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CD Projekt Red S.A.

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ava2
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ups

 

 

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Eloff
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beste Promo ever

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Johny1992
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Elon Musk über Cyberpunk / Neuralink: "On The Joe Rogan Experience podcast, Musk discussed the game, and how its cybernetic implants reminded him of the one his company is creating." https://comicbook.com/gaming/news/elon-musk-cyberpunk-2077-u… "Elon Musk trying to make a 'good version' of Cyberpunk 'come true' " https://www.tweaktown.com/news/77636/elon-musk-trying-to-mak… "Elon Musk Wants Neuralink Applicants to Make 'Cyberpunk Come True' ": https://interestingengineering.com/elon-musk-neuralink-cyber…

CD Projekt Aktie -Diskussion- | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1213438-861-870/cd-projekt-aktie-diskussion

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oktavian
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War der 1.2 patch schon der Durchbruch? Auf jeden Fall hat der Kurs angezogen. Der patch kam echt schneller als erwartet und mal sehen, ob es jetzt auf alten Konsolen auch besser läuft. Scheint noch Luft nach oben. Ich lag wohl richtig mit meiner Einschätzung lieber short als long damals, aber das könnte eine Trendwende sein.

https://www.pushsquare.com/news/2021/03/hands_on_cyberpunk_2077_patch_1_2_-_less_crashing_and_better_performance_on_ps5_ps4_but_weve_still_got_a_long_way_to_go

 

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SilenceTaste
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vor 4 Stunden von oktavian:

War der 1.2 patch schon der Durchbruch? Auf jeden Fall hat der Kurs angezogen. Der patch kam echt schneller als erwartet und mal sehen, ob es jetzt auf alten Konsolen auch besser läuft. Scheint noch Luft nach oben. Ich lag wohl richtig mit meiner Einschätzung lieber short als long damals, aber das könnte eine Trendwende sein.

https://www.pushsquare.com/news/2021/03/hands_on_cyberpunk_2077_patch_1_2_-_less_crashing_and_better_performance_on_ps5_ps4_but_weve_still_got_a_long_way_to_go

 

Wobei man anhand der PC-Spielerzahlen in den Steamcharts sehen kann, dass selbst die anscheinend spielbarste/beste Version nen krasseren Spielerverlust als The Witcher damals hingelegt hat und derzeit sogar weniger Spieler hat als The Witcher 3 heute.  https://steamcharts.com/app/1091500

 

Da muss also nen bisschen mehr kommen. Habe super viel Gaming im Depot aber von CD Projekt lasse ich auch weiterhin die Finger

 

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oktavian
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vor 7 Minuten von SilenceTaste:

Wobei man anhand der PC-Spielerzahlen in den Steamcharts sehen kann, dass selbst die anscheinend spielbarste/beste Version nen krasseren Spielerverlust als The Witcher damals hingelegt hat und derzeit sogar weniger Spieler hat als The Witcher 3 heute.  https://steamcharts.com/app/1091500

 

Da muss also nen bisschen mehr kommen. Habe super viel Gaming im Depot aber von CD Projekt lasse ich auch weiterhin die Finger

 

Was zeigen denn die steamcharts? gog.com oder physische Käufer werden da doch nicht erfasst, oder? Zumindest der Trend sollte aber stimmen. Welche Firmen/Aktien sind denn am besten? Ich mag Nintendo. Der patch war auch sehr groß so 32gb für PC und vielleicht dauert es auch, bis der ankommt.

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Entendieb
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vor 21 Minuten von oktavian:

Was zeigen denn die steamcharts? gog.com oder physische Käufer werden da doch nicht erfasst, oder? Zumindest der Trend sollte aber stimmen. Welche Firmen/Aktien sind denn am besten? Ich mag Nintendo. Der patch war auch sehr groß so 32gb für PC und vielleicht dauert es auch, bis der ankommt.

Der steam chart zeigt die Zahl der Spieler der letzten 48 stunden an. Also nicht die der Käufer. 

