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Südseefahrer

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Südseefahrer
Posted · Edited by Südseefahrer

Nun, ich bitte doch etwas mehr beim Thema zu bleiben, bei aller Berufsehre etc. zum Trotz.

 

Da die meisten von der Verbraucherzentrale abraten, werde ich dies nun sein lassen. Honorarberatung ist sicherlich die neutralste Meinung, aber mit welchem Budget muss man hierbei rechnen? Klar, kann man nicht pauschal sagen, aber was wären so die gängigen Stundensätze Brutto und welchen Zeitumfang sollte man in etwa einkalkulieren? 

 

 

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liki90
Posted
vor 3 Minuten von Südseefahrer:

Nun, ich bitte doch etwas mehr beim Thema zu bleiben, bei aller Berufsehre etc. zum Trotz.

 

Danke! :) 

 

vor 3 Minuten von Südseefahrer:

Da die meisten von der Verbraucherzentrale abraten, werde ich dies nun sein lassen. Honorarberatung ist sicherlich die neutralste Meinung, aber mit welchem Budget muss man hierbei rechnen? Klar kann man nicht pauschal sagen, aber was wären so die gängigen Stundensätze Brutto und welchen Zeitumfang sollte man in etwa einkalkulieren? 

 

Ich denke, dass du bei 100-150 EUR Brutto pro Stunde bei einem seriösen Berater gut unterwegs bist. Zeitaufwand ist individuell....Würde sagen zwischen 3 und 9 Stunden, wobei 3 eher unrealistisch ist. 

 

 

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Xeronas
Posted

Mach bei 150 EUR aus brutto mal netto und du bist in realistischen Sphären.

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Pat90
Posted · Edited by Pat90
vor 1 Stunde von Südseefahrer:

Nun, ich bitte doch etwas mehr beim Thema zu bleiben, bei aller Berufsehre etc. zum Trotz.

 

Da die meisten von der Verbraucherzentrale abraten, werde ich dies nun sein lassen. Honorarberatung ist sicherlich die neutralste Meinung, aber mit welchem Budget muss man hierbei rechnen? Klar, kann man nicht pauschal sagen, aber was wären so die gängigen Stundensätze Brutto und welchen Zeitumfang sollte man in etwa einkalkulieren? 

 

 

Wenn du es vernünftig machen möchtest wird es unter 10 Stunden fast unmöglich (Gespräche/Beratung) plus Nachbereitung auf seiten des Beraters natürlich (Kommunikation mit der Gesellschaft, Aufbereitung der Gesundheitsfragen, Vorbereitung der eigentlichen Termine usw.). 150 Netto sind denke ich auch realistisch.

Finanziell ergibt Honorarberatung bei der PKV keinen Sinn, da es keine Nettotarife gibt. Abgesehen davon zahlst du für jede Folgeberatung nach Abschluss erneut, Kosten summieren also.

 

Wenn du einen guten! Makler wählst und selbst ein wenig nachdenkst und bereit bist dich zu informieren, brauchst du mMn keinen Honorarberater. Wenn du dich vor dem ersten Gespräch informierst worauf bei einer PKV zu achten ist, erkennst du relativ schnell ob ein Makler kompetent oder inkompentent ist.

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Südseefahrer
Posted · Edited by Südseefahrer
vor 27 Minuten von Pat90:

Wenn du es vernünftig machen möchtest wird es unter 10 Stunden fast unmöglich (Gespräche/Beratung) plus Nachbereitung auf seiten des Beraters natürlich (Kommunikation mit der Gesellschaft, Aufbereitung der Gesundheitsfragen, Vorbereitung der eigentlichen Termine usw.). 150 Netto sind denke ich auch realistisch.

Finanziell ergibt Honorarberatung bei der PKV keinen Sinn, da es keine Nettotarife gibt. Abgesehen davon zahlst du für jede Folgeberatung nach Abschluss erneut, Kosten summieren also.

