glory_Days
vor 2 Minuten von Undercover:

Ja, gut. Das stimmt natürlich.

Bei EWG2 hat man keine laufenden Kosten was ich langfristig als Vorteil sehe.

Darum sollte die Entscheidung zumindest aus dieser Perspektive auch relativ einfach fallen - es sei denn man kauft und verkauft natürlich sehr häufig, aber wer tradet schon mit Gold? :D

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