TakeTwo, ActivionBlizzard, EA sind ganz interessant; Aktien mit Kopf stellt hin und wieder mal auch unbekannte Unternehmen aus dem Bereich gaming vor. Im vaneck gaming etf stehen auch viele drin, also unter den holdings, da bekommt man auch sone Art übersicht.

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Bernd Knauer
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Immer wenn ich daran denke, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Einstieg gekommen sein könnte, rutscht CD Projekt nochmal ne ganze Ecke tiefer. 

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Wuppi
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Puh, also wer hier investiert ist dem stehen vermutlich die Schweißperlen auf der Stirn. Verfolge das Geschehen hier nur noch am Rande nachdem ich mir auch schon 2x bei einer Turnaroundwette die Finger verbrannt habe. Sehe die Situation aktuell bei CD Projekt sehr kritisch denn die Ressourcen, die sie in das Patchen und die Weiterentwicklungen für die anderen Konsolen von CP77 stecken fehlen bei der Entwicklung weiterer Spiele. Jetzt hat man den Multiplayer von CP77 gekillt was vermutlich die zukünftigen Cashflows beeinflussen dürfte und von den Investoren bereits eingepreist war (daher der heutige Kurssturz) Was ich allerdings am schwerwiegensten finde sind die Fehler des Managements und der damit verbundene Vertrauensverlust bei Gamern wie Investoren zugleich.

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oktavian
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An sich ist die Strategie OK, aber bis da cash flows kommen wird es Jahre dauern. Erst ab 2022 soll das mit den AAA Simultan Entwicklungen anlaufen, wenn ich es richtig verstanden habe. Zudem leistet man sich eine eigene Red 2.0 Engine für nur so ein paar Spiele. Da muss man fragen, ob sich das rechnet. Android game finde ich gut, aber war eh in der pipeline.

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oktavian
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grafik.thumb.png.d83f336782b69794fa03229b025130ba.png

Mich würde mal interessieren wie realistisch ihr die Kostenrechnung findet? 60% der Kosten sollen erst 2021-2025 anfallen? Der Hauptgewinn wurde doch jetzt schon eingebucht? Ist damit der Gewinn für 2020 künstlich höher gerechnet worden?

Zitat

Let’s move to the next page. The promised depreciation model for Cyberpunk. Looking at the last 6 years of sales of The Witcher 3, deducting expansions as separate developments with separate depreciation schemes we saw relatively stable sales for the years after the release. Taking into account different and differently placed in time turn of events planned for Cyberpunk we assumed initial depreciation for December 2020 to amount to 40% of the total direct development budget. After that, for the next 5 years we plan to depreciate it evenly at 12% per year which is 3% per quarter. It is obvious to say that future sales will not be equal quarter to quarter. Sales will be influenced by new events - next gen edition, Edgerunners anime series and other activities - but still, when estimating the future we believe it is fair to plan this part this was. We thoroughly discussed it and came to the conclusion that today we have no means to better foresee the future. Time will show if the initial 40% and flat depreciation of 12% per annum was a good assumption
 

Hier noch aus der neuesten präsentation der slide zu den aktivierten developments:

grafik.thumb.png.f2bcbcfc314476870f0b3bdace970d1b.png

Zitat

An important line among the fixed assets - Expenditures on development projects. Counting
all the expenditures of last year and depreciation of 40% of Cyberpunk budget into P&L the
total amount had increased by 5% over the last year. Please have a look on the next page on
the changes we had here:
We started 2020 with 48 million zł on expenditures on finished development projects and 337
million on projects in progress. Over the last year we booked an additional 280 million for our
developments - obviously a big part of that amount is attributable to Cyberpunk. During 2020
we finished projects with a value of 589 million PLN and reclassified them from work in
progress to finished projects. Cyberpunk was responsible for 96% of this amount. The total
depreciation of Expenditures on development projects in 2020 amounted to 259 million zł -
 