 

Wenn du einen guten! Makler wählst und selbst ein wenig nachdenkst und bereit bist dich zu informieren, brauchst du mMn keinen Honorarberater. Wenn du dich vor dem ersten Gespräch informierst worauf bei einer PKV zu achten ist, erkennst du relativ schnell ob ein Makler kompetent oder inkompentent ist.

Danke für Deine Einschätzung.

 

Grundsätzlich möchte ich mich ja gerne mehr informieren, habe schon etwas weiter zurück nach Literatur/ Bücher gefragt, außer eine Empfehlung  zu Finanztip kam leider in diese Richtung noch nichts weiter...

Ich bin da vielleicht etwas Oldschool, aber am liebsten lese ich Bücher:)

 

 

 

 

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Pat90
Posted · Edited by Pat90
vor 22 Minuten von Südseefahrer:

Danke für Deine Einschätzung.

 

Grundsätzlich möchte ich mich ja gerne mehr informieren, habe schon etwas weiter zurück nach Literatur/ Bücher gefragt, außer eine Empfehlung  zu Finanztip kam leider in diese Richtung noch nichts weiter...

Ich bin da vielleicht etwas Oldschool, aber am liebsten lese ich Bücher:)

 

 

 

 

Du könntest hier nachsehen. Ob die Links allerdings gute Quellen referenzieren kann ich nicht sagen. Der aktuelle Teil der Diskussion in diesem Thread hat einige gute Infos. Dabei geht es aber um die Kalkulation und nicht um die eigentliche Tarifauswahl. (Bitte nicht den Anfang des Threads lesen, das ist vollkommen der falsche Ansatz)

 

Quellen zum Thema AVB und worauf man achten muss kann ich dir leider keine nennen, da hatte ich selbst nichts vernünftiges gefunden. Das habe ich mir dann über mein Umfeld besorgt und über den Makler schlussendlich. Wenn du dir die Beiträge der Leute, die sich beruflich damit beschäftigen ansiehst, wirst du diesbezüglich einiges lernen können. Das ist aber verteilt an vielen Stellen.

 

 

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stagflation
Posted · Edited by stagflation
Zitat

Wenn du dich vor dem ersten Gespräch informierst worauf bei einer PKV zu achten ist, erkennst du relativ schnell ob ein Makler kompetent oder inkompentent ist.

 

Ich würde den Makler u.a. nach den zu erwartenden Beitragssteigerungen fragen.

 

Wenn er ehrlich ist wird er sagen: ja, großes Problem, es wird erhebliche Beitragssteigerungen geben. Rechnen Sie damit, dass Sie in 35 Jahren ungefähr das Dreifache der Anfangsprämie zahlen werden. Eröffnen Sie am besten ein Sparkonto oder ETF-Depot und legen Sie die gegenüber der GKV gesparten Beiträge dort an, damit sie später problemlos die höheren Beiträge zahlen können.

 

PS: diesen Post bitte nicht als Argument gegen die PKV missverstehen. Die PKV bietet ja auch sehr gute Leistungen. Man sollte nur von vornherein mit Beitragssteigerungen rechnen. Sie sind zwangsläufig, weil einige Faktoren NICHT in die Tarife eingerechnet sind: u.a. Inflation, Kostensteigerung im Gesundheitssystem, steigende Lebenserwartung, weitere Senkung des Zinsniveaus und des Rechnungszinses.

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Pat90
Posted
vor 1 Minute von stagflation:

 

Ich würde den Makler u.a. nach den zu erwartenden Beitragssteigerungen fragen.

 

Wenn er ehrlich ist wird er sagen: ja, großes Problem, es wird erhebliche Beitragssteigerungen geben. Rechnen Sie damit, dass Sie in 35 Jahren ungefähr das Dreifache der Anfangsprämie zahlen werden. Eröffnen Sie am besten ein Sparkonto oder ETF-Depot und legen Sie die gegenüber der GKV gesparten Beiträge dort an, damit sie später problemlos die höheren Beiträge zahlen können.

Ich würde zusätzlich danach fragen worauf in den AVB zu achten ist und wie sich die verschiedenen Tarife unterscheiden. Daran erkennt man dann, ob der Makler Ahnung von den eigentlichen Tarifen und Gesellschaften hat.