mostly Cyberpunk but also Witcher 3 on Switch, Gwent and Thronebreaker depreciation are
counted in. The closing balance reached nearly 378 million PLN for finished projects and 29
million zł for developments in progress. One remark regarding the value of developments in
progress. Obviously over the last year most of the team worked on Cyberpunk and in this
process made sure that the game will also support future projects we planned to add to the
universe. Such costs are part of the Cyberpunk finished budget and will allow other projects
to benefit from them. This total value of projects in progress includes our multiplayer
development and other projects unannounced yet. As you know, the initial phase of each
project is always less costly than the final one when many external costs - like localisation or
heavy QA - add to the budget. Moreover, this amount includes neither Cyberpunk
Edgerunners anime production done in cooperation with studio Trigger nor The Witcher:
Monster Slayer planned for this year and developed by studio Spokko which is not included
in the consolidated results yet
 

 

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Quailman
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Bei Aktien mit Kopf kommt später eine Analyse zu CD Projekt auf dem YT Kanal 

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oktavian
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vor 1 Stunde von Quailman:

Bei Aktien mit Kopf kommt später eine Analyse zu CD Projekt auf dem YT Kanal 

es bringt viel mehr einfach das transscript zu Lesen. Dieser youtuber war auch bei €70 bullish. Da kannst du besser einen Würfel/Münze werfen. Die verdienen an klicks und nicht guter Analyse.

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JosefSpa
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vor 8 Stunden von oktavian:

Ist damit der Gewinn für 2020 künstlich höher gerechnet worden?

Was soll da künstlich höher gerechnet worden sein?

Ist doch völlig klar, dass die Kosten 2020 am höchsten waren. Jetzt beschäftigt man damit wohl nur einen Bruchteil der Leute...

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oktavian
Posted
vor 1 Stunde von JosefSpa:

Was soll da künstlich höher gerechnet worden sein?

Ist doch völlig klar, dass die Kosten 2020 am höchsten waren. Jetzt beschäftigt man damit wohl nur einen Bruchteil der Leute...

Die Entwicklungskosten werden aktiviert. Damit sind sie erst einmal keine Kosten, wenn der Gewinn ermittelt wird. Nun werden diese aktivierten Entwicklungskosten abgeschrieben und zwar zu "nur" 40% in 2020. Daher frage ich mich ob das in Kombination mit einer konstanten Abschreibung von 12% über die nächsten Jahre der Realität entspricht. Wie ich gelesen habe werden die folgenden Kosten nun aber direkt expensed also nicht aktiviert, weil das Spiel nun vollendet ist. Also die DLC und Patchkosten werden eingebucht mit dem Zeitpunkt an dem sie entstehen. Insgesamt sind da die Zahlen in Relation zur mcap auch nicht hoch, aber ich frage mich eben wie konservativ/realisitsch das management hier generell rechnet. Klar sind die Kosten 2020 am höchsten, also auch marketingmäßig, aber die Einnahmen nun einmal auch. Guck dir mal die receivables an. Mal sehen wieviel da noch kommt.

Zitat

With The Witcher 3 we now have results covering the full five-year period, so that was very helpful in modeling and checking the logic behind the scheme we set for Cyberpunk, but as you know – we keep selling
our products longer, so the five-year scheme was just a concept we settled for. Depreciation of this Cyberpunk game has nothing to do with any potential future product. Those are
separate assets and they need to be depreciated depending on assessments related to those particular products.
 

 

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Maciej
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vor 38 Minuten von oktavian:

Die Entwicklungskosten werden aktiviert. Damit sind sie erst einmal keine Kosten, wenn der Gewinn ermittelt wird. Nun werden diese aktivierten Entwicklungskosten abgeschrieben und zwar zu "nur" 40% in 2020.

Was genau passiert denn da bilanztechnisch? Meinem Verständnis nach treten bei der Spieleentwicklung praktisch ausschließlich Kosten durch die Programmierarbeit auf, d.h. Dienstleistungen, deren Kosten sofort fällig werden sollten. Warum können diese Kosten nun aktiviert werden, es handelt sich doch nicht um Vermögenswerte? Und wieso können die zudem auch noch abgeschrieben werden?

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finisher
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vor 10 Stunden von Maciej:

Was genau passiert denn da bilanztechnisch? Meinem Verständnis nach treten bei der Spieleentwicklung praktisch ausschließlich Kosten durch die Programmierarbeit auf, d.h. Dienstleistungen, deren Kosten sofort fällig werden sollten. Warum können diese Kosten nun aktiviert werden, es handelt sich doch nicht um Vermögenswerte? Und wieso können die zudem auch noch abgeschrieben werden?

Ich vermute mal was damit gemeint ist:

Bei den Entwicklungskosten für neue Produkte und Software entstehen ja werthaltige Assets, wie z.B. das CD Projekt Spiel oder die RED Engine. Der Bilanzierungsstandard hat diesen Fall aber nicht vorgesehen. Dort reduzieren Entwicklungskosten nur den Gewinn und schaffen keine Werte. Nach dem derzeitigen Bilanzierungsstandard enstehen nur bei Capital Expentitures (Investitionen in Anlagen, Maschinen, Immobilien, Ausrüstung,...)  Werte in der Bilanz, welche nach und nach wieder abgeschrieben werden müssen. Also z.B. eine Firma baut eine neue Fabrik.

Mit Entwickungskosten aktivieren, ist wohl gemeint, dass nun diese Entwicklungskosten ein Asset in der Bilanz erzeugen. Dieses Assets (z.B. das CD Projekt Spiel, RED Engine) muss dann auch wieder abgeschrieben werden, weil sich damit ja nicht ewig Geld verdienen lässt.

 

Es gibt dafür ein Paper von Prof. Damodaran, wer sich damit näher beschäftigen möchte:

http://people.stern.nyu.edu/adamodar/pdfiles/papers/R&D.pdf

 

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CorMaguire
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vor 10 Stunden von Maciej:

Was genau passiert denn da bilanztechnisch? Meinem Verständnis nach treten bei der Spieleentwicklung praktisch ausschließlich Kosten durch die Programmierarbeit auf, d.h. Dienstleistungen, deren Kosten sofort fällig werden sollten. Warum können diese Kosten nun aktiviert werden, es handelt sich doch nicht um Vermögenswerte? Und wieso können die zudem auch noch abgeschrieben werden?

Ich denke das ist das Thema Aktivierung selbtgeschaffener immaterieller Wirtschaftsgüter. Eine schier unerschöpfliche Quelle zur Diskussion mit Wirtschafts- und Steuerprüfern :)

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wpf-leser
Posted · Edited by wpf-leser
vor 56 Minuten von CorMaguire:

Eine schier unerschöpfliche Quelle zur Diskussion mit Wirtschafts- und Steuerprüfern

:lol:
True Story!

:thumbsup:

 

(Edit: Und damit auch innerhalb der Unternehmen gefühlt an der halben internen Wertschöpfungskette entlang.)

 

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oktavian
Posted
vor 1 Stunde von finisher:

Ich vermute mal was damit gemeint ist:

Bei den Entwicklungskosten für neue Produkte und Software entstehen ja werthaltige Assets, wie z.B. das CD Projekt Spiel oder die RED Engine. Der Bilanzierungsstandard hat diesen Fall aber nicht vorgesehen. Dort reduzieren Entwicklungskosten nur den Gewinn und schaffen keine Werte. Nach dem derzeitigen Bilanzierungsstandard enstehen nur bei Capital Expentitures (Investitionen in Anlagen, Maschinen, Immobilien, Ausrüstung,...)  Werte in der Bilanz, welche nach und nach wieder abgeschrieben werden müssen. Also z.B. eine Firma baut eine neue Fabrik.