An dem Umgang mit den Gesundheitsfragen kann man erkennen wie wichtig dem Makler der schnelle Abschluss ist usw.

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liki90
Posted
vor 1 Minute von stagflation:

 

Ich würde den Makler u.a. nach den zu erwartenden Beitragssteigerungen fragen.

 

Wenn er ehrlich ist wird er sagen: ja, großes Problem, es wird erhebliche Beitragssteigerungen geben. Rechnen Sie damit, dass Sie in 35 Jahren ungefähr das Dreifache der Anfangsprämie zahlen werden. Eröffnen Sie am besten ein Sparkonto oder ETF-Depot und legen Sie die gegenüber der GKV gesparten Beiträge dort an, damit sie später problemlos die höheren Beiträge zahlen können.

 

Das wäre ein fairer Hinweis, allerdings sollte auch die GKV und die Steigerungen dort betrachtet werden. 

 

Ich kann Südseefahrer noch raten eine Patientenquittung bei der GKV zu beantragen. Diese enthält alle Diagnosen der letzten Jahre, relevant sind meistens die letzten 5. Darauf sollte dich der Berater auch hinweisen, da Ärzte bzw. Arzthelfer oft falsch mit der Krankenkasse abrechnen und dann sehr abenteuerliche Diagnosen aufgeführt sind. So bist du auf der sicheren Seite und hinterlässt auch beim Risikoprüfer einen guten Eindruck. :) Also, wichtig : alles angeben, auch Erkältungen!

 

Solltest du dich für einen Makler entscheiden, kannst du ihn anhand der Gesundheitsfragen auch testen - meint er gewisse Punkte seien "harmlos" oder "nicht der Rede wert", setze ihn direkt vor die Tür.

 

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Peter Wolnitza
Posted · Edited by Peter Wolnitza
vor 8 Stunden von liki90:

 

Das wäre ein fairer Hinweis, allerdings sollte auch die GKV und die Steigerungen dort betrachtet werden. 

 

Ich kann Südseefahrer noch raten eine Patientenquittung bei der GKV zu beantragen. Diese enthält alle Diagnosen der letzten Jahre, relevant sind meistens die letzten 5. Darauf sollte dich der Berater auch hinweisen, da Ärzte bzw. Arzthelfer oft falsch mit der Krankenkasse abrechnen und dann sehr abenteuerliche Diagnosen aufgeführt sind. So bist du auf der sicheren Seite und hinterlässt auch beim Risikoprüfer einen guten Eindruck. :) Also, wichtig : alles angeben, auch Erkältungen!

 

Solltest du dich für einen Makler entscheiden, kannst du ihn anhand der Gesundheitsfragen auch testen - meint er gewisse Punkte seien "harmlos" oder "nicht der Rede wert", setze ihn direkt vor die Tür.

 

Sorry, mir ist beim ersten Antworten darauf die Nachricht leer raus gerutscht. Daher:
EDIT:

Danke für den Hinweis bzgl Steigerung GKV. Wird immer ganz gerne vergessen, dass hier für den Max-Beitragszahler auch deutlich über 5% Steigerung in den letzten 40 Jahren statt gefunden haben - trotz gleichzeitiger Lesitungsreduzierung.

Der Rest: Haarsträubend. Empfehle ganz, ganz dringend mal die einschlägigen Paragrafen im VVG zu lesen, bevor man solche Ratschläge raushaut. (Woher kommen eigentlich solche Erkenntnisse? Aus der Praxis wohl eher nicht)

Mal ganz genau lesen, was z.B. der §19 VVG (wäre ein guter Anfang) aussagt und wie sich da z.B. eine Patientenquittung durchaus negativ auswirken kann. Wäre ein guter Einstig in eine fachlich einigermaßen brauchbare Diskussion.