Grundlegend richtig. Also das Rechnungswesen wurde vornehmlich in Italien vor hunderten Jahren entwickelt. Es ist eher auf die industrielle Produktion ausgelegt. Intangible Vermögenswerte machen das ganze noch subjektiver als es ohnehin schon ist. Man braucht einige Annahmen. Generell gibt es das matching principle: Die Kosten sollen der Periode zugeordnet werden, in der auch die Erträge anfallen. Als Proximation gibt es das auch bei Maschinen mit einer linearen Abschreibung (nicht alle Kosten bei Kauf buchen, sondern über die Maschinenlaufzeit verteilen).

 

Nun sind die CP2077 Kosten aber nicht generische R&D Kosten, welche bei Entstehung nicht aktiviert sondern sofort in die P&L gestellt werden, sondern sie konnten direkt dem noch unfertigen Produkt zugeordnet und somit aktiviert werden. Siehe IAS 38 für mehr Kriterien. (US GAAP ist restriktiver, aber erlaubt auch spezifisch Aktivierung von Softwareentwicklungen). Beides erfüllt:

  • it is probable that the future economic benefits that are attributable to the asset will flow to the entity; and
  • the cost of the asset can be measured reliably.

 

Dadurch sind diese Kosten während der Entwicklung nie in die P&L eingebucht worden. Dies ist auch nach IFRS korrekt. @finisherAlso dieser Fall ist durchaus vorgesehen. Das paper passt nicht.

 

Worauf ich hinaus wollte ist eben, ob 60% der Einnahmen durch CP77 tatsächlich noch kommen oder sie gleich mehr hätten abschreiben sollen? Die Abschreibung sollte umsatzbasiert sein. Implizit nimmt das Management an, dass erst 40% der Umsätze mit CP77 eingenommen sind und 60% noch kommen.

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JosefSpa
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vor 10 Stunden von oktavian:

Worauf ich hinaus wollte ist eben, ob 60% der Einnahmen durch CP77 tatsächlich noch kommen oder sie gleich mehr hätten abschreiben sollen? Die Abschreibung sollte umsatzbasiert sein. Implizit nimmt das Management an, dass erst 40% der Umsätze mit CP77 eingenommen sind und 60% noch kommen.

Du schreibst viel um den heißen Brei. Es ist prinzipiell sehr einfach zu begründen und zwar mit den von Analysten erwarteten Verkaufszahlen.

Es wurden 2020 rund 12 Millionen Kopien verkauft. Bis einschließlich 2025 erwartet man 49 Millionen verkaufte Exemplare. Nach deiner Logik hätte das Management also den Gewinn zu stark gemindert. 

Vielleicht erwartet CDPR auch weniger. Im Zweifel gilt also: Der Angeklagte (und nicht anders kann man deine Unterstellung zur Verschönung des Gewinns sehen) ist im Recht. 

Ich denke CDPR rechnet sehr konservativ und die sehr vielen aufgeschlüsselten Positionen, wie die der Rückgabe, machen für mich einen sehr guten und transparenten Eindruck.

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SilenceTaste
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vor 14 Stunden von oktavian:

Worauf ich hinaus wollte ist eben, ob 60% der Einnahmen durch CP77 tatsächlich noch kommen oder sie gleich mehr hätten abschreiben sollen? Die Abschreibung sollte umsatzbasiert sein. Implizit nimmt das Management an, dass erst 40% der Umsätze mit CP77 eingenommen sind und 60% noch kommen.