Und was den "guten Eindruck beim Risikoprüfer" anbelangt, lustiger Hinweis. Der RP ist mit Sicherheit hoch motiviert und begeistert, sich im Rahmen einer Risikovoranfrage durch 8 Seiten Unterlagen mit meinen Erkältungen der letzten 5 Jahre zu arbeiten.
Ich will keinen guten Eindruck hinterlassen! Ich will einen Vertrag, möglichst ohne Ausschlüsse, möglichst ohne Risikozuschläge, der mir im Leistungsfall nicht um die Ohren fliegt.
Dazu muss ich den Risikoprüfer mit meinen eingereichten Unterlagen in die Lage versetzen, eine realistische, schnelle Einschätzung des Risikos vorzunehmen. 

Die empfohlene Methode ist so ziemlich der sicherste Weg, dieses Zeil nicht zu erreichen.

Insofern geht die letzte Empfehlung total an der Realität vorbei, denn derjenige Makler, der bedingungslos die Kassenakte abtippt, diese evtl. sogar noch beim Versicherer mit einreicht (gibt Schwachköpfe, die sowas empfehlen!) -
ist mit Sicherheit nicht derjenige Makler, der Ahnung vom Thema hat. 

Merke:
Kassenunterlagen nur bei Bedarf ziehen!
Wichtiger:
Pers. Krankenakte bei meinen Ärzten. Aber auch hier: Nur bei Bedarf!
 

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liki90
Posted · Edited by liki90
vor 2 Stunden von Peter Wolnitza:

Sorry, mir ist beim ersten Antworten darauf die Nachricht leer raus gerutscht. Daher:
EDIT:

Danke für den Hinweis bzgl Steigerung GKV. Wird immer ganz gerne vergessen, dass hier für den Max-Beitragszahler auch deutlich über 5% Steigerung in den letzten 40 Jahren statt gefunden haben - trotz gleichzeitiger Lesitungsreduzierung.

Der Rest: Haarsträubend. Empfehle ganz, ganz dringend mal die einschlägigen Paragrafen im VVG zu lesen, bevor man solche Ratschläge raushaut. (Woher kommen eigentlich solche Erkenntnisse? Aus der Praxis wohl eher nicht)

Mal ganz genau lesen, was z.B. der §19 VVG (wäre ein guter Anfang) aussagt und wie sich da z.B. eine Patientenquittung durchaus negativ auswirken kann. Wäre ein guter Einstig in eine fachlich einigermaßen brauchbare Diskussion.

Und was den "guten Eindruck beim Risikoprüfer" anbelangt, lustiger Hinweis. Der RP ist mit Sicherheit hoch motiviert und begeistert, sich im Rahmen einer Risikovoranfrage durch 8 Seiten Unterlagen mit meinen Erkältungen der letzten 5 Jahre zu arbeiten.
Ich will keinen guten Eindruck hinterlassen! Ich will einen Vertrag, möglichst ohne Ausschlüsse, möglichst ohne Risikozuschläge, der mir im Leistungsfall nicht um die Ohren fliegt.
Dazu muss ich den Risikoprüfer mit meinen eingereichten Unterlagen in die Lage versetzen, eine realistische, schnelle Einschätzung des Risikos vorzunehmen. 

Die empfohlene Methode ist so ziemlich der sicherste Weg, dieses Zeil nicht zu erreichen.

Insofern geht die letzte Empfehlung total an der Realität vorbei, denn derjenige Makler, der bedingungslos die Kassenakte abtippt, diese evtl. sogar noch beim Versicherer mit einreicht (gibt Schwachköpfe, die sowas empfehlen!) -
ist mit Sicherheit nicht derjenige Makler, der Ahnung vom Thema hat. 

Merke:
Kassenunterlagen nur bei Bedarf ziehen!
Wichtiger:
Pers. Krankenakte bei meinen Ärzten. Aber auch hier: Nur bei Bedarf

 

Nö, ein Makler will eine Police ohne RZ, vor allem bei Wechsel GkV zu PKV. Was ein Makler will ist aber nebensächlich.

 

Also noch einmal, alles angeben und nicht von Provisionsgier leiten lassen. Allein der Aufwand später ggf. nachweisen zu müssen, dass es sich um „Kleinigkeiten“ handelt ist doch überflüssig. Der Versicherer ist fein raus, der Makler auch. Der einzige, der die Konsequenzen trägt bist du. Also alles angeben und nicht auf die „Zeit“ des Risikoprüfers achten - die sind froh, dass sie noch einen Job haben.

 

P.S. Gesundheitsfragen selber ausfüllen, nicht vom Makler ausfüllen lassen! Wenn dir Punkte peinlich sind, kannst du diese natürlich auslassen und sofort im Nachgang direkt an den Versicherer senden. 

 

 

Hier auch ein Auszug aus den FAQ eines Versicherer:

 

Welche Krankheiten muss ich im Antrag angeben?

Beantworten Sie bitte - auch im eigenen Interesse - alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß. Persönliche Einschätzungen wie: "Diese Krankheit ist nicht wichtig und muss deshalb nicht angegeben werden", sind nicht zulässig und wären gefährlich. Zur Beurteilung des Risikos ist der Versicherer auf Ihre wahrheitsgemäßen Angaben angewiesen. Unvollständige oder unrichtige Angaben können uns bei schuldhafter Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht berechtigen, vom Vertrag zurückzutreten oder den Vertrag zu kündigen oder diesen rückwirkend einseitig anzupassen, also den Beitrag zu erhöhen oder nicht angezeigte Gefahrumstände vom Versicherungsschutz auszuschließen.

 

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yuser
Posted
vor 18 Minuten von liki90:

Also noch einmal, alles angeben und nicht von Provisionsgier leiten lassen.

Nein, alles angeben nach was der Versicherer in Textform fragt! Das ist ein ganz gewaltiger Unterschied! 

Natürlich sollte "ein Makler" keine Gesundheitsfragen ausfüllen - es geht aber darum zu verstehen, was genau angegeben werden muss bzw. nach was exakt der Versicherer fragt.

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liki90
Posted
vor 1 Minute von yuser:

Nein, alles angeben nach was der Versicherer in Textform fragt! Das ist ein ganz gewaltiger Unterschied! 

Natürlich sollte "ein Makler" keine Gesundheitsfragen ausfüllen - es geht aber darum zu verstehen, was genau angegeben werden muss bzw. nach was exakt der Versicherer fragt.

 

Sorry, dachte es sei selbstverständlich. Natürlich geht man auf die Fragen ein und schriebt nicht lustig Sachen dazu, nach denen nicht gefragt wurde (wie z.B. Krankheiten von vor 3 Jahren, wenn nur 3 Jahre abgefragt werden). Außer bei potentiell chronischen Krankheiten, da würde ich schriftlich anfragen beim Arzt was denn genau in der Akte steht. 

 

 

 

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Pat90
Posted
vor 36 Minuten von liki90:

 

 Also alles angeben und nicht auf die „Zeit“ des Risikoprüfers achten - die sind froh, dass sie noch einen Job haben.

 

Nur mal interessehalber: Hast du schon irgendwann mal ein Versicherungsunternehmen von Innen gesehen? Diese Aussage lässt vermuten nicht...

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Xeronas
Posted · Edited by Xeronas

Don't feed the troll.

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liki90
Posted
vor 2 Stunden von Pat90:

Nur mal interessehalber: Hast du schon irgendwann mal ein Versicherungsunternehmen von Innen gesehen? Diese Aussage lässt vermuten nicht...

Ja, habe ich. Hatte auch Kolleginnen genau aus diesen Bereichen ab und zu mal am Mittagstisch. Der Druck ist sehr hoch, die Prozesse sollen schlanker und digitaler werden (siehe Antragsstrecke PKV bei der Allianz - komplett online abschließbar! Zwar noch ncht mit allen Vorerkrankungen, aber für einfache Risiken wird das auch kommen). Die Stellen werden nicht nachbesetzt, leisten muss man aber das gleiche. man wird also gezwungen die Digitalisierung zu unterstützen und Input zu liefern, wiel man sonst komplett absäuft! Da stimmt natürlich auch die Aussage von Peter Wolnitza, dass sich der Sachbearbeiter nicht unbedingt freut, aber man kann doch nicht die eigene Zukunft an einer Person, die man nicht einmal kennt (!) aufs Spiel setzen.