Also wenn ich es richtig verstehe, werden jeweils 12 % der Entwicklungskosten von Cbyerpunk auf die nächsten 4 bzw. 5 Jahre verteilt? Und wenn man ursprünglich bis 49 Mio Verkäufe bis 2025 erwartet hat..(wenn ich das auch richtig verstanden habe). So sehe ich für die nächsten Jahre eher schwarz. Denn die geplanten Verkäufe für die nächsten Jahre dürften, selbst wenn konservativ geschätzt wurde, schwer zu erreichen sein. Meine Meinung jedenfalls. Dafür lief der Release zu unrund und dafür scheint das Spiel selbst auf PC zwar gut zu sein aber nicht so, dass es großartig von Zockern empfohlen wird. Zugrunde gehen wird CD Projekt daran natürlich nicht aber das dürfte die nächsten 2 Jahre so vor sich hin plätschern und dann wird man sehen, inwiefern nen neuer Witcher-Teil z. B. nen neuen Hype entfachen kann oder nicht. Die Q1und Q2 Zahlen werden in meinen Augen richtungsweisend sein, rein auf Cyberpunk bezogen. Und ab dann ist CD Projekt gefragt mit nem neuen Projekt

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oktavian
Posted
vor 12 Stunden von JosefSpa:

Du schreibst viel um den heißen Brei. Es ist prinzipiell sehr einfach zu begründen und zwar mit den von Analysten erwarteten Verkaufszahlen.

Es wurden 2020 rund 12 Millionen Kopien verkauft. Bis einschließlich 2025 erwartet man 49 Millionen verkaufte Exemplare. Nach deiner Logik hätte das Management also den Gewinn zu stark gemindert. 

Vielleicht erwartet CDPR auch weniger. Im Zweifel gilt also: Der Angeklagte (und nicht anders kann man deine Unterstellung zur Verschönung des Gewinns sehen) ist im Recht. 

Ich denke CDPR rechnet sehr konservativ und die sehr vielen aufgeschlüsselten Positionen, wie die der Rückgabe, machen für mich einen sehr guten und transparenten Eindruck.

Ich habe konkret gefragt, wie ihr das seht. Ich stecke da nicht tief in der Materie drin und würde nur weiter recherchieren, wenn ich das Management für ehrlich und konservativ bilanzierend hielte. Du machst Unterstellungen und nicht ich. In der Tat sehe ich 49 Millionen Einheiten als sportlich, weil ich nicht verstehe wer da noch in Massen kaufen wird, wenn er es noch nicht getan hat. Wenn Sie nun tatsächlich 49/(12+49)=80% der Umsätze noch erzielen werden, wäre die Einschätzung des Management konservativ und nicht aggresiv, wie von mir befürchtet. Im Gegensatz zu den Analysten habe ich keine Glaskugel im Keller und sehe CP als ein anderes Spiel als Witcher an. Du musst wissen, der Gewinn ist immer subjektiv. Einzig der cash flow ist objektiv. Sehe es tendentiell so wie @SilenceTaste, ich habe aber auch keine short Position oder so. Daher ist es mir derzeit auch egal. Solange dann die Analysten/Investoren so eine rosige Zukunft zu sehen scheinen, werde ich aber auch keine Aktien kaufen.

 

Wo haben Sie denn die Rückgaben aufgeschlüsselt? Das wird bei den Plattformen doch direkt mit den royalties verrechnet? Habe genau da keine transparenten Zahlen gefunden. ---> Bitte erläutere wieviele Spiele zurückgegeben wurden. Schon einmal vorweg: Die Zahl 30.000 halte ich für falsch.

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JosefSpa
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vor 4 Stunden von oktavian:

Du machst Unterstellungen und nicht ich.

Wo denn? Ich behaupte, die Bilanzierung ist transparent und völlig in Ordnung. Du dagegen unterstellst eine zu niedrige Abschreibung und Gewinnschönung. 

vor 4 Stunden von oktavian:

In der Tat sehe ich 49 Millionen Einheiten als sportlich, weil ich nicht verstehe wer da noch in Massen kaufen wird, wenn er es noch nicht getan hat.

Das musst du auch nicht verstehen, die von Analysten (bereits reduzierten) 49 Millionen sind vernünftig. Warum? Na, guck doch mal wer seit Monaten irgendwo bei den Topsellern auf diversen Shops aufgeführt wird. 

vor 13 Stunden von SilenceTaste:

Denn die geplanten Verkäufe für die nächsten Jahre dürften, selbst wenn konservativ geschätzt wurde, schwer zu erreichen sein. Meine Meinung jedenfalls.

vor 4 Stunden von oktavian:

Management konservativ und nicht aggresiv, wie von mir befürchtet.