 

Ich würde das auf keinen Fall tun und würde alles angegeben, natürlich in Bezug auf den Zeitraum und die Fragen die gestellt wurden. Wenn der Abschluss nicht möglich ist, dann soll es der Kunde auch von Anfang an wissen, alles andere ist augenwischerei, die früher oder später auffliegt!  Die Kommentare bestätigen mir meine Meinung gegebnüber Maklern. :tdown:

 

 

 

 

 

 

 

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Peter Wolnitza
Posted · Edited by Peter Wolnitza
vor 31 Minuten von liki90:

Ja, habe ich. Hatte auch Kolleginnen genau aus diesen Bereichen ab und zu mal am Mittagstisch. Der Druck ist sehr hoch, die Prozesse sollen schlanker und digitaler werden (siehe Antragsstrecke PKV bei der Allianz - komplett online abschließbar! Zwar noch ncht mit allen Vorerkrankungen, aber für einfache Risiken wird das auch kommen). Die Stellen werden nicht nachbesetzt, leisten muss man aber das gleiche. man wird also gezwungen die Digitalisierung zu unterstützen und Input zu liefern, wiel man sonst komplett absäuft! Da stimmt natürlich auch die Aussage von Peter Wolnitza, dass sich der Sachbearbeiter nicht unbedingt freut, aber man kann doch nicht die eigene Zukunft an einer Person, die man nicht einmal kennt (!) aufs Spiel setzen.

 

Ich würde das auf keinen Fall tun und würde alles angegeben, natürlich in Bezug auf den Zeitraum und die Fragen die gestellt wurden. Wenn der Abschluss nicht möglich ist, dann soll es der Kunde auch von Anfang an wissen, alles andere ist augenwischerei, die früher oder später auffliegt!  Die Kommentare bestätigen mir meine Meinung gegebnüber Maklern. :tdown:

 

 

 

 

 

 

 

Du hast immer noch nicht verstanden, worum es geht und das, was Du mir oder anderen Maklern (aufgrund welcher Erfahrungen, Kenntnisse?) unterstellst, würde in kürzester Zeit zur Marktbereinigung führen - siehe Haftung des Maklers, Beweislastumkehr.
Macht aber nix, egal was andere (vor allem Makler) schreiben: Deine Meinung steht fest.

Es geht überhaupt NICHT darum etwas NICHT anzugeben!
Es geht darum, eine Verletzung der Vorvertraglichen Anzeigepflicht zu vermeiden.
Und was dazu gehört, was zu beachten ist, ist u.a. im VVG 19 geregelt - sorry, aber jetzt fang ich ja schon wider mit Fakten an, wollte Dich nicht verwirren.
 

vor 2 Stunden von Xeronas:

Don't feed the troll.

sorry, zu spät gelesen. Hast natürlich recht.

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liki90
Posted
vor 6 Minuten von Peter Wolnitza:

Du hast immer noch nicht verstanden, worum es geht und das, was Du mir oder anderen Maklern (aufgrund welcher Erfahrungen, Kenntnisse?) unterstellst, würde in kürzester Zeit zur Marktbereinigung führen - siehe Haftung des Maklers, Beweislastumkehr.
Macht aber nix, egal was andere (vor allem Makler) schreiben: Deine Meinung steht fest.

Es geht überhaupt NICHT darum etwas NICHT anzugeben!
Es geht darum, eine Verletzung der Vorvertraglichen Anzeigepflicht zu vermeiden.
Und was dazu gehört, was zu beachten ist, ist u.a. im VVG 19 geregelt - sorry, aber jetzt fang ich ja schon wider mit Fakten an, wollte Dich nicht verwirren.
 

Aufgrund welcher Erfahrungen? Genau die o.g. Kolleginnen haben mir von Fällen berichtet, dass sie Anträge von 40-jährigen VNs bearbeitet haben OHNE jegliche Vorerkrankungen. Hinweis an Maklerbetreuung gegeben -> Maklerbetreuer speicht mit Makler und Makler behauptet „Kunde hatte es so abgegeben, ich habe ihn ja gewarnt“. Und das kam irgendwie immer bei Maklern vor!