Richtig. Ich denke die Analysten und das Management kann die erwarteten Verkaufszahlen besser einschätzen wie ich. Wenn du/ihr anders darüber denkst/denkt, mag das natürlich gehen, ist meines Erachtens aber der typische Dunning Kruger Effekt. 

vor 4 Stunden von oktavian:

sehe CP als ein anderes Spiel als Witcher an.

Und mir ist das völlig egal. Es geht nur um Fakten und nicht ob Horst XY das Spiel nun besser findet oder nicht. Ich spiele weder, noch habe ich dafür eine Erklärung, dass CP deutlich niedriger bewertet ist als die Peer Group.

 

vor 4 Stunden von oktavian:

Einzig der cash flow ist objektiv.

Ist er verhältnismäßig schlecht? Nein. Ist er außerordentlich gut? Auf jeden Fall...

vor 4 Stunden von oktavian:

Wo haben Sie denn die Rückgaben aufgeschlüsselt? Das wird bei den Plattformen doch direkt mit den royalties verrechnet? Habe genau da keine transparenten Zahlen gefunden. ---> Bitte erläutere wieviele Spiele zurückgegeben wurden. Schon einmal vorweg: Die Zahl 30.000 halte ich für falsch.

Note 37. Sagt dazu alles was es an relevante Daten zu wissen gibt. Die Aufschlüsselung ist weit mehr als IFRS fordert. 

 

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oktavian
Posted

@JosefSpaDu unterstellst mir, ich wurde Unterstellungen machen. Jedoch habe ich nie behauptet der Report wäre nach IFRS falsch.

 

Auf Amazon.de bei PC Spiele ist CP77 #24. In der kategorie "games" jedoch gar nicht in der bestsellerliste. Mit den sellside Analysten vergleiche ich mich gar nicht. Ich habe hier kein Modell gebaut und keine Prognosen. Auch gehe ich eher von fallenden Verkaufspreisen aus.

 

Note 37 von was? In der Tat ist cd project nicht transparent. Dass es nicht läuft mit der Entwicklung, hätte man kommunizieren können. Es ist schon realitätsverzerrend diese Kommunikation als transparent anzusehen. Sobald man Tatsachen (das Spiel) mit Worten (vom Management) abgleichen konnte, war klar wie transparent berichtet wurde. Ich sage nicht, dass es illegal war, sondern wir können die Gerichtsprozesse abwarten.

 

Es geht nicht darum wie man CP oder witcher findet, sondern die Abschreibungen wurden modellierten nach den historischen Verkaufszahlen von Witcher.

 

Dunning Kruger Effekt passt bei mir nicht, da ich seit ca. 20 jahren im Markt bin und outperforme. Dennoch sehe ich noch die Chance, dass es nur Glück ist und nicht mein skill (kein alpha, sondern residual/Fehler). Ich bin schon recht selbstkritisch und zudem lag ich hier richtig mit eher short gehen als long, obwohl ich kein Experte bin. In der Tat habe ich auch keine hohe conviction und keine Position. Du scheinst ja mit einem kommenden boom und explodierenden Spielerzahlen zu rechnen, aber Gründe hast du keine geliefert. Hingegen ist es normal dass nach Release Verkäufe abflachen und die Konkurrenz schläft nicht.

 

Zum cash flow. Der war 2020 schwach in Relation zum net income. Ich rechne jedoch auch damit, dass die receivables eingetrieben werden. Das war jetzt halt ein Einmaleffekt und dann werden die receivables eingesammelt. Bei der Bewertung muss schon nachgelegt werden. Meiner Meinung nach ist die Firma aber auch in einer Investitionsphase um Franchise zu stärken und der aktuelle cash flow yield sollte daher auch nicht ausschlaggebend sein für den investment case.

 

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