 

Aber gut, ich bin hier in der Minderheit und ihr seid alle toll, ihr Makler. Dann wundert mich der schlechte Ruf. Wahrscheinlich alles Lügen von bösen Trollen :)

 

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odensee
Posted

off-topic.... mich interessiert das Thema nicht die Bohne. Aber es ist einer der unterhaltsamstens Threads der letzten Tage. @liki90, danke, dass du das Forum bereicherst!

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liki90
Posted
vor 1 Minute von odensee:

off-topic.... mich interessiert das Thema nicht die Bohne. Aber es ist einer der unterhaltsamstens Threads der letzten Tage. @liki90, danke, dass du das Forum bereicherst!

Ich kämpfe für Gerechtigkeit! :))))

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Columbus83
Posted · Edited by Columbus83
vor 28 Minuten von Peter Wolnitza:

Und was dazu gehört, was zu beachten ist, ist u.a. im VVG 19 geregelt - sorry, aber jetzt fang ich ja schon wider mit Fakten an, wollte Dich nicht verwirren.

Genau, der TE darf sich noch mit dem VVG vor Vertragsabschluss bei der PKV beschäftigen und genau das ist eine typische Taktik, der VN hätte ja das Versicherungsrecht, die Versicherungsbedingungen, die gesetzlichen Unterschiede usw. alles haarklein durchlesen, verstehen und daraus seine Handlungen ableiten sollen, wenn er das nicht tut, dann hat er eben Pech.

 

Ein weiterer Punkt, den der TE sich vor Vertragsabschluss bei der PKV vor Augen führen sollte.

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Peter Wolnitza
Posted
vor 22 Minuten von Columbus83:

Genau, der TE darf sich noch mit dem VVG vor Vertragsabschluss bei der PKV beschäftigen und genau das ist eine typische Taktik, der VN hätte ja das Versicherungsrecht, die Versicherungsbedingungen, die gesetzlichen Unterschiede usw. alles haarklein durchlesen, verstehen und daraus seine Handlungen ableiten sollen, wenn er das nicht tut, dann hat er eben Pech.

 

Von einem normalen Versicherungsnehmer, der sich von mir beraten lässt, erwarte ich eben genau das NICHT. Dafür hafte ICH.

Bei jemandem, der sich dagegen anmasst, meine Fähigkeiten oder meine Arbeitsweise zu kritisieren, darf ich wohl mit Fug und Recht ein Mindestmass an fachlicher Kompetenz erwarten.

Ausser platten Allgemeinaussagen und fachlicher Inkompetenz kam da leider bisher nix.

Scheint aber das neue Niveau hier im WPF zu sein. Schade.

 

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Cai Shen
Posted
vor 1 Minute von Peter Wolnitza:

Scheint aber das neue Niveau hier im WPF zu sein. Schade.

Nein, ich denke nicht.

Ich hielt das Statement von Odensee auch eher für Ironie. So ganz sicher bin ich mir da jedoch nicht. (Genau dich haben wir hier noch gebraucht ...)

Ich vermute mal, die Ringelblume ist genervte/r Ausschließlichkeitsvertreter*in. :rolleyes:

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liki90
Posted
vor 9 Minuten von Cai Shen:

Nein, ich denke nicht.

Ich hielt das Statement von Odensee auch eher für Ironie. So ganz sicher bin ich mir da jedoch nicht. (Genau dich haben wir hier noch gebraucht ...)

Ich vermute mal, die Ringelblume ist genervte/r Ausschließlichkeitsvertreter*in. :rolleyes:

Ach neben Humorlosigkeit, weil ich auf sexistische und frauenverachtende Aussagen eingehe, bin ich jetzt auch noch im Außendienst tätig und genervt auch noch dazu. Bravo, du hast den wahren Durchblick! Kriegst n Keks! :P

 

 

 

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Cai Shen
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Ich esse aber nur Prinzessinnenrolle. Versandadresse per PN.

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